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Freitag, 31. Oktober 2014

  • Peter Hoffmann: Je suis pissed off. Aber so was von!

    Gestern auf Facebook:

    “(..) Nun wird das Volkseigentum Nürburgring, also doch zum Privatspielplatz eines reichen Russen. Weil das ach-so-zukunftsträchtige Pappnasen-Konstrukt im Zeichen des Steinbocks genau von hier bis Gestern gehalten hat. Unglaublich! Und an die, die jetzt wieder aus ihren Löchern kriechen werden und allen erzählen ”gebt dem neuen doch erst mal eine Chance“: Einfach mal die Fresse halten! Ihr hattet bisher jedes Mal Unrecht und werdet auch wieder Unrecht haben. Ja. Je suis pissed off. Aber so was von!”

    Tags: Ringverkauf | Capricorn | Charitonin |

     renn.tv/2799 




  • Roman Abramowitsch?

    Die Wirtschaftswoche legt nochmal nach:

    "Doch der vermeintliche Verlierer Wild ist tatsächlich der heimliche Gewinner beim Einstieg des neuen Investors: Aus Dokumenten, die der WirtschaftsWoche vorliegen, geht hervor, dass der neue Ring-Chef Charitonin Wild zum stellvertretenden Aufsichtsratschef seiner NR Holding AG gemacht hat. Dieser gehören künftig die Anteile, die bislang von Wilds Capricorn Holding GmbH gehalten wurden. (..)

    Wie die WirtschaftsWoche in ihrer Montagsausgabe berichtet, hat Capricorn-Chef Robertino Wild den Deal mit Charitonin selbst eingefädelt – über eine prominente Urlaubsbekanntschaft: den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. (..)

    Abramowitsch soll das Konsortium zusammengestellt und sich in diesem auch selbst finanziell engagiert haben."

    Roman Abramowitsch! Damit wäre das Kulturdenkmal dann tatsächlich zum Spielhündchen und Statussymbol des Superreichen verkommen.

    Ach ja: lass ihn doch erstmal machen!

    Tags: AbramowitschCharitonin | Capricorn |Ringverkauf | Oligarch |

     renn.tv/2798 




  • Verraten und verkauft.

    Bernd Eyermann im Bonner General Anzeiger:

    “Die jüngste Vergangenheit ist reich an Lügen, an nicht gehaltenen Versprechen und an Finanzierungszusagen ohne Grundlage. Die Insolvenzverwalter haben zu diesem Vertrauensverlust beigetragen, noch mehr aber die rheinland-pfälzische Landesregierung, von der sich viele Bürger in der Eifel verraten und verkauft fühlen. Zu Recht.”

    Tags: GeneralAnzeiger | Ringverkauf |

     renn.tv/2797 




  • Lass sie doch erstmal machen!

    Dieser Satz wird in die traurige Nürburgring-Geschichte eingehen, wie kein anderer. Er wird vorzugsweise von den Leuten benutzt, die zu bequem sind sich zu engagieren und damit gegenüber sich und anderen rechtfertigen zu können, die Hände in den Schoß zu legen.

    • Als Kafitz seine hochtrabenden Pläne zum Freizeitpark vorstellte: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als die Bagger anrückten und den Ring auf links gedreht haben: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als die Begriffe “Eifeldorf” und “Grüne Hölle” vereinnahmt wurden: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als Richter/Lindner die neuen Pächter wurden: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als die Kastelruther Spatzen als Musikhighlight präsentiert wurden: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als die Insolvenzverwalter das Ruder übernommen haben: Lass sie doch erstmal machen.

    • Als Capricorn/Getspeed als neue Eigentümer vorgestellt wurden: Lass sie doch erstmal machen.

    • Und sogar jetzt - ein russischer Oligarch: … naja, Ihr wisst schon.

    Ich hab sie nicht machen lassen und mir manches Mal die Finger verbrannt. Sie waren sich nichtmal zu schade mich vor den Kadi zu schleppen, um mich zu beeindrucken.

    Ich kenne den Ring - und Ihr kennt ihn auch - wir wissen schon selber, was ihm guttut und was nicht. Es lohnt sich zu kämpfen und auch wenn sich Abgründe aufgetan haben - ich habe auch viele ehrenwerte Menschen kennen und schätzen gelernt, an deren Seite es sich lohnt zu kämpfen. Zu kämpfen gegen die Vergewaltigung unseres geliebten Asphalts - aber immer mehr auch gegen das System, für das das gemeine Volk nur noch unbequemer Gegner zu sein scheint.

    Mit RLP haben wir es besonders schlimm erwischt, der Schein der Demokratie kann nur noch mit Ach und Krach und viel Propaganda made in Mainz aufrechterhalten werden. Doch es gibt keinen Grund aufzugeben. Jetzt heißt es erst recht die Reihen zu schließen und den Mainzer-Möchtegern-Monarchen amtlich den Allerwertesten aufzureissen.

    Wir sind zwar nur das gemeine Volk, aber wenn wir wollen sind wir Viele und wir können verdammt unbequem werden. Empört Euch, seid laut, frech - kämpft gegen die Propaganda mit allen Mitteln, die Euch zur Verfügung stehen!

    Wir werden verarscht nach Strich und Faden und wir haben allen Grund der Welt wütend und zornig zu sein.

    Und wir können jederzeit stolz in den Spiegel schauen, denn wir lassen sie eben NICHT erstmal machen!

    15.November: Mainz! #Mainz15Nov

     renn.tv/2796 




Donnerstag, 30. Oktober 2014

  • Der Russe kommt.

    Das ist der Super GAU für unser Kulturdenkmal:

    Der Nürburgring hat einen neuen Eigentümer: Der russische Milliardär Viktor Charitonin kauft sich nach Informationen der WirtschaftsWoche anstelle des in Schieflage geratenen Düsseldorfer Automobilzulieferers Capricorn bei der Rennstrecke ein. (..) Der 41 Jahre alte Russe ist Großaktionär und Aufsichtsratschef des Unternehmens Pharmstandard, das er 2003 gemeinsam mit dem Oligarchen Roman Abramowitsch gegründet und inzwischen zum größten heimischen Arzneimittelhersteller in Russland ausgebaut hat. Sein Vermögen verwaltet er unter anderem über zwei Briefkastenfirmen auf Zypern. Das Magazin Forbes listete ihn 2013 mit einem geschätzten Vermögen von gut einer Milliarde Dollar auf Platz 1342 der reichsten Menschen der Welt.

    Das muss man sich mal reinziehen: 500 (!) Mio Euro Steuergeld versenkt UND das weltbekannte Denkmal Nordschleife an einen russischen Privatier verschachert.

    Erstaunlich viel Chemie im Spiel bei diesem Geschäft: Kurt Beck wird geschmiert als Berater bezahlt von Boehringer Ingelheim, Axel Heinemann ist von Haus aus Berater in der Pharmaindustrie und Viktor Charitonin ist Großaktionär von Russlands größtem Pharmakonzern (Pharmstandard). Das ist doch kein Zufall!

    Und was haben sie getönt, um das Volk bei Laune zu halten:

    Februar 2013:

    Sachwalter Jens Lieser betonte: “Es ist kein Oligarch oder reicher Scheich darunter, der eine Privatrennstrecke will, sondern alle haben eine Beziehung zum öffentlichen Rennsport.”

    Und die Verbrecherbande Volksvertreter verkaufen das auch noch eiskalt als gute Nachrichten. E-kel-haft!

    Ein weiterer schwarzer Tag für unsere Nordschleife, es ist tatsächlich mal wieder noch schlimmer gekommen.

    Otto Flimm kocht vor Wut:

    "Die Landesregierung muss dem unkontrollierten Treiben der Insolvenzverwalter unmittelbar Einhalt gebieten. Über ihre Vertreter im Gläubigerausschuss muss sie alles tun, um diesen Ausverkauf zu stoppen.“ Alle, die eine Beziehung zum Nürburgring haben, müssen nun auf die Barrikaden gehen, um diesen bisher unvorstellbaren, größtmöglichen Schaden vom Nürburgring abzuwenden!

    In zwei Wochen wäre eine gute Gelegenheit, um Dampf abzulassen. In Mainz!

    Tags: Ringverkauf | RusseOligarch | Charitonin | Capricorn | WiWo |

     renn.tv/2795 




Dienstag, 28. Oktober 2014

  • Ingolf Deubel wird SPD Wahlkampfleiter.

    Naja, nicht ganz, aber fast:

    “„Es gibt keinen Grund, mit Kurt Beck zu brechen.“ Der SPD-Ehrenvorsitzende werde im Wahlkampf eine Rolle spielen. Wie es in der Partei heißt, ist Beck auf Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz weiterhin ein begehrter Redner.”

    Ausgerechnet Kurt Beck!? Für mich gibt es zwei mögliche Erklärungen für die Wiederauferstehung des Problembärs aus der Pfalz:

    a) Das RLP Wahlvolk ist tatsächlich so einfältig, dass sie den größenwahnsinnigen Ganoven brav zuhören, anstatt ihn mit faulen Eiern zu bewerfen.

    oder/und

    b) Der Schwachkopf Schwachstromelektriker befürchtet den SPD-Hyänen zum Opfer zu fallen und hat immer noch genug Netzwerk, um sich nach vorne zu drängeln. Im Rampenlicht ist die Chance geringer geopfert zu werden, so wie Ingolf Deubel schon für diese Rolle herhalten musste. Malu Dreyer hat vorsichtig angedeutet, dass “Fehler gemacht wurden” - und schon kommt die Schlange wieder aus dem Bau. Bevor das noch weiter ausartet oder man gar zur Verantwortung gezogen wird, stürzt man sich halt wieder in’s Rampenlicht und gibt den Ton an. Widerlich.

    Jede Wette, die würden liebend gerne Kurt Beck abschütteln. Man könnte dann auch schön so tun, als gäbe es einen Neuanfang. Aber Kurt Beck lässt das nicht mit sich machen, er will seinen Ruf verteidigen. Offensichtlich hat er noch was vor, der arme kranke Mann. Da kann man nur hoffen er reisst die SPD in den Abgrund, und sich gleich mit.

    Die Wahl ist übrigens erst im März 2016, die Genossen sind hypernervös. Gab schon schlechtere Ausgangspositionen. Und den Grünen würde ich auch keine Träne hinterherweinen: es gab nichtmal zarte Versuche aufzuräumen, die haben sich einfach komplett einkassieren lassen.

    Tags: KurtBeck | Wahlkampf | MaluDreyer | IngolfDeubel |SPDRLP |

     renn.tv/2793 




Freitag, 24. Oktober 2014

  • Adenau zurück in´s Mittelalter.

    Während die Adenauer versuchen, ihr bankrottes Schwimmbad mit allen Mitteln zu verscherbeln

    “Für potenzielle Käufer gibt es aber die Option, dass bei einem geeigneten Konzept, zum Beispiel einer Nutzung als Gewerbehalle, der Flächennutzungsplan durch die Verbandsgemeinde per Ratsbeschluss geändert werden kann.”

    … versetzt man sich passend dazu im Stadtzentrum zurück in’s Mittelalter.

    LOLWUT?

    Tags: AdenauMittelalterSchwimmbad | Badenova |

     renn.tv/2792 




  • Während Wild und Heinemann über ihre eigenen Füsse stolpern ...

    … verfeinert Otto Flimm die gemeinnützige Lösung für den Nürburgring:

    “Viele Rennsportbegeisterte, aber auch zahlreiche regionale und überregionale Wirtschafts- und Verbandsvertreter hoffen noch immer auf eine gemeinnützige Stiftung.”

    Was muss noch alles passieren, bis die Landesregierung dieser Option eine Chance gibt?

    “ In den bestehenden Vertrag will man auf keinen Fall einsteigen, also sich auch nicht um den Erwerb der bei einem Treuhänder geparkten Anteile an der aktuellen Besitzgesellschaft bemühen. ”Ja zum Ring“ setzt auf einen Schnitt - und einen radikalen Neuanfang.”

    Das wäre für alle - besonders die Nordschleife - das Beste.

    Tags: Stiftung | OttoFlimm | gemeinnützig |

     renn.tv/2791 




Donnerstag, 23. Oktober 2014

  • Zieht Kurt Beck noch die Fäden im Hintergrund?

    Volksfreund zum Thema Regierungs(nicht)erklärung:

    “Dem Vernehmen nach hatte Beck Dreyers Rede zuvor bekommen, und sie hatte auch mit ihm telefoniert.”

    Würde mich überhaupt nicht wundern.

    Tags: MaluDreyer | KurtBeck |

     renn.tv/2790 




  • Der traurigste aller Nordschleifen-Rekorde.

    Der Verkehr bei den Touristenfahrten wird immer dichter und die Geschwindigkeiten immer schneller. Richter/Lindner haben die Profitmaximierung eingeleitet zu Lasten der mühsam erarbeiteten Sicherheitsmargen.

    Ergebnis:

    “Die Polizei befürchtet in diesem Jahr einen neuen Unfallrekord am Nürburgring. Bis jetzt hat die Dienststelle in Adenau schon 120 Unfälle aufgenommen. Vor drei Jahren waren es im ganzen Jahr nur sechs mehr.”

    Na DAMIT konnte ja wirklich niemand rechnen.

    Eines sollten allen klar sein: sind die Touristenfahrten erst einmal weg, bringt sie keiner mehr zurück.

    Tag: Touristenfahrten

     renn.tv/2789 




Mittwoch, 22. Oktober 2014

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