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Donnerstag, 18. Dezember 2014

  • Great 1979 BFGoodrich movie of 24 Hours Race.

    Watch the 1st American team to enter the Nürburgring 24 Hours - this was back in 1979. 35 years ago - as you can tell from both the music and the cars.

    youtu.be/qNPk_9nxfiQ

    I once had this clip on CD, but couldn’t find it anymore - so glad somebody uploaded to youtube (where WTF1 picked it up). The cars are nice little V8s (AMC Spirit AMX, more details here, here and here). Including classy BFGoodrich sponsoring - and driven by “Team Highball” prinicpals Amos Johnson, Dennis Shaw, factory Mazda driver Jim Downing, actor James Brolin, IndyCar driver Lyn St James and journalist Gary Witzenburg:

    “Two street-stock cars (both with AMC 5.0 L V8 and four-speed transmission) were supplied to ”Team Highball“ for Group One race modifications less than three weeks before a transport ship would sail to Europe.” (Wikipedia)

    Also having a part in the movie is Heinz Hennerici, brother of Günther “Eifelland” Hennerici and grandfather of Marc Hennerici. Watch him explaining the track with one arm while driving - and he only got one arm!

    Fantastic movie and great documentary, amazing how little the actual track has changed.

    Tags: N24h1979 | Onboard | BFGoodrich | AMCSpiritTeamHighballHennerici |

     renn.tv/2849 




Mittwoch, 10. Dezember 2014

  • Das nützt doch nichts.

    Hör ich öfter.

    Na dann gucken wir doch mal:

    • Finanzminister Deubel zurückgetreten

    • Kafitz fristlos entlassen

    • Untersuchungsausschuss

    • EU Beihilfeverfahren

    • Ministerpräsident Kurt Beck zurückgetreten

    • Richter/Lindner gekündigt

    • Deubel zu 3,5 Jahren Knast verurteilt

    • Kafitz zu 1,5 Jahren auf Bewährung verurteilt

    • 5 Minister (von insgesamt 8) ausgewechselt

    • … und jetzt steht die Regierung mit dem Rücken an der Wand.

    Da soll mal einer nochmal sagen: Das nützt doch nichts.

    Muss man sich mal von der Dimension her reinziehen, gab es in D vorher noch nie. Lasst Euch nicht einreden das sei Kinderkram - das ist eine ausgewachsene Katastrophe. Wird nur absichtlich verniedlicht.

    Fehlt nur noch das Happy End, dafür müssen wir aber kräftig die Ärmel hochkrempeln - freiwillig werden die das Feld nicht räumen, soviel ist klar.

    Jede Kleinigkeit zählt, daher schreibt bitte an die EU Kommissarin.

    Wenn das Fass voll genug ist, reicht ein einziger Tropfen, um es überlaufen zu lassen.

    Und vielleicht bist Du dieser einzige kleine Tropfen der noch fehlt.

    Tags: KafitzDeubel | InsolvenzRingverkauf |

     renn.tv/2848 




  • Otto Flimm legt nach.

    Heute hat Otto Flimm zum Pressegespräch nach Nürburg gebeten und - unterstützt auch von einigen Versprengten - die EU Beschwerde von Jzn im Detail begründet.

    Sie richtet sich gegen den Verkaufsprozess und da ist einiges an Zunder drin. Wir dürfen froh sein, dass der rüstige Kämpfer für uns und den Nürburgring in den Ring steigt!

    “Es ist unsere Auffassung, dass die Europäische Kommission durch die Insolvenzverwalter und die Landesregierung nur unrichtig über ausschlaggebende Fakten informiert wurde.”

    Unrichtig informiert. Also ich finde man könnte auch salopp sagen, dass die EU nach Strich und Faden beschissen und belogen wurde. Und das nicht nur einmal.

    • die Zahlungsschwierigkeiten von R.Wild wurden verschleiert
    • Abläufe geheim gehalten
    • Auswahlkriterien erst hinterher bekanntgegeben

    Das ach-so-tolle Nürburgring-Gesetz wurde auch treffend auseinandergenommen, denn es hilft nicht

    “… wie die Ereignisse des Jahres 2014 mit dem Verlust von Rock am Ring und den Schwierigkeiten der Veranstalter beim Abschluss von sinnvollen Verträgen zeigen.”

    Florian Zerfaß hat sich auch nochmal die Mühe gemacht, einen ausführlichen Hintergrundartikel zu schreiben.

    Neben JzN befasst er sich auch mit den HIG/Cox und Nexovation Beschwerden:

    • Capricorn wurde trotz fehlender Transaktionssicherheit als Käufer gewählt
    • Nach dem Capricorn-Ausfall haben die Insolvenzverwalter & KPMG das Verkausverfahren wieder ans sich gerissen und eigenmächtig einen Käufer ausgesucht - sogar ein Datenraum sei von KPMG wieder zur Verfügung gestellt worden.
    • Die Treuhänder-Nummer mit der W Special Situations GmbH ist der Hit.
    • “Selbst der Gläubigerausschuss wurde über die Weiterveräußerung der Vermögensgegenstände des Nürburgrings nicht informiert.”

    Meyrick Cox redet nicht lange drumherum:

    “Aus Sicht unserer Gruppe scheint der einzige Weg, auf dem die Beihilfen beseitigt werden können, der Start eines neuen Verkaufsprozesses zu sein, mit einem anderen Insolvenzverwalter und einem neuen Dienstleister, der den Verkaufsprozess organisiert. Herr Lieser und Herr Schmidt haben gezeigt, dass sie außerstande sind, einen offenen, fairen und transparenten Verkaufsprozess zu überwachen; KPMG hat sich selbst als unfähig herausgestellt, den Verantwortlichen in solch einem Prozess adäquaten Rat zur Verfügung zu stellen.

    Oops. Der sitzt.

    Allerdings müssen wir Geduld haben. Das Ganze kann sich noch Monate hinziehen, vielleicht sogar bis Ende 2015.

    Margrethe Vestager - die neue EU Wettbewerbskommissarin - hat es nicht leicht: entweder lehnt sie die Beschwerden ab und riskiert, dass bei Klagen ihr alles noch schwerer auf die Füsse fällt oder sie setzt den Prozess neu auf und brüskiert ihren Vorgänger Almunia.

    Naja, verdient hätte er es, so schlampig wie das durchgewunken wurde im Schulterschluss der Sozis inkl. Sigmar Gabriel - aber ohne ausreichende Prüfung.

    Das Gute ist: wir alle können ihr helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

    So wie ich gestern solltet Ihr auch ein Schreiben aufsetzen und begründen, warum der Verkaufsprozess wiederholt werden muss und warum der Nürburgring bzw. die Nordschleife für Europa eine so große Bedeutung haben.

    Dass die Frau erst seit einem Monat ihr Amt bekleidet müssen wir als Chance wahrnehmen.

    Tags: JaZumNürburgring | Flimm | Vestager | Ringverkauf | WiWo | Zerfaß

     renn.tv/2847 




Dienstag, 09. Dezember 2014

  • My Open Letter to EU Commissioner Margrethe Vestager.

    (Please find the English version further down.)

    Sehr geehrte Frau Vestager!

    Ich schreibe Ihnen als Bürger von Deutschland, der in Rheinland-Pfalz geboren und aufgewachsen ist und heute in Köln Nordrhein-Westfalen lebt.

    Ich bin 49 Jahre alt und seitdem ich einen Führerschein besitze und mobil bin, beschäftige ich mich mit dem Nürburgring und insbesondere mit der historischen Nordschleife als Sportstätte. Rückblickend waren es sehr schöne 33 Jahre - doch die letzten 7 Jahre waren sehr nervenaufreibend und frustrierend.

    Der Grund liegt im Freizeitpark-Projekt “Nürburgring 2009”, mit dem man die völlig funktionierende Anlage und deren öffentliche Besitzgesellschaft von 1925 innerhalb von nur 5 Jahren (!) in die Insolvenz getrieben hat.

    Von Seiten der Politik gab es leider keinerlei Bemühungen die Rennstrecken vor dem Verkauf in Privathand zu bewahren. Die eingesetzten Insolvenzverwalter haben geradlinig den möglichst schnellen Verkauf gesucht. Als Beobachter bleibt einem nichts anderes übrig, als die Abläufe mit hektisch und chaotisch zu umschreiben.

    Als Bürger war es unmöglich Kenntnisse über die im Geheimen ablaufenden Ereignisse zu erhalten. Allerdings haben Presseberichte regelmäßig im Nachhinein Verfehlungen während des Verkaufsprozesses öffentlich gemacht.

    Der Nürburgring - und ganz besonders die Nordschleife - sind von hoher weltweiter Bedeutung für Fahrzeugentwicklung und Motorsport. Es gibt keine vergleichbare Anlage auf der ganzen Welt und dieses Alleinstellungsmerkmal hat innerhalb Europas eine hohe Anziehungskraft.

    Sowohl die wirtschaftliche Zukunft als auch der Erhalt des kulturellen Erbes sind nur möglich, wenn eine gemeinwohlorientierte Betriebsform gewählt wird. Das Profitstreben eines Privaten bedeuten mittel- und langfristig das Ausbluten der Eifelregion und das Plündern eines kulturell herausragenden Denkmals.

    Ich habe auf die Bedeutung schon einmal eindringlich hingewiesen während meines Besuches in Brüssel bei der Wettbewerbskommission am 25.Feb.2011. Gerne stehe ich jederzeit für weiterführende Gespräche zur Verfügung.

    Um Ihrer europäischen Verantwortung gerecht zu werden, bitte ich Sie eindringlich die bisherigen Entwicklungen zu überdenken und den Nürburgring-Verkaufsprozess neu aufzusetzen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Frison


    English version:

    Dear Ms Vestager!

    I’m contacting you as citizen of Germany, born and raised in Rhineland-Palatinate who is now living in Cologne North Rhine-Westphalia.

    I’m 49 years old and since I have my driving licence and thus am mobile, I’m active at the Nürburgring and especially at the historic Nordschleife as sports venues. Looking back this have been great 33 years - however the last 7 years have been very exhausting and frustrating.

    The reason is the Leisure Park project “Nürburgring 2009”, with which the absolutely functional property and its public owner company of 1925 have been led into insolvency within only 5 years!

    Our politicians unfortunately have made no efforts whatsover to protect the Race Tracks against sale into private hands. The Insolvency Administration has not followed any other options except quickly selling the property. As observer one was left with the only option to describe the process as hectic and chaotic.

    As a citizen is was not possible to gain knowledge on the procedures, which were carried out in secret. Only press reports have regulary published misconduct after the event during the sale process.

    The Nürburgring - and Nordschleife in particular - are of worldwide importance for Automotive Engineering and Motorsport. There is no comparable site globally and this uniqueness has huge attraction within Europe.

    Both the economical future and the conservation of the cultural heritage are only possible within a non-profit-making type of business. Profit seeking ventures of privateers will mid- and longterm lead to bleeding of the Eifel region and plundering of the cultural heritage.

    I already had the chance to highlight the special significance during my visit in Brussels at Feb.25th, 2011 at the Competition Department (http://renn.tv/1016). I’m happy to join further discussions any time.

    To serve your European responsibility I urge you to rethink the development and start the Nürburgring sale process all over again.

    Yours sincerely,
    Michael Frison


    Die EU hat übrigens 24 Amtssprachen! Wenn Ihr auch Magrethe Vestager kontaktieren wollt:

    By the way, EU has 24 official languages! In case you also want to contact Magrethe Vestager:

    Adresse:

    COMMISSIONER
    Margrethe Vestager
    European Commission
    Rue de la Loi / Wetstraat 200
    1049 Brussels
    Belgium

    Facebook: fb.com/margrethevestager

    Twitter: @vestager

    Email: margrethe.vestager@ec.europa.eu

    Tags: VestagerMagretheVestager | EUKommission | RingverkaufOffenerBrief |

     renn.tv/2846 




Sonntag, 07. Dezember 2014

  • 3 Beschwerden gegen Ring-Verkaufsverfahren und EU Entscheidung.

    Nachdem die EU-Kommission den Ringverkauf durchgewinkt hat, hagelt es jetzt Beschwerden:

    “Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben der US-Finanzinvestor HIG Capital, das US-Technologieunternehmen Nexovation und der Verein „Ja zum Nürburgring“ die Kommission aufgefordert, ihre Untersuchung zum europarechtskonformen Verkauf der Rennstrecke neu aufzurollen. Den Beschwerden zufolge sei die Kommission falsch über den Verkaufsprozess informiert und mit dem Weiterverkauf an Charitonin gegen Europarecht verstoßen worden.”

    Almunia ist abgelöst, seine Nachfolgerin im Resort Wettbewerb ist Magrethe Vestager aus Dänemark.

    Wenn der Verkauf neu aufgesetzt wird und vor allem danach fair und transparent durchgezogen wird, dann hätte das Stiftungsmodell vielleicht eine Chance.

    Gut, dass Otto Flimm nach wie vor am Ball bleibt - am Mittwoch um 14 Uhr gibt es im Dorint eine Pressekonferenz von Ja zum Nürburgring zu dem Thema.

    Tags: EUKommissionMagretheVestager | JaZumNürburgring | Ringverkauf | Stiftung |

     renn.tv/2845 




  • Wir müssen draußen bleiben?!

    Jetzt ist ja wieder Weihnachtsmärkte-Zeit, da kam ein paar Versprengten die Idee nach Kaiserslautern zu fahren. Schließlich hatte sich auch Malu Dreyer angemeldet.

    Ich hab noch nie vorher gehört, dass jemand von der Polizei davon abgehalten wurde einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Aber in Kurt Beck’s Königreich ticken die Uhren bekanntlich anders - seht selbst.

    Aber starke Aktion wieder! Die jämmerliche Reaktion unserer angeblichen Volksvertreter zeigt doch wieder nur, wie sehr sie mit dem Rücken an der Wand stehen.

    Tags: Weihnachtsmarkt | MaluDreyer | Versprengte |

     renn.tv/2844 




  • Strietzel Stuck kaum zum Aushalten.

    Hans-Joachim Stuck - Ihr wisst schon, das ist der, der beim 24h-Rennen auf einem Richter-Lindner-Lamborghini gefahren ist und zum Dank die beiden in der F1 Live-Übertragung als “tüchtige Unternehmer” beschrieben hat - möchte mal eben die Nürburgring-Geschichte umschreiben.

    Auf die Frage in seinem Gästebuch (Link/Screenshot), warum er sich nicht für die Nordschleife stark macht:

    “(..) Sie können aber sicher sein dass ich an vielen Lösungsvorschlägen aktiv mitgearbeitet habe und auch weiterhin mitarbeiten werde. (..)”

    Stimmt:

    Wir sind an Dreistigkeit ja schon viel gewohnt von unseren Politikern, aber Strietzel setzt da ganz entspannt noch einen obendrauf.

    Im Januar hatte er sich zu dem Thema schonmal geäußert:

    wir hätten ja alle keine Ahnung.

    Tags: Stuck | StrietzelRingverkauf |

     renn.tv/2842 




Freitag, 05. Dezember 2014

Mittwoch, 03. Dezember 2014

Dienstag, 02. Dezember 2014

  • Freibrief für Kühl und Hering.

    Der Staatsanwalt hat sie vom Haken gelassen:

    “(..) hat keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat ergeben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wird daher keine Ermittlungen aufnehmen.”

    Da hat der neue Justizminister Gerhard Robbers sich ja glänzend eingeführt und schon dicke Pluspunkte sammeln können!

    Wie ich schon auf der SWR Seite kommentiert habe:

    “Einen feinen Rechtsstaat haben wir da, wo wir um 500 Millionen Euro und ein Weltkulturerbe innerhalb von 7 Jahren erleichtert werden - und alle machen weiter, als wäre nichts passiert.”

    Oder Gerri so: Insider Geschäfte

    (Klick! für gross.)

    Natürlich phantasieren Grüne und SPD jetzt wieder von dem Märchen, dass das mit dem Nürburgring jetzt dann doch endlich beendet ist - ja, das hätten sie gerne!

    Aber zum Glück haben wir Bevölkerung da auch noch ein Wörtchen mitzureden und beendet ist da gar nichts - das hat nichtmal richtig angefangen.

    Auch bitter, dass sich das Establishment jetzt darüber freut, dass zwei der ihren angeblich keine Verbrecher seien - damit ist man in der RLP Politiker anscheinend ganz vorne.

    Aus meiner Sicht ist nach wie vor nicht geklärt, wieso Hendrik Hering die privat errichteten Immobilien gekauft hat, die sich 4 Jahre später als quasi wertlos herausstellen. Auch das Verramschen der Nordschleife um von der eigenen Schuld abzulenken stellt in meinem Augen eine Riesen Untreue dar.

    Der Text der Staatsanwaltschaft liest sich so, als hätten ihn Kühl und Hering selber verfasst. Nur auf das “renomierte” bei “Wirtschaftsprüfungsgesellschaft” hat man verzichtet.

    “Auch haben sich keine Hinweise dafür ergeben, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus der Sicht der Jahre 2009/2010 für die Verantwortlichen das Landes oder seiner Gesellschaften erkennbar zu optimistische Annahmen zu dem zu erwartenden Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung am Nürburgring getroffen hätte.”

    Ach nein? Das ist ja das Allerneueste. Wer redet denn seit Jahren davon, dass die Zuschauerzahlen erstunken und erlogen sind? Und alle Kalkulationen genau auf diesem Lügengerüst aufbauen?

    Keine Hinweise!? WTF!?

    Stefan Rota hat am 27.April 2010 klare Worte gefunden in unserer damaligen Pressekonferenz extra in Mainz - hier könnt Ihr Euch den kompletten Mitschnitt nochmal anhören.

    “Allerdings ergeben sich aus den hier geprüften Unterlagen keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte dafür, dass die Verantwortlichen die Rechtslage nach dem EU-Beihilferecht in strafrechtlich vorwerfbarer Weise falsch eingeschätzt hätten.”

    Das wird ja immer wilder! Einen Monat vorher - im März 2010 - hat Hendrik Hering seine tolle Zukunftskatastrophe in Adenau vor versammelter Bevölkerung vehement verteidigt und ausdrücklich - es sei schließlich Jurist! - die EU Konformität bestätigt. Das kann mir keiner erzählen, dass er nicht genau wusste, auf welch dünnem Eis er wandelte! Auch das könnt Ihr nachhören, wenn Ihr wollt.

    “Zu keiner Zeit ist offenbar innerhalb der zuständigen Ministerien das rechtliche Risiko gesehen worden, dass eine Unvereinbarkeit mit EU-Beihilferecht - wie letztlich geschehen - das „Ob“ der Förderung insgesamt in Frage stellen könnte.”

    Offenbar? OFFENBAR? Geht’s noch? Wie wäre es denn mal mit ERMITTLUNGEN liebe Staatsanwaltschaft, um das zu prüfen?

    Was für eine Frechheit, ein Schlag in’s Gesicht jedes rechtstreuen Bürgers.

    “Dies gilt jedoch in erster Linie für wahrheitswidrige oder durch bewusste Weglassungen unvollkommene Unterrichtungen durch die Geschäftsführung, die hier nicht vorliegen.”

    “… die hier nicht vorliegen.” Jetzt sparen sie sich das “offenbar” sogar und wollen dadurch ihre Annahme zu einem Fakt machen. Ohne Ermittlungen!

    “ Die wesentlichen Entscheidungen wurden hier auf der Ebene des Landes Rheinland-Pfalz getroffen, das Mehrheitsgesellschafter der Nürburgring GmbH war, und dessen Verantwortliche über alle Elemente des „Zukunftskonzepts Nürburgring“ umfassend unterrichtet waren.”

    Was die Staatsanwaltschaft alles weiss - ohne Ermittlungen!

    “Zusammenfassend hat die Prüfung der hier vorliegenden Unterlagen mithin keine zureichenden tatsächlichen Hinweise darauf ergeben, dass die Verantwortlichen des Landes oder ihrer Gesellschaften vorsätzlich pflichtwidrig fremdes Vermögen geschädigt haben. Von der Aufnahme von Ermittlungen war daher abzusehen.”

    Dass die sich nicht schämen, diese Volksverarschung auch noch schwarz auf weiss aufzuschreiben. Willkommen im Unrechtsstaat Rheinland-Pfalz!

    Tags: HendrikHeringCarstenKühlGerhardRobbers | Staatsanwaltschaft

     renn.tv/2839 




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