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Montag, 30. Mai 2016

  • N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

    Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

    Ob altes Fahrerlager …

    … neues Fahrerlager …

    … Auffahrt Nordschleife …

    … oder Nordschleife an sich:

    Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

    Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

    Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

    Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

    Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

    Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

    Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

    Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

    Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

    Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

    Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

    Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

    Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

    Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

    Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

    Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

    (1/60, 55mm)

    (1/40, 55mm)

    Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

    … aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

    Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

    … oder ein beheizten Swimmingpool:

    … ein Bett in Mercedes-Style …

    … das auch durchaus burnoutfähig war:

    … oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

    Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

    Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

    Hier bin ich richtig!

    Bei den Kollegen:

    … war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

    Der Weg jedenfalls war komfortabel:

    … und die Ausblicke sehenswert:

    (1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

    Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

    (1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

    (1/60, 233 mm)

    (1/60, 250 mm)

    Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

    Wobei gering natürlich relativ ist.

    Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

    … diskutieren:

    … oder chillen:

    Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

    Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

    (1/100, 250 mm)

    Auch das Brünnchen übersichtlich:

    … und dünn besiedelt:

    Moment mal:

    N Fan Zone! Wie originell!

    Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

    Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

    Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

    (1/100, 18 mm)

    MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

    Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

    … und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

    In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

    (1/160, 200 mm)

    … muss ich mir mal merken:

    (auch 1/160, 200 mm)

    In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

    Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

    So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

    Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

    Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

    Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

    Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

    Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

    (1/250, 163 mm)

    (1/60, 183 mm)

    (1/60, 113 mm)

    (1/60, 100 mm)

    In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

    (1/125, 18 mm)

    (1/60, 18 mm)

    Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

    … hatten diese Drohne im Einsatz:

    Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

    Es gab auch bauliche Veränderungen:

    Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

    Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

    Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

    Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

    … und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

    Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

    (1/125, 183 mm)

    Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

    Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

    Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

    Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

    Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

    Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

    … wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

    Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

    Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

    Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

    Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

    Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

    … und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

    Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

    So sieht das Tor am Eingang aus:

    Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

    Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

    Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

    Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

    Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

    Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

    Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

    Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

    Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

    … während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

    Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

    Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

    Das Auto macht einen guten Eindruck:

    Manche Probleme lösen sich von alleine:

    … und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

    Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

    Der Calibra macht es sich bequem:

    … inklusive Save The Ring auf dem Dach:

    Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

    Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

    … was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

    Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

    Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

    Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

    Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

    Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

    Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

    Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

    Mein N bin dann doch noch losgeworden:

    … wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

    Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

    Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

    Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

    Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

    Ich bin dann mal zur T13:

    Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

    Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

    Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

    Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

    Hat sich gelohnt:

    Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

    Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

    N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Montag, 23. Mai 2016

  • Die große 24h-Fake?-Show.

    Die N24h versprechen wieder ein großes Fest zu werden. Das Tempolimit ist vom Tisch, also werde ich mir es dieses Jahr auch wieder reinziehen. Ganz entspannt - soll ja Spaß machen. Ich freue mich auch auf’s Berichten - Schnappschüsse auf Instagram und ausführlicher später im Blog.

    Wir dürfen bei aller Euphorie aber nicht aus den Augen verlieren, wohin sich die Veranstaltung in den letzten 10 Jahre entwickelt hat: zu einer großen Marketing- und Geld-Umverteilungs-Maschinerie.

    Die Situation um die GT3s habe ich schon oft hier angesprochen - meine ursprünglichen Befürchtungen haben sich noch weiter verstärkt, denn die Prototypen-Kaufautos sind wieder schneller geworden, noch austauschbarer und noch zahlreicher. Allein 9 (!) der brandneuen Mercedes werden in die Schlacht geschickt.

    In den meisten Fällen besetzt von Bezahlfahrern - so nenne ich die Werksfahrer mal - denn die Profis schreiben für ihren Einsatz eine Rechnung an den jeweiligen Hersteller bzw. das Team.

    Momentmal: Marketingveranstaltung, Prototypen, Bezahlfahrer - das kommt einem doch bekannt vor? Stimmt, DTM. Und tatsächlich: die 24h sind gar nicht mehr so weit von der DTM entfernt. An Stelle der bei der DTM vereinheitlichten Technik tritt bei der Langstrecke die BoP, die alle Autos auf einen gemeinsames Level bringt. Zumindest theoretisch.

    Das sind keine Prototypen meint Ihr? Und wie soll der Bentley dann 1.000kg (!) von der Straßenversion zum Rennwagen verlieren?

    Das mit Porsche habt Ihr sicher mitbekommen. 25kg weniger Gewicht waren nicht genug, Frikadelli droht mit Rückzug. Ein Update erlaubt jetzt 1mm mehr Ansaugluft. Und Frikadelli fährt dann doch mit. Die Werksporsche haben sich bei der Diskussion schön bedeckt gehalten, profitieren aber automatisch auch von dem Millimeter.

    Ok, ein Millimeter - ist ja nicht viel. Oder?

    Was schätzt Ihr, wieviel Prozent mehr Fläche im Ansaugkanal dieser klitzekleine Millimeter ausmacht?

    Der Porsche hat 2 davon und die sind von 33,5mm auf 34,5mm gewachsen - das sind 6% mehr in der Fläche. Klingt doch schon ganz anders.

    Aber eigentlich ist es egal ob mehr oder weniger - man hat den Eindruck, dass sowieso alle gewaltig bluffen - wie beim Poker. Warum? Weil hinterher sowieso keiner mehr Fragen stellt. Die Konzernvorstände nicht, der Veranstalter sowieso nicht, und die angereisten Zuschauer (Partygäste?) haben - nachdem der Kater mühevoll auskuriert ist - erstmal genug damit zu tun, die Ausrüstung wieder sauber zu bekommen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben. Hauptsache Party.

    Oder kräht heute noch irgendein Hahn danach, dass das letztjährige Rennen unter Tempolimit veranstaltet wurde?

    Was mich zugegebenermaßen nervt, ist die gegenseitige Beweihräucherung, wie super und spannend alles sei - dabei ist es mehr gescriptet als Schwiegertochter Gesucht.

    Alle einmal im Kreis aufstellen, 90° im Uhrzeigersinn drehen und dem Vordermann auf die Schulter klopfen.

    Dabei würde etwas mehr Ehrlichkeit ausgerechnet dem Nürburgring gut zu Gesicht stehen. Stattdessen wird der große Sport vorgegaukelt - und alle machen mit. Bzw. liken sich gegenseitig bis der Arzt kommt und merken gar nicht, dass sie sich freiwillig selber zur Marionette derjenigen machen, die die dicken Rechnungen schreiben.

    Die gefakten 200.000 Zuschauer passen zu der Unterhaltungs-Show - wer will es schon nachprüfen? Das Gedränge in der Startaufstellung wirkt beeindruckend, die Zeltstädte nehmen viel Raum ein und eine sechsstellige Zahl ist sowieso Pflicht.

    Alle die mitmachen - Fahrer, Teams, Hersteller, Sponsoren, Veranstalter, … - greifen die hohe Zahl dankbar auf, um ihr Engagement in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Die Sieger werden argumentieren, dass das Serienprodukt ebenfalls ein Siegertyp ist - vom großen Bluff spricht dann niemand. Und die Fahrer machen das, was man ihnen sagt - wessen Brot ich ess, …

    Unter der Hand wird mir das auch von allen bestätigt, aber in der Öffentlichkeit traut sich keiner was zu sagen.

    Teuer war der Spaß schon immer. Nur die Vorzeichen haben sich umgekehrt: früher hat man Geld verdient, um Motorsport zu machen. Heute macht man Motorsport, um Geld zu verdienen.

    Ich liebe den ursprünglichen, ehrlichen Sport, doch den muss man inzwischen in der Langstrecke mit der Lupe suchen. Quasi eine gefährdete Tierart, die kurz vor der Ausrottung steht. Was aber niemanden zu interessieren scheint. Mein Herz schlägt für die Außenseiter: die Selberbauer, die Underdogs, die Unbezahlten. Wann fährt ein Privatteam den Werken nochmal so richtig um die Ohren - so wie damals Edgar Dören?

    N24h | Besucherzahlen | scripted | Marketing | FIAGT3 | Böhmermann |


Sonntag, 22. Mai 2016

Samstag, 21. Mai 2016

  • Ford GT in Spa: Krasser Fortschritt bei Onboard-Videos.

    Ich habe ja schon viel gesehen - bzw. selber produziert. Aber das hier konnte ich erstmal garnicht glauben: wenn Ihr Euch dieses Video auf dem Tablet oder Smartphone anschaut, dann verändert sich die Perspektive, je nachdem wie man das Gerät hält. Hammereffekt - man hat volle Kontrolle über das Bild und noch mehr das Gefühl, direkt mitzufahren:

    bit.ly/fordgt360

    So wie ich das verstehe, muss das in der Facebook-App ablaufen, damit es funktioniert.

    Hier habe ich es mal in einem Video demonstriert:

    Wenn ich dran denke, wie ich vor 10 Jahren den Alzen-Film aufgenommen habe - das war vor Youtube und GoPro. Der Digitaltacho ist einzeln aus Daten zusammengesetzt, die der Jürgen mir damals als Datadump auf dem Datarecording gegeben hat.

    Und heute sowas. Wahnsinn.

    Ob es das irgendwann auch mal LIVE geben wird? Wobei, die Frage ist wahrscheinlich nicht ob, sondern wann!

    Onboard | FordGT | FIAWEC | Spa6h |


Freitag, 20. Mai 2016

  • Fast eine Zeitmaschine nach 1979.

    Diese K3 Bausstelle steht aktuell bei dp Motorsport - aus Platzgründen im Schaufenster:

    So ähnlich muss das 1979 auch ausgesehen haben und dann hat der Kremer K3 den Le Mans Gesamtsieg geholt.

    Ich bin immer wieder fasziniert, dass die Arbeitsschritte und Formen von damals nach wie vor heute im Einsatz sind. Dank Patrick Zimmermann in 2.Generation, nachdem sein Vater Ekkehard im verdienten (Un-) Ruhestand ist.

    Das sieht man in unserer heutigen kurzlebigen und oberflächlichen Zeit leider viel zu selten, dass ehrliches Handwerk liebevoll gepflegt wird. In Immekeppel ist das so - und bei einem Besuch hat man oft dieses Gefühl das aufkommt, wenn man in einem alten Fotoalbum blättert.

    Nur dass es in diesem Fall real ist und die Autos - genau wie damals - in viel besserem Zustand vom Hof rollen, als sie angeliefert wurden.

    Und genau das Richtige, um für Le Mans in Stimmung zu kommen - in 4 Wochen steigt das größte Rennen der Welt!

    KremerK3 | dpMotorsport | Immekeppel | LeMans | LM24 |


Montag, 16. Mai 2016

  • Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

    Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

    Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

    Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

    … und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

    Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

    Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

    … und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

    … ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

    Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

    Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

    Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

    Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

    André Lotterer:

    … hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

    Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

    Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

    … obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

    Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

    Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

    Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

    Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

    Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

    Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

    Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

    Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

    Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

    Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

    Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

    Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

    Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

    Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

    Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

    Audi mit dem 4L V6 TDI:

    Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

    Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

    Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

    Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

    Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

    Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

    Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

    Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

    Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

    Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

    Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

    Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

    Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

    Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

    UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

    Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

    Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

    Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

    Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

    Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

    Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

    Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

    Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

    Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

    Ein Kaffee hier:

    … eine Pommes da:

    … dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

    Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

    youtu.be/bCWxbmkmaAM

    Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

    Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

    youtu.be/ULRJXCCTmlQ

    Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

    Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

    Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

    FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Sonntag, 15. Mai 2016

  • Übrig Ns vom Pfingstsonntag - Update 3.

    Diesmal habe ich etwas übrig, was man in zwei Wochen gut gebrauchen kann:

    Was soll ich mit 6 Gastkarten für das 24h-Rennen? Ich möchte die treuen Blogleser belohnen, die kein Facebook oder Twitter benötigen, um hier vorbeizuschauen.

    Die ersten 6, die mir eine Email schreiben mit ihrer Adresse und 24h-Rennen im Betreff, bekommen je eine der Gastkarten, die mir der ADAC zur Verfügung gestellt hat, zugeschickt. Kein Liken oder Sharen Bohei, sondern einfach so.

    Wenn die ersten 6 Emails bei mir angekommen sind, werde ich den Eintrag updaten.

    UPDATE:

    Und aus - alle Karten weg! :) Danke für die Mails, Glückwunsch an die Gewinner und viel Spaß beim Rennen!

    UPDATE 2:

    Ich bekomme immer noch Mails von Leuten, die die Karten möchten. Daher nochmal deutlicher: leider alle weg! Das war nach 30 Minuten erledigt ;)

    UPDATE 3:

    Genau das habe ich gemeint mit Bohei.

    N24h | Gastkarten |


Montag, 09. Mai 2016

Dienstag, 03. Mai 2016

  • Die zwei Enden des Spektrums: Olli vs Olaf.

    Was für den einen ein fairer Kampf um den Sieg ist (Olli), empfindet der andere als eine Verrohung der Sitten (Olaf).

    Jeweils in ihrer Kolumne in der Racing News von VLN2.

    Ich persönlich bin da bei Olaf. Als Zuschauer fasziniert mich auch der sportliche Umgang der Kontrahenten untereinander. Die zunehmende Zurschaustellung der Unsportlichkeit stößt mich ab und ist tatsächlich einer der Gründe, dass ich das Interesse an der VLN verliere.

    Martini | Manthey | VLNLangstrecke |


Samstag, 30. April 2016

  • Helden des Alltags.

    Sie sind unscheinbar, machen keinen großen Tamtam, haben keinen Vertrag mit Konventionen.

    So wie Karl, der sich im Aldi neu mit Zelt und Schlafsack eingedeckt hat - auf seiner Radtour von Marokko zurück nach Salzgitter.

    Soviel Respekt.


Freitag, 29. April 2016

Dienstag, 26. April 2016

  • MotoGP Jerez-Rückblick von Mat Oxley.

    Ohja, auf diesen Artikel habe ich schon sehnsüchtig gewartet: Mat Oxley zelebriert Rossi´s Dominanz vom letzten Wochenende in Jerez und rückt den Doktor in´s rechte Licht:

    Rossi won his first Grand Prix in August 1996, three months after his first decent GP result, a fourth-place finish, just metres shy of the podium, at Jerez, funnily enough. After that race sidekick Uccio Salucci said, “that’s when I thought, hmm, maybe it’s possible that something good comes out of this, not just one victory or one podium, maybe something more…”

    20 Jahre ist das her und die Spanier Konkurrenten, die ihn heute schlagen wollen, hatten ihn damals als Poster im Kinderzimmer hängen.

    Lorenzo und Marquéz kennen die Michelin-Reifen nicht, während Rossi damit aufgewachsen ist. Lorenzo hat sich nach dem Rennen gewundert, dass sein Hinterrad ab dem 4.Gang auf der Geraden durchgedreht ist!? Auch das erklärt Mat Oxley:

    That’s unheard of, but it was directly attributable to Scott Redding’s Argentine tyre delamination, after which Michelin introduced a much stronger rear casing that can struggle to find traction, especially at a low-grip track like Jerez on a hot and greasy day: Sunday was a massive 15 degrees hotter than Saturday. That’s why many riders complained the race was like riding in the wet, so they were short-shifting and modulating the throttle, even on the straights, trying to get the rear tyre to hook up.

    MotoGP | Rossi | Oxley | Michelin |


Montag, 25. April 2016

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