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    Dienstag, 06. September 2011


    • In der MSa werden neue Rahmenbedingungen für das 24h-Rennen gelistet: nur noch 190 Teams (statt bisher 210–220), Top 30 Qualifying und Nenngelderhöhung von 4.500 auf knapp 5.800 Euro. Grund für Steigerung seien auch höhere Preisen der NAG.

    Meiner Meinung eine nicht zu vermeidende Entwicklung, da das Rennen immer professioneller wird. Da schaukeln sich mehere Sachen gegenseitig auf - teils gesteuert (GT3 und auch sonst steigendes Hersteller-Engagement) und teils zufällig bzw. Zeitgeist (Nordschleife, weltweites Interesse, Playstation).

    Das 24h-Rennen liebäugelt mit der Profiliga und eigentlich müßte unten jetzt wieder was nachwachsen. Ein 24h-Rennen für den echten Breitensport / Tourenwagen nur für Amateure, dafür ist die Zeit reif. Bis die Werke merken, daß ihr generalstabsmäßiger Ablauf viel zu steril geworden ist und die Abenteurlichkeit fehlt - und sie die Amateure wieder langsam unterwandern.

    Irgendwie der ewige Motorsportkreislauf halt.

    • Hat jemand Zuschauerzahlen von der Superbike WSB letztes Wochenende? Ich war nicht vor Ort (war beim Mofarennen) und im TV sah es doch sehr leer aus - obwohl die sich bei den Schwenks bemüht haben, die Tribünen nicht zu zeigen.

    • Für die Öffentlichkeit ist der Nürburgring keine Rennstrecke mehr, sondern Millionengrab. Das gefährdet den Motorsport massiv, der in Deutschland sowieso einen schweren Stand hat. Die Zockerei mit der historischen Anlage hat jetzt schon ein nachhaltiges Trümmerfeld hinterlassen.

    In dem SPIEGEL Beitrag von heute wird neu Jochen Hartloff und die Firma IGM GmbH aus Medard in’s Spiel gebracht. Die machen Fenster und Fassaden und am Nürburgring wohl sieben Mio. Euro Umsatz. Und sind aus Hartloff’s Wahlkreis Kusel. Der “liebe Ingolf” weist natürlich jede Schuld weit von sich.

    Ein schönes Beispiel für das Politikverständnis in Rheinland-Pfalz, schaut Euch mal das SWR Video an. Der jetzige Justizminister und damalige Abgeordnete empfindet es als völlig normal von Unternehmern umgarnt zu werden - Tagesgeschäft und quasi seine Aufgabe als Abgeordneter. Der redet so selbstverständlich, ich habe die Befürchtung er glaubt das sogar selber, daß das seine Aufgabe sei. Der “gewählte” Herr Volksvertreter.

    Das Video hat aber noch ein paar schöne Details, der Brief listet die Reihenfolge der Angebote (woher weiß er das?) und die Konkurenzfirma stammt aus “Bayer”.

    Vielleicht bin ich einfach zu doof, um die schlauen Politiker zu verstehen: nach einem verlorenen Bieterverfahren bittet ein Unternehmer seinen Abgeordneten sicherzustellen, daß man berücksichtigt wird. Und das ist dann ganz normal. Ja nee iss klar.

    Es ver-schanzen sich dort aber noch mehr Mediinvest-nahe Firmen:

    Zum Beispiel die Grüne Hölle Betriebsgesellschaft, das sind die hier.

    Oder die nürburgring.tv Media Services GmbH von Pathe/Althof.

    Oder die Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH.

    Muß irgendwie ein (das?) Nest sein. (Danke für die Hinweise!)


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