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    Freitag, 09. November 2012


    Kaum macht die Rhein-Zeitung ein grosses Interview, da ist Kurt Beck auch schon wieder auf dem Pippilangstrumpftripp.

    Wisst Ihr wer jetzt schuld ist am Nürburgring-Untergang? Die Weltwirtschaftskrise!! Der Mensch ist selbst auf seine letzten Tage noch so krass drauf, da bin ich echt froh keine Haare zu haben. Weil die würd ich mir sonst unweigerlich ausraufen.

    “Es gab die Fehleinschätzung, den Freizeitpark maßgeblich privat zu finanzieren. Dass das nicht gelungen ist, dazu hat aber auch die damalige Weltwirtschaftskrise beigetragen.”

    Dann kommt wieder die Ernst & Young Ausrede, das waren die, die in ihrem Auftragsgutachten alles passend gerechnet haben. Das bringt er die letzten Monate immer:

    “Die Dimensionen sind, auch wenn wir uns hier auf ein Gutachten gestützt haben, unbestritten zu groß geraten.”

    Kein Wort über RichterLindner (was haben die gegen den eigentlich in der Hand?), dafür wieder aber die pösen pösen Betrüger:

    “Schließlich wurde nicht gesehen, dass man mit den damaligen Geschäftspartnern bei der Finanzierung danebengegriffen hat.”

    Und dann noch diese Formulierung:

    “Ich halte mir vor, dass ich die Reißleine zu spät gezogen habe.”

    die suggerieren soll, als habe er jemals diese tolle Leine gezogen. Aber genau das HAT ER BIS HEUTE NICHT! Im Gegenteil, immer wieder verschleiern, vertuschen, täuschen und tricksen, bis der Karren komplett vor die Wand geknallt ist mit der Insolvenz.

    Dann kommt aber noch ein kleiner Seitenhieb Richtung (Ex-?) Freund Ingolf Deubel:

    “Als dieser Nachweisbetrag zum zweiten Mal in die Schweiz überwiesen wurde, hätte man Nein sagen müssen. Zugleich bin ich fest überzeugt, dass der damalige Finanzminister Ingolf Deubel mir oder dem Kabinett in keiner Weise oder aus irgendwelchen egoistischen Motiven etwas gesagt hat, was er zu diesem Zeitpunkt nicht selbst so eingeschätzt hat.”

    Wenn man genau hinhört, dieses “egoistische Motive” wird zum ersten Mal verwendet und da wird wohl schon die Argumentationslinie aufgebaut, daß Ingolf Deubel der einzige Sündenbock bleibt. Der ist ja auch schon zurückgetreten und ein weiteres Opfer darf es (politisch gewollt?) nicht geben. Die haben anscheinend echt vor den komplett aus dem Fenster zu hängen und ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Judoschwarzgurt das mit sich machen lässt.

    Seine Nachfolgerin - die wie Beck auch vor Gericht als Zeugin aussagen soll - ist auch schon eingeschworen:

    “Ich sehe meine Verantwortung als Kabinettsmitglied. Und das betone ich jetzt auch noch einmal. Aber ich sage auch: In der Landesverfassung ist die Ressortzuständigkeit festgelegt. Ingolf Deubel hat im Kabinett mündlich berichtet. Und es gab keinen Anlass zu glauben, dass er die Steuerung dieses Projektes nicht mehr in der Hand hat.”

    Also da hätte ja NIEMAND mit rechnen können, daß der Ingolf Deubel das etwa nicht im Griff habe. Oder sollte er tatsächlich aus egoistischen … NEIN - undenkbar!

    Da trifft es sich gut, daß dieser 500+ Millionenbeschluss offensichtlich nur mündlich besprochen wurde. Dieser lästige Papierkram auch immer.

    Ressortzuständigkeit! Also bei Ingolf Deubel das Freizeitparkministerium? Nicht ganz, dafür aber Aufsichtsratsvorsitzender Nürburgring GmbH, ISB Grußwörtler und Finanzminister in Personalunion. Was soll da schon schief gehen!?

    Eine Sache stimmt mich aber optimistisch: Frau Dreyer spricht explizit über traditionsreiche Rennstrecke. Nur im Zusammenhang versucht auch sie zu suggerieren, was leider nie der Fall war: “Es ging immer darum, diese traditionsreiche Rennstrecke zu erhalten und etwas für die Region zu tun.

    Mit etwas Feintuning passt es. Einfach zu erhalten mit auszusaugen ersetzen und die Region mit private Bankkonten - schon sind wir uns wieder einig.


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