Zeitbombe?

Donnerstag, 29. November 2012

Zeitbombe?

Wilhelm Hahne schreibt, daß die Insolvenzverwaltung in die Leistungsverpflichtungen der NAG eingetreten ist, ohne sie zu kennen. Genaugenommen haben angeblich nicht alle Verträge vorgelegen, weil - festhalten - man sie nicht gefunden habe!

Das wäre ungeheuerlich und ich hoffe sehr, daß es nicht stimmt. Denn genau diese Übung - Sichten und Anpassen von 1.000 +/- Verträgen hat die NAG gerade erst hinter sich! Das ist nichtmal 2,5 Jahre her! Und jetzt finden die die Verträge nicht mehr? Wer soll das denn glauben?

Sollte es stimmen, dann bedeutet das, daß jederzeit jemand aus der Hecke springen kann mit einer Leistungsforderung, die nicht nur unvorteilhaft ausgehandelt worden sein könnte, sondern die auch womöglich im Voraus bezahlt worden sei.

Natürlich würden die das nie machen, aber rein theoretisch könnten dann sogar noch nachträglich Verträge vom Himmel fallen, die dann beliebig aus dem Hut gezaubert werden. Wie kann man sich auf solch ein - wenn auch nur theoretisches - Risiko einlassen als Verhandlungsführer?

Nie im Leben hätte ich gedacht, daß Unterschriften unter eine Einigung gesetzt werden, bevor nicht ALLE Verträge haarklein auf dem Tisch liegen. Wo gibt’s denn sowas. Sollte das wirklich so gelaufen sein, dann tickt hier eine Zeitbombe, deren Größe nur Kai Richter und Jörg Lindner kennen.

Von daher hoffe ich, daß Wilhelm Hahne diesmal komplett daneben liegt. Nur die Erfahrung hat gelehrt, daß die Chancen dazu schlecht stehen.

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