Befreiungsvertrag.

Freitag, 30. November 2012

Befreiungsvertrag.

Die RZ hat den Vertrag, der den Würgegriff der NAG beendet hat, dann mal komplett geleakt. Mit einem Artikel drumrum.

Richtig so. Kann sich jetzt jeder ein Bild davon machen. Wilhelm Hahne steigt da auch gerade noch tiefer ein.

Der Vertrag wurde am 27.Nov. unterzeichnet, also letzten Dienstag.

Zeitgleich hält die NAG heute übrigens ihr Pressegespräch ab. Man braucht nur die Einladung dazu zu lesen um wissen, daß man das nicht braucht:

"Sehr geehrte Damen und Herren, der Betrieb des Nürburgrings war wirtschaftlich noch nie so erfolgreich wie in den Jahren 2010 bis 2012. Der private Betreiber, die Nürburgring Automotive GmbH (NAG), wird auch 2013 am Nürburgring wichtige Aufgaben übernehmen. Über Projekte, Zukunftsaufgaben und Strategien der Nürburgring Automotive GmbH (NAG) informieren Sie die Gesellschafter, Jörg Lindner und Kai Richter."

Die einzige Strategie, die ich erkennen kann, ist das verzweifelte Strampeln, irgendwie ohne Gesichtsverlust aus der Nummer rauszukommen. Um je mehr sie strampeln, umso peinlicher wird es.

Die Jahre 2010 bis 2012 gehen sicher in die Geschichte des Nürburgrings ein, aber nicht als die erfolgreichsten, sondern als die schwärzesten. Daß das skrupellose Wirken der NAG erst solche Protestbewegungen wie STR auf den Plan gerufen hat (gegründet 8 Monate nach Nürburgring-Übernahme durch die NAG), sagt eigentlich schon alles.

Lass sie doch strampeln in ihrem tollen Superiorschuppen, am Nürburgring brauchen sie jetzt eine Eintrittkarte wie jeder andere auch.

“Im Anschluss an das Pressegespräch stehen Herr Lindner und Herr Richter den elektronischen Medien für Einzelinterviews zur Verfügung.”

Nein Danke.

(Was sind denn bitteschön elektronische Medien? Stehen die unter Strom?)

“Bei einem kleinen Imbiss können darüber hinaus weitere vertiefende Gespräche mit den Gesellschaftern geführt werden.”

Dann lieber verhungern.

Nach wie vor ist von einem Verkauf des Nürburgrings die Rede, stellt Euch mal vor, Richter/Lindner würden das kaufen. …. Nee, macht es besser nicht :/

Einen Verkauf halte ich nach wie vor für das schlimmste aller Szenarien, wohin ein profitorientierter Betrieb geführt hat, haben die letzten Jahre eindrucksvoll gezeigt: Auspressen von Strecke und Region zum Vorteil Einiger und zum Nachteil von Ring & Sport.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: ein gemeinnütziger Betrieb - ohne Gewinnerziehlungsabsicht - dafür aber mit der Absicht Sport, Historie und Region gleichermaßen zu fördern. Das war die Aufgabe der alten GmbH, nur leider sind da ein paar Leute hohlgedreht und haben den Boden unter den Füssen verloren.

Der Angriff der Schöngeföhnten wurde zwar abgewehrt, aber die Verluste waren enorm und jetzt treibt der Ring angeschlagen auf hoher See. Und es zieht neuer Sturm auf.


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