Was lag da näher, als sich mit Boris Becker in Verbindung zu setzen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Was lag da näher, als sich mit Boris Becker in Verbindung zu setzen.

Meinte Walter Kafitz vor über 3 Jahren - ohne natürlich auch nur ansatzweise zu erwähnen, wieviel es den Steuerzahler kostet sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Kann man sich alles auf youtube.com/MariusAlthof angucken:

Mein Gefühl sagt mir, daß sich eher Werner Heinz mit Kumpel Walter in Verbindung gesetzt hat - da er als Fahrermanager seine Wurzeln im Renngeschäft hat und am Ring gab (gibt?) es auch eine WH Sport VIP Lounge. Die RZ schreibt:

Der dreifache Wimbledonsieger sollte das Gesicht des neuen Nürburgrings samt Freizeitpark werden. Dafür war der Trierer Vermarktungsgesellschaft „WH Sport international“, die die Tennis-Legende in die Eifel vermittelte, ein Honorar von 450 000 Euro netto zugesagt worden.

Begründet sich auf dem NAG-Go-Home-Vertrag, der geleakt wurde. Von dem Wilhelm Hahne allerdings den Eindruck hat, da sei nicht die endgültige Fassung veröffentlich worden - aber das ist ein anderes Thema.

Die Boris-Becker-Nummer war eine der vielen kleinen und großen Sargnägel, die in die Nordschleife getrieben wurden. Stück für Stück wurde die Überschuldung besiegelt und alle haben sie fleissig mitgemacht: der Nürburgring Geschäftsführer ebenso wie Sportmanager oder Propaganda-Filmer, die im Film aufgeregt rumspringende Stefanie eine-ganz-normale-PR-Kampagne Hohn oder der später bei Dederichs Reinecke sanft gelandete Stephan Cimbal. Das ist die Agentur, die damals die Volksverarsche in blumige Worte packte

“Und im Eifel Stadl feierten nicht nur Prominente wie Boris Becker oder Giulia Siegel bis spät in die Nacht. ”Nach einer rekordverdächtigen Bauzeit … bla … bla … bla", freut sich Kai Richter, Investor und Projektentwickler der Hotel- und Gastronomiebausteine am Ring.

… und heute ganz unschuldig versteckt hinter Falken Motorsport einen auf Ringfan-Kumpel machen.

Und natürlich die ach-so-schuld-und-ahnungslose Lokalpolitik, Hauptsache die eigenen Schäfchen im Trockenen.

Der Mann in der Mitte ist der, der am längsten im Aufsichtsrat sitzt.

Boris Becker kommt in dem historischen Stück übrigens auch zu Wort und sagt so etwas Bedeutendes wie:

Man muß nicht Formel 1 Weltmeister sein, es geht nicht nur um die Formel 1.

Man muss wahrscheinlich Boris Becker sein, um das zu verstehen. Und Walter Kafitz, um mit den Steuergeldern nutzlos herumzuwerfen: 200.000 Euro auf Kosten der Nordschleife, inzwischen amtlich:

Die fälligen 200 000 Euro wurden denn auch bereits an die Managementgesellschaft „WH Sport international“ überwiesen.

Heute - nichtmal 3 Jahre später - tun sie dann alle so, als hätten sie damit garnichts zu tun und der jetzt drohende Verkauf des Nürburgrings sei vom Himmel gefallen.

Kognitive Dissonanz at it’s best.


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