Miketest: Meine Erfahrungen mit der Canon EOS 100D. facebook.com/renntv twitter.com/renntv RSS Feed für Mike's Blog | renn.tv instagram.com/renntv
  

20832.com // über mich // N-Aufkleber

    Dienstag, 24. September 2013


    Ab und an werde ich gefragt, was ich denn für eine Kamera für Motorsport-Aufnahmen empfehlen kann. Da fällt mir immer sehr schwer, denn ich selber benutze eine relativ alte Kamera (Canon 1D MkII, 2005), allerdings mit guten 2.8er Objektiven. Das kann ich guten Gewissens nicht weiterempfehlen, ich persönlich fahr halt ganz gut damit. Zumindest wenn es darum geht, Aufnahmen an der Strecke zu machen. Meiner Meinung nach ist es wichter, sich mit seinem Equipment auszukennen - auch nachts oder bei Regen! - als den neuesten Entwicklungen hinterherzulaufen.

    Für Bilder im Fahrerlager allerdings stehe ich auf leichtes Gepäck. Ich versuche vor Ort viel mitzubekommen, mit den Leuten zu reden und auch die ein oder andere Nfektion auszulösen.

    In der Vergangenheit waren das bei mir immer Kompaktkameras für die Tasche, erst die Canon Ixus 860 IS (2008) und später Canon S95 (2010). Manchmal bin ich sogar nur mit dem iPhone los (ab 2011 - erst 4, jetzt 5).

    Eigentlich hab ich immer auf einen würdigen Nachfolger für die S95 gewartet, aber so wirklich verbessert wurde sie für meine Zwecke nicht. Wichtig sind mir Weitwinkel und gute Bedienbarkeit auch ohne Hinzugucken - und da konnten die Nachfolgemodelle S100 und S110 nicht mehr bieten als die S95.

    Und auf einmal kam da die 100D um die Ecke! Hab mir erst nichts dabei gedacht, aber als ich sie das erste Mal in der Hand halten konnte, war ich schon sehr überrascht über das Leichtgewicht. Das soll eine echte Spiegelreflex sein?

    Nach etwas Bedenkzeit hab ich dann im Saturn zugegriffen für 579,- Euro inkl. dem 18–55 STM Kitobjektiv.

    Das war vor 2 Monaten und seitdem konnte ich das gute Stück ausgiebig testen und muß sagen, der Kauf hat sich echt gelohnt. In der Zwischenzeit hab ich gelernt, daß die 100D intern baugleich mit der größeren 700D ist und sie hat auch den EISA Camera of the Year Award abgeräumt. Woanders heißt die Kleine “Rebel SL1” komischerweise.

    Genug geredet, so sieht sie aus:

    Und im Größenvergleich: S95, 100D, 1D MkII.

    Die kleine 100D hat dieselbe Objektivaufnahme wie der 1D Profi:

    Und der Blitz klappt schön hoch raus:

    Die Menüs kennt man von Canon:

    Und beim Einstellen hat man alle Möglichkeiten:

    Und jetzt Beispielbilder - auf’s Bild klicken, dann gibt es das unbearbeitete Original, so wie es aus der Kamera kommt (Achtung, große Dateien!):

    1/250, f10, ISO 100, 44mm (Kitobjektiv)

    1/30, f3.5, ISO 1600, 18mm (Kitobjektiv)

    1/800, f5.0, ISO 100, 150mm (70–200 2.8)

    1/30, f3.5, ISO 800, 18mm (Kitobjektiv)

    1/40, f5.0, ISO 1000, Zoom während Auslösen (Kitobjektiv)

    1/15, f10, ISO 100, 55mm (Kitobjektiv)

    1/30, f3.5, ISO 125, 18mm (Kitobjektiv)

    1/40, f8.0, ISO 100, 18mm (Kitobjektiv)

    1/40, f13, ISO100, 37mm (Kitobjektiv)

    1 Sek, f4.5, ISO1600, 35mm (Kitobjektiv)

    1/400, f7.1, ISO 400, 39mm (Kitobjektiv)

    Meiner Meinung nach eignet sich das Teil hervorragend für diese 2 Gruppen:

    • erfahrene Fotografen, die eine kompakte, leichte Kamera suchen, um auch unterwegs immer ein gutes Werkzeug dabei zu haben oder
    • Einsteiger, die sich in die Spiegelreflexwelt vortasten wollen, aber ohne Riesensummen auszugeben und ohne viel Gewicht rumzuschleppen.

    Wer schon Canon verwendet hat außerdem den Vorteil, daß die Objektive passen.

    Noch ein paar Highlights, die mir persönlich gefallen und eventuell für den ein oder anderen auch zutreffen:

    • Mit Hilfe einer Eye-Fi Karte lässt sich WLAN nachrüsten. Damit kann man die Bilder direkt über iPhone z.B. nach Instagram schicken
    • RAW Format möglich
    • macht ganz gute Filme
    • Live View, d.h. man kann wahlweise Sucher oder Bildschirm verwenden
    • das Kit-Objektiv kann sich wirklich sehen lassen! (siehe Beispiel-Bilder)

    Ein paar Schwächen gibt es natürlich auch, allerdings mich stören sie nicht:

    • Bei RAW+JPG reicht der Bufferspeicher nur für 4 Bilder
    • das Ansprechverhalten ist schon eine Ecke langsamer als die 1D, aber schneller als Kompaktkameras
    • Viel Plastik verbaut, aber fühlt sich wertig an und spart enorm an Gewicht.

    Ich hoffe Euch hilft meine Einschätzung und wenn mich nochmal jemand nach einer Empfehlung fragt, dann verweise ich nur noch auf diesen Post ;)

    tl;dr Die EOS 100D ist dieses Jahr als kleinste DSLR auf den Markt gekommen und weil sie so leicht und kompakt ist, eignet sie sich sehr gut sowohl für DSLR Einsteiger als auch Profis als Unterwegskamera für alle Fälle!

    Tags: Miketest | EOS100D | Testbericht | Review


Zurück zum Blog >>

Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Autoglass Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Häggenäs Automobile AB Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner
20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner