Müllenbach´s Udo Mergen nicht mehr im Gläubigerausschuss.

Montag, 04. November 2013

Müllenbach´s Udo Mergen nicht mehr im Gläubigerausschuss.

UPDATE:

Stellt sich raus, es handelt sich nicht um Reinhold Schüssler, der von seinem Sitz zurücktritt, sondern um Udo Mergen! Ich habe das im Text ersetzt - sorry für die Missdeutung. An der Sache ändert das natürlich nichts.

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Reinhold Schüssler Udo Mergen ist ehrenamtlicher Bürgermeister von Nürburg Müllenbach und einer von 5 Mitgliedern im Gläubigerausschuss.

Heute schreibt Wilhelm Hahne, daß der Bürgermeister auf eigenen Wunsch aus dem Gläubigerausschuss ausgetreten ist. Das ist ein ziemlicher Paukenschlag, denn aus 5 Mitgliedern werden jetzt noch 4. Eine ungerade Anzahl Mitglieder erlaubt jedoch erst die Mehrheitsfähigkeit.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt den hastigen Verkaufsprozess zu stoppen und dem teuren Blendfeuerwerk ein Ende zu setzen. Die Chancen schätze ich auf 50/50:

  • Im günstigen Fall setzt Reinhold Schüssler’s Udo Mergen’s mutiger Schritt einen gesunden Denkprozess in Gang und erlaubt auch den anderen 4 Mitgliedern ihre Rolle (Ausnutzung?) zu überdenken.

  • Im ungünstigen Fall wird die vakante Stelle linientreu besetzt (wer entscheidet das?) und das große Plündern des Motorsport-Denkmals Nordschleife wird weiter gnadenlos durchgezogen wie bisher. Eigentlich müsste die Neubesetzung auch jemand sein, der die Gläubiger-Interessen von Nürburg Müllenbach vertritt - alles andere macht in meinen Augen keinen Sinn.

Reinhold Schüssler Udo Mergen hat zumindest Rückgrat bewiesen und ich persönlich habe den Eindruck, daß sich die wahre Absicht der Strippenzieher endgültig gezeigt hat und er sich nicht weiter als Kanonenfutter mißbrauchen lassen will.

Reinhold Schüssler in der Startaufstellung 24h-Rennen 2010.

Man muß sich auch mal vor Augen halten, in welche Rolle der Mann, der sein Bürgermeisteramt ehrenamtlich begleidet, gezwungen wurde. Er hat sich pflichtbewusst bereit erklärt, um für das Dorf Nürburg Müllenbach das menschenmögliche in dieser Rolle zu erreichen. Aber allein schon die Farce am 19.April 2013, als der Verkauf des Nürburgring’s einstimmig beschlossen wurde - nach einer 10-stündigen Marathondiskussion. Da braucht es nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie das gelaufen ist.

Und das alles nur, damit die Versager, die die Rennstrecke mit ihren bescheuerten Freizeitparkideen in den Bankrott getrieben haben, ihren warmen Hintern retten können.

Ich sehe zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer den Verkaufssprozess anzuhalten, um die Lage neu zu überdenken. Ich hoffe diese Einsicht kann sich auch bei anderen Leuten durchsetzen. Und solange der Ring nicht verkauft ist, solange können wir hoffen, daß die Rennstrecken Teil des öffentlichem Eigentums bleiben.

Tags: Insolvenz | Gläubigerausschuss | ReinholdSchüssler | Nürburg | UdoMergen | Müllenbach


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