Malu Dreyer, Nürburgring und Weihnachten.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Malu Dreyer, Nürburgring und Weihnachten.

Zum zweiten Mal meldet sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz zum Thema Nürburgring - diesmal persönlich auf Facebook und nicht wie beim ersten Mal in der Zeitung - und wieder versucht sie die öffentliche Diskussion kurzerhand für beendet zu erklären:

“Liebe Freundinnen und Freunde, Viele haben mir zum Thema Nürburgring geschrieben. So zum Beispiel Herr Thomas Waebs, Herr Stefan Cologne oder auch Frau Hanna Breuer. Ich habe die Beiträge gelesen und möchte auch hier noch einmal meine Zuversicht zum Ausdruck bringen, dass ein seriöser und guter Partner für die Zukunft des Nürburgrings gefunden werden wird.”

Seht Ihr? Alles in Ordnung, macht Euch keine Sorgen, alles wird gut.

Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Und vor allen Dingen: nicht auf Facebook schreiben. Weil - festhalten:

“Weiter kann ich mich hier auf dieser Seite nicht äußern, da dieses meine private Facebook-Seite ist. Für weitere Fragen bitte ich Sie, die Facebook-Seite der Staatskanzlei oder die Kontaktdaten der Staatskanzlei zu verwenden, weil ich meine Funktion als Privatperson und Ministerpräsidentin trennen muss. Ich versichere Ihnen aber, dass das Thema Nürburgring bei uns eine hohe Priorität besitzt.”

Privat! Da muß man doch Verständnis für haben.

Diese Trennung zwischen der “Funktion als Privatperson und Ministerpräsidentin” nach Malu-Dreyer-Definition sah die letzten Tag zum Beispiel so aus:

  • “SPD hat starke Ressorts und starkes Personal! …”
  • “Eine starke Basis für die Regierungsarbeit …”
  • “Danke liebe Genossen und Genossinnen für die hohe Wahlbeteiligung!”

usw. usw. Malu Dreyer so richtig privat unter Freunden.

Dazu muß man wissen, Seiten sind nach Facebook-Definition für Firmen, Künstler, Sportler, öffentliche Personen usw., die kann man als Fan liken - und im Gegensatz dazu gibt es persönliche Profile, die dazu dienen sich mit Freunden zu verbinden.

Nur in Rheinland-Pfalz wird passend gemacht, was nicht passt: über die Seite angeblich den Freundeskreis pflegen. Alles privat! Da ist man doch höflich und stört die nette Dame nicht weiter. Oder?

Ach ja, da war doch noch was:

“Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.”

Ich hatte mich vor 10 Tagen gefragt, wie sie wohl mit der Flut von Einträgen auf ihrer Seite umgeht - da standen ihr noch alle Optionen offen.

Entschieden hat sie sich für Schönreden in Kombination mit für beendet erklären.

Schade.

Ich habe den Eindruck Frau Dreyer hat den Ernst der Lage nicht erkannt.

UPDATE:

Lars Wienand von der Rhein-Zeitung hat das Thema aufgegriffen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Dreyer | Insolvenz


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