Es gibt gute Chancen, den Nürburgring-Verkauf zu stoppen. facebook.com/renntv twitter.com/renntv RSS Feed für Mike's Blog | renn.tv instagram.com/renntv
  

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    Freitag, 17. Januar 2014


    Im Gegensatz zur Politik, die nur das alternativlos Argument als Grund anführen kann, geht Dieter Frey im Detail auf die Situation ein und die Gefahren, die sich aus dem aktuellen hektischen Verkauf ergeben:

    „Ja zum Nürburgring“ will den Verkauf der Rennstrecke mit einer Beschwerde bei der EU-Kommission des Nürburgrings stoppen. Wie realistisch ist das?

    Wir halten dies für sehr realistisch, da die EU-Kommission bei Verstößen gegen die Transparenz und das Gebot der Diskriminierungsfreiheit von Bietverfahren verlangt, dass ein Verkaufsprozess eingestellt und neu konzipiert wird.

    Es gibt gleich mehrere gravierende Fehler, die die Vorgehensweise der Insolvenzverwalter - um damit der Politik - in Frage stellen.

    Daß der Verkauf der gesamten Anlage an einem Stück bevorzugt wird, dafür sprechen viele Anzeichen:

    • der ADAC wurde gedisst, obowhl er 37 Mio Euro (?) für die Rennstrecken geboten hat. Das sei zu wenig gewesen, aber Capricorn ist mit anscheinend 50 Mio Euro (?) der Favorit.

    • die Geschäftsunterlagen der Nürburgring GmbH, die hochtrabend als “Datenraum” bezeichnet werden, können nur von max. 5 Parteien eingesehen werden. Diese Beschränkung alleine ist schon eine Diskriminierung der Anbieter, die auf einzelne “Cluster” bieten. Sie liegen im Preis natürlich niedriger, als jemand, der auf alles bietet.

    • Denn Nuvoloni spricht ganz offen von Gesamtpreismaximierung.

    • Der Verkaufsprospekt wirbt für die Komplettanlage und einen “Neustart ohne Altlasten”.

    Das erlaube den willkürlichen Ausschluss von Bietern, siehe ADAC und darüber hinaus gibt es noch weitere Schwächen, z.B. fehlende Bewertungs- oder Zuschlagkriterien. Und die durch illegale Beihilfen entstandenen Wettbewerbsverzerrungen werden weiter verfestigt, anstatt sie aufzulösen.

    Das mag bei normalen Insolvenzen an der Tagesordnung sein, aber die Nürburgring Situation ist eine völlig andere. Die Regierung versucht durch den Verkauf einer eventuellen Rückforderung von verbotenen Beihilfen zuvorkommen. Auf der einen Seite ist die Rückforderung noch lange nicht ausgesprochen, auf der anderen Seite gesteht die Regierung durch den vorauseilenden Gehorsam automatisch ihr illegales Handeln in der Vergangenheit selber ein.

    Wenn der Verkauf an sich jetzt aber auch noch ZUSÄTZLICH gegen EU Gesetze verstößt, dann gräbt sich der Nürburgring tiefer in den Schlamassel, als ihn loszuwerden. Also eine Fortsetzung dessen, was uns die letzten Jahre immer wieder als “Neuanfang” und “Zukunftskonzept” auftischt wurde: es ging immer tiefer bergab!

    Dabei hat die Regierung - obwohl sie es gerne anders darstellt - alle Fäden in der Hand: das Land ist der Hauptgläubiger und die Insolvenz findet in Eigenveraltung statt.

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