Keiner der Nürburgring Mitarbeiter traut sich zu reden, man könnte sich ja unbeliebt machen.

Samstag, 08. Februar 2014

Keiner der Nürburgring Mitarbeiter traut sich zu reden, man könnte sich ja unbeliebt machen.

Dietmar Brück in der RZ:

“Die Stimmung ist überall zu greifen. Nur offiziell darüber reden will niemand. Kein Wunder. Äußert sich einer der Mitarbeiter negativ über einen möglichen Käufer in der Öffentlichkeit, macht er sich vielleicht bei seinem künftigen Chef unbeliebt. Wer will das schon riskieren?”

Es äußert sich wirklich niemand, noch nichtmal anonym - da wäre das Risiko gleich null. In Zeiten von Edward Snowden könnte man in der Otto-Flimm-Straße 1 ruhig auf den Gedanken kommen, auch zur Rettung des Rings beizutragen.

“Die rund 300 festen Mitarbeiter des Ring-Komplexes in der Eifel bangen um ihre Jobs.”

Immer noch 300? Strammer Fixkostenblock. Nehmen wir mal 3.000 brutto im Schnitt dann sind das 10,8 Mio Euro im Jahr.

Zur HIG Heuschrecke:

“Eine hohe Renditeerwartung wird gar nicht bestritten. Dafür ist man, so heißt es, aber auch bereit, das Geschäft (Freizeitbereich und Motorsport) mit viel Geld auszubauen. Das sei die übliche Vorgehensweise von H.I.G. und anderen Finanzinvestoren.”

Die übliche Vorgehensweise geht eher so: kaufen - aussaugen - wegschmeißen.

Hanna Breuer hat auf FB mal hinter die Kulissen von “Finanzinvestoren” geschaut:

“Eins ist sicher - schon der Landesrechnungshof hat festgestellt, daß der Ring in der jetzigen Konstellation nicht profitabel zu betreiben ist. Auch ein Fonds-Unternehmen kann das Rad nicht neu erfinden. Zerschlägt man allerdings das Ganze, zieht die Preise mächtig an und macht Koppelgeschäfte um jeden Preis, ja dann sieht die Rechnung schon anders aus. Dann hat das Gewerbe der Region das Nachsehen. Doch was schert es einen amerikanischen Investor, was mit der Region oder den Gewerbebetrieben geschieht, wenn nur ordentlich Gewinn gemacht werden kann? Er ist schließlich nur seinen Anlegern verantwortlich. Hält der Fonds nicht, was er verspricht, sind die Anleger gleich mit Heerscharen von besten Anwälten unterwegs.”

Das klingt nicht nur furchterregend - das ist es auch.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Insolvenz | Mitarbeiter



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