Die Nürburgring Insolvenzverwalter wollen mit allen Mitteln den Verkaufsvertrag durchboxen.

Dienstag, 11. Februar 2014

Die Nürburgring Insolvenzverwalter wollen mit allen Mitteln den Verkaufsvertrag durchboxen.

Heute morgen habe ich noch gedacht, von dem Nürburgring Geschäftsführer Schmidt hat man auch lange nichts mehr gehört - also jetzt der Hockenheim-Schmidt, nicht der Quadratdoktor. Und schwups ist er in der Zeitung.

Und hat Überraschendes zu vermelden:

“Hier hat sich eine Idee verselbstständigt. Ein ordentlicher Kaufmann hätte viel früher die Reißleine gezogen.” (..) Warnende Stimmen, so der Nürburgring-Geschäftsführer, habe es zu Genüge gegeben. Man habe sie nicht hören wollen. Schmidt: “Manche waren wie berauscht.” Es habe jedoch nicht lange gedauert, bis sich die “wirtschaftliche Wahrheit herausstellte”.

Uups, was ist denn da los, da reibt man sich ja verwundert die Augen? Woher die plötzliche Einsicht?

Inzwischen haben wir ja gelernt, nichts am Nürburgring ist Zufall und so geht es dem Herrn Schmidt auch nur um eins: Verkaufen!

“Das aktuelle Verkaufsverfahren sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gültigen EU-Richtlinien äußerst problematisch. Sollte es keinen Käufer geben, dann drohe dem Ring die Stilllegung.”

Die pöhse EU und die drohende Schließung - werden immer noch gerne als Argument vorgeschoben, obwohl sie doch längst widerlegt sind.

Und wo wir schon bei Zufällen sind: genau heute verbreitet die dpa (hier oder hier) gehorsam übelste Nuvoloni Propaganda:

“Sorgfalt geht vor Schnelligkeit, so lässt sich das Credo der Ring-Sanierer bei dem Prozess umschreiben, der auf die Zielgerade einbiegt.”

Wisst Ihr noch? Hektischer Verkauf und so? Tja, da muß der Kommunikationsprofi schon ganz tief in seinem Lehrbuch blättern, wie er das wohl wieder gerade biegt.

Das Problem ist nämlich:

Der oder die Erwerber des Nürburgrings werden nur dann von einer möglichen Beihilferückforderung verschont, wenn nachweislich der Verkaufsprozess EU-konform stattgefunden hat.

Erst haben sie über die Beschwerde von Otto Flimm in Brüssel gelacht - ganz gelassen - und jetzt wissen sie vor lauter Zurückrudern nicht mehr, in welche Richtung sie steuern sollen.

Und das ist gefährlich, denn der Verkauf muß es sein - das wird durchgeboxt, als gäbe es kein Morgen mehr!

Der neue Cunning Plan sieht anscheinend so aus:

Die Unterzeichnung eines Kaufvertrages wäre zunächst nur das “Signing”, wie Sanierersprecher Nuvoloni es ausdrückt. Das “Closing” erfolge erst nach der EU-Entscheidung zu den Beihilfen und der Rechtmäßigkeit des Verkaufsprozesses. Man habe noch nicht beim Signing einen neuen Erwerber, sondern erst beim Closing.

Signing and Closing - oder besser Singing and Dancing wenn die Unterschrift auf dem Papier steht?

Die glauben tatsächlich, sie kommen mit allem durch, denn genau diese Vorgehensweise haben wir mit dem Erlebnispark schon einmal erlebt: erst haben die Bagger und Betonmischer Fakten geschaffen, und später wurde sich um Finanzierung und Baugenehmigungen bemüht.

In diesem Fall also erst einmal eine Unterschrift unter ein Vertragswerk setzen und dann die neuen Pseudo-Besitzer Fakten schaffen lassen. In der Hoffnung, daß man aus der Nummer später nicht mehr raus kommt.

Wir werden nach wie vor nach Strich und Faden vorgeführt und die Presse lässt sich dabei auch noch willenlos vor den Karren spannen.

Ich hoffe bei der #ringdemo am Samstag platzt Mainz aus allen Nähten!

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