Wilhelm Hahne: Warum wird der Nürburgring nicht einfach saniert? facebook.com/renntv twitter.com/renntv RSS Feed für Mike's Blog | renn.tv instagram.com/renntv
  

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    Sonntag, 16. Februar 2014


    Sabine, Christian und Ossi hatten ja vor zwei Wochen einen Termin bei Malu Dreyer und dort auch 15 Fragen schriftlich an sie gerichtet.

    Die wurden jetzt “beantwortet” … von Clemens Hoch.

    Leider von Einsicht nicht der Hauch einer Spur, stattdessen weiter die alten Phrasen, obwohl sie doch längst von der Realität eingeholt worden sind. Eigentlich peinlich, unverdrossen einfach weiter darauf herumzureiten.

    Das ist ungefähr so, als würde man trotz Überrundung völlig ignorant nach dem Rennen jedem erzählen, man hätte um den Sieg gekämpft. Als hätten die Leute auf der Tribüne keine Augen im Kopf.

    Und Clemens Hoch spricht gleich in der ersten Antwort von “dem Insolvenzverwalter”, obwohl es den garnicht gibt: es gibt nur einen “Sachwalter” und einen (Sanierungs-) “Geschäftsführer”.

    Wilhelm Hahne nimmt das zum Anlass und hinterfragt generell, wieso eine SANIERUNG prinizipiell nicht in Frage zu kommen scheint, obwohl doch alle Tatsachen dafür sprechen:

    • Der Ring erwirtschaftet ein positives Ergebnis, die Firma wäre also erhaltenswert.

    • Die Insolvenz findet in “Eigenverwaltung” statt, d.h. die Sanierung sollte per Definition schon dem Verkauf vorzuziehen sein.

    • Ein “Sanierungsgeschäftsführer” wurde eingesetzt.

    • Ein Verkauf kommt ohnehin erst in Frage, wenn die EU ihr Beihilfeverfahren abschließt.

    Wilhelm Hahne:

    “Wenn einem Unternehmen bei einer auftretenen Schieflage eine Insolvenz in Eigenverwaltung zugestanden wird, so bedeutet das, dass das Unternehmen aus der Sicht des Insolvenzgerichts über einen förderungswürdigen Geschäftsbetrieb verfügt, dessen Basis man als so gesund empfindet, dass man diesem Unternehmen zugesteht, in Eigenverwaltung – unter Aufsicht eines Insolvenz-Sachwalters – wieder auf den rechten Weg zu finden.”

    “Es gibt also keinen Insolvenzverwalter, wie er in dem Schreiben des Herrn Clemens Hoch erwähnt wird. Die Verwaltungs- und Vertretungsbefugnis geht bei einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung nicht auf einen Insolvenzverwalter über, sondern verbleibt – trotz eröffnetem Insolvenzverfahren! - beim Schuldner. In diesem Falle bei dem Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, bzw. dem eigentlichen Besitzer, dem Land Rheinland-Pfalz. (..)”

    “Nachdem die Eigenverwaltung eingerichtet ist und der Betrieb wieder ungestört läuft, wird dann zur Abwicklung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben normalerwiese ein Insolvenzplan erstellt, um die Gläubiger abzufinden und das Unternehmen endgültig zu sanieren.”

    Tja, nur nicht am Nürburgring: da wird alles künstlich aufgehübscht, um den Verkaufspreis nach oben zu treiben - um dann in größtmöglicher Eile den Verkaufsprozess durchzupeitschen.

    Dabei wurden in der Hektik gravierende Fehler gemacht, denn ohne die Abtrennung der Rennstrecken von der Kirmes wird die Wettbewerbsverzerrung, um die es Brüssel ja primär geht, nicht aufgelöst, sondern in Stein gemeisselt.

    Es wird wirklich höchste Zeit mal innezuhalten, tief durchzuatmen … um in Ruhe die Optionen zu sortieren.

    Ganz sachlich betrachtet ist für alle Beteiligten - auch die Landesregierung - der Verkauf an ein gewinnorientiertes Privatunternehmen die schlechteste aller Möglichkeiten.

    Tags: Insolvenz | Dreyer | Eigenverwaltung


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