Hektisches Nürburgring Verkaufs-Chaos!

Montag, 10. März 2014

Hektisches Nürburgring Verkaufs-Chaos!

Heute erst in der Rhein-Zeitung so:

“Eine Gruppe regionaler Unternehmer plant nach Informationen unserer Zeitung, kurz vor Toresschluss noch ein Angebot abzugeben. Es wird mit ungefähr 15 Millionen Euro dotiert sein (..). Das neue Angebot (..) passt zu der ursprünglichen Offerte des ADAC. Es bezieht sich nach Informationen unserer Zeitung auf sämtliche Bereiche, die der Automobilklub nicht abdeckt.”

Das hört sich doch garnicht schlecht an: der ADAC mit angeblich 37 Mio kauft die Strecken (und Boulevard/Ringwerk, weil das wurde nur zusammen angeboten) und betreibt sie gemeinwohlorientiert - also ohne der Notwendigkeit Gewinn erzielen zu müssen. Und ein anderes Unternehmen kauft die Hotels und Ferienhäuser für 15 Mio - also insgesamt 52 Mio. So hoch sei wohl auch in etwa das Angebot von Capricorn bzw. der HIG Cayman Islands Heuschrecke. (Die 15 Mio haben vor nur 5 Jahren stramme 150 Mio Steuergeld gekostet!)

Und dann - wie ein Blitz aus heiterem Himmel:

Die Verwalter der Motorsport-Liegenschaft in der Eifel haben überraschend für Dienstagnachmittag zu einer Pressekonferenz nach Koblenz eingeladen. In dem Einladungsschreiben heißt es: „Auf unserer Pressekonferenz werden wir Ihnen das Ergebnis des Investorenprozesses über den Verkauf der Vermögenswerte des Nürburgrings sowie die Erwerber vorstellen. Die neuen Erwerber werden hierbei auch Grundzüge ihres Konzepts und ihrer Pläne für den Nürburgring präsentieren.“

WTF? Meinen die wirklich Dienstag - also morgen?! Ein kleiner Funken Hoffnung am Horizont und auf einmal muß alles in Windeseile durchgepeitscht werden? Was ist denn mit dem Gläubigerausschuss? Nur eine Formsache?

“Dieser enge Zeitplan könnte darauf hindeuten, dass sich die beiden Sanierungsexperten Thomas Schmidt und Jens Lieser längst entschieden haben - und nur noch der Gläubigerausschuss zustimmen muss.”

Nur noch? Da reibt man sich verwundert die Augen und fragt sich: was läuft da ab? Das kann doch kein Zufall sein, daß dem einen Ereignis (neuer Bieter für Hotels) eine Hals-über-Kopf Pressekonferenz mit Gläubigerausschuss-Zustimmung-im-Vorbeiflug folgt.

Ich finde, das stinkt gewaltig - wie kann man einem Gläubigerausschuss so die Pistole auf die Brust setzen um innerhalb von Stunden eine Entscheidung zu treffen? So etwas muß wohlüberlegt sein, aber kann es ja garnicht, wenn die Zeit dafür fehlt.

Vor allem gibt es - wieder einmal - überhaupt keinen Grund für diese Hektik!

Tags: Insolvenz | Gläubigerausschuss

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