31 Jahre unfallfreie Rennen auf der Nordschleife enden im unverschuldeten 5-fachen Überschlag.

Dienstag, 22. April 2014

31 Jahre unfallfreie Rennen auf der Nordschleife enden im unverschuldeten 5-fachen Überschlag.

19 x 24h-Rennen und unzählige VLN Läufe unfallfrei überstanden - und dann kommt ein Aston Martin und kegelt ihn aus der Bahn. Das ist Meyrick Cox - richtig: dem Meyrick Cox - letztes VLN Wochenende passiert:

“The team then set to identifying the Aston in question. With some kind help from the VLN officials and a quick call to Test Centre boss, Wolfgang Schuhbauer; the driver is identified as Stuart Leonard. He’s new to the Ring, and new to GT3 racing. Over a coffee in the Aston lounge, the team meet up with Wolfgang for a quick chat. Leonard had already left the circuit, despite having been counseled to be less aggressive before the race and having only told the team that he had a “minor contact”, which had led to the puncture in his rear left, not even where it happened. He hadn’t the courtesy even to check that MC was alive, since it seems inconceivable that he might not have noticed an Astra cartwheeling off his left flank shortly before he felt the puncture.”

(Aus dem Rennbericht von Carpe Diem Racing - trotz dem unglücklichen Ende ein sehr lesenswerter Bericht - eine echte Wohltat verglichen mit dem heutzutage üblichen PR Geschwafel!)

Der Aston-Fahrer - Stewart Leonard - sprach von einem “kleinen Kontakt” und wusste nichtmal, wo das passiert ist. Dass sich ein Astra in seinem Rückspiegel daraufhin mehrfach überschlagen hat, hat ihn ebensowenig interessiert wie das Befinden des Astra-Fahrers. Im Aston-Martin Pressebericht ist sogar nur lapidar von einem “Reifenschaden” die Rede.

Und in der VLN Chronik nicht weniger lapidar so:

18:35 #32 Leonard / Wilson (Aston Martin Vantage GT3) Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf dem Grand Prix Kurs.

18:36 #366 Ohlinger / Thorsen / Cox (Opel Astra OPC CUP) müssen das Rennen nach einem Unfall beenden.

Ich hatte in letzter Zeit öfter mal die Gelegenheit genutzt, um mit Meyrick zu reden - ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner! - und wir kamen auch auf das Pulverfass erfahrene Cup-Fahrer vs unerfahrene GT3 Gentleman Drivers zu sprechen. Aber dass es dann ausgerechnet ihn erwischt, ist schon ziemlich bitter.

Ich bin auch der Meinung, dass solche aggressiven Fahrweisen von der Rennleitung geahndet werden müssen. Ich fürchte nur, dass der VLN das Rückgrat dazu fehlt, nachdem den GT3 immer der rote Teppich ausgerollt wird.

Schade um den schönen 31 Jahre unfallfrei Rekord - sehr beeindruckende Statistik nach so vielen Starts.

Und womit Aston-Martin Fahrer Stuart Leonard sicher am allerwenigsten gerechnet hat: der Astra, den er in’s Jenseits befördert hat, wurde pilotiert von einem frischgebackenen Aston-Martin Aufsichtsratsmitglied!

Tags: MeyrickCox | AstonMartin | StuartLeonard


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