Mikebericht vom 24h-Rennen 2014.

Montag, 23. Juni 2014

Mikebericht vom 24h-Rennen 2014.

Junge, Junge - was war das für ein Rennen! Spannend bis zur letzten Sekunde und über mangelnde Action konnte sich auch niemand beschweren, eher im Gegenteil!

Ich hatte mir Mittwoch bis Sonntag reserviert, wobei ich Montags schon wieder arbeiten musste. Als erstes gab es für mich frische Reifen. Waren noch eingelagert bei meiner Lieblingswerkstatt in Ringminihausen:

Die haben sich zwar etwas gewehrt, aber gegen den Achim ist kein Kraut gewachsen! Nur noch volltanken und ich war einsatzbereit:

Im Fahrerlager ist Mittwochs der richtige Tag zum warm werden, obwohl einige aussehen, als ob sie zum Mond starten wollen:

Für Teambilder …

… ist Tim Upietz der richtige Mann:

Unter seiner Regie entstehen die 24h-Jahrbücher im Gruppe C Verlag.

8 R8 sieht man auch eher selten:

In Ermangelung dynamischer Objekte hab ich schonmal Mitzieher mit dem Marco Werner geübt:

Georg Weiss probiert, ob ihm der Porsche noch passt:

… während Obi den Preis für das skurilste Klapprad bekommt:

Manche reisen schon mit Patina zum Rennen an:

Dirk Adorf hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um Unterschriften für diesen Helm zu sammeln:

… der abends beim großen Rievkooche Essen im Brünnchen versteigert wurde:

Dirk, Dieter Weidenbrück und die vielen Helfer haben über 3.500 Euro für den guten Zweck gesammelt!

Fussball ist nicht so mein Ding, aber ein HD Beamer mitten auf dem Campingplatz: Respekt!

Jetzt war ich ja nicht nur zum Spass da, sondern hatte auch noch wichtige Aufgaben zu erledigen, denn so ein 24h-Starterfeld will ordentlich Nfiziert werden! Schubert hat dem alten Mann freundlicherweise das auf’s Nötigste reduzierte Auto in angenehmer Arbeitshöhe bereitgestellt:

Zum Glück musste ich nicht alles alleine machen, daher geht mein grosser Dank an Tim Scheerbarth und Christian Menzel:

Bas Leinders:

Sabine Schmitz:

… und Marco Schelp:

Hier muss das iPhone von Prinz Aziz dran glauben:

Bei Dörr waren alle Einsatzfahrzeuge perfekt gestylt, sogar die Banner waren schon 1a Nfiziert:

Einfach hatten es die armen Kerlchen nicht, dem Pole Position N hat man seinen Einsatz deutlich angesehen:

Noch schlimmer erwischt hat es die Startnummer 1 bei Black Falcon, das lag schon nach der 1.Trainingsrunde im Müll!

Doch Tim Scheerbarth hatte den richtigen Riecher: nach heftigem Arbeitseinsatz haben es die Vorjahresgewinner auf den 2.Gesamtplatz geschafft:

So sah das Tickerbüro aus:

Und Ralf Zensen’s Mäggie macht mir mit ihren 24h-Aufklebern ordentlich Konkurenz! :)

Tropfende Wasserhähne repariert man am Ring so - Händewaschen wird sowieso überbewertet:

Die Fotografenkollegen hatten wieder einige Tricks auf Lager, sowohl beim Equipment-Transport:

… als auch bei der Haltung:

Den Preis für den wärmsten Helm geht an diesen Kandidaten:

Und der Preis für die meisten Tanker an das Subaru-Team:

Nach dem Tanken haben die den Wagen original in einen dahinter stehenden Astra geschoben - brechendes Kohlefaser ist ein fieses Geräusch.

Und natürlich: kein 24h-Rennen ohne Regen!

Sehr gefreut habe ich mich den Sascha mal wieder in echt zu sehen, regelmässige Blogleser kennen ihn schon länger:

Danke an Audi für das Pilsken und Agnes für das Foto!

Am Freitag bin ich mal in’s Brünnchen und da sind mir gleich die neuen Ns aufgefallen - auf Dieter’s Wagen:

… und dieser dezente Kollege auf der Rennbahn:

Kam auch bei den Historischen gut zur Geltung:

Von den Brünnchenbewohnern hab ich mir sagen lassen, dass es Markierungsfarbe sei mit Quarzsand abgestreut. Ich war trotzdem ganz froh, dass kein Regen gemeldet war, das war schon ordentlich gross! :)

Ansonsten kam mir das eher leer vor …

… was einigen Leuten die Möglichkeit geboten hat, den Standplatz zu optmieren.

Perfekter Sofastandplatz ist nämlich das A und O:

Die Lagerfeuer werden auch immer heisser, das war mal eine Bierflasche:

Frauen findet man nicht viele, kein Wunder bei solchen sanitären Anlagen:

Die Mahlzeiten sind dann auch eher praktisch als lecker:

Gut, wenn man zu zweit auf der Dax anreisen kann:

Auch im Fahrerlager großer Stil, das ist der neue Martini BMW BMW Martini:

Uwe Alzen beim Top 30 Qualifying als Zuschauer, das versteh ich jetzt nicht. Er offensichtlich auch nicht:

Ganz links im Bild Blogger Björn Habbeger - das nennt man dann wohl “behind the scenes” ;)

Mecki Messer hat an einem tollen Le Mans Band mitgewirkt - da kommen Kai und ich mit unserer Radtour sogar auch drin vor:

… und wenn sich dann noch Markus Schurig dazugesellt, dann werden erstmal Le Mans Geschichten austauscht. War ja auch erst eine Woche alt das Rennen.

Sensation! Barzahlung möglich!

Kann der Christian garnicht drüber lachen. Sollte er aber, denn einen Tag später feiert er Geburtstag und den 2.Gesamtrang zusammen! Glückwunsch!!

MarcVDS Cheffe persönlich vor Ort - zusammen mit dem Jörg in der Startaufstellung:

Sehr rührend: Rainer Dörr macht sich ein Erinnerungsbild von seinem McLaren auf Pole Position. “Hat man ja nicht alle Tage”, meint er. War schon eine kleine Sensation!

Ebenso wie der Audi R18, der originale Le Mans Sieger vom Wochenende davor. Fand ich natürlich Mega!

Wobei die Mücken in Frankreich auch nicht anders aussehen als die in der Eifel:

Wie nach einem harten Boxkampf, so sieht die Nase von einem LM Siegerwagen aus:

Und diese Früh-Kiste durfte das Auto nach vorne ziehen:

Wie schnell Marcel Fässler im Cockpit verschwunden ist - da merkte man deutlich, dass war zillionenfach geübt:

Das Startaufstellungs-Foto mit dem Rennleiter Walter Hornung hat auch schon Tradition!

Die Tribünen knallvoll …

… und die Fotografenplätze auch!

Sean Klingelhoefer aus Los Angeles - wenn ihr ihn nicht kennt, schaut mal rein.

2014 ist dann das Jahr, wo ich zum ersten Mal jemand mit iPad fotografieren sehe.

Beim Start wurde im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufgewirbelt:

Der Eifelblitz - direkt mal 1. in der zweiten Startgruppe:

Ich bin dann an die Strecke, um festzustellen, dass noch Plätze frei waren:

Kein 24h ohne Jägerzaun!

Vorsicht - Wildwechsel!

Save The Ring darf nicht fehlen:

Die Bratpfannen ordentlich wie zuhause:

Im Sonnenuntergang ist der McLaren sowohl von hinten …

… als auch von vorne eine Augenweide:

Der Aston hat schon leichte Verbrennungen:

… und der Eifelblitz Schürfwunden:

So sehen Sieger aus:

Das gibt’s nur am Ring:

Der Platz in der ersten Reihe geht so:

… oder so:

Nur mit dem Biernachschub ist unpraktisch, gut wenn es nette Passanten gibt:

Fussball wurde überall geguckt:

Und Jaber mit Waleed natürlich wieder an der Pommesbude! :)

Kam mir aber garnicht ungelegen, denn die konnten mich zur Mäggie zurückfahren, die stand ja noch am Schwalbenschwanz:

Von da hatte ich es nicht weit, denn mein Hauptquartier war wieder auf Retti’s Wiese, er gewährt mir Asyl für’s 24h-Rennen.

Hab ich gefragt, was ich schuldig bin für Strom und Verpflegung: 50 Euro. Nimmt er die 50 Euro - packt noch 150 Euro drauf und sagt: “Du kennst doch bestimmt ein Tierheim. Da gibst Du das ab.”

Ein echter Retti nach einem Hammer-Wochenende!

Die kürzeste Nacht des Jahres, neuer Distanzrekord (über 4.000 km), die ersten beiden mit 3 Min. Abstand durch’s Ziel, 17 Führungswechsel, der Gesamtsieg schon 4 Jahre in Meuspath - das war vielleicht ein Rennen.

Was sonst noch erwähnenswert ist:

  • Peter Geishecker wurde als Organisationsleiter verabschiedet

  • die 2015er Ausgabe wieder im Mai (schade)

  • ich hab mein 300er Objektiv dieses Mal garnicht ausgepackt

  • meine kompletten Fotos gibt es hier

  • Felix Baumgartner mit Top 10 Ergebnis

  • und als ich den LMP 1 fotografiert habe, hab ich ihn auch mal kurz berührt :)

Leider ist es einem wandernden Zuschauer unmöglich, den Rennverlauf zu verfolgen. Wenn man mal Radioempfang hat - was eher selten der Fall ist - dann kommt entweder Musik oder Nebensächliches und die App kann man komplett vergessen, weil das Handynetz hoffnungslos überlastet ist.

Ich bin am Sonntag im Bus geblieben - Radio Le Mans mit Livetiming - alles andere kann man komplett abhaken. Leider gibt es Radio Le Mans aber nicht über Radiofrequenz so wie in Frankreich, das wäre mal ’ne Massnahme. Da kommt Musik nur am Anfang und am Ende, der Rest ist pures Racing, so wie es sein soll.

Bei den TV Bildern konnte ich überhaupt nicht verstehen, dass so wenig von der Nordschleife zu sehen war. Beim Top 30 Quali war es ganz schlimm, fast ausschließlich nur GP Strecke. Ich hoffe das war nur bei dem DVB-T Signal so!?

Da gibt’s noch ordentlich Luft nach oben, damit auch der Zuschauer vor Ort das Rennen in all seiner Spannung miterleben kann.

Tags: Mikebericht | N24h

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