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    Donnerstag, 31. Juli 2014


    Und der überraschende Weggang von Karl Mauer macht die Sache ganz bestimmt nicht einfacher.

    Dieter Weidenbrück hat mal die Gedanken kreisen lassen und einige Punkte zu Papier gebracht auf Facebook gepostet:

    “(..) Alle Gedanken, die VLN auf ”die nächste Stufe“ heben zu wollen, sind irrsinnig meiner Meinung nach. Profisport hat auf der Nordschleife nur noch dann etwas zu suchen, wenn man sich klar ist über das Miteinander und den nötigen gegenseitigen Respekt. Die VLN hat noch nicht einmal den Ansturm der letzten Jahre verkraftet. Rennleitung und Organisation sind permanent überfordert mit den immer professioneller agierenden Teams. (..)”

    Da kann ich nur zustimmen. Leider.

    Die VLN hat sich selber in eine Situation manövriert, die kaum noch zu beherschen ist. Eingeleitet wurde dies durch die massive Bevorteilung der SP9 (GT3 Fahrzeuge).

    30–40 Autos, die alle in der Lage sind 8:20 zu fahren und deren Fahrer enorme Risiken eingehen müssen, um einen direkten Konkurenten zu überholen, weil die Autos so dicht beieinander liegen. Dazu kommt die Aggressivität der Werksfahrer - die ganze Athmosphäre scheint inzwischen wie vergiftet. Die Fahrer berichten davon, dass es kaum noch eine Runde ohne Gelbphase gibt.

    Und die VLN arbeitet sogar noch aktiv daran, die wenigen technischen Vorteile, die ein Modell hätte, wegzufeilen. Tankkannen, Boxenstoppzeiten, BoP … immer tiefer gräbt man sich in die Sackgasse ohne es zu merken.

    Und dann kam Code 60. Erst einfach gelb, dann doppelt-gelb mit 60 km/h Begrenzung. An vielen Ecken und Enden nicht zuende gedacht und einfach mal probiert.

    Meiner Meinung nach hat man es sich zu leicht gemacht, die Verantwortung an die Streckenwarte auszulagern. Die haben sich vorher schon nicht über Langeweile beschwert und müssen immer mehr Verantwortung übernehmen. Als Ehrenämtler!! Während die VLN sich brüstet, die größte Breitensport-Serie Europas zu sein.

    Da darf man als Teilnehmer und Zuschauer schon Professionalität erwarten - wie sieht es damit aus? Fehlanzeige.

    Auch wenn ich die Bodenständigkeit, das Familiäre und die Improvisation sehr mag (!!) - die Entwicklung auf der Strecke führt die Organisation ad absurdum. Hier nur ein paar Beispiele, denn das soll jetzt kein VLN-Rant werden:

    • Bei jeder Veranstaltung neues Personal - jedesmal ein anderer Club als Ausrichter mit eigenen Leuten, Abläufen und Ideen.

    • Keine wirkliche technische Abnahme, die Fahrzeuge werden nicht auf ihre Konformität gegenüber dem Reglement geprüft. Das überlässt man den Teilnehmern, die dann gegeneinander protestieren dürfen (und die Kosten erstmal tragen sollen).

    • Keine Strategie. Die VLN lässt sich von Rennen zu Rennen treiben und hofft einfach, dass alles gut wird. Wo sie in 3 oder 5 Jahren sein wollen, wissen sie selber nicht.

    • Fahrerbesprechung: ohne Worte. Guckt Euch mal eine an.

    Ich könnte noch endlos weiterschreiben, aber ich hör auf.

    An VLN’s Stelle hätte ich nach allen Kräften versucht Karl Mauer zu halten. Dass sie das nicht gemacht haben, zeigt der maximal knappe Text, den sie veröffentlicht haben. Kein guter Stil - und für mich wenig Hoffnung, dass sie ahnen, was um sie herum gerade passiert.

    Tags: LangstreckeKarlMauerDieterWeidenbrück |


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