Ecclestone kauft sich unschuldig - alles eine Frage des Budgets.

Sonntag, 03. August 2014

Ecclestone kauft sich unschuldig - alles eine Frage des Budgets.

Fefe hat das sehr treffend formuliert:

“Bernie Ecclestone will sich mit 100 Millionen Dollar aus dem Schmiergeld-Prozess freischmieren.”

Das Gericht wollte, damit es hübscher aussieht, eine dreistellige Millionensumme und Ecclestone wäre nicht Ecclestone, wenn es aus den 100 Millionen Euro nicht 100 Millionen Dollar gemacht hätte.

Niki Lauda findet das alles super:

“Wenn der Prozess eingestellt wird, wenn Bernie nicht verurteilt wird, dann sind alle Vorwürfe vom Tisch, dann hat er alles richtig gemacht.”

So einfach ist das: nur genug Geld auspacken, schon ist man unschuldig. Es ist nämlich nicht so, dass das eine Strafe auf Bewährung mit Auflage wäre - nein, die Anklage würde nach Zahlung komplett fallengelassen.

In der Sueddeutschen gibt es dann auch den Kommentar:

Formel Frechheit

“Vor dem Landgericht München ist Ecclestone wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt; Strafdrohung bis zu zehn Jahren. Erst seit Ende April wird verhandelt. Aber schon soll sich das Gericht in eine Art Waschanlage verwandeln; die Preise in dieser Waschanlage sind allerdings etwas anders als bei einer normalen Autowaschanlage; und gewaschen wird nicht ein Rennwagen, sondern der Chef vom Rennzirkus.”

Vor dem Gesetz sind alle gleich - und manche gleicher.

Tags: EcclestoneFormel1 | Gerichtsprozess |


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