Dienstag, 02. Februar 2010

mikefrison.com/284

"Die Vernehmung von Dr. Hanhart [..] brachte nur erneut die bereits geäußerten Bedenken hervor."

So wischt man seitens unserer Regierung die Befürchtungen der Ring-Anhänger vom Tisch.

"Bürgerinitiativen behaupten immer, dass gesamte Planungen und Prognosen grottenfalsch sind." meint auch Ingolf Deubel.

Neben Ingolf Deubel war heute Norbert Hanhart im Untersuchungsausschuß in Mainz vorgeladen und erklärt die "wundersame Besuchervermehrung": Besucher seien einfach mehrfach gezählt worden, wenn sie mehrere Ring-Angebote besucht hatten.

Obwohl man sich bereits vor 3 Jahren hilfesuchend an die Politiker in Mainz gewandt hatte, kam nie eine Antwort. Jetzt steht die "Gigantomanie" in der Eifel und die Macher halten eisern an ihrem Konzept fest: neue Besuchergruppen erschließen. Da dürfen die Kastelruther Spatzen nicht fehlen. Dafür wird das 1000km-Rennen der LeMans Series gekippt und auch die Tage der Superbike WM sind gezählt.

Während man am Nürburgring den Motorsport mit Füßen tritt und die einstige Pilgerstätte für Benzin-Junkies in's offene Verderben treibt, hat man am Hockenheimring die Gunst der Stunde gewittert, konzentriert sich auf den Motorsport und geht z.B. eine Kooperation mit Motorsport-Total ein: "Hier erreichen wir [..] genau unsere Zielgruppe."

Am Nürburgring läßt sich eine Zielgruppe aufgrund der diffusen Ausrichtung garnicht mehr definieren. Getreu dem Motto:

Wenn man im Dunkeln um sich schießt, trifft man immer ins Schwarze.

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