DMSB zockt sogar seine eigenen WM-Fahrer ab.

Mittwoch, 01. März 2017

DMSB zockt sogar seine eigenen WM-Fahrer ab.

Die Lizenzgelderpresser aus Frankfurt haben neue Opfer gefunden: die Motorrad-WM-Fahrer. Denn ohne nationale (!) Lizenz zum Schnäppchenpreis geht in der WM natürlich erstmal gar nichts.

Günther Wiesinger schreibt sich in der Speedweek vorbildlich politisch inkorrekt den Frust von der Seele und ich sehe in meinem geistigen Auge die Motorsportler alle nicken bei der Lektüre:

.. abzockt .. mit Wucherpreisen .. den bedauernswerten Untertanen (= Lizenznehmern) .. Überheblichkeit, mangelnder Hilfsbereitschaft und eitler Herablassung .. wegen des merkwürdigen DMSB-Gebarens .. einen unsauberen Beigeschmack .. eventuell ein paar stilvolle Orgien für die Funktionäre ..

Fazit:

Man muss dem DMSB zugute halten: Er will von den WM-Piloten nur das Beste – ihr Geld.

Aber Stritzel Stuck jodelt schön in’s Vorwort der eigenen Selbstbeweihräucherungs-Brochüre:

Wir wollen als Dachverband der deutschen Motorsportler näher an die Bedürfnisse der Rennfahrerinnen und Rennfahrer heranrücken, ihnen besser zuhören und einen besseren Service bieten.

Wenn sie zuhören würden, würden sie den Service des geschlossenen Rücktritts bieten.

Wer zieht endlich den Stecker?

Wo ich so in diesem Vorstart blättere: mitten in das versammelte Nordschleifen-Permitgedrisse ab Seite 24 hat Creventic eine ganzseitige Anzeige für seine 24H Series geschaltet. Sicher kein Zufall.

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