Jakob Augstein: Autoindustrie trägt Züge der organisierten Kriminalität.

Dienstag, 01. August 2017

Jakob Augstein: Autoindustrie trägt Züge der organisierten Kriminalität.

Kann man nicht ganz von der Hand weisen:

Die deutsche Autoindustrie kann machen, was sie will. Es ist wie bei den Banken: Ist man erst mal “too big to fail”, dann sind die Gesetze egal, und die Politik hat ganz viel Verständnis - sogar die Grünen.

Er zitiert die Definition von organisierter Kriminalität, die sich so auch in der Wikipedia findet:

Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
c) unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken.

Bis auf den Punkt b) mit der Gewalt scheint sich das leider zu bestätigen:

Danach wären also große Teile der deutschen Autoindustrie der organisierten Kriminalität zuzurechnen. “Planmäßige Begehung von Straftaten” - was sonst waren die Abgasbetrügereien, also das Vortäuschen günstigerer Emissionswerte anhand einer extra entwickelten Lügensoftware? Und was sonst wären die Kartellabsprachen der fünf deutschen Autokonzerne, wenn sich die jüngsten Berichte des SPIEGEL bewahrheiten?

Dieselgate | Augstein | Spiegel | Kriminalität |

  Kommentare gerne via Forum, Twitter oder Email.


Neue renn.tv Einträge:


<<<  Zurück zum Blog


Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring 20832 sucht Sponsor-Partner