Lewis Hamilton geht im Shitstorm unter - und löscht aus Verzweiflung sein Instagram Konto.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Lewis Hamilton geht im Shitstorm unter - und löscht aus Verzweiflung sein Instagram Konto.

Das Konto ist zwar noch da, aber wie sie sehen, sie sehen nichts:

Lewis Hamilton geht im Shitstorm unter - und löscht sein Instagram Konto.

Was war passiert? Sein Neffe war an Weihnachten im Prinzessinenkleid unterwegs und Lewis Hamilton meinte, sowas machen Männer nicht. Und postet ein lustiges Video auf Instagram. Das war natürlich ein Eigentor mit Anlauf und ohne Tormann. Und bei strammen 5,7m Followern ein ordentliches Pfund.

Viel Erfolg, DEN Geist wieder zurück in die Flasche zu bringen - keine Chance. Das ist zwar jetzt müssig zu sagen: aber sowas überlegt man sich vorher. Hätte man eigentlich auch selber drauf kommen können. Mit so einer Reichweite und Durchschlagskraft kommt auch eine ordentliche Portion Verantwortung. Und wenn man noch nichtmal sich selber postet, sondern andere Leute, dann sollte man schon genau wissen, was man tut.

Womit wir beim Thema Kinder wären: viele Eltern gehen meiner Meinung nach zu leichtfertig mit dem Thema Kinder und Social Media um. Posten die süßen Kleinen bei jeder Gelegenheit und die Likes und Herzchen lassen auch nicht lange auf sich warten.

Ich sammele auch gerne Likes, gar keine Frage. Aber Ihr werdet bei mir kein Foto unserer (unendlich süßen!) Tochter finden - höchstens angedeutet oder ohne das Gesicht zu erkennen. Umso mehr so, wenn ich andere Kinder poste.

Warum? Ganz einfach: aus Respekt. Den Kindern gegenüber. Denn sie ist nicht unser Eigentum, sondern ein kleine heranwachsende Menschen, denen wir den Weg in’s Leben ebnen dürfen. Dadurch leiten sich für mich aber nicht irgendwelche Post-Rechte ab, dass ich meine Tochter nach Belieben in die Welt hinaustragen dürfte. Was, wenn sie später nicht so mitteilsam ist, wie ich? Wenn sie lieber ohne Facebook und Instagram an der Welt teilnehmen möchte? Dann würde ich den Geist auch nicht mehr in die Flasche bekommen.

Die Entscheidung, wie sehr sie sich mitteilen möchte, überlasse ich ihr. Sie ist jetzt noch zu jung dafür (4 J.), aber sie soll einen sauberen Start haben dürfen, wenn es soweit ist.

Das war auch mein erster Gedankengang, als ich das Video von Hamilton’s Neffen gesehen habe (als es noch online war). Das Prinzessinenkleid? Geschenkt. Aber dass er den kleinen Jungen in die Öffentlichkeit zerrt - 5,7m! - ohne ihm die Chance zu geben das selber zu entscheiden, das war wieder einmal ein unschönes Beispiel für den leichtfertigen Umgang mit diesem Thema. Und jetzt dreht zu allem Überfluss auch noch das halbe Internet durch - DIE Weihnachten werden die beiden so schnell nicht vergessen.

Vielleicht gelingt es mir ja auch, den ein oder anderen Erwachsenen zum Nachdenken anzuregen - Silvester ist ja immer eine willkommene Gelegenheit für gute Vorsätze.

Übrigens: Lewis Hamilton’s eigene Kleiderwahl ist auch eher kein Maßstab.

Hamilton | SocialMedia | Eltern | Verantwortung | Prinzessin |

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