Hintergrundartikel zu Martin Winterkorn.

Montag, 14. Mai 2018

Hintergrundartikel zu Martin Winterkorn.

Das Manager Magazin hatte einen ausführlichen Artikel über Martin Winterkorn - hier die Druckansicht zur besseren Lesbarkeit.

Kaum war mit Piëch der alte Autogott weg, folgte jedoch der Skandal um elf Millionen manipulierte Dieselautos in den USA - und der Sturz seines eifrigsten Jüngers aus dem Autohimmel.

Ich hab schon damals nicht an Zufall geglaubt, was die zeitlichen Zusammenhänge angeht.

Dabei waren sie mal die besten Verbündete:

Ein Team, das Volkswagen über Jahrzehnte dominierte, war geboren. 1988 übernahm Piëch den Chefposten bei Audi, 1993 stieg er zum Konzernboss auf und wechselte 2002 an die Spitze des Aufsichtsrats. Winterkorn folgte ihm wie ein Hinterrad dem Vorderrad. 1993 machte Piëch ihn zum Qualitätschef des Konzerns, dann zum Entwicklungsvorstand, erst der Marke VW und später des gesamten Unternehmens. 2002 wurde er zusätzlich Audi-Chef, Anfang 2007 löste er Bernd Pischetsrieder (68) als Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG ab. (..)

Immer an Winterkorns Seite: Ulrich Hackenberg, bis 2012 Chefentwickler bei VW, später dann Audi-Vorstand.

Und dann kam das Dieselthema:

Winterkorn verstand das alles nicht. Er hatte doch die Motoren nicht persönlich manipuliert. Verantwortlich waren andere. Konnte nicht sein langjähriger Intimus Hackenberg - zuletzt Entwicklungsvorstand bei Audi - die Verantwortung übernehmen? Doch Hackenberg wollte sich nicht opfern. Er sei überhaupt kein Motorenexperte. Winterkorn verlor nach Piëch den zweiten Fixpunkt seiner Volkswagen-Welt. Dieses Unternehmen war nicht mehr seins. Er trat zurück.

Volkswagen | Winterkorn | Piëch | Hackenberg | Dieselgate |

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