Bernhard Schlag von der Uni Dresden hält der deutschen Autofahrernation den Spiegel vor.

Samstag, 02. Februar 2019

Bernhard Schlag von der Uni Dresden hält der deutschen Autofahrernation den Spiegel vor.

Da sind einige kernige Aussagen in diesem Interview:

Offensichtlich hat sich in Deutschland die Idee eines Gewohnheitsrechts herausgebildet, so schnell wie möglich fahren zu dürfen und keinerlei Grenzen zu haben.

Und zum Thema der SUV-Seuche:

Die Menschen geben sehr viel Geld aus, um sich Sicherheit zu kaufen – oder gefühlte Sicherheit. Und verhalten sich dann so, dass sie für andere Unsicherheit produzieren. Das ist wie bei den Eltern, die ihre Kinder in großen Autos zum Kindergarten oder zur Schule bringen: Sie tun das, damit ihre Kinder sicher ankommen, aber zugleich machen sie die Situation für die anderen Kinder weniger sicher.

Natürlich gibt es Gründe für den Protest, der sich inzwischen durch mehrere Gebiete der individuellen Mobilität zieht:

Menschen haben generell ein Problem damit, wenn Grenzen für das eigene Verhalten neu ausgehandelt werden.

  Kommentare gerne via Forum, Twitter oder Email.


Neue renn.tv Einträge:


<<<  Zurück zum Blog


Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring 20832 sucht Sponsor-Partner