Die perfide Fahrradhelm-Kampagne von Verkehrsminister Scheuer.

Montag, 25. März 2019

Die perfide Fahrradhelm-Kampagne von Verkehrsminister Scheuer.

Habt Ihr sicher mitbekommen - geht ja gerade in den Medien rauf und runter.

Das Hinterlistige dabei: dass sich alle an dem Sexismus abarbeiten, aber das Thema Fahrradhelm an sich viel zu voreilig abhaken.

Wie Ihr sicher wisst fahre ich viel mit dem Rad - sogar mehr Jahreskilometer als mit dem Auto. Und den Helm setze ich immer auf - kein besonders Teurer, den schließ ich mit dem Rad ab. Aber nicht, weil das Fahrradfahren an sich gefährlich ist, sondern weil mit der Art und Weise, wie der Fahrradverkehr mit anderen Fortbewegungsarten gemischt wird, die Unfälle vorprogrammiert sind.

Wenn Alternativen möglich sind, entscheide ich mich immer für den sichereren Weg - nicht für den Schnellsten oder Kürzesten. Denn hier in Deutschland - und besonders in Köln - ist man als Fahrradfahrer schon als Kollateralschaden mit eingepreist, das Auto hat absoluten Vorrang und danach kommt erstmal lange nichts.

Man wird also quasi gezwungen den Helm anzuziehen, wenn man sich in die Schlacht stürzt.

Und der Andi Scheuer hat natürlich alles andere als unser Wohl im Sinn - das merken wir ja deutlich in der Schadstoffdebatte - siehe gestern. Nein, der Autoindustrie gilt seine wahre Liebe. Und damit das Gemetzel unter den Radfahrern nicht ganz so tödlich ausfällt, sollen die mal alle schön Helm anziehen. An dem Gemetzel an sich ändert das natürlich überhaupt nichts. Und eine Verbesserung für die radfahrende Bevölkerung ist auch nicht vorgesehen.

Mike Frison / renn.tv

Scheuer | Fahrradhelm | Kampagne | perfide |

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