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    Montag, 19. Juli 2010


    Am Sonntag hat die neue Nürburgring Automotive GmbH zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung durchgeführt: die Performance Days. Im Vorfeld mußte ich mir anhören, ich würde den Event falsch interpretieren und "selbstverständlich gelten die üblichen Bestimmungen zum Befahren der Nordschleife". Grund genug für Herrn Hahne sich des Themas anzunehmen, aber auch der SWR kam aus Mainz angereist, um diese Premiere objektiv zu beobachten.

    Und - Überraschung! - es wurde von den Teilnehmern und den Beifahrern das Unterschreiben einer Enthaftung eingefordert. Die Straßenverkehrsordnung wurde explizit ausgeschlossen, allerdings das Rechtsüberholen auch. Weil viele der Teilnehmer im Eifer des Gefechts sich das Kleingedruckte im Gedränge der Anmeldung garnicht durchgelesen haben, hier noch einmal die Fahrordnung und der Haftungsverzicht als PDF-File.

    Man hatte sich ein Limit von max. 100 Fahrzeugen pro Gruppe gesetzt, aber es waren nur 40-70 Teilnehmer nach meiner Schätzung. Wer mitgefahren ist, durfte sich über die freie Bahn freuen, die Zuschauer fanden es eher langweilig. Es gab auch glücklicherweise keine Schäden, sodaß sich die Frage: - Versicherung ja oder nein? - nicht stellte. Aber auch rund um die Strecke an den beliebten Zuschauerplätzen war es sehr ruhig und übersichtlich, kein Vergleich zum gut besuchten VLN-Rennen am Tag vorher.

    Ich persönlich hatte ja schon im Vorfeld versucht, bei den Verantwortlichen meine Kritik unterzubringen - ohne Erfolg. So blieb keine andere Wahl, als den Weg der Öffentlichkeit zu suchen und der SWR hatte für meine Einwände ein offenes Ohr bzw. Mikrofon. Den kurzen Beitrag aus der Landesschau heute um 19 Uhr habe ich hier mal eingestellt.



    Mein Fazit zu dem Experiment: Motorsport und Familie, das paßt einfach nicht zusammen (200 Rennwagen und Deine Familie). Ein sportlich ausgerichteter Trackday ist fantastisch für ambitionierte Teilnehmer, kleine Gruppen (max. 100 auf der Strecke) erlauben super entspanntes Fahren. Mit Familien hat das Ganze jedoch überhaupt nichts zu tun, die sind im Phantasialand viel besser aufgehoben. Wenn man die Veranstaltung als Generalprobe für den 400-Millionen Freizeitpark nimmt, dann Gute Nacht mit der Familienbespaßung. Auch wenn im Nachgang wieder die große Selbstbeweihräucherung durchgezogen wird. Man muß auch ein wenig Verständnis für die Kreativen mitbringen, denn deren Textbausteinsammlung besteht ja nur aus Positivfloskeln.

    Hier noch ein paar Dokufotos vom Tag:





    Ich hab vor Ort auch den etwas verlorenen Touristenfahrerforum-Stand gesehen, die GmbH hat einfach nur eine Box aufgeschlossen. Hardy hat sich - gutmütig wie er ist - wohl dazu überreden lassen. Und meine renn.tv Filme mit der interessanten Begründung vorgeführt, daß sie a) sowieso die besten Nordschleifen-Filme seinen und b) das Ganze ja keine kommerzielle Veranstaltung wäre.


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