700 bar.

Donnerstag, 20. August 2020

700 bar.

Hier hat Toyota mal einen Mirai aufgeschnitten - das ist deren Wasserstoffauto.

Wobei, eigentlich ist es ja ein Elektroauto.

Der Wasserstoff in den beiden Tanks steht unter dem sagenhaften Druck von 700 bar. Alleine das müsste doch ausreichen, um diese Technik als unsinnig einzustufen. Denn 700 bar drückt man nicht mal eben mit der Luftpumpe zusammen.

Und der Druck muss ja auch in der gesamten Logistikkette - von Wasserstoff-Herstellung über Tankstelle bis zum Auto - aufrecht erhalten werden. Und eigentlich auch im Auto aufrecht erhalten werden. Sinkt der Druck, wenn das Auto mal 2 Wochen steht?

Noch unsinniger wird diese Technik im Motorsport, denn ob ich Batterien lade oder Wasserstoff zusammendrücke ist aus sportlicher Sicht komplett Latte. Da spielt Sicherheit eine viel größere Rolle und bei 700 bar winkt jeder normal denkende Sportler dankend ab.

Also genau die richtige Spielwiese für DMSB & Co., die Unsinn als Wappentier stolz vor sich hertragen. Und dabei natürlich immer fleissig die Hand aufhalten. Ich frage mich, ob einer der großen Ölkonzerne dahintersteckt. Hier bei uns im Kölner Süden sattelt die Shell nämlich auch gerade auf Wasserstoff um, damit die alten Anlagen weiter Geld verdienen können, auch wenn es keine Verbrenner mehr gibt. Und in dem Moment gibt es natürlich auch ein großes (monetäres) Interesse Wasserstoff(elektro)autos als große Heilsbringer zu vermarkten.


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