Dieselgate ist jetzt auch beim Porsche 911 angekommen.

Dienstag, 25. August 2020

Dieselgate ist jetzt auch beim Porsche 911 angekommen.

Wobei die Betonung natürlich auf Gate liegt und nicht auf Diesel:

Im neuen Verdachtsfall soll es darum gehen, dass Porsche-Ingenieure nach der Freigabe durch das KBA nachträglich in der Serienfertigung technische Änderungen an den Autos vorgenommen haben könnten. Mechanische Bauteile und Software seien gleichermaßen betroffen.

Demnächst brauchen wir wohl einzelne technische Abnahme mit anschließendem Parc Fermé.

Leider gibt es bei solchen Meldungen immer nur sehr wenig technische Details. Warum wird das nicht gnadenlos offengelegt. OK - die Antwort kann ich mir selber geben - wegen erfolgreicher Lobbyarbeit.

Dieselgate jährt sich am 18. September zum fünften Mal, aber die Quellcodes der Motorsteuerungen bleiben nach wir vor geheim. Alle Autos werden von den Käufern gefahren, ohne zu wissen, wie die Steuerungen programmiert sind. Blackbox heißt der Fachbegriff dazu: ein schwarzer Kasten mit Kabeln dran, von dem man nicht genau weiß, was er macht. Der eventuell eine Prüfstandserkennung eingebaut hat, vielleicht sogar völlig trivial mit Hilfe des Lenkwinkelsensors.

Will man das als Kunde nicht wissen?

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