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    Samstag, 02. Oktober 2010


    Manchmal wünsche ich mir, der Nürburgring hätte mich nie in seinen Bann gezogen. Dann hätte ich auch nicht das Stichwort ´Nürburgring´ in Google-News abonniert und der klebrige und gierige Politschleim aus Rheinland-Pfalz wäre vielleicht an mir vorbeigegangen. Wenn ich jetzt - im Nachhinein - die Ereignisse im zeitlichen Ablauf einsortiere, liegt der Sumpf klarer und sichbarer vor mir, als ich es eigentlich möchte. Ich schau immer mal wieder in die Chronik, um die Ereignisse zu sortieren. Kann man schnell mal den Überblick verlieren.

    Innenminister Bruch war zweiter Mann hinter Beck und Kurt Beck hatte den Traum sich zum Kanzlerkandidaten aufzuschwingen. Deswegen mußte auch das ring°grab so grotesk groß werden - Leuchttürme braucht das Land.

    Inzwischen wird auch die Sprache deutlicher und man liest solche Artikel in der Zeitung: Fliegen lernen, Amigos.

    (..) Bruchs zweiter "Streich" ließ nicht lange auf sich warten. Ohne Ausschreibung verschaffte er seinem künftigen Schwiegersohn einen Ministeriumsauftrag über 180 000 Euro. Der lieferte dafür ein preisgekröntes Meisterwerk ab, wie die SPD noch heute rühmt: ein Werbe-Kurzfilmchen mit dem schönen Titel ´Fliegen lernen´. Bruch entschuldigte sich später im Landtag. Von Konsequenzen blieb er verschont. (..)

    Jetzt hab ich ja auch mit dem Thema Film ein paar Erfahrungen machen dürfen und werde neugierig. Auf der Suche nach mehr Hintergrund finde ich diesen SPIEGEL Artikel vom 5.Nov.2007 - nur 2 Wochen bevor die Grabaushebung für den Ring besiegelt wurde.

    Bruch meint, das Land habe ´für relativ wenig Geld einen Film in höchster Qualität´ bekommen, Rücktrittsforderungen weist der Minister zurück - wenngleich er einräumt, dass sein Vorgehen ´einen Geschmack´ haben könne.

    Während also das Innenministerium sich heftig im eigenen Filz verstrickt, backt sich nebenan im Finanzministerium Ingolf Deubel grade seine Privatinvestoren.

    Es gab sogar Strafanzeige wegen Untreue. Gegen den Innenminister! Ist natürlich eingestellt worden.

    Wer jetzt - so wie ich - mal wissen will, wie 180.000 Euro Steuergeld als Film aussehen, bitteschön:

    ´fliegen lernen´

    von quadrolux im Auftrag des Innenministeriums RLP.



    Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich komme mir in dem Film regelrecht verhöhnt vor: ´Wir machen´s einfach.´ wird zum Sinnbild der arroganten Willkür- und Amigopolitik. Und wieder häng ich verheddert in der klebrigen Gier, nur weil ich ´nürburgring´ in Google abonniert habe.

    Ach stimmt doch garnicht, ich hab ja garkeine Ahnung! Der Film ist natürlich absolut fantastisch! Hat schließlich den 1.Preis und damit 10.000 Euro gewonnen. Beim Deutschen Wirtschaftsfilmpreis. Vom Wirtschaftsministerium.


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