Wir müssen draußen bleiben.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Wir müssen draußen bleiben.

Ron Simons hat ein Problem: die Nordschleife ist jetzt privat und er darf nicht mehr drauf. Soweit sind wir jetzt, daß zwei Privatleute darüber eintscheiden, was mit Volkseigentum geschieht. Und die Gerichte in Rheinland-Pfalz spielen munter mit.

UPDATE:

Heute gibt es eine Stellungnahme der Nürburgring Automotive GmbH, ich habe sie in Facebook und Touristenfahrerforum gesehen. Bin mir nicht sicher, ob oder wie sie sonst verbreitet wird (Pressemitteilung?), also hier ist der Text:

Die Nürburgring Automotive GmbH hat ein Hausverbot gegen die in Nürburg ansässige Firma RSR Nürburgring bzw. 75 Experience GmbH ausgesprochen. Inhaber der beiden Firmen ist der Niederländer Ron Simons, der seit den späten 90er Jahren Lizenzkurse und Track Days auf der Nordschleife anbietet. Es handelt sich dabei bereits um das zweite Hausverbot gegen Herrn Simons.

Ein erster Ausschluss von den Touristenfahrten wurde bereits durch die alte Nürburgring GmbH 2009 verabschiedet, jedoch durch die damals neu eingesetzte Geschäftsführung im Januar 2010 aufgehoben um Ron Simons eine letzte Bewährungschance einzuräumen. Grund für das Hausverbot waren und sind u. a. gravierende Sicherheitsmängel an den von der RSR Nürburgring eingesetzten Fahrzeugen, Kennzeichenmissbrauch, unerlaubte Instruktorenfahrten, das Nichtanzeigen von verursachten Unfallschäden, massive Beschwerden von anderen Nordschleifennutzern (Zu den Wortführern gehörte Herr Frison, der noch 2010 die Verbannung von Herrn Simons von der Nordschleife gefordert hat…), der wiederholte Verstoß gegen Absprachen sowie der Missbrauch der Jahreskarten. Darüber hinaus hat Ron Simons versucht während der sogenannten Track Walks Personen im Kofferraum seines Fahrzeugs einzuschmuggeln, ohne hierfür die vereinbarte Gebühr entrichtet zu haben. Durch erneute Verstöße gegen die getroffenen Spielregeln, sah sich die Nürburgring Automotive GmbH gezwungen, ein erneutes Hausverbot auszusprechen.

Die Erteilung des Hausverbotes wurde mit Urteil des Landgerichts Mainz vom Dezember 2010 bestätigt.


Also eher eine Altlast der Nürburgring GmbH als neue Geschäftstaktik der privaten Nürburgring Automotive GmbH. Ich bin aufgrund der Berichte von einem Kartellverfahren ausgegangen, was es scheinbar nicht ist/war.

Was ich super finde: endlich mal Klar-´Text´ vom Ring und nicht so ein weichspültiges Kommunikations-Geplänkel.


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