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Mittwoch, 03. Januar 2018

Peinlich: Ladestromanbieter schafft keine genaue Abrechnung - muss auf Festpreise umstellen.

Da ist wohl jemand kalt erwischt worden:

Mit dem Beginn des neuen Jahres führt der Ladenetz-Betreiber Allego ein neues Abrechnungsmodell an seinen Ladesäulen in Deutschland ein. Hintergrund sind die nun verbindlichen Vorgaben des Eichrechts. Statt der Abrechnung nach kWh werden nun pauschal 5,45 Euro für eine Standard- bzw. 7,50 Euro für eine Schnellladung berechnet.

Festpreise! Das kommt ganz kurz vor "Laden dichtmachen".

Allego meint in seiner FAQ:

Die Anpassung der Hardware und der IT unserer Ladestationen an die behördlichen Vorgaben wird allerdings mehrere Monate in Anspruch nehmen. Allego arbeitet deshalb mit Hochdruck daran, seinen Kunden ab Mitte 2018 eine intelligente Lösung zu präsentieren, die mehr Transparenz und bessere Einblicke in die Ladevorgänge bietet. Bis dahin nutzen wir das neue Festpreismodell, das Ihnen ermöglicht, stets die Kosten an unseren Ladestationen im Blick zu behalten. Wir werden Sie gesondert darüber informieren, wenn der Umstellungsprozess abgeschlossen ist.

Mit Hochdruck! Weil dieses Eichgesetz, was da so plötzlich - bzw. 1969 - vom Himmel gefallen ist ... damit konnte doch keiner rechnen.

Allego | Elektro | Ladestation |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Starkstrom-Zapfsäulen gegen Reichweitenpanik.

Später werden wir uns daran zurück erinnern, wie die ersten “Ultra Fast Charger” installiert wurden. Ob Kleinostheim dann in die Geschichte eingeht?

175 kW sind im Moment Rekord in Europa - die Firma Allego installiert 21 Stationen auf einem Korridor von Holland bis nach Österreich.

Man kann ab Frühjahr sogar zwei 175er zu einer 350 kW Leitung kombinieren und noch schneller das Auto aufladen.

Das einzige Problem: es gibt noch keine Autos, die so einen hohen Stromfluss aufnehmen könnten.

Der Stecker sei CCS - damit kann man Gleich- und Wechselstrom Ladung ermöglichen.

Zum Vergleich: Tesla hat bereits über 1.000 Stationen weltweit im Alleingang realisiert (mit 7.000 Anschlüssen) - die Supercharger arbeiten mit 480V Gleichspannung und bis zu 145 kW (in D bis 135 kW).

Ob die Tankgeschwindigkeit damals bei den Zapfsäulen auch eine Rolle spielte? Die waren am Anfang sogar handbetrieben. Heutzutage wundere ich mich manchmal, wie lahm manche Zapfsäulen fördern - aber die Größenordnung (l/min) hat in der öffentlichen Diskussion keine Bedeutung (sie liegt gewöhnlich bei 35 l/min - hier nachgelesen). So wird es Strom-Tankstellen irgendwann auch gehen - sie sind dann einfach schnell und fertig. Wobei die autonomen Fahrzeuge bald auch in den Startlöchern stehen, d.h. wir reden hier sowieso nur von einer Übergangsphase. Was interessiert es den Passagier, wie lange der Befüllungsvorgang dauerte? Das Auto kommt an und fährt einen von A nach B. Wäre es nicht geladen genug für die Fahrt, würde man direkt von einem anderen Fahrzeug abgeholt werden, das genug Reichweite an Bord hat. Oder - etwas unkomfortabler - man steigt unterwegs einfach um.

Charger | Ladestation | Kleinostheim | 350kW |




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