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Montag, 30. Juli 2018

Eigentlich ja nur ein Buch, das mich da über Amazon erreicht hat.

Mike Frison / renn.tv

Aber trotzdem ein besonderes Buch, denn es ist das Erste, dass von meiner Wunschliste ausgesucht wurde, um mir eine Freude zu machen. Ist gelungen, danke! :)

Ich hatte ich schon gewundert - hatte die schon eine Weile drin. Nichts weiter bei gedacht und hätte sie dann vermutlich auch bald rausgenommen. Bis mir der Thorsten, von dem das Geschenkbuch ist, mir mal gesteckt hat, dass ich doch auch eine Lieferadresse eintragen muss.

Jaja, IT'ler und Computer - zwei Welten prallen aufeinander ;)

Sollt Ihr natürlich auch was von haben - wenn ich das Buch durch habe, schreibe ich mal wie es so war.


Mittwoch, 13. Juni 2018

Neues 4K Apple TV angeschafft für Le Mans.

Die Vorbereitungen für Le Mans laufen, aber eine Sache fehlte mir noch: der große Fernseher ist am Start und die Le Mans App für das Streaming geladen - jetzt geht es darum die beiden zu verbinden.

Mein Tool der Wahl heißt schon seit Jahren Apple TV, aber ich wollte der Familie nicht die Box aus dem Wohnzimmer klauen - also bleibt nur ein zweites zu bestellen. Was ich sowieso machen wollte für den Fernseher in der Küche.

Es gibt inzwischen 3 verschiedene: die alte (159 € / 32 GB) und die neue Version als 4K mit 32 GB (199 €) und 64 GB (219 €).

Erst dachte ich die alte reicht, weil die schon lange bei uns im Einsatz ist und gut funktioniert. Ist aber dann doch die neue geworden (32 GB) - und das war gut so!

Gestern bestellt und heute angekommen:

Mike Frison / renn.tv

Verpackung und Inbetriebnahme wie immer bei Apple top - man braucht zur Installation nur sein iPhone in die Nähe halten und dann werden alle nötigen Daten für das Netzwerk übertragen. Keine 5 Minuten nach Auspacken lief schon Red Bull TV mit der WRC Zusammenfassung aus Italien!

Die neue Fernbedienung ist Mega:

Mike Frison / renn.tv

Der obere Teil ist zu bedienen wie ein Touchpad und mit Draufdrücken bekommt man einen Mausklick. Der interne Akku wird per Lightening Kabel aufgeladen - und es liegt auch ein neues Kabel dabei. Kann man immer gut gebrauchen.

Die Apps sind nicht vorgeladen wie bei der Vorgängerversion - man hat jetzt einen eigenen Appstore mit den üblichen Verdächtigen (Netflix, Amazon Prime, Youtube, Red Bull TV, usw.). Aber - und das ist neu - auch Spiele und andere Anwendungen. Die allerdings teilweise Geld kosten - eh klar. Der Vorteil - auch für die kostenlosen Angebote: es ist nicht nur einfach ein Stream, sondern man hat auch zusätzliche Funktionen, je nachdem was die App-Entwickler einprogrammiert haben. Da öffnen sich neue Welten für den Fernseher.

Gewohnt zuverlässig läuft das Streaming von einem iPhone oder iPad aus - und das ist eigentlich das, was ich für Le Mans brauche: die App im iPhone geladen und den Stream per Knopfdruck an das Apple TV schicken. Und schon läuft der Inhalt in HD auf dem Fernseher.

Die Box hat auch eine stärkere CPU - merkt man gut. Alles schön flüssig und intuitiv.

Vielleicht spielt ja der ein oder andere mit dem Gedanken sich auch eine Box zuzulegen - ich kann nur sagen es lohnt sich - bin ziemlich begeistert. Auch im Vergleich zum Vorgängermodell.

AppleTV | Streaming | LeMans |


Donnerstag, 19. April 2018

Porsche-Werk bietet Turbienchen zum Verkauf an.

Aber nicht was Ihr denkt, sondern:

Porsche erweitert das Engagement für den Naturschutz und siedelt weitere 1,5 Millionen Honigbienen im werkseigenen Offroad-Gelände an. Auf der 132 Hektar großen Naturfläche leben jetzt rund drei Millionen Bienen.

„Nach der erfolgreichen Ansiedlung der ersten Bienenvölker im vergangenen Jahr setzen wir mit dem Ausbau unseres Engagements ein weiteres Zeichen für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. „Die diesjährige Ernte wird von Sommer an wieder unter dem Namen ‚Turbienchen‘ im Shop unseres Kundenzentrums erhältlich sein. Wir rechnen mit einer Honigernte von rund 1.000 Kilogramm.“

Im vergangenen Jahr war die Ernte von 400 Kilogramm Lindenblütenhonig bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.

Ich habe direkt mal die Gelegenheit genutzt und bin in mein Fotoarchiv gestiefelt.

Alzen Turbienchen

24h-Rennen 2005 - hach was war das geil!

Und was den Honig angeht: der Schnellste kommt aus Ringminihausen.

Porsche | Turbienchen | Turbinchen | Alzen |


Sonntag, 11. Februar 2018

Rossi Biografie: Life of a Legend.

Valentino Rossi bekommt schon eine Autobiografie, obwohl seine Karriere noch lange nicht zu Ende ist:

Rossi: Life of a Legend

Habe ich direkt mal auf meinen Wunschzettel gepackt - die perfekte Vorbereitung für die neue MotoGP Saison, auf die ich schon ziemlich gespannt bin.

Rossi | MotoGP | Autobiografie |


Freitag, 09. Februar 2018

Heute neue McLaren Serie als Stream bei Amazon veröffentlicht: Grand Prix Driver.

Näher an Formel 1 geht nicht - ein Kamerateam hat die Saisonvorbereitungen bei McLaren letztes Jahr begleitet.

Ab heute ist die Serie verfügbar: Grand Prix Driver.

Keins der üblichen Selbstbeweihräucherungs-Features, sondern ziemlich ehrlich und fast schon gnadenlos kritisch mit sich selber lässt uns McLaren in die heiligen Hallen und bei den Vorbereitungen und Meetings zusehen.

Auch Stoffel Vandoorne wird uns nähergebracht - natürlich auch Fernando Alonso.

Eine besseres Warm Up als Zuschauer auf die Formel 1 Saison kann ich mir gerade gar nicht vorstellen. Die Bilder sind zwar schon 1 Jahr alt, aber ziemlich ähnlich wird es dort im Moment wieder ablaufen. In 6 Wochen ist das erste Rennen.

Ganz schön viel Amazon zur Zeit hier im Blog - aber Ehre wem Ehre gebührt - starke Produktionen.

McLaren | Amazon |


Audi vs Lancia - großer Auftritt der Rallye WM 83 bei The Grand Tour.

Ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen zu werden hat auch Vorteile: jetzt kann ich endlich meinen Rückstand bei Amazon´s The Grand Tour aufholen.

Und die Folge 7 muss ich Euch ganz dringend an's Herz legen: der Audi vs Lancia Kampf in der Rallye WM 1983 mit einem gewissen Walter Röhrl wird inszeniert, wie es nur ein Jeremy Clarkson kann - absolut sehenswert.

Unbedingt auch im englischen Originalton anschauen - Walter Röhrl auf englisch ist fast noch besser als auf bayrisch.

Ich gucke mir das jetzt direkt noch ein zweites Mal an.

GrandTour | Clarkson | RallyeWM | 1983 | Lancia |


Dienstag, 16. Januar 2018

Die Leistungsangaben bei Elektroautos bzw. Fahrrädern haben noch zu viel Spielraum.

Tesla in Norwegen kann das bestätigen.

Die Nennleistung - also die theoretisch mögliche Leistungsabgabe eines speziellen Motors - ist nicht unbedingt das, was das Gefährt auch erreichen kann. Denn die Akkus müssen diese Leistung hergeben und die Controller, Bauteile und Leitungen auch durchreichen können. Erst wenn genug Watt am Motor ankommen - nach Abzug der Effizienzverluste - kann dieser entsprechend auch seine Watt auf der Straße abgeben.

Zum Beispiel hier: angeblich 250W Leistung, aber der Akku 24V und 8A. 24 x 8 sind aber nur 192, wird also auch ohne Verluste schwer mit 250W - wo sollen die denn herkommen, wenn die Akkukapazität sie noch nicht einmal theoretisch bereitstellen können?

Beim Verbrenner ist man nicht auf solche Theoriespielchen gekommen - zuviele Bauteile, die voneinander abhängig sind. Wird Zeit, dass sich bei den elektrischen Gefährten auch Prüfstandsmessungen durchsetzen - denn das ist das Einzige, was zählt: die Leistung am Rad. Dürfte uns ziemlich egal sein, wie sie dahin kommt.

UPDATE:

Fabian schreibt auf Twitter:

Ganz kurz: Leistung = Spannung mal Stromstärke. Soweit korrekt. Das Chinaradel nennt aber 8Ah in der Beschreibung. Das ist die Kapazität des Akkus. Er kann also 24V x 8A (korrekt zu 192W multipliziert) über 1h liefern. Oder 384W für 0.5h.

Mmh - stimmt - danke!

Und Andreas über Email:

Als Grenzfall ist der Kurzschluß zu betrachten, also der Schraubenschlüssel, der auf die beiden Pole fällt, der lacht über 192W. Plötzlich fließt da kurzzeitig viel mehr. Mit den bekannten Auswirkungen. Wie oft/lange man solch ein Spielchen mit einer Batterie machen kann? Kommt darauf an :-)

Sehr plakativ und gut zu merken!

Elektro | Leistung | Tesla | Klapprad | Akku |


Dienstag, 02. Januar 2018

Richard Hammond hat den Rimac erst NACH der Zieldurchfahrt gecrasht.

Inzwischen habe ich auch mit der 2. Staffel von The Grand Tour angefangen - sehr schön, freue mich schon auf die übrigen Folgen. Man kann sie auch runterladen auf dem iPad z.B. und offline schauen - genau das richtige für Pendler Mike.

In der Folge 1 vergleichen sie NSX, Aventador und den elektrischen Rimac Concept One.

Wer nicht komplett unter’m Stein gelebt hat die letzten Monate, hat den Crash von Richard Hammond mitbekommen - er hat den elektrischen Prototypen bei einem Bergrennen in der Schweiz zu einem ausgebrannten Haufen Schrott verarbeitet. Ist durch alle Medien gegeistert.

Jeremy Clarkson und James May haben ihn vor dem Start mächtig nervös gemacht - er habe es jetzt in der Hand kroatischer Nationalheld zu werden usw. Hat er ja dann auch geschafft - nur nicht so wie geplant.

Was mir aber erst gestern bei der Folge aufgefallen ist: er ist NACH der Zieldurchfahrt verunfallt. Das muss man erstmal hinbekommen.

Aber wie sie mit der Geschichte in der Sendung umgegangen sind, war ziemlich lässig.

GrandTour | Hammond | Rimac | Schweiz | Bergrennen |


Montag, 25. Dezember 2017

Wer Schuld daran ist, dass immer weniger Menschen in die Innenstädte zum Einkaufen kommen?

Alle und alles - nur nicht die Einzelhändler:

Vor allem Stuttgart mit seinen Feinstaubalarmen habe viele Menschen wohl irritiert, erklärt Hagmann. Die einen dachten, die Luft sei so schlecht, dass man davon krank werde. Die anderen seien unsicher gewesen, ob denn nun Alarm herrsche oder nicht. Dazu käme die schwierige Parksituation.

Dass zeitgleich bei Amazon und DHL wie bekloppt Überstunden geschoben werden, ist wahrscheinlich nur Zufall.

Ziemlich sagenhaftes Beispiel von Realitätsverweigerung.


Dienstag, 14. November 2017

IHK Düsseldorf verteidigt die Rückständigkeit.

Sobald man ein Gewerbe angemeldet, kommt sofort die IHK angeschlichen und hält die Hand auf - ob man will oder nicht. Quasi die GEZ für Selbstständige - immerhin gibt es für Mini-Unternehmen eine Untergrenze. Hier im Blog wird ja auch Geld bewegt (Serverkosten, Unterstützer), also brauche ich auch eine Gewerbeanmeldung - zum Glück nicht in Düsseldorf. Die IHK dort ist nur für Düsseldorf und Kreis Mettmann zuständig.

Und sie geht anscheinend davon aus, dass Selbstständige kein Fahrrad fahren, anders kann ich solche Kommentare von Andreas Schmitz - IHK Präsident Düsseldorf - nicht deuten:

Radwege sind schön und gut, aber wir wollen nicht der Fahrradstadt Münster den Rang ablaufen. Fahrradwege mitten in einer dicht befahrenen Innenstadt sehe ich kritisch. Auch ein Blick auf die Bedeutung der Fahrradfahrer für die Einkaufmetropole sollte nachdenklich stimmen: Während diese durchschnittlich 50 Euro bei einem Einkauf in der Stadt lassen, geben Autofahrer im Schnitt 140 Euro aus. Fahrradfahren am Wochenende ist wunderbar, aber in unseren Breitengraden und bei den hohen Pendlerzahlen wird die Bedeutung des Verkehrsmittels Fahrrad für den Weg zur Arbeit in absehbarer Zeit kaum nennenswert steigen.

Man könnte meinen, das sei ein Interview aus den 70ern oder so, aber ist es aktuell. Die Fahrradfahrer und die Autofahrer - da werden direkt mal klare Grenzen gezogen. Dass beide beides sein können, kommt dem Präsident nicht in den Sinn. Ich will gar nicht wissen, wie diese Zahlen erhoben worden sind. Aber wie verbohrt muss man sein, um a) das Verkehrsmittel und b) den Verkehrsfluss an der angeblichen Solvenz festzumachen? Und überhaupt: seit wann diktieren die Einzelhändler die Mobilitätskonzepte? Wie wäre es damit die Einwohner selber zu fragen? Als wäre der öffentliche Verkehrsraum nur dazu da, den Einzelhändlern die Kunden durch die Tür zu tragen.

Bei so einer Rückständigkeit muss man sich nicht wundern, wenn das auf anderen Entscheidungsgebieten ähnlich läuft. Und Amazon & Co. im Handel die Oberhand gewinnen. Wenn man diese Dinosaurier reden hört, wie sie - ähnlich wie Sigmar Gabriel kürzlich auch - verzweifelt versuchen den antiquierten Status Quo zu erhalten, dann muss man sich über die Rückständigkeit nicht wundern. Gehen diese Leute denn nie mal vor die Tür?

Einzelhandel | Amazon | Düsseldorf | Fahrrad | Mobilität |


Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Donnerstag, 09. November 2017

Bob Lutz - nüchterner Blick in die automobile Zukunft. Wird nicht jedem gefallen.

Für regelmäßige Leser hier im Blog alles keine neuen Erkenntnisse. Aber dass sie ausgrechnet von Bob Lutz stammen, ist schon bemerkenswert:

It saddens me to say it, but we are approaching the end of the automotive era. The auto industry is on an accelerating change curve. For hundreds of years, the horse was the prime mover of humans and for the past 120 years it has been the automobile. Now we are approaching the end of the line for the automobile because travel will be in standardized modules.

Als Petrolhead ist er über diese Entwicklung genauso traurig wie Du und ich - aber nichts wird sie aufhalten.

Auch wenn ich in Gesprächen oder auch anhand politscher Ereignisse immer wieder feststelle, dass Leute nicht in der Lage sind, die Dramatik des Wandels zu antizipieren, so wird er trotzdem stattfinden. Und wer nicht vorbereitet ist, wird von den Ereignissen einfach überrollt werden. Das gilt für Fahrzeughersteller ebenso wie den Vertrieb aber auch die Konsumenten.

Die selbstfahrenden Fahrzeuge der Zukunft sind so miteinander verzahnt, dass sie wie ein Zug die Straßen entlanggleiten. Überholen, Sicherheitsabstand oder Performance sind Schnee von gestern, werden abgelöst durch Vernetzung. Man wird auch nicht vor die Wahl gestellt, denn man wird feststellen, dass Unfälle stets von Menschen verursacht werden. Die Unfallstatistiken werden die Länder zwingen per Gesetz den Individualverkehr zu verbieten, es werden sich auch keine Versicherer für das Risiko Mensch im Straßenverkehr finden.

Diese fahrenden Module - so nennt Bob Lutz sie - werden von den Flottenbetreibern in Massen in Auftrag gegeben. Fahrzeughersteller geraten immer mehr in den Hintergrund. Kein Wunder, denn wenn die Module aneinander gekettet durch die Landschaft düsen, gibt es für Marken kaum noch Unterscheidungsmerkmale - optisch wird alles ziemlich gleich aussehen ohne prägnante Front- und Heckpartie. Die heutigen Sicherheitsmerkmale - z.B. Blinker und Spiegel - sind ebenso überflüssig wie Fenster - dadurch ergeben sich uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten für den Innenraum.

Und die Akzeptanz in der Bevölkerung? Nebensächlich:

All we need is acceptance by the big fleets: Uber, Lyft, FedEx, UPS, the U.S. Postal Service, utility companies, delivery services. Amazon will probably buy a slew of them. These fleet owners will account for several million vehicles a year. Every few months they will order 100,000 low-end modules, 100,000 medium and 100,000 high-end. The low-cost provider that delivers the specification will get the business.

These modules won’t be branded Chevrolet, Ford or Toyota. They’ll be branded Uber or Lyft or who-ever else is competing in the market.

Vor einem Jahr meinte Holger Weiss noch zu mir (German Autolabs, während der TU Europe in München), dass sich Marken wie BMW oder Porsche - also die deutschen Premiumhersteller - nach wie vor über die Dynamik differenzieren werden.

Meine Zweifel an dieser Theorie wurden in den letzten 12 Monaten eher bekräftigt als abgeschwächt. Der Verkehr der Zukunft ist ein stetiges Miteinander, keine nervöse Lichthupe auf der linken Spur.

Schlechte Nachrichten für die stolze Autonation Deutschland. Aber statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, protektiert man lieber den Status Quo, so wie Sigmar Gabriel in Brüssel. Damit ist natürlich niemandem geholfen - im Gegenteil, es vergrößert den Entwicklungsrückstand nur noch mehr. Wenn das so weitergeht, dann bleibt am Ende als Autohersteller nur noch DHL übrig.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: der Motorsport wird als Betätigungsfeld übrig bleiben und er wird faszinieren, weil hier der Mensch noch selber fährt. Allerdings nur so lange, wie sich die Infrastruktur - also z.B. Rennstrecken - über Wasser halten kann.

Die Analogie zum Pferd und dem Reitsport habe ich oft bemüht, aber sie bietet sich an und auch Bob Lutz greift sie auf:

A horse dealer had a stable of horses of all ages, and you would come in and get the horse that suited you. You’d trade in your old horse and take your new horse home.

Das hätte damals auch niemand gedacht, dass die Pferdehändler mal arbeitslos werden wegen so einer komischen knatternden Kutsche ohne Pferde.

Bob Lutz schätzt, dass die Umwandlung spätestens in 20 Jahren abgeschlossen sein wird - also 2035 bis 2040. Vergleicht das mal mit den Aussagen der Politik - da phantasieren einige noch was vom Verbrennungsmotor.

BobLutz | Zukunft | autonom |


Donnerstag, 02. November 2017

Grand Tour Staffel 2 startet am 8.Dezember.

Darauf habe ich schon gewartet - und einen Trailer gibt es auch.

Sind ganz schön rumgekommen:

Though the tent won't move from the Cotswolds in England, the presenters move around quite a bit — visiting Croatia (cue the car crash), Mozambique, Dubai, Spain, Switzerland, Colorado and New York.

Wie gehabt alles auf Amazon Prime.

GrandTour | Clarkson |


Samstag, 23. September 2017

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest mit Wanderung durch Köln.

Meine Waffe der Wahl ist die Canon EOS 100D - und das schon ein paar Jahre lang. Eigentlich war das nicht geplant, ich wollte ursprünglich was Kleines und Kompaktes, das trotzdem viele Möglichkeiten bietet. Denn bei den Events, die ich besuche, geht es auch darum flexibel und beweglich zu sein - man weiß nie, was auf einen zukommt.

Mein Exemplar ist von 2013, sieht aus wie neu und hat mich noch nie im Stich gelassen. Ich passe zwar auf mein Material auf, aber am Ende ist es ein Werkzeug, das auch im harten Einsatz Leistung zeigen muss. In der Praxis hat mich die Vielseitigkeit dann so sehr überzeugt, dass ich mehr und mehr die große Kamera mit den fetten Objektiven zuhause gelassen habe.

Bei meinen 24h-Donnerstag-Wanderungen um die Nordschleife kann man das ja noch verstehen - wer will schon ein 300er 2.8 beim Wandern schleppen. Aber auch in Le Mans oder Goodwood war ich nur mit der 100D ausgerüstet und ich fand es mega. Es ist aber auch immer eine schöne Herausforderung, trotz des Spiegelreflexzwerges und den Kitobjektiven schöne Bilder zu schießen. Und mit den riesigen Speicherchips heute und einem 2.Akku - der ja auch schön klein ist - kommt man auch nicht an Kapazitätsgrenzen.

Inzwischen hat die 100D einen Nachfolger: die 200D. Und als ich kürzlich von Canon die 7D MkII zum Testen bekommen habe, hab ich mich natürlich direkt im Anschluss mal für die 200D gemeldet. Hat etwas gedauert, weil das neue Modell ist aktuell bei den Magazinen begehrt, aber letzte Woche kam die Nachricht - ich hatte gar nicht mehr dran gedacht und umso schöner, dass Canon mich noch auf dem Zettel hatte. Ein Tag später war das Paket zuhause - voilá:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Der große Unterschied zur 100er: Ausklappbildschirm und eingebautes WLAN:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und für mich natürlich am spannendsten: ist sie größer geworden? Schwerer?

Der Formfaktor hat sich tatsächlich leicht geändert - der Griff ist jetzt griffiger - links die EOS 200D und rechts im Vergleich meine 100D:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Für meine großen Hände nicht so wirklich von Vorteil, aber wenn man die Kamera in der Hand trägt, dann kann man sie sicher greifen - ist auf jeden Fall auch kein Nachteil und ich habe mich schnell dran gewöhnt. Ich schätze mal, die brauchten bei Canon etwas mehr Raum zur Unterbringung von Komponenten - kann man so machen.

Ansonsten von der Größe her sind die beiden Modelle vergleichbar - von vorne:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

… ebenso wie von hinten:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und wie sieht es jetzt aus mit dem Gewicht? In der Hand merkt man, dass die Neue schwerer geworden ist - was sich auch auf der Waage bestätigt:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

48 Gramm hört sich jetzt nicht viel an, aber es sind 12% die man merkt. Der Akku ist auch leicht größer geworden - und minimal schwerer - hat jetzt 1.040 mAh und hört auf den Namen LP-E17. Und ist natürlich nicht kompatibel zu dem alten LP-E12 der 100er, der 875 mAh hat:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

In der 200er kam ich mit voller Akkuladung 250 Bilder weit, allerdings hatte ich auch beim Fotografieren den Monitor immer Einsatz, nachdem ich mich mal dran gewöhnt hatte.

Zum Testen war ich diesmal im Gegensatz zur 7D nicht bei einem Rennevent - ich musste nach Köln und hatte den ganzen Nachmittag Zeit - also hab ich mich mal umgesehen und dabei die Kamera ausprobiert:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das mit dem Ausklappmonitor ist ein großer Zugewinn. Mit ist wieder eingefallen, wie gerne ich über den Monitor arbeite. Das kommt aus der Videofilmerei - statt sich das Gerät vor’s Gesicht zu halten kann man bequem aus der Hüfte arbeiten. Gerade in der Stadt hat das den Vorteil, dass die Leute sich nicht so fotografiert vorkommen und man unbemerkt schöne Schnappschüsse schießen kann:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar Mitzieher sind mit etwas Übung kein Problem. Hier noch einer:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das Bild mit der Straßenbahn hab ich im Sitzen gemacht - wieder über den Monitor fotografiert - kleine Kaffeepause vor der Bäckerei:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Dieses Selfie-Selfie habe ich natürlich auch über den Monitor ausgerichtet - das wäre mit der 100D eigentlich gar nicht gegangen - dadurch eröffnen sich wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten.

WLAN habe ich auch hinbekommen, aber es war etwas fummelig:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Ähnlich kompliziert wie mit meiner WLAN SD Karte, aber dafür überträgt es ziemlich schnell und das ist ja auch schon was. Und noch ein großer Vorteil: man kann nur in RAW fotografieren und trotzdem die Bilder im Handy in JPEG empfangen. Ich schätze das wird vor der Übertragung konvertiert. Mir ist eigentlich auch egal wie sie es machen - dass man nicht JPEG und RAW gleichzeitig aufnehmen muss, nur um ab und zu was auf Instagram hochzuladen, ist schon ein Vorteil - besonders in der Geschwindigkeit. Klar, die Kamera hat ja auch weniger zu tun.

Apropos RAW: wenn ihr es noch nicht macht, solltet ihr unbedingt umstellen. Die Fülle an Bildinformationen ist ungleich höher und man kann viel besser nachträgliche Korrekturen für Belichtung oder Farbe anwenden. Ich benutze Lightroom für Archivierung und Nachbearbeitung, die Integration der RAW Bilder funktioniert nahtlos - merkt man garnicht.

Doch zurück zur 200D. Eigentlich dachte ich, ich würde wie gehabt meine beiden Objektive einsetzen, aber Canon hat mir den Kit mit dem 18–135mm Objektiv geschickt - das kannte ich bisher noch nicht. Also ausprobieren! Aber erstmal auf die Waage damit, denn wie schon die 200D kam es mir recht schwer vor:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar schwerer als mein 55–250mm Tele, aber es hat dafür auch einen größeren Durchmesser - geht also mehr Licht durch. Und das merkt man - besonders in Situationen mit großem Hell-Dunkel-Spielraum:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Säuft lange nicht so schnell ab, wie ich das eigentlich gewohnt war.

Ist schon eine andere Liga und mit 18–135mm ist man sowohl nah als auch fern super ausgestattet. Besonders auf so einer Sightseeingtour, wie ich das gemacht habe:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Noch viele weitere Bilder findet ihr unten in der Galerie - mit hat es viel Spaß gemacht damit zu arbeiten. Besonders der Ausklappmonitor hat es mir angetan. Sollte auch den Videofilmern gefallen - bis dahin habe ich mich noch gar nicht vorgerobbt - bin erstmal nur beim Fotografieren geblieben.

Und weil ich das Testexemplar wieder zurückschicken muss, steht für mich jetzt die Frage im Raum: kauf ich mir eine?

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Hier wie versprochen noch mehr Beispielbilder und zugleich auch ein kleiner Stadtrundgang durch Köln Sülz und Weyertal. Die Bilder habe ich dezent über Lightroom in der Belichtung angepasst - das wäre sonst unfair der Kamera gegenüber. Die Automatik belichtet tadellos, aber manchmal setzt man nicht den richtigen Belichtungspunkt und das lässt sich am Computerbildschirm dann gut optimieren.

Die Canon EOS 200D gibt es seit Juli bei Amazon z.B. im Programm - entweder nur der Body (540 €) oder mit Kitobjektiv 18–135mm, das ich hier benutzt habe (885 €). Mit dem 18–55mm Objektiv gibt es sie auch für 620 €.

Falls hier auch jemand mit der 100er bzw. 200er fotografiert, würde ich mich über Rückmeldung freuen - natürlich auch, wenn euch der Test gefallen hat oder ich euch Anregungen geben konnte.

Canon | EOS200D | EOS100D | Miketest | Köln | Sightseeing | Mikefotos |


Donnerstag, 21. September 2017

Faster, Higher, Farther - das Dieselgate-Buch von Jack Ewing.

Selbst wenn man die Abläufe bei Volkswagen so intensiv verfolgt, wie ich das hier im Blog gemacht habe, verliert man schnell die Übersicht in der komplexen Gemengelage zwischen Politik und Industrie, zwischen Deutschland, Europa und Amerika und den vielen Schachzügen der Mächtigen im Hintergrund.

Trotzdem hatte ich das Gefühl einigermaßen durchzublicken, denn als Ingenieur, in Deutschland, in der Autoindustrie arbeitend, sogar selber schon am Prüfstand Kennfelder programmiert, zeitgleich mit Ferdinand Piëch bei Audi in Ingolstadt gearbeitet - wie kann mir jemand von der New York Times aus Amerika noch etwas Neues beibringen?

Wenn ich ehrlich bin, dann dachte ich die Lektüre des Buches wird für mich eher Pflichtveranstaltung als Augenöffner.

Wie ich mich täuschen sollte!

In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: durch meine Vorgeschichte war ich befangen, habe Ereignisse als selbstverständlich hingenommen, obwohl sie von großer Bedeutung sind und war auch nicht in der Lage, die Entwicklung aus der Distanz als großes Ganzes wahrzunehmen.

Jack Ewing ist das hervorragend gelungen: er hat behutsam die Historie ausgebreitet, akribisch alle Details aufbereitet und navigiert souverän zwischen den Schlüsselpersonen - aber auch geografisch zwischen den Kontinenten.

Alle Rollen der Akteure wurden - soweit das in der Öffentlichkeit möglich ist - zu den Geschehnissen logisch und zeitlich einsortiert: über die Porsches und Piëchs zu Pischetsrieder, Wiedeking und Winterkorn - die Liste der Handelnden ist mächtig und lang.

Auch technisch ist Jack Ewing sattelfest unterwegs. Mir war neu, dass der EA 189 Motor quasi die Ablösung von Pumpe-Düse hin zu Common Rail war - und welche Machtverhältnisse zu diesem Zeitpunkt im VW Konzern herrschten.

Aber auch solche Details, dass Oliver Schmidt nach Miami geflogen ist, weil er dort nicht nur das schöne Wetter genießen wollte, sondern selber in Florida auch Mietwohnungen besitzt.

Und gefreut habe ich mich, dass auch Felix Domke und der CCC den ihnen gebührenden Platz in dem Werk gefunden haben.

Der Unterschied zwischen dem deutschen bzw. europäischen Rechtssystem und dem amerikanischen war hierzulande in der Berichterstattung immer etwas zu kurz gekommen. Jack Ewing räumt damit auf. Auch die Vorgeschichte, warum es überhaupt zu der Enthüllung kam, die dann auffällig? zufällig? genau zum Start der 2015er IAA eingeschlagen ist - spannend, aber auch unterhaltsam zugleich. Da bleibt für Verschwörungstheorien nicht mehr viel Raum und wir müssen eingestehen, dass wir ohne die beharrliche Emissionsforschung in Amerika heute alle ein gewaltiges Stück dümmer wären.

Es wird während der Lektüre auch klar, dass uns das Thema noch lange nicht loslassen wird - so sehr das Matthias Müller auch herbeizureden versucht.

Fazit: volle Punktzahl und unbedingter Lesebefehl für alle, die irgendwie mit Autos zu tun haben. Also quasi jeder, der hier mitliest würde ich schätzen.

Ich selber habe die englische Originalversion gelesen, aber es gibt auch eine deutsche Übersetzung. Und Kindle gibt es auch - gut für Bahnfahrer wie mich.

Danke an Jack Ewing für dieses Buch!

Dieselgate | Ewing | Miketest | Buchvorstellung | NewYorkTimes | Piëch | Volkswagen |


Montag, 18. September 2017

2 Jahre Dieselgate - Ende offen.

Am 18.September 2015 hat die amerikanische Umweltbehörde die Notice of Violation of the Clean Air Act veröffentlicht - sie hat VW in der Folge schon 22 Milliarden US$ gekostet. Am Anfang war das noch gar nicht absehbar - von “Defeat Device” bzw. Prüfstandserkennung war die Rede. Erst dieser Vortrag beim jährlichen Kongress des Chaos Computer Clubs 3 Monate später brachte Licht in’s Dunkel - Felix Domke war es gelungen die Motorsteuerung zu hacken und er war auch der erste, der dort die Akustikfunktion auslesen konnte.

Martin Winterkorn flog schon nach Tagen aus dem Sattel, allerdings ist er weich gefallen: 3.000 € Urlaubsgeld pro Tag summieren sich in 2 Jahren zu über 2 Mio. €.

Das Ganze passierte 2015 auch ausgerechnet zur IAA - Verschwörungstheorien befeuerten die öffentliche Diskussion, von Wirtschaftskriegen zwischen USA und Deutschland war die Rede.

Heute - eine IAA später - sind wir schlauer und die ersten Leute im Gefängnis, aber VW noch lange nicht geläutert. Am Wochenende habe ich mir die ZDF Diskussion bei Maybrit Illner angeschaut. Es war zwar keine Zeitverschwendung, aber wie sehr eine ominöse Software als Schuldiger aus dem Fenster gehangen wird, stellt einem die Nackenhaare auf. Man muss kein Informatiker sein, um die Zusammenhänge zu verstehen, aber selbst Ranga Yogeshwar - der Alleserklärer - hat die Thesen von VW Vorstand Herbert Diess unwidersprochen im Raum stehen lassen.

In Wirklichkeit reden wir von einem klassischen SCHALTER, der auf AN oder AUS gestellt wird. Damit wird die Abgasreinigung ein- oder ausgeschaltet, je nachdem ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht (Abgasreinigung AN) oder im Alltag auf der Straße unterwegs ist (Abgasreinigung AUS). Sowas wird heutzutage natürlich einprogrammiert, aber nur weil es in Bits und Bytes abgebildet wird, ändert das nichts an der Funktionsweise.

Auch Verkehrsminister Alexander Dobrindt ist sich nicht zu schade, von einem Fehler in der Software zu sprechen, der halt über den Softwareupdate korrigiert wird. Natürlich ist das alles andere als ein Fehler - es ist ein Betrugs-FEATURE, auf dem die millionenfache EA 189 Dieselmotorstrategie des VW Konzerns fußt.

Ich lese aktuell noch in dem ausgezeichneten Buch von Jack Ewing und er hat kürzlich ein schönes Interview geführt, das man sich hier anhören kann. Beides - Buch und Podcast - sind sehr zu empfehlen. Mir ist klar, dass VW besonders in Deutschland viele Freunde und Fans hat - Käfer, Audi 80 GTE und der elterliche Werkstatt-Passat ziehen sich auch bei mir anekdotenreich durch die jugendlichen Verkehrseskapaden - sowas verbindet.

Und man kann verstehen, dass große Teile der Öffentlichkeit und auch VW die lästige Dieselthematik gerne hinter sich lassen möchten, aber die Geschichte ist noch lange nicht ausgestanden: Gerechtigkeits-Schwergewichte wie Michael Hausfeld nehmen gerade erst Anlauf. Und auch wenn die Vorstände alle lässig abwinken: der Konzern ist noch lange nicht über’n Berg.

Dieselgate | Akustikfunktion | Winterkorn | Yogeshwar | Softwareupdate |


Donnerstag, 14. September 2017

VW´s Matthias Müller: Nichts verschlafen und Dieselthema jetzt zu den Akten legen.

Die diesjährige IAA hat schon 2 Pressetage hinter sich, morgen 2 “Fachbesucher” Tage und am Samstag für alle geöffnet bis nächste Woche Sonntag (24.Sep. = Wahltag Bundestag).

Ich hatte schon die historische Brisanz angesprochen, die auch in den Rückmeldungen aus den Medien so reflektiert wird. Die Hersteller hängen schwer in der Luft und man könnte die Messe auch als Konzeptschau bezeichnen, weil alle nur elektrische Zukunftsmusik präsentieren, die man meistens erst in 2 oder 3 Jahren kaufen können wird. Und dann ist 2019 schon wieder die nächste IAA.

Vor diesem Hintergrund ein spannendes Interview mit Matthias Müller, der nach der großzügigen Beurlaubung von Martin Winterkorn seit 2 Jahren den Vorsitz im VW Konzern hat und nach diesem entlarvenden Patzer ordentlich in n-tv von deren Ulrich Reitz gegrillt wird. Und der ihm diese gewagten Statements zu der Dieselthematik entlocken konnte (ab 7:34 Min.):

Ich denke wir sollten das Thema jetzt auch mal zu den Akten legen - wir haben in Amerika ein weitreichendes Settlement mit den Behörden gefunden im Frühjahr - das setzen wir sehr konsequent - und ich glaube auch sehr erfolgreich - um.

Wir haben nichts verschlafen - Volkswagen nicht und die deutsche Autoindustrie auch nicht - wir sind nach wir vor führend, insbesondere was Premiumprodukte anlangt. Dass wir aufholen müssen, das ist klar - wir müssen das Ganze forcieren - weil sich ganz offensichtlich das Bewusstsein der Menschen zur Mobilität verändert - mit dem müssen wir Schritt halten.

Interessante Sichtweise, das jetzt zu den Akten legen zu wollen, während in Amerika langgediente VW Mitarbeiter mit brutalem Strafmaß eingelocht werden - Ende offen, was Anklagen und Prozesse angeht. In Deutschland duckt sich VW weg und fordert von jedem Kunden einzeln einen Gerichtsprozess anzustrengen. Die übrigens zunehmend erfolgreich ausgehen, d.h. Rückkauf des betroffenen Fahrzeugs durch den Konzern. Eine europäische Lösung wird vermieden, hier nutzt VW aus, dass Europa durch die einzelnen Länder fragmentiert ist und man dadurch den Effekt klein halten will. Aber einige Klagen nehmen erst jetzt Anlauf und das weiß natürlich auch Matthias Müller. Ich glaube er versucht den Tenor zu setzen, dass irgendwann ja auch mal gut sein muss und hofft dabei, dass die Öffentlichkeit ebenfalls müde wird von dem Thema. Dabei gibt es hierzulande keinerlei Konsequenzen, außer der Verteufelung des Diesels allgemein, dessen Restwerte für Gebrauchte im Sinkflug sind und der Effekt in den Leasing- und Finanzierungsgesellschaften noch aussteht.

Ich lese übrigens gerade die Aufarbeitung der Ereignisse von Jack Ewing, der dieses Dieselgate-Buch geschrieben hat. Habe das erste Viertel durch - der Autor holt ziemlich weit aus und geht auch lange auf die Ursprünge und den Einfluß von Ferdinand Piëch ein - spannend. Denn die Ära, als Audi durchgestartet ist und VW ebenfalls ähnlich im Premiumbereich positioniert wurde, haben viele von uns damals live miterlebt. Interessant dazu die Hintergründe genauer dargelegt zu bekommen. Jack Ewing arbeitet im normalen Leben bei der New York Times - ich glaube das ist sogar ein Vorteil, dass es sich nicht um einen Autor aus Deutschland handelt.

Dieselgate | Volkswagen | MatthiasMüller | IAA2017 | Piëch | JackEwing | UlrichReitz |


Samstag, 10. Juni 2017

Le Mans: Racing is Everything - bei Amazon Prime erschienen.

Pünktlich zur Le Mans Vorbereitung hat Amazon einen 6-Teiler über das 2015er 24h-Rennen veröffentlicht:

youtu.be/mo4L6mfrRTs

Das war das Jahr des wagemutigen Nissan. Ich weiß, viele Leute fanden es peinlich - aber mir hat der komplett unkonventionelle Ansatz gut gefallen. Nissan dürfte allerdings nicht so begeistert sein, dass eine aufwändige Serie den Flop wieder aufleben lässt.

LeMans | LM24 | Amazon |


Freitag, 09. Juni 2017

Glickenhaus SCG003 mit 6:33,20 Min. Nordschleifen-Zeit?

Jim Glickenhaus und sein SCG003 war ja beim 24h-Rennen auf der Pole und das Team hat die Runde jetzt nochmal hochgeladen. Und leiten aus der 8:15,427 Min. für die 24h-Variante eine 6:33,20 Min. für die Nordschleife ab.

Sie haben dabei nur gut 2 Sekunden aufgeschlagen für Anfang T13 bis Ende T13. Das ist natürlich etwas wenig, zumal man nach der Hohenrain-Schikane ordentlich in die Eisen steigen muss, um rechts abzubiegen. Konservativ würde man 5 Sek. aufschlagen und dann wäre man mit 6:36 Min. der Sache schon näher, was natürlich immer noch schnell genug ist.

So habe ich es auch damals bei der Uwe Alzen Rekordrunde gemacht, der wäre 2005 etwa 6:40 Min. gefahren mit 5 Sekunden Zuschlag. Und bei der 7:40 Min. vom Audi 200 vor 10 Jahren habe ich sogar 8 Sekunden genommen, um auf der sicheren Seite zu bleiben.

Glickenhaus | Rundenzeit | SCG003 |


Mittwoch, 17. Mai 2017

Onboardvideo der NIO EP9 Rekordrunde (6:45,9 - elektrisch!)

Am Samstag hatte ich noch gehofft, dass wir auch das Onboardvideo der Runde zu sehen bekommen und 4 Tage später ist es da:

youtu.be/c4MRydmz86E

Mal zum Vergleich: die Rekordrunde von Uwe Alzen, die ich 2005 als DVD produziert habe, ist auf die Nordschleife umgerechnet etwa eine 6:41 Min. Wenn Uwe Alzen im Turbinchen damals jemand erzählt hätte, dass ihm auf so einer Runde 12 Jahre später ein elektrisches Straßenauto im Nacken sitzt, der hätte ihn für ganz schön bekloppt erklärt. Auf der VLN Variante war Uwe’s Runde damals eine offizielle 8:09,949. Die NIO / NextEV Runde jetzt mit Peter Dumbreck also auf VLN umgerechnet irgendwas unter 8:20 Min.

NextEV | NIOEP9 | Rundenrekord | Onboard | Dumbreck |


Dienstag, 03. Januar 2017

Sogar schriftlich hat James May Probleme mit dem Nürburgring.

(Aus Grand Tour 6 - die mit dem Focus RS.)


Freitag, 30. Dezember 2016

Jason Fried: How I Work.

Jason Fried gibt für lifehacker.com einen Einblick in seine Tagesabläufe in der Serie: This is how I work. Er ist CEO von Basecamp (früher 37Signals), wo auch David Heinemeier-Hansson seine Brötchen verdient. DHH hatte ich anläßlich der 6h Spa 2014 schonmal vorgestellt.

What do you listen to while you work? Got a favorite playlist? Maybe talk radio? Or do you prefer silence?

I have to have some sound in the background, but the more I can tune it out the better. Can’t be people talking, because then I listen to the conversation. Music, white noise, a loud air conditioner, something. I have tinnitus (my ears ring), so whatever I can do to drown that out, without being interrupted otherwise, is key.

Kommt mir bekannt vor.

Die beiden haben zusammen auch das Buch Rework veröffentlicht - lesenswert!


Freitag, 23. Dezember 2016

Jeremy Clarkson findet auch, dass der Focus RS zum Stilfser Joch gehört.

Heute wurde eine neue Folge Grand Tour veröffentlicht - dabei musste der Focus RS gegen den 5L Mustang antreten.

Witzigerweise kam dann diese Szene:

Focus RS gehört zum Stilfser Joch

… als Jeremy Clarkson meinte, dass der RS das richtige Auto für das Stilfser Joch sei.

Jau, DAS finde ich auch!

Focus RS am Stilfser Joch

FocusRS | Alpentour | GrandTour | Clarkson |


Samstag, 17. Dezember 2016

Der große renn.tv Jahres-Rückblick-Blog.

Als Blogger hat man es einfach, das Jahr Revue passieren zu lassen: man braucht nur den Blog zu durchforsten.

Zu Jahresbeginn mach ich mir immer einen Plan, welche Events ich mir genauer anschauen möchte. Irgendwas kommt zwar immer dazwischen, aber wenn ich die vergangenen 12 Monate sehe, dann hat meine kleine One-Man-Show doch wieder einige Bits und Bytes für die Nachwelt hinterlassen.

In erster Linie die aufwendigeren Mikeberichte:

… und der Miketest mit dem:

Gedanken habe ich mir gemacht, wie das mit den Motorsport-Übertragungen in der Zukunft aussehen soll.

Und diese Meldungen sind es wert noch einmal aufgegriffen zu werden:

… und in eigener Sache bekommt Mike’s Blog ein Responsive Design verpasst. Da passt der Rückblick im Rückblick: wie Mike vor 15 Jahren gebloggt hat. Auch die renn.tv URL ist schon 15 Jahre alt.

Und so neigt sich wieder ein aufregendes Jahr zu Ende.

Bei meinen Unterstützern bedanke ich mich für die Treue - ebenso bei den N Spazierenfahrern, die sich großzügig revanchieren für die verschickten Ns und natürlich bei Euch Lesern und Euren Rückmeldungen, die ich über Social Media oder Email bekomme.

Ich freue mich schon auf 2017 - und das ein oder andere Highlight!

Rückblick | Blogger | Mikebericht | Miketest |


Sonntag, 20. November 2016

Schnell mal bei Amazon ein Auto kaufen? Läuft.


Freitag, 18. November 2016

The Grand Tour Folge 1 seit heute bei Amazon Video.

Ab heute gibt es die erste Folge von Amazon’s The Grand Tour. Richtig gut und professionell gemacht - und trotzdem hat man den Eindruck es ist etwas hemdsärmeliger geworden. Was überhaupt kein Nachteil ist!

Es gibt viel zu Lachen und der Anfang ist das Beste: Jeremy Clarkson’s Rausschmiss wird nicht etwa unter den Teppich gekehrt, sondern regelrecht zelebriert - es fängt damit an, dass er leicht niedergeschlagen seinen Ausweis abgeben muss:

Natürlich regnet es zufälligerweise auch gerade in dem Moment.

Die Rollenverteilung der 3 ist auch so, wie man sie von der BBC kannte und da sind die Lacher natürlich vorprogrammiert. Die Qualität der Bilder ist super und an Autos zu kommen scheint auch kein Problem zu sein:

Über eine Stunde geht die erste Folge und wer möchte, kann sogar deutschen Ton anmachen. Aber wer will das schon.

Bei der BBC wird man sich die Folge sicher auch interessiert anschauen. Wer hätte gedacht, dass ein Logistikunternehmen einmal die Gunst der Stunde nutzt und dem alteingesessenen Fernsehen im günstigen Moment eine ihrer erfolgreichsten Shows wegschnappt.

Ich freue mich schon auf nächste Woche Freitag!

TheGrandTour | Clarkson |


Sonntag, 13. November 2016

Das Buch zum denkwürdigen Rennen: Porsche - Le Mans 2016 vom Gruppe C Verlag.

Frisch aus der Druckerei zur Vorstellung im Blog, das neue Porsche - Le Mans - Buch vom Gruppe C Verlag:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Es war der 18. Gesamtsieg:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

… und meine Güte, was war das für ein Drama:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Porsche´s Anzeige hatte mich schon nach dem Rennen beeindruckt - schön, dass sie auch den Weg in das Buch gefunden hat - das gehört mit zu der Geschichte des Rennens:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Das Buch ist 3-sprachig geschrieben: Deutsch, Englisch, Französisch.

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Alle Porsche Teams werden vorgestellt:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

… und die Raeders sind auch mit am Start:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Sogar ich bin dabei - mittendrin! Das ist ja schön:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Da habe ich nämlich dieses Foto gemacht:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Autor des Buch´s ist René de Boer und das alleine ist ja schon Qualitätsmerkmal genug.

Aber die Bilder sind natürlich auch von Feinsten:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Erhältlich ab jetzt für 40 € entweder direkt beim Verlag oder z.B. Amazon.

LeMans | LM24 | GruppeCVerlag | Upietz |


Freitag, 21. Oktober 2016

In dem neuen Buch von Ross Brawn kommen Toto Wolff und Niki Lauda aber gar nicht gut weg.

Wie war das eigentlich, als Ende 2013 Ross Brawn bei Mercedes GP gedisst wurde?

3 Jahre später kommen die Details an´s Licht:

Then in early 2013, I discovered Paddy Lowe had been contracted to join the team and it had been signed off in Stuttgart. When I challenged Toto and Niki, they blamed each other. I met them to have it out with them. And they both pointed to each other. I couldn’t trust [these] people, so I saw no future unless I was willing to go to war and remove them. I saw no future with people that I didn’t feel I could trust.

Das ist ein Auszug aus seinem Buch, das von ihm und Adam Parr in 2 Wochen erscheinen wird: Total Competition: Lessons in Strategy from Formula One

Scheint eine unterhaltsame Lektüre zu sein.


Montag, 03. Oktober 2016

Alex Zanardi startet im BMW M6 GT3 in Italien.

Es wird sein erstes Rennen nach den 24h Spa letztes Jahr und der Lauf am 16.Oktober zählt zur italienischen GT Meisterschaft.

Und es ist auch das erste Mal, dass er im M6 GT3 fährt - der wurde natürlich extra für ihn umgebaut.



Der wilde Hund ist einfach nicht zu bremsen - am 23.Okt. wird er übrigens 50 Jahre alt.



Seit ich den wunderschönen BMW M6 GT3 im Workshop in München zum ersten Mal gesehen habe, habe ich davon geträumt, ihn zu fahren. Und nun bietet mir BMW die Möglichkeit, dies auf einer meiner Lieblingsrennstrecken zu tun: in Mugello. Deshalb möchte ich allen in München danken, die sich für dieses Projekt zur Verfügung gestellt haben. Danke auch an BMW Italien dafür, an diese Möglichkeit gedacht zu haben. Und ich möchte den Leuten in der Italian GT Championship danken, die mich in ihrem Feld willkommen heißen. Ich bin sehr glücklich und kann es kaum erwarten, ins Auto zu steigen und mein Bestes zu geben.
No Limits von Stereoscreen kann man gar nicht oft genug empfehlen, daher hier nochmal. Den Film gibt es sogar als 4K UHD Blu-ray.

Zanardi | M6GT3 | Mugello |


Freitag, 16. September 2016

Clarkson´s The Grand Tour startet 18.Nov.


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

LeMans | LeMans24 | LM24 | FordGT | Mikebericht |


Mittwoch, 08. Juni 2016

Schnitt von 214,7 km/h - Isle of Man TT Rekordrunde Onboard mit Michael Dunlop.

Im Moment läuft die Isle of Man TT und während die Senior TT am kommenden Freitag als großes Finale stattfindet, sind die Superbikes schon am Samstag gefahren. Alle großen Namen dabei, aber Michael Dunlop war nicht zu schlagen, am Ende nach 6 Runden hatte er 19 Sek. Vorsprung vor Ian Hutchinson - John McGuiness wurde Dritter. Guy Martin ist nicht dabei - er hat seine Gründe.

Zum ersten Mal wurde unter 17 Minuten gefahren, der Schnitt liegt dann bei 133,4 mph - das sind sagenhafte 214,7 km/h. Im Schnitt!

Es wird voll am Limit gefahren. Die Rennen laufen noch, aber zwei Fahrer haben schon mit ihrem Leben bezahlt. Das macht das Zuschauen am TV nicht einfach, man weiss nie, ob es gut geht oder nicht.

Michael Dunlop jedenfalls ist mit dieser Fahrt in die Geschichte eingegangen - nehmt Euch die knapp 17 Minuten und natürlich in 1080p anschauen:

youtu.be/5nlzxR6lN7Q

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Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Samstag, 21. Mai 2016

Ford GT in Spa: Krasser Fortschritt bei Onboard-Videos.

Ich habe ja schon viel gesehen - bzw. selber produziert. Aber das hier konnte ich erstmal garnicht glauben: wenn Ihr Euch dieses Video auf dem Tablet oder Smartphone anschaut, dann verändert sich die Perspektive, je nachdem wie man das Gerät hält. Hammereffekt - man hat volle Kontrolle über das Bild und noch mehr das Gefühl, direkt mitzufahren:

bit.ly/fordgt360

So wie ich das verstehe, muss das in der Facebook-App ablaufen, damit es funktioniert.

Hier habe ich es mal in einem Video demonstriert:

Wenn ich dran denke, wie ich vor 10 Jahren den Alzen-Film aufgenommen habe - das war vor Youtube und GoPro. Der Digitaltacho ist einzeln aus Daten zusammengesetzt, die der Jürgen mir damals als Datadump auf dem Datarecording gegeben hat.

Und heute sowas. Wahnsinn.

Ob es das irgendwann auch mal LIVE geben wird? Wobei, die Frage ist wahrscheinlich nicht ob, sondern wann!

Onboard | FordGT | FIAWEC | Spa6h |


Dienstag, 26. April 2016

Deubel´s Vorgänger Thilo Sarrazin verarbeitet das Nürburgring-Thema.

Wusstet Ihr, dass Thilo Sarrazin der Vorgänger von Ingolf Deubel im Nürburgring-Aufsichtsrat war? Ist mir neu. Jedenfalls redet der selbsternannte Rächer der Enterbten dem Volk wieder mal nach dem Maul und erobert - Überraschung - die Charts. Immerhin bekommt Deubel sein Fett weg.

Wieso läuft der feine Herr Professor Deubel eigentlich noch frei herum? Ob die meinen das fällt nicht auf?

Sarrazin | Deubel | Aufsichtsrat |


Samstag, 20. Februar 2016

Die Sache mit dem Nachwuchs.

Smartwatches kann man ja nur wegschmeißen, wenn sie mal kaputt sind. Aber eine mechanische Uhr aus einer Epoche, an die ich mich selber kaum noch zurückerinnern kann, lässt sich immer wieder reparieren. Und nicht nur funktioniert sie danach besser als vorher, sie gewinnt auch an Charakter.

Und in meinem speziellen Fall gewinnt sie auch ein neues Armband dazu - sieht aus wie ein Momo Lenkrad und heißt auch bezeichnenderweise Rallye.

Und wie das so ist - man kommt in’s Gespräch und stellt fest, dass der Niedergang unaufhaltsam scheint. Die Uhrenindustrie durchläuft eine ähnliche Entwicklung wie wir sie von den Autos her kennen: alles elektronisch, modisch, kurzlebig.

Das Gegenteil wäre mechanisch, altmodisch und langlebig. Und so gerne ich die Gadgets unserer Zeit liebe, so sehr vermisse ich die Handwerkskunst vergangener Jahrzehnte.

Wir haben uns weiterentwickelt, wir haben dazugelernt, die Forschung hat eine rasante Lernkurve hinter sich - und doch habe ich den Eindruck wir hätten den Zenit überschritten.

Und so kam das Gespräch in dem Uhrmeisterfachgeschäft auf den Nachwuchs. Beziehungsweise auf das Fehlen dessen. Denn es gibt sie die jungen Leute, doch für die Oldtimerwerkstatt findet sich niemand, der mithelfen möchte. Wir hätten uns früher die Finger danach geleckt und heute - obwohl sogar eine Bezahlung lockt - nur müdes Abwinken: kein Interesse.

Eine Entwicklung, die wir in immer mehr Bereichen feststellen - besonders im Motorsport. Autos - laut, bunt und schnell ziehen zwar immer noch. Aber ihre Entstehungsgeschichte interessiert nur am Rand. Dass die GT3 inzwischen vom Fließband der Hersteller fallen? Egal. Dass die Kunst, einen Rennwagen zu bauen und mit Einfallsreichtum zu optimieren, eine aussterbende Spezies ist? So what, die Ewiggestrigen sollen gefälligst anfangen modern zu werden und mit der Zeit zu gehen.

Womit wir wieder am Anfang wären: elektronisch, modisch, kurzlebig. Mir kommt es vor als gäbe es nichts älteres als einen GT3 vom Vorjahr. Aufgebraucht, ausgemustert, und ersetzt durch den neuesten geilen Scheiß. Haltbar bis mindestens höchstens 31.12.2016.

Mein Respekt hat jeder, der sich dagegen stemmt. Sich nicht blenden lässt vom folierten Herstellereinheitsbrei und die Herausforderung jenseits der ausgetrampelten Pfade sucht.

So wie der Herr Belz in Brühl, der Amazon die Stirn bietet und vielleicht auf diesem Wege Verstärkung für die Wartung seiner automobilen Mechanik findet.

Wenig bis null Verständnis habe ich für den DMSB, der es fertig bringt nicht nur dem etablierten Sport den Boden unter den Füßen wegzuziehen - sogar der Nachwuchs hat keine Chance dem Geschäftsmodell der Frankfurter Funktionäre zu entkommen: Plastikkärtchen zu Wucherpreisen.

Belz | Brühl | DMSB | Nachwuchs |


Samstag, 31. Oktober 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Guy Martin hat ein Buch geschrieben: When You Dead, You Dead.

Valentino Rossi hat dann mal Einspruch eingelegt.

Am Wochenende ist wieder WEC und die Audikutscher haben diesen netten Clip mitgebracht.

Die Chance stehen nicht schlecht, dass Juan Pablo Montoya für Porsche in Le Mans startet.

Darren Cox verlässt Nissan nach 18 Jahren.

Für Rock nicht am Ring ist der Vorverkauf gestartet worden - ab 170€ ist man am 3.–5.Juni 2016 mit dabei. Nicht am Ring, da hat man Lieberberg mit maximaler Arroganz den Stinkefinger gezeigt - sondern In Mendig, wo man die Veranstaltung mit offenen Armen empfängt.

Der getarnte Regierungssprecher Dietmar Brück hat in seiner Rhein-Zeitung wieder mal einen Jubelartikel untergebracht - zum Glück gibt es Wilhelm Hahne, der die Alles-super-Alles-toll-Märchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Von Jörg Lindner haben wir lange nichts mehr gehört. Wie wäre es mit einer Insolvenz eines seiner Medico Fonds?

Schwer verdaulicher Lesestoff zur Deutschen Bank - die kennen wir ja auch aus dem unrühmlichen Nürburgring Verkaufsversuch. Ein paar Einblicke hinter die Kulissen, wie die Vorstände da so ticken.

Der Börsengang von Ferrari hat einige Details das Licht der Welt erblicken lassen: die Einkünfte von Sponsoring, Merchandising und Licensing liegen in der Region von $473m pro Jahr - quasi ein Formel 1 Programm für umsonst.

GuyMartin | Rossi | Montoya | RockAmRing | DarrenCox | Medico | Ferrari | DeutscheBank |


Samstag, 19. Juli 2014

Aus der Reihe: schicker Wagen mit dickem Motor.

Gleich 2 nette Kandidaten mit dezentem Engine Upgrade.

  1. Hovemann C-Kadett mit 5,7L V8 für den Berg - hier mehr Details.
  2. 1967er Volvo Amazon AWD BMW 4L V8.

Tags: DickerMotor | CKadett | VolvoAmazon | Bergrennen | Speedhunters |


Dienstag, 01. Juli 2014

Der Postillon und das Kurt-Beck-Gedächtnisgerüst.

Mein Postillon Ableger von gestern hat es sogar bis in die SWR Nachrichten geschafft! Find ich gut - zeigt, dass diese Leute Humor haben. :)

Die Flanke gestern war einfach zu steil, als dass ich sie nicht verwandeln durfte ;)

Viele Leute haben es sogar für bare Münze genommen, obwohl ich es sehr deutlich gekennzeichnet habe: verlinkt, als Tag aufgelistet und den Postillon absichtlich 1:1 kopiert, damit es auch wirklich jeder merkt. Nur die Kräne hab ich durch die Achterbahn ersetzt. Aber anscheinend ist manchen von Euch Aufregen wichtiger als aufmerksames Lesen.

Wer darauf reingefallen ist, dann tut mir das zwar leid, aber Ihr seid selber schuld. Wie deutlich hättet Ihr es denn gerne?! Ein wenig mehr Sorgfalt statt schnellem Überfliegen bei dem Umgang mit Nachrichten würde Euch auch in anderen Bereichen gut helfen. Dieses Buch kann ich zum Einstieg empfehlen - schon ein paar Jahre alt, aber nach wie vor aktuell.

Lasst Euch nicht verarschen und hebt Euch die Empörung für Sachen auf, die es wirklich verdient haben! Das ist nicht nur unser Recht, das ist unsere Pflicht als Bürger.

Unabhängig davon wäre ich tatsächlich dafür, die Achterbahn als Mahnmal stehen zu lassen. 15+ Millionen Euro für Nichts ausgegeben, ausser einem vor sich hinrostenden Stahlgerüst - ein Sinnbild für die Politik in Rheinland-Pfalz. Jetzt haben wir 5 Jahre unter dem Anblick gelitten - während der Ring in die Insolvenz geritten wurde - dann kann man es auch mahnend als Kurt-Beck-Gedächtnisgerüst für die Zukunft stehen lassen.

Tags: Achterbahn | Postillon


Montag, 05. Mai 2014

Mikebericht vom WEC 6h-Rennen in Spa.

Auf dieses Rennen hab’ ich mich sehr gefreut, denn es ist immer sehr gemütlich in Spa …

… und das mit der Akkreditierung klappt auch ganz gut. Nicht, dass ich die jetzt unbedingt bräuchte, um Spass bei einem Rennen zu haben, aber es macht die Sache einfacher.

Man trifft dann nämlich Leute, die einem sonst nicht so über den Weg laufen, z.B. Bruno Senna. Der ist auch gleich mal nfiziert worden! :)

Kennt Ihr den?

Schwer interessanter Mann: David Heinemeier-Hansson. Ist letztes Jahr bei OAK im LMP2 gefahren und dieses Jahr GTE bei Aston Martin.

Das ist aber eigentlich garnicht das spannende, sondern, dass er Programmierer ist, Ruby on Rails entwickelt hat, weiter bei 37signals an Basecamp arbeitet und auch schonmal ein Buch schreibt: Rework. Ein gutes Buch, hab es durch (als Audiobook in englisch) und kann es nur empfehlen!

Wer hätte es gewusst?

Ihn jedoch kennt Ihr alle: Dr. Wolfgang Ullrich. Hat sich geduldig den Fragen der Journalisten gestellt - gibt ja doch einige technische Neuerungen dieses Jahr.

Das ist natürlich auch für Gustav Büsing von Interesse …

… hier im Gespräch mit Ulrich Baretzky, Audi’s Motorenmann:

Gustav bei der Langstrecke zu treffen ist immer eine Freude - er hat immer ein paar Tipps und Geschichten auf Lager und auch immer ein paar Minütchen Zeit! :)

Bei dem Bild …

… konnte ich nicht anders, als TomK eine Teilnahme an DSDS anzudichten - Steilvorlage! :)

Während André Lotterer - der in Belgien aufgewachsen ist - hier mal eine Runde in Le Mans beschreibt:

Aber eins der größten Highlights des Rennens war André’s privater sport quattro, den er standesgemäss abstellen durfte:

Vor einem Jahr hat er sich den zugelegt, da kann natürlich kein aktueller Audi Dienstwagen mithalten!

Hier mal mein Versuch, soviel sport quattro wie möglich in ein Instagrambild zu bekommen:

Natürlich waren auch Eifeler vertreten, der Nicki zum Beispiel:

… oder Olaf Manthey:

… und Jörg Bergmeister:

Die Deko bei Porsche hätte ich am liebsten mitgenommen! :)

Oliver Hilger hat selber auch ein paar Fotos gemacht, sicher ist sicher:

Und das ist Harald Gallinnis, der Editor von GT-Eins.de. Auch überall anzutreffen, wo es um Langstrecke geht!

Als nächstes bei Porsche ist dann die LMP1 Fraktion aufgelaufen, Marc Lieb:

… Brendon Hartley:

… Romain Dumas:

… und natürlich Mark Aussie Grit Webber:

Er war immer heftigst umlagert:

Das ist Pascal Vasselon:

… von Toyota. Die kommen mit ihrer Hospitality relativ hemdsärmelig daher und ich muss sagen, das gefällt mir ganz gut. Ist bei den anderen manchmal schon etwas übertrieben.

An Technik wurde nicht gespart, so sieht die LED Wand im Fahrerlager von hinten aus:

Porsche hat sogar ein Austellungs-LMP1 mit dabei:

Was Einsatz angeht, so sind aber auch die Journalisten mit Vollgas dabei, das ist der neue schwere Gasfuss von John Dagys:

Die Audifahrer waren heftigst umlagert, TomK meinte, er habe 1.200 Karten unterschrieben!

… inklusive meinem Remote-Shutter :)

Dann ging’s aber los mit Action, das Rennen lief von 14:30 bis 20:30.

6 Ferrari hintereinander, das sah ziemlich scharf aus:

Die LMP 1 fahren in die Startaufstellung, der Audi R18 e-Tron Quattro:

der Toyota TS040 Hybrid:

… und der neue Porsche 919 Hybrid:

Normalerweise bin ja ich der, der die Fotos macht, aber Atze hat sich kurzerhand meine Kamera geschnappt …

… und dieses Erinnerungs-Bild gemacht! Danke Atze! :)

Auch sonst gut, dass der Atze wieder dabei ist, hat mir schon gefehlt. Achja - so sehen Sieger aus! Toyota auf 1 und 3 gelandet sechs Stunden später.

Schicken Helm hat der Loic Duval, …

… hier nochmal ohne Helm:

Den Mann kennt Ihr auch alle: Jochen Mass. Hat ’89 Le Mans gewonnen und durfte in Spa das Rennen starten:

Alex Wurz, BMX Weltmeister von 1986:

Und Hisatake Murata mit der besten Brille im Fahrerlager:

Die zwei kenne ich leider nicht vom Namen (weiss das jemand?), aber …

… kurze Zeit später haben sie das Rennen angeführt:

Ziemlich grosser Rummel an den Fotolöchern bei so einem WEC Lauf, ich hab mich dann mal in die 3.Reihe gestellt. Das reicht mir völlig, muss man halt improvisieren. Sind ja auch nur zur Doku für den Blog die Bilder! :)

Auch wenn ich sonst meine Nase überall reinstecke, mit dieser hier hatte ich etwas Mitleid:

Der Start gab schonmal einen Vorgeschmack auf Le Mans:

Die Tribünen in Spa waren alle voll, so sieht z.B. eine überdachte Tribüne aus, die ihren Namen verdient. Könnt Ihr mal mit dem Nürburgring vergleichen - für teuer Geld wurde eine Tribüne gebaut, die null Wetterschutz bietet.

Das ist nach der Spitzkehre:

Und man kann auch sonst sehr gut gucken:

Manche bauen sich auch schnell eine eigene Tribüne:

Und natürlich rumlaufen, ich habe die 6 Stunden Renndistanz genutzt, um tatsächlich einmal aussenrum zu gehen:

Unterwegs gab es immer wieder neue Blickwinkel:

… auch zum fotografieren:

Der kleine Zaun erinnert einen an den Ring von früher - schön auflehnen und Rennen gucken:

Aber es geht auch ohne Zaun:

Man sollte aber aufpassen, wo man steht, hier bin ich nicht lange geblieben:

In Belgien sieht man immer die dollsten Kreationen für Fotopunkte:

… und man lässt die Leute auch machen.

Auch durch den Zaun fotografieren geht:

Oder durch die Gitter. Moment mal! Die Gesichter kenn ich doch!! Richtig …

Ulli Andree und Andy Middendorf - zweite echte Nürburgring Urgesteine! :)

Und Bilder durch den Zaun müssen auch nicht schlechter sein, im Gegenteil:

Eine belgische Pommes darf natürlich nicht fehlen, bei dieser Bude war ich letztes Jahr auch, sehr lecker:

Zum Abschluss ging es dann …

… in die Eau Rouge:

Und als wäre die nicht schon spektakulär genug, der 919 hat jedesmal aufgesetzt und Funken geschlagen:

Endurance schön und gut, aber hier fehlt eine Strecke:

Duval / di Grassi und Kristensen sind nicht letzter geworden, aber als 2. fühlen sie sich zumindest optisch als erster Verlierer:

Ich fand das garnicht so schlimm - die 3 LMP1 sind trotz komplett unterschiedlicher Konzepte ziemlich gleichauf. Ich bin ja kein Freund des ganzen Balancegedrisse, aber was der ACO da hinbekommen hat, ist ziemlich beeindruckend.

Der nächste Rennen ist dann schon Le Mans und nach Le Mans werden die Fahrzeuge noch ein letztes Mal eingestuft, wenn nötig. Dann werden die Parameter nicht mehr angefasst bis nach Le Mans 2015. Das ist doch mal ’ne Ansage!

Meinen kompletten Foto-Report findet Ihr hier - inklusive der Bilder aus dem Mikebericht, die Ihr auch liken bzw. kommentieren könnt. :)

Tags: Spa6h | FIAWEC | LM24 | LeMans


Samstag, 01. Februar 2014

Aus der - Mal was Anderes - Reihe: Adblock Plus.

Adblock sagt Euch vielleicht was, das ist ein Browser Add-On, mit demd man Werbung ausblenden kann.

So weit, so gut.

Aber was jetzt kommt, das ist ein echter Wirtschaftskrimi. Stellt sich raus, die Leute von Adblock lassen sich dafür bezahlen, trotzdem Werbung durchzulassen. Das nennen sie dann “akzeptable Werbung”, verdienen sich damit dumm und dämlich und stellen sich auch noch als Gutmenschen dar. Angeblich soll Google 25 Millionen Dollar bezahlt haben.

Doch lest selber - viel Stoff, spannend und gut recherchiert:

Sascha Pallenberg:

“Diese Software ist kein Adblocker, sie ist ein Konkurrenzblocker. Hier geht es um Marktanteile und um ein moeglichst grosses Stueck vom Werbekuchen. Hier geht es, wir wiederholen es gerne noch einmal, um die Umverteilung von Werbegeldern zu Menschen und Firmen, die ihr Geld bereits seit Jahrzehnten mit Werbung verdienen, die wissen, wie viel Geld in diesem Markt ist und wie man darankommt und es anderen wegnimmt.”

“Es mutet schon beinahe kafkaesk an, dass nun Unternehmen und die von diesen Unternehmen beauftragten Werbeagenturen bei Google Werbeanzeigen buchen und bezahlen, die dann taeglich Millionen von Benutzern angezeigt werden, die eigentlich gar keine Werbung sehen wollen, diese aber sehen muessen, weil Google einen Teil der Werbegelder an einen Werbeblocker, der eigentlich kein Werbeblocker mehr ist, weiterleitet.”

Die FAZ hat es auch aufgegriffen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Adblock | Pallenberg | Mobilegeeks


Sonntag, 08. Dezember 2013

Buchtipp: Die Meistermacher - Die BMW Schnitzer Story

Stramme 255 Seiten ist das Buch dick, das Gustav Büsing und Uwe Mahla für den Gruppe C Verlag erstellt haben.

Kommen natürlich jede Menge Leute zu Wort, zum Beispiel BMW Sportchef Jens Marquardt:

… oder auch Gerhard Berger:

Die Fotos sind zum Teil großformatig über beide Seiten …

… und das ist auch gut so!

Der Blick geht weit in die Vergangenheit:

… und die jeweiligen Rennfahrzeuge werden einzeln vorgestell:

Sogar Walter Röhrl ist mit dabei:

Ebenso wie die echte DTM:

So geht Tourenwagen:

Aber auch die neuere Geschichte:

Und eine richtig großer Statistikteil:

Ich freu mich schon auf lange Winterabende auf dem Lesesessel!

Das Buch kostet 50 Euro und Ihr könnt es direkt beim Verlag bestellen oder auch im Buchhandel, z.B. Amazon.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Buchtipp | Schnitzer | Lamm | GruppeCVerlag


Samstag, 30. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 06. November 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

Netzfundstücke, nteressant und benzinlastig:

“Vor drei Wochen ist er nochmal gefahren, bei einem FEV-Kundenevent in Spa-Francorchamps . Fahrer war logischerweise Oliver Kainz!”

Schön zu hören!

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 03. Oktober 2013

Buchvorstellung: 24 Stunden Rennen 2013 vom Gruppe C Motorsport Verlag.

24h Buch

Das Buch zum 24 Stunden Rennen ist ganz frisch rausgekommen - ich hatte ja schon einen kleinen Teaser in meinem instagr.am/renntv Feed.

Hier jetzt eine detailliertere Vorstellung: 240 Seiten mit insgesamt 1,7 kg! Top Druckqualität und richtig schöne Bilder, da lohnt sich jede einzelne Seite.

Wie gewohnt der Gesamtsieger auf dem Titel:

... und innendrin Topbilder, natürlich von den großen Autos:

... genauso wie z.B. dem Manta:

... oder dem den kleinen Autos, hier der Zensen-Mini:

Das Ganze ist zweisprachig deutsch-englisch, so wie bei den vorangegangenen Büchern auch:

Werbung gibt es auch, aber wenn, dann ist sie ganzseitig und immer mit Rennbezug:

Und natürlich übelst Nfiziert ...

... das wäre ohne ja auch nicht vorstellbar :)

Chronologisch lässt sich der Rennverlauf anschauen, ...

... inklusive der langen Regenunterbrechung:

Man sieht aber immer, wo man gerade ist:

Und die Klassen bekommen einen Extrateil:

Aziz - STR'd - und Jaber - nfiziert - dürfen natürlich auch nicht fehlen! :)

Und die SAVE IT - DON'T SELL IT Posteraktion ist ordentlich vertreten:

Keine Frage, ein ganz wertvolles Stück Literatur, für 35 Euro direkt bei Gruppe C oder z.B. auch bei Amazon bestellbar.

Ich bin sehr froh, daß der Gruppe C Verlag auch als Unterstützer hier bei 20832.com mitmacht (siehe unten) und es gibt auch noch eine kleine Überraschung: der bald zu kürende Sieger unseres Tippspiels für VLN9 und VLN10 bekommt als Gewinn ein Buch druckfrisch nach Hause geschickt!

Tags: N24h | 24hBuch | GruppeCVerlag | Tippspiel


Sonntag, 21. Juli 2013

Mikebericht von VLN 5. // renn.tv Coverage Nürburgring Endurance VLN 5.

After my Le Mans adventures 4 weeks ago it was time for Nürburgring Endurance again!

(Nach meinen Le Mans Abenteuern von vor vier Wochen war es wieder Zeit für VLN Langstrecke!)

First thing to say hello to me in the paddock was this, Save The Ring!

(Komm ich im Fahrerlager an und erstmal das: Finger weg!)

Olaf Manthey fully relaxed after his Le Mans double victory in GT-PRO.

(Ein entspannter Olaf Manthey mit Le Mans Doppelsieg in der Tasche.)

Nice to see some Ja zum Nürburgring stickers on some cars.

(Schön auch ein paar JzN Sticker auf den Autos zu sehen.)

Cozy racecar.

(Picknickdecke im Rennauto lässt aber auch tief blicken.)

Uwe Alzen, we had some very entertaining discussions about politics. His arguments are as uncompromising as his driving.

(Habt Ihr Euch mal mit Uwe Alzen über Politik unterhalten? Da macht er genauso wenig Gefangene wie auf der Rennstrecke, sehr empfehlenswert.)

Transit van with Porsche wheels/brakes? Want!!

(Transit mit Porschefelgen und -bremsen? Muss ich haben.)

Ralf Schall and his DTM Mercedes 190.

(Die Schalls bleiben ihrem 190er treu.)

A situation I know from Le Mans too well: Pierre Kaffer signing autographs.

(Wie in Le Mans: Pierre Kaffer beim Autogrammeschreiben.)

I used the chance to get some inside tipps from the social media guru Pierre!

(Hab ich mir vom Social Media Experten Pierre direkt mal ein paar Tipps abgeholt.)

Tire Pressure (Luftdruck)

Christopher won in court against his manager when he arrived at the Ring. And he won the class Cup Porsche while being here.

(Christopher Mies kam schon mit einem Sieg am Nürburgring an und ist mit noch einem wieder nach Hause gefahren.)

You always wonder how I do these pictures? That's how, thanks Bjoern! :)

(Ihr fragt Euch, wie ich immer diese Selbstportraits mache? Geheimnis gelüftet dank Bjoern! :) Lange Arme können allerdings nicht schaden.)

This is Helmut Kissling, who I know back from the days when working at Opel DTM 20 years ago. After the Kissling company took over responsibilities in the Astra Cup, he does not enter racing cars anymore. I have to admit I like his new role, especially as Helmut celebrated his 70th birthday in January!

(Helmut Kissling kenn ich schon ewig, das geht zurück bis zu meinen Laufversuchen als Dateningenieur bei Opel. Aber eigentlich kannte ich ihn immer nur in oder unter einem Auto steckend! Ich muss sagen seine neue Rolle gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit 70 ist es ja auch lange noch nicht zu spät mal was neues auszuprobieren!)

This is the Opel Gang with Volker Stryek, Stefan and Helmut Kissling.

(Die Opel Truppe mit Volker Strycek, Stefan und Helmut Kissling.)

Nice and tidy. (Akurat das Werkzeug.)

Ring Coach René Wolff, looks after the French part of Kremer Racing.

(René Wolff kümmert sich um den Franzosen-Porsche, den Kremer Racing einsetzt.)

Can you guess why the numbers on the steering wheel?

(Könnt Ihr raten, was die Nummern auf dem Lenkrad sollen?)

Proper TAPE job! (Sauber abgeklebt!)

Uwe just out of his car, after his qualifying record lap in 8:02,418. Watch it onboard here: renn.tv/2199. Which reminds me of his 8:09,949 race record lap that I released as DVD 8 years ago - the pre-GoPro era.

(Uwe gerade aus dem Auto nach seiner Rekordrunde für die Pole Position. Die Onboard dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: renn.tv/2199. Erinnert mich an meine renn.tv DVD von 2005, auch schon wieder 8 Jahre her. Das war noch in der Vor-GoPro-Era.)

Unbelievable, sunshine at the Ring! One driver - Herbert von Danwitz - mentioned to me he managed 3 dry laps so far this year. And now this!

(Sonne? Am Ring? Herbert von Danwitz meinte, er hätte bisher 3 trockene Runden zusammengebracht. Und jetzt so!)

Some samples of the machinery used at the Ring's paddock, like this aircooled Suzuki 2 stroke ...

(Aus der Kategorie Grundehrlichefahrzeuge war einiges am Ring im Fahrerlager im Einsatz, diese luftgekühlte 2-Takt Suzi, ...)

... a very nice Zündapp Mofa ...

(... Zündapp Mofa ...)

... and what is "Klapprad" in English?

(... und Klapprad!)

We always had to drive with MYK numberplate, because they united KO (Koblenz) and MY (Mayen). That was decades ago, but recently they allowed the old combinations again. I'm born in Mayen, so this is really nice.

(MY Nummernschild! Daß ich das noch erleben darf. Muss dazusagen, daß ich in Mayen geboren bin.)

Kissling Corvette got new owner.

(Neuer Besitzer für die Kissling Corvette.)

Was talking to Georg Weiss, when his car got pushed to the grid. Good to have the camera handy, I like that picture.

(Hab mich mit Georg unterhalten, als sein Auto in die Startaufstellung kam. Gut die Kamera griffbereit zu haben, mir gefällt das Bild!)

Do you know Masseur Axel? A must see movie, not only because I did that, but it's just hilarious. Thats's the man himself and here is his movie: youtu.be/IXvsiFgWX7Y.

(Wisst Ihr noch? Masseur Axel? Das isser!)

While we are talking about Dirk Adorf: we watched the start together, which was fun. He has a new role, offering his help to BMW teams. Both as a driver and consulting any way they want.

(Wo wir gerade über den Dirk sprechen - haben uns schön den Start zusammen angeguckt. Er hat sich einer neuen Aufgabe verschrieben, nämlich BMW Teams seine Hilfe als BMW Mann anzubieten. Sowohl was das Fahren angeht, als auch sonstige Tipps und Tricks. Kommt gut an in der Szene!)

Pohlen racing is back!

I spent some time at Wehrseifen ...

(Hab mich ein bisschen im Wehrseifen rumgetrieben ...)

I was prepared to run for cover! That was close.

(Ich bin gedanklich schon hinter die Leitplanke gesprungen, das war knapp.)

Different kind of Mercedes battle.

(Eine etwas andere Art von Mercedes Kampf.)

Umbrellas: yes. Rain: no!

(Regenschirme ja, aber kein Regen!)

Nice message für Wolf Silvester: Tschüss für alles.

Hot temperatures leads Ferraris to strip!

(Kaum gehen die Temperaturen hoch, ziehen die Italienerinnen die Klamotten aus!)

Ever heard of Dennis Trebing? Look at this!!

(Dennis Trebing? Schonmal gehört? Schaut Euch dieses Bild an!!)

That was Dirk Adorf's drive.

(Den ist der Dirk gefahren.)

Dieter Weidenbrück - my regular talk partner in the hangouts we do - drove the 991 to victory in class V6.

(Klassensieg für den Dieter Weidenbrück!)

Class victory for the 458 as well. Check GT Corse on Facebook.

(Klassensieg in der SP8, GT Corse ist auch auf Facebook.)

Great to meet Aziz again, finished 2nd overall!

(Schönes Wiedersehen mit Aziz, ist 2. geworden!)

The leading car: Frikadelli Racing. Coming into the pits ...

(Frikadelli führt und kommt in die Boxen zum Fahrerwechsel ...)

... and all mechanics photographer jump at it!

(und sofort stürzen sich alle Mechaniker Fotografen auf das Auto!)

Off goes Klaus Abbelen ...

(Jetzt fährt Klaus die Schlußrunden ...)

... while Patrick Pilet checks back with race control some incident.

(... während Patrick Pilet bei der Rennleitung vorspricht.)

Patrick Huisman looking foward to win this race and hard to believe: Sabine couldn't take part due to some minor injury on her ancle!

(Patrick Huisman hofft auf den Sieg und kaum zu glauben: Sabine konnte nicht mitfahren, weil sie sich den Knöchel verstaucht hat!)

Teammanager Frank Lynn not always citable! :)

(Frank Lynn auch nicht immer zitierfähig!)

Look at this: first and second place next to each other at the pitwall: Frikadelli and Schubert. I did this little Video, when Klaus crossed the line for the first overall victory of Frikadelli Racing.

(Lustig zu sehen, Frikadelli - 1. - und Schubert - 2. - waren direkt nebeneinander. Hier auf Video, als Klaus über die Ziellinie fährt.)

Off to the ceremony ...

(Auf zur Siegerehrung ...)

... of course with crate of beer!

(... natürlich mit Kasten Bier!)

No idea how that happened.

(Hab keine Ahnung, wie das passiert ist.)

Johannes Stuck had some argument with Jochen Krumbach.

(Johannes Stuck hat mit Jochen Krumbach wohl noch was offen.)

But it wasn't this. Watch this video how it happened.

(Das kann's nicht gewesen sein, hier ist ein Video vom Unfall.)

 

Happy Karl Mauer to see Frikadelli, Schubert and Wochenspiegel on the podium.

(Karl Mauer freut sich, was für ein tolles Podium: Frikadelli, Schubert, Wochenspiegel.)

Champagne!

Sabine's mother Uschi couldn't stay at home and watched this live, Audi's Werner Frowein was one of the first to congratulate.

(Uschi hat es zuhause nicht mehr ausgehalten und live vor Ort mitgefiebert - Werner Frowein von Audi war einer der ersten Gratulanten.)

Next VLN is in 5 weeks time, but I'm not sure Team Frikadelli has recovered from their party until then! :)

Thank you for reading my report - check out my full picture set here and keep the feedback coming on the renn.tv Facebook page.

(Das nächste VLN Rennen ist zwar erst in 5 Wochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Frikadelli's sich bis dahin von der Siegerfeier erholt haben!

Danke für das Lesen dieses Mikeberichts - hier gibt es das komplette Foto Set. Und über Rückmeldungen freue ich mich im N-Forum oder auf der renn.tv Facebook Seite.)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke | Coverage | English


Dienstag, 28. Mai 2013

30 Jahre 6:11,13.

Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren - am 28.Mai 1983 - ist Stefan Bellof auf der Nordschleife den sagenhaften Rundenrekord von 6 Minuten 11 Sekunden gefahren.

Wo gibt es sowas, daß ein Rundenrekord 30 Jahre lang hält?

Das Besondere an dem 1000km-Rennen 1983 war, daß es auf dem reinen Nordschleifen-Kurs abgehalten wurde. Die GP-Strecke war zu dem Zeitpunkt gerade im Bau und wurde erst 1984 eröffnet. Die Gruppe C hatte ihren Höhepunkt und Stefan Bellof war der überragende Fahrer. Und so ist der Rekord bis heute ungeschlagen.

Es gibt sogar ein Video davon, Derek Bell hat eine Riesen-Kamera in’s Auto geschnallt bekommen und kommentiert eine komplette Onboard-Runde. Gibt es bei Duke Video zu kaufen und bei youtube geistern einige illegale Kopien davon rum.

Wo wir gerade von Onboard sprechen: um die Zeit etwas in’s Verhältnis zu setzen, die Rekordrunde auf meiner DVD von Uwe Alzen von 2005 im Turbinchen - 8:09,949 für die VLN Streckenvariante - entspricht in etwa einer Nordschleifenzeit von 6:41 Min.. Man kann die Abschnitte ja gut stoppen auf der DVD und das kleine Stück T13 geschätzt dazu addieren. Damit hätte Uwe Alzen 1983 auf Startplatz 5 gestanden!

Doch auch der zweite 956 von Mass/Ickx war nicht langsam: 6:16,85. Das wäre heute genauso Rekord, allerdings mit 199 km/h Durchschnitt und nicht wie die Rekordrunde mit 202,1 km/h als einzige Runde über 200 km/h.

Rekordrunde ist eigentlich auch falsch, weil es im Training und nicht im Rennen gefahren wurde. Im Rennen ist Stefan Bellof auch die schnellste Runde mit 6:25,91 gefahren, dann aber ganz heftig am Großen Sprunghügel Pflanzgarten abgeflogen.

Auszüge aus dem Stefan Bellof Buch:

"Freier Flug: Die Strecke von der Kuppe am oberen Bildrand bis zur Einschlagstelle absolvierte Stefan Bellof als atemberaubende Luftreise."

"Totalschaden: Der Porsche 956 ist reif für den Schrottplatz"

"Autogrammstunde: Kurz nach dem Unfall schreibt Bellof schon wieder Autogramme"

Das Auto ist wohl wieder aufgebaut und soll - festhalten - im Rahmen des OGP dieses Jahr mit Derek Bell am Steuer auf der Nordschleife fahren!

Das läuft unter dem Stichwort Stefan Bellof Tribute von stefan-bellof.de und wird extra zu Ehren der sich heute zum 30.Mal jährenden Rekordrunde durchgeführt - irre!

Eine gute Quelle für das Rennen ist auch Rudi Izdebski, der es damals besucht hat und seine Bilder hier ausstellt. Er hat auch diesen und diesen Bericht dazu.

Stefan Bellof war übrigens auch einmal Teilnehmer beim 24h-Rennen - 1982 - und meinen Blogeintrag Nummer 1983 habe ich ihm hier gewidmet: renn.tv/1983.

Empfehlen kann ich zur Lektüre auch den von Tom Schwede erstellten 3-Teiler zu 30-Jahre Gruppe C: renn.tv/1905.

Und wenn ich mir was wünschen darf: daß die 6:11 niemals nie geknackt wird! :)

Tags: Bellof | Rundenrekord


Sonntag, 19. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Samstag.

Tag 3 meiner Mikeberichte vom 24h-Rennen und heute stand 2x Training an: normales Zeittraining um halb zwölf und abends um 6 das Top 40 Qualifying.

Nachmittags um 3 war aber noch Pressekonferenz mit Otto Flimm, also dachte ich, ich lass es ruhig angehen und gönn mir das Zeittraining mal abseits der Strecke. Schön mit Live Timing, Radio Le Mans und DVB-T in meinem Bloggermobil - fast so wie zuhause!

War echt wieder eine Wohltat den Engländern zuzuhören, das musste ich dann auch mal tweeten ;)

Danach dann zur Pressekonferenz in's Dorint gescootert, zum Glück war das Wetter sonnig und trocken. Wer hätte das gedacht.

Manfred Sattler (links) mit auf dem Podium ...

... und die Veranstaltung gut besucht. Anlass war die Gründung der Interessengemeinschaft Nürburgring.

Stellt sich raus: Otto Flimm hat Geburtstag! 84 ist er geworden mit seinem 29er Baujahr, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Schade, daß es ihm nicht gegönnt ist, in Ruhe zu feiern, sondern stattdessen wieder für den Erhalt der Nordschleife zu kämpfen.

Danach hab ich mich aufgemacht zum Hatzenbach, dachte mir das passt ganz gut mit der prallen Sonne.

Unterwegs schon den ersten Unfall gesehen, ...

... aber ich glaube ...

... der liegt da schon eine Weile, da wächst obendrauf schon wieder neuer Wald.

Als nächstes sind dann Aliens gelandet, aber sie sind gleich wieder weg, als sie mich gesehen haben.

Seltsame Sachen wachsen da im Wald, z.B. kleine Bierfässer ...

... und solche seltsamen Gewächse.

Kein Wunder, denn wir sind ohne Zweifel - mitten in der Eifel!

Am Hatzenbach wird man freudig von einer großen SAVE THE RING Fahne in Empfang genommen ...

... und auch einem frischen Propeller.

Die haben da einiges an Wald abgeholzt, kann man jetzt besser in die Hatzenbach-Sektion reingucken schätze ich mal.

Dank perfektem Ablaufplan ;) war ich früh genug da und konnte mir die Konstruktionen rundum angucken.

Also das wird bei Regen nicht viel bringen sag ich mal voraus. Leichter Sonnenschutz ja, aber mehr auch nicht.

Die Leute hängen einiges auf, den Herrn Bitburger zum Beispiel ...

... oder orange Bären.

Orange Bären?

Mike Du Spinner, der ist doch garnicht echt! :) Lustige Truppe mit dicken Armen, Bier in der Hand und kräftig Spaß in den Backen! Gibt schlimmeres! ;)

Das ist Peter Philippi! Das weiß ich, weil er mir später das Revanchebild geschickt hat :) Ich glaub ich brauch dringend eine neue Tarnung, jeder erkennt mich :)

Gibt's jetzt auch noch blaue Lätzchen? Hätt ich auch lieber als das in Lila.

Die Streckenwarte nehmen's gelassen und binden sich erstmal die Hosen zu.

Und die 24h-Party-Crew stapelt hoch statt tief.

Sogar der Kameramann grüßt mich! Achnee, zieht sich die Jacke an.

Kurzer Blick auf die Uhr ...

... ach ist nochwas Zeit, wen haben wir denn noch?

Bei dem Wetter lässt es sich aushalten.

Die Fernsicht ist auch nicht schlecht. Immer wieder lustig: die Notausgangschilder. Ich glaub im Falle einer Panik sollen einfach alle durcheinanderrennen, dann klappt das schon!

Wie gerne würde ich jetzt hier wirklich Radio Le Mans hören! Geht aber nicht, hab bis jetzt zumindest noch nichts anderes gehört.

Da ist doch noch was besonderes: ein Unimog California! Die sind superselten und der hier ist top in Schuss.

Bei Getränke Zimmer mächtig was los, aber ...

... dann kommen endlich die Top 40. Nimmt nicht jeder den Curb mit, ...

... das hat mich überrascht. Der ist doch ziemlich flach dachte ich.

Maxi Götz hat den 458er auf 32 gefahren, ...

... kein Wunder bei Doppel-N!

Beim McLaren gab es Drama noch vor dem Start, da hat sich ein Rad selbstständig gemacht hörte ich im Radio. Hier sind jetzt alle wieder dran, aber hat wohl keine Zeit gewertet bekommen - schade.

Hier sind alle Ergebnisse vom Top40-Qualifying.

Das ist Frank Stippler - Vorjahressieger und dieses Jahr Polesetter im Stuckaudi. Kann ja sein, daß ich mich täusche, aber das sah sehr entspannt aus. Hat nichtmal den Curb mitgenommen.

Ganz anders bei Frikadelli, starten am Sonntag von Position 13. In der Ergebnisliste stehen die mit "No team name", also das ist ja wohl ein Gerücht.

Das ist die #26 und der startet von 11.

Der rote der zwei gelben Mantheys ist die #18 aus der SP7, startet von 19.

Pedro Lamy fährt auf Platz 2, der Bilstein-Aston hat ein Fahrwerk - von Bilstein natürlich - das rein aus der Theorie am Computer entworfen und aus dem Baukastensystem gebaut wurde und auf Anhieb auf der Strecke funktioniert. Da hat auch Martin Flick seine Finger mit drin und den haben sie ja jetzt auch zum Chef gemacht. Manchmal erwischt es doch die Richtigen!

Der SAVE IT - DON'T SELL IT Porsche ist auf 23 gelandet und startet damit aus der zwölften Reihe.

Und der grüne der gelben Mantheys ist das #50 Auto aus der SP9 - also GT3 - und startet von Position 4 aus der zweiten Reihe.

Im Fahrerlager ...

... musste ich dann noch ein paar ramponierte Ns ersetzen, aber die müssen jetzt halten bis Sonntag abend! ;)

Mit dem Christian Menzel hab ich dann noch auf der Haribocouch abgehangen, aber dann hatte er wichtigeres zu tun:

Autogramme schreiben!

Das ist Bodo Kräling - bei romantischem Sonnenuntergang im Rollerlager ;)

Das bischen Licht wollte ich noch nutzen für ein paar Bilder, bis die Sonne dann ganz weg ist.

Titus ist auch wieder da ...

... und hat einen standesgemäßen Auftritt. Die graue Mütze, mit der ich da rumgedackelt bin, hatte ich erst vor dem Wochenende im Kölner Titus-Shop gekauft ;)

Der Ja-zum-Nürburgring Stand gleich daneben, könnt Ihr mal vorbeischauen.

Freude am Fahren! Schräglage geht auch auf der Zielgeraden, alles eine Frage der Technik.

Wir haben das mal im Detail diskutiert.

Wie auch den Start von der Pole Position.

Der geht nämlich so!

Wub - der Autoblogger! Der hat User-ID 68 bei uns im N-Forum. Dafür muss man weit zurückblättern!

Auch wenn noch so viel Ferrari beim Chris auf der Jacke steht, innendrin ist er Audi. Nur der 200er hatte nie eine blaue Lampe (oder doch? bin nicht sicher)

Der Ferrari schon. Die wurde dann fachmännisch vom Team eingebaut. Also gebaut hat eigentlich nur einer, und die anderen 10 haben zugeschaut. Dafür haben sie sogar extra Taschen den Teamkleidungsjacken.

Bei GT Corse wird halt an alles gedacht.

Wenn Ihr jetzt meint, das mit den "10" war doch übertrieben, diese 9 und ich dazu = 10.

Richtig zugucken kann auch nicht jeder, das ist hart einstudiert.

Im Fahrerlager finden sich inzwischen auch dezente Protesthinweise.

Wurde aber auch sonst noch fleißig geschraubt.

Bei Gazoo zum Beispiel.

Ringcoach René Wolff!

Die Leute hatten ordentlich was zu gucken.

Der Ralf Zensen hat den besten Parkplatz im Fahrerlager!

Hier wurde auch fleissig geschraubt, ...

... und ich fürchte das wird heute was länger. Der arme LMS Scirocco hat einen ordentlichen Treffer gelandet. Hoffentlich bekommen die den wieder fit, Karosse musste auf die Richtbank.

Das ist die mobile Werkstatt von Carl-Frans van Vliet.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Mikrofone, die in den Helmen im Einsatz sind. Bin da sowieso beeindruckt, seit ich damals die Aufnahmen mit Dirk gemacht hatte. Er hatte für die DVD eine Runde beim Fahren kommentiert und die Stimme kommt klar und deutlich, weil die Mikrofone auch den Gegendruck (die anderen Geräusche) mit berücksichtigen.

Dann bin ich in diese Truppe Osnabrücker gestolpert, die campieren im Schwalbenschwanz und einer kannte mich wohl. Da muss natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. "Sollen wir uns vor den Porsche legen? Kein Problem!"

Durch das Fenster hab ich dann ...

Obi und Mecki gesehen - muß ich doch Hallo sagen.

Und der Jack bei MarcVDS hat mir noch ein Bit spendiert - was soll da noch passieren. Leider ist sein Shuttlekollege dann los, konnten wir nicht mehr zusammen trinken. Wird nachgeholt!

Zum Abschluss gab's dann noch einen schicken babyblauen Landy an der Tankstelle. Der englische Vorbesitzer hatte die Zahlen bei der RAL Angabe durcheinandergebracht, das ist dann dabei rausgekommen. Und zum Andenken hat der jetzige Besitzer ihn auch wieder in dieser Farbe restauriert.

Und um den Tag abzurunden ein M6 aus München mit selbstgemachtem N und SAVE THE RING drunter.

"Die machen sowieso mit uns was sie wollen, aber wir zeigen wenigstens Flagge."

Seh ich auch so!

Für den Rennsonntag ist auch noch trockenes Wetter tagsüber angesagt, aber für die Nacht gibt es Unwetter-Vorhersagen. Also nehmt die Schuhe besser mit in's Zelt rein ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 04. Januar 2013

Einmal bloggend quer durch die USA.

Wub ist ein Mann der ersten Stunde im N-Forum (ID 68!). Und auch einer der ersten, die rausgeflogen wurden! Heute können Björn und ich herzlich darüber lachen, vor 10 Jahren hab ich mir die Zähne ausgebissen ;)

Unterhaltung ist also garantiert, wenn er sich in ein paar Tagen aufmacht, um die Detroit Motorshow zu besuchen und auf dem Weg dorthin ein paar Autos probezufahren. Hat ja auch einen Ruf zu verlieren als Der Testfahrer!

Das Ganze lässt sich verfolgen unter mbrt13 und es stehen 4.000 km an. Wenn’s tröstet, das entspricht den WP Kilometern der Dakar mit ihren 14 Etappen. Ohne Straßen! ;)

Ausgedacht hat sich den bloggenden Spaß der Jan Gleitsmann. Mercedes stellt die Autos und durch einen beeindruckenden Zusammenschluß von 10 (!) Bloggern wird da eine ordentliche Delegation unterwegs sein: Heike, Jens, Teymur, Omar, Javier, Sébastian und noch zwei Daimlerleute.

Spannende Geschichte, freue mich schon sehr auf die Unterwegsberichte und natürlich auch auf die von der Messe! Normalerweise ist Detroit immer ziemlich weit weg, aber so wird es uns schnell und authentisch nach Hause gebracht. Und da ich im normalen Leben ja Ford’ler bin, hab ich auch eine gewisse familiäre Verbindung nach Motor City (war aber selber noch nie da).

Im Instagram Feed gibt es unter #mbrt13 schon die ersten schüchternen Bildchen, das wird ab Dienstag richtig voll! :)

Ganz im Sinne von Wir nennen es Arbeit! ;)


Freitag, 07. Dezember 2012

Olloclip für iPhone5 ist angekommen!

Da hab ich lange drauf gewartet, denn durch die Umstellung von iPhone 4 auf 5 musste ich erstmal auf die Erweiterung verzichten. Das Aufsteckobjektiv ist für mich zur Pflichtausstattung geworden, die Handy-Fotografie gewinnt durch das Weitwinkel stark an Vielseitigkeit.

Zum Beispiel auf der Le Mans Tour - wie hätte ich sonst solche Selbstprotraits machen sollen?

Das kleine Objektiv macht die Leute aber auch neugierig und wer mich nächstes Mal am Ring fragt: "Was ist DAS denn? - outet sich dadurch als Nicht-Blog-Leser! :P

Pedro Lamy zum Beispiel, ich so:

Pedro Lamy: What’s that?

Hat der nix besseres zu tun, als sich mit mir vor dem Training über iPhones zu unterhalten. Hab ihm dann gezeigt, wie das funktioniert, wodurch meine Fotosammlung durch ‘interessante’ Bilder erweitert wurde, z.B. seine Schuhe:

oder dieses Pedro+Mike-Bild:

Erst vor einer Woche wurden die ersten für iPhone5 rausgeschickt und ich hab direkt in US geordert.

Stellt sich raus der Erfinder Patrick ist nicht nur bei Facebook, sondern auch Hardcore-Racing-Fan, hier fährt er hinter Jim Glickenhaus in Goodwood.

Heute an der Türklingel dann:

Der Versand war fast so teuer wie der Olloclip ;)

Inzwischen gibt es sie aber auch bei Amazon. (Ist mein Affiliate-Link, könnt Ihr mir was Gutes tun ;) )

Schicke Packung haben die drumrum gebaut und so sieht das installiert aus:

Seit iOS6 gibt es ja auch eine Panorama Funktion von Apple in der Kamera App (4s und 5) und witzigerweise funktioniert die auch mit dem Weitwinkel. Das wird dann nochmal extraweit - sehr schön!

Bin ich heute natürlich direkt mal auf Fototour, bei dem Schnee in Köln zwar ungemütlich, aber fotogen:

Als Beispiel ein Originalausschnitt - das ist das Cinedom hier um die Ecke:

Und zum Abschluß noch dieser Schnappschuß:

Ab jetzt wird’s wieder weitwinkelig, ich hab Euch gewarnt! ;)


Donnerstag, 22. November 2012

Ringminiblau ...

… macht nicht nur schnell, das ist auch ein beliebtes Verkaufsargument bei Multimedia-Equipment.

(Danke Reiner!)


Mittwoch, 08. August 2012

Armer insolventer Nürburgring.

Und wieder gibt es eine Schlagzahl an Nürburgring Ereignissen, daß man kaum noch mitkommt.

Geht damit los, daß Kurt Beck den Insolvenzverwalter für die Insolvenz in Eigenverwaltung (s.hier) zur Chefsache macht und gestern persönlich besuchte. Für 1,5 Stunden. Und wie Markus Lachmann treffend kommentierte:

Infos für die Öffentlichkeit: Keine.

Da bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als zu spekulieren und ich rate mal, daß sie sich nicht über das Wetter unterhalten haben. Und ich rate weiter, daß er ihm nahegelegt hat, daß er das Gefühl von Transparenz und Bürgerbeteiligung vermitteln soll - aber in Wirklichkeit bliebe natürlich nichts anderes übrig, als möglichst viel zu versilbern. Falls sich kein Käufer für die Rennstrecke findet kann man immer noch sagen, daß es gelungen sei sie in Volksbesitz zu halten. Natürlich trage er - also der Insolvenzverwalter - jetzt die Verantwortung, dafür sei er ja da und die Politik sei jetzt raus aus der Nummer. Und natürlich soll das alles nicht zu seinem Schaden sein.

Wie gesagt, reine Spekulation, aber was bleibt mir übrig bei den Geheimniskrämern? Die mit Volkseigentum so umgehen, als sei es ihr eigenes? Denen das Denkmal Nordschleife am Arsch vorbeigeht völlig egal ist? Und immer war?

Passend zu der per Spekulation gemutmassten Unterhaltung zwischen Ringkiller Beck und dem als vermeintlichen Retter auftretenden Restezusammenkehrer gab es dann heute wieder Insolvenzkommunikation. Wie mir diese ganzen Profikommunikateure im Zusammenhang mit dem Nürburgring auf die Nerven gehen. Angefangen von Dederichs Reinecke (die sich jetzt bei Falken Motorsport als Ringfans ausgeben) über Steinkühler zu jetzt Pietro Nuvoloni. Wieso sagt einem immer noch keiner gradeaus mitten in’s Gesicht einfach was Sache ist?!

“Bei der Rettung des insolventen Rings will der Sanierungsgeschäftsführer alle Beteiligten einbinden. “Es soll auf jeden Fall der Eindruck vermieden werden, dass im stillen Kämmerlein eine Entscheidung getroffen wird”, so Schmidt.”

Und eine tolle Webseite gibt es, die Zeitungen linken sogar darauf:

www.nuerburgring-dialog.de

Das ist jetzt kein Witz, die machen allen Ernstes eine Presseinformation für eine leere Internetseite, für die es grade mal eine URL gibt.

Bei mir wird mit diesem Aktionismus nur der Eindruck verstärkt, daß der Ausgang dieses Schauspiels ohnehin längst feststeht. Und die Nordschleife vor unseren Augen verkauft werden soll. Und Schuld ist dann wieder die EU, damit hat man ja schon Erfahrung in Mainz:

“Es kann sein, dass das EU-Recht uns zwingt, in einen Versteigerungs- und Verkaufsprozess einzusteigen.”

Aber Hauptsache “Jeder kann Vorschläge einbringen” und ein “transparenter Dialog mit Workshops”. Die Nutzer (Motorsportverbände) und die Region (Anwohner, Gewerbebetriebe) werden damit gleichgestellt mit Hinz und Kunz im Internet - was für eine Farce. Vielleicht lassen sie die Seite besser blanko - man könnte alternativ über die leere Seite noch schreiben: “Die Nürburgring Businesspläne 2007-2012” - wenn es sie überhaupt geben sollte, sind die nämlich auch das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Damit seine Meldungen auch schön die Runde machen, wird auch noch die F1 provoziert - die könne nämlich gerne kommen, aber für umsonst - das ist doch klar. Ich hätte nicht gedacht, daß man einen am Boden liegenden Nürburgring noch weiter zusammentreten kann. Wie sieht es denn mit Instandhaltung aus? Gestrichen? Ich würd mir gerne die Haare ausraufen, wenn ich welche hätte. Was haben die in den letzten Jahren mit dem Geld um sich geworfen.

Apropos Geld: wieso geben wir Steuerzahler Kai Richter seinen Plunder eigentlich nicht wieder zurück? Geht doch bei Amazon auch, wenn was nicht funktioniert. Toxischer Schimmel steht bestimmt im Verkaufsprospekt. Hätten wir mit einem Schlag 115 Mio. Euro mehr in der Kasse - soviel hat er dafür bekommen.

Stattdessen erlöst das Land die ISB und überweist mal locker aus der Hüfte keine 254 Mio. Euro sondern die gesamten 330 Mio. Euro. Da bin ich doch jetzt sehr überrascht, wahrscheinlich denken die sich: wenn schon Beihilfeverstoss, dann richtig.

Von der Medienlandschaft bin ich auch enttäuscht, die machen sich nämlich garnicht mehr die Mühe, die Ereignisse zu hinterfragen. Die Ablösung der ISB wird als Rettung für den Nürburgring gefeiert, dabei ändern sich an den 330 Mio. Euro Schulden für den Ring und dem Insolvenzantrag Null Komma Null. Nur der Gläubiger wurde ausgetauscht.

Hier kann man das ja noch ahnen, weil wenn jemand Eau Rouge als Nürburgring verkaufen will, kann das nicht weit her sein. Aber autosport?

Immerhin Marc Surer spricht eine deutliche Sprache: Alles abreissen.

Willkommen in der Realität - soweit waren wir schon vor 2 Jahren.

Ach was soll’s, lasst uns feiern! Und die paar toxischen Schimmelpilze, die saufen wir uns einfach schön!


Sonntag, 22. Juli 2012

Nürburgring Insolvenz: Verleugnung als Mittel der Gefahrenabwehr?

Am VLN Wochenende war ich gespannt, wie wohl die Szene auf den offiziellen Kollaps reagieren würde. Zum einen ist meiner Meinung nach die Langstrecke mit VLN und 24h das Rückgrat des Nürburgrings und zum anderen kann man jetzt die Probleme nicht mehr wegdiskutieren, jetzt sind sie offiziell. Denn am Freitag wurde der Antrag zur Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht eingereicht.

Die Reaktionen - bzw. das Nichtvorhandensein dieser - hat mich überrascht. Nachdem ich in der Vergangenheit gegen Windmühlen gekämpft habe, scheint man es sich heute genauso einfach zu machen und kommentiert lapidar: “Mußte ja so kommen.”

Verstehe.

Wann wachen denn die Leute auf und warum nicht? Das Problem wird weiter verdrängt und so eine Insolvenz ist doch was Gutes: hat am Lausitzring auch funktioniert. Ein Statement (!) von der VLN nach dem Motto: Bitte gehen sie weiter, hier gibt es Nichts zu sehen. Die Insolvenz wird in der Überschrift zur “Situation”. Und bei der Fahrerbesprechung: kein Wort! Kein einziges, nichtmal in einem Nebensatz. Und das, obwohl es außer dem obligatorischen Guten Tag … gute Fahrt keine Themen gab. Man sagte mir dann hinterher, daß sowas auch nicht in eine Fahrerbesprechung gehört.

Wenn es nicht in die Besprechung der Nürburgring Langstreckenfahrer gehört - wohin denn dann?

Am Mittwoch war die Ring-Insolvenz Thema in der 20:00 Uhr Tagesschau - quasi den deutschen Nachrichten, deren Auswahl alleine schon die Nachrichten nach relevant / nicht relevant sortiert. (Was natürlich wieder Probleme in sich birgt, aber das ist ein anderes Thema.) Sie hat von ihrer begrenzten Sendezeit von 15 Minuten 1:30 Min. lang das Problem am Ring skizziert. Nicht als “Situation”, sondern klipp und klar für die Fernseher in Deutschland:

Nürburgring-Insolvenz: Rheinland-pfälzische Nürburgring-GmbH steht vor Pleite

Ich bin kein Psychologe und will auch keiner werden, aber Probleme lösen durch “Ausblenden” oder “Schönreden” erlebe ich am Nürburgring die letzten fünf Jahre. Das geht von “Laß die doch lieber hier die Steuermillionen versenken, als woanders.” über “Da kann man sowieso nichts machen.” bis zu dem Gipfel am Wochenende, daß man sogar in der Lage ist, die endgültig amtliche Insolvenz wegzublenden. Verleugnung laut Wikipedia:

Mittels Verleugnung lässt sich die Wahrnehmung realer Sinneseindrücke und deren Bedeutung für das Individuum ignorieren. Bedrohliche Stücke äußerer Wirklichkeit können auf diese Weise als nicht existent anerkannt (oder durch wunscherfüllende Phantasien ersetzt) werden. Bei der Verleugnung handelt sich also um das innerpsychische Pendant zum Abwenden des Blickes von einer Gefahrenquelle. Dieser Mechanismus ermöglicht es dem Individuum, bewusste oder vorbewusste bedrohliche Inhalte notfallmäßig dem Bewusstsein zu entziehen. Die Abwehr der Verleugnung ist also eine spontan einsetzbare Schutzreaktion, mit der die Person einer unangenehmen Wahrheit die Aufmerksamkeit, ja sogar den Realitätsstatus, entziehen kann.

Es ist nie zu spät die Barrikaden zu stürmen. Alleine da oben zu stehen ist zwar schön stürmisch, aber irgendwie auch grotesk.


Samstag, 21. April 2012

Strietzel Stuck ist neuer DMSB Präsident.

Wurde heute gewählt.

Ich bin da ja bekanntermaßen leicht hin- und her gerissen, weil früher fand ich ihn echt schwer beeindruckend …

… nur heute ist das leider garnicht mehr der Fall:


Montag, 16. April 2012

Trips-Museum in Kerpen macht wieder auf - am 6.Mai.

Das sind doch gute Nachrichten, und Thomas Födisch, der viele Ringbücher mit- und geschrieben hat, ist auch mit dabei.

Dabei hatte die NAG die Sammlung schon gedanklich einverleibt. Aber es gibt ja noch andere Sammlungen, vielleicht geht ja da was.


Sonntag, 13. November 2011

Ein paar K-AW Schnappschüsse.

Eine schöne Rallye Köln-Ahrweiler mit netter Mittagspause in Meuspath. Hab mir die WP in Wirft angeguckt, die quasi beim Achim zuhause vorbeiführt und auch halb Wirft war auf den Beinen, um ihn anzufeuern:

Danach bin ich dann an den kleinen Haken beim Rundkurs, sehr kurzweilig, wenn die Autos in schneller Schlagzahl vorbeikommen. Irre, was so kleine Fotoapparate heute können - hier ein paar Bewegtbilder, weil ich mit kleinem Gepäck unterwegs war. Georg hat keine Gefangenen gemacht und der Quattro hatte ordentlich Bums und an frühere Zeiten erinnert:

Der Achim hatte 2 (!) GoPros im Einsatz - gibt’s bestimmt bald schöne Tiefflugaufnahmen :)

Ich hab auch den ultimativen Zuschauerplatz gefunden! :)

Mittag.

Die Fürbringers! War ein schöner Motorsportsamstag.

Übrig Ns: das ist die Südschleife.


Dienstag, 27. September 2011

Heute vor 86 Jahren - Grundsteinlegung Nürburgring.

“Am 27.September 1925 wurde am Start- und Zielgelände durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Dr.Fuchs, der Grundstein für den Nürburgring gelegt.”

(aus: Der Nürburgring, Daten - Zahlen - Fakten)


Montag, 19. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Sonntag, 10. Juli 2011

Übrig Ns vom Samstag.

“In den letzten Jahren sind wichtige Entscheidungen unserer Partei eigentlich immer in irgendwelchen Hinterzimmern und von kleinen Zirkeln getroffen worden.”


Donnerstag, 28. April 2011

Neues Ringbuch: Grüne Hölle Nürburgring - Faszination Nordschleife.

Dieses Buch ist so richtig Balsam für die gebeutelte Ringfanseele: da wird der Name “Nürburgring” für das gebraucht, was er ist - nämlich Rennstrecke. Sogar die Grand Prix Strecke hat Pause, hier geht es nur um das, was uns hier auch alle verbindet.

Fairerweise muß ich dazu sagen, daß ich das Buch kostenlos zugeschickt bekommen habe, daher an dieser Stelle Dankeschön für die nette Überraschung. Bekommt auf jeden Fall einen prominenten Platz im Bücherregal. Im Handel kostet es 29,90 € und ich habe es auch mal in der N-Sammlung mit aufgenommen.

Das Format ist recht groß, schwarzweiße und bunte Fotos aus dem Archiv von Ferdi Kräling wechseln sich ab - und Gregor “Mecki” Messer hat die passenden Texte dazu verfasst. Knackig und knapp helfen sie zusammen mit dem Foto tief in die damalige Zeit einzutauchen. Die Fotos sind auch groß genug, um sich auf Detailsuche zu begeben - alte Straßenschilder zum Beispiel.

Vielen Dank an die Macher und den Delius Klasing Verlag für dieses Buch, es kommt genau richtig und führt einen unaufgeregt dahin, wo wir am liebsten sind: mitten im Eifelwald an die Strecke.

Jetzt noch ein paar optische Eindrücke, am besten blättert Ihr mal beim Tanken kurz durch:


Mittwoch, 15. Dezember 2010

Jacques Berndorf Kurzinterview zu den Nürburgring Zeitungsanzeigen von heute.Jacques Berndorf (Eifelkrimi: Die Nürburg Papiere) war heute großflächig in mehreren Tageszeitungen vertreten - als Motiv einer Anzeige vom Nürburgring. Ich habe ihn heute zufälligerweise mit Eveline Lemke (von den Grünen RLP) auf einer privaten Weihnachsfeier getroffen und eine kurze Stellungnahme mitgebracht.

Fazit: Jacques Berndorf ist über diese Anzeigen ebenso überrascht wie wir.



UPDATE:

So sieht die Werbeanzeige der N.Automotive aus:


Sonntag, 12. Dezember 2010

Neues Buch - Kleiner Kreis - Großer Ring.Gestern wurde in illustrer Runde ein neues Nürburgring Buch vorgestellt: Kleiner Kreis - Großer Ring, Adenau und der Bau des Nürburgrings.



Die Autoren Thomas Födisch und Michael Behrndt wollten es sich nicht nehmen lassen, das neue Werk direkt am Nürburgring vorzustellen, Gastgeber war Ralf Zensen vom Sportwagen Zentrum Eifel in Barweiler.

Das Buch behandelt den ursprünglichen Bau der Nordschleife mit seinen enormen Anstrengungen und es ist gradezu krotesk zu sehen, was aktuell mit dieser Rennstrecke geschieht. Die Autoren haben auch keinen Hehl daraus gemacht, daß die heutigen Betonbauten im krassen Widerspruch zu den damaligen Bemühungen stehen, die Nordschleife in das vorhandene Eifelprofil einzubetten. Kai Richter und Jörg Lindner müßten nach der Lektüre dieses Buches eigentlich sofort ihre Koffer packen.





Doch was weiß ich schon - die wahren Kritiker und Kenner sind ganz andere. Daß das Buch auch diese schwere Prüfung mit Bravour überstanden hat ist eine echte Auszeichnung.



Kaufen kann man es im Männerparadies Retterath oder online bei Amazon.
Juniorteam Rennfahrer wird Leiter ADAC Sport.Marc Hessel hat einen neuen Job: er wird Leiter Sport beim ADAC in München. Das gefällt mir sehr, denn Marc ist echter Racer und wenn er nicht zu sehr im politischen Wirrwarr verstrickt wird, kann er einiges für den Motorsport bewegen. Und hoffentlich auch für den Ring.

Ich muß zu dem Thema noch eine Anekdote loswerden: Peter Sebald hat mir letztes Jahr ein Exemplar seines beeindruckenden M3 Buches überlassen. Beim Durchblättern ist mir gleich auf Seite 1 dieses Fax entgegengekommen:



Sehr kultig, es ist die Zusage für Marc im BMW Juniorteam 1987, Peter Flohr und Niki Lauda bitten zur Vertragsunterzeichnung nach München. Ein paar Minuten später schau ich in´s N Forum und denke bei der grade angekommenen Neuanmeldung - Marc Hessel, Marc Hessel, .. - das hab ich doch grade erst gelesen?! Und richtig: derselbe Marc Hessel aus dem M3 Buch. Manchmal gibt es Zufälle, die gibt´s doch garnicht.
Montag, 20. September 2010

Aufklärung via KrimiJacques Berndorf erobert auch fleißig Köln, der Schnappschuß von heute aus Köln in der Mayerschen am Neumarkt.


Freitag, 17. September 2010

Landtagswahl RLPWenn RLP im März wirklich so wählt, dann können wir den Ring schonmal hier anmelden.


Freitag, 10. September 2010

Hahnebuchkritik in der Rhein-Zeitung.Die Rhein-Zeitung - oder besser gesagt deren Hartmut Wagner - hat Wilhelm Hahne rezensiert und ordentlich in die Pfanne gehauen: veraltete Einzeltexte, die man sowieso im Internet nachlesen kann, voller Flüchtigkeitsfehler und Selbstinszenierung.

Kann man so sehen, aber ich persönlich halte das Urteil für zu oberflächlich. Zumal Hartmut Wagner die Materie auch gut kennt durch seine Arbeit. Ich sehe das Buch weniger als Literatur, sondern vielmehr als Ausdruck der Zivilcourage, die Wilhelm Hahne auszeichnet. Ich glaube ihm, wenn er sagt, daß er nie ein Buch schreiben wollte. Aber die Ereignisse haben ihn aufgrund seines ehrhaften Selbstverständnisses einfach dazu gezwungen. Zur Zeit lese ich auch in dem Buch, immer mit dem Stift in der Hand für Markierungen oder Bemerkungen. Ich sehe auch die Fehler, aber sie stören mich nicht. Ich bin sehr froh, daß es dieses Buch gibt - für jetzt und auch für die Historie. Die Details der verketteten Abläufe und die hilflose Ohnmacht gegenüber unseren Volksvertretern - oder muß man sagen Herschern? - kommen gut zum Ausdruck und zeigen das, was Viele an Wilhelm Hahne so sehr schätzen: langanhaltender Aufklärungswille gepaart mit vorbildlicher Zivilcourage.

Die Kommentare unter dem Artikel sehen das übrigens ähnlich:

´An der Rechercheleistung (..) können sich die Journalisten dieses Landes ein Beispiel nehmen.´

´Liebe RZ: Herr Hahne hat schon kritisch berichtet, als die RZ noch auf Regierungskurs lag!´

Sonntag, 15. August 2010

Von der Buchvorstellung mit Wilhelm Hahne und explosiven 600 Seiten Nürburgring.Gestern hat Wilhelm Hahne sein neues - erstes! - Buch vorgestellt:

Skandal? ´Nürburgring 2009´ Affäre?



Das Buch gibt es über Amazon, aber auch direkt vor Ort in den Männerparadiesen (Döttinger Höhe Tankstelle und auch Hotel am Tiergarten), kostet 24,90 Euro.

Die Premiere mit gut besuchter Presseresonanz war dann auch stilecht im Hotel am Tiergarten, allerdings nicht ganz freiwillig, denn sowohl der Oldtimer Grand Prix (AvD) als auch das Dorinthotel haben leicht scheinheilig die Präsentation abgelehnt. Macht aber nix, die Premiere ist sehr gut gelungen und ein bestens aufgelegter Wilhelm Hahne hat Tacheles geredet, ein Vorgeschmack auf sein brisantes Buch.

Er sei kein ´schönes´ Buch, keine Bilder, harter Tobak und 600 Seiten dick. Schwarz mit gutem Grund, denn es ist ein Schwarzbuch. Auch die Fragezeichen aus gutem Grund, denn der Leser wird aufgerufen sich seine eigene Meinung bilden. Futter dafür bekommt sie oder er genug. Auch die Farben mit Grund, denn der Nürburgring ist ein deutsches Kulturdenkmal, das uns alle angeht.

Auch andere Familienmitglieder des berühmten Hahne-Clans unterstützte Bruder Wilhelm: Bernd und Armin haben sich nicht lumpen lassen. ´Ich wollte im Leben kein Buch schreiben´ gesteht Wilhelm Hahne, der den Umfang bewußt zeitlich eingegrenzt hat bis zur Privatübernahme. Das Inhaltsverzeichnis findet sich am Ende, man möge das Buch erst chronologisch durchlesen und hat später eventuell das Bedürfnis zurückzublättern. Der Inhalt ist explosiv und aus der Sicht der Leute betrachtet, die tagtäglich belogen werden. Es ist aber auch ein politisches Buch, wir alle mögen bitte unsere Chance zur Wahl wahrnehmen. Das Projekt habe sich beispielhaft entwickelt für die Mißstände in unserem Land. Zum Beipiel die unzähligen Gutachten als anerkannte Möglichkeit legal Geld abfließen zu lassen.

Sicher kennt man schon viele Episoden als regelmäßiger Leser der kostenlosen Motor Kritik Seiten, doch gedruckt in einem Buch in angenehm zu lesender Schrift auf gutem Papier gesetzt bekommt das Ganze doch eine völlig neue Dimension. Internettexte können ein gutes Buch nicht ersetzen. Ich freu mich schon auf viele spannende Lesestunden, auch wenn sich dann dieses Gemisch aus Wut und Hoffnungslosigkeit wieder in einem breit macht.

Hier gibt es noch ein paar Fotos vom Samstag 14.August im Tiergarten Hotel.
Donnerstag, 24. Juni 2010

Auf Betrüger reingefallen oder vielleicht doch den roten Teppich ausgerollt?Auf Betrüger reingefallen oder vielleicht doch den roten Teppich ausgerollt? Der neue Prüfbericht liest sich fast so spannend wie Jacques Berndorf´s Ringkrimi. Wenn nur nicht so traurig wäre, was die gier°köpfe angerichtet haben.
Freitag, 18. Juni 2010

Das ist Kirmes, das ist Zinnober, das ist schlimmer als die Olympiade der Volksmusik.Dienstag war im Dorint die Premierenlesung des neuen Jacques Berndorf Krimi: Die Nürburg-Papiere. Aktuell liegt das Buch bei Amazon auf Rang 10.

Ich hab von der Lesung wieder ein MP3 File mitgebracht (1:12 Std, 106 MB).



Es war eine schöne Veranstaltung, die Lesung fand im Dorint statt und es sind etwa 300 Leute gekommen. Jacques Berndorf alias Michael Preute hat mal wieder klare Worte gefunden zu den ´Betongebirgen´:

Das ist Kirmes, das ist Zinnober, das ist schlimmer als die Olympiade der Volksmusik.
Sonntag, 09. Mai 2010

Dieter Gartmann hat mir die beste Vorbereitung auf das 24h-Rennen beschert, die man sich vorstellen kann: er hat mir ein Exemplar seines Buches zur Rezension geschickt!

Ich hab mal aus Spaß "Dieter Gartmann" in Google eingegeben, bin dann aber auch direkt hier gelandet ;) In der Langstreckengemeinde ist Dieter Gartmann einer _der_ großen Namen, bei dem auch heute noch viele Erinnerungen wach werden. Umso schöner, daß Dieter sich die Mühe gemacht hat, seine Erinnerungen aufzuschreiben und dies dazu noch so lebendig, daß bei der Lektüre die 80er Jahre augenblicklich neu zum Leben erweckt werden. Die großen Namen des Motorsports sind mit dabei, denn es war die Zeit, als sich Formel 1 Fahrer nicht zu schade waren auch gleichzeitig Tourenwagenrennen zu bestreiten.

Dieter's Geschichten sind quasi die Urväter unserer heutigen Rennberichte und das Buch, das im Selbstverlag erschienen ist, fesselt einen sofort durch seine sympathische und ehrliche Art. Genau das, was die Nordschleife immer zu dem gemacht hat, was wir an ihr lieben (Mike an Finger: Nein, jetzt Nichts über Beton schreiben!). Nicht politisch korrekt, sondern authentisch und vom Fahrer persönlich. Neben original Aufzeichnungen der Boxencrew (bzw. Bernie!) werden auch Anekdoten erzählt, deren Hauptdarsteller allen hier bekannt sein dürften ;)

Es gibt auch etwas Werbung in dem Buch, aber auch diese ist authentisch und dokumentiert, welche freundschaftlichen Verbindungen noch bis heute bestehen. Nebenbei ist auch noch ein Hörbuch entstanden und obwohl Dieter's Webseite noch im Rohbau ist, funktioniert zumindest das Gästebuch und freut sich auf Rückmeldungen und Einträge.

Das Buch gibt es im Männerparadies, bei Amazon oder direkt bei Dieter Gartmann.


Dienstag, 27. April 2010

Katastrophenalarm in der Vulkaneifel, Nürburgring-Experten informieren in Mainz.

Das war der Titel unserer Pressekonferenz, die wir heute in Mainz abgehalten haben. Direkt vor der Türe der Landesregierung.

Wer ist WIR? Als Referenten saßen an dem langen Rednertisch Stefan Róta, Jacques Berndorf, Peter Rumpfkeil, Klaus Limburg, Ossi Kragl und ich - Mike Frison. Diese seltsame Zusammensetzung des Podiums kommt jetzt sicher für einige überraschend, aber das ist kein Zufall.

Vielleicht ein wenig zur Vorgeschichte: der Frust über das unfähige Vorgehen der handelnden Nürburgring-Entscheider hatte bei vielen Leuten soviel Energie freigesetzt, daß es an der Zeit war die Kräfte zu bündeln. Auch ich wurde im Herbst letzten Jahres eingeladen an den Treffen teilzunehmen und um es uns zu ermöglichen, von Anfang an Tacheles zu reden, wurden alle Teilnehmer zur Verschwiegenheit verpflichtet. Neben den Leuten heute auf dem Podium haben aber noch viele andere hinter den Kulissen mitgewirkt - die Gruppe hat ein ziemlich dynamisches Eigenleben. Manche haben sich abgewandt, manche sind neu dazugekommen - wir haben die ganze Komplexität des Themas Nürburgring durchgemacht.

Am Anfang gab es keine genaue Zielformulierung und die konspirativ anmutenden Treffen waren sehr anstregend: es wurde kontrovers diskutiert, nicht selten hat das hohe Spannungsfeld die Nerven strapaziert. Und das Ganze natürlich parallel zu unseren normalen beruflichen Aufgaben, die wir alle haben - Profis eben ;)

Ok, einmal bedauern - danke - :) - ich spule mal vor: nach einem Treffen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Nürburgring GmbH wurden wir ermuntert Alternativen auszuarbeiten und die Berücksichtigung eines Konzeptes wurde uns zugesagt. Da unsere Analysen weit gediehen waren, wurde ein Termin für eine Pressekonferenz ausgesucht, um unsere Ideen zu präsentieren. Und dann wurden wir alle in Adenau aus heiterem Himmel von Herrn Hering am 26.März 2010 darüber informiert, daß die Verträge unterschrieben sind und die nächsten 20 Jahre Bestand haben werden.

Uupps.

Ihr könnt Euch vorstellen, daß für uns erstmal eine Welt zusammengebrochen ist. Wie geht denn sowas? Nachdem wir das Ganze verarbeitet hatten, war uns klar: man wollte nur Zeit gewinnen, um uns dann klassisch auszubooten. Ok. Botschaft angekommen. Das Land will Ruhe am Ring? Nicht mit uns! Dafür hängen wir zu sehr an diesen 20.832 Metern, daß wir so schnell nicht aufgeben. Der Termin war fixiert - also fahren wir jetzt trotzdem nach Mainz und reden Tacheles. Und unser Konzept? Es liegt fix und fertig in der Schublade, die Bedienungsanleitung für den Nürburgring. Von unseren Regierenden hat sich leider niemand dafür interessiert.

Um sportlich zu bleiben: Fair Play geht anders und wer mit einem solchen Foul das Spiel gewinnt muß sich fragen lassen, was das wert ist.

Die Pressekonferenz an sich war für mich persönlich ziemlich spannend, denn diesmal saß ich nicht als rasender Reporter im Zuhörerbereich, sondern als referierender Nürburgring-Experte auf dem Podium. Ist mal was anderes! Endlich eine Gelegenheit um auszudrücken, was viele (alle?) hier im Forum oder bei den Gesprächen im Fahrerlager bzw. am fiesen FIA-Fangzaun deutlich rüber bringen: das kann doch alles nicht wahr sein! Beton statt Asphalt, Retorte statt Historie: das soll der Nürburgring der Zukunft sein? Und wir haben eine große Lanze gebrochen für den Motorsport, haben das Zahlentraumgebilde vor den großen Augen der Politiker zusammenbrechen lassen, haben anschaulich erklärt, daß die Katastrophe kurz bevorsteht.

Neben den Pressevertretern, deren Berichte grade nach und nach die Öffentlichkeit erreichen, möchte ich hier ein paar Anwesende namentlich aufführen und ihnen auf diesem Wege noch einmal für ihre Zeit danken:
Als Vertreter der Politik sind mir aufgefallen:

Christian Baldauf (CDU),
Günter Eymael (FDP),
Eveline Lemke (Die Grünen - sie hatte in den letzten Monaten als einzige Vertreterin der Politik immer ein offenes Ohr für uns und hat die Gruppe engagiert beraten!),
Alexander Licht (CDU).

Super fand ich auch, daß Christian Kohlhaas an seinem Geburtstag (!!) extra nach Mainz gefahren ist und Horst Philipp und Kalle Müller mitgebracht hat. Natürlich war auch Wilhelm Hahne vor Ort, denn auch er ist ein fleißiger Mitstreiter in der Initiatorengruppe, die für den Ring kämpft.

Wir sind absichtlich in Mainz aufgetreten, da hier die Reporter der Landespolitik zuhause sind und kurze Wege haben. Der SWR war direkt vor unserem Hotel, die Konferenz selber fand in der "Alten Patrone" statt, einer sehr schönen Hofanlage mit perfekter technischer Ausstattung für unseren Anlaß. (Danke für die großartige Unterstützung und auch an den Rettet-den-Ring Verein, der die Location und unsere Hotelzimmer bezahlt hat!!)

Auch wenn die letzten 8 Monate sehr anstrengend und aufreibend waren, ich durfte tolle, charakterstarke Menschen kennenlernen, denen Ehrenhaftigkeit noch etwas bedeutet und die sich nicht dem schnöden Mammon ausliefern.

2 Termine konnten wir auch schon bekannt geben, die Ihr Euch unbedingt rot markieren müßt! Am 19.5.2010 zeigt das SWR Fernsehen eine aufwendige 45-Minuten Nürburgring Recherche um 20:15 Uhr. Und Ende Mai - Anfang Juni erscheint Jacques Berndorf's "Nürburg Papiere" - ein Krimi mit garantiert hohem Unterhaltungswert.

Die Konferenz an sich habe ich komplett mitgeschnitten und werde sie in voller Länge hier im Netz einstellen. Aber ein paar Fotos kann ich jetzt schonmal zeigen:









Und wie geht es jetzt weiter? Von anderer Seite wird gegen die Vergabepraxis eine Klage beim EuGH vorbereitet. Das ist relativ aufwendig, doch die ersten Hürden - vor allem auch die finanzieller Art - sind genommen. Ansonsten heißt es weiterhin: ENGAGIEREN! Wenn jetzt nicht JEDER AUS DER DECKUNG KOMMT, dem die Nordschleife am Herzen liegt, dann wird die ehrwürdige 83-jährige Lady vor unseren Augen lebendig begraben! Wir können etwas bewirken und jede Initiative trägt ihren Anteil dazu bei. Auch zusätzliche Unternehmer bzw. solvente Privatpersonen möchten wir aufrufen sich zu überlegen, inwieweit sie sich finanziell engagieren und einsteigen möchten.

Abschließend bin ich ganz froh, daß wir diese spannungsgeladene Pressekonferenz gut hinter uns gebracht haben. Meine Kleine reagiert inzwischen sehr allergisch auf die roten Kalendareinträge mit dem Titel "Krisentreffen". ;)

Ich finde nach diesem ewig langen Blogolog und für die, die bis hierhin durchgehalten haben ;) paßt auch der Schlußsatz unserer Präsentation ganz gut:

"Wer immer im Windschatten fährt, kann nicht überholen!"
Mittwoch, 07. April 2010

"Der Nürburgring sichert Arbeitsplätze und schafft Perspektiven für die Region."

Behauptet die SPD in ihrem Diskussionsforum zur Landtagswahl. In der Kommentarefunktion kann man seine Meinung zu dem Thema öffentlich äußern und die aktuelle Regierungspartei freut sich ausdrücklich über kritisches Feedback.

"Auf "Name".de wollen wir eine ernsthafte und respektvolle Diskussion führen."

Hier muß die SPD noch etwas nachbessern, dafür wird man aber direkt geduzt. Das hat man sich wohl am Nürburgring abgeguckt.

"Deine Gedanken gehen in die Programmdiskussion der SPD unmittelbar mit ein.".

Telefon abhören und Emails mitlesen, ok - hab ich schon von gehört. Aber Gedanken lesen? Naja, vielleicht haben die nur zuviel Matrix geguckt! ;)
Samstag, 27. Februar 2010

Krimi am Ring? Am Nürburgring wirft große Literatur ihren Schatten voraus, am Hockenheimring kontert man mit dem Tatort, jetzt am Sonntag 20:15 Uhr.

UPDATE:

Hier gibt's noch ein paar Infos, der Dreh war letztes Jahr im Frühjahr zusammen mit Michael Bartels.
Sonntag, 31. Januar 2010

300 Millionen in Betongebirge versenkt, 12 Millionenen für eine nicht-fahrende Achterbahn, statt privates Geld einzusammeln werden absurd hohe Beraterhonorare gezahlt. Eine unbarmherzige Clique von Managern drängt die Kneipenwirte, Pensionsinhaber und Hoteliers aus dem Geschäft.

Und jetzt auch noch: Mord.

Erst wird der eiskalte Manager Claudio Bremm brutal niedergestreckt, dann der Landwirt Jakob Lenzen aus Kirsbach und schließlich findet man die Leiche einer jungen Frau, die bei Regen aus dem Auto gezerrt und erschossen wurde.

Die Dramatik am Nürburgring spitzt sich zu, doch die Aufarbeitung ist bereits im vollen Gange: Siggi Baumeister hat die Fährte aufgenommen und wird die Verbrechen aufklären, ab Mai 2010 im neuesten Werk von Deuschlands meistgelesenem Krimiautor: Jacques Berndorf.


Samstag, 30. Januar 2010

Heute gab es eine nette Amazon Überraschung im Briefkasten. Da hat mir doch tatsächlich jemand einen Wunsch von meinem Wunschzettel erfüllt:

"Habe Deinem Forum immer etwas kritisch gegenübergestanden! Ich genieße jedoch sehr den informativen Blog und für diese tolle Arbeit möchte ich mich bei Dir bedanken!"

Vielen Dank an Ernst, damit habe ich nicht gerechnet! Freut mich, wenn der Blog gut ankommt. Inzwischen ist es so, daß ich beim zufälligen Treffen von Leuten erst mal vorsichtig frage, ob sie Blogleser sind oder nicht. Man möchte ja nicht mit gebrauchten "Hast Du schon gehört?"-Geschichten langweilen ;)


Montag, 04. Januar 2010

Die Wige Media AG macht
Schlagzeilen: erst hat Peter Geishecker den Vorsitz geräumt für Stefan Eishold, dann wurden 27 Leute gegangen (30.Nov.09) und jetzt gibt es eine eilige außerplanmäßige Hauptversammlung am 10.Feb.2010: "Anzeige des Vorstands gemäß § 92 Abs. 1 AktG, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals besteht." Das Grundkapital beträgt 6 Mio. Euro und als Veranstaltungsort wurde das Media Center am Nürburgring gewählt.
Übrigens gehen bei der Gründung der WIGE MEDIA im Jahre 1979 die Meinungen auseinander, was die Gründungsgesellschafter betrifft:
Peter Geishecker / Wige Media AG: "(1978) ist das Geburtsjahr einer Vision des Bildjournalisten Wilhelm Gerner und des im deutschen Motorsport engagierten Kaufmanns Peter Geishecker (..) - die beiden gründen die WIGE DATA Datenservice GmbH."
Wilhelm Gerner (Wi.Ge.!) sieht die Gründung von damals jedoch so: "Die Wige-Data Datenservice GmbH wurde am 25. Januar 1979 durch Wilhelm Gerner und seinen Programmierer Klaus Schmelzeisen gegründet. Weitere Gesellschafter gab es bei der Gründung nicht. Peter Geishecker hatte weder mit der Gründung noch mit den Ideen des Firmengründers der WIGE - DATA zu tun."
Auf wige-buch.de sammelt Wilhelm Gerner fleißig viele Hintergründe über die WIGE AG - sowohl historische als auch aktuelle Ereignisse.
Montag, 09. November 2009

Der Lenkradtisch. "Steering is overrated anyway." Gibt's bei Amazon, Bilder angucken!
Montag, 26. Oktober 2009

Auf der Webseite von Stereo Screen kann man sich einen toll gemachten Film der Formel 1 Fahrt von Nick Heidfeld auf der Nordschleife anschauen, der die Einmaligkeit gut rüberbringt. Stereo Screener Tim Hahne ist übrigens ein Neffe von Wilhelm Hahne. O-Ton Dr.Theissen: "Irgendwo kam die Idee hoch und ist dann sofort zum Selbstläufer geworden". Jetzt kann ich es ja ruhig sagen: es war meine Idee und eigentlich war das Ganze mit Toyota geplant. Viele Ex-Zakspeed Leute arbeiten um die Ecke in Köln und es war nicht schwer ein paar Freiwillige zu finden. Die Marketingabteilung hatte auch schon ein kleines Budget losgeeist - beinahe ein Selbstläufer! Aber nur beinahe, weil sich kein Fahrer gefunden hat (damals das Duo R.Schumacher / J.Trulli, no comment). Nachdem das mit Toyota endgültig nicht zu machen war, konnte ich durch meine Zusammenarbeit mit BMW die Idee dort einfach unterbringen, natürlich auch in der Hoffnung, das Ganze filmtechnisch zu begleiten. Aber der Selbstläufer bekam tatsächlich eine irre Dynamik und BMW hat medienmäßig alle Register gezogen. Davor habe ich auch viel Respekt, dieses historische Ereignis hat es verdient.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, die Fahrt gleichzeitig als kurzes Video, als auch als Foto festzuhalten, habe mir den Hatzenbach dafür ausgesucht. Mit dieser Aktion hat BMW echtes Motorsportherz gezeigt.
Was mich im Nachhinein abends in den Nachrichten stutzig gemacht hat: trotz der vielen Zuschauer und der historischen Bedeutung dieser Demofahrt hat eine ganz andere Nachricht vom Nürburgring in den Mainstreammedien die Runde gemacht. Vom Formel 1 auf der Nordschleife kein Wort.
Auch traurig zu sehen, daß BMW & Nick Heidfeld in dieser Form nicht mehr die Formel 1 bereichern. Aber dafür bekommen wir Gabi Reloaded mit Weltklassefahrern frei Haus in der Eifel präsentiert.
Sonntag, 20. September 2009

Dubai ist ein Thema am Ring: Urs Barandun wollte den Ring retten und viele Langstreckler fliegen über den Winter zum 24h-Rennen. 2006 war ich auch mal dabei und hab einen Bericht mitgebracht.
Inzwischen hat sich einiges getan, der Burj Dubai - mit 818 Metern das höchste Haus der Welt - ist soweit fertig und soll im Dezember eröffnet werden.
Aber anscheinend hat man im Wolkenkratzerwahn vergessen entsprechende Energieversorgung aufzubauen. Denn die Bunker brauchen für Klimaanlage und Aufzüge jede Menge Strom. Und so gehen in den Vororten von Dubai grade die Lichter aus. Es gibt auch ein Videointerview mit Tewe Pannier, der auch ein Buch über Dubai geschrieben hat.
Ein Wolkenkratzer ohne Strom ist wirklich unpraktisch, da wird man zwar fit durch's Treppenlaufen, aber man kann nichtmal Fenster aufmachen!
Das Lustigste bei meinen Trip nach Dubai war, als ich mich bei den Kollegen über die doofen deutschen Touristen beschwert habe, die sogar im 5-Sterne Hotel im Jogginganzug zum Frühstück kommen: "Das ist der FC Bayern Du Depp! Die sind hier immer im Winterlager". - Naja, Fußball war noch nie so meine Stärke. Und dann hab sogar ich den Olli Kahn erkannt! :))
Montag, 14. September 2009

Marc Lieb ist zusammen mit Richard Lietz GT2 Champion 2009! Glückwunsch!!! Marc hat bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt.
(Achtung: Werbung!) Ich hab ihn auch mal in einem Film verewigt. ;)


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