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Mittwoch, 11. Juli 2018

Updates zu Apple´s Autonomen-Auto-Projekt.

Hört auf den Namen "Project Titan" und Fakten gibt es wenige. Im Herbst 2016 wurden einige Leute aus dem Team freigesetzt - einige sprachen schon davon, dass Apple das Projekt beendet hätte.

Jetzt gibt einen interessanten Gerichtsfall in Amerika, wo der ehemalige Angestellte Xiaolang Zhang ordentlich Daten zusammengetragen hat, um sich Richtung China zu XMotors zu verabschieden.

Dabei wurde auch dokumentiert, welche Geheimnisse rausgetragen wurden, das geht runter bis auf Details wie "power requirements, low voltage requirements, battery system, and drivetrain suspension mounts". Also noch über das Autonome Fahren an sich hinaus eher die Konstruktion eines eigenen Fahrzeugs.

Auch die Anzahl der beteiligten Angestellten ist ziemlich imposant:

Approximately 5,000 Apple employees have access to data on Apple's autonomous driving efforts, with the databases Zhang accessed further restricted to approximately 2,700 "core employees."

5.000 insgesamt und 2.700 im Kernteam.

Apple meint das ernst - keine Frage. Und dass sie in der Lage sind, im Alleingang ganze Industrien wegzufegen, haben sie in der jüngsten Vergangenheit schon mehrfach bewiesen.

Apple | autonom | Elektro | Titan | Prozess |


Neue Autowerke für Tesla, elektrischen Mini und BMW iX3.

Tesla startet den Bau einer 2. Gigafactory - soll schon in zwei Jahren stehen und ist die erste außerhalb Amerikas.

BMW investiert ebenfalls und spendiert sowohl dem elektrischen Mini als auch dem iX3 ein neues Werk.

Nein, nicht in Deutschland ... in China! Tesla, Mini, BMW.

Elektro | China | BMWiX3 | Mini |


Donnerstag, 21. Juni 2018

Daimler mit Gewinnwarnung.

Natürlich packen sie es in freundlichere Sprache, dafür gibt es hochbezahlte PR Profis:

Die Daimler AG hat heute wegen aktueller Entwicklungen eine Neueinschätzung des Ergebnispotentials für das Geschäftsjahr 2018 vorgenommen.

Das hört sich doch schon viel besser an - man möchte spontan in Applaus ausbrechen.

Und es entsteht der Eindruck sie seien geradezu dankbar für die China-Entwicklung, dann fällt das mit dem Diesel nicht so auf. Die Diesel PKW kommen in der Meldung nicht vor, nur der Van - der dafür aber saftig:

Des Weiteren wird das Ergebnis von Mercedes-Benz Vans im Zusammenhang mit dem Rückruf von Diesel-Fahrzeugen belastet.

Infolgedessen geht Daimler nunmehr von folgenden Erwartungen für das EBIT im Geschäftsjahr 2018 aus:

Mercedes-Benz Cars: leicht unter Vorjahresniveau,
Mercedes-Benz Vans: deutlich unter Vorjahresniveau,
Daimler Buses: in der Größenordnung des Vorjahres und
Daimler Konzern: leicht unter Vorjahresniveau.

Wie kann ein Software Update so gravierende Folgen haben? Oder ist eine Legalisierung nur über Software gar nicht möglich und sie müssen die Autos umbauen? Ich hatte es ja direkt in Frage gestellt.

Daimler | Dieselgate | Zetsche | Gewinnwarnung |


Montag, 16. April 2018

Flixbus testet Elektrobusse.

Und die MÜSSEN aus China kommen, denn:

Wir würden ja noch mehr E-Bus-Modelle testen, aber Yutong und BYD sind im Moment die einzigen Hersteller mit einem entsprechenden Angebot.

Das muss diese innovative deutsche Autoindustrie sein, von der immer alle reden.


Montag, 19. März 2018

Damit war auch nicht zu rechnen, dass Kroatien jemals Deutschland im Automobilbau den Rang abläuft. Mal gespannt, ob ich diesen Post in ein paar Jahren noch einmal aufwärme.


Montag, 26. Februar 2018

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

VW hat die Porsche-Familie, BMW die Quandts - und Daimler? Der größte Anteilseigner war bisher ein Investmentfonds aus Kuwait (6,8%).

Das hat sich schlagartig geändert, als am Freitag überraschend bekannt wurde, dass der chinesische Milliardär Li Shufu sich über die frei gehandelten Aktien an den Börsen fast 10% zusammengekauft hat. Das hat ihn 7,5 Milliarden € gekostet.

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

Der Mann ist kein Unbekannter: er hat 1986 in China den Autobauer Geely gegründet, die 2010 Volvo von Ford übernommen haben. Vor 8 Jahren hat ihn das 1,8 Milliarden USD gekostet - für 100% Volvo. Daran sieht man mal, wie wichtig ihm die 10% Daimler sein müssen, die mit 9,2 Milliarden USD 5x so teuer waren.

Und schwierige Zeiten für Daimler, bei allen aktuellen Beschwichtigungen. Denn bisher blieb ihnen starke Einflussnahme von außen erspart - den Konzern trifft es völlig unvorbereitet. Ich persönlich empfinde es sogar als einen Mini-Hostile-Takeover, wobei das “Mini” sich sowohl auf “Hostile” als auch auf “Takeover” bezieht.

Wenn man sich mal die Aktienwerte von Autokonzernen anschaut, dann hätte Li Shufu mit seinem Budget auch 1/3 von Renault übernehmen können - oder gut 20% von Ford.

Kurz gesagt: keiner ist mehr sicher. Das sind die ersten Vorboten einer großen Konsolidierungswelle, die die Autoindustrie auf links drehen wird. Denn im Moment sind die Unternehmen noch relativ gesund - das wird richtig scheppern, wenn sie erst einmal angezählt sind.

Daimler | Shufu | Geely | China | Konsolidierung |


Donnerstag, 25. Januar 2018

Die Entwicklung der U-Bahnen der letzten 30 Jahre in China ist ziemlich sensationell.


Montag, 15. Januar 2018

In China gibt es auch zugefrorene Seen zum Autotesten.

Siehe hier.

Chinese brand Nio has chosen Yakeshi, in the Peoples Republic of China’s Inner Mongolia, to do the tedious, mundane work that is cold weather testing.


Donnerstag, 04. Januar 2018

brand eins mit Schwerpunkt ´Reset´ und Prof. Andreas Knie: Autos in Privatbesitz sollten in Städten verboten werden.

Auszug aus dem aktuellen Heft 1/2018 - ein Interview mit Andreas Knie.

Das ist zum einen interessant in Bezug auf den Kontext, in dem dieser Artikel eingebettet ist: Schwerpunkt der Ausgabe lautet "Reset".

Zum anderen auch aufgrund der übrigen Themen, die in dem Heft aufgegriffen werden - die Spannbreite reicht von Bitcoin bis Klitschko.

Und wieder einmal bekommen Deutschland, die Regierung und die heimische Autoindustrie den Spiegel vorgehalten - mit wieder einmal ernüchterndem Ergebnis.

Andreas Knie - Professor in Berlin (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, InnoZ), im Fach Soziologie mit Schwerpunkt Verkehrsforschung - redet nicht lange drumherum: von dem Szenario heutzutage im Autohaus überhaupt ein Elektroauto kaufen zu können - bzw. nicht zu können, der Historie der E-Autos vergangener Tage, die anscheinend mit Absicht dem Markt vorenthalten wurden (Mini-E, Elektro-Smart, GM EV1), dem Festklammern an Diesel- und Ottomotoren und den Situationen in unseren Städten.

Mike Frison / renn.tv

Er verweist in diesem Zusammenhang auf den historischen Dokumentarfilm "Who Killed the Electric Car", den ich z.B. hier gefunden habe.

Er stellt auch die verwegene Frage:

Da kommt also der Wirtschaftsprüfer und sagt, liebe Autohersteller, was habt ihr denn in euren Büchern? Ah, ein Dieselmotorenwerk, ein Ottomotorenwerk. Aus Kalifornien aber – das ist für euch der Markt mit der größten Strahlkraft – und aus China – das ist euer volumenstärkster Markt – kommen gerade Signale, dass die keine Otto- und Dieselmotoren mehr haben wollen. Ich schreibe eure Werke also mal auf einen Euro ab.

Wirtschaftsprüfer sind nämlich verpflichtet alle Risiken einzupreisen und nicht nur die Investitionskosten zu berücksichtigen. Mit schönen Grüßen von den Atomkraftwerken, die eine ähnliche Erfahrung machen mussten.

Noch aggressiver als Tony Seba traut er den etablierten Automarken nicht zu, den Wandel überleben zu können:

Es wird eine Fusionswelle geben, die einige wenige Foxconns der Autoindustrie übrig lässt. Und die liefert dann den IT-Konzernen zu. Daneben gibt es eine ganze Reihe digitaler Plattformen für Mobilität. Die Automarken werden das wahrscheinlich nicht überleben.

Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert, weil wir 90 Jahre lang dem privaten Auto den roten Teppich ausgerollt haben. Das rächt sich jetzt in vielerlei Hinsicht: wir haben uns daran gewöhnt und tun uns schwer das eigene Auto loszulassen, die Städte und Wege sind entsprechend gestaltet ebenso wie das Verkehrsrecht:

Diese gesamte Mechanik, die dem Volk das Auto als privates Glück verkauft, existiert bis heute ungebrochen weiter.

Und junge Leute haben auch keine Lust mehr auf das Auto, weil:

Wir gehen aber davon aus, dass die Menschen, vor allem die der jüngeren Generationen, es schnell satthaben werden, sechs, sieben Stunden in einem Auto eingesperrt zu sein. Die wollen eine Vielfalt an Optionen haben, und das geht am besten im Zug. Da kann man sich die Füße vertreten, Filme schauen, arbeiten – und hat zukünftig flächendeckend WLAN.

Auch stellt Andreas Knie die Arbeitszeitmodelle in Frage - muss jeder von 8 bis 17h arbeiten? Das würde den Berufsverkehr entzerren. Oder ein (flexibler) Arbeitsplatz in der Nähe der Wohnung, den man zu Fuß oder bequem mit dem Fahrrad erreichen kann. Denn:

Autos in Privatbesitz sollten in Städten verboten werden.

Da kommt noch was auf uns zu!

AndreasKnie | Mobilität | Verkehrsforschung | Soziologie | InnoZ |


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Shenzhen in China zeigt der Welt, wie man auf Elektrobusse umstellt.

Kleiner Realitätsabgleich: in Köln will man zu den bisherigen 9 elektrischen Bussen bis 2021 weitere 50 dazukaufen.

In China, genauer gesagt in der 12 Millionen Einwohner Stadt Shenzhen, sind inzwischen alle Busse elektrisch unterwegs: 16.359 Stück.

Elektro | Elektrobusse | Shenzhen | Köln |


Samstag, 02. Dezember 2017

Fisker Orbit - autonomes Auto im Kastendesign.

Das geht optisch schon so in die Richtung der Module, die Bob Lutz beschrieben hat:

Fisker Orbit - autonomes Auto im Kastendesign.

Fisker Inc. and Hakim Unique Group will co-develop the autonomous shuttle 'Fisker Orbit,' in which Fisker Inc. will be responsible for technology development and product design, while Hakim Unique Group will be responsible for marketing and operation in China/Asia.

Fisker | Orbit | Autonom |


Freitag, 01. Dezember 2017

Zum Glück arbeitet Chris Bangle nicht mehr bei BMW.


Montag, 27. November 2017

Dieses Bild sieht auf den ersten Blick aus wie eine Art Kunstwerk. Beim genaueren Betrachten erkennt man einzelne Fahrräder.

Es zeigt was übrig bleibt, wenn eine Bike Sharing Firma in China zusammenklappt. (Via.)


Montag, 06. November 2017

Den Verbrennungsmotor verbieten - wer, wann, wo?

In letzter Zeit überschlagen sich die Nachrichten damit, dass in allen möglichen Regionen der Verbrennungsmotor abgeschafft werden soll.

Inside EVs hat mal eine Übersicht erstellt:

Norway — 2025
Paris, Mexico City, Madrid, and Athens — 2025
China — 2030
Netherlands – 2030
India — 2030
United Kingdom — 2040
France — 2040
Germany/EU — TBD
California — TBD

Ich glaube Gesetze werden nicht nötig sein, das regelt sich alles von selber über den Markt. Die laufenden Kosten für EVs sind jetzt schon erheblich niedriger (keine Inspektionen, weniger Reperaturen) und sobald die Kaufpreise über das Volumen purzeln, muss man schon sehr Old-School gepolt sein, um die höheren Verbrenner-Kosten in Kauf zu nehmen.

Heute sind EVs exklusiv und elitär - das waren Smartphones vor 10 Jahren auch. Wer kann schon abschätzen, wie es 2027 - also in 10 Jahren - aussieht? In unserer schnelllebigen Zeit - Geschwindigkeit zunehmend - wird noch so manches auf den Kopf gestellt werden.

Elektro | Verbrenner | Zukunft |


Freitag, 20. Oktober 2017

Scharfer Polestar 1 - das ist der elektrisierte China-Volvo.

Mit bemerkenswerten Details: 150 km elektrische Reichweite als Hybrid, 600 PS Systemleistung (Strom+Sprit Power kombiniert), soll nur verliehen werden gegen Gebühr für 2 oder 3 Jahre, weil sonst zu teuer. Sie würden ihn auch verkaufen - allerdings mit Kaufpreis in der 150k Region. Und nur 500 Stück pro Jahr. Weltweit. Erhältlich erst in 2 Jahren.

Polestar | Volvo | Elektro | Hybrid |


Freitag, 22. September 2017

China´s Baidu Suchmaschine investiert 1,5 Milliarden Dollar in autonomes Fahren.

Die fahrerlose Mobilität scheint bei Suchmaschinen hoch im Kurs zu stehen, Google bzw. Alphabet Inc. greift auf dem Gebiet über seinen Ableger Waymo an.


Mittwoch, 24. Mai 2017

Eindrücke vom Adenauer Racing Day.

Heute habe ich für mich das 24h-Wochenende gestartet - wie viele andere auch mit dem Adenauer Racing Day. Ein gemütlicher Einstieg, denn morgen wird es wieder ernst für mich: 1 Runde Nordschleife zu Fuß über die Campingplätze außenrum - so wie letztes Jahr auch schon.

Mit Sonnenbrille getarnt habe ich mich auf den Weg gemacht:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… dann direkt mal über diesen Kandidaten zu stolpern:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Auf einmal ist alles N am Ring - wie unkreativ sind die Leute denn, dass sie sich nichts eigenes ausdenken können? Man meint wir sind mitten in China, Hyundai reitet ja auch voll die N-Welle.

Es gab aber auch stilechte Aufkleber:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Apropos Aufkleber, der könnte aber auch nochmal neu:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Die Geschäfte in Adenau, die noch übrig sind, freuen sich über den Besucheransturm und trauen keiner Wettervorhersage:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Es war gut was los:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und Olli & Patrick wie immer fachwissend am Mikro:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… wobei es schwer werden wird, in der Eifel mehr versammeltes Fachwissen auf engstem Raum zu finden, wie bei diesen beiden hier.

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Erkannt? Jörg Ufer & Marcel Ebeling - sie werden das Rennen wieder am Ticker begleiten (siehe Essential Links).

Nick Catsburg caught gramming:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ein Autogramm auf einer Bierdose, sowas bringt nur Jörg Müller:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ich glaube aus dem Jungen wird mal was:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Timo Scheider scheint mich auf seinem Film zu haben:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ralf Zensen wieder im Mini dabei, der Gesichtsausdruck spricht Bände:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Der Ferrari ist wieder aufgebaut, die Wochenspiegel-Truppe guter Dinge:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und haben natürlich die geilsten Poster im ganzen Fahrerlager - Weiss Druck halt:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Insgesamt großes Kino wieder auf der Hauptstraße, klickt auch mal durch die Galerie. Ich bereite mich mal auf morgen vor - 30 km zu Fuß laufe ich auch nur einmal im Jahr! Immerhin sind die Energiespeicher gefüllt - dank Eis mit Oese.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | RacingDay | Adenau |


Mittwoch, 10. Mai 2017

www.hyundai.de/N-Thusiast

Wie originell! Wie lange es wohl dauert, bis von N-Fektionen die Rede ist?

Und ich dachte immer die Copycats kommen aus China.


Samstag, 11. März 2017

Zu Besuch beim Kölner Startup evopark.

Am Donnerstag hatte ich Gelegenheit die junge Firma in der Nähe vom Ebertplatz zu besuchen. Ich hatte schonmal Kontakt im November, als einer der Gründer - Tobias Weiper - einen Vortrag bei der TU Europe in München gehalten hat:

Zustande gekommen ist der Termin dann allerdings durch Jonas Kaczmarczyk, der - als gebürtiger Kölner und wohnend in Reetz bei Blankenheim - aktuell ein studienbegleitendes Praktikum dort macht, nachdem er vorher bei Manthey und Schnitzer gejobbt hat. Dem ein oder anderen von Euch wird er bekannt vorkommen. Sein Studium in Berlin wird er in einem Jahr abschließen. Der zweite auf dem Bild (rechts) ist Martin Storch, der das Marketing verantwortet und sich ebenfalls Zeit für den Termin genommen hat:

Das erklärte Ziel von evopark ist es, dass wir in Parkhäusern nicht mehr nach Kleingeld kramen müssen. Das geht sogar noch einen Schritt weiter, dass man auch nicht mehr das Fenster runterkurbeln muss, denn eine Chipkarte übernimmt die Kommunikation und die Schranke geht automatisch auf:

Die Schwierigkeit für das Unternehmen besteht darin, dass man einerseits den Parkhaus-Betreibern das Upgrade auf die Funktechnologie schmackhaft machen muss und andererseits die Kunden zur Registrierung animieren muss, damit sie als eingetragener User die Vorteile von evopark nutzen können.

Insgesamt arbeiten knapp über 20 Personen dort - wobei der Schwerpunkt aufgrund der Aufgabenstellung im IT Bereich liegt, also im Programmieren. Da die Kommunikation hauptsächlich online erfolgt, arbeiten einige der Kollegen gar nicht in Köln vor Ort, sondern remote mithilfe von Chat und anderen Tools. Angefangen hat das Ganze in der WG des 4-köpfigen Gründer-Freundeskreises direkt nach dem Studium in 2014.

Schlagzeilen hat evopark gemacht, als Porsche Digital - die neue Mobilitätsfirma, die ihren Sitz in Ludwigsburg hat - als (Minderheits-) Investor eingestiegen ist.

Bisher sind 25 Städte mit 69 Parkhäusern angeschlossen, Tendenz steigend. Alleine in Deutschland ist das Potential an anschließbaren Parkhäusern 4-stellig. Es gibt auch Kooperationen mit Einzelhändlern, die einen Einkauf mit einer Parkgutschrift direkt auf der Parkkarte honorieren - das wird im Hintergrund dann gutgeschrieben.

Dieses Modell nennt sich B2B2C - also Business-to-Business-to-Customer, weil evopark stets den Kontakt zu den Endkunden hält, auch wenn andere Firmen zwischengeschaltet sind. So hat z.B. die Versicherung AXA sich die Dienste von evopark gesichert, um eine eigene gebrandete Parkkarte anbieten zu können.

Was kennzeichnet also ein Startup und wodurch unterscheidet es sich von einer normalen Unternehmensgründung?

Martin definiert es über Innovation und digitale Inhalte, auch ist der Altersdurchschnitt der Beteiligten normalerweise eher jünger. Die Unternehmenskultur ist familiärer - z.B. wird mittags immer zusammen gegessen:

Möglich macht das trotz der kleinen Firma der Anbieter Meal Mates - witzigerweise ebenfalls ein Startup, das preislich attraktive Verpflegung für Unternehmen in der nördlichen Kölner Innenstadt anbietet und von Jonas und Martin ausdrücklich empfohlen wird - scheint gut zu schmecken!

Aber auch sonst stehen andere Startups hoch im Kurs - für Personal und Accounting werden Online Tools eingesetzt - eventuelle Berührungsängste sind gar nicht erst vorhanden. Spart Aufwand und man hat alles selber unter Kontrolle, weil man nicht an Dritte auslagert. Das gilt ebenso für die interne Kommunikation, aber auch solche Bereiche wie den Bewerbungsprozess.

“Für alles erstmal das Handy benutzen - jedes Problem erstmal mit dem Handy lösen. Meistens hat irgendein Startup eine Idee für ein Tool und du probierst es dann erstmal damit.”

… so definiert Martin den digitalen Wandel. Das würde man auch zwangsläufig lernen, wenn man bei einer Firma wie evopark aktiv ist.

Wie sehr jede kleine Dienstleistungs-Nische heutzutage besetzt wird, kann man am Beispiel evopark gut erkennen: aus dem Gesamtthema Mobilität konzentriert man sich auf’s Parken - und hier sogar speziell auf den Teilbereich Parkhäuser.

Wenn man mal in die Zukunft denkt und das autonome Fahren in’s Spiel bringt: gibt es dann überhaupt noch ein Geschäftsmodell für evopark? Stellt sich raus, dass es dann sogar noch viel wichtiger wird über Funkkontakt die Autos in die Parkhäuser zu lassen, denn es gibt ja keinen Fahrer mehr, der überhaupt ein Ticket ziehen könnte.

Es war auch interessant zu hören wie divers sich die Parkhauslandschaft gestaltet, das geht vom Familienbetrieb bis zum Großunternehmen - alles dabei.

Eine Herausforderung für evopark besteht darin, das Modell für den Kunden schmackhaft zu machen. Es gibt zwar Momente, an denen man den Parkautomaten am liebsten verprügeln möchte (schonmal mit 20€ bezahlt und Münzgeld zurückbekommen?!), aber später ist das wieder vergessen und es fehlt der Antrieb sich bei evopark zu registrieren.

Wer von Euch ein Parkhaus benutzt, das bereits angeschlossen ist, kann den Promocode

20832COM

benutzen - damit entfällt die Anmeldegebühr (normal 5€) und es gibt noch ein 5€ Guthaben zum Abparken dazu. Der einzelne Parkvorgang wird mit 0,39€ zusätzlich abgerechnet - alle Details stehen hier. Die dazugehörige App gibt es im jeweiligen Store.

Übrigens suchen die evoparker auch immer nach Verstärkung im Team - wer sich angesprochen fühlt, hier geht es zum Karrierelink.

Zum Abschluss meines Besuches gab es noch einen richtigen Kracher - ein Parkhausquartett! Hab ich vorher auch noch nie gesehen:

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evopark | Startup | Mikebericht |


Montag, 02. Januar 2017

Elektroautos kommen in Deutschland nicht in Fahrt.

In Berlin hat man sich zusammen mit der Autolobby ausgedacht, dass mit einem 4.000 € Zuschuss die Elektroautos weggehen wie warme Semmeln. Insgesamt stehen 1,2 Mrd. € bereit, das wären 300.000 E-Autos (oder 400.000 Plug-In Hybrid, die bekommen 3.000 €).

6 Monate später die Bilanz:

Nur etwa 9.000 Anträge, davon 5.000 Elektro und 4.000 Hybrid.

Also 1.500 Anträge pro Monat. Um aber auf die angepeilten 1 Million Fahrzeuge bis 2020 zu kommen, müssten es für die nächsten 36 Monate über 27.000 Anträge pro Monat sein.

Da hat sich jemand ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und die Aussicht für Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität klingt eher nach Utopie. Immerhin kommen dieses Jahr neue attraktive Modelle wie der Tesla Model 3 oder Opel Ampera-e (baugleich mit Chevrolet Bolt).

Flop scheint die passende Vokabel. Die Zeiten, dass Made in Germany ein Selbstläufer ist, sind vorbei. Und das mit dem Leit… können sich unsere Vorreiter auf dem hohen Roß abschminken: China ist das Maß der Dinge.

Elektro | Umweltprämie |


Freitag, 30. Dezember 2016

China dominiert beim Elektroantrieb.

Den boomenden elektrischen Automarkt in China haben lokale Produzenten mit 95% fest in der Hand. Global betrachtet hatten chinesische Autobauer dadurch einen Marktanteil von 43%. Mit Marken, die hier niemand kennt: BYD, BAIC, Zotye, SAIC Roewe, Zhidou, Chery.

Von den deutschen Herstellern bleibt nur BMW, die durch ihr i-Engagement nennenswert im Markt mitgespielt haben.

Und über welchen Markt reden wir überhaupt?

Global Sales Continue to Grow. After a slow start, EV sales picked up pace, now expected to surpass the 750.000 units, after the 140k of 2012, low-200k in 2013, 320k in 2014, and 550k last year.

Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass 2017 zum ersten Mal die Million geknackt wird.

Auch bemerkenswert: in Norwegen liegt der EV Anteil bei den Neuzulassungen bei 29% - also jedes dritte Auto.

Elektro | China |


Mittwoch, 02. November 2016

TU Europe Live Blog - ICM München

Die nächsten 2 Tage - Mittwoch und Donnerstag - dreht sich hier alles um Mobilität, denn ich besuche aktuell die TU Europe Konferenz in München.

Dieser Blogpost soll dazu dienen die Konferenz zu begleiten und ich werde ihn ständig erweitern mit den Eindrücken, die ich hier sammeln kann. Also ab und zu den Eintrag neu laden, damit die Inhalte im Browser aktualisiert werden.

Die Konferenz gibt es seit über 10 Jahren und sie wurde gestartet rund um das Thema Telematics. Inzwischen ist sie ausgeweitet worden auf das Thema Mobility - alleine das ist schon eine interessante Tatsache. Die Grenzen zwischen Automobilherstellern und Anbietern von Mobilit verschwimmen zunehmend, daher hat diese Entwicklung heute eine Riesen-Aufmerksamkeit.

Gestartet hat die Konferenz Roger Lanctot von Strategy Analysis:

  • Connected Cars sind abhängig von der Technology (Mobilfunk) - Schätzungen gehen von 50% Connected Cars im Jahr 2019 aus. Das ist noch relativ wenig, weil die andere Hälfte nicht connected ist. Das könnte ein Bremsklotz für die Entwicklung sein. 5G würde das beschleunigen, aber der Roll-Out ist noch recht langsam.
  • OTA - Over the Air Update - ist dazu auch eine Voraussetzung, aber die OEMs hängen noch ziemlich weit zurück. Ausnahme ist Tesla, die Kreise um die Konkurrenz fahren.
  • Automated Driving wird im Moment sehr stark bearbeitet, 61 OEMs, 6 Aftermarket- und 73 Startup Firmen und 8 Development Plattformen beschäftigen sich mit dem Thema. Da ist mächtig viel in Bewegung und wir werden bald mehr davon hören.

Johann Jungwirth von VW (CDO) und Holger Weiss (German Autolabs):

  • Die ersten selbstfahrenden Autos werden bald Realität - etwa 2018/2019. Das wird nicht in Europa starten, sondern US, Singapur und China. Es wird wichtig sein für Europa nicht den Anschluss zu verlieren und da sind die Regierungen gefragt.
  • Viele Unfälle heutzutage sind menschlicher Natur und diese werden sich alle vermeiden lassen.
  • Leute, die bisher kein Auto selber nutzen können - Blinde, Kinder, Ältere, .. - werden in Zukunft ein Auto fahren können - bzw. werden gefahren von dem Auto.
  • VW wird noch diesen Monat eine neue Marke vorstellen rund um das Thema Mobilität - der Name wurde aber noch nicht verraten. Das wird die 13.Marke von VW werden.
  • Alle Resourcen werden im Konzern gebündelt, d.h. man wird auch intensiv mit Audi z.B. zusammenarbeiten.

Von DriveNow - einer Tochterfirma von BMW - war Sebastian Hofelich vor Ort:

  • In Deutschland sind erst 30.000 elektrische Fahrzeuge auf den Strassen.
  • Die Idee ist den ruhenden Verkehr aus den Städten zu verbannen - die Autos werden als Shared Service eine viel höhere Auslastung haben und weniger rumstehen.

Ein i3 steht auch in der Lobby und das Raumangebot im Inneren ist beeindruckend: keine B-Säule mehr und auch kein Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen. Mit einer DriveNow Anmeldung kann man sich für relativ kleines Geld zusätzliche Mobilität sichern - und gleichzeitig mal den i3 bzw. ein Elektroauto ausprobieren. Werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich wieder in Köln bin.

Von Uber war Christoph Weigler auf der Bühne. Am Interessantesten fand ich die Tatsache, dass Uber keinerlei Hardware entwickeln will und die gesamte Funktionalität auch in Zukunft über das Smartphone erreichen wird - sowohl für Uber Fahrer als auch Passagiere.

Angus Lyon kommt nach der Kaffeepause auf die Bühne und er arbeitet … für Manor F1! Na da sind wir doch zuhause! Er referiert über Telemetrie und Datenübertragung - auch wichtige Punkte in Zukunft für die Mobilität:

  • Manor Racing ist das kleinste Team, sie wurden damals von Virgin 2010 aufgebaut. Der Vorteil ist aber, dass man nicht von einem OEM abhängig ist - man agiert lean and agile.
  • Heutzutage kommen TV Bild, Telemetrie, Team Radio, … alle über den gleichen Datastream. Dafür sind 3 Systeme redundant voneinander aufgebaut.
  • Team Daten addieren sich auf 2 GB pro Rennen. Datenraten sind 100 kHz, aber 1 kHz ist typisch.
  • Der Wettbewerbsvorteil kommt dann erst, wenn die Daten effizient verteilt und ausgewertet werden - auch zuhause in der Basis von allen Rennstrecken der Welt aus.
  • Die Analyse betrifft zuerst Reifen und Fahrwerk, um den Zustand des Wagen ständig zu analysieren. Wenn Benzin weniger wird, wird der Wagen schneller - aber der Reifen baut ab, dadurch wird er wieder langsamer. Das muss man optimieren, um den Reifen nicht zu überfordern.
  • Alle Gangwechsel werden überwacht, um sicherzustellen, dass das Getriebe nicht überfordert wurde.
  • Benzinverbrauch ist natürlich wichtig, nur 100kg Benzin dürfen verbraucht werden.
  • Bremsen werden auch überwacht - zumal die Kühlung so klein wie möglich gehalten werden möchte, um die Aerodynamik nicht zu verschlechtern.
  • Die Aufgabe des Teams ist es zu optimieren, Risiken erkennen, Verbräuche überwachen und die Konkurrenz im Auge zu behalten.
  • Nur 3 Leute an der Strecke und 4-6 zuhause sind für diese Aufgaben eingeteilt.
  • Manor Racing nutzt diese Daten, um einen Vorteil zu gewinnen - denn ihnen ist auch klar, dass sie nicht das schnellste Auto im Feld haben.

Martin Rosell / WirelessCar:

  • C-Connected, S-Sharing, A-Autonomous, E-Electric - diese Buzzwords werden zur Zeit ständig genutzt.
  • Um autonomes Fahren zu ermöglichen, müssen die Fahrzeuge connected werden, überwacht, kontrolliert, analysiert und optimiert werden.
  • Heutzutage sind nur 3-5% aller Fahrzeuge connected.
  • Die Entwicklungszyklen der OEMs sind langsam - ein Grund warum nicht mehr Fahrzeuge vernetzt sind.
  • Volvo Truck nutzt die Technologie schon heute, um schneller auf Fahrzeug-Reparaturen zu reagieren: der Besitzer wird früher gewarnt und die Werkstatt kann sich schon im Vorfeld vorbereiten.
  • Car Sharing könnte auch in kleinerem Scale realisiert werden: nicht mit allen das Fahrzeug teilen, sondern eher mit Freunden und Bekannten - und das könnten alle OEMs schon heute anbieten.
  • Heat Maps helfen die Daten besser zu analysieren und auf das Verbraucherverhalten zu reagieren.

Juergen Daunis / Ericsson:

  • In der Vergangenheit wurden die Netzwerke hauptsächlich für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt. Heute findet zum ersten Mal ein Umbruch statt, weil neue Netzwerke für die Bedürfnisse der Autoindustrie geschaffen werden.
  • Zukünftig werden überall Sensoren verbaut werden, die den Datenverkehr massiv erhöhen werden. 5G soll das adressieren.
  • Volumen erhöht sich x 1.000 und die Latency stellt hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit für kritische Übertragungen.

In der Mittagspause ist mir Holger Weiss (German Autolabs, s.o.) über den Weg gelaufen und ich habe ihn gefragt, wie er zu meiner Motorsport Theorie im autonomen Zeitalter steht:

  • Seiner Meinung nach werden sich Marken wie Porsche oder Audi nach wie vor über die Dynamik differenzieren.
  • Es wäre sogar vorstellbar, dass Fahrspuren für schnelleres Fahren reserviert werden. Berlin - München geht dann in 3 statt in 7 Stunden, kostet aber mehr.
  • Die Entwicklungen von Audi in der Formel E würden ja schon deutlich zeigen, dass trotz E-Mobilität die Hersteller ein Interesse an der Präsenz zeigen.

David Wong (SMMT), Chris Roig-Ramos (BlaBlaCar), Matthew Caudle (Drover), Helmut Ramsauer (Spinpartners) diskutieren über: Auto Brand Loyalty in a Sharing Economy

Interessanter Punkt, weil wie Marken-loyal soll man sein, wenn man sowieso die Services wechselt und das Auto mietet, das gerade verfügbar ist.

  • BlaBlaCar Service wird von 10 Mio. Leuten pro Quartal genutzt. Wenn man zu Viert statt alleine mit dem Auto fährt, dann reduzieren sich für jeden die Fahrtkosten auf 1/4.
  • Ökonomische Argumente werden als wichtiger erachtet gegenüber der Markenanziehung.
  • Marken werden zunehmend unwichtiger - ein Trend, der sich auch aktuell bei den Fluglinien feststellen lässt. Ausschlaggebend ist am Ende der Preis.
  • Die Herausforderung für die OEMs in den nächsten 5–10 Jahren wird darin liegen, den Übergang von klassischem Fahrzeugbesitz zu den zukünftigen Car Sharing Modellen zu bewerkstelligen.
  • Marken und Brands sind nach wie vor essentiell, definieren sich aber eher über die User-Erfahrung und die Qualität der Services, als über klassisches Marketing, wie wir es heute kennen.

Tag 2 meines Besuches auf der TU Europe und ich werde diesen Beitrag weiter fortführen mit Notizen aus den Vorträgen, die ich besuche.

Christoph Stadeler, Facebook

Da fragt man sich, was hat Facebook mit Automotive und Mobility zu tun?

  • Sie skalieren, haben kein Problem 1,7 Milliarden Nutzer zu bedienen - dazu noch WhatsApp, Messenger und Instagram.
  • Marken sind mehr denn je das größte Pfund, das die Autoindustrie hat. Wenn man Größe und Volumen über Produktionszahlen definiert, dann stößt man schnell an Grenzen. Aber eine Marke kann heutzutage viel einfacher Millionen von Nutzern ansprechen und über Facebook verlinken.
  • Facebook sieht sich in einer guten Position die Brücke zu Connected Car zu bauen - weil sie schon mit den User (Auto-Kunden) verknüpft sind.

Chris Reeves (Horiba MIRA) - Autonomous Vehicles - the technical and business challenges:

  • Es wird unterschieden zwischen Automated Car und Connected Car.
  • Standards und Gesetzgebung hinken noch hinterher und sind zu einfach gestrickt. Dadurch kann die komplexe Realität im Verkehr nicht abgebildet werden.
  • Straßen werden nicht nur von Autos genutzt - Fussgänger, Radfahrer, aber auch Tiere kreuzen den Verkehr.
  • Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.
  • Ziel ist die Reproduzierbarkeit während der Erprobungsphasen.
  • Während autonomer Testphasen können auch Fahrzeuge anderer Hersteller die Strecke nutzen, wodurch reale Situationen mit Verkehr abgebildet werden.
  • Trotzdem können Teststrecken nicht die Realität komplett simmulieren - daher sind Tests in öffentlichem Verkehrsraum notwendig.
  • In UK kooperiert u.a. Milton Keynes bei der Umsetzung, um einem Konsortium die Tests zu ermöglichen.
  • Zur Zeit nehmen Ford, JLR und Tata teil.
  • Es gibt Überlegungen, dass für die Abnahme bis zu 10 Mio. Testkilometer nachgewiesen werden müssen - aber das ist noch nicht endgültig entschieden und eigentlich von der Größenordnung zu hoch, um es im Test in akzeptabler Zeit umzusetzen.

Nach seinem Vortrag hatte ich die Gelegenheit Chris Reeves mit Fragen zu löchern.

  • Motorsport wird seiner Meinung nach immer ein Thema sein für die Auto-Industrie, weil das Fahrerlebnis auch immer eine Belohnungs-Komponente beinhaltet (needs to be rewarding). Was auch die einzelnen Brands nutzen werden, um sich voneinander zu unterscheiden.
  • Zusätzlich kommt aber noch die komplette Kundenerfahrung mit der Marke - von Kauf über Service über Connected und Autonom - dazu, um einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erlangen.
  • Das Straßenbild wird auch in Zukunft immer ein Mix sein zwischen manuellem und automatischem Verkehr, denn wir haben eine 100-jährige Geschichte von Fahrzeugen auf der Straße. Die wird nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • Für das autonome Fahren ist es nicht zwingend erforderlich, dass Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Um in der Zukunft aber einen höheren Effizienzgewinn zu realisieren wird die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen höhere Bedeutung gewinnen.

Die letzte Präsentation des Tages war von Michael Wong, Codeplay.

  • Autos werden in der Zukunft ein Gehirn brauchen, das mit enormer Prozessor-Power ausgestattet ist.
  • Ebenso große Anforderungen werden an die Software gestellt, die in der Lage sein muss, die neuen Aufgaben des autonomen Verkehrs abbilden zu können.
  • An AI - Artificial Intelligence bzw. neuronalen Netzen - führt kein Weg vorbei.
  • Bereits heute ist AI im Einsatz, z.B. bei Google Maps. Tesla nutzt diese Technologie ebenfalls.
  • Open Source Sprachen ist der Vorzug zu geben, damit diese gewaltige Aufgabe mit Erfahrungsaustausch untereinander bewerkstelligt werden kann.

Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit mit Michael zu sprechen. Seine Erklärung, was AI denn sei, geht so: wir Menschen lernen aus Erfahrung - Sachen, die funktionieren, werden im Gehirn verknüpft (neuronal), um sie bei der nächsten Gelegenheit wieder abrufen zu können. Das versucht man im Computer abzubilden - quasi eine gigantische Trial- and Error Datenbank. Das Konzept ist schon viele Jahrzehnte alt, aber erst jetzt sind Computer durch die gestiegene Rechenleistung in der Lage damit sinnvoll umzugehen.

Wichtig in dem Zusammenhang fand er auch die Validierung - also das ausgiebige Testen, ob die Interpretationen des Systems richtig sind.

Das das Ganze auch Gefahren birgt will er gar nicht auschließen. Die Entscheidungsfindung ist im Einzelfall schon so komplex und beinhaltet soviele Paramenter, dass der Mensch mit seinem Gehirn überfordert ist den Werdegang bis zur Entscheidung nachzuvollziehen. In dem Fall ist man dann der Technik ausgeliefert in der Hoffnung, dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Dabei kommt natürlich kein Bauchgefühl zum Tragen - das gibt es bei einem Computer mit 0 und 1 nicht. Aber Wahrscheinlichkeiten werden gegeneinander abgewogen, um die Abläufe am Ende richtig in Gang zu setzen.

Ziemlich gruselig, wenn man es sich mal auf der Zunge zergehen lässt, aber wir alle werden damit schon konfrontiert - z.B. bei Google Maps. In Sekundenbruchteilen werden Routen optimiert aufgrund aktualisierter Parameter. Tesla setzt ebenfalls schon auf AI und das Faszinierende bei dem Konzept ist, dass jeder gefahrene Kilometer von allen Tesla Fahrzeugen wieder jedem einzelnen Fahrzeug zugute kommt. Michael vergleicht das mit einem lernenden Baby, das auf einmal auch von der Erfahrung von allen anderen lernenden Babies auf der Welt profitiert. Die Lernkurve steigt in dem Moment natürlich extrem steil und die Geschwindigkeit nimmt rapide zu.

In dem Zusammenhang war es etwas krotesk zu beobachten, dass AI auf der Konferenz kaum eine Rolle gespielt hat - dabei ist es die Schlüsseltechnologie zum Aufbruch in das neue Zeitalter.

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Samstag, 29. Oktober 2016

Zu Besuch bei Kumpan - elektrische Roller aus Remagen.

Wer meinen Intermot Bericht gelesen hat, dem werden sie schon aufgefallen sein: die Kumpan Elektroroller.

Als ich mich vor 2 Wochen dort am Stand als Blogger vorstellte meinte man: na dann komm doch mal bei uns in Remagen vorbei und wir zeigen Dir alles!

Gesagt - getan - Termin gemacht und gestern war es soweit. Transit gesattelt und Caracciola’s Geburtsort im Kreis Ahrweiler besucht:

Die junge Firma - als Startup 2010 in’s Leben gerufen - hat ihr Quartier im ehemaligen Sitz von Schauff bezogen.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Es gibt sogar noch ein paar verlorene Zeitzeugen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bereits in ihrer 2.Generation und der Einsitzer mit dem Namen 1953 wiegt leer 75 kg, hat 10 Zoll Räder und kann bis zu 3 der selbstentwickelten Akkus aufnehmen:

Der Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das mit den entnehmbaren Akkus hat einen Grund: jeder wiegt 10 kg, also gerade OK, um sie zum Laden in die Wohnung tragen zu können. Hat ja nicht jeder eine Garage mit Steckdose und ein Kabel möchte man in der Stadt auch nicht aus dem Fenster werfen.

Ist doch einfach und clever gelöst. So ein Akku hat 29 Ah und das entspricht bei 51V Nennleistung knapp 1.500 Wh. Damit kommt man etwa 50 km weit - das ist schon eine gute Strecke für einen Roller. Mit 3 Akkus sind das 150 km - das fährt meiner Meinung nach kein Mensch mit einem 45 km/h Roller am Tag - und nachts kann man ja immer wieder aufladen.

Bei einem Strompreis von 0,25 € kWh entsprechen die Kosten etwa 0,75 € / 100 km.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Akkus werden übrigens von der deutschen Firma Ansmann nach den Vorgaben von Kumpan gefertigt.

Der aktuelle Ladestand wird natürlich im Cockpit angezeigt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Elektronik wird In-House ausgetüftelt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… ebenso wie eigentlich der ganze Rest von dem Roller. Philip Tykesson - einer der 3 Brüder, die die Firma gegründet haben - zeigt mir den Entstehungsprozess der Komponenten - das geht dann auch schonmal ganz un-technisch mit Papier und Pappe:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bewusst im Retrostil designed - im Gegensatz zu z.B. einem BMW i3 möchte man ein Produkt anbieten, das vielen Leuten gefällt.

Die Lampe ist ein Kumpan Erkennungsmerkmal …

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Technik und das Design der Roller werden komplett in Remagen gestaltet - je nach Aufgabenstellung auch mit Unterstützung weiterer Ingenieurbüros. Die Komponenten werden nach Kumpan Vorgaben auch in China gefertigt, aber zusammengebaut wird wieder in Remagen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… wo auch die Einzelteile vorgehalten werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… und die Roller dann per DHL verschickt werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Neben dem 1-sitzigen 1953:

Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… gibt es noch den 2-sitzigen 1954 L, der läuft auf 12 Zoll Rädern:

Kumpan Modell 1954 L - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Nach den ganzen Hintergründen war ich natürlich scharf auf eine Probefahrt und die Probanden standen schon bereit:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Ich habe mich dann mal bemüht ein wenig Remagen unsicher zu machen:

Mike auf dem Kumpan 1954 L, bereit zur Probefahrt - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das ist schon ungewohnt ohne Geräusch loszufahren, aber man gewöhnt sich schnell daran. Der Roller fährt 45 km/h, ist ja auch eine kleine Nummer. Für mich könnte er etwas größer sein, aber Roller für 2 Meter Leute wären wohl auch eher eine Randerscheinung.

Eine große Herausforderung ist bei einem lautlosen Gefährt die Passgenauigkeit der Anbauteile. Denn man hört jedes rappelnde Geräusch, was bei einem Verbrenner natürlich übertönt wird.

Gewöhnungsbedürftig fand ich auch, dass der Motor nicht mehr anschiebt, wenn man bremst - ähnlich wie man das von der Kartbahn kennt: Bremse = Motor aus. Aber unsereiner bremst ja gewohnheitsmäßig in die Kurven rein und da ist es dann eher suboptimal, wenn der Vortrieb so schlagartig ausgeknipst wird.

Neu - aber angenehm - ist die Tatsache, dass der Motor wenig Widerstand leistet im Rollbetrieb, d.h. wenn man vom Gas geht, dann rollt das quasi ungebremst weiter. Da ist ein Benzinmotor mit seinen beweglichen Teilen doch viel bremsender im Einsatz.

Der Motor im Kumpan ist ein bürstenloser Radnabenmotor, d.h. Verschleiß findet nicht statt. Es gibt dadurch auch keine Kette und großartige Inspektionen sind nicht nötig. Das beschränkt sich auf Luft prüfen und Bremsbeläge wechseln - aber viel mehr fällt einem zu dem Thema nicht ein. Höchstens wenn Lenkkopf- oder Radlager mal fällig werden - aber das dauert ja.

Neben den beiden Rollern hat Kumpan noch diesen witzigen Tretroller entworfen:

Kumpan Tretroller Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Hört auf den Namen 1950 und fährt 20 km/h schnell. Das hat den Vorteil, dass man keinen Helm braucht. Die Straßenverkehr-Variante mit Licht und kleinem Nummernschild wiegt nur 16 kg und dank Klappmechanismus passt das Teil auch in jeden Kofferraum.

Philipp hat mal vorgeführt, wie das geht: man kann die Geschwindigkeit durch ganz normales Rollern vorgeben und die wird dann gehalten:

Philipp Tykesson auf dem Kumpan Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das macht Spaß:

Mike auf dem Kumpan 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… auch wenn ich mir den Lenker etwas höher gewünscht hätte:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Preise für die 3 Modelle liegen bei 1.799€ für den Tretroller (StVZ-Version), 3.849€ für den Einsitzer und 3.999€ für den Zweisitzer.

Das ist schon gutes Vespa Niveau - aber Piaggio hat noch nichts Elektrisches im Angebot und der Vergleich mit dem Verbrenner hinkt, weil man damit immer zur Tankstelle muss.

Bisher hat Kumpan schon über 2.500 Roller verkauft und für die Zukunft hat man sich einiges vorgenommen. Den nächsten Roller - 1954 Ri - soll es auch mit großem Nummernschild geben, 80 bis 100 Sachen werden dann drin sein. Dauert aber noch ein Jahr, bis er fertig ist.

Wenn ihr mal in Remagen seid, schaut einfach bei Kumpan vorbei: goo.gl/2DpaXq. Die haben eine schöne Ausstellung und man kann auch die Modelle probefahren.

UPDATE:

Im Nachhinein bin ich gebeten worden einige Fotos nicht zu veröffentlichen. Schade, aber was will man machen - ihr seht also hier den editierten Beitrag.

Kumpan | Remagen | Mikebericht |


Freitag, 28. Oktober 2016

WM Motor aus China - WM für das deutsche Wort Weltmeister.

Interessante Namensgebung für neues chinesiches Elektroauto-Startup WM Motor, das gerade 1 Milliarde USD gesammelt hat:

Like many Chinese EV makers, the company name usually has some meaning. In this case “WM” is in reference to the German word “weltmeister” – meaning global champion.


Freitag, 21. Oktober 2016

Fall Ihr mal jemanden seht, der sein Notebook aus dem Rucksack zieht und dann damit durch die Gegend fährt -

es könnte dieses Gerät sein:

The WalkCar is a laptop-sized transporter similar to the Segway, as you´ll use body control to operate the powerful yet compact platform. Tilt left and it´ll turn left, tilt right and it´ll turn right, and so on. If you lose control, stepping off WalkCar stops it in its tracks.



Funktioniert quasi wie ein Segway und soll eine Stunde Laufzeit haben.

Hier noch ein kurzes Video - mehr unter cocoamotors.com - aus China natürlich.


Sonntag, 31. Juli 2016

Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

Das ist Strecki:

Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

Audi Sport und Marcel Fässler:

René Rast:

Dominik Kraihamer:

Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

Die Tribünen pickepackevoll:

… aber hier ist noch ein Platz frei!

Na? Erkannt?

Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

Die Gewinner der GT AM:

Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

FIAWEC | Mikebericht |


Montag, 02. November 2015

Übrig Ns vom Montag.

VLN 10 wurde von einem SP7 Auto gewonnen. Und nicht etwa Uwe Alzen im 4 Stunden Stint, sondern Manuel Metzger, Philipp Eng und ‚Gerwin’ - im Black Falcon 911er. Einen SP7 Gesamtsieg gab es seit 2009 nicht mehr.

Nachdem die VLN jetzt auch das letzte Rennen hinter sich gelassen hat stelle ich fest, dass ich dieses Jahr keinen einzigen Lauf besucht habe.

Beim FIA WEC Lauf in Shanghai am Wochenende war Brendon Hartley’s Qualirunde nur 4 Zehntel langsamer als Lewis Hamilton’s schnellste Rennrunde dieses Jahr in China.

Porsche wurde Langstreckenweltmeister - im 2.Jahr nach Wiedereinstieg. Hatten auch direkt schicke T-Shirt am Start.

Die MotoGP KTM für 2017 hatte ihren ersten Rollout mit Testpilot Alex Hofmann.

Wenn man sieht, wie sehr im Rennsport die Fahrerpersönlichkeiten gegenüber den Hersteller-Marken in den Hintergrund gedrängt werden, der kann sich auch vorstellen, dass in der Zukunft die Rennen mit autonomen Fahrzeugen ausgetragen werden. Die Fahrer sind doch heute auch nur noch zum meinungslosen Roboter verdammt. Doch während die alteingesessenen OEMs noch experimentieren, füttert Tesla den Zentralcomputer mit realen Daten ihrer Kundenautos. So kommt die Erfahrung von 1 Million Meilen pro Tag zusammen!

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Sonntag, 20. April 2014

F1 China/Shanghai Notizen.

Heute morgen hab ich mir mal gemütlich Formel 1 gegönnt, hier ein paar /\/otizen:

  • McLaren überrundet - fehlen 4 Sekunden

  • Mercedes 1–2 (HAM/ROS), 3. Mercedes Doppelsieg in Folge (4.Rennen)

  • ALO Dritter - wieder mal das Beste rausgeholt - kam noch gut unter Druck am Ende von RIC

  • VET von Teamkollege RIC überholt, hat ihn aber nicht freiwillig vorbeigelassen trotz Teamorder (VET: “Tough Luck!”)

  • VET von KOB überholt, als der auf besseren Reifen war (VET: “You must be kidding me!”), danach natürlich wieder überrundet

  • ROS hatte keine Telemetrie mehr, musste Tankanzeige über Funk durchgeben

  • Der Sound der Autos hat sich jetzt dem angepasst, wie man das normalerweise von Rennspielen kennt - das ist kein Kompliment

  • Die F1 App kann was, kostet aber 10 € (in-App Kauf).

  • Endergebnis / Fahrerwertung

Tags: Formel1


Sonntag, 20. Oktober 2013

Übrig Ns vom Sonntag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 18. Oktober 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Falls Ihr Links für mich habt: Danke, immer her damit! :) Aber bitte vorher prüfen, ob ich das schon hatte. (Email steht ganz oben.)

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 18. Juni 2013

First renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.1 aus Le Mans.)

After I cycled to Le Mans last year for my very first visit, I decided to take the bus this time.

(Nachdem es letztes Jahr mit dem Rad für mich zum ersten Mal nach Le Mans ging, hab ich dieses Jahr den Bus genommen.)

Gerri was so kind to put that into a picture.

(Gerri hat das mal anschaulich dargestellt.)

I had a hasslefree journey from Cologne, despite the usual périphérique chaos.

(Die Fahrt verlief auch völlig problemlos - naja, bis auf die übliche Périphérique Aufregung.)

I was expecting a quiet Sunday, but what do I know about Paris!

(Eigentlich hätt ich ja gedacht, das läuft Sonntags - weit gefehlt.)

I nearly missed to download the French map for my Navigon app, which worked like a charm.

(Fast hätt ich versäumt mir die Frankreich Karte runterzuladen, das ist die Navigon App im iPhone, einwandfreie Sache.)

This time I'm not have the pleasure of press accreditation, but that's part of the fun! It's OAK Racing first saying welcome, when you enter the pits. I like that style!

(Diesmal bin ich ohne Akkreditierung unterwegs, aber ist auch mal spannend! OAK Racing begrüsst einen als erstes im Eingang zum Fahrerlager. Echt schicker Hingucker.)

Important visit: Rue Bob Wollek. I did not expect to see the sticker from last year. I like that a lot!

(Ganz wichtig: Rue Bob Wollek besuchen. Ich hätte nicht gedacht, daß der Aufkleber noch dran ist. Respekt an die Franzosen!)

Souvenir picture - this time without Kai Kruse, who was my team mate on our cycle trip 2012 - and who got the stickers done.

(Direkt mal ein neues Erinnerungsbild gemacht, diesmal ohne Kai. Von ihm sind auch die Aufkleber. Ob er nochmal mitfährt?)

Sneaking through the garages I found somebody instagramming. Turns out it's Lorens, co-owner of KCMG. He is from China, but lives in Taiwan. It's crazy how many people know about Save The Ring, he for sure does - very well informed. Even though he's never been.

(Bin dann mal vorwitzig durch die Boxen und hab Lorens getroffen, Mitbesitzer von KCMG. Er kommt aus China und wohnt in Taiwan, aber er kannte Save The Ring und wir haben uns direkt mal per Facebook vernetzt.)

A panoramic picture of the view down here at the pit wall.

(Ein Panoramabild, wie das hier an der Strecke aussieht.)

I just wanted to make a pic of the new Bibendum, they've been all made fresh. But look at the two blokes in the background! Straight into position - Pro's!)

(Eigentlich wollte ich das Michelin Männchen fotografieren, die haben die alle neu gemacht. Aber guckt mal die zwei im Hintergrund! Gleich mal in Position geworfen - Profis!)

Reason enough for me to sneak into their car, great kit.

(Da bin ich natürlich gleich mal durch deren Auto gekrochen, Vorwitznasenmäßig - toller Wagen.)

The new leader board is looking great and is very visible too.

(Die neue Anzeigentafel kann ja auch richtig was - sieht richtig schick aus und wenn sie an ist, kann man auch gut darauf lesen.)

Just a few pits in operation on Sunday.

(Nur vereinzelt war in ein paar Garagen noch was zu tun am Sonntag.)

The home of "Home of quattro".

(Das ist das Zuhause von "Zuhause von quattro" = "Home of quattro".

Even the bins are branded.

(Sogar die Mülltonnen sind ACO'd.)

Great to see some signs of Ekkehard Zimmermann at this year's race - the '79 winner has been designed by him in his Immekeppel workshop. See my background story on Ekkehard in English: renn.tv/1499.

(Toll! Ekkehard Zimmermann in Le Mans! Zusammen mit Kremer. Gesamtsieg '79.)

Have you ever wondered where the tear-off windscreens come from? That's our man Ansgar and I'm honoured to have him as supporter for my page too! :)

(Falls Ihr Euch fragt, wo die ganzen Abreissscheiben herkommen - in diesem Bus dürfen einige zu finden sein. Unser Mann Ansgar - treuer Unterstützer dieser Seite!)

Home of OAK - I like!

(OAK-Zuhause, très chic!)

... meanwhile elsewhere the construction work is still underway. The efforts are just - remarkable.

(... während woanders noch fleissig aufgebaut wird. Der Aufwand immer wieder - naja - bemerkenswert.)

This is Monday morning already. On my scooter into town, I want to see Scrutineering, which I have never experienced before. I only hope it doesn't take me too long to find it. That's going to be one big poster. Can you guess the car?

(Jetzt sind wir schon beim Montag und ich rollere in die Stadt, um mir die Technische Abnahme im Stadtzentrum anzuschauen. Ich hoffe nur, daß ich nicht lange danach suchen muß. Das wird ein großes Poster, könnt Ihr schon das Auto erraten?)

... when I spotted this. Done deal, you lead - I'll follow. :)

(... als ich diesen Kollegen hier getroffen hab. Einverstanden: Du fährst vor, ich häng mich dran!)

Didn't take long until we prototypes lapped the first GT car. ;)

(Hat dann auch nicht lange gedauert, bis wir beiden Prototypen den ersten GT überrundet haben. ;))

I follow the guys and parked my scooter next to the racecars. Business as usual for the loyal machine.

(Bin einfach mal hinterhergefahren und hab den Roller bei den Rennautos abgestellt. Das kennt er.)

No matter if trailer or recovery truck - one after the after appears according to the time plan to unload their car.

(Ob Hänger oder Abschlepper - nach Zeitplan kommt einer nach dem anderen rein, um Autos abzuladen.)

I wonder how this little fellow looks like after the race. It seems he (?) does wonder too! No chance my friend: you passed scrutineering, now you need to stay on the car! :)

(Keine Ahnung, was für eine Kreatur das ist, aber er (?) guckt, als hätter er gerade erfahren, daß er das Rennen mitfahren muß. Das Auto ist ja so durch die Abnahme.)

Some of these guys have plenty of LM24 under their belt - compared to my 1. Counting though ;)

(Das sind die richtigen Motorsport-Fotografen-Haudegen.)

More unloading.

(Mehr Abladerei.)

The Rebels.

(Die Rebellen.)

There is no doubt which event is on.

(Kein Zweifel, welcher Event bevorsteht.)

You could think having scrutineering on Place de la Republic is some sort of show. Not with ACO that is.

(Jetzt könnte man meinen, technische Abnahme auf dem Marktplatz das ist so eine Schau-Veranstaltung. Da kennt Ihr den ACO aber schlecht!)

The spectators come really close to the cars and they make use of it. Doesn't look like they are first-timers either. I myself am using the 70-200 lense, perfect for the job.

(Die Leute kommen so richtig nah an die Autos ran und einige ziehen ein paar Register - Leiter z.B. Sind bestimmt nicht zum ersten Mal da. Ich selber hab meine 70-200 Linse mit, das passt genau.)

I love that atmosphere. Don't forget it's only Monday! What a big party.

(Ich mag die Atmosphäre - nicht vergessen, wir haben erst Montag! Ein Riesenfest das alles.)

A scrutineering onboard? Hopefully replaced by GoPro on the track.

(Eine Abnahmen-Onboard? Hoffentlich packen die für's Rennen die GoPro wieder aus.)

That's the way - keep on instagramming for all of us!

(So ist richtig! Immer fleissig instagrammen, damit wir auch was davon haben!)

That's Lorens' KCMG from further up: Alessandre Imperatori, Matt Howson and Ho-Pin Tung. Find their links and homepages on my full Le Mans 2013 Social Media Guide: renn.tv/2140.

(Das ist die KCMGs von Lorens weiter oben: Alessandre Imperatori, Matt Howson and Ho-Pin Tung. Die Links zu deren Seiten findet Ihr natürlich in meinem Social Media Guide für Le Mans 2013: renn.tv/2140.)

All according to schedule.

(Alles genau nach Zeitplan.)

I'd say that's compliant. But what do I know!

(Passt würde ich sagen. Nur. mich fragt ja niemand!)

Now we know how these great Le Mans team pictures are done. Something I always wanted to witness!

(Jetzt wissen wir auch, wie diese kultigen Le Mans Teambilder entstehen. DAS wollte ich schon immer mal gesehen haben.)

That's Markus Schurig, newly appointed editor in chief of German sport auto. Sorry for the through-the-window picture, but I had my Pizza on the table ;)

(Der Markus Schurig! Sorry für das Bild durch die Fensterscheibe, aber ich hatte das Essen auf dem Tisch ;))

While we are talking journalists: always-busy John Dagys.

(Wo wir gerade bei Journalisten sind: John Dagys.)

On stage: Nicolas Prost, Nick Heidfeld and Neel Jani.

(Die Fahrer der #12 von Rebellion.)

We know Maxime Martin from the Nürburgring 24 Hours, which was just 4 weeks ago. In case you missed that, make sure you watch the Onboard footage, which has just been released by the team. He will be driving the #46 LMP2, let's hope it rains! Next to him is hist team mate Ludovic Badey.)

(OK, den kennen wir inzwischen: Maxime Martin - habt Ihr das Nürburgring 24h Onboard Video gesehen? Fährt den LMP2 mit der #46. Hoffentlich regnet's! Neben ihm das ist Ludovic Badey.)

The Sofa-to-Top-Driver-Fairy-Tale: Nissan's Lucas Ordonez.

(Das Sofa-zum-Topfahrer-Märchen: Nissan's Lucas Ordonez.)

Great to see Bob Wollek listed high in the book stores.

(Schön zu sehen, wie Bob Wollek geehrt wird.)

The LMP2 with #49, driven by Nürburgring-local Pierre Kaffer.

(Pierre Kaffer's Koffer.)

The mechanics are busy signing things too!

(Die Mechaniker müssen inzwischen auch schon fleissig unterschreiben.)

Specators of PRO category.

(Zuschauer aus der PRO-Kategorie.)

The nice grandstand for the interviewing area.

(Die kleine Tribüne vor der Interview-Bühne.)

#coughtgramming! Ricky Taylor - starting in AM, while brother Jordan 10 Taylor drives the PRO Corvette.

(Erwischt! Ricky Taylor, der AM-Fahrer der beiden Taylors.)

Pecom Racing.

Here he is: Pierre Kaffer! Wanted me to do him a favour: edit all the footage he is recording throughout the event. I'm lacking the time - somebody of you maybe? Pierre would certainly love it! You know where to contact me.

(Da isser ja der Pierre! Hat gleich einen Anschlag auf mich verübt: "Mike, Du musst mir helfen!" Stellt sich raus, er nimmt immer seine GoPro mit und zeichnet viel auf - und sucht jetzt jemanden, der ihm das als Filmchen zusammenschneidet. Mir selber fehlt dazu die Zeit, aber vielleicht von Euch jemand? Ihr wisst ja, wo Ihr mich findet - Pierre würd' sich freuen.)

See that GoPro in his left hand? I guess it will be an interesting movie!

(Seht Ihr? Die GoPro im Anschlag in der linken Hand? Hat sicher nette Aufnahmen gemacht.)

Others need to climb higher, like German photographer Bodo Krähling here. Yes - Ferdi's son.

(Andere müssen da schon ganz andere Klimmzüge machen, der Bodo Krähling zum Beispiel!)

I rather stay on the ground and plug my Olloclip to the iPhone. Only until I'm thrown out again that is.

(Ich bleib lieber auf dem Boden und schnall den Olloclip vor's iPhone. Natürlich nur solange, bis ich nicht wieder rausgeworfen werde.)

The #1 really works as photographer magnet.

(Die #1 zieht die Pressemeute magisch an.)

Bodo Kräling on the trucks roof.

(Bodo-auf-dem-Dach.)

Spectators are raising the bar too - or rather the GoPro.

(Die Zuschauer rüsten auf auf: GoPro mit Teleskop.)

This is how an UFO landing looks like.

(So sieht das also aus, wenn ein UFO landet.)

The Lift-Off is limited to the lifting ramp though.

(Den Lift-Off gibt's aber nur auf der Hebebühne.)

That's not even all Aston Martin drivers.

(Das sind nichtmal alle Aston Martin Fahrer.)

Lack of sleep alraedy?

(Jetzt schon müde?)

Meanwhile in Bruno Senna's inbox ...

(Bruno Senna's Posteingang ...)

Audi Poster anybody?

(Ein Poster für den Mike?)

André Lotterer - is that GoProGramming?

(André Lotterer ist auch mit der GoPro unterwegs.)

When nobody is taking pictures of me, I'll handle that ;)

(Mich armen Tropf fotografiert keiner :/ Muss ich wieder alles selber machen ;))

Want to see the result?

(Wollt Ihr wissen, ob das was geworden ist?)

You probably know Leena Gade by now?

(Leena Gade kennt Ihr inzwischen?)

Ralf Jüttner with Marcel Fässler.

Benoit Tréluyer is a big Instragram fan! And because he is, I know he is a fellow KTM figher too! :)

(Benoit Tréluyer ist großer Instagram Fan! Sonst würde ich auch nicht, daß er auch eine KTM durch's Gelände prügelt.)

I would do the same, if I would be part of scrutineering. I even do without being part!

(Würd' ich auch machen, wenn ich bei der Abnahme dabei bin! Mach ich ja sogar, wenn ich nicht dabei bin!)

Dr.Wolfgang Ullrich doesn't care too much - als long as they put the pedal to the metal!

(Dem Dr.Wolfgang Ullrich soll's recht sein, Hauptsache die treten feste auf's Gas!)

And as they know how to behave! All 9 of them - plus Miss Le Mans.

(Und solange sie sich benehmen! Alle 9 - daneben Miss Le Mans.)

We didn't get the joke ...

(Den Witz haben wir leider nicht mitbekommen ...)

But Benoit had a laugh attack! Very funny interview that was!!

(... aber Benoit hat einen Lachflash! War ein sehr lustiges Interview!!)

ACO honours Dr.Ullrich.

(Anerkennung vom ACO für Dr.Ullrich.)

... while Marc Gené isn't too sure about it.

(... während Marc Gené noch überlegt, ob er das Bild gut findet.)

For us from Nürburgring, these guys are our heroes: team Manthey located in Meuspath, directly at Nürburgring Nordschleife. Look at the details: Atze displaying Save The Ring and red-white-N-Logo.

(Die Besten zum Schluß: Team Manthey aus Meuspath! Achtet auf die Details!)

At scrutineering ...

(Bei der Abnahme ...)

... Atze being ahead of the game - as usual.

(... hat Atze alles im Griff.)

Nicki Raeder ... just joined forces with Olaf Manthey.

(Nicki Raeder brauch ich Euch ja jetzt nicht mehr vorstellen.)

Took a while to get everything perfect.

(Das Aufstellen war eine schöne Prozedur ...)

Ready to go.

(Jetzt aber.)

Is it?

(Oder doch nicht?)

Get the mechanics more to the front!

(Der Atze muß weiter nach vorne!)

Done!

(Geschafft!)

Give me that face!

(Uns' Atze!)

For the souvenir album.

(Noch ein Bild für's Album.)

Interesting scene, when racecars are parked in the streets! The Porsche works was the last team to pass, that's why everything got a bit easy.

(Schöne Motive mit Rennautos in der Stadt! Die Werksporsche waren die letzten durch die Abnahme, dadurch wurd es entspannt.)

And new friendships have been made.

(Und neue Freundschaften wurdne geschlossen.)

Streetart.

On my way back home I had to check something: this Bob Wollek sticker survived as well!

(Auf dem Heimweg musste ich noch was kontrollieren: dieser Bob Wollek Aufkleber ist auch noch da!)

I had to do this pic with my scooter :)

(Das Rollerbild darf auch nicht fehlen.)

Lot of stuff for day 1 - more to come!

(Nicht schlecht für den ersten Tag, da geht noch was!)

Find more pictures in the gallery!

(In der Fotoabteilung gibt es noch ein paar mehr Bilder!)

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Freitag, 08. März 2013

Mikebericht von der CeBIT 2013.

Am Dienstag war für mich CeBIT-Tag, und zwar nicht mit der Firma wie letztes Jahr, sondern ganz akurat als Blogger mit entsprechender Akkreditierung.

Leider auch genauso akkurat mitten in der Nacht aufstehen, um um 7 Uhr den Zug nach Hannover zu bekommen. Das mit dem Eventticket für 99,- Euro haben weder ich noch das nette Personal am Schalter hinbekommen am Vortag - stellt sich raus die Kombination aus Fernwehticket für hin und regulär für zurück war sogar noch ein Ticken günstiger.

Mein Ziel war ohne Tasche auszukommen und aber trotzdem alles für’s Bloggen dabeizuhaben. Das sieht dann so aus - das iPhone ist nicht mit drauf, damit habe ich das Bild gemacht:

Ladekabel, marantz Aufnahmegerät, Ohrhörer, xshot Teleskopstativ, EasyAcc Ersatzakku 5600, Satechi Bluetooth Remote, Ministativ, glip Stativaufnahme iPhone, olloclip Weitwinkelaufsatz. Und Eintrittskarte :)

Damit bin ich gut ausgekommen. Eine Sache hat aber nicht funktioniert: ich hatte gehofft auf so einer Geekmesse nicht dauernd wegen dem Olloclip auf dem iPhone angesprochen zu werden. Aber die kannten das auch nicht und jeder wollte es natürlich auf sein Telefon pappen!

In Hannover angekommen wurde man von diesem Monsterposter begrüsst …

… das im krassen Gegensatz zu dieser eher kümmerlichen - aber dafür menschlichen - Niedersachsen-Abordnung stand.

So macht Videokonferenzen Spaß! Der Screen bei Huawei war der Hammer!

Das hat man öfter gesehen, Männer auf Hockern.

Da hat doch mal einer richtig mitgedacht! Ladestation für leere Telefone usw.

Soll mal einer sagen Männer hätten kein Händchen für Deko.

Nochmal Deko.

Gratiskaffee zieht bei mir immer, ...

... und so kam ich zu einem spannenden Gespräch bei Sipgate. Viel gelernt über VoIP. Zum Beispiel, daß bei Datenverkehr bei nicht passender Prüfsumme das Paket einfach nochmal geschickt werden kann. Geht bei Sprache aber nicht. Deswegen nützen Bandbreiten nicht viel, sondern Qualität und niedrige Latenz sind gefragt.

2013? Wirklich?

Total Bank Network Solution. Ist doch ganz einfach!!

Vielleicht doch ein bisschen over simplified bei diesem Anbieter.

China. China. China. China. China.

Schickes Logotier!

Da geb ich mir extra Mühe ohne Tasche unterwegs zu sein und dann sowas :)

Nicht immer Hocker, manchmal auch Stühle.

Das ist David Müller, Karikaturist und Schnellzeichner.

Da simmer natürlich dabei!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik macht einen auf niedlich.

Wer drauf reinfällt ist selber schuld. Und zeitgleich winken sie in der Regierung das üble Leistungsschutzgesetz durch.

Eisenbahn geht immer.

Lückenschlußprobleme.

Mike wieder als wandelnde Olloclip und Teleskophandy Attraktion. Hörten sich Russisch an die Leute.

Das ist doch mal ein schicker Serverraum. Ich fürchte nur den bekomm ich zuhause nicht durch.

Gab sogar Autos.

3D Foto-Solution von topscan3d.net.

Elektrobike, eingefangen mit iPhone. #panningwithiphone.

Ein Satellit! Den fand ich am besten. So sahen die vor 20 Jahren aus.

Nochmal der schicke Satellit.

Um 12 haben die bei Bosch erstmal Mittag gemacht. Sehr sympathisch! :)

Carrerabahn geht auch immer.

Blogger sind cool und echte Nerds laufen nicht rum wie Pinguine.

"Entdecken Sie E-Mail neu" meint Microsoft. Wenn man sich bei denen auf eine Sache verlassen kann, dann daß sie ständig das Rad neu erfinden. Ich darf mich im Büro auch dauernd über dieses neue Ribbon bei Office rumärgern, da stehen die Inhalte ständig woanders.

Ich hatte doch in meinem About Me von der Zeit bei Opel erzählt. Der Jörg Kösters war damals auch während dem Studium dort, aber danach haben wir uns aus den Augen verloren. Bis wir uns in Facebook wiedergefunden haben und als ich im Zug nach Hannover war, hat er das mitbekommen und wir haben uns auf einen Kaffee bei SAP verabredet. Wiedersehen nach 23 Jahren! :)

Bei Microsoft sollen die Leute alles ausprobieren.

Das ist die Microsoft Jingle Band. Fand ich schon fett dekadent. Und hab das auch mal als kleines Jinglevideo aufgenommen.

Bloggers only!

Können sich die Journalisten schonmal dran gewöhnen ;)

Sascha Pallenberg, wir kannten uns bisher nur virtuell! Ich hatte mal die Gelegenheit ihn zu interviewen über Webcam (mikefrison.com/1842), aber diesmal hatte ich ihn orginal vor mir.

Also schnell das iPhone raus und nochmal ein Interview gemacht:

Sascha möchte erreichen, daß alle Medien standardmäßig einen Disclaimer einrichten, um offenzulegen, wie sie sich finanzieren und wo Unterstützung herkommt. Find ich gut! Auch sonst ein interessantes Gespräch.

So sah die Bloghütte aus, Sascha und sein Team streamen live von der CeBIT: mobilegeeks.com.

Die Bloghütte ist in der Halle 26 untergebracht. Da sind auch die Gamer. Und was haben die für einen mächtigen Auftritt! Das ist das Setup für eine Weltmeisterschaft, da geht es richtig zur Sache. Die guten Spieler sind voll die Stars.

Das ist ein witziger Gegensatz auf der CeBIT, eigentlich sehr sympathisch: auf der einen Seiten die fetten Businessmaschinen wie Microsoft, SAP oder Telekom und hier die freakigen Zockernerds, die virtuell die Schwerter schwingen.

Das ist ein Zocker-PC, muß auch optisch rocken.

Zocker bei der Arbeit.

So liebe Simfreunde, DAS ist ein Raceseat.

Kommt mir jetzt bitte keiner mehr mit seinem zusammengenagelten Holzgestell! ;)

Die Zockregie.

Und nochmal Zocker.

Und dann nebenan, IBM und Suits soweit das Auge reicht. Weird.

Das Marsauto, sechsrädrig.

Ein Tigerschweinleopardhase. Oder so.

"Darf ich Sie mal fragen was Sie da haben?"

Mike bei seiner routinierten Olloclip am Teleskophandy Vorführung.

Ich hab keine Ahnung, was das Flugzeugrad da macht, aber sieht gut aus.

Werben mit Hashtag, gewöhnen wir uns am besten schonmal dran, das wird noch mehr kommen. Auch bei nicht IT Veranstaltungen.

So geht Fernsehen bei der CeBIT.

Dieser komische E-Postbrief, was die dafür für eine Kohle rausballern! Dafür könnten die für jeden Brief einen einstellen. Wer braucht denn sowas?

Bei Anblick dieses Logos krieg ich inzwischen Schnappatmung, woran das wohl liegt?

Das ist Klaus von Technoradar, dem hab ich gerne nochmal den Fernauslöser vorgeführt. Er schreibt einen spannenden Techblog, auch über die CeBIT, schaut mal vorbei:

technoradarblog.blogspot.de

War eine interessante Messe und hat sich sehr gelohnt hinzufahren. Auch der Umgang mit den Bloggern hat mir gut gefallen, da ist die CeBIT Vorreiter auf dem Gebiet. Es seien um die 300 Blogger akkreditiert worden, die Journalisten rümpfen leicht die Nase. Bin sehr gespannt, wie die Entwicklung weitergeht und wie andere Veranstalter mit der geänderten Berichterstattung umgehen - bei so einer Tech-Messe liegt es ja in der Natur der Sache, aber bei anderen Gebieten? Motorsport zum Beispiel? Oder IAA?


Sonntag, 15. April 2012

1.F1 Sieg im 111.Rennen ...

... und die erste Pole auch nicht zu vergessen: heute ist Nico Rosberg´s Tag, das hat er sich echt verdient. Es gab nur einen Ausfall im ganzen Rennen und das war tragischerweise Nico´s Teamkollege Michael Schumacher und noch tragischer ist das durch Losfahren-bevor-das-Rad-festgeschraubt-war passiert. Trotzdem hat Mercedes das komplette Podium kassiert, die McLaren sind ja auch Benze.

Das mit den Reifen war heftig heute in China, Kimi Raikkonen ist in gefühlten 3 Kurven von 2 auf 10 durchgereicht worden. Marc Webber wird heute auch einen schönen Sonntag haben, zum einen den schönsten Wheelie im Rennen gezeigt und zum anderen dank sportlich ohne Teamorder das German Wunderkind überholt.


Donnerstag, 01. Oktober 2009

Andy Priaulx twittert. Find isch juut! Ihm wäre sicher auch lieber, er bräuchte für das Race of Champions nicht nach China fliegen.


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