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Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Sonntag, 30. Juli 2017

Canon EOS 7D MkII im Eifel-Rallye Miketest.

Meine Anfrage bei Canon bezüglich Blogger-Relations haben diese mit einer 4-wöchigen Leihgabe der 7D MkII beantwortet - genau pünktlich für die Eifel-Rallye.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

In letzter Zeit hatte ich nur noch meine kleine 100D im Gepäck - die Flexibilität und das leichte Gewicht waren mir wichtiger als als der Ticken bessere Fotos, hier der Gewichtsvergleich. In Goodwood z.B. bin ich morgens mit meinem nicht allzuschweren Rucksack aus dem Hotel - da war alles drin: Kamera, Objektive, Computer, Netzteile. Jede freie Minute habe ich genutzt, um meinen Bericht vorzubereiten, denn ich wollte alles fertig haben, bevor ich zuhause ankomme. Was mir auch gelungen ist. Der Grund ist ganz einfach: nach so einem intensiven Reportage-Wochenende bin ich Montags auf der Arbeit zwar immer noch geflasht, aber immerhin mit der Gewissheit, dass alle meine Inhalte fertig aufbereitet veröffentlicht sind. Das hilft mir, mich unbeschwert wieder in meinen normalen Job zu stürzen. Hätte ich das große Besteck am Start, wäre sowohl die Reise anstrengender als auch das Berichten - Gepäck belastet.

Trotzdem kenne ich natürlich die Einschränkungen, die ich in Kauf nehmen muss, denn inzwischen habe ich eine gute Batterie an 2.8er Objektiven zusammen - vom 16–35 Weitwinkelzoom bis zur 300er Festbrennweite - ziemlich komplett für einen Amateur wie mich.

Von daher war ich eigentlich ganz froh, dass ich nach langer Zeit auch noch einmal die Glasbausteine einpacken durfte, damit die 7D auch voll zur Geltung kommt. Preislich liegt die Kamera bei etwa 1.500 € Liste.

Das bebilderte Resultat könnt ihr euch in meinem Rallyebericht anschauen - hier meine 4 Lieblingsbilder - anklicken vergrößert auf 1920px und die Originaldatei als RAW könnt ihr auch runterladen als Referenz:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Insgesamt hat mir die Kamera gut gefallen und es würde mich auch reizen eine im Bestand zu haben. Allerdings wäre ich dann wieder Packesel-mässig unterwegs. Als Fotograf ok, als Blogger nicht so ok. Und da ich meine Schwerpunkte eher schreibend setze, bleibe ich persönlich erstmal bei der 100D.

Obwohl ich selber auch Canonianer bin, musste ich mich natürlich erstmal reinfuchsen und ich schätze das ist mir nicht 100%ig gelungen. Bei der Vielzahl der Menüfunktionen kann ich mich bei so einem kurzen Review nur auf das Wesentliche beschränken. Das sieht natürlich nochmal ganz anders aus, wenn man ständig mit der Kamera arbeitet.

Hier was mir besonders gut gefallen hat:

  • Gute Ergonomie - die kräftige Kamera liegt gut in der Hand. Einziges Manko: bei meinen großen Händen kam ich beim Festhalten oft an den AF-ON Knopf mit dem Daumen - das hat mich irritiert.
  • Viele Fokuspunkte (96 total), die sich in Gruppen gut organisieren lassen.
  • Lange Akkulaufzeit - ich hatte mir extra Ersatzakkus besorgt, weil bei der Zahl der Fotos bei so einem Rennevent geht einem schonmal gerne der Saft aus. Nicht bei der 7D, sie hat Hunderte von Bildern inklusive Dauervorschau locker weggesteckt mit dem Standardakku.
  • Erstklassige Verarbeitung und Haptik - man merkt, dass Canon das schon länger macht.
  • Mein Lightroom kam mit dem RAW Format sofort zurecht.

Kritikpunkte:

  • Den Weissabgleich musste ich nachträglich leicht korrigieren - allerdings in beide Richtungen je nach Aufnahmesituation. Meine Einstellung in der Kamera war AWB.
  • Die Mechanik für die SD-Karte war leicht fummelig - nicht das stramme Ein- und Ausrasten, wie ich es eigentlich gewohnt bin. Mag aber an diesem (Leih-) Modell gelegen haben.
  • Kein Ausklappmonitor. Ich dachte das wäre heute Standard und hatte mich schon auf gut arrangierte Selfies gefreut.

Fazit: Gutes Preis / Leistungsverhältnis für eine Consumerkamera mit Profi-Eigenschaften.

Miketest | Canon | EOS7D | 7DMkII |


Sonntag, 16. Juli 2017

Neu im Testfuhrpark: Canon EOS 7D Mk II.

Canon hat mir freundlicherweise eine Testkamera zur Verfügung gestellt, damit ich bei der Eifelrallye ordentliche Bilder machen kann.

Nicht, dass die jetzt letztes Jahr nicht gut gewesen wären ;)

Aber ich finde es sehr spannend, mal ein aktuelles Modell zu testen. Denn ich selber investiere eigentlich selten in neue Kameras - im Laufe der Zeit habe ich erst 3 digitale Spiegelreflex mein Eigen genannt. Alles Canon, sonst müsste man alle Objektive neu kaufen - so kann man sie immer weiter benutzen.

Meine erste Kamera habe ich sogar gebraucht gekauft - seinerzeit vom Heppy - und es ist die allererste digitale Spiegelreflex von Canon, die damals auf den Markt kam: die EOS D30. Das war im Jahr 2000. Ich habe sie extra mal aus dem Keller gebuddelt und reaktiviert - läuft noch. Da werde ich im Laufe des Tests mal Vergleichbilder machen.

Miketest Canon EOS 7D MkII

Die zweite war dann neu - EOS 1D Mk II, frisch als sie 2004 auf den Markt kam. Sie hat mich lange begleitet - tolles Gerät.

Nachdem sich meine Aktivitäten von den Fotos weg mehr zur Berichtsform verlagerten, brauchte ich was handlicheres - und da kam mir die zierliche EOS 100D sehr gelegen. Ich musste auf keine Funktion meiner Großen verzichten, hatte aber ein handliches und leichtes Package. Über die 100D habe ich früher schon einmal einen Review geschrieben - ich habe sie jetzt ein paar Jahre und fotografiere seitdem ständig damit, z.B. 24h am Ring, in Le Mans oder beim Goodwood Festival of Speed.

Gewichtsmäßig reiht sich die 7D brav zwischen den beiden ein:

Miketest Canon EOS 7D MkII

Größenmäßig auch:

Miketest Canon EOS 7D MkII

Mein erster Eindruck ist sehr gut: man hat ein ordentliches Werkzeug in der Hand, der Verschluss reagiert schnell und leise und man kann aus 96 vielseitig einstellbaren Fokuspunkten aussuchen.

Ich freue mich jetzt noch mehr auf die Eifel-Rallye, endlich kann ich auch nochmal meine großen 2.8er Objektive einsetzen.

Und falls jemand auch mit dieser Kamera im Rennsport fotografiert: Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

Miketest | Canon | EOS7D | EifelRallye |




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