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Dienstag, 13. November 2018

Piaggio hat auf der EICMA den Kumpan Messestand räumen lassen.

Wie in einem schlechten Italo-Western:

Piaggio ließ mit Hilfe der italienischen Finanzpolizei „Guardia di Finanza“ die Elektroroller 1954 Ri der Marke Kumpan von deren EICMA-Messestand entfernen. Der italienische Rollerkonzern stellte Strafanzeige ohne richterlichen Beschluss. Der Vorwurf: Designverstoß und Ähnlichkeit der Leistungsdaten und Systeme.

Wie megapeinlich ist das denn, liegen in Italien die Nerven tatsächlich soo blank? Kumpan baut auf jeden Fall schon länger Elektroroller als Vespa - dürfte doch inzwischen bekannt sein. Siehe auch mein Besuch in Remagen vor 2 Jahren.

Wird Zeit, dass ich da nochmal vorbeifahre - gibt bestimmt lustige Geschichten zu erzählen. Ob ich mir für den Besuch eine Vespa leihen soll?!

(Danke Kurt!)

Vespa | Elettrica | Kumpan | EICMA |


Sonntag, 21. Oktober 2018

Der Mobilitätswandel schleicht sich langsam, aber kontinuierlich, in die Köpfe der Bevölkerung. [Update 2]

Gestern musste ich noch einmal unbedingt zur VLN - den neunten Sieg im neunten Rennen vom Team Kohlhaas durfte ich nicht verpassen:

Mike Frison / renn.tv

Dritter in der VLN Meisterschaft mit einem Ferrari - das hätte vorher auch niemand für möglich gehalten.

Vorher - beim Bäcker - ist mir die Seite 1 der Sueddeutschen in’s Auge gefallen. Ein Elektroroller auf dem Titelbild, eingerahmt von Cholero-Hoeneß und bayerischem Wahlschock - das will was heißen. Und es kommt noch besser: im Artikel geht es nicht um ein hippes neues Modell, sondern ganz konkret um das Gesetzesvakuum, das den Betrieb der kleinen elektrischen Geräte in Deutschland illegal macht.

Mike Frison / renn.tv

Den Kommentar dazu gibt es auch online - kann ich so unterschreiben.

Genau wie den in der selber Zeitung verfassten Beitrag über die deutsche Autoindustrie, deren hartnäckige Ignoranz von Moral und Modernität.

Meine Theorie zum Mobilitätswandel ist ja schon länger, dass nur der öffentliche Druck groß genug werden muss, dann kommt sogar die träge Politik in die Gänge. Gegen die Bestrebungen der Lobbyisten, die am liebsten alles so lassen würden wie es ist.

Einfach machen!

Darum habe ich heute auch meine elektrische Variante wieder ausgeführt - dann fährt man nicht zum nächstgelegenen Bäcker, sondern 1–2 Alternativen weiter - weil es Spaß macht!

Mike Frison / renn.tv

Als ich mit meinen Brötchen wieder beim Bäcker raus bin, ist eine etwa 60-jährige Frau mit ihrer Bäckerbeute in ihren Mercedes SLK gestiegen. Natürlich direkt vor der Tür, keinen Meter zu viel laufen. Benziner, silber, Doppelauspuff. Und wie sie so davonfuhr - nicht leise und Frischluft verbrauchend - dachte ich nur: wie lame.

Es war so einer dieser Momente, in denen man kurz innehält, weil es Klick macht. Mir ist aufgegangen, dass über die Argumente hinaus sich die Elektromobilität durchsetzen wird, einfach weil es sympathischer ist. Vielleicht war der SLK für diese Frau mal die gewünschte Verjüngungskur - aber die Zeiten sind so lange vorbei.

Das Auto - stinkend und laut - war tatsächlich so altbacken wie die Fahrerin. Wo früher um Anerkennung gebuhlt wurde, kann man heute nur noch auf Mitleid hoffen.

Ich bin dann leise und frischluftschonend zurück nach Hause und es gibt niemanden unterwegs, der die Fuhre nicht neugierig mit den Augen inspiziert hätte - so wie es die Kürze der Vorbeifahrt zulässt. Und man kann es ihnen regelrecht ansehen - dieser “Cool, will ich haben!” Gesichtsausdruck.

Und wenn dann noch die Sueddeutsche auf dem Frühstückstisch liegt, wird der Gedanke nahtlos aufgegriffen, um weiter zu reifen. Jedes elektrisch angetriebene Gefährt - der Roller, das Skateboard, Unicycle, usw. - macht den Leuten unterwegs Appetit und so kommt Bewegung in die Sache. Es gilt nur die Kräfte zu überwinden, die das verzweifelt versuchen aufzuhalten, weil sie möchten, dass wir uns weiter faul in’s Auto fallen lassen.

UPDATE:

Leider ist der Gesetzentwurf bisher viel zu kompliziert und restriktiv - wissen die Autoren, dass es gilt den Rückstand zu anderen Ländern zu verringern?

UPDATE 2:

Noch ein Link - ausführliche Hintergründe, ob und warum nicht der kleine elektrische Roller Xiaomi M365, den man auch ab und zu in freier Wildbahn sieht - legal im Straßenverkehr bewegt werden kann. (tl;dr: Nein.)

(Quelle für die Links - danke!)

Elektro | Mobilität | Mobilitätswandel | Elektroroller | RacingOne | VLNLangstrecke |


Freitag, 15. Juni 2018

Le Mans Update aus Immekeppel (Freitag).

Heute war Vorbereitungstag, Patrick hat sogar die Halle saubergemacht:

Mike Frison / renn.tv

Internet läuft stabil:

Mike Frison / renn.tv

… kommt noch ein Beamer dazu. (Detail am Rande: Mühlenkölsch.)

Noch ein paar Autos umrangieren:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

… und dann dürfen auch nicht-Betriebsangehörige rein!

Mike Frison / renn.tv

Es haben sich sogar schon ein paar (!) Elektroroller vorgestellt:

Mike Frison / renn.tv

Morgen wird dann gemütlich gegrillt und Bierchen getrunken - und noch viel mehr Benzin gequatscht.

Wer spontan vorbeikommen will: hier geht’s lang.

LeMans | dpMotorsport | Immekeppel |


Mittwoch, 13. Juni 2018

Den Elektroroller bringe ich am Wochenende mal mit nach Immekeppel.

Beim Brasseln in der Garage heute habe ich auch nochmal den Elektroroller an’s Tageslicht gezogen und die Reifen aufgepumpt. Was nicht so einfach war wegen diesen Plastikverkleidungsdeckeln, aber ich möchte sie dranlassen, weil sie a) den Motor verstecken und b) so schön oldschool sind. Jetzt habe ich das Loch am Ventil einfach größer gesägt.

Einen Platten möchte ich damit allerdings nicht gerne haben - zumindest nicht hinten.

Waschen war auch angesagt. Ist ja zum Glück nicht viel Material dran - von daher schnell erledigt. Nur mit dem Wasser muss man vorsichtig bzw. sparsam sein - verträgt sich nicht so gut mit der Elektrik. Der Arme war immer noch eingestaubt von meiner Nordschleifentour beim 24h-Rennen.

Mike Frison / renn.tv

Da schließt sich der Kreis, denn 24h ist auch diese Woche das Thema - allerdings in Le Mans. Bzw. in Immekeppel! Die Vorbereitungen laufen und ich dachte ich lade den Roller auch mal ein - vielleicht muss man ja mal was besorgen fahren oder jemand möchte ihn mal ausprobieren? Kein Problem. Aber Vorsicht: macht süchtig!

Mike Frison / renn.tv

Eine weitere Mini-Baustelle im Fuhrpark ist die Hornet - frisch ge-TÜV’t und bereift - ich hatte berichtet. Inzwischen bin ich auch mal ausgerückt auf der Landstraße - musste ja die Reifen probefahren.

Mike Frison / renn.tv

Und was soll ich sagen, das Motorrad ist wie verwandelt: kein zickiges Einlenken, kein Aufstellen beim Bremsen - so muss das sein. Ich erkläre mir das so, dass die Vorgängerreifen (Michelin - vom Vorbesitzer) schon etwas älter waren und auch eckig gefahren. Eventuell hat der Pirelli auch einen anderen Radius quer über den Reifen. Jedenfalls bin ich happy - das mit dem Grip-Testen habe ich mir mal noch gespart, aber bis jetzt passt’s. Noch Ölwechsel und vorne neue Bremsbeläge, dann ist das Moped wieder voll einsatzbereit.

Es warten nämlich noch andere Gerätschaften auf Zuwendung.

Mike Frison / renn.tv

Fuhrpark |


Sonntag, 13. Mai 2018

N24h - Besuch am Samstag.

Das Rennen läuft noch - gerade war Re-Start - und es tobt ein gigantischer Kampf um die Führung.

Gestern wollte ich mir den Start anschauen und auch einmal ausprobieren, ob der Elektroroller mich eine Runde um die Strecke trägt.

Zum Glück gibt es im Fahrerlager einen Rollerpark:

N24h 2018 - Samstag.

Die Startaufstellung wie immer ein komplettes Menschenmeer - versucht mal die Autos zu finden:

N24h 2018 - Samstag.

Ich habe mir mal den Weg durch die Menge gebahnt - und nicht nur Christian Menzel war skeptisch, als ich mit der niedlichen GoPro ein Selfie machen wollte:

N24h 2018 - Samstag.

Aber da passen sogar noch mehr Wochenspiegler drauf - gut dass ich einen langen Arm habe:

N24h 2018 - Samstag.

Was ist das denn? Elektro-Skateboard in der Startaufstellung?

N24h 2018 - Samstag.

Ja - hier der dazugehörige Fahrer - hat damit Kamerafahrten gemacht:

N24h 2018 - Samstag.

Wo es diese Aufnahmen wohl zu sehen gibt?

Die Ruhe vor dem Sturm - die Tribünen brechend voll:

N24h 2018 - Samstag.

Ich habe mich und den Roller mal in Position gebracht:

N24h 2018 - Samstag.

… und ich wundere mich immer, dass die Fotografen irgendwie scharf darauf sind, alle das gleiche Foto zu machen:

N24h 2018 - Samstag.

Ich halte mich mal an diese Perspektive, obwohl die Nürburg kaum noch auszumachen ist:

N24h 2018 - Samstag.

Dafür aber eine schöne Zuschauerkulisse im Hintergrund:

N24h 2018 - Samstag.

Schön, dass direkt 2 Mustangs dabei waren:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

… und auch klassische Opel wieder stark vertreten sind:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Von Dörr kamen direkt 2 dieser Lambos und irgendwie ist es den Veranstaltern gelungen, sie in letzter Sekunde in eine eigene SP-Y Klasse zu packen. Hauptsache Nfiziert:

N24h 2018 - Samstag.

Genug gearbeitet, erstmal Mittagspause. Wofür habe ich mir denn meine Brote geschmiert?

N24h 2018 - Samstag.

Weil ich schon gerade an der Grand-Prix-Strecke war, bin ich auch noch runter zur Dunlopkehre gescootert. So oft wird die ja leider nicht befahren.

Dort war ein VIP Bereich eingerichtet:

N24h 2018 - Samstag.

Aber auch die Drohnies unterwegs:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Sind schon scharfe Geräte.

Ich bin dann mal weiter über Hatzenbach Richtung Schwedenkreuz, um dann nach der Quiddelbacher Brücke diesen schönen Fotospot zu finden:

N24h 2018 - Samstag.

Im Vergleich zum Donnerstag war es an der Strecke rappelvoll. Hier der Anblick im Wehrseifen:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Erstmal Mittagspause in Breidscheid und dann die lange Auffahrt im Kesselchen Richtung Karussell. Immer ein lohnendes Ausflugsziel - besonders zum Fotografieren:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Der Roller hat tapfer durchgehalten und ich war dann auch soweit durch.

Noch ein Pflicht Check-In an der Retticam:

N24h 2018 - Samstag.

… und natürlich noch Fachsimpeln mit dem Chef des Hauses (Retti). Wo es inzwischen sogar solche Aufkleber gibt:

N24h 2018 - Samstag.

Der Roller war nach der Strichanzeige auf den Akkus zu folgern noch halbvoll - ordentlich für die ganzen Steigungen. Ich wurde schon gefragt, was das für ein Hersteller sei - sorry, Eigenbau. Ausgangspunkt war Thomas mit diesem Gefährt, den ich dann in feinster Chinamanier kopiert habe.

Jetzt reicht mir die Zeit noch genau, um mir den Schlußspurt anzuschauen - spannend!

N24h | Mikebericht |


Freitag, 11. Mai 2018

Schöner N24h Freitag.

Heute hat für mich der Tag am Ring erst nachmittags angefangen, weil ich ja noch den Beitrag über gestern schreiben musste. Also entspannt im Kesselchen mit dem Elektroroller hochgesurft - und es hat sich gelohnt: noch etwas Qualifying vom N24h mitbekommen …

N24h 2018 - Freitag.

N24h 2018 - Freitag.

.. auch wenn ich hier keinen Mut hätte zu campen:

N24h 2018 - Freitag.

Und dann die WTCR über die letzte Kurve fliegen zu sehen, um für die Steilstreckenkurve zu ankern - das ist schon ein Spektakel.

Ich wollte mal den Roller an der Steilstrecke testen - aber das kannste vergessen. Ich schätze da bräuchte er doppelte Leistung:

N24h 2018 - Freitag.

Über den normalen Weg hat es aber gut geklappt - und der ist ja auch nicht unsteil.

Das Top 30 Qualifying dann an der Hohen Acht bzw. Wippermann angeschaut und es ist beängstigend, wie schnell die Autos dort dank Aerodynamik um’s Eck pfeilen.

Das Wetter war Hammer - wird immer besser und es war noch genau so wenig los wie gestern.

N24h 2018 - Freitag.

Was gut ist, denn man hat am Zaun freie Auswahl was den Sichtplatz angeht und mit dem Fahrrad oder Roller kann man prima am Zaun langfahren - sehr angenehm.

N24h 2018 - Freitag.

Auch sind die Leute alle sehr entspannt, weil man sich nicht so dicht auf der Pelle hockt und alle sich streßfrei ordentlich breit machen können. Das hebt die Stimmung.

Zum Abschluss noch ein Bierchen im Brünnchen …

N24h 2018 - Freitag.

... und der Rückweg wurde standesgemäß über die Nordschleife angetreten - super Erlebnis und der Roller ist jetzt offiziell eingeweiht worden.

N24h 2018 - Freitag.

N24h | WTCR | Elektroroller |


Freitag, 30. März 2018

Wie der deutsche Amtsschimmel sich erfolgreich gegen Elektromobilität wehrt.

Eine Münchnerin hat einen unverschuldeten Unfall mit dem Elektroroller - Totalschaden.

Daraufhin kauft sie sich einen Neuen, bekommt aber keine Förderung:

Den neuen Roller, den sie als Ersatz bekam, fördert die Stadt nicht, der Grund: Eichinger hätte einen neuen Antrag stellen und auf dessen Genehmigung warten müssen, bevor sie den Ersatzroller bestellte. Aber daran hatte sie nicht gedacht - und nachträglich gestellte Anträge werden kategorisch nicht genehmigt.

Mit Betonung auf kategorisch - weil, wo kämen wir da hin? Wenn jeder wie er lustig ist, Elektroroller kauft? Kruzifix auch.

Dann lieber ersticken.


Freitag, 16. März 2018

1.100 km mit dem Elektromotorrad in 24h.

Hier musste ich lachen:

Mit seiner ZERO SR 13.0 fuhr der Berliner 24 Stunden lang einen rund 100 Kilometer langen Abschnitt der B 96 zwischen Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) und Oranienburg (Brandenburg) hin und her.

Auch eine Möglichkeit!

Für den Eigenbauroller muss ich auch noch so einen Reichweitenversuch machen. Allerdings dann eher auf einer 5 km Runde, die bei uns hinter dem Haus ist.


Sonntag, 24. September 2017

Hier möchte jemand den Zweitaktroller verbieten - seine Zeit sei abgelaufen und er lässt sich aufgrund des Nutzerverhaltens ideal durch den Elektroroller ersetzen.


Donnerstag, 24. August 2017

Nach Honda bringt auch Peugeot schon nächstes Jahr einen Elektroroller.


Dienstag, 22. August 2017

Honda plant Elektroroller für 2018.

Jetzt kommt also doch langsam Bewegung in die Sache. Die anderen werden nachziehen - und die Lawine kommt in’s Rollen.

So enttäuschend die Intermot 2016 war - so spannend könnte sie 2018 werden.

Elektro | Honda | Intermot | Roller | Elektroroller |


Montag, 21. August 2017

Ausgewachsene Elektroroller gibt es jetzt schon für 2.000 € - Tendenz: fallend.


Montag, 17. Juli 2017

Elektroroller kann man jetzt bei Tchibo kaufen.

Und zwar den NIU N1s. (Nicht zu verwechseln mit NIO!)

Hier die Eckdaten: 2.700€ - 1,5KW Motor (bis 2,4KW) - 1,7kWh Batterie (60V / 29Ah).

Bisschen dünn der Motor, aber ist ja nur ein Roller. Und wie nicht anders zu erwarten, wenn man sowas von Tchibo angeboten bekommt, gibt es dann solche schönen Übersetzungs-Formulierungen bei den technischen Daten.

Kumpan aus Remagen werden diese Entwicklung interessiert beobachten, das ist die Elektroroller Startup-Firma, die ich letztes Jahr im Herbst besucht habe. Und die ganz aktuell einen neuen Investor an Land gezogen haben.

Elektroroller | Tchibo | Kumpan |


Dienstag, 15. November 2016

Sehr übersichtlicher Elektroroller Bausatz.

Aus so wenigen Einzelteilen besteht der Niu N1:

Das ist beeindruckend übersichtlich!

Die Daten können sich auch sehen lassen - UVP mit 2.699€ ebenfalls:

Natürlich dann nicht als Bausatz, sondern tutti kompletti montiert.

NiuN1 | Elektroroller | Elektro |


Donnerstag, 10. November 2016

Vespa jetzt doch mit Elektroroller - aber erst Ende 2017.

Genau vor einem Monat habe ich über die elektrische Enttäuschung bei der Intermot gerantet - jetzt stellt Vespa / Piaggio auf der EICMA in Mailand einen Elektroroller in Aussicht:

Introducing the Vespa Elettrica project (..) for which production and sales are planned for the second half of 2017.

Viel zu spät meiner Meinung nach - aber immerhin gibt es Startup´s wie Kumpan die Möglichkeit sich im Markt zu etablieren.

Elektro | Vespa | Piaggio | Elettrica |


Samstag, 29. Oktober 2016

Zu Besuch bei Kumpan - elektrische Roller aus Remagen.

Wer meinen Intermot Bericht gelesen hat, dem werden sie schon aufgefallen sein: die Kumpan Elektroroller.

Als ich mich vor 2 Wochen dort am Stand als Blogger vorstellte meinte man: na dann komm doch mal bei uns in Remagen vorbei und wir zeigen Dir alles!

Gesagt - getan - Termin gemacht und gestern war es soweit. Transit gesattelt und Caracciola’s Geburtsort im Kreis Ahrweiler besucht:

Die junge Firma - als Startup 2010 in’s Leben gerufen - hat ihr Quartier im ehemaligen Sitz von Schauff bezogen.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Es gibt sogar noch ein paar verlorene Zeitzeugen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bereits in ihrer 2.Generation und der Einsitzer mit dem Namen 1953 wiegt leer 75 kg, hat 10 Zoll Räder und kann bis zu 3 der selbstentwickelten Akkus aufnehmen:

Der Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das mit den entnehmbaren Akkus hat einen Grund: jeder wiegt 10 kg, also gerade OK, um sie zum Laden in die Wohnung tragen zu können. Hat ja nicht jeder eine Garage mit Steckdose und ein Kabel möchte man in der Stadt auch nicht aus dem Fenster werfen.

Ist doch einfach und clever gelöst. So ein Akku hat 29 Ah und das entspricht bei 51V Nennleistung knapp 1.500 Wh. Damit kommt man etwa 50 km weit - das ist schon eine gute Strecke für einen Roller. Mit 3 Akkus sind das 150 km - das fährt meiner Meinung nach kein Mensch mit einem 45 km/h Roller am Tag - und nachts kann man ja immer wieder aufladen.

Bei einem Strompreis von 0,25 € kWh entsprechen die Kosten etwa 0,75 € / 100 km.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Akkus werden übrigens von der deutschen Firma Ansmann nach den Vorgaben von Kumpan gefertigt.

Der aktuelle Ladestand wird natürlich im Cockpit angezeigt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Elektronik wird In-House ausgetüftelt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… ebenso wie eigentlich der ganze Rest von dem Roller. Philip Tykesson - einer der 3 Brüder, die die Firma gegründet haben - zeigt mir den Entstehungsprozess der Komponenten - das geht dann auch schonmal ganz un-technisch mit Papier und Pappe:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bewusst im Retrostil designed - im Gegensatz zu z.B. einem BMW i3 möchte man ein Produkt anbieten, das vielen Leuten gefällt.

Die Lampe ist ein Kumpan Erkennungsmerkmal …

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Technik und das Design der Roller werden komplett in Remagen gestaltet - je nach Aufgabenstellung auch mit Unterstützung weiterer Ingenieurbüros. Die Komponenten werden nach Kumpan Vorgaben auch in China gefertigt, aber zusammengebaut wird wieder in Remagen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… wo auch die Einzelteile vorgehalten werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… und die Roller dann per DHL verschickt werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Neben dem 1-sitzigen 1953:

Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… gibt es noch den 2-sitzigen 1954 L, der läuft auf 12 Zoll Rädern:

Kumpan Modell 1954 L - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Nach den ganzen Hintergründen war ich natürlich scharf auf eine Probefahrt und die Probanden standen schon bereit:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Ich habe mich dann mal bemüht ein wenig Remagen unsicher zu machen:

Mike auf dem Kumpan 1954 L, bereit zur Probefahrt - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das ist schon ungewohnt ohne Geräusch loszufahren, aber man gewöhnt sich schnell daran. Der Roller fährt 45 km/h, ist ja auch eine kleine Nummer. Für mich könnte er etwas größer sein, aber Roller für 2 Meter Leute wären wohl auch eher eine Randerscheinung.

Eine große Herausforderung ist bei einem lautlosen Gefährt die Passgenauigkeit der Anbauteile. Denn man hört jedes rappelnde Geräusch, was bei einem Verbrenner natürlich übertönt wird.

Gewöhnungsbedürftig fand ich auch, dass der Motor nicht mehr anschiebt, wenn man bremst - ähnlich wie man das von der Kartbahn kennt: Bremse = Motor aus. Aber unsereiner bremst ja gewohnheitsmäßig in die Kurven rein und da ist es dann eher suboptimal, wenn der Vortrieb so schlagartig ausgeknipst wird.

Neu - aber angenehm - ist die Tatsache, dass der Motor wenig Widerstand leistet im Rollbetrieb, d.h. wenn man vom Gas geht, dann rollt das quasi ungebremst weiter. Da ist ein Benzinmotor mit seinen beweglichen Teilen doch viel bremsender im Einsatz.

Der Motor im Kumpan ist ein bürstenloser Radnabenmotor, d.h. Verschleiß findet nicht statt. Es gibt dadurch auch keine Kette und großartige Inspektionen sind nicht nötig. Das beschränkt sich auf Luft prüfen und Bremsbeläge wechseln - aber viel mehr fällt einem zu dem Thema nicht ein. Höchstens wenn Lenkkopf- oder Radlager mal fällig werden - aber das dauert ja.

Neben den beiden Rollern hat Kumpan noch diesen witzigen Tretroller entworfen:

Kumpan Tretroller Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Hört auf den Namen 1950 und fährt 20 km/h schnell. Das hat den Vorteil, dass man keinen Helm braucht. Die Straßenverkehr-Variante mit Licht und kleinem Nummernschild wiegt nur 16 kg und dank Klappmechanismus passt das Teil auch in jeden Kofferraum.

Philipp hat mal vorgeführt, wie das geht: man kann die Geschwindigkeit durch ganz normales Rollern vorgeben und die wird dann gehalten:

Philipp Tykesson auf dem Kumpan Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das macht Spaß:

Mike auf dem Kumpan 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… auch wenn ich mir den Lenker etwas höher gewünscht hätte:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Preise für die 3 Modelle liegen bei 1.799€ für den Tretroller (StVZ-Version), 3.849€ für den Einsitzer und 3.999€ für den Zweisitzer.

Das ist schon gutes Vespa Niveau - aber Piaggio hat noch nichts Elektrisches im Angebot und der Vergleich mit dem Verbrenner hinkt, weil man damit immer zur Tankstelle muss.

Bisher hat Kumpan schon über 2.500 Roller verkauft und für die Zukunft hat man sich einiges vorgenommen. Den nächsten Roller - 1954 Ri - soll es auch mit großem Nummernschild geben, 80 bis 100 Sachen werden dann drin sein. Dauert aber noch ein Jahr, bis er fertig ist.

Wenn ihr mal in Remagen seid, schaut einfach bei Kumpan vorbei: goo.gl/2DpaXq. Die haben eine schöne Ausstellung und man kann auch die Modelle probefahren.

UPDATE:

Im Nachhinein bin ich gebeten worden einige Fotos nicht zu veröffentlichen. Schade, aber was will man machen - ihr seht also hier den editierten Beitrag.

Kumpan | Remagen | Mikebericht |


Sonntag, 11. August 2013

Mikebericht vom Oldtimer Grand Prix.

Am Wochenende war ich mal beim Oldtimer Grand Prix, hab ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Vor allem den Freitag wollte ich mir anschauen, der einzige Tag, an dem im Rahmen der Veranstaltung auf der Nordschleife Rennen gefahren wird. Hat sich echt gelohnt.

So ist Marco Werner Runde für Runde mit dem Elfer durch Eschbach gesurft, eine echte Augenweide!

Man hat auch schon auf dem Brünnchen Parkplatz geahnt, daß das kein normales Wochenende ist.

Wer den Schaden hat, ...

Guckt Euch dieses Auto an, das war riiiiesig! Alles irgendwie doppelt so groß wie normal. Der Wagen hört auf den niedlichen Namen "The Beastie" und hier hab ich auch ein Foto in Fahrt gefunden. Hab dann auch gelernt: Baujahr 1918, 150 PS, 3,5 Tonnen und 6 Zylinder mit 14,5 Liter Hubraum!! Damit gewinnste jedes Quartett ;)

Gab auch neue Autos, die Hersteller haben teilweise große Areale gebucht. Das ist der Jaguar C-X75, aus dem Datenblatt hab ich: 1600ccm, 862 PS, 3,8 Liter auf 100km. Soll aber nicht in Serie gehen. Hier noch ein Bild von vorne im Instagram-Feed.

Kaum im Fahrerlager angekommen, wurde ich auch schon von den ersten Computerproblemen begrüsst. Wenn das nur immer so einfach wäre wie beim Wolfgang! :)

Der erste nfizierte ließ auch nicht lange auf sich warten.

BMW Senior Team! Hab ich so auch noch nicht gesehen. Das muß man erstmal entdecken bei so einem atemberaubenden Anblick ;)

Die DRM Teilnehmer rücken an ...

... einer schöner als der andere.

Konnte ich mal die neue kleine EOS 100D ausprobieren, das hier ist 1/60.

Aber irgendwie ...

... bekommt man ...

... den Eindruck, daß bei der DRM ...

... nur ...

... BMW gefahren sind! Was für sagenhafte Fahrzeuge. Vergleicht das mal mit der heutigen BMW Palette, da geht im Moment nicht viel. Außer Gewicht.

Ein Hörprobe habe ich auch mitgebracht. Schaut mal wie ich mich erschrecke, als der Gas gibt! Haha!

Der Parc Fermé war immer gut gefüllt, z.B. mit diesen Formel 1.

Ohne GoPro geht heutzutage garnichts mehr.

Selbst die Kaffeebude authentisch. Aber wie ätzend, daß man selbst dort Ringcard brauchte. Die haben doch tatsächlich dem ganzen Event diese Gängelei aufgezwungen. Hab das an der Imbissbude beobachtet, wie Drückerkolonnen sind die Grünhemden im Einsatz und bearbeiten die wartende Schlange. Da sind nicht wenige dabei die sich die Schallplatte anhören und dann völlig verständnislos und mit knurrendem Magen wieder abdrehen.

Die Ringcard gehört so schnell wie möglich abgeschafft, weiß sowieso nicht was das soll, nachdem es Kai Richter's CST garnicht mehr gibt.

Beim Wandern durch das Fahrerlager muß man immer die Kamera griffbereit halten!

Und dann stelle ich fest, daß ich der einzig korrekt gekleidete für die 90 Jahre Le Mans Ausstellung bin! :)

Und was für eine Ausstellung das ist: hier der Porsche GT1 von Uwe Alzen, Jörg Müller und Bob Wollek.

Was ich nicht verstehe und vielleicht erklärt mir das jemand: "40 Jahre 911" steht vorne drauf, das Auto ist von 1998 und dieses Jahr ist "50 Jahre 911"?

Von der Erklärtafel hab ich, daß '98 Aiello/McNish/Ortelli den 16.Gesamtsieg für Porsche eingefahren haben - das ist Rekord. Die 25 hat lange geführt, doch "kurz vor Schluß endeten die Siegeshoffnungen mit einem Dreher von Jörg Müller." Normalerweise steht das Auto wohl im Porschemuseum.

So aufgereiht habe ich diese Autos auch noch nicht gesehen. Der GT One ist eine Augenweide, dem widme ich mal einen Extra-Eintrag!

Der 2012er Siegerwagen R18 mit dem Spitznamen "Electra". Wusst ich so auch nicht, aber André Lotterer hat das auf Insta kommentiert. 2012 war das mit der Radtour ;)

Die kleine 100D mit dem 18-55 Kitobjektiv ist echt gut, hier im schummrigen Zelt aufgenommen, 1/60 bei Blende 5,0 und ISO 640 im Automatikmodus mit ohne Blitz - so gefällt mir das. Ich glaube der Kamera widme ich auch mal einen Extra-Eintrag. Da passt sogar das 300er drauf! ;)

Das sah mal interessant aus, kennt das jemand? Kleiner Elektroroller für schmale Mark?

Es wurde auch standesgemäß gebastelt, ...

... aber muß man gleich einen DTM BMW durchsägen? :)

Transit!

Noch ein Le Mans Auto - diesmal von Gordon Murray. Was macht eigentlich sein Stadtauto-Projekt?

Das war am Stand von McLaren Düsseldorf und es hat sich eine interessante Gesprächsrunde gebildet. Kennt Ihr alle?

Steht dann da so unschuldig ein Formel 1 mit auf dem Stand und man ist ja gewohnt, daß das Dummies sind.

Aber nicht beim Oldtimer GP! Das ist Alain Prost's Weltmeister-Gewinner von 1989 - original.

So sind die damals gefahren, mit H-Schaltung und 2 Knöpfen am Lenkrad.

Hier auch nochmal abgefilmt.

Den hab ich mit 1/30stel verhaftet! ;)

Im DRM Zelt ...

... jede Menge BMW nach dem Rennen und ...

... man konnte überall den Kopf bzw. die Kamera reinstecken. GoPro soweit das Auge reicht, da müssen wir mal ab und zu bei youtube checken!

6-Zylinder im übersichtlichen Motorraum, ...

... da wo heutzutage eine Airbox sitzt. Hier nur die pure Orchester-Kapelle!

Und die Zündfolge.

Kaum aus dem Auto wird schon Fernsehen geguckt, ich sag's ja: GoPro.

So sieht der Maschinenraum beim M1 aus.

Stilechte Verkaufsstände.

Und ein Gruppe C mit Straßenzulassung?

Schönheiten, die auch im Rennen ordentlich bewegt werden.

Wobei ich mich frage, ob das die Ferrari Originallackierung ist?

Und dann war da noch: Porsche! Riesen-Areal wie immer in der Mercedes-Arena.

Inklusive Traktoren.

Und Walter Röhrl Autogramm geht immer.

Das ist der neue Alfa Romeo 4C, den gibt es bald zu kaufen. Um die 1.000 kg, 240 PS und 61k Euro.

Das Schöne am OGP, daß man sich überall frei bewegen kann.

Und einem immer ...

... solche ...

... tollen Autos vor die Linse fahren!

Am liebsten sind mir aber die Autos, denen man ihr Alter auch ansieht. :)

Und dann war der (Sams)Tag schon wieder zuende - und ich hab' kein einziges Rennen gesehen! Braucht man garnicht unbedingt, das Fahrerlager bietet ein Höhepunkt nach dem anderen. Und eigentlich wollte ich ja nur mal die neue Kamera ausprobieren. Nächstes Jahr guck ich dann vielleicht mal ein Rennen. :)

Tags: OldtimerGrandPrix | MarcoWerner | TheBeastie | CX75 | McLaren | Nothelle | Ringcard | LeMans | LM24


Freitag, 23. Oktober 2009

Das sind doch mal schicke Elektroroller. Wurden auf der Tokyo Motorshow von Yamaha vorgestellt. Bei Yamaha heißen die "Light, Smart, Clean and Silent" - ähnlich BMW's "Simple und Clever". Dem Marketing gehen langsam die Begriffe aus!


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