Vollansicht

Donnerstag, 09. August 2018

Fred Lambert von Electrek hat sich ein Sur-Ron gekauft.

Das sind die Geräte ohne Namen zwischen Fahrrad und Motorrad:

$3.500, 50kg, 6kW.

Ich hatte mal "Freebike" in's Spiel gebracht.


Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Montag, 21. Mai 2018

Besuch bei der Formel E und dem Berlin Grand Prix.

So eine Email hat man auch nicht alle Tage im Posteingang und beinahe hätte ich sie sogar in den Spam-Ordner verschoben:

Wir laden Sie herzlich ein zum Formel E Berlin E-Prix, auf dem Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, am 18. und 19. Mai 2018. Bitte geben Sie uns zeitnah eine Rückmeldung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Wo ist der Haken? Die Mail kam mit freundlichen Grüßen aus Zuffenhausen - von Porsche und wie sich rausstellte völlig hakenlos. Im Gegenteil.

Aber wieso Porsche? Die fahren doch noch nicht in der Formel E mit? Kommen auch nicht nächste Saison, sondern erst übernächste!?

Egal - dachte ich mir - ich werde es in Berlin schon rausfinden - schauen wir uns den Spaß einmal an. Wobei ich das 24h-Rennen noch halb in den Knochen hatte (Do, Fr, Sa) und außerdem am Donnerstag noch Hondas in allen Gewichtsklassen durch die Gegend scheuchen durfte.

Und nachdem ich am Ring viel gelaufen und in Erlensee viel gefahren war, durfte ich in Berlin mal Passagier spielen. Ein Panamera Turbo S stand zur Abholung bereit und wie es sich gehört für einen Formel E Event gleich in der Hybrid Version:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Blenden wir mal für einen Augenblick die Kostenseite aus - das ist schon ein schwer beeindruckendes Automobil, wenn man mal die Gelegenheit hat in einem mitzufahren. Hat auch eine erwähnenswerte elektrische Reichweite von 40–50 km mit voller Batterie, die immerhin 14 kWh Energie bevorratet. Kann man extern laden (Plug-In) und lädt sich auch während der Fahrt relativ fix auf. Und Rekuperation gibt es auch.

Wisst Ihr noch die Porsche-Austellung in Berlin, die ich im Blog hatte? Das hätte ich damals beim Schreiben auch nicht gedacht, dass ich mir das selber anschauen könnte, aber es war unser erster Programmpunkt.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das ist der Bugatti-Motor. Der hat nicht einen, sondern 2 dicke Turbos:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Pro Seite!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Also insgesamt vier ausgewachsene Aufpuster - das ist doch mal Boost.

Ist eine witzige Ausstellung, aber nur noch diesen Monat. Der Grund für die Austellung:

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356–001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer Marke, die seit 70 Jahren weit mehr als nur Automobile produziert.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der Mission E war auch da:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und wie man sieht hat der Wagen sogar schon Patina:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und ein Easter Egg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und dicke 22-Zöller:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Mark Webber war vor Ort:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und hat erzählt, dass er kürzlich auch schon Mission E gefahren ist.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Hier ist Mark’s Bericht inklusive Video!

Rod Chong probiert eine Virtual Reality Brille aus, mit der man sich das Antriebssystem im Panamera Hybrid erklären lassen kann:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Rod kannte ich von früher, als er noch bei Speedhunters / EA war - da hat er mir mal die Gelegenheit gegeben die Situation am Nürburgring zu erklären. Das war 2012 - kleine Welt! Und schön sich mal in echt zu treffen.

Am nächsten Tag war aber dann Rennstrecke angesagt - bzw. Flugplatz Tempelhof:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sogar ein klitzekleiner Hinweis auf Porsche war zu finden:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Außerhalb des Geländes haben die Berliner eine riesengroße Ovalbahn, auf der sie mit allem möglichem rollenden Gerät unterwegs waren - sowas würde ich mir für zuhause auch wünschen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Als ich relativ früh morgens ankam, war es noch ruhig:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sollte sich aber bald ändern - später waren die Eventflächen, das Fahrerlager und die Tribünen rappelvoll:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Denn alle waren gekommen, um die Formel E zu sehen - mitten in der Stadt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Eigentlich wollte ich mit dem Gehörschutz einen Gag machen - hatte ich mir zuhause schon überlegt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber dann habe ich Zuschauer mit Ohrstopfen gesehen und wurde stutzig. Und tatsächlich - die Autos sind ziemlich laut. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben - eine Mischung aus Zischen und Pfeifen - aber alles andere als leise. Und dazu die Boxen mit Kommentar und Musik - die waren so laut, dass ich echt froh war den Hörschutz dabei zu haben. Die sind übrigens Maßanfertigung und super komfortabel - da wollte ich mal einen eigenen Artikel drüber schreiben - watch this space.

Bei den Zuschauern sind einige Pros dabei - dieser hier hat schon jedes Rennen in Berlin besucht und konnte mir Anfänger alles beantworten. Und er hatte einige Utensilien, die noch auf ein Autogramm warteten.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber auch sonst gab es viel zu sehen und zu entdecken, selbst der Nürburgring hat sich eingeschlichen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der schicke Audi aus der virtuellen Rennwelt - in der Realität angekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die Official Cars ungewohnt, aber elektrisch:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Skurril den Maibaum erklärt zu bekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und den Naschtisch bei den VIPs versteckt in der Dunkelkammer:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Viele Anbieter haben die Gelegenheit genutzt sich in dem Umfeld zu präsentieren, z.B. dieses witzige Unimoke Fahrrad:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sind Berliner

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und konnte man auch probefahren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Wie man so einiges fahren konnte. Für Kinder:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Erwachsene:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das mit der Kartbahn zeigt mal wieder, wie unsinnig und kurzsichtig die ganzen fixen Installationen am Ring sind mit ihrem riesigen Investionsvolumen. Heutzutage baut man sowas temporär dort, wo es gebraucht wird.

Hier wurde auch ein Fahrer gesucht, aber bei dem Einsatzgebiet bin ich mir nicht so ganz sicher:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Seit dem StreetScooter bin ich ja DHL Fan - es ist sehr beeindruckend eine so große Firma zu sehen, die es schafft Innovationen zu entdecken, zu fördern und auf den Markt zu bringen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die hatten dort auch ein neues Lastenrad in Kooperation mit einem holländischen Hersteller und ich muss ja alles Mobile auszuprobieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die T-Shirt Farbe passt ja schonmal. Muss ich mir merken, falls ich mal auf Jobsuche bin!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Oh oh - Mellowboard - Pulsschlagverdopplung!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich erkläre das mal: mein Ideal der mobilen Fortbewegung ist ein elektrisches Skateboard, weil es klein, schnell und trotzdem ausdauernd ist. Das Problem: die Dinger sind noch sauteuer und man braucht ein paar Skills, um am Zielort und nicht im Spital anzukommen. Auf meinem Weihnachtswunschzettel vor ein paar Jahren stand ein kleines Pennyboard, das ich auch bekommen habe. Und mit dem ich seitdem mehr oder weniger erfolgreich übe. Und darauf warte, dass die elektrischen Versionen im Preis fallen. Oder ich vielleicht mal irgendwo ein elektrisches Skateboard ausprobieren kann.

Und da ist dann auf einmal dieser Mellow-Stand vor mir - da war klar: jetzt wird es ernst!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding ist der Hit - Johannes Schewe, Gründer und CEO - hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und dann bin ich tatsächlich gefahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding geht stramm zur Sache, traut man dem kleinen Apparat nicht zu. Jedenfalls schneller, als es für mich vernünftig wäre. Da waren andere sicherer unterwegs und haben direkt mal das Aufgabengebiet erweitert:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Danke Johannes für die geduldigen Erklärungen - ich bin jetzt Fan:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Leider richtig teuer das gute Stück mit knapp 2.000 € - aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es sein Geld wert ist. Super hochwertig und durchdacht, läuft fast unhörbar leise mit Direktantrieb - genau mein Fall, ich fürchte ich muss das haben.

Zurück beim Sport war Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg oft umlagert und beliebtes Selfie-Opfer. Das war ziemlich lustig, denn er schnappt sich dann immer das Handy der Jagenden und macht das Foto selber - ich schätze er hat rausgefunden, dass das dann schneller geht und ist ja auch ganz cool zu wissen, dass er das Foto gemacht hat:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Zwei Monegassen unter sich:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Selbst El Presidente gab sich die Ehre - der Stellenwert der Formel E ist überall zu spüren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico war aber nicht nur zum Gucken da, denn das Generation 2 Auto …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… wurde zum ersten Mal fahrend ausgeführt - von Nico Rosberg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico hat die Ausfahrt schon verarbeitet in seinem Vlog - passend zum Porsche Bezug startet die Sequenz bei 9:11:

youtu.be/XyxVnW-YBKM?t=9m11s

Von der Formula E Orga gibt es auch ein Video dazu.

Spannend auch das Roborace Projekt - hatte ich ja schon öfter hier im Blog.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Jetzt war die Gelegenheit alles erklärt zu bekommen …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Timo hat sich die Mühe gemacht:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Team ist gut im Stress alles fertig zu bekommen. Das Problem sei dabei nichtmal die Schwierigkeit der einzelnen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr alles zusammenzufügen und Kontrolle über die Komplexität zu erhalten.

Sie hatten in Berlin einen kleinen Wettbewerb, wo auf der Strecke zwei Teams gegeneinander angetreten sind. Ich dachte immer, die Autos würden mit AI gesteuert, aber es sind vielmehr Algorithmen, die von konkurrierenden Teams unterschiedlich umgesetzt werden. Am Ende fährt das Auto aber nach wie vor autonom, es wird also nicht einfach nur die Strecke einprogrammiert.

Und da es Traditionen zu wahren gilt, gab es wie beim Hondafahren auch in Berlin einen schönen Stickertausch - diesmal mit Roborace-Rod:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Daniel Abt hatte beim deutschen Heimspiel eine große Fangemeinde:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… konnte nach Pole auch das Rennen für sich entscheiden. Es wurde sogar ein Audi-Doppelsieg.

Hier sind die Race-Highlights im Video:

youtu.be/X_A-cUtbgSQ

André Lotterer hätte ich es auch gegönnt …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… aber er kämpft noch weiter nach vorne zu kommen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der André ist ein gutes Stichwort, denn beim Abendessen mit den Porscheleuten kamen wir auch auf die Rekordrunde in Spa zu sprechen. Da ist nämlich nicht nur das Auto am Limit, sondern auch der Fahrer. Die hatten alle mächtig Respekt vor der Nummer, es stehen ab und zu immerhin 5G auf der Fliehkräfteuhr. Leider können wir auf das Onboardvideo lange warten: keine Kamera im Auto.

Pikes Peak war für den Chef–919 übrigens auch im Gespräch - eh klar. Aber das ist inzwischen konzernintern schon besetzt - schade.

Und extra zur Gestaltung meiner eleganten Übergänge war Maren Braun auch in Berlin:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und Fritz Enzinger, der inzwischen den Motorsport für die gesamte Volkswagen-Gruppe leitet:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Lange nicht getroffen habe ich Romolo Liebchen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Meiner Meinung nach ist er der Grund, warum BMW Motorräder vom biederen Rentnerboxer inzwischen zum gefragten Rennmotorrad avanciert sind. Mit einer privat eingesetzten BMW Boxer in der Motorrad-Langstrecken-WM hat er den Münchnern gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel mit einem Sieg in der Proto-B-Klasse, bei der auch ein gewisser Christian Kohlhaas mitgewirkt hat.

BMW ist inzwischen die Marke, die es zu schlagen gilt - aber Romolo’s Initialzündung kaum bekannt. Schön, dass er wieder an den Rennstrecken anzutreffen ist - bekleidet bei Audi Sport jetzt das Amt als Leiter Beschaffung, Qualitätssicherung und Partnerschaften. Da kann ich mir vorstellen, dass einige Lieferanten in’s Schwitzen kommen, wenn er anfängt Fragen zu stellen.

Nicht in Frage stellen lässt sich die Bedeutung der Formel E, wenn jetzt sogar schon WTF1 vor Ort ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und das ist Matt, arbeitet im Porsche Drive Tribe Team:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das war ganz lustig, denn als Mark Webber dieses Video für Drive Tribe auf der Heimfahrt zum Hotel gemacht hat, saß ich im Sitz daneben :)

Das ist der Formula Student aus Zürich - 4 Radnabenmotoren, die je nur 3 kg wiegen, aber jeweils 50 PS haben. Nicht schlecht für ein 180 kg Fahrzeug!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und der Jaguar I-Pace eTrophy Renner wurde vorgestellt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Da bin ich sehr gespannt, wie der performt. Ernstzunehmender elektrischer Rennwagen!

Hier habe ich noch Ergebnisse meiner eigenen Selfie-Jagd: der Zuschauer, der mir so viel erklärt hat (und dessen Namen ich vergessen habe), Volker Strycek und Jürgen Vogel - beide Meister ihres Fachs und wusstet Ihr, dass Volker an der Uni in Berlin Vorlesungen gibt? Schon seit 2006.

Wenn Euer Bilderbedarf noch nicht gedeckt ist - hier noch eine Galerie vom Event:

Das liebevolle und gemütliche Hotel, in dem wir untergebracht waren, ist das Orania - hat erst im August 2017 eröffnet. Und eine eigene Galerie verdient:

Mitten in Kreuzberg - daher auch die eingeschlagenen Fenster. Sie hätten sie längst repariert, aber der Staatsschutz ermittelt und das dauert. Ich finde es authentisch - aber ziemlich schwierige Fotografieraufgabe!

Diese Leihräder findet man oft in Berlin - Megadesign für meinen Geschmack. Sehr clean - alle Züge innenliegend und das Ganze mit einem Art Kardan als Antrieb. Dadurch vorne und hinten “Lefties”. Und Aluminium mit ansehnlichen Schweißnähten:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich hatte zeitlich noch etwas Luft nach dem Renntag, also bin ich noch durch die Gegend gezogen und habe mich in Street Photography erprobt:

Am Sonntag war dann Rückflug - und ich wurde wieder am Hotel abgeholt. Durfte sogar selber fahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

In einem Tunnel wollte ich einen Soundcheck machen, also gucken ob hinten frei, Fenster runter, Getriebe auf manuell, Modus Sport+, 1.Gang - Vollgas!

Herrjeh - der war so schnell im Begrenzer, so schnell kam ich im Denken gar nicht nach! Hätte ich vielleicht mal vorher in die Spec schauen sollen: 680 PS, Drei Komma Vier auf Hundert. Jau, kann ich bestätigen. Das drückt nicht, das explodiert! Und ich dachte Hybrid sei was für Rentner, großer Irrtum.

Vom Flieger aus konnte man nochmal auf das Gelände schauen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und das große Freizeitoval, wo die Leute geradelt und geskatet sind.

Am Flughafen hatte ich dann noch versucht Prinzessinnen oder Einhörner zu finden, aber ich schwöre die waren aus:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

FormelE | Mikebericht | Berlin | Porsche |


Freitag, 11. Mai 2018

Schöner N24h Freitag.

Heute hat für mich der Tag am Ring erst nachmittags angefangen, weil ich ja noch den Beitrag über gestern schreiben musste. Also entspannt im Kesselchen mit dem Elektroroller hochgesurft - und es hat sich gelohnt: noch etwas Qualifying vom N24h mitbekommen …

N24h 2018 - Freitag.

N24h 2018 - Freitag.

.. auch wenn ich hier keinen Mut hätte zu campen:

N24h 2018 - Freitag.

Und dann die WTCR über die letzte Kurve fliegen zu sehen, um für die Steilstreckenkurve zu ankern - das ist schon ein Spektakel.

Ich wollte mal den Roller an der Steilstrecke testen - aber das kannste vergessen. Ich schätze da bräuchte er doppelte Leistung:

N24h 2018 - Freitag.

Über den normalen Weg hat es aber gut geklappt - und der ist ja auch nicht unsteil.

Das Top 30 Qualifying dann an der Hohen Acht bzw. Wippermann angeschaut und es ist beängstigend, wie schnell die Autos dort dank Aerodynamik um’s Eck pfeilen.

Das Wetter war Hammer - wird immer besser und es war noch genau so wenig los wie gestern.

N24h 2018 - Freitag.

Was gut ist, denn man hat am Zaun freie Auswahl was den Sichtplatz angeht und mit dem Fahrrad oder Roller kann man prima am Zaun langfahren - sehr angenehm.

N24h 2018 - Freitag.

Auch sind die Leute alle sehr entspannt, weil man sich nicht so dicht auf der Pelle hockt und alle sich streßfrei ordentlich breit machen können. Das hebt die Stimmung.

Zum Abschluss noch ein Bierchen im Brünnchen …

N24h 2018 - Freitag.

... und der Rückweg wurde standesgemäß über die Nordschleife angetreten - super Erlebnis und der Roller ist jetzt offiziell eingeweiht worden.

N24h 2018 - Freitag.

N24h | WTCR | Elektroroller |


Montag, 23. April 2018

Lance Armstrong zahlt freiwillig fünf Millionen Dollar an die US-Regierung, um einem Schadensersatzprozess zu entgehen.

Das macht mich ziemlich wütend, denn mit Geld lässt sich der Schaden nicht wieder gutmachen.

Ich hatte die Tour de France in früheren Jahren eine ganze Weile verfolgt, wahrscheinlich passiert das automatisch, wenn man ambitioniert mit dem Fahrrad unterwegs ist. Und auch die Strecken teilweise kennt, die mörderisch steil und unbezwingbar erscheinen.

Da werden die Sportler natürlich zu Helden und die Gewinner werden auf Händen getragen.

Alles geplatzt wie ein zu stark aufgepumpter Fahrradreifen. Nicht nur, dass der Erfolg auf Betrug basierte - der Betrug wurde auch noch jahrelang geleugnet.

Für jemanden, der Sport liebt und gut gemachte Reportagen darüber aufsaugt wie ein trockener Schwamm, ein kräftiger Tritt in die Weichteile.

Wo bleibt der Schadensersatz für die betrogenen Zuschauer?

Armstrong | Radsport | Doping | TourDeFrance | Rennrad |


Samstag, 24. März 2018

Neues Qulbix Bike: Q140MD Core.

Qulbix hat ein neues Gerät vorgestellt, das Q140MD Core:

Qulbix Q140MD Core

In der stärkesten Konfiguration 72V / 30Ah (also 2,16 KWh) für knapp 7.500 €. Ist immer noch ein Fahrrad mit Pedalen - fährt aber knapp 100 km/h, wenn es sein muss mit langer Übersetzung. Reichweite von 48 km bis 140 km, kommt halt immer drauf an. Wiegt 53,6 kg, wäre in 2,5h wieder komplett aufgeladen.

Qulbix | Freebike | Elektro |


Donnerstag, 22. März 2018

Leihräder haben ein Helmproblem.

Endlich bin ich wieder mit dem Fahrrad unterwegs - nach dieser Nummer hier. Eigentlich eher zufällig, denn am Ford-Werk haben sie jetzt auch Leihräder stehen:

renn.tv

Musste ich mich natürlich direkt anmelden und habe jetzt in Köln schon 2 Varianten Räder auszuleihen - jeweils kostenlos für jede Fahrt unter 30 Min. Und sooo groß ist Köln jetzt nicht, dass man nicht in 30 Min. überall hinkäme, die 2. Variante ist von der KVB und beim JobTicket automatisch mit dabei. Inzwischen fahre ich schon fast 1,5 Jahre mit ÖPNV zu Arbeit - habe ich mich gut mit arrangiert. Und da passen die Leihräder natürlich perfekt in’s Konzept.

renn.tv

Das Problem bei der Sache: man fährt immer ohne Helm. Weil man hat ja nicht zufällig einen in der Jackentasche, wenn man ihn braucht. Und Morgens weiss man noch nicht, dass man Abends noch eine Runde mit dem Rad dreht auf dem Heimweg.

Das ist mir eingefallen, als ich mir heute das Rad geschnappt habe, denn eigentlich wollte ich jetzt öfter mit Helm fahren. Und ich hatte diese Meldung von BMW im Hinterkopf: die planen ihr Carsharing auszuweiten auf Roller und Motorräder. Sympathische Idee, aber was ist mit dem Helm? DAS Problem hat BMW auch noch nicht gelöst.

Die Räder haben übrigens 5-stellige Nummern, vielleicht bekomme ich ja mal die Ehre die 20832 zu bewegen.

Fahrrad | Sharing | nextbike | CallABike | Helm |


Sonntag, 04. März 2018

Wie kreativ die elektrischen Fahrrad-Selbstbauer sind, zeigt diese Übersicht mit 35 Beispielen.


Freitag, 09. Februar 2018

Prof. Pennig die Zweite.

Wer schon mal Ärger mit dem Schlüsselbein hatte weiß, dass dieser Knochen fast bei jeder Bewegung zum Einsatz kommt. Umso unangenehmer, wenn er durchgebrochen ist. Oder zertrümmert - so wie das bei meinen Motocross Eskapaden im Herbst 2013 hinbekommen habe.

Damals war ich sehr froh in guten Händen gelandet zu sein, denn 5 Einzelteile zusammenzupuzzeln ist auch für erfahrene Chirurgen eine Herausforderung.

Heute - 4,5 Jahre später - weiß ich wie gut diese Operation tatsächlich verlaufen ist, denn das Schlüsselbein ist so gut wie neu - nicht die geringsten Probleme.

Hier ist mein Eintrag von damals - Prof. Pennig, der Chefarzt des St. Vinzenz in Köln - hatte witzigerweise auch schon Kai und Gerri auf dem OP Tisch.

Nachdem ich letzte Woche von einem nicht-autonomen Fahrzeug aus dem Kreisverkehr torpediert wurde und eigentlich die Tapferkeitsmedaille verdient hätte, weil mich das KH Wesseling mit gebrochenem Querlenker zur Arbeit geschickt hatte, war mir natürlich sehr gelegen an einer akkuraten Wiederherstellung.

Also habe ich mich wieder in die Obhut des St. Vinzenz begeben, um mich von Prof. Pennig zusammenschrauben zu lassen. Hier die Aufnahme: für die fünf Schrauben werden 5 Löcher gebohrt, die 5 Gewinde geschnitten, um die kleine Platte mit den 5 Schrauben zu fixieren - da ist echtes Handwerk und Präzision gefragt.

Prof. Pennig die Zweite.

Morgen soll ich wieder entlassen werden und in echter Fanboy Manier musste ich natürlich noch ein Selfie mit dem Chefarzt machen:

Prof. Pennig die Zweite.

Ich bin ja fast schon Stammkunde. Der Doc meinte auch er hätte sich bemüht die beiden Narben schön symmetrisch anzuordnen. Aber so angenehm das auch ist, sanft zur Vollnarkose einzuschlafen, um dann zusammengeschraubt wieder aufzuwachen - mein Bedarf an OPs und mein Vorrat an Schlüsselbeinen wäre jetzt erschöpft. Von daher hätte ich nichts dagegen, wenn die jetzt bis zu meiner Entsorgung nicht mehr zerbrochen werden.

Apropos Entsorgung: in den paar Tagen, in denen ich hier war, haben sie unten im Hof 3 Särge verladen (Korrektur während ich schreibe: 4) - der Leichenwagen parkt immer zwischen den gelben Tonnen und den Altglascontainern. Die hohe Frequenz hat aber eher mit der angeschlossenen Hospiz als mit der Qualität des Krankenhauses zu tun.

Jedenfalls kann ich meine Empfehlung von damals heute nur wieder bestätigen: falls ihr mal so eine Verletzung habt und Wert darauf legt, dass das ordentlich gemacht wird - meldet Euch bei Prof. Pennig und seinem Team - Ihr werdet keine besseren Fahrwerksspezialisten finden.

Schlüsselbein | Clavicula | Pennig | Vinzenz | Fahrrad | Unfall | Kreisverkehr |


Dienstag, 30. Januar 2018

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Ich kann es kaum abwarten. Die Verkehrsdichte nimmt immer weiter zu, aber ebenso auch die Unaufmerksamkeit der Fahrzeuglenker. Und der Stress - man hat den Eindruck hier in Köln wird das Verhalten täglich aggressiver.

Ich wohne seit 25 Jahren in Köln - der Verkehr hat sich massiv zum Schlechten gewandelt. Von wegen Fortschritt.

Gekniffen sind die Schwächsten in der Kette: Fußgänger und Radfahrer - sowohl platzmäßig als auch im verzweifelten Versuch zwischen den ganzen Aggro-Abgelenkten mit ihren 1,5 bis 2,5 Tonnen Gefährten nicht unter die Räder zu kommen.

Woran ich heute morgen krachend gescheitert bin.

Dieser übersichtliche Kreisverkehr hat den von rechts kommenden PKW offensichtlich so überfordert, dass er den ordnungsgemäß fahrenden Radfahrer mit heller Beleuchtung morgens um 6 Uhr übersehen hat. Ohne die abrupte Flugbahnänderung wäre ich eigentlich geradeaus gefahren:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Warum sind Straßen nur so verdammt hart? Ich habe zum Glück nur Schürfwunden und Prellungen - ebenso wie mein bedauernswertes Rad:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Herzlichen Dank an die beiden Damen, die mir zur Hilfe gekommen sind - sie waren sicher auch zu spät auf der Arbeit. Und an den Unfallverursacher die Gedankenanregung, dass man einem Verletzten, den man auf dem Gewissen hat, auch gerne gute Besserung wünschen kann, statt mit vereinten Kräften ihn so schnell wie möglich an Armen und Beinen von der Straße zu ziehen (Real Story).

Menschen haben evolutionsbedingt ein eingeschränktes Sichtfeld von geschätzten 160°. OK, die muss man natürlich erstmal einsetzen, aber geschenkt. Computer - also autonome Fahrzeuge - haben keine Einschränkung. 360° Panoramablick - immer. Mit mehreren Kameras und Radarsystemen (Lidar) und viel schnelleren Reaktionszeiten, als dies ein Mensch je könnte. Kollisionen sind so gut wie ausgeschlossen, während sie heute an der Tagesordnung sind.

Gerade für die Schwächsten - also Fußgänger und Radfahrer - gute (Überlebens-) Aussichten. Und auch für die ganzen noch sinnlos sterbenden Auffahrunfallopfer. Keine Woche, an der hier am Kölner Autobahnring nicht so ein Unfall passiert. Gestern ist auf der A61 ein Polizeiauto in ein Stauende gekracht.

Als Radfahrer würde ich mich jedenfalls im autonomen Verkehr viel sicherer fühlen als mit den menschlichen Honks, die heutzutage hinter’s Steuer gelassen werden.

In other news: Waymo kauft FCA Tausende (!) Chrysler Pacifica ab, um sie autonom fahrend einzusetzen.

Fahrrad | Unfall | Kreisverkehr | Autonom |


Donnerstag, 04. Januar 2018

brand eins mit Schwerpunkt ´Reset´ und Prof. Andreas Knie: Autos in Privatbesitz sollten in Städten verboten werden.

Auszug aus dem aktuellen Heft 1/2018 - ein Interview mit Andreas Knie.

Das ist zum einen interessant in Bezug auf den Kontext, in dem dieser Artikel eingebettet ist: Schwerpunkt der Ausgabe lautet "Reset".

Zum anderen auch aufgrund der übrigen Themen, die in dem Heft aufgegriffen werden - die Spannbreite reicht von Bitcoin bis Klitschko.

Und wieder einmal bekommen Deutschland, die Regierung und die heimische Autoindustrie den Spiegel vorgehalten - mit wieder einmal ernüchterndem Ergebnis.

Andreas Knie - Professor in Berlin (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, InnoZ), im Fach Soziologie mit Schwerpunkt Verkehrsforschung - redet nicht lange drumherum: von dem Szenario heutzutage im Autohaus überhaupt ein Elektroauto kaufen zu können - bzw. nicht zu können, der Historie der E-Autos vergangener Tage, die anscheinend mit Absicht dem Markt vorenthalten wurden (Mini-E, Elektro-Smart, GM EV1), dem Festklammern an Diesel- und Ottomotoren und den Situationen in unseren Städten.

Mike Frison / renn.tv

Er verweist in diesem Zusammenhang auf den historischen Dokumentarfilm "Who Killed the Electric Car", den ich z.B. hier gefunden habe.

Er stellt auch die verwegene Frage:

Da kommt also der Wirtschaftsprüfer und sagt, liebe Autohersteller, was habt ihr denn in euren Büchern? Ah, ein Dieselmotorenwerk, ein Ottomotorenwerk. Aus Kalifornien aber – das ist für euch der Markt mit der größten Strahlkraft – und aus China – das ist euer volumenstärkster Markt – kommen gerade Signale, dass die keine Otto- und Dieselmotoren mehr haben wollen. Ich schreibe eure Werke also mal auf einen Euro ab.

Wirtschaftsprüfer sind nämlich verpflichtet alle Risiken einzupreisen und nicht nur die Investitionskosten zu berücksichtigen. Mit schönen Grüßen von den Atomkraftwerken, die eine ähnliche Erfahrung machen mussten.

Noch aggressiver als Tony Seba traut er den etablierten Automarken nicht zu, den Wandel überleben zu können:

Es wird eine Fusionswelle geben, die einige wenige Foxconns der Autoindustrie übrig lässt. Und die liefert dann den IT-Konzernen zu. Daneben gibt es eine ganze Reihe digitaler Plattformen für Mobilität. Die Automarken werden das wahrscheinlich nicht überleben.

Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert, weil wir 90 Jahre lang dem privaten Auto den roten Teppich ausgerollt haben. Das rächt sich jetzt in vielerlei Hinsicht: wir haben uns daran gewöhnt und tun uns schwer das eigene Auto loszulassen, die Städte und Wege sind entsprechend gestaltet ebenso wie das Verkehrsrecht:

Diese gesamte Mechanik, die dem Volk das Auto als privates Glück verkauft, existiert bis heute ungebrochen weiter.

Und junge Leute haben auch keine Lust mehr auf das Auto, weil:

Wir gehen aber davon aus, dass die Menschen, vor allem die der jüngeren Generationen, es schnell satthaben werden, sechs, sieben Stunden in einem Auto eingesperrt zu sein. Die wollen eine Vielfalt an Optionen haben, und das geht am besten im Zug. Da kann man sich die Füße vertreten, Filme schauen, arbeiten – und hat zukünftig flächendeckend WLAN.

Auch stellt Andreas Knie die Arbeitszeitmodelle in Frage - muss jeder von 8 bis 17h arbeiten? Das würde den Berufsverkehr entzerren. Oder ein (flexibler) Arbeitsplatz in der Nähe der Wohnung, den man zu Fuß oder bequem mit dem Fahrrad erreichen kann. Denn:

Autos in Privatbesitz sollten in Städten verboten werden.

Da kommt noch was auf uns zu!

AndreasKnie | Mobilität | Verkehrsforschung | Soziologie | InnoZ |


Donnerstag, 30. November 2017

Köln ist nicht nur in der Bundesliga Letzter: ADAC Verkehrsindex.

Der ADAC hat mal in den 15 größten Städten nachgefragt, was die Leute so vom Verkehr halten: Auto- und Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer.

Ergebnis: Köln am Tabellenende.

Köln ist nicht nur in der Bundesliga Letzter: ADAC Verkehrsindex.

In den Kölner Ergebnissen fällt sofort auf: Radfahrer bemängeln das Verhalten der Autofahrer, Fußgänger und Autofahrer das Verhalten der Radfahrer.

Als täglich durch Köln Geher bzw. Fahrer mit allen vier Verkehrsmitteln (zu Fuß, ÖPNV, Rad, Auto/Motorrad/Roller) überrascht mich das nicht, denn die Kölner sind nicht besonders aggressiv im Deutschland-Vergleich - ihnen wird nur kein ordentlicher Raum zugestanden, um sich dem Verkehrsmittel entsprechend fortzubewegen.

Mit dem Auto steht man mehr im Stau als man fährt - mit dem Fahrrad wird man auf lebensgefährliche Weise mit dem übrigen Verkehr vermixt und als Fußgänger ist man gezwungen zu nehmen, was übrig bleibt.

Wer das noch nie in Köln erlebt hat: stellt Euch das konzeptloseste Verkehrsszenario vor, addiert dazu die tägliche Überlastung, tatenlose Polizei und Ordnungshüter und beliebig abgestellte Autos und Lieferwagen: so ungefähr geht das hier ab. Und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.

Die Konflikte sind Teil des Systems, weil es so designed wurde. Was natürlich nicht zur Entspannung beiträgt - aber leider auch jedes Jahr viele Tote und Schwerverletzte opfert, natürlich überwiegend Radfahrer und Fußgänger.

ADAC | Umfrage | Verkehr | Köln | Mobiltät | Stadtverkehr |


Dienstag, 28. November 2017

Heute ist wieder mal ein Dieseltag.

Die Politik versucht die Luft auf Biegen und Brechen sauber zu bekommen, indem sie - passend zur Weihnachtszeit - Pakete schnüren. Die Erkenntnis, dass sich Schadstoffe nicht mit Geld neutralisieren lassen, scheint sich nicht durchzusetzen.

Und so geistert die Fahrverbotsbedrohung weiter durch die Debatten, als würde damit das Ende der Menschheit besiegelt. Was ist eigentlich so schlimm daran, mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren? Die fehlende Sitzheizung?

VDA und FDP sind sich einig: das Fahrverbotgespenst muss aus den Städten vertrieben werden. Aber mehr als Verkehrsverflüssigung und den unglaublich freiwilligen Softwareupdates fällt ihnen auch nicht ein. Dabei steht auch hier mitten in der Stadt der Elefant - bzw. das Fahrrad - unübersehbar im Raum.

Zeitgleich fahren in Frankreich Geschütze gegen FIAT / FCA auf, weil man da wohl auch einen Luftverpestungsschalter installiert habe. Das Strafszenario schwingt sich in die Höhe von 10 Milliarden Euro auf - das würde bei einer Autofirma schonmal für einen Farbwechsel von schwarz auf rot in der Jahresbilanz ausreichen.

Im realen Leben habe ich jetzt schon mehrere Menschen getroffen, die eine regelrechte Wut entwickeln, wenn sie einen SUV sehen. Und das nicht nur, wenn der 2,5t Panzer auf dem Radweg stehend die Kinder Richtung Schule entfrachtet.

Dieselgate | Fahrverbot | Debatte |


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Dienstag, 14. November 2017

IHK Düsseldorf verteidigt die Rückständigkeit.

Sobald man ein Gewerbe angemeldet, kommt sofort die IHK angeschlichen und hält die Hand auf - ob man will oder nicht. Quasi die GEZ für Selbstständige - immerhin gibt es für Mini-Unternehmen eine Untergrenze. Hier im Blog wird ja auch Geld bewegt (Serverkosten, Unterstützer), also brauche ich auch eine Gewerbeanmeldung - zum Glück nicht in Düsseldorf. Die IHK dort ist nur für Düsseldorf und Kreis Mettmann zuständig.

Und sie geht anscheinend davon aus, dass Selbstständige kein Fahrrad fahren, anders kann ich solche Kommentare von Andreas Schmitz - IHK Präsident Düsseldorf - nicht deuten:

Radwege sind schön und gut, aber wir wollen nicht der Fahrradstadt Münster den Rang ablaufen. Fahrradwege mitten in einer dicht befahrenen Innenstadt sehe ich kritisch. Auch ein Blick auf die Bedeutung der Fahrradfahrer für die Einkaufmetropole sollte nachdenklich stimmen: Während diese durchschnittlich 50 Euro bei einem Einkauf in der Stadt lassen, geben Autofahrer im Schnitt 140 Euro aus. Fahrradfahren am Wochenende ist wunderbar, aber in unseren Breitengraden und bei den hohen Pendlerzahlen wird die Bedeutung des Verkehrsmittels Fahrrad für den Weg zur Arbeit in absehbarer Zeit kaum nennenswert steigen.

Man könnte meinen, das sei ein Interview aus den 70ern oder so, aber ist es aktuell. Die Fahrradfahrer und die Autofahrer - da werden direkt mal klare Grenzen gezogen. Dass beide beides sein können, kommt dem Präsident nicht in den Sinn. Ich will gar nicht wissen, wie diese Zahlen erhoben worden sind. Aber wie verbohrt muss man sein, um a) das Verkehrsmittel und b) den Verkehrsfluss an der angeblichen Solvenz festzumachen? Und überhaupt: seit wann diktieren die Einzelhändler die Mobilitätskonzepte? Wie wäre es damit die Einwohner selber zu fragen? Als wäre der öffentliche Verkehrsraum nur dazu da, den Einzelhändlern die Kunden durch die Tür zu tragen.

Bei so einer Rückständigkeit muss man sich nicht wundern, wenn das auf anderen Entscheidungsgebieten ähnlich läuft. Und Amazon & Co. im Handel die Oberhand gewinnen. Wenn man diese Dinosaurier reden hört, wie sie - ähnlich wie Sigmar Gabriel kürzlich auch - verzweifelt versuchen den antiquierten Status Quo zu erhalten, dann muss man sich über die Rückständigkeit nicht wundern. Gehen diese Leute denn nie mal vor die Tür?

Einzelhandel | Amazon | Düsseldorf | Fahrrad | Mobilität |


Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Mittwoch, 01. November 2017

Neematic *Freebike* mit 15 kW / 52kg - von Chris Birch getestet (Video).

Ich hatte sie ja schonmal vorgestellt, diese Gattung “Fahrräder” mit starken Elektromotoren. Zum Beispiel dieses hier mit strammen 15 kW (Peak):

Neematic_Electric_High_Power_Bicyle

Nennt sich Neematic und kommt aus Lithuania - mir ist es sogar auf der Intermot letztes Jahr schon über den Weg gelaufen - und hat mich schwer beeindruckt:

Neematic_Electric_High_Power_Bicyle Intermot 2016

15 kW bei 52 kg - faszinierende Kombination! Der Akku hat 2,2 kWh - hier die komplette Spec des Bikes.

Als Gerät schwer einzustufen, weil diese Species gerade erst erschaffen wird. Irgendwo zwischen Motorrad und Fahrrad. Jemand, der auf beiden Geräten souverän unterwegs ist, ist Chris Birch - u.a. 8-facher Neuseeländischer Enduromeister, aber auch Erzberg und Dakar Bezwinger. Jedenfalls auch gerne mit dem Mountainbike unterwegs und damit der perfekte Testfahrer für das Neematic Bike. Hier das Video dazu:

youtu.be/ESWAozjEHi0

Gefunden auf electrek.co - Fred Lambert meint:

Over the last year, I started identifying a trend of new electric bikes that are so powerful that they are creeping into the electric dirt bike category – blurring the line between the two.

Das Rad soll nächstes Jahr im Sommer zu kaufen sein - für ca. 8.000 €.

Wie wäre der Begriff “Freebike” für diese Geräte - als Mischung aus Freeride und E-Bike?

Neematic | Elektro | Freeride | Birch |


Samstag, 21. Oktober 2017

Kreativ: Fahrrad mit Kettensägenmotor.

Nachteil: nicht schnell genug, von Polizei einkassiert.


Dienstag, 03. Oktober 2017

Neu im Amateur-Radrennsport: Motodoping.

Die Grenzen zwischen Fahrrad- und Motorradrennen sind fließend, in Frankreich haben sie jetzt einen Motodoper hochgehen lassen:

Over the weekend, French officials caught a 43-year-old amateur cyclist cheating by using an illegal motor in a race. He’s now the second such rider caught motodoping in an amateur race, after a 53-year-old shit-talking aficionado was caught in Italy in late July. The unnamed motodoper was taking part in a category 3 (mid-tier amateur) race in the Dordogne region, and fellow riders had apparently suspected him of mechanically enhancing his performance for a while.

Siehe auch meine früheren Einträge über Istvan Verjas hier und hier.

Rennrad | Verjas | Elektro | Motodoping | Motodoper |


Montag, 04. September 2017

Versteckte Elektromotoren bei Radrennen - Neues von Istvan Varjas.

Istvan Varjas hatte ich hier ja schonmal im Februar - der trockene Ungar mit den Elektro-Rennrädern.

Jetzt gibt es eine neue Reportage, diesmal dort wo sie auch hingehört: nach Frankreich.

Alta Motors

Die Verdachtsmomente konnten nie ganz ausgeräumt werden, deshalb hat sich der UCI Verband (Union Cycliste Internationale) entschlossen, strenge Kontrollen durchzuführen. Aber - Überraschung! - die Kontrollen sind doch nicht so streng, wie man das nach außen erscheinen lässt und man sieht im Film, wie sie sich ganz einfach umgehen lassen.

Es gab auch einige Auffälligkeiten, dass z.B. mitten im entscheidenden Bergsprint auf einmal am Tacho rumgefummelt werden muss oder Räder kurz vor Ettappen-Ende auf einmal wegen technischem Defekt getauscht werden müssen. Natürlich ohne Zeitverlust erstmal mit einem Teamkollegen.

Spannendes Video und Danke nach Frankreich für die englischen Untertitel!

youtu.be/jBxfQJOHJxc

UPDATE:

Das lief am Wochenende sogar in Deutschland im Fernsehen - in der Sportschau.

Fahrrad | Rennrad | Verjas | Elektro |


Freitag, 01. September 2017

Aktueller Vortrag über Elektromobilität von Prof. Lienkamp TU München.

Ist ja immer ganz gut auch andere Stimmen zu hören - der Vortrag von Markus Lienkamp ist vom Juli und wurde am ifo Institut gehalten:

youtu.be/5moHQFbEsDU

Fazit: Elektromobilität lässt sich nicht aufhalten, ist gerade auf der Kurzstrecke in den Städten konkurrenzlos - vom Fahrrad mal abgesehen - und wird jetzt schneller passieren, als von vielen erwartet. Die Batteriekosten sinken 7% pro Jahr und der positive Abwärtstrend wird noch ein paar Jahre anhalten. Lithium ist weniger das Problem, sondern Cobalt - dessen Substitution kann aber auch gelingen. Würde in D der Verkehr komplett auf Elektro umgestellt, ergäbe sich ein Strommehrbedarf von 15%, den nach Aussage von E.ON die bisherigen Installationen bewältigen würden. Im Gegensatz dazu ist beim Wasserstoff-Konzept Platin das Bottleneck, was aber nicht lösbar erscheint.

Interessant fand ich auch die Aussage des Dozenten, dass er über dieses Thema mit dieser Art von Vortrag seit 8 Jahren regelmäßig auftritt, aber jetzt aktuell richtig Bewegung in die Sache gekommen ist durch Dieselgate und die Wahrnehmung bei den Verbrauchern. Die Verbrenner werden mehr und mehr in’s Abseits gestellt und Elektro wird sich als einzige akzeptable Variante durchsetzen, wenn es um das Auto als Statement geht.

Elektro | TUMünchen | Lienkamp | Dieselgate |


Mittwoch, 19. Juli 2017

Update/Foto zu dem Fotograf, der für die roten Flaggen beim WEC gesorgt hat.

Noch ein Nachtrag zum dem Abbruch-Fotograf beim FIA WEC Lauf am Nürburgring: stellt sich raus, er ist mit dem Fahrrad (!) bis fast auf die Strecke gefahren über die Versorgungswege. Das ist vor der schnellen Links, wenn man auf dem großen Kurs aus der Mercedes Arena kommt.

Hier das Foto. (Via.)

Durch den Rennabbruch kam es auch zu dieser Szene, als Jonathan Hirschi im LMP2 meinte einen schnelleren Limiter zu haben, trotz Rot überholen musste, sich beim Einscheren verschätzt hat, den GT beschädigte und sich dann sogar gedreht hat.

FIAWEC | Abbruch | Fotograf |


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Donnerstag, 11. Mai 2017

Ein 51-jähriger Berliner Radfahrer erzählt mal wie das so läuft als Auto-Umsteiger.

Ich muss zugeben, da finde ich mich oft wieder - nicht nur beim Alter:

Ich bin immer seltener Auto gefahren. Die endgültige Trennung kam schleichend, es war kein Paukenschlag. Das Auto ist aus meinem Leben gegangen. Wie ein Werkzeug, das man nicht mehr braucht. Meine damalige Familie war mit der A-Klasse viel unterwegs, doch ich wusste oft gar nicht mehr, wo das Auto parkte.

Seit 6 Monaten verzichte ich selber auch auf das Auto für meinen Arbeitsweg und kombiniere seitdem ÖPNV und Fahrrad. Manchmal fahre ich auch komplett mit dem Rad - sind allerdings dann 60 km hin und zurück - ich muss einmal von Süden nach Norden komplett durch Köln jeden Tag. Motorrad habe ich auch probiert - deswegen kam extra die Hornet in's Haus - aber das kann man ebenfalls vergessen. Die Leute fahren sich morgens und abends so einen Stuss zurecht - da ist man nach der Fahrt erstmal mit den Nerven durch.

Der Radfahrer gefährdet immer zuerst sich selbst, der Autofahrer gefährdet immer andere.

Klar, das erlebt man auf dem Rad in der Großstadt jeden Tag. Dabei profitieren doch die Autofahrer von jedem Radfahrer. Denn würden die auch alle Auto fahren, dann geht eh nix mehr.

Jedenfalls bin ich noch nie soviel Rad gefahren wie in den letzten 6 Monaten - und habe gleichzeitig soviel gelesen wie in den letzten 5 Jahren zusammen. Und natürlich mein Nervenkostüm geschont.

Man muss aber erstmal in's kalte Wasser springen, um sich durch die Details zu fuchsen. Da ergeben sich auf einmal ganz neue Optionen, die einem vorher nicht bewusst waren. Ich kann als Abofahrer z.B. die KVB-Räder kostenlos nutzen. Mach ich auch oft.

Inzwischen bin ich überzeugt, dass wir in den Städten dringend neue Konzepte brauchen. Viele Leute würden auch gerne radfahren, aber werden zu sehr gegängelt und gefährdet, um ernsthaft weitere Strecken zurückzulegen. Es soll ja Städte geben, die reagieren - aber davon ist in Köln leider nichts zu spüren.

Umso mehr freut es mich solche Texte wie den von Christian Storbeck zu lesen - dass auch andere Leute ähnliche Erfahrungen machen.

Oder um Walter Röhrl zu zitieren:

In der Stadt fährt man nicht Auto, sondern Fahrrad.

Commute | Radfahrer | Mobility |


Mittwoch, 03. Mai 2017

BMW Rennmotorrad mit 215 PS: HP4 RACE.

Gut, 80.000 € hat jetzt nicht jeder gerade so rumliegen, aber dass BMW mal sowas anbietet, hätte vor ein paar Jahren auch noch niemand für möglich gehalten:

Die Rakete wiegt mit Sprit 171kg (trocken: 146kg), da haben die 215 PS leichtes Spiel.

Der Carbonrahmen - im BMW Marketing Speak auch Vollcarbon genannt - spart gegenüber dem Serienrahmen nur 4kg ein. Da kann man mal sehen, wie hoch die Latte sowieso schon liegt. Die Räder sind auch aus "Vollcarbon" - weitere 1,5kg weggefeilt gegenüber den Schmiederädern aus der Serie.

Der auf dem Prüfstand eingefahrene Motor ist ab der ersten Minute voll belastbar.

Das möchte ich sehen, dass jemand 80 Riesen über die Theke schiebt und die 171kg / 215 PS voll durchlädt. Never ever! :)

Der rote Bereich ist übrigens bei 14.500 U/min.

Nach dem Einfahren des Motors wird der Brennraum endoskopiert, ..

endos .. WAS? Wir reden übrigens immer noch von BMW! Habt Ihr schonmal irgendwo gehört, dass ein Hersteller einen Motor einfährt und endoskopiert vor der Kundenübergabe?

Der Brembo GP 4 PR Bremssattel ist bekannt aus der Moto GP.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Der Fahrer hat die Möglichkeit mit der variablen Offsetverstellung die Werksauslieferung von 30mm mit Einlegersteinen in 26-32mm und 30-28mm anzupassen. 0,5° flacher als beim Serienmodell fällt der Lenkkopfwinkel mit 65,5° aus, der von +0,5° bis +1° eingestellt werden kann. Dadurch kann der Nachlauf von 95-112mm realisiert werden.

Wird das Werksteam mit den Ingenieuren für den Trackday auch mitgeliefert?

Jedes Bauteil wurde gewichtsoptimiert, oder wenn es nicht gebraucht wird, weggelassen.

Also DAS könnte BMW ruhig bei jedem Produkt so machen, meinen Segen hätten sie!

So kommen bei Motor und Rahmen Titanschrauben zum Einsatz, die mit den Größen 6, 8 und 10 nicht nur Gewicht, sondern auch benötigtes Werkzeug sparen.

Praktisch für unterwegs, wenn man mal liegenbleibt - wie beim Fahrrad. Man kann allerdings höchstens auf der Rennstrecke stranden - Zulassung hat das Motorrad nämlich keine. Reines Sportgerät.

​Zubehör gibt es natürlich auch, aber keine Reisekoffer oder Griffheizung, sondern:

Der HP4 Race Reifenwärmer.

​Ich sehe glorreiche Zeiten auf uns zukommen!

HP4RACE | Motorrad |


Dienstag, 28. Februar 2017

Innenstadt-Raser mit Todesunfall: Lebenslang.

In Berlin wurden am Montag erstmals zwei Raser (= illegale Autorennen) zu lebenslang verurteilt.

Bei einem ähnlichen Fall in Köln gab es kürzlich nur ein Bewährungsurteil.

Muss man nicht verstehen.

Köln mit dem Fahrrad ist lebensgefährlich - ich erlebe es täglich. Die Verkehrsführung ist teilweise so abenteuerlich, dass man sich wie in einem Selbstmordkommando vorkommt. Ich schließe mich auch regelmäßig der monatlichen Critical Mass an - sehr zum empfehlen. Aber warum jetzt kein Mustang beim Rosenmontagszug vorneweg fahren darf, ist mir zu hoch. Ist doch ein lustiges Polizeiauto.

Wo wir schon bei Radfahren in Köln sind: dieser Blogger arbeitet das Thema akribisch ab - trotz des Ärgers auch mit gutem Unterhaltungswert.


Sonntag, 05. Februar 2017

Elektro-Fahrrad-Beschiss bei der Tour de France schon seit 1999?

Dass im Radsport gedopt wird bis zum Anschlag ist ja nicht Neues. Aber dass versteckte Elektromotoren schon bereits 1999 im Einsatz gewesen sind, das kommt jetzt doch eher überraschend.

Und eigentlich entspricht es auch nicht dem, was man sich unter Elektromobilität vorstellt!

Die Spekulationen in’s Rollen gebracht hat ein gewisser Istvan “Stefano” Varjas aus Ungarn, der als Erfinder dieses versteckten Elektroantriebes gilt.

Dabei werden alle Komponenten im Rahmen versteckt und der Motor bringt seine Kraft ein über eine Kegel-Tellerrad-Verbindung direkt auf die Kurbelachse.

Heutzutage kann man diese Technik einfach so kaufen - ist zwar teuer, aber ausgereift. Von 240 Watt ist die Rede, das wäre im Radsport eine ziemliche Rakete. 250 Watt ist die Größenordnung, die Pedelcs heute ohne Anmeldung auf die Straße bringen dürfen. Wenn man aber im Radsport berücksichtigt, dass die Athleten etwa gleich viel Leistung bringen - nämlich etwa 400 - 450 Watt Dauerleistung für eine Stunde - dann sind 250 Mehrwatt ein ordentliches Pfund.

Verdächtig war schon diese Aktion bei der Spanien-Rundfahrt 2014, als einer vom Rad gerutscht ist, aber sein Fahrrad sich am Boden seltsam weiterbewegt hat.

Und letztes Jahr wurde zum ersten Mal jemand erwischt - die Belgierin Femke Van den Driessche. In ihrem Ersatzrad ist der versteckte Motor gefunden worden:

The concealed motor was discovered in Van den Driessche’s spare bike in the pit area during the under–23 women’s race at the 2016 cyclo-cross Worlds in January. UCI inspectors used a magnetic resonance scanner to detect the motor, which it reports was a Vivax unit and battery concealed in the seat tube. The motor was activated by a wireless Bluetooth switch hidden in the bar tape. It was the first time that a motor had been discovered in a bike during a competition.

Und jetzt packt Istvan Varjas aus und beschreibt, dass ihm bereits 1998 diese Technologie für eine Riesensumme abgekauft wurde unter der Bedingung, dass er 10 Jahre lang die Füsse stillhält. Was er auch gemacht hat.

Hier gibt es ein Radio-Interview von ihm:

newstalk.com

… und hier die ausführliche Fernsehdokumentation:

cbsnews.com

… die letztes Wochenende zum ersten Mal gezeigt wurde.

Und während dem Sport also der nächste Dopingskandal in’s Haus steht, hat die ARD den Vertrag für 2017/18 wieder mit A.S.O. abgeschlossen - da freut sich doch der Steuerzahler. Was der Spaß kostet sagen sie uns aber lieber nicht. Die Tour startet dieses Jahr in Düsseldorf - hoffentlich haben alle ihre Batterien gut geladen.


Mittwoch, 07. Dezember 2016

Guy Martin will mit dem Fahrrad einmal um Großbritannien: 7.728 km.

Guy Martin ist wieder auf Rekordjagd: mit dem Fahrrad entlang der Küste einmal rund um Großbritannien. Der alte Rekord von 1984 liegt bei 22 Tagen, er möchte es in 20 schaffen. Das wäre dann 386 km pro Tag.

Jede Ankunft am Heiligen Abend vor 5 morgens bedeutet Weltrekord.

Das in der Jahreszeit zu machen kann auch nur ihm einfallen.

GuyMartin |


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeed und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

Intermot | Elektro | Mikebericht | Elmoto | Piaggio | Kumpan | Egret | Gilles | Held | Bell | Abus | GoPro | Polaris | Indian | Exeed |


Montag, 13. Juni 2016

Le Mans 24h Rennen - Essential Links.

Alles was Ihr braucht für das große Le Mans Wochenende, weitere Updates kommen sicher noch dazu und werden ergänzt - wer noch etwas empfehlen möchte: immer her damit. Die Essential Links haben inzwischen ja schon Tradition hier im Blog.

Für mich startet Le Mans auch erstmal von zuhause vor dem Bildschirm, ab Freitag freue ich mich dann vor Ort zu sein um z.B. instagr.am/renntv fleissig zu füttern! Und nein, ich werde nicht mit dem Fahrrad hinfahren :)

Zum leichter merken die kurze URL für die Le Mans Essential Links:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LeMans | LM24 | LeMans24 | EssentialLinks |


Dienstag, 12. April 2016

Warum laufen die MotoGP Motoren neuerdings rückwärts?

Weil es die Stabilität VERRINGERT - die Räder drehen logischerweise nach vorne und der rückwärts drehende Motor hebt das Aufstellmoment teilweise auf:

When an engine runs forward (like most streetbikes) its crankshaft rotates the same way as the wheels, thus adding to the gyro effect, which makes it more difficult to turn into a corner or change direction. The obvious way to reduce gyro effect is to reverse the direction of engine rotation, so the reverse-rotating crank reduces the total gyro effect created by the fast-spinning wheels.

Na DAS würde ich ja auch gerne mal ausprobieren - ob so ein Untalent wie ich das überhaupt merkt?

Da gibt es auch ein lustiges Experiment zu: nehmt mal das drehende Vorderrad vom Fahrrad und beide Hände und versucht es zu kippen. Muss man mal gemacht haben um es zu glauben.

Und wo wir gerade bei lustigen Experimenten sind: um mit dem Motorrad z.B. in eine Linkskurve zu fahren, muss man rechts am Lenker ziehen. Klingt im ersten Moment unlogisch, macht man aber intuitiv so.

MotoGP | Gyro | Oxley |


Freitag, 25. September 2015

Die Polizei in Köln will Fahrradtouren als Versammlung anmelden.

Immer mehr bekommt man den Eindruck, dass die Obrigkeit GEGEN die Bevölkerung im Einsatz ist. Hier ein Beispiel aus Köln - meiner fahrradfeindlichen Heimatstadt.

Marco hat sich die Mühe gemacht die Geschehnisse einer sommerlichen Critical Mass im Detail zu dokumentieren - inklusive nachfolgender Vorladung. Liest sich wie ein Endzeit-Polizeistaat Science Fiction, ist aber leider heutige Realität.

Wann die nächste Critical Mass Tour stattfindet wollt Ihr wissen? Heute!

Fahrrad | Köln | CriticalMass |


Dienstag, 07. April 2015

Rennsport und Tempolimit? Ich bin dann mal weg.

Der DMSB hat es tatsächlich geschafft den Nordschleifensport ad absurdum zu führen, nur um die GT3 nicht nach Hause schicken zu müssen.

Statt das Problem zu lösen wird eine komplette Meisterschaft in Schutzhaft genommen. Der Cunning Plan vom DMSB ist nämlich - Festhalten! - Tempolimit. Kein Witz.

Für die Rennfahrer empfinde ich das schon als Demütigung, wenn das wirklich so kommt. Ausgerechnet die fahrerischen Schlüsselstellen wie Schwedenkreuz oder Metzgesfeld - oder eine der wenigen Stellen zum Überholen (Döttinger Höhe) werden quasi vom Renngeschehen ausgeklammert - Runde für Runde.

Da verliert man doch als Fahrer den Fluss und selbst die Nordschleife - die größte und schönste Rennstrecke auf der ganzen Welt - kann dann auf einmal nur noch nervig werden.

Der DMSB hat zwar Motorsport im Namen, aber er sollte sich lieber umbennen in DHVB - Deutscher Herstellervertreter Bund oder so. Die Interessen des Sport werden mit den Füssen getreten zugunsten Marketing & Co - mir tun die Leute leid, die dieses Trauerspiel auch noch gut finden.

Ich habe den Nordschleifensport noch erlebt, als er richtig geil war, das was wir jetzt vorgesetzt bekommen sollen ist nur noch das kastrierte Überbleibsel. Mag sein, dass es Leuten gefällt, die es nicht anders kennen, aber ich leide zu sehr.

Auch wenn ich mich innerlich sträube mich mit dem Tempolimitthema überhaupt auseinanderzusetzen, so wirft es doch mehr Fragen auf, als es beantwortet:

  • Was ist mit dem Pflanzgarten? Bellof hat vor über 30 Jahren schon vorgeführt, dass man dort Unterluft bekommen kann.
  • Was ist bei den Touristenfahrten? Auch Tempolimit? Wer kontrolliert das? Was passiert, wenn man zu schnell fährt - auf einer Privatstraße?
  • Wenn die GT3 wegen der fehlenden Döttinger Höhe die Flügel nicht mehr flach zu stellen brauchen, sind die dann in den Kurven nicht viel schneller als jetzt? Und ist das dann nicht sogar gefährlicher?
  • Wieso gibt es zusätzlich ein Zuschauerverbot, wenn die Autos sowieso nur Halbgas fahren? Damit sich das Elend keiner angucken muss?
  • Mit was für Umbaumaßnahmen wird denn da gedroht - sollen etwa Schikanen eingebaut werden auf dem Kulturgut Nordschleife?
  • Was machen die jetzt mit der WTCC?
  • Wie will man bei einem GT3 5% weniger Motorleistung einbauen? Sollen jetzt neue - homologierte? - Kennfelder rausgefahren werden? Und wie will man das dann nachprüfen?

Die haben sich verzockt mit Ansage - 2009 ging das los, als der GT3 Tür und Tor geöffnet wurde. Eine Klasse, die nicht kontrollierbar von einer anderen Organisation homologiert wird, um dann auf der Nordschleife Rennen zu fahren: Rezept für Desaster und jetzt - wie gesagt - ist die Can of Worms sperrangelweit offen und statt eine Lösung zu finden, die echten SPORT ermöglicht, werden Fahrer, Strecke und Zuschauer vergewaltigt, damit die Hersteller ihren Präsentierteller nicht verlieren.

Ganz ehrlich: ich bin raus.

Ich verkrafte nicht Rennfahrern zuzuschauen, die Runde für Runde kastriert werden und den rechten Fuss nicht auf das Bodenblech pressen dürfen.

Der Reiz der Nordschleife liegt darin mit ihr zu kämpfen - ob mit dem Fahrrad oder einem 600 PS Auto. Runde für Runde und im Langstreckensport einen möglichst langen Stint - echter Sport. Schlimm genug, dass es kaum eine freie Runde ohne Unfall (= Gelbphase) gibt - jetzt werden die Gelbphasen schon fest eingebaut. Das ist doch eine Zumutung für jeden Vollblutracer.

Richtig wäre gewesen die Leistung der Fahrzeuge so zu balancieren, dass sie nicht unendlich weiterentwickelt und schneller werden, aber gleichzeitig eine Herausforderung für Fahrer und Strecke bleiben.

Man hatte diese Möglichkeit eines Nordschleife-spezifischen Reglements mit den SP-Klassen - eine über Jahrzehnte gewachsene Szene, denen man mit der priviligierten GT3 die Pistole an den Kopf gesetzt hat.

Jetzt sind den Machern die GT3 fatal über den Kopf gewachsen und statt die falsche Entwicklung zu korrigieren und gegenzusteuern wird im Schnellschuss eine Hindernisbahn aufgebaut, die einfach nur ätzend ist und die einzige Herausforderung, die übrig bleibt, ist es bei dieser Gängelei nicht die Nerven zu verlieren. Da ist ja jeder Stau im Kreuz Köln West besser zu ertragen.

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist und die schönste Zeit haben wir schon eine Weile hinter uns gelassen. Artur mit der Diva und Drosselklappe auf Vollanschlag über Flugplatz und Schwedenkreuz - das möchte ich im Gedächtnis behalten. Und keine bunten €400k Kaufautos, die im 200 km/h Limiter Angst haben müssen kalt zu werden.

Wer lupft verliert und hier wird eine ganze Szene zum lupfen verdonnert. Und verliert gewaltig.

Dieser Kommentar trifft es:

Vom Mythos zur Lachnummer in … 3 … 2 … 1 ….

Ich komme gerne wieder zurück, wenn sich die Fahrer ihre geliebte Herausforderung zurückerkämpft haben.

Save The Ring.

Tags: DMSB | Tempolimit | VLNLangstrecke | N24h |


Samstag, 21. Juni 2014

Le Mans Sieger Marcel Fässler fährt im R18 eine Runde Nordschleife vor dem 24h Start.

Motorsport-Total:

“Der frischgebackene Le-Mans-Sieger Marcel Fässler wird vor dem Start des 24-Stunden-Rennens um 15:20 Uhr mit dem Audi R18 e-tron quattro eine Runde um die Nordschleife fahren.”

Klasse Aktion, besser kann man die Brücke nicht von Le Mans nach Nürburg schlagen! Ausser man fährt die Strecke mit dem Fahrrad natürlich ;)

Tags: N24h | LM24


Freitag, 21. Juni 2013

Second renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.2 aus Le Mans.)

The second part of my Le Mans Reports - besides my Instagram and Photo Gallery that is ;) Weather conditions have been changing all the time, something I know only too good from Nürburgring. At least here in France it's only wet - and not freezing cold like the Eifel mountains.
(Zweiter Teil meiner Berichte aus Le Mans - also zusätzlich zu meinem Instagram Feed und der Foto Galerie ;) Das Wetter wechselt ständig, kennen wir ja vom Ring. Wenigstens kommt der Regen hier flüssig und nicht wie am Ring in gefrorenen Stückchen!)

When they talk rain, it's pretty serious.
(Die meinen das hier schon ernst mit dem Regen.)

The Audi Sport Camp getting ready for the Bavarian visitors.
(Das Audi Sport Camp nimmt so langsam Formen an.)

Audi Sport is as serious with Camping like with everything else.
(Einmal mit Profis arbeiten! Wer kennt noch den Gabrielle aus den Audi 200 Zeiten?)

Not something VIP style, but they have German beer and it shall last until Sunday!
(Hat nichts mit VIP zu tun, sondern mit dem guten Wochinger Bräu!)

Easy to get from the camp to the pits: straight over the Bugatti Circuit, the short permanent one. That's a selfie via bluetooth remote! :)
(Vom Camp zum Fahrerlager ist ganz einfach quer über den Bugatti Circuit, die kleine permanente Strecke. Da wird jetzt auch gecampt. Hab mal ein Fernauslöser-Bild via Bluetooth gemacht.)

The SRT guys with Dom Farnbacher on the left.
(Die SRT Truppe, links Dom Farnbacher.)

Just a small part of the big Eurosport team: Wolfgang Savelsbergh and Oliver Sittler.
(Ein kleiner Teil vom großen Eurosport Team: Wolfgang Savelbergh und Oliver Sittler.)

They could have called that Toyota Hybrid Raining ;)
(Hätten die besser Toyota Hybrid Raining genannt.)

That's Jake!

... again! :)
(Beim Jake könnt Ihr Euch für die MarcVDS Social Media Highlights bedanken!)

I tried to follow Pierre (Kaffer) in his slip-stream, not easy. That's the 458 paddock, he is Ferrari man after all.
(Ich hab dann mal versucht mich in den Windschatten vom Pierre zu hängen, war nicht einfach. Das ist das Fahrerlager vom 458er Rahmenrennen, hat er mal besucht als Ferrari-Mann.)

Didn't take long for some Nfection spreading ...
(Hat nicht lange gedauert, da war das erste Auto schon Nfiziert ...)

I wondered what that steering wheel is doing in Pierre's camper: he put some tape around it for better grip. I quickly asked which car?
(Hab mich gewundert, was das Lenkrad in Pierre's WoMo zu suchen hat, stellt sich raus er hat da mal Rennradtape drumgeklebt, damit man es besser greifen kann. Ich hab dann mal schnell ein Rätsel draus gemacht.)

Our friend Atze, disguised.
(Hättet Ihr den Atze erkannt?)

Nicki Raeder and Porsche's Roland Kussmaul.

Olaf Manthey, Romain Dumas and Richard Lietz.

Aziz! Long time no see! He will be driving the Dunlop 458. Had some bad luck in qualifying, but after a fantastic logistic job and equally fantastic work by the JMW team they are back in the game!
(Aziz! Lange nicht gesehen. Ihr wisst schon, den habt Ihr auf Eurem Ja-zum-Ring! Z4! :) Hatte Pech beim Training und ist rückwärts in die Reifenstapel, aber jetzt läuft der Ferrari wieder! Super Arbeit von JMW!)

Andy's Spotterguide!

Meeting with friends! If you are a regular with my blog you know Waleed and Jo from the Middle East - they are big Nordschleife fans!
(Wiedersehen mit Freunden! Kennt Ihr Waleed und Jo aus meinen Berichten?)

Lukas Luhr.

Seen Porsche's message opposite the Audi garage? Nice one, but on the other side, they are already participating as works quad this year. Pretty seperate operations their LMP and GT efforts.
("Mission 2014. Our Return." Auf der einen Seite nett die Kampfansage direkt gegenüber von der Audi Box, auf der anderen Seite frech, weil ja dieses Jahr schon ein Porsche Werksteam an den Start geht. Kann man gut dran erkennen, wie LMP und GT in Weissach getrennt sind.)

Finally some LMP nfection. Kruse Motorsport did that with pride too in the past.
(Endlich wieder ein Nfizierter LMP in Le Mans! Der Kai fährt ja nicht mehr mit ;))

Pierre Kaffer out of the pits. Mind you, this in an iPhone picture! #justsaying
(Pierre fährt aus der Box, habe ich mit dem iPhone fotografiert!)

Bill Auberlen driving #98 Aston - BMW works driver in his other life.
(Bill Auberlen hat von BMW die Freigabe bekommen den Aston #98 zu fahren, feiner Zug.)

This is how the JMW 458 looked between the practice session. They got it ready in time!
(So sah der JMW 458 aus, ist rechtzeitig fertig geworden!)

I love this car! OAK Artcar.

It's reassembling welded sheet metal and I have to find the original!
(Es stellt zusammengeschweisste Blechplatten dar und irgendwo gibt es davon auch das Original. Muß ich finden!)

Meanwhile at the Audi Camp ...

Wait a second, bicycle? In Le Mans? We had that! Turns out this is Bernhard, took him just 4 days coming from Heidelberg. Normally works at quatto GmbH together with Dieter Götz. He even carried his tent! And he already crossed Africa by bicycle. Legend!
(Ein Fahrrad? In Le Mans? Moment mal!! Stellt sich raus, das ist Bernhard - ein Kollege von Dieter Götz bei der quattro GmbH. Ist von Heidelberg in 4 Tagen eingeflogen. Mit Zelt!! Bernhard ist komplett andere Liga als Kai und ich, er ist schonmal komplett durch Afrika mit dem Rad. Legend!)

Bernhard's tent, need to dry.
(Bernhard's Zelt muß noch trocknen.)

The bicycle is a one off designed after his specs.
(Sein Rad ist eine Einzelanfertigung nach seinen Vorstellungen.)

The longest day distance was 215 km on his way to Le Mans.
(Die längste Tagesetappe: 215 km.)

Tom with Mike - *proud!*

That's Patrick and Daniel - both living in Cologne as me and they drive a street legal Radical. We always wanted to meet since nearly 2 years and finally managed that - in Le Mans! :)
(Mit Patrick und Daniel wollte ich mich immer schon treffen, die beiden fahren straßenzugelassenen Radical. In Köln versuchen wir das seit knapp zwei Jahren, da muß man nach Le Mans fahren, damit es klappt!)

This one for Kai: Kruse Motorsport!

From the Porsche garage, support for Romain Dumas.
(Hängt in der Porsche Box für Romain Dumas.)

This original gravel from Dunlop Curve is proudly brought to you by Richard Lietz!
(Original Kies aus der Dunlop Kurve, hat Richard Lietz dem Atze mitgebracht! Feiner Zug.)

You see plenty of these - electric - vehicles.
(Von diesen Elektrodingern fahren einige rum.)

2 out of 56 Le Mans cars nfected! Never had that before!
(2 von 56 Le Mans Autos N fiziert! Das gab's auch noch nie.)

Tim Hahne and Ralf Kelleners!

Looking a bit like Nordschleife's Brünnchen, but with lot less mud, despite the heavy rain.
(Sieht ein bisschen nach Brünchen aus, aber weniger Matsch, trotz dem vielen Regen.)

Turns out I'm at Porsche curves! Originally I was heading to Indianapolis, well ...
(Wollte eigentlich zu Indianapolis fahren, bin dann doch in den Porsche Kurven gelandet ...)

Porsche Curves:

The qualifying got stopped with red flag, so I headed to Arnage.
(Qualifying wurde mit rot frühzeitig beendet, also bin ich nach Arnage.)

Audi quattro!

Great action.

Dominik Farnbacher's Viper:

Big beamer at Audi Sport Camp - and great beer too!
(Und dann wieder zurück zum Audi Sport Camp: Camping Deluxe!)

Plus I met an Instagram follower! :)
(Und hab einen Instagram follower gefunden!)

Even more pictures are in my Le Mans gallery! To be continued - looking forward to the race! Follow me (renntv) on Instagram (or Twitter / Facebook) for faster updates if you like my coverage! :)
(Noch mehr Bilder gibt's in meiner Le Mans Galerie! Freue mich schon auf's Rennen! Heute - Freitag - ist quasi Ruhetag. Falls Euch meine Reportagen gefallen, über mein (renntv) Konto bei Instagram (bzw. Twitter oder Facebook) schick ich regelmäßig Bilder raus!

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Samstag, 08. Juni 2013

Mit dem Fahrrad nach Le Mans ..

.. war genau vor einem Jahr, denn am 8.Juni 2012 sind Kai und ich am Nürburgring aufgebrochen zu unserer Bob Wollek Gedächtnistour.

Um 5 Tage später in Le Mans anzukommen.

Die Fotos gibt es auch noch zum Anschauen, damals habe ich lange überlegt, wie ich das am besten von unterwegs blogge - Instagram hat sich als beste Möglichkeit herausgestellt, wenn man nur das Handy dabei hat. Falls einer spontan die Tour nachfahren will, bitteschön ;)

Le Mans werde ich auch dieses Jahr besuchen, aber nicht mehr mit Rad!

Trotzdem gibt es einiges vorzubereiten, mit der Starterliste habe ich mich ja schon vertraut gemacht: renn.tv/2140.

Aber auch die Details müssen stimmen!

Gut, daß es den Gerri gibt :)

Wenn Ihr also in Frankreich so eine renn.tv Nase rumlaufen seht, das könnte sich dann um mich handeln ;)

Sogar eine Limo hab ich bekommen!

(Das ist Vine - 6 Sek Videos. Könnt Ihr Euch auch mal anschauen.)

Morgen ist übrigens der traditionelle Test-Tag in Le Mans - und 2 Wochen später wird schon Rennen gefahren :)

Tags: LeMans | NR2LM | BobWollek | Fahrrad | KaiKruse


Sonntag, 26. Mai 2013

24h-Rennen, Wrap up.

Ein aufregendes 24h-Rennen liegt hinter uns. Und ähnlich der Linkliste vor dem Rennen habe ich hier die Links nach dem Rennen gesammelt, was an Inhalten alles hier im Blog zusammengekommen ist.

Ich hatte mir vorgenommen jeden Abend einen ausführlich bebilderten Blogeintrag zu schreiben und das hat gut funktioniert. Alle Mikeberichte eignen sich natürlich auch gut, um hinterher nochmal gelesen zu werden.

Tages-Reportage

Ergebnis

Fotos

Onboard-Video

Da kommen sicher noch ein paar, aber Leh Keen im Farnbacher Porsche bei heftigsten Regen ist schon ’ne Hausnummer. Gibt es auch im Nachgang ein schönes Interview zu.

Besucherzahlen

Der Veranstalter zählt 210.000 Besucher. Für das Gesamtwochenende, was immer das auch heisst. Von geleakten internen Dokumenten wissen wir, daß man den Faktor 5 anwenden muß, um zu wissen, wieviele Karten verkauft wurden. 2007 wurden schon einmal 210.000 Zuschauer vermeldet und es stellte sich heraus, daß dem 41.424 Tickets gegenüber standen.

40.000 Zuschauer könnte hinkommen, wenn man sich die Zeltplätze anschaut. Und alle Teilnehmer mitzählt. Zum Rennende waren Brünnchen z.B. noch höchstens 300 - mit einbezogen.

Wer sich soviel Mühe wie ich macht “in’s Internet zu schreiben”, der möchte natürlich auch, daß es gelesen wird. Und mit Google Analytics gibt es ziemlich genaue und belastbare Zahlen. Ich hatte im Vorfeld gehofft mal einen Tag über 10.000 Besucher zu schaffen - und das hat der Sonntag geschafft (11.279). Insgesamt hatten wir hier in der Woche Do 16.5. bis Mi 22.5.:

  • 59.021 Besuche
  • von 31.338 Besuchern (“Unique Visitors”)

Das sind wieder stramme Zahlen und sag ich mal ganz herzlich Dankeschön! :)

Forum

Der 24h-Thread im Forum steht zum Diskutieren parat und hat schon einige nette Kommentare hervorgebracht.

Und was kommt als nächstes?

Mein nächster großer Aufschlag heißt Le Mans, hoffentlich etwas besseres Wetter als am Ring ;) Und diesmal nicht mit dem Fahrrad, sondern schön im Bloggermobil mit heruntergeklappter Armlehne und lässig aktiviertem Tempomat! ;)

Tags: N24h | WrapUp | LeMans | Linkliste | Mikebericht


Freitag, 26. April 2013

Besuch der WEC bei den 6h von Spa ...

… ist fest eingeplant! Gerade kam von der WEC die Bestätigung als Fotograf, daher schonmal für Euch die Vorwarnung, daß das hier jetzt leicht Le Mans lastig werden könnte die nächsten Tage. Also nach VLN 3 - eh klar. ;)

Mit dem Manthey/Raeder Team, den Kölner Toyotas, den bayerischen Allradlern, Nordschleife F1 Fahrer Nick Heidfeld, aber auch so Leuten wie Pierre Kaffer und Pedro Lamy, dazu noch Glastec Ansgar und viele weitere Fahrer, die ansonsten auch gerne den Ring besuchen, wird das fast ein Heimspiel!

Mein letzter Spa-Besuch liegt schon eine Weile zurück, damals habe ich solche Fotos gemacht.

M3 GTR - das war 2004.

Ist ein gutes Warm Up für mich für’s Nürburgring 24h-Rennen zwei Wochen später und Le Mans steht dann auch noch an Ende Juni. (Diesmal aber nicht mit dem Fahrrad!)

Vielleicht sind ja auch Leute aus dem Forum vor Ort, hier schonmal der Zeitplan, das 6h-Rennen läuft am Samstag (!) 4.Mai von 14.30 bis 20:30 Uhr - das wird eine Riesenshow.

Ist der 2.WEC Lauf von insgesamt 8 Rennen und Lauf Nummer 3 ist dann schon Le Mans. Toyota kommt zum ersten Mal für dieses Jahr mit dem neuen Auto, die hatten bisher den Vorjahreswagen auf der Bahn.

Silverstone war das erste Rennen und es hat sich gelohnt den Live Stream anzuschauen. Für die Lieberzuhausebleiber gibt es das aus Spa auch wieder mit John Hindhaugh und Crew. Oder natürlich Eurosport mit the One-and-Only Gustav Büsing.

Tags: FIAWEC | Spa6h


Samstag, 02. Februar 2013

ACO mit neuer Le Mans Webseite.

Pünktlich zur Vorstellung der WEC Teams ist auch der ACO mit brandneuer Webseite online gegangen. Gibt es einiges zu entdecken, Ticketverkauf hat auch gestartet.

Wäre ich gerne wieder dabei, aber diesmal nicht mit dem Fahrrad ;) Mal gucken was geht!


Montag, 09. Juli 2012

NR2LM Galerie.

Die Nürburgring nach Le Mans Tour als 20832.com Bildgalerie.


Montag, 18. Juni 2012

Geschafft! Mit dem Fahrrad vom Ring nach Le Mans.

Ich muß zugeben, ich hatte ja so meine Bedenken, aber wir haben es geschafft: mit dem Rad vom Ring nach Le Mans.

Abfahrt Freitag 8.Juni, 11 Uhr:

Ankunft Mittwoch 13.Juni, 15 Uhr:

Zwischen diesen beiden Bildern liegen 6 Tage und 773 km auf dem Rad.

Die Route hatte zwar einige Überraschungen auf Lager, aber war wirklich schön. Los ging es erstmal über die Ardennen und gleich am ersten Tag haben wir 1.600 Höhenmeter kassiert. Und haben uns direkt mal einen Rückstand auf unseren Tagesschnitt eingehandelt (109 statt 122 km). Den hatten wir danach aber schnell wieder rausgefahren.

Auf der Tour gab’s fast komlett nur Gegenwind und komischerweise waren immer da wo wir gefahren sind auch Windräder aufgebaut. Geregnet hat es nur 1/2 Tag, das hätte uns auch schlimmer erwischen können.

10 kg Gepäck haben wir uns gegönnt, waren dann doch froh in Le Mans unsere gepackte Tasche in Empfang nehmen zu können, die der Ansgar für uns mitgebracht hatte. Endlich raus aus den Radklamotten!

Ich war zum ersten Mal in Le Mans und muß sagen, das ist schon überwältigend. Fest in englischer Hand wird das Rennen zelebriert und gemeinsam gefeiert. Da steht völlig selbstverständlich der Aston Martin vor dem Zelt oder der Porsche Turbo und es ist kein Zuschauer dabei, der nicht das Rennen verfolgt oder die Teams nicht kennt.

Überall gibt es Stände mit Modellautos oder Motorsport-Büchern und die Hersteller ziehen große Catering-Gebäude hoch. Da wird einem nochmal der gigantische Fehler der Nürburgring Erlebniswelt vor Augen geführt, denn die Hersteller wollen keine fertigen Gebäude, sondern Platz zum Austoben, auf dem sie dann selber architektonisch gestalten können. Audi hat insgesamt 9 (!!) solcher Hochhäuser aufgebaut und die Gäste mit 150 (!!) eigenen Shuttles rumkutschiert. Wenn sie nicht grade im Hubschrauber über die Strecke geflogen wurden.

Le Mans an sich ist ziemlich groß, die haben 140.000 Einwohner. Ist auch ein schönes Städtchen. Am Freitag war bei der Fahrerparade alles auf den Beinen, trotz sehr bescheidenem Wetter. Witzigerweise wird Freitags auch die Landstraße wieder aufgemacht, da kann man dann ganz normal über die Strecke fahren, auf der das Rennen ausgetragen wird. Was wir natürlich gemacht haben! :)

Toyota hat am Anfang des Rennens richtig gut Druck gemacht, sogar einen 5er-Stint hingelegt. Doch dann ging es heftig zur Sache, beide durch Unfall raus.

Der eine mit Überschlag und Anthony Davidson ist wohl noch im Krankenhaus:

Und der andere ausgerechnet mit dem Publikumsliebling Delta Wing kollidiert:

(bei ca. 1:00 Min.)

Die haben dann alles probiert, das kleine schwarze Auto wieder flott zu kriegen, aber Lenkung ab und eine Antriebswelle krumm, da war nichts zu machen. Wir standen auch grade in den Porsche Curves, als das passiert ist:

Audi hat dann zwar noch versucht sich selber ein Bein zu stellen und ausgerechnet Lokalmatador Romain Dumas hatte eher einen schlechten Tag, aber am Ende sind die Audi auf 1-2-3-5 in’s Ziel gekommen - mit dem Vorjahressieger und der #1 (Fässler/Lotterer/Tréluyer) als Gewinner.

Eine Sache haben wir nicht hinbekommen: die Riesenradfahrt - muß wohl irgendwann nachgeholt werden ;)

Unter’m Strich aber ein Riesenspaß dieser Le Mans Trip, und ich möchte mich ganz herzlich bedanken:

  • bei meiner frisch-Vermählten, daß sie mir frei gegeben hat,
  • bei Kai, daß er meine Marotten 10 Tage lang ausgehalten hat,
  • bei Ansgar für den unschlagbaren VIP Shuttle zurück,
  • bei den Bilsteinern Jörg und Steffen für alles und so,
  • gilt auch für Atze,
  • bei Felbermayr, AF Corse und Audi Fan Camp für das Asyl und die Verpflegung.

Übrigens, Dominik Farnbacher ist Zweiter der GTE-Pro geworden mit Luxury Racing (18.Gesamt) und Pierre Kaffer 3. der LMP2 mit Pecom Racing (9.Gesamt). Pedro Lamy hat die GTE-Am gewonnen mit der Labre Corvette - hier gibt es das gesamte Ergebnis bei GT-Eins.

Und unsere gesammelten Bild-Eindrücke von der Bob-Wollek Memorial Tour gibt es zum Nachblättern nochmal hier oder bei NR2LM.com.


Donnerstag, 07. Juni 2012

NR2LM: Nürburgring to Le Mans - mit dem Fahrrad - in Memoriam Bob Wollek.

Wie schon angedroht geht es morgen (Freitag) los Richtung Le Mans, Start ist am Nürburgring.

Die Drahtesel sind gesattelt und sind trotz Nur-das-Nötigste übel schwer.

Die Route hat insgesamt 731 km und Ihr könnt sie Euch hier mal anschauen.

Sieht aus, als hätten wir Datenverbindung in Frankreich und wenn alles klappt wollen wir Euch mit Fotos von unterwegs und natürlich auch aus Le Mans versorgen.

Unter NR2LM.com gibt es auch ein Live GPS Tracking, das die Fahrstrecke der letzten 24 Stunden anzeigt - könnt Ihr immer gut sehen, ob wir auch vorwärts kommen ;)

Der Link zu den Bildern ist dort auch nochmal gelistet und Kai hat die Motivation hinter der Tour aufgeschrieben.

Wir sind dann mal weg und hoffen Ihr habt auch Spaß mit unserer Tour - wünscht uns sonnigen Rückenwind! ;)


Dienstag, 05. Juni 2012

Le Mans kommt langsam näher, ...

… da wird es Zeit, daß das Fahrrad schonmal duscht, am Freitag morgen geht’s in Nürburg los Richtung Le Mans.

Zum Einlesen hier ein toll gemachter Guide - und zur Einstimmung THRUTH IN 24 II - Every Second Counts:


Montag, 09. April 2012

NR2LM: Nürburgring to Le Mans.

Dieses Jahr geht es für mich zum ersten Mal nach Le Mans, freu mich schon drauf! Aber einfach so nach Le Mans fahren? Wir machen das mit dem Fahrrad, im Bob-Wollek-Style - der ist so immer zum Rennen gefahren von Straßburg aus. Kai war schon öfter da, aber nicht zum Gucken, sondern um den eigenen LMP2 einzusetzen (5x). Gestartet wird in Style in Nürburg - wo sonst. Daher auch NR2LM und eine rudimentäre Webseite NR2LM.com hab ich auch schon zusammengedengelt.

Ich hoffe das klappt mit den Fotouploads in Frankreich, dann werden wir ein paar Fotos von unterwegs hochladen while on the road. Und while at the track natürlich auch! :)


Montag, 09. August 2010

Auch Rad am Ring wird in den Boulevard gezwungen.Auch Rad am Ring wird gezwungen die Flughafenhalle zu benutzen. Ich finde es nur noch dreist, was den Teilnehmern für Wege aufgebürdet werden, nur damit in den Betonruinen Leben einkehrt. Wir sind beim 24h-Fahrradrennen seit Veranstaltung Nr.1 mit am Start, haben 2003 mit 34 (!!) Teams den Event mit aus der Taufe gehoben. Auch die Steilstreckler haben einen Bericht zu der 24h-Premiere.



Diese Bilder sind von der 20832-Fotoreportage von 2003 und ich fahre immer noch das gleiche Fahrrad:



doch die Veranstaltung hat sich gigantisch weiter entwickelt. Hier mein ´Rennbericht´ von letztem Jahr, unsere Stammfahrer sind Harry Koller (MTM), Frank ´Pizza´ Sehninger und Christian Kohlhaas (Audi 200 bis Vulkanviper).

Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg, denn es steckt viel Herzblut in der Geschichte und wir haben Dinge erlebt, die wir nie wieder vergessen.

Übrigens, im Programmheft kommt u.a. auch Jürgen Pföhler als dienstälteste Mitglied des Nürburgring Aufsichtsrates zu Wort und macht auffälliger Weise einen Riesenbogen um den beton°park. Will sich da jemand aus der Verantwortung stehlen?
Dienstag, 11. Mai 2010

15 Euro für eine Runde Nordschleife? Ja .. mit dem Fahrrad! :O



Wer jetzt meint, schlimmer geht's nicht: man muß zur Anmeldung ins Eifldorf direkt am "Nürbrugring".


Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Racing Tearoffs Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner