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Dienstag, 01. Mai 2018

VW Sicherheitslücke: Root-Zugriff auf Infotainment-System.

Bei VW wurde eine Sicherheitslücke gefunden, bei der man sich über das Fahrzeug-WLAN bis auf Fahrzeugfunktionen hacken kann.

Ermöglicht wird das, über einen Root Zugriff im Infotainment System, das wiederum nicht abgeschottet, sondern mit den Fahrzeugsystemen vernetzt ist.

In dem Artikel gibt es Screenshots und einen VW-Brief, der vom "Head of Smart Quality" unterschrieben ist.

Die Lücke sei Ende 2016 geschlossen worden, aber unklar bleibt, was mit den Autos passiert, die vorher bereits auf der Straße waren. Denn Over-the-Air-Updates haben bisher die wenigsten Hersteller. Was ein großes Problem darstellt, denn inzwischen sind unserer Autos Computer auf Rädern, aber für Updates - und die gibt es bei Computern ja oft genug, muss das Auto dann erstmal zum Händler.

Fefe kommentiert den Zugriff über das Infotainment-System so:

Es ist mir unbegreiflich, dass Autobauer diesen Scheiß nicht ordentlich wegisolieren vom Rest des Systems. Das ist als würde man den Benzintank oben offen lassen, weil, äh, was kann da schon passieren!1!!

Volkswagen | Infotainment | Hacker | Sicherheitslücke | WLAN |


Donnerstag, 29. März 2018

Tesla verabschiedet sich als erster Autohersteller aus Facebook.

Natürlich nicht einfach so, sondern mit Musk’scher Inszenierung über Twitter - und am Ende dann doch einfach so. Trotz Millionen von Followern.

Und weil es so schön war, klinkt sich SpaceX auch direkt mit aus.

Ich selber habe Facebook schon seit über einem Jahr gemieden - habe jetzt die Gelegenheit genutzt einen Strich drunter zu ziehen, inklusive der Seiten (Facebook Pages). Instagram sowieso und WhatsApp benutze ich nicht. Diese 3 gehören zur Zeit zum Zuckerberg-Imperium, das sich zum Ziel gesetzt hat die persönlichen Daten der Menschheit zu kommerzialisieren.

Falls jemand noch zögert, hier ist eine Argumentationshilfe - zwar Google-lastig, aber darüber muss ja auch gesprochen werden. Ich habe übrigens letzten Samstag die Möglichkeit benutzt, um meine Facebook Daten anzufordern - bisher keine Reaktion. Ob ich dann auch so einen Schreck bekomme? Inspirator Fefe hat auch ein lesenswertes Interview über Facebook gegeben.

Natürlich - ich als IT’ler war mir dessen vorher bewusst. Aber ich habe unterschätzt, wie naiv meine Umwelt mit dem Thema umgeht. Und durch meine Facebook Aktivitäten - und sei es nur ein Like hier und da - habe ich das System quasi approved - jedesmal. Vielleicht gibt es ja Leute, die sich denken: “Wenn der Mike es benutzt, dann kann es so schlimm ja nicht sein.” Doch - es ist so schlimm und ich benutze es jetzt auch nicht mehr.

Tesla | Facebook | Instagram | Google | SpaceX | Fefe | SocialMedia |


Donnerstag, 08. Februar 2018

Scott Tucker hat auch einen Auftritt in Dirty Money von Netflix.

Die Netflix “Dirty Money” Serie hat gleich in ihrer zweiten Folge noch einen interessanten Beitrag. Es geht um Scott Tucker, der sich dank seines Kleinkredite-Geschäfts seine Renn-Abenteuer finanzieren konnte.

Er konnte mit seinem Team Level 5 Motorsport einige große Erfolge feiern und war auch in der LMP2 in Le Mans am Start.

Die Folge geht passend los mit einer Onboardaufnahme vom Nürburgring - Anfahrt Dunlopkehre. Zufälle gibt’s.

Jedenfalls hat der Herr Tucker sich eine raffinierte? diabolische? Methode ausgedacht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kleinkredite - also so in der Region von 500 $ - werden nur von denen benötigt, die wirklich alle ihre Reserven aufgebraucht haben. Das Geld rettet sie dann in den nächsten Monat. Scott Tucker hat dann monatlich immer einen Betrag zurückgebucht und die Leute glaubten - wenig überraschend - das sei Zins und Tilgung. In Wirklichkeit war es eine “Service Gebühr”, um den Kredit von einem Monat in den nächsten zu tragen. Das ist natürlich erst aufgefallen, als den Leuten immer noch Geld abgebucht wurde, obwohl sie von der Summe her den Kredit längst abgelöst haben müssten.

Nach den Onboards zeigen sie Aufnahmen, wie die gepfändeten Rennautos bei den Tuckers aus der Garage der Luxusvilla gezogen werden.

Berührungspunkte zu Fefe - der mich vor über 8 Jahren motiviert hat diesen Blog hier zu starten (s. renn.tv/1) - gibt es ja eher selten, aber die Neflix Dirty Money Serie ist so ein Fall.

Inzwischen ist Scott Tucker verurteilt: 16 Jahre und 8 Monate. Seine Geschäfte hatten zu ihrem Höhepunkt ein Volumen von 3,5 Milliarden Dollar und 4,5 Millionen betroffenen Kreditnehmern.

Tucker | Netflix | Fefe |


Donnerstag, 18. Januar 2018

WTF des Tages: Tesla bekommt Knöllchen, weil er keine grüne Plakette hat.

Sowas gibt es auch nur in Köln.


Donnerstag, 11. Januar 2018

Dieselgate bei Intel?

Ihr habt ja sicher diese Meltdown-Spectre Intel Saga mitbekommen. Die Schwachstelle hat historische Ausmaße, weil sie so ziemlich alle Computer betrifft.

Betroffen ist auch Intel - die tun jetzt so, als käme das alles ganz überraschend. Bei CPUs geht es um Performance und da zählt jede Millisekunde. Der Trick bei Intel ist, dass sie in den Cache schreiben, bevor alle Authentifizierungsprüfungen abgeschlossen sind. Kommt ja eh keiner dran. Stellt sich raus, kommt man doch.

Fefe argumentiert, dass sie das bei Intel von Anfang in Kauf genommen haben und fühlt sich direkt an Dieselgate erinnert.

Er hatte sich gewundert, dass “Hyperthreading” bzw. Simultaneous Multithreading (SMT) bei AMD mehr Performance bringt als bei Intel. SMT funktioniert aber nur gut, wenn man auch hohe Latenz hat, um per SMT einen weiteren Thread auszuführen. Und durch den Beschiss war bei Intel die Latenz eher niedrig, also weniger durch SMT rauszuholen.

Schade, dass der Congress gerade erst war - das Thema hätte den größten Saal gefüllt.

Ich bin mal gespannt, ob bei Intel auch die Handschellen klicken. Dazu müsste aber rauskommen, dass das vorsätzlich war. Ob dort jetzt auch die Reisswölfe heiß laufen wie bei VW?

Intel | Fefe | Meltdown | Spectre | Dieselgate |


Montag, 27. November 2017

Dieses Bild sieht auf den ersten Blick aus wie eine Art Kunstwerk. Beim genaueren Betrachten erkennt man einzelne Fahrräder.

Es zeigt was übrig bleibt, wenn eine Bike Sharing Firma in China zusammenklappt. (Via.)


Mittwoch, 07. Juni 2017

Wenn Fefe so weitermacht, dann kann ich hier bald abschließen.

Audi, Nürburgring, VW - alles dabei in den letzten Tagen.

Fefe |


Montag, 15. Mai 2017

Beim autonomen Fahren wird Artificial Intelligence eine Schlüsselrolle einnehmen - soviel ist klar. Aber ein Aspekt, den ich bei AI auch nicht so auf dem Schirm hatte: bei normaler Software, die von Menschen für einen bestimmten Zweck geschrieben wurden, kann man Fehler suchen und fixen. Und bei AI? Fefe erklärt das so:

Das ist bei Machine Learning nicht mehr so. Neuronale Netze sind nicht konstruiert, sondern werden trainiert. Wenn da was falsch läuft, dann kann man das nicht debuggen. Man kann nur nach-trainieren.

Die Folge: zunehmender Kontrollverlust.

Er verlinkt auch diesen Artikel:

Instead of a programmer writing the commands to solve a problem, the program generates its own algorithm based on example data and a desired output. The machine-learning techniques that would later evolve into today’s most powerful AI systems followed the latter path: the machine essentially programs itself.

Ziemlich gruselig.

Als möglicher Lösungsansatz wird herausgearbeitet, dass die Maschine sich erklären muss und Zwischenschritte dokumentiert werden. Sodaß der Mensch die Rationalität der Handlung bzw. Entscheidung nachvollziehen und auch seine ethischen Maßstäbe zur Anwendung bringen kann.

Artificial | Intelligence | Fefe |


Donnerstag, 05. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kennt Ihr diesen Film, wo Ayrton Senna den Honda NSX in Suzuka fährt? Die Schuhe! Aber: starke Aufnahmen. Motorsport Magazine: With three cameras focused on the rev counter, pedal box and the Brazilian’s forward view, the video captures a car completely on its toes, responding perfectly to the champion’s inputs. It’s great viewing and makes you ponder why we don’t see more grand prix drivers let loose on their respective manufacturers’ machinery. Is there a more effective marketing tool than F1? What they say!

Der kleine Priaulx ist auch schon im Autorennsport unterwegs.

Shane Van Gisbergen vorgestellt. Krasser Typ.

In der Formel E wird mit 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Gang gefahren. Interessant - möge das bessere Konzept gewinnen! Jetzt am Wochenende wird in Malaysia gestartet - ist das 2.Rennen der Saison.

Wie ist das eigentlich gelaufen mit den verlorenen Steve McQueen Bildern? Sogar diese Story ist filmreif!

Es gibt eine 24 Hour Race Technology Zeitschrift - passenderweise vom Highpowermedia Verlag.

Ich bin mir nicht sicher, ob Carsten Schumacher die klare Eifelluft gut bekommt. Aber falls er nur Schlagzeilen machen wollte: Mission completed.

Die Dieselgate Lawine droht nicht nur den Motorsport zu überrollen, sondern auch Bereiche, die man im ersten Moment gar nicht so auf dem Schirm hat.

Valentino Rossi’s Versetzung auf den letzten Startplatz ist bestätigt worden. Am Sonntag ab 13:45 ist High Noon - live aus Valencia auf Eurosport 1 das letzte Rennen der Saison: Rossi 312 Punkte, Lorenzo 305 Punkte.

In 8 Tagen ist wieder Rallye Köln-Ahrweiler, hier geht’s zur Webseite.

HondaNSX | Senna | Priaulx | Gisbergen | FormelE | McQueen | Dieselgate | Rossi | MotoGP | RallyeKAW |


Freitag, 31. Juli 2015

Aufruf netzpolitik.org zu unterstützen.

Auch wenn das hier ein Motorsportblog ist, so gibt es ab und zu Themen, die mich nicht in Ruhe lassen.

So z.B. die Meldung gestern, dass ausgerechnet gegen netzpolitik.org von unserem Staat Ermittlungen aufgenommen werden.

Wenn man das mal in dem Kontext sieht, dass der Bundesstaatsanwalt keinen Anfangsverdacht sieht, gegen die NSA und deren Überwachungspraktiken aktiv zu werden - aber auf der anderen Seite Aufklärer wie Markus Beckedahl so massiv bedroht werden, dem wird es vielleicht wie mir gehen und der letzte Hoffnungsschimmer an eine funktionierende Demokratie geht dahin.

Von daher mein Appell an Euch: unterstützt netzpolitik.org nach Kräften. Sie sollen im Geld schwimmen, um mit den besten Anwälten gegen unsere Regierung diese Bande vorzugehen! Und sie sollen merken, dass Grenzen überschritten wurden, die man besser mal eingehalten hätte!

Wenn die Spendenseite down ist, dann ist das ein gutes Zeichen!

Die Daten daher zur Sicherheit nochmal gespiegelt:

Inhaber: netzpolitik.org e. V.
Konto: 1149278400
BLZ: 43060967 (GLS Bank)
IBAN: DE62430609671149278400
BIC: GENODEM1GLS
Zweck: Spende netzpolitik.org

Noch ein paar Anekdötchen, zum Glück geht dem Netz nie der Humor aus:

  • Die IBAN trendet auf Twitter!

  • Markus Beckedahl twittert: Meine Mutter hat gerade im ARD-Tagesschau-Videotext gelesen, dass mir lebenslange Haft droht. Kann man sich nicht ausdenken.

  • Postilon: Millionen Bürger ermitteln gegen General­bundes­anwalt wegen Verdachts auf Hirnrissigkeit

  • landesverrat.org ist online

Und natürlich mein Lieblingsblog - fefe - immer auf der Höhe der Zeit.

netzpolitik | Beckedahl | Landesverrat | Spenden |


Dienstag, 31. März 2015

Herzlichen Glückwunsch 10 Jahre Fefe´s Blog!

Bei blog.fefe.de bin ich regelmäßig zu Besuch und Fefe hat mich inspiriert diesen Blog hier zu starten.

Und so hat er auch einen verdienten Ehrenplatz in meinen allerersten Post: renn.tv/1.

Tag: Fefe


Sonntag, 03. August 2014

Ecclestone kauft sich unschuldig - alles eine Frage des Budgets.

Fefe hat das sehr treffend formuliert:

“Bernie Ecclestone will sich mit 100 Millionen Dollar aus dem Schmiergeld-Prozess freischmieren.”

Das Gericht wollte, damit es hübscher aussieht, eine dreistellige Millionensumme und Ecclestone wäre nicht Ecclestone, wenn es aus den 100 Millionen Euro nicht 100 Millionen Dollar gemacht hätte.

Niki Lauda findet das alles super:

“Wenn der Prozess eingestellt wird, wenn Bernie nicht verurteilt wird, dann sind alle Vorwürfe vom Tisch, dann hat er alles richtig gemacht.”

So einfach ist das: nur genug Geld auspacken, schon ist man unschuldig. Es ist nämlich nicht so, dass das eine Strafe auf Bewährung mit Auflage wäre - nein, die Anklage würde nach Zahlung komplett fallengelassen.

In der Sueddeutschen gibt es dann auch den Kommentar:

Formel Frechheit

“Vor dem Landgericht München ist Ecclestone wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt; Strafdrohung bis zu zehn Jahren. Erst seit Ende April wird verhandelt. Aber schon soll sich das Gericht in eine Art Waschanlage verwandeln; die Preise in dieser Waschanlage sind allerdings etwas anders als bei einer normalen Autowaschanlage; und gewaschen wird nicht ein Rennwagen, sondern der Chef vom Rennzirkus.”

Vor dem Gesetz sind alle gleich - und manche gleicher.

Tags: EcclestoneFormel1 | Gerichtsprozess |


Mittwoch, 04. Dezember 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Montag, 09. September 2013

Warum Geheimdienste abgeschafft werden müssen.

Wenn sich Geheimdienste nur noch über geheime Gesetze legitimieren können und jeglicher Kontrolle entzogen sind, dann entsteht dort eine Schattendiktatur einiger weniger Allwissenden, der selbst die Politiker nichts mehr entgegen setzen kann:

Doch solche Ideen höhlen unsere Demokratie aus, sie ist bloß noch die Benutzeroberfläche auf dem Weg zur Geheimdienstdiktatur.

Der Autor dieses FAZ Artikels - Frank Rieger - ist aktiv im CCC (deren Sprecher) und zusammen mit Fefe Herausgeber des Alternativlos Podcasts. Und Fefe wiederum ist mit seinem Blog der Grund, warum ich hier den Blog angefangen habe. Das war morgen vor 4 Jahren ;)

Tags: StopWatchingUs | Fefe | FrankRieger


Sonntag, 10. März 2013

Arte Doko über Schin Bet - den israelischen Geheimdienst.

Sehenswerte Dokumentation, habe mir das heute mal angeschaut. Einblicke sowohl in die Arbeitsweise von Geheimdiensten, als in die Lage von Israel, die von unseren Medien hierzulande immer schöngefärbt auf amerikanischer Linie dargestellt wird.

"Erstmals sprechen sechs ehemalige Führungschefs des israelischen Inlandsnachrichtendienstes Schin Bet.

In dem Oscar nominierten Film sprechen sie ohne Umschweife über den moralischen Zwiespalt, in dem sie sich aufgrund von Folter und Terror, Verhaftungen und Ermordungen befanden.

Link zu arte / via Fefe.


Donnerstag, 14. Februar 2013

Nochmal Scripted Reality.

Aber nicht bei RTL, sondern bei der New York Times. Die hat den elektrischen Tesla Model S ausgeführt und ein Fass aufgemacht, weil sie liegengeblieben sind. Schön garniert mit einem Bild auf dem Abschlepper.

Konnte ja keiner ahnen, daß Tesla vernünftiges Data Recording eingebaut hat und jetzt belastbar einen Fake dokumentiert. (Via.)

Das “car log”, das die bei Tesla haben, macht einen guten Eindruck - alles Wichtige drauf. Log Files halt, so geht das bei einem eAuto.

Bemerkenswert finde ich die verkehrten Rollen, der Blogger (also der Tesla CEO) nimmt den Zeitungsbericht auseinander. Das kennen wir eigentlich nur umgekehrt, also Zeitung nimmt Auto auseinander.

Der NYT Autor - John Broder - gibt sich kämpferisch, obwohl er schon ausgezählt wurde. Liegt wohl an der ungewohnten Situation, verkehrte Welt!


Dienstag, 03. Juli 2012

Bei Ex-Präsidenten werden auch schonmal ...

Hausdurchsuchungen durchgeführt. Wäre doch auch eine nette Geste bei einem bald-Ex-Ministerpräsidenten. (Via.)


Mittwoch, 22. Februar 2012

Aschermittwoch Übrig Ns.

Mein Vorschlag: einpacken.

“Die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) habe einen wesentlichen Teil der Abmachung nicht erfüllt, nämlich keine Pachtzahlungen geleistet.”

und: “Wir sind sehr zuversichtlich, was die Qualität des Vertrags angeht.”

Zu dem Vertrag gehen die Meinungen auseinander:

“Zur Beurteilung des Vertrags haben wir ein juristisches Gutachten beauftragt. Dieses Gutachten macht deutlich, hier handelt es sich um kein solides Vertragswerk, sondern es werden zahlreiche Lücken deutlich.”

… meint Eveline Lemke … im Nov.2010.

Den Vertrag kann man hier nachlesen.

Daß der Kurt Beck jetzt mitspielt beim Ihr könnt nach Hause gehen deute ich mal als Zeichen, daß der Ring bald richter- und lindnerfrei ist. Muß man dem Mann fast dankbar sein, aber das hilft seinem Minuskonto auch nicht mehr.

Allerdings werde das Land Vorkehrungen für eine mögliche Umschuldung der Investitionskredite treffen, sollten die zukünftigen Pachteinnahmen die Tilgungsraten nicht decken können.

Wie lange will eigentlich der AW-Landrat Jürgen Pföhler noch untertauchen?

Das Ende der Netzgemeinde.

Das böse Unbekannte nimmt Einzug in unser tägliches Leben und das Internet wird dabei automatisch auch für alle Nicht-Nerds de-mystifiziert. Feine Sache das und für die gegensteuernden Lobbyisten glücklicherweise nur schwer in den Griff zu kriegen.

“Das ist die neue Realität in Deutschland: Die Netzgemeinde ist tot – es lebe das Netz. Und wer dessen Nutzung beschränken will, der stellt sich nicht gegen einen Kult oder eine Sekte – sondern gegen einen großen Teil der Bevölkerung.”

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Pressemitteilung dazu einen Tag vorher “plaziert”.

  • Sueddeutsche.de: Recht am Ring.

  • Aus der Rubrik: Blogger sind keine Journalisten.

  • Andrea Die-Ring-Region-im-Stich-gelassen Nahles macht einen auf Facebook. Am lesenswertesten wie so oft: die Kommentare.

  • Damit hat der Herr Steinkühler wohl nicht gerechnet, daß die Rhein-Zeitung einfach den Telefonhörer in die Hand nimmt und mal bei Bernie Ecclestone anruft.


Donnerstag, 09. Februar 2012

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Das mit dem Steinkühler-Spott ist jetzt auch der Rhein-Zeitung aufgestossen.

  • Der Landesrechnungshof hat seinen 2012er Jahresbericht vorgelegt. Siehe gestern.

  • Die Nürburgring GmbH will da wohl bei dem Herrn Lippelt nochmal nachhaken.

  • Den Eintrag mit dem NAG Rausschmiss hab ich mit weiteren Links als UPDATE ergänzt.

  • “Hat die Landesregierung vor der Landtagswahl 2011 in Bezug auf den Nürburgring mit geschönten Zahlen versucht, die Öffentlichkeit zu beruhigen?” - Jetzt wirklich? Das ist ja nicht zu fassen!!

  • Die wahrscheinlich einzigste Staatsdisko auf der ganzen Welt macht zu - wenn auch (erstmal) nur für ein paar Wochen.

  • Als Politiker ist zumindest auf eins Verlass: auf die Staatsanwaltschaft.

  • Wer sagt denn, man könne nicht bei Schnee auf die Nordschleife? Im Formelauto? Das Love The Ring ist wohl nicht mehr so beliebt. Bläst da etwa schon ein laues Lüftchen auf die Fähnchen?

  • Die Freunde des Nürburgrings sind wieder da! Erst lassen sie sich im Eifeldorf abfüttern und im Lindner betagen, jetzt wollen sie die großen Versöhner spielen.

  • Manche machen sich das Leben eben passend - oder lassen es sich für ein paar VIP Kärtchen mit Käsebrötchen passend machen:

“Bisher hat sich ring1.de immer darauf gestützt nur über den Sport am Nürburgring zu berichten (einzige Ausnahme war die Eröffnung 2009). Dieser Position sind wir stets treu geblieben und werden ihr auch weiterhin treu bleiben.”

Die Äffchen von Ring1.


Mittwoch, 02. November 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Herr Hering findet, daß es noch viel mehr Koppelgeschäfte am Ring geben müßte:

“Mit klugen Konzepten kann man die Anlagen wirtschaftlich nutzen. Etwa, indem man die Verkaufsangebote für den Motorsport geschickt bündelt. Wir erwarten von Geschäftsleuten, dass sie kreativ sind.”

Das hat er nicht etwa vor 2 Jahren gesagt, sondern heute.

Ansonsten eine gute Gelegenheit zu beobachten, wie RLP eine etwas größte Immobilie ausschreibt.


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.

Auf der einen Seite kann ich ja verstehen, daß man nicht unbedingt Spaß daran hat, einem künstlich aufgemächtigten Gegner Paroli zu bieten - auf der anderen Seite könnte etwas mehr Courage auch nicht schaden.

Übrigens kann man Wilhelm’s Blog auch prima per RSS empfangen - so wie meinen auch. Ich persönlich benutze den Google Reader mit dem iPhone Gegenstück mobileRSS.

  • Law Hunting - ja, da seh ich Parallelen … (via http://buskeismus.de)

  • Escort-Mk1-Film via Speedhunters - toll gemacht! Mit AW Nummer drauf.

  • Nicht vergessen: Saisonabschluß in Nürburg beim STRassenfest am Freitag abend. Trotz Abmahnung und Unterlassungserklärung ab 18 Uhr gemütliches Beisammensein.

  • Scirocco-Cup Juniorchampion Moritz Oestreich - mit STR auf der Motorhaube. Aus dem wird mal was! ;)

  • Das mit dem Golfplatz hat sich ja hoffentlich erledigt. Wir haben schon genug Probleme an der Backe.

  • Neues aus Garmisch: Fast so schlimm wie Nürburgring oder Bayrische Landesbank.

  • Die Freunde machen garkeinen Hehl daraus, wo sie hingehören. Zum “Saisonabschlußfest” hat man sich als “Veranstaltungsort” die Kai-Richter-Kneipen ausgesucht, geschlafen wird bei Lindners und als Programmpunkte gibt’s “Backstagetour” und Ringwerkbesuch.

Was für ein (alb)traumhaftes Ringwochenende!


Montag, 19. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Montag, 12. September 2011

Übrig Ns vom Montag.


Montag, 22. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Zum ersten Mal seit 8 Jahren bin ich nicht beim 24h-Radrennen auf der Nordschleife mitgefahren. Interessiert zwar eh keinen, aber so sang- und klanglos wollte ich die Serie dann auch nicht abreißen lassen.

Seit der Erstausgabe 2003 waren wir jedes Jahr am Start - Christian Kohlhaas war immer dabei, die anderen so im Wechsel. Beim ersten Rennen waren es 34 Teams, die die 24 Stunden auf sich genommen haben. Da waren die Nordschleifenschilder noch grün und hinter der Haupttribüne ein Super Schotterparkplatz. Hier sind die 2003er Fotos.

  • In Berlin: Autobrennen statt Autorennen.

  • Schlechte Nachrichten vom Hockenheimring.

  • So werben die allen Ernstes für die Superbike WM. Das ist für mich eher ein Grund nicht hinzufahren.

  • Gut, daß zeitgleich zur Superbike WM am 2./3.Sep. in Kell wieder das Mofarennen läuft. Freitags Training, Abends Brings Konzert und Samstags startet um 15 Uhr das 3-Stunden Rennen.

Hier zur Einstimmung meine Fotos von 2005, 2007 und 2010.


Freitag, 01. Juli 2011

DTM powered by ARAL.

Wenn am Wochenende wieder unsere Steuergelder im Einsatz sind und das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen die DTM überträgt, dann wird auch ARAL kräftig in Szene gesetzt.

Gute Gelegenheit sich die BP Dokumentation von Greg Palast anzuschauen. Lief Montag auf arte und ist jetzt noch in der Mediathek. Aral ist eine Marke von BP. (Bitte beeilen, Depublizierungsgefahr. Via.)


Donnerstag, 30. Juni 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Hauptseminar Schuldenkrisen. Realität ist durch keine Satire zu toppen.

  • Wer verhandelt über die Formel 1 Zukunft am Ring? Die NAG bzw. Kai Richter und Jörg Lindner. Kurt Beck spricht übrigens von “Staatsgeld” statt von Steuergeld, typische Verhaltensweise von Politikern, um mit Hilfe der Sprache schonmal Fakten zu schaffen. In diesem Fall die Eigentumsverhältnisse, er macht das damit quasi zu “seinem” Geld, aber es ist nach wie vor “unser” Geld. Ich kann in diesem Zusammenhang den Neusprechblog empfehlen, der kürzlich per Grimmepreis ausgezeichnet wurde. Siehe Fefe.

  • “Die Kosten für “Nürburgring 2009” liegen bei fast 500 Millionen Euro.”

  • Natürlich ist das Alles ein furchtbares Mißverständnis. Wie immer.

  • Nachdem unser Forum zwangsgeschlossen ist, will der Innenminister jetzt sein Eigenes aufmachen. Von Dialog und Augenhöhe ist die Rede. Na vielen Dank, denn der Dialog, mit dem ich mich auseinandersetzen muß, ist die Vorbereitung für die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Köln, damit erstmal wir Nürburgring-Fans uns untereinander austauschen dürfen. Aber was kümmern schon den Innenminister so jämmerliche Sterbliche wie wir.

  • Walter Kafitz ist zu Recht fristlos entlassen worden, das kam am Dienstag beim Landgericht Koblenz raus. Insgesamt hatte die Nürburgring GmbH 26 Gründe vorgebracht für die fristlose Entlassung. Die würd ich gern mal lesen. Besprochen wurde aber nur einer, nämlich daß er die RA Redeker beauftragt hat mit einem Gutachten, obwohl diese laut Aufsichtsrat grade NICHT beauftragt werden sollten. Hier in der Rheinpfalz nachzulesen. Dort steht auch sein Monatsgehalt, da kauft sich unsereins ein neues Auto für. Und daß die ISB sich weigert die “Anschubfinanzierung” (Unwort des Jahres) von 33 bis 80 Millionen Euro bereitzustellen. Nach den Erfahrungen der bisherigen Rechenkünste würd ich da mal locker über 100 veranschlagen. Unfassbar, das ist soviel Geld, da kann man 2 Rennstrecken für bauen. Natürlich unser aller Steuergeld, eh klar.

  • Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen soviele Leute, daß man schonmal den Überblick verlieren kann.

  • Ach was soll das Jammern, laß mal ‘ne richtige Sause schmeißen. Ammer-Geburtstag sponsort by “Nürburgring”. In Düsseldorf. (via.)

  • 24h-Rennen: Am Schwalbenschwanz gab es keinen einzigen Sanitäter. Es ging um einen Fall mit Atemnot und die Security meinte, die müssen zum Brünnchen gehen, dort gibt es Sanitäter.


Samstag, 12. Februar 2011

Diese Seuche von Javascript-Pseudopopups.Fefe war wohl auf der Nürburgring Homepage.
Dienstag, 01. Februar 2011

Herr Bruch zu Besuch bei Fefe.

Wird aber auch Zeit, daß RLP Innenminister Bruch mit einem Auftritt bei Fefe geadelt wird!


Donnerstag, 07. Oktober 2010

Kräftige Fotos.Bei Stuttgart 21 finde ich dieses Foto sehr passend (via Fefe), bei Nürburgring 2009 ist mir das hier im Gedächtnis hängen geblieben.
Donnerstag, 10. Juni 2010

BP´s Marktwert rutscht unter den Buchwert.BP´s Marktwert rutscht unter den Buchwert. (Hier gefunden.)
Montag, 07. Juni 2010

Neben Aral ist auch Castrol ein Teil von BP.Neben Aral ist auch Castrol ein Teil von BP. Die kaufen jetzt schon ´oil spill´ Addwords bei Google, um Informationssuchende auf die konzerneigene Propaganda zu lenken.
Donnerstag, 10. September 2009

Mike blogt! Man schnappt immer einiges auf rund um das Thema "Ring", das möchte ich ab jetzt hier festhalten und hoffe es gefällt.
Inspiriert wurde ich von Fefe, ein kritisches und interessantes Blog, das ich Euch sehr empfehlen kann.


Neue renn.tv Einträge:
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