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Dienstag, 17. Juli 2018

Pikes Peak Elektro VW könnte eine 6:40 am Ring fahren.

Die Fahrt des Nio EP9 in Goodwood mit Peter Dumbreck am Steuer ist auch ziemlich spektakulär.

Mal zum Vergleich die Goodwood Zeiten:

VW 43,86 Sek.
EP9 44,32 Sek.

Die Strecke ist 1,86 km lang und ich weiß, der Vergleich hinkt mächtig: aber der EP9 ist am Ring 6:45,9 Min. gefahren und rein (dreisatz-) rechnerisch würde der Elektro-VW demnach auf der Nordschleife für 6:40,8 Min. gut sein.

Das ist ziemlich genau die Liga vom Alzen-Turbinchen.

Es gibt übrigens immer noch keine Onboard von der VW Pikes Peak Rekordfahrt - und keine Erklärung warum nicht.

Also falls VW und Romain Dumas am Ring starten: ohne Onboard braucht ihr gar nicht daran zu denken!

Goodwood | NioEP9 | Volkswagen | Elektro | Rekord |


Montag, 16. Juli 2018

Ein paar Goodwood Goodies vom letzten Wochenende.

Anfahrt in Style von Elfyn Evans und der erste autonome Run in Goodwood: Robocar.

Nicht so wirklich überzeugend ist der auf autonom umgebaute historische Mustang, eiert im Schleichtempo den Berg hoch und der Fahrer muss trotzdem ziemlich oft korrigieren.

Und gewonnen haben Romain Dumas und der elektrische Pikes Peak Renner - wenn auch diesmal nicht ganz in Rekordzeit - aber Nick Heidfeld im F1 ist schon eine verdammt harte Nuß. Aber immerhin die drittschnellste Zeit, die man in Goodwood je gesehen hat.

Überhaupt nicht elektrisch war Jörg Weidinger im Georg Plasa Judd-BMW - schade, dass der Erbauer es selber nicht erleben konnte.

Goodwood | autonom | FiestaWRC | Plasa | Roborace |


Dienstag, 10. Juli 2018

VW mit bizarrem Pikes Peak Hubschrauber Onboard Video.

VW rückt die Onboard aus Pikes Peak nicht raus. Sagen aber auch nicht warum. Dafür dieses Video, das wahrscheinlich das bizarreste Rennvideo ist, das ich bisher gesehen habe:

Aus der Hubschrauber-Perspektive - aber den Hubschrauber hört man nicht. Stattdessen den Elektrosound aus dem Auto ohne die Sirene, die bei dem Rennen Pflicht war.

Eine Hubschrauber-Onboard quasi. Immerhin ungeschnitten.

Aber erklär das mal jemandem.

youtu.be/CwZbvPY_4aE

Ich vermute die Tonspur stammt nicht von der Rekordfahrt. Zum Beispiel bei 3:04 kann man deutlich hören, wie eine Tonspur in die nächste übergeblendet wird - da kommt auf einmal Drehzahl rein-gefadet aus dem Nichts.

Auch bei 3:44 passt der Ton nicht zur Fahrt - das Ganze ist irgendwie sehr seltsam. 3:56 ebenfalls - ich habe dann ausgeschaltet.

Ebenfalls abgeschaltet sind die Kommentare bei Youtube - sie werden wissen warum.

Aber wo VW gerade so schön am bergrennen ist: next Stop Goodwood!

PikesPeak | Volkswagen | Dumas | Rekord |


Montag, 09. Juli 2018

The Future of Racing - Workshop in Goodwood von Roborace.

Roborace wird beim Festival of Speed in Goodwood das erste Mal eine Rennstrecke autonom in Angriff nehmen und Rod Chong - den ich ja kürzlich erst in Berlin zum Stickertausch getroffen hatte:

Mike Frison / renn.tv

... hat einen Workshop angekündigt:

The Future of Racing.

Ein Thema, das ich hier regelmäßig anschneide, denn meiner Meinung nach wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

Dieses Jahr bin ich nicht in Goodwood, daher hatte ich mir erlaubt ihm in Linkedin direkt zu antworten. Und zwar so:

Great subject Rod and one I’m investigating closely. I would love to be around, but as I’m unfortunately not I hope you don’t mind I share my thoughts just here.

I think by now we can all agree that in the future our mobility will be electric, shared and autonomous (“modules” for short). The timeframe can lead into wild discussions, but I’m with Tony Seba and around 2030 the transition will be all over.

Motorsport has historically been driven by competition and the desire to win (to be the fastest). It has been (and still is) heavily funded by OEMs, who not only compete directly, but have also found a huge playground within current GTs. What started as a business case for cup cars (Renault, Porsche) has now an open door for many more OEMs to sell their GT3s worldwide.

In contrast public traffic of the future will not be against other participants, but closely networked and aligned with them. The smoother, the better.

In the future Motorsport can’t sell any viable marketing message anymore.

Also brands in general as we know them will fade, while user experience (of the mobility service) and competing eco systems will take over.

Even rich people will have trouble to licence a human driven vehicle on public roads (statistically much higher accident rates vs defensive driven modules with 360° view).

Motorsport will still be happening, but less funded (without OEM support). As a consequence racetrack venues will face financial challenges (high fixed costs, but less funding without OEMs plus less utilisation).

On the other side electric power will enable a complete new range of sports utilities (skate boards, light weight but powerful bikes (10kW / 50 kg), … and many more, which we have not seen yet. The much easier to install electric power will enable amazing future sports tools - for much lower prices. They are slowly appearing as we speak.

Racing sport will become much more accessible and emission-free - therefore moving closer to or directly into cities. We lose - but we also gain. The spectators of today are the participants of tomorrow.

Great times ahead - difficult to digest for the established OEMs though.

I’m looking forward to comments and the outcome of your conference! :)

Um es hier auch zur Diskussion zu stellen. Bin gespannt, ob die Konferenz Früchte trägt.

Zukunft | Roborace | Goodwood |


Freitag, 20. April 2018

Am Wochenende steigt das Le Mans 24h-Rennen - für Motorräder.

Eine elektrische Saroléa SP7 wird unter Dean Harrison Demorunden fahren.

Wahrscheinlich geht es den 70.000 Zuschauern so wie mir in Goodwood, als Nick Heidfeld im Formel E vorbeigefahren ist: geflasht von den Eindrücken und dem ständigen Soundpegel bekommt man es gar nicht mit, weil man nichts hört und abseits der Strecke auch immer Unterhaltung geboten ist.


Samstag, 17. März 2018

Goodwood Members Meeting Live Stream: youtu.be/YboNXPkXsGA.


Samstag, 10. März 2018

Henry Hope-Frost ist tödlich verunfallt - er war eine ziemliche Größe in der Motorsport Medienwelt.

Nicht nur in Goodwood.

Er war auf dem Weg nach Hause mit dem Motorrad, als es einen Unfall mit einem Auto gab. Er war erst 47 und hinterlässt Frau und 3 Kinder.

Es ist immer spooky und surreal, wenn man sieht, dass er vor kurzem noch mitten im Leben stand. Und auch bitter, dass es ihn als stolzen und taffen Wintermotorradfahrer erwischt hat.

Die Szene hat eine kleine Kampagne gestartet, um der Familie des Freiberuflers in der schweren Zeit finanziell etwas unter die Arme zu greifen.


Freitag, 26. Januar 2018

Goodwood Tribute Video für Dan Gurney.

youtu.be/qvQ2FB0X9Lk


Donnerstag, 25. Januar 2018

Vor 80 Jahren: Caracciola mit 432 km/h auf der Autobahn.

Mir war gar nicht klar, dass der Koenigsegg Rekord mit 445.63 km/h für den fliegenden Kilometer einen Caracciola Rekord abgelöst hat, der am Sonntag 80. Geburtstag feiert:

The established record for a flying kilometer on a public road was set by Mercedes Benz on the 28th January, 1938. Rudolf Caracciola recorded an average speed of 432.7 km/h (268 mph) over the flying kilometre, driving a modified version of the Mercedes W125 racecar along a section of the German autobahn between Frankfurt and Dormstadt.

Da war in Stuttgart bestimmt schon eine schöne PR-Party vorbereitet. Ob Mercedes am 4.Nov. dem Christian von Koenigsegg gratuliert hat?

Natürlich schon sehr krass, was die damals 1938 mit dem abenteuerlichen Material angestellt haben. Da braucht nur mal eine falsche Windböe kommen.

UPDATE:

Erinnerung an Bernd Rosemeyer - von Andrew Frankel / Goodwood.

Caracciola | Koenigsegg | Rekord |


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Rückblick | Jahresrückblick | MikesBlog | Blogger |


Donnerstag, 14. Dezember 2017

Neuer Gordon Murray Podcast.

Erst vor 3 Wochen hatte ich einen jahrealten Gordon Murray Podcast vom Motor Sport Magazine ziemlich begeistert aufgegriffen. Da war ich natürlich von den Socken, als ich gestern plötzlich einen neuen Podcast von ihm im Feed hatte:

Gordon Murray / Podcast

Diesmal habe ich aber nicht Jahre gewartet, um es mir anzuhören, sondern habe es sofort gemacht. Sogar sein erstes Auto kommt intensiv zur Sprache, das war für mich dieses Jahr schon das Sinnbild für meinen Besuch beim Festival of Speed in Goodwood.

Früher hat er alle seine F1 Konstruktionen auch selber gefahren, einfach um ein Gefühl für den Motor und das Gesamtpaket zu bekommen. Witzigerweise hat der Goodwood-Ausflug in ihm wieder das Feuer entfacht, jetzt möchte er seinen kleinen Renner auch wieder bei Bergrennen einsetzen - wer kann es ihm verübeln?

Man kann dem Mann stundenlang (tagelang?) zuhören, sein stolzes Alter (71!) merkt man ihm null an: absolut auf der Höhe, eine Koryphäe zu allen Themen rund um Motorsport und Automobil - und er hat die richtigen Einstellungen: geringes Gewicht ist das übergeordnete Ziel und das Auge fährt mit - d.h. die Ästhetik darf auch nicht zu kurz kommen.

Hört es Euch an - ein Genuss für jeden Motorsportfreund - die gute Stunde vergeht wie im Flug.

Murray | Podcast | Goodwood |


Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mutiger Online Pioneer: Daimler.

Wem das grotesk vorkommt, dass ausgerechnet so ein großer Konzern hier die Vorreiterrolle einnimmt: der Daimler Blog wird 10 Jahre alt - das ist eine mächtig lange Zeit in unserer schnelllebigen Welt. Also damals, als gerade das erste iPhone vorgestellt wurde, gab es mutige Leute, die einen Corporate Blog im Daimler Unternehmen durchgesetzt haben.

Uwe Knaus, der Initiator, schreibt heute:

Fast Food gibt es ja schon bei Facebook, Twitter oder Instagram. Vor allem Facebook setzt auf kurze Inhalte, die durch die Timeline rauschen und vom sogenannten EdgeRank gesteuert werden. Nachhaltig auffindbarer Content mit einem gewissen Tiefgang findet dort kaum statt. Wenn ausnahmsweise doch, dann ist dieser später kaum mehr auffindbar, zumindest nicht über Suchmaschinen.

Kann man gut so für die Online Medienlandschaft heutzutage stehen lassen.

Und das sollte sich jeder, der sich online mitteilen will, gut überlegen: möchte man durchrauschend auftreten oder nachhaltig mit Tiefgang?

Als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für die Leute, die auf Facebook ihr zweites Zuhause gefunden haben ;)

Und für mich persönlich das Sahnehäubchen bei der Geschichte ist natürlich mein eigener kleiner Beitrag aus Goodwood.

Daimler | Geburtstag |


Freitag, 06. Oktober 2017

Formel E - Saison 4 Soundcheck.

Ich kann da zwar jetzt keinen großen Unterschied feststellen, aber hier sind die neuen Formel E für Saison 4 im Soundcheck.

Wobei: von Sound kann man da eigentlich nicht reden, ist halt ein Geräusch. Die Straßenbahn macht ja auch keinen Sound. Wenn es nach mir ginge sollten die Autos so lautlos wie möglich sein - das ist ja das Besondere am E-Antrieb. Einen Sound-Vergleich mit einem Verbrenner verlieren sie immer. In Goodwood fuhr Nick Heidfeld mit dem Formel E - ich war ja vor Ort - das war schon lässig, weil schnell und quasi lautlos.


Mittwoch, 04. Oktober 2017

Termin Eifel Rallye 2018 steht: 19.-21. Juli.

So langsam füllt sich schon der 2018er Kalender - gestern Goodwood, heute Eifel Rallye.

Passend dazu meine Berichte aus Daun von 2016 und 2017.


Dienstag, 03. Oktober 2017

Goodwood hat seine 2018er Termine veröffentlicht.

12.-15.Juli 2018: Festival of Speed
7.-9.September 2018: Revival

Die sind noch vorläufig und die einzige Serie mit der eine Überschneidung vermieden wird, ist die Formel 1.

Goodwood |


Samstag, 23. September 2017

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest mit Wanderung durch Köln.

Meine Waffe der Wahl ist die Canon EOS 100D - und das schon ein paar Jahre lang. Eigentlich war das nicht geplant, ich wollte ursprünglich was Kleines und Kompaktes, das trotzdem viele Möglichkeiten bietet. Denn bei den Events, die ich besuche, geht es auch darum flexibel und beweglich zu sein - man weiß nie, was auf einen zukommt.

Mein Exemplar ist von 2013, sieht aus wie neu und hat mich noch nie im Stich gelassen. Ich passe zwar auf mein Material auf, aber am Ende ist es ein Werkzeug, das auch im harten Einsatz Leistung zeigen muss. In der Praxis hat mich die Vielseitigkeit dann so sehr überzeugt, dass ich mehr und mehr die große Kamera mit den fetten Objektiven zuhause gelassen habe.

Bei meinen 24h-Donnerstag-Wanderungen um die Nordschleife kann man das ja noch verstehen - wer will schon ein 300er 2.8 beim Wandern schleppen. Aber auch in Le Mans oder Goodwood war ich nur mit der 100D ausgerüstet und ich fand es mega. Es ist aber auch immer eine schöne Herausforderung, trotz des Spiegelreflexzwerges und den Kitobjektiven schöne Bilder zu schießen. Und mit den riesigen Speicherchips heute und einem 2.Akku - der ja auch schön klein ist - kommt man auch nicht an Kapazitätsgrenzen.

Inzwischen hat die 100D einen Nachfolger: die 200D. Und als ich kürzlich von Canon die 7D MkII zum Testen bekommen habe, hab ich mich natürlich direkt im Anschluss mal für die 200D gemeldet. Hat etwas gedauert, weil das neue Modell ist aktuell bei den Magazinen begehrt, aber letzte Woche kam die Nachricht - ich hatte gar nicht mehr dran gedacht und umso schöner, dass Canon mich noch auf dem Zettel hatte. Ein Tag später war das Paket zuhause - voilá:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Der große Unterschied zur 100er: Ausklappbildschirm und eingebautes WLAN:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und für mich natürlich am spannendsten: ist sie größer geworden? Schwerer?

Der Formfaktor hat sich tatsächlich leicht geändert - der Griff ist jetzt griffiger - links die EOS 200D und rechts im Vergleich meine 100D:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Für meine großen Hände nicht so wirklich von Vorteil, aber wenn man die Kamera in der Hand trägt, dann kann man sie sicher greifen - ist auf jeden Fall auch kein Nachteil und ich habe mich schnell dran gewöhnt. Ich schätze mal, die brauchten bei Canon etwas mehr Raum zur Unterbringung von Komponenten - kann man so machen.

Ansonsten von der Größe her sind die beiden Modelle vergleichbar - von vorne:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

… ebenso wie von hinten:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und wie sieht es jetzt aus mit dem Gewicht? In der Hand merkt man, dass die Neue schwerer geworden ist - was sich auch auf der Waage bestätigt:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

48 Gramm hört sich jetzt nicht viel an, aber es sind 12% die man merkt. Der Akku ist auch leicht größer geworden - und minimal schwerer - hat jetzt 1.040 mAh und hört auf den Namen LP-E17. Und ist natürlich nicht kompatibel zu dem alten LP-E12 der 100er, der 875 mAh hat:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

In der 200er kam ich mit voller Akkuladung 250 Bilder weit, allerdings hatte ich auch beim Fotografieren den Monitor immer Einsatz, nachdem ich mich mal dran gewöhnt hatte.

Zum Testen war ich diesmal im Gegensatz zur 7D nicht bei einem Rennevent - ich musste nach Köln und hatte den ganzen Nachmittag Zeit - also hab ich mich mal umgesehen und dabei die Kamera ausprobiert:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das mit dem Ausklappmonitor ist ein großer Zugewinn. Mit ist wieder eingefallen, wie gerne ich über den Monitor arbeite. Das kommt aus der Videofilmerei - statt sich das Gerät vor’s Gesicht zu halten kann man bequem aus der Hüfte arbeiten. Gerade in der Stadt hat das den Vorteil, dass die Leute sich nicht so fotografiert vorkommen und man unbemerkt schöne Schnappschüsse schießen kann:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar Mitzieher sind mit etwas Übung kein Problem. Hier noch einer:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das Bild mit der Straßenbahn hab ich im Sitzen gemacht - wieder über den Monitor fotografiert - kleine Kaffeepause vor der Bäckerei:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Dieses Selfie-Selfie habe ich natürlich auch über den Monitor ausgerichtet - das wäre mit der 100D eigentlich gar nicht gegangen - dadurch eröffnen sich wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten.

WLAN habe ich auch hinbekommen, aber es war etwas fummelig:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Ähnlich kompliziert wie mit meiner WLAN SD Karte, aber dafür überträgt es ziemlich schnell und das ist ja auch schon was. Und noch ein großer Vorteil: man kann nur in RAW fotografieren und trotzdem die Bilder im Handy in JPEG empfangen. Ich schätze das wird vor der Übertragung konvertiert. Mir ist eigentlich auch egal wie sie es machen - dass man nicht JPEG und RAW gleichzeitig aufnehmen muss, nur um ab und zu was auf Instagram hochzuladen, ist schon ein Vorteil - besonders in der Geschwindigkeit. Klar, die Kamera hat ja auch weniger zu tun.

Apropos RAW: wenn ihr es noch nicht macht, solltet ihr unbedingt umstellen. Die Fülle an Bildinformationen ist ungleich höher und man kann viel besser nachträgliche Korrekturen für Belichtung oder Farbe anwenden. Ich benutze Lightroom für Archivierung und Nachbearbeitung, die Integration der RAW Bilder funktioniert nahtlos - merkt man garnicht.

Doch zurück zur 200D. Eigentlich dachte ich, ich würde wie gehabt meine beiden Objektive einsetzen, aber Canon hat mir den Kit mit dem 18–135mm Objektiv geschickt - das kannte ich bisher noch nicht. Also ausprobieren! Aber erstmal auf die Waage damit, denn wie schon die 200D kam es mir recht schwer vor:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar schwerer als mein 55–250mm Tele, aber es hat dafür auch einen größeren Durchmesser - geht also mehr Licht durch. Und das merkt man - besonders in Situationen mit großem Hell-Dunkel-Spielraum:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Säuft lange nicht so schnell ab, wie ich das eigentlich gewohnt war.

Ist schon eine andere Liga und mit 18–135mm ist man sowohl nah als auch fern super ausgestattet. Besonders auf so einer Sightseeingtour, wie ich das gemacht habe:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Noch viele weitere Bilder findet ihr unten in der Galerie - mit hat es viel Spaß gemacht damit zu arbeiten. Besonders der Ausklappmonitor hat es mir angetan. Sollte auch den Videofilmern gefallen - bis dahin habe ich mich noch gar nicht vorgerobbt - bin erstmal nur beim Fotografieren geblieben.

Und weil ich das Testexemplar wieder zurückschicken muss, steht für mich jetzt die Frage im Raum: kauf ich mir eine?

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Hier wie versprochen noch mehr Beispielbilder und zugleich auch ein kleiner Stadtrundgang durch Köln Sülz und Weyertal. Die Bilder habe ich dezent über Lightroom in der Belichtung angepasst - das wäre sonst unfair der Kamera gegenüber. Die Automatik belichtet tadellos, aber manchmal setzt man nicht den richtigen Belichtungspunkt und das lässt sich am Computerbildschirm dann gut optimieren.

Die Canon EOS 200D gibt es seit Juli bei Amazon z.B. im Programm - entweder nur der Body (540 €) oder mit Kitobjektiv 18–135mm, das ich hier benutzt habe (885 €). Mit dem 18–55mm Objektiv gibt es sie auch für 620 €.

Falls hier auch jemand mit der 100er bzw. 200er fotografiert, würde ich mich über Rückmeldung freuen - natürlich auch, wenn euch der Test gefallen hat oder ich euch Anregungen geben konnte.

Canon | EOS200D | EOS100D | Miketest | Köln | Sightseeing | Mikefotos |


Samstag, 09. September 2017

Schönes Freddie Spencer Interview beim Gasgriff Salat.

Gerhard Rudolph ist beim Glemseck 101-Event auf Freddie Spencer getroffen und hat direkt die Chance zu einem Interview genutzt.

Er meinte auch:

.. Ich lebe in London, liefere Podcast-Beiträge für ein Motorsport-Magazin ..

Das ist sein regelmäßiger Auftritt beim Motorsport Magazine und ich verpasse keine Folge davon. Immer nach MotoGP Wochenenden analysiert er kurz und gekonnt den Rennverlauf - für mich inzwischen schon fast so wichtig wie das Rennen selber. Er blickt wirklich voll durch und ist auch eloquent - das Zuhören macht viel Spaß.

Als ich in Goodwood war, musste ich auch unbedingt Hallo sagen und ihn wissen lassen, was für ein toller Podcast das ist.

Und Frozenspeed Jochen war sogar zur Stelle, um den - zumindest für mich - bedeutsamen Moment festzuhalten:

Mike Frison, Freddie Spencer, Dave Hancock - in Goodwood - Festival of Speed 2017 - Photo Frozenspeed

Und ich kann absolut bestätigen, dass Fast Freddie ein super netter und umgänglicher Typ ist. Immer zugänglich - und natürlich auch immer umlagert.

Der 3. Mann auf dem Bild ist übrigens Dave Hancock - mega spannender Charakter - aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Spencer | Gasgriffsalat | Hancock | Frozenspeed | Glemseck |


Freitag, 08. September 2017

Goodwood Revival Live Stream 2017.

Dieses Wochenende steht in Goodwood das Revival auf dem Programm - und es gibt wieder einen schönen Livestream:

youtu.be/JUJIIaFG404

Weitere Informationen auf der Goodwood Homepage.

Das Revival ist der große historische Event in Goodwood - während das Festival of Speed alle Zeitepochen rennmäßig abdeckt.

Goodwood | Revival | Livestream |


Dienstag, 22. August 2017

Aus der Rubrik: Was es nicht alles gibt! Heute: Klappradrennen.

Seit ich mich selber mal im Daimler Blog verewigen durfte, achte ich ein bisschen darauf was da so abgeht - und heute dann das:

Dieser Moment, wenn „KLAPP SABBATH“ – der Name deines Klapprad-Rennteams bei der Siegerehrung der Weltmeisterschaft in Mannheim als Letztes aufgerufen wird, ist einfach überwältigend. Und damit nicht genug: Auf der Bühne überreichte uns Céphas Bansah, ein waschechter ghanaischer König, höchstpersönlich die Siegertrophäe „HORST“.

Ja, richtig gelesen: ein Klappradrennen!

Es geht beim Klapprad-Sport nicht nur um das sportlich ambitionierte Radfahren an sich, sondern auch um den 70er- und 80er-Jahre Spirit. So muss beispielsweise jeder Teilnehmer einen echten 70er-Jahre-Bart zum World-Klapp tragen. Das Motto lautet: „Ohne Bart kein Start“.

Volle Punktzahl.

Daimler | Klapprad |


Donnerstag, 10. August 2017

Motofire sagt voraus, dass nur die großen Rennstrecken überleben werden - ich sehe das genau umgekehrt.

So langsam kommen die Diskussionen in Gang, wie die Zukunft des Motorsports aussehen könnte.

motofire.com:

Racing for us is a sensory pleasure. It is all about what we see, hear, smell and feel. (..) At this year’s Isle of Man TT race, we were sitting by the road at Quarterbridge hours ahead of the first practice. We could hear the noise of the Norton as it took off from the start line, and as it got louder, you could sense the anticipation and excitement in the crowd build.

(..) It was when the TT Zero bikes came out that most people started to leave. We decided to stay, although after four bikes had gone past, we were done. They lacked everything we love about racing when you are trackside. The sound, the smell, the excitement. We were bored.

Kann man gut nachvollziehen. Ähnliche Gedanken hatte ich in Goodwood während der Flugshow der Düsenjets. Das sensationellste Element war die Geräuschkulisse kurz vor der Schmerzgrenze. Ohne Geräusch würden die Leute nichtmal gucken und die meisten Elektrorenner hat man verpasst, weil sie lautlos durchgezischt sind.

Ich hatte kürzlich noch neidisch auf die kleinen englischen Rennstrecken geblickt, doch Motofire sieht auch hier Probleme:

This is where we start to worry about the future of our beloved racing, and with it, the future of smaller race circuits such as Croft, Mallory Park, Goodwood, Thruxton.

(..) If the future of racing is electric, the future of circuits will change. Instead of fans being catered for, the people who save all year for a weekend of MotoGP or who wait a lifetime to head out to the IOM TT, circuits will cater only for corporate and sponsors. It will become a track full of pink shirts and plum trousers, of over-weight, new-money lords who gorge on ‘free’ food and booze and rarely look outside the VIP suite to embrace the quality of racing around them. Bigger circuits will thrive, smaller ones will fail.

Ich glaube diese Sorge ist unbegründet und es wird genau andersrum passieren: die großen Rennstrecken können ihre Fixkosten nicht mehr aufbringen, während die kleinen Strecken durch die aktiven Sportler am Leben gehalten werden können. Der historische Motorsport wird einen Aufschwung erleben - hier wird noch nach Belieben gelärmt. Aber die leise - elektrische - Variante wird auf geringeres Zuschauerinteresse stoßen und außerdem fährt z.B. die Formel E schon gar nicht mehr auf permanenten Rennstrecken.

Eine große Chance für die Aktiven, die entweder die veralteten ICEs aufbrauchen oder auf wartungsarme E-Antriebe setzen. Zwar ohne Zuschauer, aber immer noch genauso sensationell wie vorher. Das wird besonders beim Motorrad spannend mit Elektroantrieb, weil man sich noch mehr auf das reine Fahren konzentrieren kann. Wenn - und das ist das große Fragezeichen- die Rennstrecken überleben. Siehe Lausitzring - da kam die Umwidmung schneller als erwartet.

Zukunft | Elektro | IOMTT | FormelE |


Sonntag, 06. August 2017

Fangio 1957 - Deutschland Grand Prix:

Fangio set a new lap record, then dipped below his pole time – and then smashed it. He knew in his heart that he could not – nor would want to – go any faster.

Inklusive seltener Farbfotos!


Dienstag, 01. August 2017

Neues Michael Dunlop Isle of Man TT Video von Suzuki.

Der Mann, der mit so harmlos aussehend in Goodwood begegnete, ist ohne Zweifel einer der schnellsten Piloten der Welt.

Hier der Beweis:

youtu.be/FuCfXX17CA8

MichaelDunlop | IOMTT | Goodwood | Suzuki |


Montag, 31. Juli 2017

Schönes Nico Rosberg Interview, das Motorsport Magazine in Goodwood aufgezeichnet hat.

Dabei geht es um alle möglichen Themen, z.B. seine erste Fahrt in einem Formel 1, die Beziehung zu Lewis Hamilton, wie sich jetzt sein Leben verändert hat und der Schock, als er selber als 13jähriger im Kart schneller war als sein Vater - das große Idol.

Ich muss in dem Zusammenhang immer an die Kart-WM in Kerpen 2001 denken, da habe ich die beiden zum ersten Mal zusammen getroffen - inklusive Papa Rosberg natürlich:

Rosberg | Hamilton | Podcast | Kerpen |


Sonntag, 30. Juli 2017

Canon EOS 7D MkII im Eifel-Rallye Miketest.

Meine Anfrage bei Canon bezüglich Blogger-Relations haben diese mit einer 4-wöchigen Leihgabe der 7D MkII beantwortet - genau pünktlich für die Eifel-Rallye.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

In letzter Zeit hatte ich nur noch meine kleine 100D im Gepäck - die Flexibilität und das leichte Gewicht waren mir wichtiger als als der Ticken bessere Fotos, hier der Gewichtsvergleich. In Goodwood z.B. bin ich morgens mit meinem nicht allzuschweren Rucksack aus dem Hotel - da war alles drin: Kamera, Objektive, Computer, Netzteile. Jede freie Minute habe ich genutzt, um meinen Bericht vorzubereiten, denn ich wollte alles fertig haben, bevor ich zuhause ankomme. Was mir auch gelungen ist. Der Grund ist ganz einfach: nach so einem intensiven Reportage-Wochenende bin ich Montags auf der Arbeit zwar immer noch geflasht, aber immerhin mit der Gewissheit, dass alle meine Inhalte fertig aufbereitet veröffentlicht sind. Das hilft mir, mich unbeschwert wieder in meinen normalen Job zu stürzen. Hätte ich das große Besteck am Start, wäre sowohl die Reise anstrengender als auch das Berichten - Gepäck belastet.

Trotzdem kenne ich natürlich die Einschränkungen, die ich in Kauf nehmen muss, denn inzwischen habe ich eine gute Batterie an 2.8er Objektiven zusammen - vom 16–35 Weitwinkelzoom bis zur 300er Festbrennweite - ziemlich komplett für einen Amateur wie mich.

Von daher war ich eigentlich ganz froh, dass ich nach langer Zeit auch noch einmal die Glasbausteine einpacken durfte, damit die 7D auch voll zur Geltung kommt. Preislich liegt die Kamera bei etwa 1.500 € Liste.

Das bebilderte Resultat könnt ihr euch in meinem Rallyebericht anschauen - hier meine 4 Lieblingsbilder - anklicken vergrößert auf 1920px und die Originaldatei als RAW könnt ihr auch runterladen als Referenz:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Insgesamt hat mir die Kamera gut gefallen und es würde mich auch reizen eine im Bestand zu haben. Allerdings wäre ich dann wieder Packesel-mässig unterwegs. Als Fotograf ok, als Blogger nicht so ok. Und da ich meine Schwerpunkte eher schreibend setze, bleibe ich persönlich erstmal bei der 100D.

Obwohl ich selber auch Canonianer bin, musste ich mich natürlich erstmal reinfuchsen und ich schätze das ist mir nicht 100%ig gelungen. Bei der Vielzahl der Menüfunktionen kann ich mich bei so einem kurzen Review nur auf das Wesentliche beschränken. Das sieht natürlich nochmal ganz anders aus, wenn man ständig mit der Kamera arbeitet.

Hier was mir besonders gut gefallen hat:

  • Gute Ergonomie - die kräftige Kamera liegt gut in der Hand. Einziges Manko: bei meinen großen Händen kam ich beim Festhalten oft an den AF-ON Knopf mit dem Daumen - das hat mich irritiert.
  • Viele Fokuspunkte (96 total), die sich in Gruppen gut organisieren lassen.
  • Lange Akkulaufzeit - ich hatte mir extra Ersatzakkus besorgt, weil bei der Zahl der Fotos bei so einem Rennevent geht einem schonmal gerne der Saft aus. Nicht bei der 7D, sie hat Hunderte von Bildern inklusive Dauervorschau locker weggesteckt mit dem Standardakku.
  • Erstklassige Verarbeitung und Haptik - man merkt, dass Canon das schon länger macht.
  • Mein Lightroom kam mit dem RAW Format sofort zurecht.

Kritikpunkte:

  • Den Weissabgleich musste ich nachträglich leicht korrigieren - allerdings in beide Richtungen je nach Aufnahmesituation. Meine Einstellung in der Kamera war AWB.
  • Die Mechanik für die SD-Karte war leicht fummelig - nicht das stramme Ein- und Ausrasten, wie ich es eigentlich gewohnt bin. Mag aber an diesem (Leih-) Modell gelegen haben.
  • Kein Ausklappmonitor. Ich dachte das wäre heute Standard und hatte mich schon auf gut arrangierte Selfies gefreut.

Fazit: Gutes Preis / Leistungsverhältnis für eine Consumerkamera mit Profi-Eigenschaften.

Miketest | Canon | EOS7D | 7DMkII |


Freitag, 28. Juli 2017

Larry Chen von Speedhunters in Goodwood.

Eine Kombination, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Unfortunately for me though, the event has always seemed to land on the same weekend as the Pikes Peak International Hill Climb, which means I was yet to tick it off my list. However, this year the stars aligned – PPIHC and FOS were one weekend apart. I went from the greatest hill climb in the world to the most glamorous hill climb and motoring festival in the world.

(..) I’m just going to share with you my favorite photos from the event, Through My Lens style, with a few comments added here and there. Enjoy!

Ohja, das hat mir sehr gut gefallen! Und den Stil kenne ich doch irgendwo her.

Goodwood | Speedhunters | LarryChen | ThroughMyLens |


Samstag, 22. Juli 2017

Eifel-Rallye mit Gruppe B in Daun - für Rennsport-Gourmets.

Auf die Eifel ist auch kein Verlass mehr: schon wieder strahlender Sonnenschein für die Motorsportfreunde!

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Ein Traumwochenende aber nicht nur wettermäßig, auch für die Sinne wurde einiges geboten: Vollausschlag für Augen und Ohren - und wenn der zweitaktende Trabi vorbeikam dann sogar für die Nase.

Daun und die umliegenden Ortschaften stehen natürlich Kopf, wenn der Rennzirkus kommt und alle packen mit an, damit es ein schönes Fest wird. Immerhin werden die 8.000 Ureinwohner bei der Rallye mal locker verdoppelt oder sogar verdreifacht. Die Gastronomie macht auch ordentlich Umsatz - aber Samstags um halb drei schließt die Pizzeria: Mittagspause! Kann man ihr nichtmal verübeln, denn die Überbleibsel aus ruhigen Tagen machen die Atmosphäre erst so besonders ehrlich und sympathisch.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mit Goodwood hat Daun nicht nur die Fläche von 50 km2 gemeinsam - Autos, Atmosphäre und Action sind ebenfalls vergleichbar. Teilweise sogar identisch, die Aufkleber von Lord March verbleiben als Trophäen stolz am Fahrzeug.

Die 7D Mk2 Testkamera hat sich gut geschlagen - natürlich braucht man immer etwas Eingewöhnungszeit, aber als alter Canonianer kam ich mit den Menus direkt klar. Ich werde noch einen detaillierteren Testbericht nachliefern - aber die Bildeindrücke hier sind schonmal ein guter Vorgeschmack: alles mit der 7D - allerdings auch mit meinen bewährten EF-Objektiven.

Im Fahrerlager gibt es immer was zu Sehen, z.B. einen RS 200 wie frisch aus dem Laden:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Oder diesen Toyota Prototyp, den man bisher unter Verschluss gehalten hat:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… mit interessantem Fahrwerkslayout:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Die Autos sind auch immer in Bewegung:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… und die Ernährung fahrerlagertypisch:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

An der Strecke wurden die Sportgeräte von fachkundiger Hand bewegt und Georg Berlandy wird den Tag wohl nie vergessen, an dem er den S1 fahren durfte:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Das war auch für die Zuschauer - bzw. fotografierenden Blogger - ein Genuss:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Sein ehemaliger Ascona war auch dabei - wie es sich gehört mit originaler Nfektion:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Und wo wir gerade bei Nfektionen sind, Dirk Riebensahm hat sich den Spaß auch nicht entgehen lassen:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Speedmäßig völlig den Vogel abgeschossen hat Thierry Neuville, Wahnsinn wie schnell das ist:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Da gingen auch alle Handys hoch und es gab Szenenapplaus:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mein Lieblingsbild ist dieses - war tatsächlich auch mein Letztes! Da werden die Emissionen kurzerhand als Emotionen abgefackelt:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Hier die komplette Galerie - ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Eifelrallye | GruppeB | 7DMk2 | Mikebericht | Mikefotos |


Mein 1. Goodwood-Besuch zieht Kreise bis nach Stuttgart: blog.daimler.com.


Dienstag, 18. Juli 2017

Das Londoner E-Taxi ist fertig, war in Goodwood noch verkleidet unterwegs.


Sonntag, 16. Juli 2017

Neu im Testfuhrpark: Canon EOS 7D Mk II.

Canon hat mir freundlicherweise eine Testkamera zur Verfügung gestellt, damit ich bei der Eifelrallye ordentliche Bilder machen kann.

Nicht, dass die jetzt letztes Jahr nicht gut gewesen wären ;)

Aber ich finde es sehr spannend, mal ein aktuelles Modell zu testen. Denn ich selber investiere eigentlich selten in neue Kameras - im Laufe der Zeit habe ich erst 3 digitale Spiegelreflex mein Eigen genannt. Alles Canon, sonst müsste man alle Objektive neu kaufen - so kann man sie immer weiter benutzen.

Meine erste Kamera habe ich sogar gebraucht gekauft - seinerzeit vom Heppy - und es ist die allererste digitale Spiegelreflex von Canon, die damals auf den Markt kam: die EOS D30. Das war im Jahr 2000. Ich habe sie extra mal aus dem Keller gebuddelt und reaktiviert - läuft noch. Da werde ich im Laufe des Tests mal Vergleichbilder machen.

Miketest Canon EOS 7D MkII

Die zweite war dann neu - EOS 1D Mk II, frisch als sie 2004 auf den Markt kam. Sie hat mich lange begleitet - tolles Gerät.

Nachdem sich meine Aktivitäten von den Fotos weg mehr zur Berichtsform verlagerten, brauchte ich was handlicheres - und da kam mir die zierliche EOS 100D sehr gelegen. Ich musste auf keine Funktion meiner Großen verzichten, hatte aber ein handliches und leichtes Package. Über die 100D habe ich früher schon einmal einen Review geschrieben - ich habe sie jetzt ein paar Jahre und fotografiere seitdem ständig damit, z.B. 24h am Ring, in Le Mans oder beim Goodwood Festival of Speed.

Gewichtsmäßig reiht sich die 7D brav zwischen den beiden ein:

Miketest Canon EOS 7D MkII

Größenmäßig auch:

Miketest Canon EOS 7D MkII

Mein erster Eindruck ist sehr gut: man hat ein ordentliches Werkzeug in der Hand, der Verschluss reagiert schnell und leise und man kann aus 96 vielseitig einstellbaren Fokuspunkten aussuchen.

Ich freue mich jetzt noch mehr auf die Eifel-Rallye, endlich kann ich auch nochmal meine großen 2.8er Objektive einsetzen.

Und falls jemand auch mit dieser Kamera im Rennsport fotografiert: Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

Miketest | Canon | EOS7D | EifelRallye |


Dienstag, 04. Juli 2017

Goodwood Festival of Speed - Galerie Teil 2.

Weil’s so schön war, hier Teil 2:

Goodwood | FestivalOfSpeed | Mikefotos |


Montag, 03. Juli 2017

Mikebericht vom Goodwood Festival of Speed: WOW!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll - ich weiss nur soviel: es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Aber der Reihe nach: eigentlich hatte ich keinen Grund mich über Langweile zu beschweren - 24h Nürburgring, Le Mans, 1 Woche Panigale testen … ziemlich strammes Programm in den letzten Wochen für einen Amateursportler.

Am Ring hatte ich mich gefreut den Sascha zu treffen - inklusive seinem Onkel Manfred - und wir konnten uns intensiv austauschen über alles Mögliche. Von den Anfängen des Motorsports bis hin zum Ausblick auf das autonome Fahren - Sascha ist der perfekte Gesprächspartner. Zusätzlich noch sein kürzlicher Umstieg vom Blogger direkt in’s Daimler-Management, da ist der neugierige Mike natürlich kaum zu halten. Und nebenbei haben wir auch mal locker überlegt, ob ich nicht einen Event der Sterne begleiten könnte - was käme denn da in Frage? “Wie wär’s mit Goodwood?” Ja klar - warum nicht - hab ich schon viel von gehört - wann ist das denn? Oh … schon so bald … na gut - egal - probieren kann man es ja mal.

Goodwood Festival of Speed 2017

Tja, und nur 5 Wochen später sitze ich im Flieger nach Heathrow, Hotel- und Mietwagenbuchung von Mercedes Classic in der Tasche, und sehe ziemlich aufgeregt der Tatsache entgegen, gleich in einem Rechtslenker die M25 Richtung Süden zu schwimmen.

Ich hatte keine Lust mich mit irgendeinem Navi rumzuärgern, in das man sich erst wieder reinfuchsen musste - also hatte ich in weiser Voraussicht auch mein Handyhalter für die Scheibe eingepackt. Dank Ladekabel perfektes Setup und teure Roaminggebühren gibt es auch keine mehr.

Goodwood liegt eine gute Stunde vom Flughafen entfernt und nachdem ich ein paarmal mit der rechten Hand den Ganghebel gesucht hatte und links mal kurz den Bürgersteig rasieren musste, kam ich gut in Schwung - lief besser als befürchtet. Allerdings ohne einen einzigen Pfund in der Tasche und Euro werden sie wohl beim Parken in Goodwood nicht annehmen. Aber ich fahre ja noch durch ein paar Ortschaften, da gibt es sicher einen Automaten.

Pustekuchen! Von der Autobahn runter kamen nach ein paar Kilometern nur idyllische Dorfkulissen verbunden durch enge englische Landstrassen - eigentlich sehr schön, aber natürlich auch sehr geldautomatenarm. Ein bisschen wie am Ring: durch verschlafene Landstriche fahren, um dann bei einer Racing-Location anzukommen.

Meine nächste Erwartung sollte sich genauso schnell in Luft auflösen: konditioniert durch die Gängeleien am Ring dachte ich, dass man bei der Einfahrt zu den Parkplätzen gleich abkassiert wird - daher auch die Suche nach Bar-Pfunden. Nix da - freundliche Menschen, die mir geduldig den Weg zeigen - akkurat wurden die Besucher millimetergenau ausgerichtet, um dann in einem rustikalen, aber schicken Anhänger mit tollem Traktor vorneweg zum Eingang gefahren zu werden - alles für umsonst.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich vor Ort keine Menschenseele kenne - aber der erste, der mir begegnete, war Puffi vom Frikadelliteam - höchste Zeit meine Erwartungshaltungen einmal mit Schwung in die Tonne zu kloppen.

Das war auch gut so, denn die Szenerie vor Ort ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt hatte. Die Qualität der Fahrzeuge, die schiere Menge an Fahrzeugen, die Vielseitigkeit von Motorrad über Auto, von 1900 bis 2017, die Gerüche und Geräusche - man wird konstant mit atemberaubenden Eindrücken geflutet, dass man unmöglich in der Lage ist alles zu verarbeiten. Deswegen kann auch dieser Bericht hier nur grob widerspiegeln, wie das in der Realität vor Ort aussieht.

Was mich bisher immer gestört hatte, wenn man Fotos oder Bewegtbilder aus Goodwood gesehen hat: sie konzentrieren sich auf die Action und es fällt einem schwer sich vorzustellen, wie die knapp 2 km lange Strecke in die Veranstaltung eingebettet ist. Ich habe daher versucht alles etwas weitläufiger und vielseitiger einzufangen, damit es etwas leichter fällt sich das Ganze vorzustellen.

Übrigens wie auch schon in Le Mans alles wieder ohne Akkreditierung und alle Fotos mit der kleinen Canon EOS 100D gemacht.

Die Größe des Geländes ist auch so ein Thema. Ich dachte das sei halt so eine Art Gutshof mit einer Straße - nur größer. Über welche Größe reden wir also hier? Etwas Recherche ergibt, dass das Grundstück des Duke - festhalten! - einer Fläche von etwa 50 km2 entspricht. Wow. Das wären also ungefähr die Abmessungen von Daun.

Jedenfalls habe ich es in meinen 3 Tagen vor Ort nicht geschafft alles einmal gesehen zu haben! Die Rallye Stage z.B., auf die ich unheimlich scharf war, war aufgrund der Entfernungen einfach nicht drin.

Und so reiht sich dann ein WOW! an das nächste. Wenn einem z.B. dieses Fahrzeug vor die Linse fährt:

Goodwood Festival of Speed 2017

… dann denkt man: Mmmh, der Typ sieht aus wie Gordon Murray. Nur in Goodwood IST das dann auch Gordon Murray.

Die Veranstaltung an sich ist unterteilt in Batches, denen verschiedene Klassen zugeordnet sind (Zeitplan). Das hat den Vorteil, dass man an den Programmtagen Fr/Sa/So immer alle Fahrzeuge 2x über den Tag verteilt in Aktion sieht. Das heißt aber auch, dass ständig Fahrzeuge in Bewegung sind, um in das Fahrlager geleitet zu werden oder zurück an ihren Platz - und es laufen sich auch IMMER irgendwo irgendwelche Motoren warm - zusätzlich zu den Geräten, die gerade auf der Bergrennstrecke unterwegs sind. Sowas wie Dezibelbeschränkung kennen die gar nicht - entsprechend lautstark spielt sich das alles IMMER ab.

Und wem das alles noch nicht reicht: 2x am Tag gibt es eine aufwendige Flugshow mit Fighter-Jets. Die fliegen nicht nur einmal drüber so wie in Le Mans, die zeigen 20 Minuten lang die spektakulärsten Manöver inklusive irrsinnigem Getöse.

Bei so einem temporären Veranstaltungsort, dem Mega-Programm, Gewusel und Gelärme sollte man eigentlich denken, dass es drunter und drüber geht. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: perfekter und minutiöser Ablauf, freundliche Marshals und auch jede Menge davon, tolle Details und einheitliches Bild, … also auch ein Fest für die Sinne, das dem Namen “Festival” absolut gerecht wird.

Den Besuchern wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, z.B. habe ich ohne groß danach zu suchen 2 mobile Geldautomaten gesehen. Das ist komfortabel - und hilft natürlich auch dabei den Umsatz für die geschäftstüchtigen Briten nach oben zu schrauben. Apropos Umsatz: das Pflicht-Goodwood-Shirt für die kleine Mia hat mal gerade 20 GBP gekostet. Und die Merchandising-Stände waren ständig gut gefüllt mit kaufwilliger Kundschaft.

Meine Erinnerungen an das 24h-Rennen am Ring oder auch der Besuch in Le Mans vor nur 2 Wochen waren mir noch frisch im Gedächtnis - aber ganz ehrlich: Goodwood stellt die beiden organisatorisch in den Schatten. Und das kann doch eigentlich nicht sein, dass ein temporärer Event die permanenten Rennstrecken alt aussehen lässt. Aber genau so ist es.

Goodwood Festival of Speed 2017

Und da haben wir ja jetzt noch nicht über das Programm gesprochen. Das Besondere in Goodwood ist, wenn der Duke einlädt, dann kommst Du. Da gibt es gar keine Diskussion. Und so präsentiert sich auch das Feld: nur die feinsten und geschichtsträchtigsten Exponate aus den Museen der Werke und reichen Privatiers - insgesamt 600 - und passend dazu natürlich die vorzugsweise weltmeistergeschmückten Fahrer. Die auf dem Weg zu ihrer eigenen Teilnehmer-Hospitality extra einen langen Weg entlanglaufen müssen, damit sich drumherum die Autogrammjäger aufstellen können. Die wissen nicht nur - im Gegensatz zu mir - immer, wer das gerade ist - die haben auch direkt das passende Bild zur Hand:

Goodwood Festival of Speed 2017

Nichts wird dem Zufall überlassen und in völliger Selbstverständlichkeit kommt der Ferrari GTO natürlich quer daher:

Goodwood Festival of Speed 2017

Die Eindrücke werden dir quasi mit 5 bar kontinuierlich in’s Gehirn gepresst und selbst wenn man gar nicht dran denkt, hat man ständig Sensationen vor den Augen. Hinter dem DTM Mercedes - frisch aus dem Museum - Michael Dunlop’s Einsatzgerät. Als wäre es das Normalste der Welt:

Goodwood Festival of Speed 2017

Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, der Event ist gerne ausverkauft und wir reden über 200.000 Besucher auf die 3 Tage verteilt.

Mein großer Dank geht an Mercedes-Benz Classic, die mich sofort herzlich in ihrem Team aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Ich war nämlich der Einzige, der als Externer mitgereist war und man hat mich kurzerhand einfach für das Wochenende adoptiert. Großartig!

Goodwood Festival of Speed 2017

Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht etwas von dem Gefühl vermitteln, das sich vor Ort einstellt. Mir war ja klar, dass das nicht einfach wird. Gerne könnt Ihr Euch auch zurückmelden im Forum oder bei Facebook.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Eindrücke - ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft noch einmal Gelegenheit bekomme diesen tollen Event zu genießen:

Goodwood | Mikebericht | Mikefotos | FestivalOfSpeed |


Sonntag, 02. Juli 2017

Goodwood Festival of Speed - Fotogalerie.

Diesen Event in Worte zu fassen wird ein schweres Stück Arbeit, weil eigentlich ist es unbeschreiblich.

Daher fange ich erstmal mit einer Galerie an:

Goodwood | FestivalOfSpeed | mikefotos |


Donnerstag, 29. Juni 2017

Aktuell aus Goodwood: Sitzprobe auf der BMW HP4 Race.

Als ich am Montag die BMW HP4 Race hier als Video im Blog verlinkt hatte, konnte ich nicht ahnen, dass ich schon 3 Tage später zur Sitzprobe platznehmen darf!

Goodwood Festival of Speed 2017

Passt!

Ich bin zwar das erste Mal in Goodwood, aber schon völlig begeistert vom Festival of Speed!

HP4Race | Goodwood |


Montag, 26. Juni 2017

Am Wochenende steht das Goodwood Festival of Speed auf dem Programm - Evo hat eine Übersicht der Highlights.


Dienstag, 09. Mai 2017

Die Goodwood Rekordfahrt vom McLaren P1 LM ist ziemlich furchterregend.

Wenn man weiss, dass das Geschoss 3 Mio. Pfund kostet - wurde frisch auf dem Youtube-Kanal von Goodwood veröffentlicht:

youtu.be/vnXz7Mqha0A

Via motor1.com - die erwähnen in ihrem Artikel auch Nordschleife Aktivitäten vom P1 - mit Video. Fahrer ist übrigens Kenny Bräck.

Goodwood | McLarenP1 |


Sonntag, 18. September 2016

Troy Corser in Goodwood.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Goodwood 360° Videos.

Sehr schön! Zum Beispiel hier.

Mehr bei Speedhunters.

Tag: Goodwood | 360GradOnboard |


Mittwoch, 31. Juli 2013

Schloss Dyck am Wochenende.

Wer noch nichts vorhat und wem Goodwood zu weit ist, hier ist eine Alternative um die Ecke.

Tageskarte kostet 30 Euro. Bei MotorBlöckchen-Detlef kann man einen Blick hinter die Kulissen wagen - gibt ein paar Risse im Altmetall.

Tags: SchlossDyck | MotorBlöckchen


Donnerstag, 04. April 2013

Goodwood hat Stil.

Hier sitzen sie brav aufgereiht und warten auf das Presse-Dinner. Und dann so:

(Via Mark Webber’s Tweet.)


Freitag, 07. Dezember 2012

Olloclip für iPhone5 ist angekommen!

Da hab ich lange drauf gewartet, denn durch die Umstellung von iPhone 4 auf 5 musste ich erstmal auf die Erweiterung verzichten. Das Aufsteckobjektiv ist für mich zur Pflichtausstattung geworden, die Handy-Fotografie gewinnt durch das Weitwinkel stark an Vielseitigkeit.

Zum Beispiel auf der Le Mans Tour - wie hätte ich sonst solche Selbstprotraits machen sollen?

Das kleine Objektiv macht die Leute aber auch neugierig und wer mich nächstes Mal am Ring fragt: "Was ist DAS denn? - outet sich dadurch als Nicht-Blog-Leser! :P

Pedro Lamy zum Beispiel, ich so:

Pedro Lamy: What’s that?

Hat der nix besseres zu tun, als sich mit mir vor dem Training über iPhones zu unterhalten. Hab ihm dann gezeigt, wie das funktioniert, wodurch meine Fotosammlung durch ‘interessante’ Bilder erweitert wurde, z.B. seine Schuhe:

oder dieses Pedro+Mike-Bild:

Erst vor einer Woche wurden die ersten für iPhone5 rausgeschickt und ich hab direkt in US geordert.

Stellt sich raus der Erfinder Patrick ist nicht nur bei Facebook, sondern auch Hardcore-Racing-Fan, hier fährt er hinter Jim Glickenhaus in Goodwood.

Heute an der Türklingel dann:

Der Versand war fast so teuer wie der Olloclip ;)

Inzwischen gibt es sie aber auch bei Amazon. (Ist mein Affiliate-Link, könnt Ihr mir was Gutes tun ;) )

Schicke Packung haben die drumrum gebaut und so sieht das installiert aus:

Seit iOS6 gibt es ja auch eine Panorama Funktion von Apple in der Kamera App (4s und 5) und witzigerweise funktioniert die auch mit dem Weitwinkel. Das wird dann nochmal extraweit - sehr schön!

Bin ich heute natürlich direkt mal auf Fototour, bei dem Schnee in Köln zwar ungemütlich, aber fotogen:

Als Beispiel ein Originalausschnitt - das ist das Cinedom hier um die Ecke:

Und zum Abschluß noch dieser Schnappschuß:

Ab jetzt wird’s wieder weitwinkelig, ich hab Euch gewarnt! ;)


Freitag, 16. November 2012

Mikebericht von der Motorsport Expo in Köln heute.

Heute war 3. und letzter Tag der Messe, die jetzt zum 6.Mal hintereinander in Köln durchgezogen wurde.

Ich bin da nicht so die hundertprozenztige Zielgruppe, aber mal vorbeifahren und ein paar Fotos mitbringen geht immer.

Vor allem, wenn man um die Ecke wohnt und schnell mal mit dem Rad die drei Kilometerchen hindüsen kann:

Das ist leider noch kein Olloclip für das iPhone5, hab nochmal das alte 4er aktivert. Der neue ist aber vorbestellt, kann man inzwischen bei denen machen. Die 30$ Versand nach Europa sind allerdings harter Tobak! Zum Glück ist mir Ollocliperfinder Patrick etwas entgegengekommen und stellt sich raus, er ist Petrolhead wie wir. Hier fährt er bei strömendem Regen in Goodwood hinter Jim Glickenhaus. Als wäre ich nicht schon genug Olloclipfan! ;)

Vor Ort hab ich dann per Persönlichem Hotspot die Bilder vom 4er über das 5er hochgeladen ;)

Aber im Vergleich zu den Produkten auf der Messe ist das alles Lowtech, hier ein Reifendrucküberwachungssystem von STACK, mit Dreieinhalb bisse dabei:

So sieht das Prospekt von Krontec aus, fand ich sehr beeindruckend den schicken Musterkoffer. Hab gesehen, der wurde einem Interessent so in die Hand gedrückt:

Wenn das keine Kunst ist, was dann:

Druckschläuche in allen Größen und Farben:

Dieses Öhlinsdetail hat mich an den iseefaces Tag erinnert:

Der auch:

Nach der Saison ist vor der Saison - gilt auch für VLN Meister:

Liebe Frauen, SO geht Schaufenster:

So war das da überall aufgebaut auf der Messe:

SIMPSON war ganz spannend:

Nicht nur, daß die jetzt neu auf den europäischen Markt wollen, die haben auch einen ernsthaften HANS Konkurenten im Angebot:

Mit mehr Bewegungsfreiheit - dadurch auch erstmal im Rallyesport eingesetzt - und mit Schnellverschluß:

Soll man alles ganz normal im Handel kaufen können - und man kann auch Fan auf Facebook werden von SIMPSON Europe.

Die Schrauben vom HANS passen und witzigerweise kommen besitzermäßig sowieso beide aus demselben Konzern.

Achtung Hochspannung:

Das gehört hierzu, der komplette Antriebsstrang vom LMP 1 Baujahr 2011 inklusive KERS - von ZYTEK.

(Update: hier auch das Datenblattblech.)

Tolles Ausstellungsstück - allerdings hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum das ausgerechnet bei Continental war. Hatte aber auch keine Lust zu fragen.

Hier kommt noch was zum Thema Kunst:

Bremssattel und Scheibe von Performance Friction. Herrlich.

Die Elektrofraktion war natürlich reichlich vertreten, ist aber auch gut so - von Sensoren bis zu diesen netten Devices:

Der Kaffee war auch sportlich - zumindest vom Preis her:

Aber das Highlight war natürlich Hoffi’s Verewigung im neuen Bilstein Kalender - das ist jetzt der Aprilalfa und ich kenn schon zwei Leute, bei denen nächstes Jahr zwölf Monate lang April ist:


Dienstag, 20. April 2010

Ken Block hat kürzlich mal Goodwood besucht und ein paar Bilder mitgebracht. Toll zu sehen, wie das ganze Areal historisch korrekt gepflegt und gehegt wird. Und wie benzinverrückt der Lord ist. Leider führt es einem auch mal wieder krass vor Augen, daß der Ring als die Geburtsstätte des Motorsports einbetoniert wurde und zum Paradise of Kitsch und Retorte mutiert. (Hier gefunden.)


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