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Montag, 21. Mai 2018

Besuch bei der Formel E und dem Berlin Grand Prix.

So eine Email hat man auch nicht alle Tage im Posteingang und beinahe hätte ich sie sogar in den Spam-Ordner verschoben:

Wir laden Sie herzlich ein zum Formel E Berlin E-Prix, auf dem Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, am 18. und 19. Mai 2018. Bitte geben Sie uns zeitnah eine Rückmeldung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Wo ist der Haken? Die Mail kam mit freundlichen Grüßen aus Zuffenhausen - von Porsche und wie sich rausstellte völlig hakenlos. Im Gegenteil.

Aber wieso Porsche? Die fahren doch noch nicht in der Formel E mit? Kommen auch nicht nächste Saison, sondern erst übernächste!?

Egal - dachte ich mir - ich werde es in Berlin schon rausfinden - schauen wir uns den Spaß einmal an. Wobei ich das 24h-Rennen noch halb in den Knochen hatte (Do, Fr, Sa) und außerdem am Donnerstag noch Hondas in allen Gewichtsklassen durch die Gegend scheuchen durfte.

Und nachdem ich am Ring viel gelaufen und in Erlensee viel gefahren war, durfte ich in Berlin mal Passagier spielen. Ein Panamera Turbo S stand zur Abholung bereit und wie es sich gehört für einen Formel E Event gleich in der Hybrid Version:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Blenden wir mal für einen Augenblick die Kostenseite aus - das ist schon ein schwer beeindruckendes Automobil, wenn man mal die Gelegenheit hat in einem mitzufahren. Hat auch eine erwähnenswerte elektrische Reichweite von 40–50 km mit voller Batterie, die immerhin 14 kWh Energie bevorratet. Kann man extern laden (Plug-In) und lädt sich auch während der Fahrt relativ fix auf. Und Rekuperation gibt es auch.

Wisst Ihr noch die Porsche-Austellung in Berlin, die ich im Blog hatte? Das hätte ich damals beim Schreiben auch nicht gedacht, dass ich mir das selber anschauen könnte, aber es war unser erster Programmpunkt.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das ist der Bugatti-Motor. Der hat nicht einen, sondern 2 dicke Turbos:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Pro Seite!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Also insgesamt vier ausgewachsene Aufpuster - das ist doch mal Boost.

Ist eine witzige Ausstellung, aber nur noch diesen Monat. Der Grund für die Austellung:

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356–001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer Marke, die seit 70 Jahren weit mehr als nur Automobile produziert.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der Mission E war auch da:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und wie man sieht hat der Wagen sogar schon Patina:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und ein Easter Egg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und dicke 22-Zöller:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Mark Webber war vor Ort:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und hat erzählt, dass er kürzlich auch schon Mission E gefahren ist.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Hier ist Mark’s Bericht inklusive Video!

Rod Chong probiert eine Virtual Reality Brille aus, mit der man sich das Antriebssystem im Panamera Hybrid erklären lassen kann:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Rod kannte ich von früher, als er noch bei Speedhunters / EA war - da hat er mir mal die Gelegenheit gegeben die Situation am Nürburgring zu erklären. Das war 2012 - kleine Welt! Und schön sich mal in echt zu treffen.

Am nächsten Tag war aber dann Rennstrecke angesagt - bzw. Flugplatz Tempelhof:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sogar ein klitzekleiner Hinweis auf Porsche war zu finden:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Außerhalb des Geländes haben die Berliner eine riesengroße Ovalbahn, auf der sie mit allem möglichem rollenden Gerät unterwegs waren - sowas würde ich mir für zuhause auch wünschen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Als ich relativ früh morgens ankam, war es noch ruhig:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sollte sich aber bald ändern - später waren die Eventflächen, das Fahrerlager und die Tribünen rappelvoll:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Denn alle waren gekommen, um die Formel E zu sehen - mitten in der Stadt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Eigentlich wollte ich mit dem Gehörschutz einen Gag machen - hatte ich mir zuhause schon überlegt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber dann habe ich Zuschauer mit Ohrstopfen gesehen und wurde stutzig. Und tatsächlich - die Autos sind ziemlich laut. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben - eine Mischung aus Zischen und Pfeifen - aber alles andere als leise. Und dazu die Boxen mit Kommentar und Musik - die waren so laut, dass ich echt froh war den Hörschutz dabei zu haben. Die sind übrigens Maßanfertigung und super komfortabel - da wollte ich mal einen eigenen Artikel drüber schreiben - watch this space.

Bei den Zuschauern sind einige Pros dabei - dieser hier hat schon jedes Rennen in Berlin besucht und konnte mir Anfänger alles beantworten. Und er hatte einige Utensilien, die noch auf ein Autogramm warteten.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber auch sonst gab es viel zu sehen und zu entdecken, selbst der Nürburgring hat sich eingeschlichen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der schicke Audi aus der virtuellen Rennwelt - in der Realität angekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die Official Cars ungewohnt, aber elektrisch:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Skurril den Maibaum erklärt zu bekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und den Naschtisch bei den VIPs versteckt in der Dunkelkammer:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Viele Anbieter haben die Gelegenheit genutzt sich in dem Umfeld zu präsentieren, z.B. dieses witzige Unimoke Fahrrad:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sind Berliner

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und konnte man auch probefahren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Wie man so einiges fahren konnte. Für Kinder:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Erwachsene:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das mit der Kartbahn zeigt mal wieder, wie unsinnig und kurzsichtig die ganzen fixen Installationen am Ring sind mit ihrem riesigen Investionsvolumen. Heutzutage baut man sowas temporär dort, wo es gebraucht wird.

Hier wurde auch ein Fahrer gesucht, aber bei dem Einsatzgebiet bin ich mir nicht so ganz sicher:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Seit dem StreetScooter bin ich ja DHL Fan - es ist sehr beeindruckend eine so große Firma zu sehen, die es schafft Innovationen zu entdecken, zu fördern und auf den Markt zu bringen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die hatten dort auch ein neues Lastenrad in Kooperation mit einem holländischen Hersteller und ich muss ja alles Mobile auszuprobieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die T-Shirt Farbe passt ja schonmal. Muss ich mir merken, falls ich mal auf Jobsuche bin!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Oh oh - Mellowboard - Pulsschlagverdopplung!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich erkläre das mal: mein Ideal der mobilen Fortbewegung ist ein elektrisches Skateboard, weil es klein, schnell und trotzdem ausdauernd ist. Das Problem: die Dinger sind noch sauteuer und man braucht ein paar Skills, um am Zielort und nicht im Spital anzukommen. Auf meinem Weihnachtswunschzettel vor ein paar Jahren stand ein kleines Pennyboard, das ich auch bekommen habe. Und mit dem ich seitdem mehr oder weniger erfolgreich übe. Und darauf warte, dass die elektrischen Versionen im Preis fallen. Oder ich vielleicht mal irgendwo ein elektrisches Skateboard ausprobieren kann.

Und da ist dann auf einmal dieser Mellow-Stand vor mir - da war klar: jetzt wird es ernst!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding ist der Hit - Johannes Schewe, Gründer und CEO - hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und dann bin ich tatsächlich gefahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding geht stramm zur Sache, traut man dem kleinen Apparat nicht zu. Jedenfalls schneller, als es für mich vernünftig wäre. Da waren andere sicherer unterwegs und haben direkt mal das Aufgabengebiet erweitert:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Danke Johannes für die geduldigen Erklärungen - ich bin jetzt Fan:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Leider richtig teuer das gute Stück mit knapp 2.000 € - aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es sein Geld wert ist. Super hochwertig und durchdacht, läuft fast unhörbar leise mit Direktantrieb - genau mein Fall, ich fürchte ich muss das haben.

Zurück beim Sport war Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg oft umlagert und beliebtes Selfie-Opfer. Das war ziemlich lustig, denn er schnappt sich dann immer das Handy der Jagenden und macht das Foto selber - ich schätze er hat rausgefunden, dass das dann schneller geht und ist ja auch ganz cool zu wissen, dass er das Foto gemacht hat:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Zwei Monegassen unter sich:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Selbst El Presidente gab sich die Ehre - der Stellenwert der Formel E ist überall zu spüren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico war aber nicht nur zum Gucken da, denn das Generation 2 Auto …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… wurde zum ersten Mal fahrend ausgeführt - von Nico Rosberg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico hat die Ausfahrt schon verarbeitet in seinem Vlog - passend zum Porsche Bezug startet die Sequenz bei 9:11:

youtu.be/XyxVnW-YBKM?t=9m11s

Von der Formula E Orga gibt es auch ein Video dazu.

Spannend auch das Roborace Projekt - hatte ich ja schon öfter hier im Blog.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Jetzt war die Gelegenheit alles erklärt zu bekommen …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Timo hat sich die Mühe gemacht:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Team ist gut im Stress alles fertig zu bekommen. Das Problem sei dabei nichtmal die Schwierigkeit der einzelnen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr alles zusammenzufügen und Kontrolle über die Komplexität zu erhalten.

Sie hatten in Berlin einen kleinen Wettbewerb, wo auf der Strecke zwei Teams gegeneinander angetreten sind. Ich dachte immer, die Autos würden mit AI gesteuert, aber es sind vielmehr Algorithmen, die von konkurrierenden Teams unterschiedlich umgesetzt werden. Am Ende fährt das Auto aber nach wie vor autonom, es wird also nicht einfach nur die Strecke einprogrammiert.

Und da es Traditionen zu wahren gilt, gab es wie beim Hondafahren auch in Berlin einen schönen Stickertausch - diesmal mit Roborace-Rod:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Daniel Abt hatte beim deutschen Heimspiel eine große Fangemeinde:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… konnte nach Pole auch das Rennen für sich entscheiden. Es wurde sogar ein Audi-Doppelsieg.

Hier sind die Race-Highlights im Video:

youtu.be/X_A-cUtbgSQ

André Lotterer hätte ich es auch gegönnt …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… aber er kämpft noch weiter nach vorne zu kommen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der André ist ein gutes Stichwort, denn beim Abendessen mit den Porscheleuten kamen wir auch auf die Rekordrunde in Spa zu sprechen. Da ist nämlich nicht nur das Auto am Limit, sondern auch der Fahrer. Die hatten alle mächtig Respekt vor der Nummer, es stehen ab und zu immerhin 5G auf der Fliehkräfteuhr. Leider können wir auf das Onboardvideo lange warten: keine Kamera im Auto.

Pikes Peak war für den Chef–919 übrigens auch im Gespräch - eh klar. Aber das ist inzwischen konzernintern schon besetzt - schade.

Und extra zur Gestaltung meiner eleganten Übergänge war Maren Braun auch in Berlin:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und Fritz Enzinger, der inzwischen den Motorsport für die gesamte Volkswagen-Gruppe leitet:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Lange nicht getroffen habe ich Romolo Liebchen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Meiner Meinung nach ist er der Grund, warum BMW Motorräder vom biederen Rentnerboxer inzwischen zum gefragten Rennmotorrad avanciert sind. Mit einer privat eingesetzten BMW Boxer in der Motorrad-Langstrecken-WM hat er den Münchnern gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel mit einem Sieg in der Proto-B-Klasse, bei der auch ein gewisser Christian Kohlhaas mitgewirkt hat.

BMW ist inzwischen die Marke, die es zu schlagen gilt - aber Romolo’s Initialzündung kaum bekannt. Schön, dass er wieder an den Rennstrecken anzutreffen ist - bekleidet bei Audi Sport jetzt das Amt als Leiter Beschaffung, Qualitätssicherung und Partnerschaften. Da kann ich mir vorstellen, dass einige Lieferanten in’s Schwitzen kommen, wenn er anfängt Fragen zu stellen.

Nicht in Frage stellen lässt sich die Bedeutung der Formel E, wenn jetzt sogar schon WTF1 vor Ort ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und das ist Matt, arbeitet im Porsche Drive Tribe Team:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das war ganz lustig, denn als Mark Webber dieses Video für Drive Tribe auf der Heimfahrt zum Hotel gemacht hat, saß ich im Sitz daneben :)

Das ist der Formula Student aus Zürich - 4 Radnabenmotoren, die je nur 3 kg wiegen, aber jeweils 50 PS haben. Nicht schlecht für ein 180 kg Fahrzeug!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und der Jaguar I-Pace eTrophy Renner wurde vorgestellt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Da bin ich sehr gespannt, wie der performt. Ernstzunehmender elektrischer Rennwagen!

Hier habe ich noch Ergebnisse meiner eigenen Selfie-Jagd: der Zuschauer, der mir so viel erklärt hat (und dessen Namen ich vergessen habe), Volker Strycek und Jürgen Vogel - beide Meister ihres Fachs und wusstet Ihr, dass Volker an der Uni in Berlin Vorlesungen gibt? Schon seit 2006.

Wenn Euer Bilderbedarf noch nicht gedeckt ist - hier noch eine Galerie vom Event:

Das liebevolle und gemütliche Hotel, in dem wir untergebracht waren, ist das Orania - hat erst im August 2017 eröffnet. Und eine eigene Galerie verdient:

Mitten in Kreuzberg - daher auch die eingeschlagenen Fenster. Sie hätten sie längst repariert, aber der Staatsschutz ermittelt und das dauert. Ich finde es authentisch - aber ziemlich schwierige Fotografieraufgabe!

Diese Leihräder findet man oft in Berlin - Megadesign für meinen Geschmack. Sehr clean - alle Züge innenliegend und das Ganze mit einem Art Kardan als Antrieb. Dadurch vorne und hinten “Lefties”. Und Aluminium mit ansehnlichen Schweißnähten:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich hatte zeitlich noch etwas Luft nach dem Renntag, also bin ich noch durch die Gegend gezogen und habe mich in Street Photography erprobt:

Am Sonntag war dann Rückflug - und ich wurde wieder am Hotel abgeholt. Durfte sogar selber fahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

In einem Tunnel wollte ich einen Soundcheck machen, also gucken ob hinten frei, Fenster runter, Getriebe auf manuell, Modus Sport+, 1.Gang - Vollgas!

Herrjeh - der war so schnell im Begrenzer, so schnell kam ich im Denken gar nicht nach! Hätte ich vielleicht mal vorher in die Spec schauen sollen: 680 PS, Drei Komma Vier auf Hundert. Jau, kann ich bestätigen. Das drückt nicht, das explodiert! Und ich dachte Hybrid sei was für Rentner, großer Irrtum.

Vom Flieger aus konnte man nochmal auf das Gelände schauen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und das große Freizeitoval, wo die Leute geradelt und geskatet sind.

Am Flughafen hatte ich dann noch versucht Prinzessinnen oder Einhörner zu finden, aber ich schwöre die waren aus:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

FormelE | Mikebericht | Berlin | Porsche |


Dienstag, 06. März 2018

BMW hat in München eine Kartbahn plattgemacht - die Suche nach Alternativen blieb erfolglos.


Sonntag, 04. Februar 2018

Die Kartbahn Kerpen - der Erftlandring in Manheim - ist an RWE verkauft.

Der Widerstand gegen RWE hielt sich in Grenzen - bzw. war überhaupt nicht vorhanden.

Das muss man sich mal überlegen: für Braunkohle!

Der Kart-Club Kerpen bittet nun alle Motorsport-Fans, Bürgermeister und Stadträte um tatkräftige Unterstützung bei der Suche nach einem Grundstück zur Errichtung einer neuen Kartbahn.

Am besten natürlich in Kerpen, aber die sind ja lieber Kolpingstadt.

Kerpen | Kartbahn | Schumacher | Erftlandring |


Dienstag, 23. Januar 2018

Der Kart-Club Kerpen bittet um zahlreiches Erscheinen bei der Jahreshauptversammlung am 1. Februar (19h).

(Hintergrund)


Mittwoch, 17. Januar 2018

RWE und Schumacher.

Ist mir gestern beim Kartfahren aufgefallen: am Schumacher-Center in Kerpen Sindorf hängt eine Riesen-RWE Leuchttafel als Werbung.

Hier ein Bild aus Google - für mich war es schon zu dunkel für Handyfotos.

Normalerweise nimmt man sowas ja gar nicht wahr, aber in diesem Zusammenhang hier bekommt das Geschmäckle.

Schumacher | Kartbahn | Kerpen | Sindorf |


Freitag, 12. Januar 2018

Der Kart-Club Kerpen hat eine Stellungnahme veröffentlicht.

Auch um die MItgliederversammlung am 1. Feb. vorzubereiten.

Der in der Presse kolportierte Wert des Grundstücks mit einer Summe von 8 bis 12 Millionen Euro entbehrt jeglicher Grundlage. Dieser Betrag ist anzusetzen, für eine komplett neu zu errichtende Rennstrecke nebst großzügig bemessenen Grundstück mit Gastronomien, Pressezentrum, Organisationsterminal und einer zusätzlichen Hotelanlage.

Diese Presse hat einen Namen: Express Köln.

So wäre dann auch der RWE-Konzern - über die Entschädigungsleistung hinaus - bereit, als Sponsor die geplante Jugendförderung des hiesigen Kartsports zu unterstützen.

Womit dann auch das friedliche Verhalten gegenüber RWE geklärt wäre.

Erftlandring | Garzweiler | Kartbahn | Kerpen |


Dienstag, 09. Januar 2018

Kerpen Kartbahn will ihre Anteile an RWE verkaufen? Verstehe ich nicht.

Aus dem Artikel im Express Köln werde ich nicht ganz schlau: anscheinend will der Club seinen 1/3 Anteil an RWE verkaufen, was man den Mitgliedern am 1.Februar zur Entscheidung vorlegen will. Weil es keinen Ausweichstandort gibt.

Also wenn ich Mitglied in dem Club wäre, würde ich darauf bestehen, dass entweder die historische Bahn erhalten bleibt, oder dem Club eine neue Bahn gebaut wird. Und sollte das nicht klappen, dann kann RWE ja mal probieren die Bahn wegzubaggern. Bis 2020 ist noch genug Zeit und sollte sich bis dahin keine Lösung finden, kann man immer noch die Gerichte bemühen.

Was ich mich frage: Wieso ist Ralf Schumacher bzw. der Club auf einmal so friedlich? Und was ist mit dem 2/3 Anteil von Michael Schumacher? Wo bleibt der Protest? Die Kampagne? Der Aufruf zur Spendensammlung für die Gerichtsprozesse? Die negative Feststellungsklage?

Da hat Ralf Schumacher schon einen Kumpel beim Express - der macht eine dicke Schlagzeile - wofür? Für Schulterzucken?

Außerdem wäre es für die Schumachers ein Kinderspiel einen weltweiten Protest anzufachen. So, wie ihn RWE noch nie erlebt habt - Shitstorm Deluxe. Der Albtraum für jeden Großkonzern. Und was passiert? Nichts.

Elektrokarts stehen in den Startlöchern, lässt sich da nichts machen? Elektro … RWE … da muss doch was gehen?!

Das hätte ich nicht gedacht, dass der Club so schnell, kampflos und unterwürfig den Baggern klein beigibt. Wie argumentieren die Verantwortlichen gegenüber dem Nachwuchs? Kann man halt nichts machen? Tolle Vorbilder.

Doch, kann man nämlich. Wenn man will.

Hat man alles versucht? Nein, hat man nicht.

Schätzungen für das 20-ha-Grundstück mit der 1107 Meter langen Rennstrecke, dem Firmengebäude von Karthändler Noack und der Gaststätte belaufen sich auf acht bis zwölf Millionen Euro.

Was passiert denn mit dem Geld? Ein Drittel sind immerhin 2,5 bis 4 Millionen Euro. Nicht gerade wenig, soll das unter dem Mitgliedern aufgeteilt werden? Weht daher der Wind?

Immerhin kann sich Ralf Schumacher’s Sohn David damit trösten, dass er aktuell in die Formel 4 aufsteigt. Die zeitlichen Zusammenhänge sind natürlich reiner Zufall.

UPDATE:

Ist sogar heute - Mittwoch - im Express auf der Titelseite, gerade beim Bäcker gesehen:

Kerpen Kartbahn will ihre Anteile an RWE verkaufen? Verstehe ich nicht.

Erftlandring | Garzweiler | Kartbahn | Kerpen | Schumacher | Noack |


Samstag, 25. November 2017

Neuer Pächter für das Euro-Motodrom.

Wenn Euch der Name nichts sagt: ging mir auch so.

Aber das hier könnt Ihr sicher alle zuordnen:

Karola Schnock übergibt den Betrieb des Restaurants "EURO-MOTODROM" mit heutigem Tage an eine neue Pächterin. Frau Hanane Majjit wird ab sofort das Kartbahn-Restaurant weiterführen. Der Kart-Club Kerpen bedankt sich bei Karola Schnock für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünscht ihr für den Ruhestand alles erdenklich Gute. Die Mitglieder, insbesondere die Bambini-Fahrer, des Kart-Club Kerpen haben ihr viel zu verdanken und werden sie sehr vermissen. Gleichzeitig heißt der Kart-Club Kerpen Hanane Majjit auf dem Erftlandring ganz herzlich willkommen und wünscht ihr für die neue Aufgabe viel Erfolg.

Kerpen | Manheim | Kartbahn | Schnock | Majjit |


Dienstag, 31. Oktober 2017

Überstunden für die Rennleitung: geklaute Karts in Köln-Ossendorf unterwegs.

In Köln Ossendorf (Le Mans Karting?) haben ein paar Durchgeknallte kurzerhand die Kartbahn nach außen verlegt. Die Rennleitung war wie zu erwarten wenig begeistert, aber anscheinend war das Feld zu schnell für das Safety Car:

In einer sofort eingeleiteten Fahndung sichteten die Polizisten zwei fahrende Karts. Die Beamten verzichteten darauf, die Fahrzeuge zu stoppen, da die Gefahr für die jugendlichen Fahrer zu groß gewesen wäre.

Wird immer schlimmer mit diesen illegalen Rennen!


Montag, 31. Juli 2017

Beim 24h-Rennen in Spa ist man mit 90 Sek. Rückstand gerade mal 6. geworden!

Das sind ja Zustände wie auf der Kartbahn.


Sonntag, 11. Juni 2017

Ralf Schumacher zofft sich mit Fernando Alonso wegen dessen Kartbahn.


Mittwoch, 24. Mai 2017

Ritchie Schnock verstorben.

Kart-Club Kerpen:

Leider ist heute ein guter Freund und langjähriger Partner des Kart Club Kerpen von uns gegangen. Mit Ritchie Schnock verlieren wir nicht nur den Betreiber des Kartbahn-Restaurants sondern auch einen großen Förderer unseres Kart-Sports und einen ehrlichen Ansprechpartner für Jung und Alt. Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie. Im Namen aller Mitglieder, Mitarbeiter und des Vorstandes des Kart Club Kerpen:

Mach et joot, Ritchie!

Er war auch die treibende Kraft hinter dem Kinder-Kart-Corso, den es eine zeitlang im Rahmen des 24h-Rennens gab. War immer eine Riesennummer für die Kinder vor der Kulisse und auf dieser Strecke fahren zu dürfen - und Ritchie wusste das nur zu gut.


Sonntag, 27. November 2016

Nico Rosberg´s F1 WM Titel hat mich an die Kartbahn in Kerpen erinnert.

Ob die Kerpener Nico Rosberg’s F1 WM Titel mit Stolz - oder mit Schulterzucken quittieren werden?

Schließlich ist er auch auf der Bahn großgeworden, die jetzt weggebaggert werden soll.

Die Bilder habe ich vor 15 Jahren gemacht - damals noch so bewaffnet.

Nico Rosberg selber hat eben einen schönen Film veröffentlicht, um seinen Eltern zu danken.

Rosberg | Hamilton | Kerpen | Erftlandring |


Samstag, 29. Oktober 2016

Zu Besuch bei Kumpan - elektrische Roller aus Remagen.

Wer meinen Intermot Bericht gelesen hat, dem werden sie schon aufgefallen sein: die Kumpan Elektroroller.

Als ich mich vor 2 Wochen dort am Stand als Blogger vorstellte meinte man: na dann komm doch mal bei uns in Remagen vorbei und wir zeigen Dir alles!

Gesagt - getan - Termin gemacht und gestern war es soweit. Transit gesattelt und Caracciola’s Geburtsort im Kreis Ahrweiler besucht:

Die junge Firma - als Startup 2010 in’s Leben gerufen - hat ihr Quartier im ehemaligen Sitz von Schauff bezogen.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Es gibt sogar noch ein paar verlorene Zeitzeugen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bereits in ihrer 2.Generation und der Einsitzer mit dem Namen 1953 wiegt leer 75 kg, hat 10 Zoll Räder und kann bis zu 3 der selbstentwickelten Akkus aufnehmen:

Der Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das mit den entnehmbaren Akkus hat einen Grund: jeder wiegt 10 kg, also gerade OK, um sie zum Laden in die Wohnung tragen zu können. Hat ja nicht jeder eine Garage mit Steckdose und ein Kabel möchte man in der Stadt auch nicht aus dem Fenster werfen.

Ist doch einfach und clever gelöst. So ein Akku hat 29 Ah und das entspricht bei 51V Nennleistung knapp 1.500 Wh. Damit kommt man etwa 50 km weit - das ist schon eine gute Strecke für einen Roller. Mit 3 Akkus sind das 150 km - das fährt meiner Meinung nach kein Mensch mit einem 45 km/h Roller am Tag - und nachts kann man ja immer wieder aufladen.

Bei einem Strompreis von 0,25 € kWh entsprechen die Kosten etwa 0,75 € / 100 km.

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Akkus werden übrigens von der deutschen Firma Ansmann nach den Vorgaben von Kumpan gefertigt.

Der aktuelle Ladestand wird natürlich im Cockpit angezeigt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Elektronik wird In-House ausgetüftelt:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… ebenso wie eigentlich der ganze Rest von dem Roller. Philip Tykesson - einer der 3 Brüder, die die Firma gegründet haben - zeigt mir den Entstehungsprozess der Komponenten - das geht dann auch schonmal ganz un-technisch mit Papier und Pappe:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Roller sind bewusst im Retrostil designed - im Gegensatz zu z.B. einem BMW i3 möchte man ein Produkt anbieten, das vielen Leuten gefällt.

Die Lampe ist ein Kumpan Erkennungsmerkmal …

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Technik und das Design der Roller werden komplett in Remagen gestaltet - je nach Aufgabenstellung auch mit Unterstützung weiterer Ingenieurbüros. Die Komponenten werden nach Kumpan Vorgaben auch in China gefertigt, aber zusammengebaut wird wieder in Remagen:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… wo auch die Einzelteile vorgehalten werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… und die Roller dann per DHL verschickt werden:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Neben dem 1-sitzigen 1953:

Kumpan Modell 1953 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… gibt es noch den 2-sitzigen 1954 L, der läuft auf 12 Zoll Rädern:

Kumpan Modell 1954 L - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Nach den ganzen Hintergründen war ich natürlich scharf auf eine Probefahrt und die Probanden standen schon bereit:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Ich habe mich dann mal bemüht ein wenig Remagen unsicher zu machen:

Mike auf dem Kumpan 1954 L, bereit zur Probefahrt - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das ist schon ungewohnt ohne Geräusch loszufahren, aber man gewöhnt sich schnell daran. Der Roller fährt 45 km/h, ist ja auch eine kleine Nummer. Für mich könnte er etwas größer sein, aber Roller für 2 Meter Leute wären wohl auch eher eine Randerscheinung.

Eine große Herausforderung ist bei einem lautlosen Gefährt die Passgenauigkeit der Anbauteile. Denn man hört jedes rappelnde Geräusch, was bei einem Verbrenner natürlich übertönt wird.

Gewöhnungsbedürftig fand ich auch, dass der Motor nicht mehr anschiebt, wenn man bremst - ähnlich wie man das von der Kartbahn kennt: Bremse = Motor aus. Aber unsereiner bremst ja gewohnheitsmäßig in die Kurven rein und da ist es dann eher suboptimal, wenn der Vortrieb so schlagartig ausgeknipst wird.

Neu - aber angenehm - ist die Tatsache, dass der Motor wenig Widerstand leistet im Rollbetrieb, d.h. wenn man vom Gas geht, dann rollt das quasi ungebremst weiter. Da ist ein Benzinmotor mit seinen beweglichen Teilen doch viel bremsender im Einsatz.

Der Motor im Kumpan ist ein bürstenloser Radnabenmotor, d.h. Verschleiß findet nicht statt. Es gibt dadurch auch keine Kette und großartige Inspektionen sind nicht nötig. Das beschränkt sich auf Luft prüfen und Bremsbeläge wechseln - aber viel mehr fällt einem zu dem Thema nicht ein. Höchstens wenn Lenkkopf- oder Radlager mal fällig werden - aber das dauert ja.

Neben den beiden Rollern hat Kumpan noch diesen witzigen Tretroller entworfen:

Kumpan Tretroller Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Hört auf den Namen 1950 und fährt 20 km/h schnell. Das hat den Vorteil, dass man keinen Helm braucht. Die Straßenverkehr-Variante mit Licht und kleinem Nummernschild wiegt nur 16 kg und dank Klappmechanismus passt das Teil auch in jeden Kofferraum.

Philipp hat mal vorgeführt, wie das geht: man kann die Geschwindigkeit durch ganz normales Rollern vorgeben und die wird dann gehalten:

Philipp Tykesson auf dem Kumpan Modell 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Das macht Spaß:

Mike auf dem Kumpan 1950 - Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

… auch wenn ich mir den Lenker etwas höher gewünscht hätte:

Zu Besuch bei Kumpan - Elektroroller aus Remagen. (CLICK for High Res.)

Die Preise für die 3 Modelle liegen bei 1.799€ für den Tretroller (StVZ-Version), 3.849€ für den Einsitzer und 3.999€ für den Zweisitzer.

Das ist schon gutes Vespa Niveau - aber Piaggio hat noch nichts Elektrisches im Angebot und der Vergleich mit dem Verbrenner hinkt, weil man damit immer zur Tankstelle muss.

Bisher hat Kumpan schon über 2.500 Roller verkauft und für die Zukunft hat man sich einiges vorgenommen. Den nächsten Roller - 1954 Ri - soll es auch mit großem Nummernschild geben, 80 bis 100 Sachen werden dann drin sein. Dauert aber noch ein Jahr, bis er fertig ist.

Wenn ihr mal in Remagen seid, schaut einfach bei Kumpan vorbei: goo.gl/2DpaXq. Die haben eine schöne Ausstellung und man kann auch die Modelle probefahren.

UPDATE:

Im Nachhinein bin ich gebeten worden einige Fotos nicht zu veröffentlichen. Schade, aber was will man machen - ihr seht also hier den editierten Beitrag.

Kumpan | Remagen | Mikebericht |


Sonntag, 23. Oktober 2016

Kerpener Bürgermeister Dieter Spürck zieht Bilanz nach einem Jahr Amtszeit.

Im Interview:

Das Bürgermeisteramt macht mir sehr viel Spaß!

Kartbahn? Welche Kartbahn?


Samstag, 01. Oktober 2016

Kartbahn Kerpen soll jetzt doch ersatzlos weggebaggert werden.

Kerpen ist auch nicht mehr das, was es mal war.

Wisst Ihr auf wen Kerpen mächtig stolz ist? Adolph Kolping. Der Mann hat mit Kerpen soviel gemeinsam wie Charles Bukowski mit Andernach: es ist deren Geburtsort.

Die Stadt Kerpen jedenfalls geht voll steil und nennt sich inzwischen Kolpingstadt Kerpen.

Ebenfalls steil, aber im Gegensatz dazu bergab, geht es für die Kartbahn in Manheim, die die Schumachers - und auch Kerpen - weltberühmt gemacht hat. Aber auch Sebastian Vettel hat dort seine Wurzeln und es ist noch gar nicht so lange her, als mir dort Max Verstappen begegnet ist. Aber auch Nico Rosberg oder Lewis Hamilton haben dort bei dem ein oder anderen Rennen ihr Handwerk gelernt.

Eigentlich hatte ich vorausgesetzt, dass Kerpen stolz auf seine Historie ist und sich auch im Sinne des Jungendsports für den Erhalt des Kartclubs einsetzt - aber wie sich rausstellt, lassen Bürbermeister und Rat die Sportler am langen Arm verhungern: statt Erhalt oder Ersatz bringen die Verantwortlichen jetzt eine Entschädigung in´s Spiel, was natürlich totaler Blödsinn ist. Sportler brauchen in erster Linie eine Sportstätte!

Der Club schlägt wenig überraschend - über Facebook - Alarm und bittet um Hilfe. War auch heute im Express.

Noch ist Zeit entgegenzuwirken und je nachdem wo Ihr wohnt macht es auch Sinn die Politiker direkt zu kontaktieren: in Kerpen den Bürgermeister - Dieter Spürck wäre auch auf Facebook - und den Rat, im Rhein-Erft-Kreis Landrat und Kreistag und in NRW die Landesregierung bzw. das Sport-Ministerium.

Oder der RWE Feuer unter’m Hintern machen (Facebook, Twitter), deren Braunkohleabbau der Grund allen Übels ist.

Kartbahn | Kerpen |


Montag, 29. August 2016

Noch weitere 5 Jahre: Erftlandring Kartbahn in Kerpen Manheim.

Am Freitag bin ich mit Kai nochmal nach Manheim, um sein Schalterkart zu zünden.

War nicht viel los, muss an dem guten Wetter gelegen haben?

Wir haben zwar auch geschwitzt, aber dann muss man halt mehr trinken.

Das Kart hatte jedenfalls mehr Qualm als wir:

… da musste sogar der Zahnriemen für die Wasserpumpe die Waffen strecken:

Aber das ist das Gute in Manheim: der Shop hat alles vorrätig. (Nur leider baut sich die Achse nicht von selber aus.)

Aber es gibt noch eine gute Nachricht: die Bahn bleibt uns bis 2021 erhalten. So jedenfalls der aktuelle Stand, der sich gefühlt stündlich ändert. Aber nehmen wir das erstmal so hin und freuen uns, noch ein paar Runden auf der kultigen Bahn drehen zu dürfen.

Das ist sogar mir gelungen:

Aber für die Rundenzeiten war der Krawallkai zuständig - eh klar:

Erftlandring | Manheim | Kart |


Donnerstag, 01. Oktober 2015

Kartbahn am Flughafen Hahn bedroht.

Dem Hunsrückring droht die Schließung, falls sich kein Käufer findet um 2,7 Mio Euro (netto) auf den Tisch zu legen.

Besitzer Norbert Stumpf in Motorsport-XL:

Der Verkauf der Kartbahn beschäftigt mich schon länger und es gibt zahlreiche Gespräche und Verhandlungen. Ich bin nun 63 Jahre alt und der Hunsrückring war immer schon als Altersvorsorge eingeplant. Trotzdem ist die Kartbahn mein Lebenswerk, das ich natürlich für die Nachwelt und den Kartsport erhalten möchte.

Die Homepage könnte allerdings einen Update gebrauchen, denn der DMSB hat den Prozess um den Mega-Motor schon vor einer Weile verloren.

Hunsrückring | Hahn |


Freitag, 22. Mai 2015

Kartbahn Kerpen durch Denkmalschutz retten?

2018 soll Schluß sein, dann sollen die Braunkohlebagger der RWE den Erftlandring auffressen.

Jetzt gibt es die Idee die Bahn unter Denkmalschutz zu stellen, um sie vor dem Abriss zu bewahren.

Erftlandring | Kerpen | Manheim | KeepFightingMichael |


Mittwoch, 16. Juli 2014

CNN Filmbeitrag über die Kartbahn Kerpen.

Witziges Video, nur die Übersetzung passt nicht immer (z.B. Formelauto wird zu Formula One).

Schade, dass der Zustand von Michael Schumacher ausgeblendet wird.

Tags: Erftlandring | KeepFightingMichael


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Achterbahn-Eröffnung vorzeitig beendet?

Gerade macht das Gerücht die Runde, daß der tolle Achterbahn-Eröffnungstag ein ziemlicher Flop wird, denn

a) BMW als Kunde mit einer Veranstaltung vor Ort hat sich über den Radau beschwert und

b) sollen heute abend die Nürburgring-Mitarbeiter durch den Boulevard laufen, damit es nach Besuchern aussieht, wenn das Fernsehen kommt.

Ich weiß ja nicht ob’s stimmt, aber die Bahn macht einen Höllenlärm und WH hatte schon angemerkt, daß BMW Kunde vor Ort ist. Das würde die Nutzung noch weiter einschränken, bei Rennveranstaltungen darf sie ja sowieso nicht fahren.

Und wenn ich mir auch nicht vorstellen kann, daß nur ein einziger der Nürburgring-Leute sich für so ein Schauspiel einspannen lässt, die Jubelperser-Nummer passt einfach zu gut auf meine Schaumschläger Überschrift von heute morgen.

Auch passend dazu machen die gerade mit ihrer Agentur dictum law / Nuvoloni ein Riesenfass auf, hier die PM dazu:

“Der ring°racer, die schnellste Achterbahn Europas, ist heute am Nürburgring für den Publikumsverkehr erfolgreich gestartet.”

Ob das mit dem erfolgreich nicht doch Wunschvorstellung war?

“In der Vergangenheit galt die Achterbahn Kritikern als Symbol für das Scheitern des Nürburgring- Konzepts.”

Keine Sorge, das ist es immer noch. Die Affenbahn braucht kein Mensch. Es ist auch kein Nürburgring-Konzept, denn in diesem Wort steckt viel zu viel Rennstrecke drin. Es sind die feuchten Freizeitparkträume von Kurt Beck und seinem Gefolge, die den Nürburgring gegen die Wand gefahren haben.

“Nachdem nun auch die letzten Baumängel im Warsteiner Event Center behoben sind, ist der Nürburgring zum ersten Mal in Gänze fertig gestellt.”

Die haben wohl den Knall nicht gehört?! Der Nürburgring ist fertiggestellt seit spätestens 1984 - für manche sogar seit 1927!

“Damit sind erstmals alle Gebäude und technischen Anlagen des Komplexes ‚Nürburgring 2009’ (Eifeldorf Grüne Hölle, Freizeit- und Business-Zentrum mit ring°boulevard, ring°werk, ring°kartbahn und ring°racer sowie Hotels) voll funktionsfähig in Betrieb. „Das ist ein positives Signal für Fans, Besucher und Investoren“, ergänzt Jens Lieser.”

Nach herzlichen Glückwunsch, was für eine Geldverschwendung: Sachen, die kein Mensch braucht, für teuer (Steuer-!!)Geld instandgesetzt, damit der “Alles super - alles toll” Schein aufrecht erhalten werden kann. Das einzig positive Signal findet sich hinterher auf Jens Lieser’s Kontoauszug, falls ihm tatsächlich ein “Investor” auf den Leim geht und den Bauschutt in Spe für viel Geld abkauft. Wobei ich nicht glaube, daß die Mängelliste jetzt bei Null angekommen ist. Wetten die ist noch mindestens vierstellig?

In der PM wird schön darauf hingewiesen: “Passagiere müssen mindestens 1,40 m groß sein.”, aber daß bei 1,95 Schluß ist - also normale Erwachsene wie ich z.B. - wird höflich ausgelassen. Wegen Peinlichkeitspotential?

In der PM ist auch Streckenlänge (1.212m) und Fahrzeit (80 Sek.) angegeben - wenn mich meine Mathekenntnisse nicht völlig im Stich lassen, dann ist das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 54 km/h. WTF?!

Da bin ich ja mal heute abend gespannt, ob es wirklich welche gibt, die sich für nichts zu schade sind bei der landeseigenen Volksverarsche und Besucher für’s Fernsehen faken. Immerhin hat das Besucherzahlenfälschen am Ring große Tradition.

UPDATE:

Wie nicht anders zu erwarten stimmt der öffentlich-rechtliche SWR in die Jubelarien mit ein und berichtet etwas von großem Andrang. Rückmeldungen von Leuten, die vor Ort geschaut haben, berichten etwas komplett anderes, daß nämlich nichts los sei - also so wie immer.

Passt auf jeden Fall in’s Gesamtbild der regierungsgelenkten Schönfärberei und Propaganda.

UPDATE:

Rent4Ring / BridgeToGantry lässt sich vor den Karren spannen und ist … begeistert??!! WFT, wie tief kann man sinken?

Tags: Achterbahn | Insolvenz | Erlebnisgrab | DictumLaw | Nuvoloni | Besucherzahlen


Mittwoch, 08. Mai 2013

Ausklang WEC Spa 6h-Rennen.

Nachdem ich 3 Renntage in Spa hatte und Donnerstag, Freitag und am Renn-Samstag einen längeren Blogbericht geschrieben habe, wollte ich mich am Sonntag früh nach Hause machen, denn da war ich ja schon lange nicht mehr.

Doch das Wetter in Spa war super, also bin ich nochmal was durch die Gegend gerollert und was soll ich sagen, auch für den Sonntag ist ein Bericht bei rausgekommen. ;)

Das ist der Campingplatz, auf dem ich mich niedergelassen haben, hört auf den schönen Namen Camping Eau Rouge und kann man echt empfehlen. Und ist ziemlich nah an der Strecke, aber trotzdem ein familiärer, ruhiger Platz:

Waren auch ein paar Rennfans da, aber relativ übersichtlich.

Mini-Sträßchen und leicht zu übersehende Schilder.

Hat ein bisschen was von Eifel!

War ich mit dem Roller natürlich bestens motorisiert.

Und hat die Kühe nicht weiter interessiert, ...

... und davon gibt es in der Gegend um Spa viele!

Seht Ihr das tolle Haus dahinten?

Bin mir nicht sicher, was es ist, aber kam gut!

Das ist der kleine Ort Rivage, ...

... wo auch das tolle Haus zuhause ist. Direkt neben dem Campingplatz.

Aber es gibt viele Blickfänge, ...

... und natürlich darf auch die Friterie nicht fehlen.

Hier geht es ab nach Rivage und ...

... an dem Sonntag war auch eine Oldtimer-Rallye. Tolle Autos auf der Straße zu sehen! Auch ein bisschen wie in der Eifel.

Bin dann noch in's Fahrerlager und da war es überhaupt nicht langweilig, weil nämlich Touristenfahrten angesagt waren.

War auch einigermaßen was los, ...

... aber lange nicht so ein aufdringliches Marketing-Getöse, wie das in den letzten Jahren am Ring Einzug gehalten hat.

Eher geerdet und Eau Rouge immer im Blick.

An Fahrzeugen alles dabei, was man so als Ringtools kennt.

Und auf gefühlt jedem Zweiten ein Nürburgring-Logo, oder in gross ...

... oder eher ...

... dezent.

Auf dem A6 genauso …

… wie auf dem Type Ring.

Die Russen …

… mit stolzer Nummerschildhaltertrophäe …

… und hier und da auch ein deutsches Nummerschild.

Im Gegensatz zu dem neuerdings grellen und lauten Nürburgring stimmen in Spa die Details, wie zum Beispiel dieses Honda-Schild, das zu neuen Ehren gekommen ist in dem schönen Bruchstein-Haus.

Währenddessen packt auch die WEC ihre Sachen, …

… wobei das bei den Audi-Leuten eine längere Geschichte wird.

Ein verlorenes Rennauto ist auch noch übrig geblieben.

Mit viel Liebe zum Detail wurden sogar die Verbindungsstraßen innerhalb der Rennstrecke angelegt. Diese hier ist eine original Nachbildung der Nürburgring Hatzenbach Sektion, …

… sogar einen Bach hat man angelegt!

Die Audianer parken noch in Reih und Glied.

Und auf der Kartbahn ist sogar Renntag.

Kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, …

… und die Audianer auch nicht! :)

Die Bahn gibt’s auch in Facebook!

Unter’m Strich wirklich ein tolles Rennwochenende in Spa, kann man nur empfehlen. Hier noch ein paar Links zur Übersicht:

Das war’s dann erstmal von der WEC, jetzt geht’s als nächstes zum Nürburgring 24h-Rennen, aber danach steht dann das große Le Mans Rennen an!

Tags: Mikebericht | FIAWEC | Spa6h


Donnerstag, 04. April 2013

Womit Blogger sich so beschäftigen darf.

Aus der Rubrik “Mein Postfach” heute mal sowas:

(Klick! für gross.)

Nur mal so, damit Ihr seht, was bei mir aufschlägt. Das kam über Facebook und den Namen hab ich unkenntlich gemacht, obwohl ich schätze der ist ’eh falsch.

Ging wohl um diesen Eintrag hier.

Nicht daß ich da jetzt ein Problem mit hätte, geht mir eher um die Doku. Hier ist auch noch was in dem Tenor.

Ob das jetzt gefake’d ist, um mich einfach nur zu beschäftigen oder ob derjenige das tatsächlich so meint, kann ich nicht beurteilen. Ist auch egal.

Aber es wäre schon erstaunlich, sich mit einer Kartbahn zu beschäftigen, während ein paar Abteilungen drüber das Ende der Nordschleife und des Nürburgring’s insgesamt - so wie wir ihn kennen - vorbereitet wird. Da sollen 85 Jahre Motorsport-Geschichte zum Teufel gejagt werden und einer ganzen Region wird das Licht ausgeknipst.

Ich befürchte einige Leute werden noch ganz übel auf dem Boden der Tatsachen auftitschen - aber dann lässt es sich nicht mehr korrigieren. :/ Die einzige Chance das zu verhindern ist jetzt. Und je mehr die Insolvenz-Betriebsgesellschaft Geld ausgibt, das sie nicht hat, umso mehr erhöht das den Verkaufsdruck.

Doch dem Prof.Dr.Dr. rollen sie wahrscheinlich ehrfürchtig den Teppich aus, nachdem der Frison mal so richtig gebasht wurde.


Donnerstag, 28. März 2013

Insolvenz? Welche Insolvenz?

Erstmal neue Elektrokarts für den Tiefgaragen-Parcours die Nürburgring-Kartbahn kaufen!

“Selbst der Motorsound kommt über die integrierte Soundbox nicht zu kurz.”

Na dann.

Wo zaubern die eigentlich die Kohle her? Und was macht der aufgeblähte 300-Leute-Apparat den ganzen Tag? Also - außer sich wundern, warum das keiner gut findet.

Man kann sich natürlich auch prima damit beschäftigen erstmal mit LPG-Gaskarts rumzuexperimentieren (Zitat: “keine Geruchsbelästigung!” / “.. nahezu emissionsfrei ..”), um dann festzustellen, daß doch Kohlenmonoxid rauskommt.


Freitag, 12. Oktober 2012

Die schlechteste Kartbahn der Welt ...

müsste dann diese hier sein - zumindest wenn man den Kommentaren folgt.


Sonntag, 03. Juni 2012

Post(karte) aus Santorini.

In der #malwasanderes Tradition hier ein kleiner Bericht aus Santorini, wo wir zufällig ;) letzte Woche auf Erkundungstour gegangen sind. Die griechischen Inseln mag ich, weil a) man da auch ohne Helm rumfahren kann ohne angemacht zu werden und b) die wenige Polizei, die da ist, so gut wie nichts zu tun hat. Und c) fährt da jede Menge Material rum, daß es bei uns höchstens im Museum gibt. Besonders Mopeds! :) Beispiele? Bitteschön!

Dieser Typ 3 stand einsatzbereit am Straßenrand unter’m Baum:

Und dieser schöne blaue Bug war das Einsatzfahrzeug unseres lokalen Tankwarts:

Dieser Pickup ist jetzt nicht mehr soo gut erhalten, aber tut’s noch:

Und solche schönen Landies gibt es auch zu sehen:

Orange scheint sowieso beliebte Jeepfarbe zu sein:

Aber es gibt auch Exoten, wie diesen Filmdarsteller:

Nützliches:

Und einen extra für Kai:

Einen Rollerschrottplatz sieht man auch nicht alle Tage:

Und solche Tachos wecken Kindheitserinnerungen:

Apropos Kindheit: wer hat als Junge nicht von einer TT geträumt:

Das hier ist die Groove Bar:

Danke nochmal an Liz für den tollen Tipp mit Metaxi Mas! Falls Ihr mal auf der Insel landet: Pflichtprogramm dort zu essen - günstig, aber göttlich.

Wenn wider Erwarten ein treues Gerät die Grätsche macht, wird es nicht verschrottet, sondern Denkmal-ähnlich in der Natur verewigt:

Das hat dann teilweise schon was von Kunst:

Es gibt sogar eine Kartbahn, die macht garkeinen schlechten Eindruck von der Streckenführung her. Aber so wirklich einsatzbereit sah sie nicht aus, eher etwas verwahrlost leider:

Es gab auch Erinnerungen an das 24h-Rennen, allerdings nur am Kiosk:

Ob man sich jemals an diese Sonnenuntergänge gewöhnen kann? Atemberaubend!

Einen Ohrwurm als Souvenir haben wir auch mitgebracht: DEMY feat. OGE - Μόνο Μπροστά. :)

μέχρι την επόμενη φορά!


Mittwoch, 29. Februar 2012

29. Februar, Lindner und die Community.

Heute war also der angekündigte 29.Feb., an dem die NAG das Feld räumen sollte. Und was ist passiert? Leider sind sie noch nicht weg. :/

Otto Lindner hatte einen schönen Kaffeeklatsch und meine Frage auf der Facebookseite, warum er nicht beim Kofferpacken hilft, wurde statt zu beantworten kommentarlos gelöscht. Ein paar andere Leute haben daraufhin auch Kommentare geschrieben, die sind inzwischen ebenfalls wegradiert.

Das pannemässige an den neuen Lindnerschen “me and all hotels” ist deren Zielsetzung:

Deine Ideen. Deine Community. Dein Hotel.

Man macht einen auf Hip und Cool:

me and all ist mehr als nur ein Hotel. me and all bietet Euch als Traveller Freiräume auf Reisen und erfüllt höchste Ansprüche an moderne Kommunikationstechnologien. (..) Unsere Community-Lounges sind stadtoffenes, authentisches und lebendiges Herzstück der me and all hotels und verbinden Euch mit Eurer Community.

Und noch weiteres Bla.

Wenn man bei so harmlosen Community-Begegnungen schon so unentspannt reagiert bei der Firma Lindner, dann wüßte ich gerne mal, was die von diesem Artikel aus der Wirtschaftswoche halten. Ich hoffe mal die WiWo liegt weit verbreitet aus in den Lindner Hotels:

Nürburgring, Ein Desaster für Lindner
Die Düsseldorfer Hoteldynastie Lindner ruiniert mit dem scheiternden Rennstrecken-Engagement ihren Namen.

Ein paar Highlights:

Der Lindner-Clan hat das Risiko, das Sammelsurium von Indoor-Freizeitpark, Disco, Veranstaltungsarena, Kartbahn, Kino, Ladenpassage, sieben Restaurants sowie zwei Hotels und einem Ferienpark, massiv unterschätzt.

„Jörg ist nicht der leuchtende Stern der Familie“, sagt ein Düsseldorfer Immobilien-Unternehmer, „am Nürburgring wollte er zeigen, dass in ihm auch ein Lindner steckt.“

Doch das eigentliche Sagen hat nach Wahrnehmung der NAG-Mannschaft Richter.

Die Familie zeigt Einigkeit auch in der Krise. Keiner distanziert sich vom Nürburgring-Engagement, das ihnen ihr schwarzes Schaf Jörg eingebrockt hat. „Nach außen zeigen sie Solidarität“, bestätigt ein Kenner des Clans, „aber hinter den Türen fliegen die Fetzen.“

Aber die Lindners haben noch gaaanz andere Probleme:

Mit Bezug auf den Medico Fonds Nr. 20 kann man aktuell bei den Anwälten Sternisko/Lehrieder lesen:

Mit Schreiben vom 17.02.2012 werden Sie ultimativ zur Vermeidung eines Insolvenzverfahrens und der Inanspruchnahme durch das finanzierende Kreditinstitut aufgefordert Ihre Haftsumme aufzufüllen um so ihre Haftentlassung sicherzustellen.

und

“Auch in den Fonds Nr. 30, 31, 32 u. 37 hat die Geschäftsführung mehr oder minder aus heiterem Himmel die Kommanditisten vor die Alternative einer freiwilligen Zahlung – in der Form einer Kapitalerhöhung – oder der Rückzahlung gewinnunabhängiger Ausschüttungen gestellt, andernfalls werde das jeweilige Kreditinstitut das Darlehen kündigen, mit der Folge, dass die Fondsobjekte mit einer Zwangsverwaltung belegt oder versteigert werden müssten. Im Ergebnis würde dies die Liquidation der Gesellschaft bedeuten.

Geschäftsführer der Gebau Fonds GmbH ist Jörg Lindner, der eigentlich heute aus der Eifel abreisen sollte.

Hoffentlich sind die bald weg - Save The Ring!


Dienstag, 06. Dezember 2011

Übrig Ns vom Dienstag.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler bietet die nächste Bürgersprechstunde am Mittwoch, 18. Januar 2012, ab 14 Uhr an. Bürger können dem Landrat dann wieder direkt ihre Anliegen vortragen.


Montag, 14. November 2011

Übrig Ns vom Montag.

Ein Detail ist zum Beispiel die stramme Preiserhöhung von 250 auf 360 Euro (4er Team 24h). Also kaum erwähnenswerte 44%.

Das 8er Team mit Box kostet krasse 800 (!!) Euro.

Auf Facebook machen sich die (Ex-) Teilnehmer Luft. Die Begründung ist auch krass:

Rad am Ring konnte bislang noch nicht kostendeckend organisiert werden. Eine erhebliche Erhöhung war aus unserer Sicht deshalb unumgänglich.

Unumgänglich? Diese Argumentation kennen wir doch. Das ist das neue alternativlos.

Die Herren Verbandsbürgermeister Häfner und Romes haben sich tatkräftig engagiert, um in Düsseldorf für den Weiterbau der A1 zu demonstrieren. Die beiden haben den ring°killern im Namen ihrer Verbandsgemeinden schön den roten Teppich ausgerollt.

  • Interessantes Urteil zum Thema “Mehrfacheintrittskarte” - dürfte nach meiner laienhaften Abschätzung auch bei den Tourifahrten gelten. (Danke Jörg!)

  • Auch Touristenfahrten: die Erlärung für die Preiserhöhung:

Die Preise wurden 2011 angehoben, da die Instandhaltungs- und Betriebskosten in den Jahren zuvor nicht an die Kunden weitergereicht wurden. Im laufenden Betrieb 2011 wurde jedoch klar, dass die Preiserhöhung die anfallenden Kosten nach wie vor nicht abdeckt. Die Maßnahmen zum Erhalt der Sicherheitseinrichtungen, die allgemeine Instandhaltung der Strecken, die Pflege der Grünanlagen sowie die allgemeine Kostensteigerung sind Gründe dafür, dass die Preise 2012 moderat angehoben werden müssen. Damit können anfallende Kosten gedeckt und die Touristenfahrten wirtschaftlich profitabel betrieben werden. Wir hoffen hier auf Euer Verständnis und stehen für weitere Fragen natürlich zur Verfügung.

Also soweit ich informiert bin, ist weder die Nordschleife länger geworden, noch die Grünanlagen grüner. Und wenn man die Preiserhöhungen der letzten 10 Jahre mit der normalen Entwicklung vergleicht, dann muß das entweder ein enormes Zuschußgeschäft gewesen sein, oder die Kostenbasis hat sich kürzlich massiv erhöht. Ich tippe mal auf letzteres - sind ja auch ein paar Geschäftsführergehälter zu bezahlen.

a) Nürburgring: “… Ferienpark der Superlative …”

b) Biggesee: “Auf einem knapp 50.000 Quadratmeter grossen Grundstück am Biggesee plant MI Haus eine neue exklusive Ferienanlage mit einem Hotel, Ferienhäusern und Ferienappartements.”

Da war doch was!

Der hier ist auch gut - bzw. präzise:

“Geschwindigkeit und Präzision sind nicht nur im Motorsport Erfolgsgaranten. Auch beim Hausbau legen wir darauf größten Wert.”

(Fehler mitkopiert.) Na dann.


Freitag, 11. November 2011

26 VLN-Gesamtsiege treffen sich auf der Kartbahn.

Heute waren Kai, Arno und ich ein wenig in Kerpen spielen und insgesamt vereinen wir drei unter uns 26 Gesamtsiege bei der VLN. Ok … Mike: null, Kai: null; Arno: 26.

Arno ist früher sogar mal Kart gefahren und war garnicht schlecht, aber …

… das ist schon 20 Jahre her und entsprechend skeptisch war er vorher.

Hat sich aber super geschlagen und die Kartentwicklung ist in den 20 Jahren nicht stehengeblieben. Arno aber auch nicht und er hat dem Apparat gut die Sporen gegeben!

Hab ich natürlich schön in Bildern festgehalten, denn normalerweise versteckt er sich in diesem Käfig:

Eine kurze Schrecksekunde gehört dazu - das sind aber auch kleine Biester!

Technik zum Anfassen …

… und dann ist Kai auch mal ausgerückt.

Da konnt sich der Arno nützlich machen und hat ihn mit all seiner Erfahrung auf die Strecke geschickt.

Sowas beflügelt!

Nach dem Austoben …

… war Feintuning angesagt, nur feinstes Präzisionswerkzeug im Einsatz:

Auch Blogger brauchen mal Entspannung …

… und danke an den Kai für diese schicken Bilder von der Umwandlung fossiler Brennstoffe in Mikebespassung. Im Posen bin ich schon ganz vorne - nur an den Rundenzeiten muß ich noch feilen.

War ein gelungener Start in’s Wochenende, morgen gepflegt Köln-Ahrweiler gucken. Man sieht sich zum Mittag in Meuspath! ;)


Freitag, 15. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.
Sonntag, 21. Februar 2010

Auf der ring°umbau-Seite kommt der Hinweis, daß der Eröffnungstermin "1.März" von der ring°kartbahn Seite verschwunden ist. Die ersten Trainings und Rennen wurden jedenfalls schon ausgetragen.

Und eine weitere Frage, die gestellt wurde: bezahlt man das ring°kart mit der ring°card?


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