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Sonntag, 09. Dezember 2018

14 VLN Klassensiege in Folge: auf die Dauer das schnellste und zuverlässigste Auto ist der racing one Ferrari.

Das hätte man auch nicht für möglich gehalten, dass ein Ferrari das zuverlässigste Auto ist:

vln.de: Saisonübergreifend habt ihr 14 Siege in Serie, das ist neuer Rekord in der VLN…

Martin Kohlhaas: Das ist so. Da sind wir stolz drauf. Der bisherige Rekordhalter hat uns auch schon per E-Mail gratuliert. Wir sind laut einer Statistik auch seit Jahren das Auto, das die meisten Kilometer in der VLN-Saison fährt. Über die Dauer waren wir immer das schnellste Auto.

Mike Frison / renn.tv

Und der Bezug zum 200er Audi darf natürlich auch nicht fehlen.

Hier ist der Martin im Einsatz - das Bild ist vom 24h-Rennen 2000:

Mike Frison / renn.tv

Und auch sonst verbindet uns so einiges.

Glückwunsch für den tollen Werdegang und die motorsportlichen Erfolge - hart erarbeitet und absolut verdient.


Sonntag, 21. Oktober 2018

Der Mobilitätswandel schleicht sich langsam, aber kontinuierlich, in die Köpfe der Bevölkerung. [Update 2]

Gestern musste ich noch einmal unbedingt zur VLN - den neunten Sieg im neunten Rennen vom Team Kohlhaas durfte ich nicht verpassen:

Mike Frison / renn.tv

Dritter in der VLN Meisterschaft mit einem Ferrari - das hätte vorher auch niemand für möglich gehalten.

Vorher - beim Bäcker - ist mir die Seite 1 der Sueddeutschen in’s Auge gefallen. Ein Elektroroller auf dem Titelbild, eingerahmt von Cholero-Hoeneß und bayerischem Wahlschock - das will was heißen. Und es kommt noch besser: im Artikel geht es nicht um ein hippes neues Modell, sondern ganz konkret um das Gesetzesvakuum, das den Betrieb der kleinen elektrischen Geräte in Deutschland illegal macht.

Mike Frison / renn.tv

Den Kommentar dazu gibt es auch online - kann ich so unterschreiben.

Genau wie den in der selber Zeitung verfassten Beitrag über die deutsche Autoindustrie, deren hartnäckige Ignoranz von Moral und Modernität.

Meine Theorie zum Mobilitätswandel ist ja schon länger, dass nur der öffentliche Druck groß genug werden muss, dann kommt sogar die träge Politik in die Gänge. Gegen die Bestrebungen der Lobbyisten, die am liebsten alles so lassen würden wie es ist.

Einfach machen!

Darum habe ich heute auch meine elektrische Variante wieder ausgeführt - dann fährt man nicht zum nächstgelegenen Bäcker, sondern 1–2 Alternativen weiter - weil es Spaß macht!

Mike Frison / renn.tv

Als ich mit meinen Brötchen wieder beim Bäcker raus bin, ist eine etwa 60-jährige Frau mit ihrer Bäckerbeute in ihren Mercedes SLK gestiegen. Natürlich direkt vor der Tür, keinen Meter zu viel laufen. Benziner, silber, Doppelauspuff. Und wie sie so davonfuhr - nicht leise und Frischluft verbrauchend - dachte ich nur: wie lame.

Es war so einer dieser Momente, in denen man kurz innehält, weil es Klick macht. Mir ist aufgegangen, dass über die Argumente hinaus sich die Elektromobilität durchsetzen wird, einfach weil es sympathischer ist. Vielleicht war der SLK für diese Frau mal die gewünschte Verjüngungskur - aber die Zeiten sind so lange vorbei.

Das Auto - stinkend und laut - war tatsächlich so altbacken wie die Fahrerin. Wo früher um Anerkennung gebuhlt wurde, kann man heute nur noch auf Mitleid hoffen.

Ich bin dann leise und frischluftschonend zurück nach Hause und es gibt niemanden unterwegs, der die Fuhre nicht neugierig mit den Augen inspiziert hätte - so wie es die Kürze der Vorbeifahrt zulässt. Und man kann es ihnen regelrecht ansehen - dieser “Cool, will ich haben!” Gesichtsausdruck.

Und wenn dann noch die Sueddeutsche auf dem Frühstückstisch liegt, wird der Gedanke nahtlos aufgegriffen, um weiter zu reifen. Jedes elektrisch angetriebene Gefährt - der Roller, das Skateboard, Unicycle, usw. - macht den Leuten unterwegs Appetit und so kommt Bewegung in die Sache. Es gilt nur die Kräfte zu überwinden, die das verzweifelt versuchen aufzuhalten, weil sie möchten, dass wir uns weiter faul in’s Auto fallen lassen.

UPDATE:

Leider ist der Gesetzentwurf bisher viel zu kompliziert und restriktiv - wissen die Autoren, dass es gilt den Rückstand zu anderen Ländern zu verringern?

UPDATE 2:

Noch ein Link - ausführliche Hintergründe, ob und warum nicht der kleine elektrische Roller Xiaomi M365, den man auch ab und zu in freier Wildbahn sieht - legal im Straßenverkehr bewegt werden kann. (tl;dr: Nein.)

(Quelle für die Links - danke!)

Elektro | Mobilität | Mobilitätswandel | Elektroroller | RacingOne | VLNLangstrecke |


Mittwoch, 19. September 2018

Sorry dass es hier die letzten Tage etwas ruhiger war, ...

... aber ich war mit einem gewissen Christian Kohlhaas alpin unterwegs: 35.000 Hm in 3 Tagen.

35.000 Hm in 3 Tagen

Am Wochenende ist wieder VLN - da wird er und das racing one Team um Martin Kohlhaas alles dran setzen, um die Tabellenführung zu verteidigen.

Nichts mehr zu verteidigen gibt es in der GT4 Europameisterschaft - da ist racing one die Teamwertung und die Fahrerwertung in der Pro-Am (Markus Lungstrass) nicht mehr zu nehmen. Trotz einem gewissen Marc Basseng im Nacken.

racing one ist sogar noch in einem dritten Championat unterwegs: in der deutschen TCR Meisterschaft mit Niels Langeveld. Da wird es nochmal richtig spannend zum Saisonende, ist noch alles drin.

Was für ein Megajahr für die Kohlhäschen - vor langer Zeit sind wir sogar auch einmal gemeinsam zu dritt ausgerückt. Obwohl es mir vorkommt, als sei es gestern gewesen.

Verrückt, wie die Zeit rennt. Umso schöner, dass die Konstante “Motorsport” wie ein roter Faden nach wie vor alle verbindet.

Kohlhaas | RacingOne | Lungstrass | Langeveld | Alpen |


Dienstag, 04. September 2018

Zu Ehren des aktuell Gesamtführenden in der VLN Meisterschaft habe ich mal im Archiv gegraben: Christian und Martin Kohlhaas / 2003:

Christian und Martin Kohlhaas / 2003


Montag, 21. Mai 2018

Besuch bei der Formel E und dem Berlin Grand Prix.

So eine Email hat man auch nicht alle Tage im Posteingang und beinahe hätte ich sie sogar in den Spam-Ordner verschoben:

Wir laden Sie herzlich ein zum Formel E Berlin E-Prix, auf dem Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, am 18. und 19. Mai 2018. Bitte geben Sie uns zeitnah eine Rückmeldung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Wo ist der Haken? Die Mail kam mit freundlichen Grüßen aus Zuffenhausen - von Porsche und wie sich rausstellte völlig hakenlos. Im Gegenteil.

Aber wieso Porsche? Die fahren doch noch nicht in der Formel E mit? Kommen auch nicht nächste Saison, sondern erst übernächste!?

Egal - dachte ich mir - ich werde es in Berlin schon rausfinden - schauen wir uns den Spaß einmal an. Wobei ich das 24h-Rennen noch halb in den Knochen hatte (Do, Fr, Sa) und außerdem am Donnerstag noch Hondas in allen Gewichtsklassen durch die Gegend scheuchen durfte.

Und nachdem ich am Ring viel gelaufen und in Erlensee viel gefahren war, durfte ich in Berlin mal Passagier spielen. Ein Panamera Turbo S stand zur Abholung bereit und wie es sich gehört für einen Formel E Event gleich in der Hybrid Version:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Blenden wir mal für einen Augenblick die Kostenseite aus - das ist schon ein schwer beeindruckendes Automobil, wenn man mal die Gelegenheit hat in einem mitzufahren. Hat auch eine erwähnenswerte elektrische Reichweite von 40–50 km mit voller Batterie, die immerhin 14 kWh Energie bevorratet. Kann man extern laden (Plug-In) und lädt sich auch während der Fahrt relativ fix auf. Und Rekuperation gibt es auch.

Wisst Ihr noch die Porsche-Austellung in Berlin, die ich im Blog hatte? Das hätte ich damals beim Schreiben auch nicht gedacht, dass ich mir das selber anschauen könnte, aber es war unser erster Programmpunkt.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das ist der Bugatti-Motor. Der hat nicht einen, sondern 2 dicke Turbos:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Pro Seite!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Also insgesamt vier ausgewachsene Aufpuster - das ist doch mal Boost.

Ist eine witzige Ausstellung, aber nur noch diesen Monat. Der Grund für die Austellung:

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356–001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer Marke, die seit 70 Jahren weit mehr als nur Automobile produziert.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der Mission E war auch da:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und wie man sieht hat der Wagen sogar schon Patina:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und ein Easter Egg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und dicke 22-Zöller:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Mark Webber war vor Ort:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und hat erzählt, dass er kürzlich auch schon Mission E gefahren ist.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Hier ist Mark’s Bericht inklusive Video!

Rod Chong probiert eine Virtual Reality Brille aus, mit der man sich das Antriebssystem im Panamera Hybrid erklären lassen kann:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Rod kannte ich von früher, als er noch bei Speedhunters / EA war - da hat er mir mal die Gelegenheit gegeben die Situation am Nürburgring zu erklären. Das war 2012 - kleine Welt! Und schön sich mal in echt zu treffen.

Am nächsten Tag war aber dann Rennstrecke angesagt - bzw. Flugplatz Tempelhof:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sogar ein klitzekleiner Hinweis auf Porsche war zu finden:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Außerhalb des Geländes haben die Berliner eine riesengroße Ovalbahn, auf der sie mit allem möglichem rollenden Gerät unterwegs waren - sowas würde ich mir für zuhause auch wünschen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Als ich relativ früh morgens ankam, war es noch ruhig:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sollte sich aber bald ändern - später waren die Eventflächen, das Fahrerlager und die Tribünen rappelvoll:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Denn alle waren gekommen, um die Formel E zu sehen - mitten in der Stadt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Eigentlich wollte ich mit dem Gehörschutz einen Gag machen - hatte ich mir zuhause schon überlegt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber dann habe ich Zuschauer mit Ohrstopfen gesehen und wurde stutzig. Und tatsächlich - die Autos sind ziemlich laut. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben - eine Mischung aus Zischen und Pfeifen - aber alles andere als leise. Und dazu die Boxen mit Kommentar und Musik - die waren so laut, dass ich echt froh war den Hörschutz dabei zu haben. Die sind übrigens Maßanfertigung und super komfortabel - da wollte ich mal einen eigenen Artikel drüber schreiben - watch this space.

Bei den Zuschauern sind einige Pros dabei - dieser hier hat schon jedes Rennen in Berlin besucht und konnte mir Anfänger alles beantworten. Und er hatte einige Utensilien, die noch auf ein Autogramm warteten.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber auch sonst gab es viel zu sehen und zu entdecken, selbst der Nürburgring hat sich eingeschlichen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der schicke Audi aus der virtuellen Rennwelt - in der Realität angekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die Official Cars ungewohnt, aber elektrisch:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Skurril den Maibaum erklärt zu bekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und den Naschtisch bei den VIPs versteckt in der Dunkelkammer:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Viele Anbieter haben die Gelegenheit genutzt sich in dem Umfeld zu präsentieren, z.B. dieses witzige Unimoke Fahrrad:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sind Berliner

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und konnte man auch probefahren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Wie man so einiges fahren konnte. Für Kinder:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Erwachsene:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das mit der Kartbahn zeigt mal wieder, wie unsinnig und kurzsichtig die ganzen fixen Installationen am Ring sind mit ihrem riesigen Investionsvolumen. Heutzutage baut man sowas temporär dort, wo es gebraucht wird.

Hier wurde auch ein Fahrer gesucht, aber bei dem Einsatzgebiet bin ich mir nicht so ganz sicher:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Seit dem StreetScooter bin ich ja DHL Fan - es ist sehr beeindruckend eine so große Firma zu sehen, die es schafft Innovationen zu entdecken, zu fördern und auf den Markt zu bringen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die hatten dort auch ein neues Lastenrad in Kooperation mit einem holländischen Hersteller und ich muss ja alles Mobile auszuprobieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die T-Shirt Farbe passt ja schonmal. Muss ich mir merken, falls ich mal auf Jobsuche bin!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Oh oh - Mellowboard - Pulsschlagverdopplung!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich erkläre das mal: mein Ideal der mobilen Fortbewegung ist ein elektrisches Skateboard, weil es klein, schnell und trotzdem ausdauernd ist. Das Problem: die Dinger sind noch sauteuer und man braucht ein paar Skills, um am Zielort und nicht im Spital anzukommen. Auf meinem Weihnachtswunschzettel vor ein paar Jahren stand ein kleines Pennyboard, das ich auch bekommen habe. Und mit dem ich seitdem mehr oder weniger erfolgreich übe. Und darauf warte, dass die elektrischen Versionen im Preis fallen. Oder ich vielleicht mal irgendwo ein elektrisches Skateboard ausprobieren kann.

Und da ist dann auf einmal dieser Mellow-Stand vor mir - da war klar: jetzt wird es ernst!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding ist der Hit - Johannes Schewe, Gründer und CEO - hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und dann bin ich tatsächlich gefahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding geht stramm zur Sache, traut man dem kleinen Apparat nicht zu. Jedenfalls schneller, als es für mich vernünftig wäre. Da waren andere sicherer unterwegs und haben direkt mal das Aufgabengebiet erweitert:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Danke Johannes für die geduldigen Erklärungen - ich bin jetzt Fan:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Leider richtig teuer das gute Stück mit knapp 2.000 € - aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es sein Geld wert ist. Super hochwertig und durchdacht, läuft fast unhörbar leise mit Direktantrieb - genau mein Fall, ich fürchte ich muss das haben.

Zurück beim Sport war Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg oft umlagert und beliebtes Selfie-Opfer. Das war ziemlich lustig, denn er schnappt sich dann immer das Handy der Jagenden und macht das Foto selber - ich schätze er hat rausgefunden, dass das dann schneller geht und ist ja auch ganz cool zu wissen, dass er das Foto gemacht hat:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Zwei Monegassen unter sich:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Selbst El Presidente gab sich die Ehre - der Stellenwert der Formel E ist überall zu spüren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico war aber nicht nur zum Gucken da, denn das Generation 2 Auto …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… wurde zum ersten Mal fahrend ausgeführt - von Nico Rosberg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico hat die Ausfahrt schon verarbeitet in seinem Vlog - passend zum Porsche Bezug startet die Sequenz bei 9:11:

youtu.be/XyxVnW-YBKM?t=9m11s

Von der Formula E Orga gibt es auch ein Video dazu.

Spannend auch das Roborace Projekt - hatte ich ja schon öfter hier im Blog.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Jetzt war die Gelegenheit alles erklärt zu bekommen …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Timo hat sich die Mühe gemacht:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Team ist gut im Stress alles fertig zu bekommen. Das Problem sei dabei nichtmal die Schwierigkeit der einzelnen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr alles zusammenzufügen und Kontrolle über die Komplexität zu erhalten.

Sie hatten in Berlin einen kleinen Wettbewerb, wo auf der Strecke zwei Teams gegeneinander angetreten sind. Ich dachte immer, die Autos würden mit AI gesteuert, aber es sind vielmehr Algorithmen, die von konkurrierenden Teams unterschiedlich umgesetzt werden. Am Ende fährt das Auto aber nach wie vor autonom, es wird also nicht einfach nur die Strecke einprogrammiert.

Und da es Traditionen zu wahren gilt, gab es wie beim Hondafahren auch in Berlin einen schönen Stickertausch - diesmal mit Roborace-Rod:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Daniel Abt hatte beim deutschen Heimspiel eine große Fangemeinde:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… konnte nach Pole auch das Rennen für sich entscheiden. Es wurde sogar ein Audi-Doppelsieg.

Hier sind die Race-Highlights im Video:

youtu.be/X_A-cUtbgSQ

André Lotterer hätte ich es auch gegönnt …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… aber er kämpft noch weiter nach vorne zu kommen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der André ist ein gutes Stichwort, denn beim Abendessen mit den Porscheleuten kamen wir auch auf die Rekordrunde in Spa zu sprechen. Da ist nämlich nicht nur das Auto am Limit, sondern auch der Fahrer. Die hatten alle mächtig Respekt vor der Nummer, es stehen ab und zu immerhin 5G auf der Fliehkräfteuhr. Leider können wir auf das Onboardvideo lange warten: keine Kamera im Auto.

Pikes Peak war für den Chef–919 übrigens auch im Gespräch - eh klar. Aber das ist inzwischen konzernintern schon besetzt - schade.

Und extra zur Gestaltung meiner eleganten Übergänge war Maren Braun auch in Berlin:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und Fritz Enzinger, der inzwischen den Motorsport für die gesamte Volkswagen-Gruppe leitet:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Lange nicht getroffen habe ich Romolo Liebchen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Meiner Meinung nach ist er der Grund, warum BMW Motorräder vom biederen Rentnerboxer inzwischen zum gefragten Rennmotorrad avanciert sind. Mit einer privat eingesetzten BMW Boxer in der Motorrad-Langstrecken-WM hat er den Münchnern gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel mit einem Sieg in der Proto-B-Klasse, bei der auch ein gewisser Christian Kohlhaas mitgewirkt hat.

BMW ist inzwischen die Marke, die es zu schlagen gilt - aber Romolo’s Initialzündung kaum bekannt. Schön, dass er wieder an den Rennstrecken anzutreffen ist - bekleidet bei Audi Sport jetzt das Amt als Leiter Beschaffung, Qualitätssicherung und Partnerschaften. Da kann ich mir vorstellen, dass einige Lieferanten in’s Schwitzen kommen, wenn er anfängt Fragen zu stellen.

Nicht in Frage stellen lässt sich die Bedeutung der Formel E, wenn jetzt sogar schon WTF1 vor Ort ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und das ist Matt, arbeitet im Porsche Drive Tribe Team:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das war ganz lustig, denn als Mark Webber dieses Video für Drive Tribe auf der Heimfahrt zum Hotel gemacht hat, saß ich im Sitz daneben :)

Das ist der Formula Student aus Zürich - 4 Radnabenmotoren, die je nur 3 kg wiegen, aber jeweils 50 PS haben. Nicht schlecht für ein 180 kg Fahrzeug!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und der Jaguar I-Pace eTrophy Renner wurde vorgestellt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Da bin ich sehr gespannt, wie der performt. Ernstzunehmender elektrischer Rennwagen!

Hier habe ich noch Ergebnisse meiner eigenen Selfie-Jagd: der Zuschauer, der mir so viel erklärt hat (und dessen Namen ich vergessen habe), Volker Strycek und Jürgen Vogel - beide Meister ihres Fachs und wusstet Ihr, dass Volker an der Uni in Berlin Vorlesungen gibt? Schon seit 2006.

Wenn Euer Bilderbedarf noch nicht gedeckt ist - hier noch eine Galerie vom Event:

Das liebevolle und gemütliche Hotel, in dem wir untergebracht waren, ist das Orania - hat erst im August 2017 eröffnet. Und eine eigene Galerie verdient:

Mitten in Kreuzberg - daher auch die eingeschlagenen Fenster. Sie hätten sie längst repariert, aber der Staatsschutz ermittelt und das dauert. Ich finde es authentisch - aber ziemlich schwierige Fotografieraufgabe!

Diese Leihräder findet man oft in Berlin - Megadesign für meinen Geschmack. Sehr clean - alle Züge innenliegend und das Ganze mit einem Art Kardan als Antrieb. Dadurch vorne und hinten “Lefties”. Und Aluminium mit ansehnlichen Schweißnähten:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich hatte zeitlich noch etwas Luft nach dem Renntag, also bin ich noch durch die Gegend gezogen und habe mich in Street Photography erprobt:

Am Sonntag war dann Rückflug - und ich wurde wieder am Hotel abgeholt. Durfte sogar selber fahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

In einem Tunnel wollte ich einen Soundcheck machen, also gucken ob hinten frei, Fenster runter, Getriebe auf manuell, Modus Sport+, 1.Gang - Vollgas!

Herrjeh - der war so schnell im Begrenzer, so schnell kam ich im Denken gar nicht nach! Hätte ich vielleicht mal vorher in die Spec schauen sollen: 680 PS, Drei Komma Vier auf Hundert. Jau, kann ich bestätigen. Das drückt nicht, das explodiert! Und ich dachte Hybrid sei was für Rentner, großer Irrtum.

Vom Flieger aus konnte man nochmal auf das Gelände schauen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und das große Freizeitoval, wo die Leute geradelt und geskatet sind.

Am Flughafen hatte ich dann noch versucht Prinzessinnen oder Einhörner zu finden, aber ich schwöre die waren aus:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

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Freitag, 11. Mai 2018

N24h - Nordschleifenwanderung.

Als Karl Mauer sich Ende letzten Jahres von der VLN verabschiedet hat, fand ich das verständlich - aber auch etwas traurig. Uns verbinden viele Erlebnisse - das reicht zurück bis 1990, seit er mir als Student ein Praktikum in der Opel Motorsport-Abteilung ermöglicht hat. Und so waren meine Wünsche für die Zukunft auch begleitet mit der Hoffnung, dass wir uns trotzdem wiedersehen.

Gerne - meinte er - wie wäre es bei meiner traditionellen Nordschleife-Umwanderung beim 24h-Rennen? OK - sage ich - 24h Donnerstag um 9h bei Uschi zum Kaffee und los geht’s.

Gestern hab ich erstmal standesgemäß auf dem Grosse-Ford-Parkplatz das Bloggermobil einquartiert:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und mich Richtung Nürburg aufgemacht. Eine Mann - ein Wort und so sitzt Karl um 9h im Hotel Tiergarten.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und weil es so schön ist, hat sich auch Christian Kohlhaas dazugesellt - mit dem mich natürlich auch einiges verbindet. So sind wir vor 30 Jahren beim 24h-Rennen aufgelaufen. Von der gemeinsamen Fahrt AUF dem Laacher See ganz zu schweigen. Er wäre zwar lieber selber beim 24h-Rennen am Start gewesen, hat sich aber dieses Jahr nicht ergeben. Da kommt so ein Wandertermin genau richtig als Plan B.

Nach einem Kaffee ging es los entgegen der Fahrtrichtung - für mich nach 2016 und 2017 die dritte 24h-Do-Umwanderung - also inzwischen zementierte Tradition.

Wir wussten auch sofort, dass wir hier richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Harald Grohs residiert dieses Jahr auch lieber neben der Strecke:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wenn man nicht alleine wandert, vergeht die Zeit viel schneller - es gibt viel zu erzählen.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Kein Wunder bei diesen Autos …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und diesen Streckenabschnitten:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Hier noch mehr Eindrücke vom Schwalbenschwanz:

Weiter ging es Richtung Pflanzgarten und Brünnchen und wir waren verblüfft vom Zuschaueraufkommen. Bzw. das Fehlen dessen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Zum Wandern war das super, man hatte immer freien Blick auf die Strecke und auch keine Wartezeiten an den Büdchen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und konnten die phantasievollen Aufbauten bewundern, vom Profi-Container bis Rettungskapsel:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und es gab nie Zweifel, dass wir richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Brünnchen …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… bot sich uns dieses Bild. Sagte ich schon, dass wenig los war?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Wippermann haben wir dann auch das Nummernschild des Tages gefunden:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und uns zu einem Bierchen überreden lassen. Wer kann schon Nein sagen zu Mühlen Kölsch?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Was Chris zu völlig neuen Talenten beflügelt hat:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Gut gelaunt und durstig - so kennen wir das Wippermann Veedel:

Richtung Karussell war der Weg gut ausgeleuchtet:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und während die Wanderpraktikanten im Gespräch vertieft waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… dachte ich es wird mal Zeit für ein paar Rennfotos. Denn inzwischen war nach der WTCR und das 24h Feld auf der Strecke:

Wie man auf den Bildern sieht, waren wir inzwischen schon im Kesselchen auf dem Weg zur Mittagspause in Breidscheid.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wo für diesen Boliden tatsächlich eine Garage eingerichtet war:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Durch den Tunnel oberhalb Wehrseifen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… Richtung Adenauer Forst. Wo die Prioritäten klar zu erkennen waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Aber auch an die Kinder wurde gedacht:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und dieses Häuschen-Kunstwerk erfreute das Auge:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Die Krönung war aber das hier:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Ich war ja schon oft beim 24h-Rennen und habe viel gesehen - aber ein Boot ist neu. Das Rätsel war schnell gelöst: die Frage war Boot oder Wohnwagen, weil beides gerade rumstand. Die Wahl fiel auf Boot und es stellte sich raus, dass der auch viel billiger auf dem Zeltplatz ist als ein Wohnwagen. Ich schätze die Bootquote wird in Zukunft zunehmen. Den Bootbewohner ausfindig zu machen war auch nicht schwer:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Weiter ging es für uns Richtung Schwedenkreuz und hier waren schon fast fertig mit unserer Runde. Dort im Hatzenbach haben wir uns in Ruhe das erste WTCR Rennen anschauen können - ging gut ab.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

War ein toller Tag und diesmal bin ich ohne Zecken (2016) und Blasen an den Füßen (2017) durchgekommen - und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Vielen Dank an Karl und Chris für die nette Begleitung, das hat die Sache noch einmal extra aufgewertet. Jetzt kann das Rennen kommen.

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Sonntag, 25. März 2018

Besuch bei VLN 1.

Am Samstag war ich seit langer Zeit nochmal bei der VLN - das Tempolimit hatte mir damals den Rest gegeben. Immerhin für 3 Jahre, ohne dass ich groß etwas vermisst hätte. Das 24h-Rennen habe ich zwar immer mitgenommen, aber für mich persönlich war bei der VLN irgendwie die Luft raus.

Die Starterliste macht dieses Jahr jedenfalls einen interessanten und abwechslungsreichen Eindruck - also Akkus geladen und warme Klamotten eingepackt, die Warnungen waren ja deutlich.

Ich hatte mich auch auf einige Überraschungen vorbereitet - und wurde nicht enttäuscht.

André Lotterer musste sich den Permit erfahren:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… den KTM hatte ich auch noch nicht von Nahem …

VLN 1/2018 - Mikebericht

… bzw. im Einsatz gesehen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und an die rosanen Mücke-Autos müssen sich wohl alle erst noch gewöhnen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass auch Uwe Alzen wieder ein eigenes Auto am Start hat - auch wenn es der einzige Alzen ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Dorint ist eingerüstet und wird auf Vordermann gebracht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… was interessante Motive bietet, die man sonst eher von den Gerüsten auf der Nordschleife kennt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Als einer, der noch mit Kamera fotografiert, fühlt man sich irgendwie oldschool:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und bei dem L konnte ich auf die Schnelle nicht raufinden, ob es für langsam, laut oder Linkslenker steht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

In der Box teilweise eine Atmosphäre wie im VIP-Biergarten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der Dörr-Lambo sieht von vorne scharf aus:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber von hinten noch viel schärfer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön auch, dass der Renault wieder dabei ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ein exotischer und ziemlich purer Rennwagen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Lexus sorgt auch immer wieder für schöne Farbtupfer im Feld:

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Farbe ist ein gutes Stichwort, denn da gibt Manthey den (Grell-) Ton an:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die haben am Ende auch das Ding gemacht.

Nicht mehr bei Manthey ist der Wochenspiegel-Porsche Ferrari:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Georg Weiss:

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… hat ja vor einer Weile zu Michele Rinaldi gewechselt:

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Der gleich zwei der 488 GT3 einsetzt, einen Gelbspiegel und einen Rotspiegel:

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Dass es gut läuft merkt man gleich, wenn Georg den Zeiten-Screen abfotografiert:

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Nicht gewechselt hat die Mannschaft in seinem Ferrari mit Weiss/Kainz/Krumbach - ebenso wenig wie Jochen seine Frisur:

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Und Oli seine gute Laune:

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Er hat übrigens den Start-Stint gefahren und gegen die ganzen Werksfahrer eine Megaleistung gezeigt.

Ich schwöre, dass dieses Bild in der Reihenfolge das Nächste war und nichts mit dem davor zu tun hat:

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Vom Klima her war es ziemlich frisch - hier zwei Symbolbilder, eins für Zivilisten:

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… und eins für normale Leute:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass FEV auch wieder/noch dabei ist:

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… inklusive Erkennungszeich-N:

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Der Martin Kohlhaas:

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… hat dieses Jahr ein strammes Programm: deutsche TCR und europäische GT4 mit jeweils 2 Autos - da ist die VLN mit dem bewährten 458er Ferrari fast schon wie Urlaub:

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Das Team hat am Wochenende wieder die SP8 gewonnen - ich weiss jetzt auch das Erfolgsgeheimnis:

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Sehr geschmeckt hat mir auch die Vielfalt der Autos:

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Die H2 war mit 12 Startern richtig stramm besetzt und hatte einiges an Patina zu bieten:

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Fehlende Leistung wird durch unterdimensionierte Hinterachsbremsen kompensiert:

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… und wann gab es das letzte Mal einen Jetta bei der VLN?

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Was kommt als nächstes? Ein Käfer?

Calibra ist jedenfalls schon da, sogar mit Carlos Tavares am Steuer:

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Und ein Kadett war auch mit dabei:

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… aber der Chef im Ring ist und bleibt der Manta:

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Der erste Unter–8-Fahrer Jens Klingmann ist nach wie vor eine Bank bei BMW:

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… und Land Motorsport fest etabliert bei Audi:

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Bei der Altreifenentsorgung werden bewährte Methoden eingesetzt:

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“Historic of Nürburgring” klingt irgendwie unflüssig:

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Ich kenne nur den Original Gerri:

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Patchwork mal anders:

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Und was ist das? Bushubschrauber? Hubschrauberbus?

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Und was empfängt man wohl hiermit?

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Aber es wurde auch Tacheles geredet - Jörg und Mackie können halt nicht raus aus ihrer Haut:

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Blogger und Bus haben sich jedenfalls wohl gefühlt am Fuße der Nürburg:

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Die VLN Seite ist ja neu und ich hatte schon Befürchtung, dass das Archiv darunter gelitten hätte. Keine Sorge: die alten Daten werden noch migriert - prima!

Nicht so prima war, daß der Audio-Stream nicht mehr scharfgeschaltet wurde - die Nachfrage war verglichen mit dem Video Livestream zu gering und man überlegt die Audio Variante wegzulassen. Fände ich persönlich schade. Ich hoffe man kann noch auf die englische Variante zurückgreifen von Radio Le Mans.

Wer zum Abschluss noch ein paar von meinen Bildern sehen möchte - bitteschön - alle wieder sehr bandscheibenschonend mit der inzwischen schon 5 Jahre alten zierlichen Canon 100D geschossen:

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Montag, 17. Oktober 2016

Das Team von Stefan Reinhold ist zum 2.Mal DTM-Meister.

Da hat der Steff mit seinem Team und Ausnahmefahrer Marco Wittmann doch tatsächlich zum 2.Mal die DTM Meisterschaft gewonnen. Nochmal zur Erinnerung: das Team ist erst 5 Jahre jung.

Steff ist einer der Gründe, warum es diese Seite hier überhaupt gibt - alles hat sich damals rund um den Audi 200 abgespielt. An dem in jeder freien Minute rumgedoktert wurde:

Für mich natürlich Pflichtprogramm Steff´s Entwicklung erst bei Toyota F1, dann in der Selbstständigkeit als BMW Werksteam mit großer Begeisterung zu verfolgen.

Zum Glück auch immer mit Kamera - auf diesem Foto von 2003 sind z.B. ein Ringmini, Dirk Riebensahm, Christian und Martin Kohlhaas … und der Steff versteckt:

Und da steht ihm die Rolle als Teamchef doch auch schon richtig gut!

Einer von uns - im wahrsten Sinne des Wortes - und zu dem neuen Erfolg kann man ihm wieder nur von ganzem Herzen gratulieren.

Sein Junior ist übrigens auch schon vielversprechend unterwegs - schreibt einen Motorsport-Blog. Wo er ganz frisch diesen Film veröffentlicht hat über die Geschichte des Nürburgrings, den er selber recherchiert und dann in seinem Kinderzimmer geschnitten, editiert und vertont hat. Was haben wir eigentlich als 12-Jährige so gemacht?

Reinhold | Wittmann | BMWMotorsport |


Sonntag, 21. Februar 2016

Wie hat der Mike vor 15 Jahren gebloggt?

Das Internet vergisst nichts und die Motopartner Rennteam Seite hat noch ein paar Altertümchen auf Lager:

Im Juli 2001 ging es mit dem beigen Bomber nach Magny Cours - damals gab es eine Deutsche Langstreckenmeisterschaft und der Lauf in Frankreich war ein 8 Stunden Rennen. Genau die richtige Distanz, um zu Zweit anzutreten und Christian Kohlhaas ließ sich nicht lange bitten.

Ebensowenig wie sein Cousin Martin - beide heute wieder vereint in Martin’s Racing One Ferrari Aktivitäten.

Und weil die Berichte noch im Netz stehen, kann man gut nachlesen, wie der Mike sich schon damals das Erlebte von der Seele geschrieben hat: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Habe es als schöne und entspannte Veranstaltung in Erinnerung und sie wäre auch als 1000km-Rennen durchgegangen, denn das war genau die Distanz, die wir nach 8h hinter uns gebracht haben.

Obwohl wir ziemlich naiv die Sache angegangen sind, denn wir wussten z.B. nicht, dass man in dieser Serie auch Regenreifen aufziehen darf. Ich werd nie vergessen, wie Martin nach dem Training mit den Ergebnislisten in der Hand mit den Worten zurückkam: Ich fahr sofort nach Hause! Ihr seid Letzter! Stellte sich nämlich raus, dass wir wohl doch die einzigen waren, die keine Regenreifen hatten. Und unser Joker bei abtrocknender Strecke am Schluß nochmal rauszugehen wurde auch vereitelt, weil wir natürlich auch nicht wussten, dass die Boxengasse 15 Min. vor Schluß zumacht. Grmmpf.

Egal, am Renntag war es trocken und aus dem 44.Startplatz wurde dann doch noch ein versöhnlicher 11.Gesamtrang. Sonst hätte uns der Martin auf der Heimfahrt wohl auch im französischen Niemandsland an der Autobahn ausgesetzt ;)

Es ist viel passiert in den vergangenen 15 Jahren und um das mal in Perspektive zu setzen: 2001 gab es weder Facebook (2004), GoPro (2004), Youtube (2005) oder iPhone (2007).

Kohlhaas | RacingOne | Ferrari | BeigerBomber | MagnyCours | 8hRennen |


Donnerstag, 14. August 2014

Warum ich morgen zur DTM fahre und was das mit dem Audi 200 zu tun hat.

Morgen geht’s zur DTM, um dem Steff ein wenig über die Schulter zu gucken.

Wer schon länger hier mitliest weiss, dass ich der aktuellen Tourenwagen Masters Serie nicht viel abgewinnen kann. Aber ihr wisst dann auch, dass Stefan Reinhold nicht ganz unschuldig ist, dass es mein 20832.com Projekt überhaupt gibt.

Für die anderen im Schnelldurchlauf: der allseits bekannte Audi 200 erlebte 1994 sein erstes von insgesamt zwölf 24h-Rennen und Steff war immer tatkräftig mit dabei. Christian Kohlhaas, Dirk Riebensahm, usw. kommen wie der Steff und ich aus Andernach und der Audi hat uns allen viele schöne Motorsporterlebnisse beschert.

Mein Archiv hat auch noch Bilder von damals - 2003 zum Beispiel.

Der Steff legt Hand an bei den Vorbereitungen zum 24h-Rennen:

Teambesprechung vor dem Rennen:

Steff am 200er, auch 2003:

Im Jahr 2000 hab ich dann um den Audi herum das - damals nurburgring.de - Projekt gezündet. (Wer noch mehr Hintergrund möchte, dem empfehle ich mein About Me.)

Und wenn wir jetzt von 1994 20 Jahre vorspulen, dann leitet der Steff sein eigenes DTM-Team für BMW und hat 2014 von den bisher 6 Rennen 4 gewonnen. Marco Wittmann führt mit 3 Siegen aktuell in der Meisterschaft und Maxime Martin konnte auch schon seinen ersten Sieg feiern - und das in seinem 1.DTM-Jahr.

Und schon wird klar, warum ich am Wochenende auch mal die DTM am Ring besuche.

Aber insgeheim werde ich das 20-jährige Rennjubliäum von unserem Audi feiern. :)

Tags: StefanReinhold | TeamRMGAudi200 | TourenwagenMasters |


Samstag, 26. April 2014

Mikebericht von VLN 3.

Nachdem ich ja gestern schon ein paar Kommentare geschrieben habe, wie ich den Freitags-Test erlebt habe - heute nun ein paar Eindrücke vom Rennen.

Christian Menzel im Mercedes - daran muss ich mich noch gewöhnen. Das war vor dem Start zum Training - Konzentration!

Martin Kohlhaas / racing one. Er setzt den roten Ferrari 458 ein, der aber heute leider gestrandet ist. Da gab es wohl ein Feuer beim Boxenstopp? Hab es auch nur im Radio gehört, hoffe es ist nicht zu schlimm.

Bei BMW scheinen die Ersatzteile immer noch knapp …

… da muss man dann halt improvisieren! :)

Dieses schöne BMW Logo findet man beim Schweizer Team Hofor

… während man den Hoffi eigentlich immer überall findet. Ist ja auch sein Job! :)

Christopher Haase war bei Audi am Start, …

… aber noch besser erkennt man ihn von hinten!

Marcel Fässler ebenfalls im Einsatz - er ist der einzige der Le Mans LMP 1 Mannschaft, der auch beim 24h Nürburgring startet.

Die Hebeanlage beim M235i Cup ist was für echte Männer.

Der Preis für das unübersehbarste Boxenstoppschild geht an Team Parker Racing:

Der M1 ist im wahrsten Sinne des Wortes mal kurz angeeckt:

Volker Strycek nimmt immer noch gerne im Manta Platz:

War richtig was los heute bei Bombenwetter. Da hat so ein bisschen Sonnencreme garnicht geschadet.

4 Stunden Renndauer, gleich wird runtergezählt:

Den Start hab ich mir auf dem Boxendach angeschaut, kann ich empfehlen. Hier ein kleines Video davon:

Man kann von dort oben auch gut die Boxenstopps beobachten, hier z.B. bei Audi:

Was mir positiv aufgefallen ist: die VLN Leute haben jeden von der Boxenmauer weggeschickt - und aus der Boxengasse hinter die gelbe Linie, wer da nichts zu suchen hat.

Fuchsschwanz at full speed:

Der war am lautesten, obwohl Turbodiesel. Aber der hat mächtig gepfiffen - Tinitusalarm:

Soll mal einer sagen, Blogger würden nichts arbeiten. Björn im Einsatz mit 1a Haltungsnote!

Meine eigene Haltungsnote behalt ich besser für mich, aber hier mein Bild von dem MarcVDS:

Wisst Ihr noch, was die für eine Welle gemacht haben für diese neue Ampelanlage? In Kombination mit dem Umbau der Nürburgring VIP Lounge? Hat Unsummen an Geld veschlungen - jetzt ist der Ring insolvent. Super Idee.

Der neue LFA - hatte ich ja gestern schon erwähnt.

Und dann war da noch …

… dass MarcVDS im T3 angerückt ist.

… das Ringradio wieder ging.

… diesen Seat es übel erwischt hat - diese Seite geht ja noch …

… au weia.

Und die VLN ist jetzt auch auf Instagram! Heute gestartet und gleich schon über 100 Follower: @vln_de.

Ich hoffe Ihr taggt auch fleissig Eure Bilder - diesmal mit #VLN3 - ich schau mir das auch immer gerne an. Und Eure Eindrücke würde ich auch gerne lesen - ich kann das Kommentare Forum dazu anbieten.

War ein Hammer-Rennen, megaspannend - auch wenn ich diesmal mich nur im Fahrerlager bzw. der Boxengasse rumgetrieben habe.

Nächste Woche steht Spa 6h WEC auf dem Programm - mal gespannt, wen ich alles treffe. Marcel Fässler wird auf jeden Fall auch da sein.

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Samstag, 22. März 2014

VLN 0 - Best of Instagram.

Die VLN hat mit ihren Testfahrten die Langstrecken-Saison auf der Nordschleife eingeleitet die letzten 2 Tage - leider ohne mich (der alte Mann hat Rücken …). Zuhause habe ich gespannt auf Fotos gewartet und Instagram hat mich nicht im Stich gelassen. Hier eine kleine Auswahl der Bilder, die mir am besten gefallen haben.

(Kleine technische Anmerkung: den Code zum Einbetten von Instagrambildern findet Ihr bei dem entsprechenden Bild unter dem “mehr …” Link.)

Steilstreckenkurve, welch Idylle:

AVIA Racing:

Der neue 458, der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzt wird - hat nicht nur den Beifahrersitz, sondern für die VLN auch noch einen Fahrerplatz frei:

Stickerbomb bei Mathol Racing - auch Save The Ring ist auf dem Auto versteckt:

Neue Staplerklasse:

Felix - I’m going home now - Baumgartner:

Sepp Haider zeigt ihm, wo’s langgeht:

Walkenhorst Z4 im schicken neuen Design:

Oh - schon die Nase eingedötscht:

Schubert schätze ich?

Klasse Foto!

Ringromantik:

Weitere Bilder gibt’s bei:

Nächste Woche bin ich hoffentlich wieder dabei, dann werden wir dem #VLN1 Hashtag mal Feuer machen! :)

Tags: VLNLangstrecke | Instagram


Dienstag, 28. Januar 2014

Rekord-Convoy zum Nürburgring Protest.

Am Sonntag gab es wieder eine Protestdemo von Wir sind Nürburgring - die Initiative von Christian Menzel, Sabine Schmitz, Ossi Kragl und vielen Helfern im Hintergrund.

Die Polizei spricht offiziell von 450 Autos, die mitgefahren sind, zwischenzeitlich hieß es mal, es seien 700 Autos.

Ich bin auch mitgefahren und es hat richtig Spaß gemacht, soviele Ring-Kämpfer zu treffen! Die Ns waren auch nicht zu übersehen und soviele ZO832 Kennzeichen gibt es sonst nur im Brünnchen - genial.

Nur um mal ein Gefühl zu bekommen, wie lang der Convoy war: ich bin im hinteren Drittel gefahren und Chris (Kohlhaas) ziemlich weit vorne - wie immer halt ;) Als wir Richtung Andernach unterwegs waren, hab ich ihn angerufen, als ich auf der Höhe vom Rasselstein war. Da ist er gerade am Ende der Thomaser Hohl (an der Kaserne) wieder aus Andernach rausgefahren. Und beim Zwischenstopp an der ED Tankstelle Plaidt sind die ersten in Mendig angekommen, als die letzten noch an der Tankstelle waren. Und das war geschlossener Verbund, da hatte die Polizei tatsächlich mal die Straße nach hinten abgesperrt.

Fotos hab ich auch gemacht, könnt Ihr Euch bei STR Facebook anschauen.

Wer nicht dabei war, hier gibt es ein Video von Thomas Bauer, toll gemacht:

youtu.be/crdvQFWt3tQ

Und - wer hätte das gedacht - ein wirklich guter und hintergründiger Bericht vom SWR.

(Den SWR Bericht könnt Ihr Euch auch abspeichern: hier ist der Link.)

Oder um es mit den Worten von Karl Mauer zu sagen:

“Das war doch wirklich eine Super-Nummer heute: Bestens organisiert, freundliche Menschen, disziplinierte Corso-Fahrer und Mega Mucke in Mendig. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagiert haben.”

Malu Dreyer hatte zwar nur die üblichen Textbausteine, als sie gesprochen hat - aber immerhin hat sie sich auf die Bühne getraut, das hätten wir unter Kurt Beck nie erlebt. Das war das erste Mal, daß der (die) Ministerpräsident(in) zum Nürburgring-Thema zu den Leuten gesprochen hat! Peinlich genug, daß das so lange dauern musste. Aber das haben wir Christian & Co zu verdanken, die Aktionen haben uns die Tür aufgestoßen. Am Freitag sind sie zu einem Gespräch bei Frau Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz, drücken wir die Daumen, daß es vernünftig ist.

Und in der Zwischenzeit machen wir weiter Druck, das klappt ja immer besser!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Samstag, 16. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke


Samstag, 21. September 2013

LIVE Stream Blancpain 1000 morgen am Sonntag.

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, das 1000km Rennen morgen am Nürburgring über Live Stream zu verfolgen, auch mit dem Smartphone:

Hier die Teilnehmer-Liste:

Our man Christian Kohlhaas fährt übrigens auf dem GT Corse Ferrari mit der Startnummer 458 - zusammen mit Alexander Mattschull und Pierre Ehret.


Donnerstag, 22. August 2013

Mikebericht vom Besuch der Rallye-WM in Köln.

Zum ersten Mal war die Deutschland Rallye zu Gast in Köln und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also Tag frei gemacht und die Kamera geschnappt.

Motorsport und Köln - da ist Peter Geishecker natürlich nicht weit.

Hab ihn am Flughafen Butzweiler getroffen.

Die Mechaniker von M-Sport auch schon da und erstmal alles auseinandergebaut.

Langsam trudeln die Autos ein, VW lädt schonmal aus.

So kommt das Citroen Werksteam angefahren - mmh, leicht befremdlich. Vielleicht mussten die Autos ja lüften.

Hab heute wieder die neue EOS 100D ausprobiert, hier mit dem 70-200 2.8, das ich mitgeschleppt habe.

Das mit dem Abladen ist garnicht so einfach, besonders bei 'nem normalen Abschlepper.

Aber dann hat's geklappt, erstmal 'nen Mitzieher :)

Zuschauermäßig ging das in Ossendorf, konnte man sich gut bewegen. Obwohl das eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, aber die waren insgesamt zu allen sehr kulant und haben keinen weggeschickt.

Sollte ich öfter mal zu IKEA fahren!

Ist schon irre, was da für ein Material angekarrt wird, insgesamt 172 Autos.

Und mir als Ford'ler geht natürlich beim Anblick der vielen Fiestas das Herz auf!

Das ist Georg Berlandy's S2000 - scharfes Gerät! Hat sich gleich mal 'ne Nfektion geholt, wer findet das N in dem ganzen Lakritz?

Mikko Hirvonen.

So wurde Mittag gemacht ...

... und Jari Matti Latvala freut sich über das Kölsch!

Nasser Al-Attiyah kennen wir ebenfalls vom Ring - immer gut gelaunt!

Ha! Den Walter beim Fotomachen erwischt! :)

Soll mal einer sagen Motorsport wäre kein Sport. Ganz schön durchtrainiert.

Skoda S2000 - sehr schicke Krawallbüchse.

So sieht der innen aus.

Gerri und Georg Berlandy ...

... mit dem Hitschler Peugeot.

Das ist doch mal ein Rallyewagen! Weißer E-Kadett! Kenn ich :)

Rechts das ist Gerri, in den Tunnels war's am besten. Ich mit dem Roller hinterher.

In der Innenstadt ein Paradies für's fotografieren.

Da stimmen die Haltungsnoten!

Ich bin bei ...

... Mitziehern geblieben. :)

Also ...

... von mir aus ...

... könnte in Köln ...

... jeden Tag ...

... Rallye-WM ...

... stattfinden! Super Motive, klasse Autos und gute Stimmung.

Da hinten sieht man schon den Dom.

Und die Leute haben alle fleissigst fotografiert.

Das ist die berühmte Startrampe ...

... und so hat das dann insgesamt mit dem #homeiswherethedomis ausgesehen.

Dananch ging's dann noch in den Rheinauhafen, Georg Berlandy vor Dirk Riebensahm.

Imprezebra!

Der Rennopel reiht sich nahtlos in die WRCs.

In Köln ist die Nfektionsgefahr fast größer als am Ring!

Georg und Dirk.

Ohne den Dirk gäbe es die Seite hier garnicht. Er hat damals den 200er mit aus der Taufe gehoben zusammen mit Christian Kohlhaas und Dieter Scharpe. Und jetzt geht er als Führender der DRM Tabelle in die Deutschland Rallye, drücken wir ihm und Kendra die Daumen, daß das so bleibt! :)


Freitag, 17. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Donnerstag.

Der Höhepunkt des Jahres ist eingeleitet und natürlich bin ich vor Ort. Möchte versuchen abends einen Überblick zu zeigen und hier ist der vom Donnerstag.

Eigentlich traurig, was im Vorfeld passiert ist und nicht Wenige haben mich im Fahrerlager angesprochen mit den Worten: 'Wollen wir mal nicht hoffen, daß es das letzte 24h-Rennen ist.' Aber der Ernst der Lage ist eigentlich allen bewusst.

Im Tiergarten Hotel war es auch ernst, weil die N's alle waren! Betonung liegt auf 'waren'. ;)

An der Strecke standesgemäß - hier exemplarisch Bilder, die einmal von Stefan Kapellen von Hohe Acht / Wippermann (welcher von beiden wird jährlich detailiert ausdiskutiert) und ...

... von Marc Schmitz aus dem Metzgesfeld kommen. Aber den Preis für die erste 24h-Pressekonferenz ...

... geht an the-one-and-only Retti!

Während auf der anderen Seite von seinem Laden das Bezauto ein kräftiges Frühstück einnimmt.

Einer arbeitet, zwei tragen die Verantwortung - die Tasse Kaffee müsst Ihr Euch dazudenken ;)

Piratenflagge gehisst, was soll da noch schiefgehen.

Der Düpré Fünfer wär dann auch designed und wie ich finde sehr kultig! Das sind die Audi quattro Farben, könnte mir vorstellen, daß kommt bei den quattro Fans gut an. Schöne Mischung aus Retro und Modern - toll, daß so ein Auto auf die Räder gestellt wird. Wünschen wir ihm eine glückliche Zielankunft, nfiziert isser ja.

Die BMWs wären dann auch startklar ...

... und von dieser Sorte Reifen wird es wohl diesmal viele brauchen. Aus Sicht der Camper eher ein trauriges Schauspiel, wenn sich wieder ein Gebirgsbach einen Weg durch das Zelt sucht.

Dieser Herr fährt ...

... beim Team Götz und ist wohl einer aus dem Team von Kaz Yamauchi, der fährt selber ja ...

... auf diesem Auto.

Und wo wir schon bei hohem Besuch sind:

Jaber - den brauch ich ja nicht mehr vorstellen - hat Sheikh Salman bin Isa Al Khalifa mitgebracht, das ist der Chef der Bahrain Strecke, die hatten ja kürzlich Formel 1.

Aber es gab auch wichtige Sachen, zwei un-nfizierte Telefone, geht ja garnicht.

Das sind die Autogrammkarten von Kremer. Seht Ihr hinten der Spoiler? Fehlt die Endplatte. Dieter Schornstein hat da eine heftige Geschichte zu erzählt: fährt beim VLN auf dem GP Kurs, Patrick Huisman kommt von hinten im Frikadelliporsche. Vor ihm noch ein kleinerer, den überholt er noch, um dann den Patrick vorbeizulassen - der ist in der Zwischenzeit aber mit den kleineren Wagen aneinandergeraten, Dieter hört ein Knall und quietschende Reifen und guckt auf einmal aus dem Seitenfenster auf die Bodenplatte vom Frikadelliporsche. "Das gibt jetzt einen Megaeinschlag", denkt er - aber der kommt dann zum Glück doch nicht. Die beiden Autos haben sich nur gegenseitig die Spoilerendplatten abrasiert.

Nur damit ihr wisst, was für eine Autogrammkarte Ihr dann einsammelt. Lasst unbedingt den Dieter Schornstein unterschreiben. Und vielleicht auch den Patrick Huisman! Würde dann gern mal dem sein Gesicht sehen ;)

Ich fürchte das kommt dann davon, wenn die anderen Farben alle schon weg sind.

Vorjahressieger Marc Basseng ...

... trägt Miesi-Cosi's durch die Gegend ...

... und begutachtet schonmal die Konkurenz.

Aber die Audileute verstehe wer will. Da gewinnen die 2012 mit einer Supertruppe zum ersten Mal das 24h-Rennen (Basseng, Haase, Winkelhock, Stippler) - haben alle diese 4 Fahrer auch 2013 noch unter Vertrag - und verteilen die dann auf 3 verschiedene Autos. Marc fährt jetzt zum Beispiel bei Mamerow und hat nicht die 1 auf dem Auto. Und Bilstein haben sie sich auch abjagen lassen. Wie cool wäre das doch gewesen, Bilstein Audi mit der 1 und die 4 Gewinner von 2012 wieder als Team.

Übrigens auch René Rast auf dem Mamerow Audi, lief auch gesund und munter durch die Gegend, scheint alles in Ordnung zu sein.

Bei Dörr ist jetzt richtig McLaren Feeling eingezogen!

Außer an den Tischen, da würden sich BMW und Audi als Bayern richtig wohl fühlen :)

Währenddessen werden beim 007 noch ein paar Kleinkaliber nachgerüstet, ...

... bzw. Wasserstoff. Mit Nummernschild!

Dieser Frikadellimann hat noch die falsche Jacke an, kann ja mal passieren: Patrick Pilet - vor 2 Wochen noch in Spa bei der WEC.

Noch ein Patrick - nämlich Kaiser. So sieht ordentliche 24h-Vorbereitung aus! Er fährt zusammen mit Maxi Götz, Alexander Mattschull und Chris Kohlhaas auf dem ...

... 458. Der sich für die 24h-Stunden extraschick gemacht hat und als so eine Art Rossi-Replica daherkommt. Da müsst Ihr mal draufblitzen, dann ...

... wird der so. Krass, oder? Da stimmen die Details, ...

... guckt Euch das mal an. 1000prozentig.

Ist wirklich schick geworden, da hätte @ValeYellow46 auch seinen Spaß dran!

Das Problem war jetzt, der musste noch nfiziert werden und wir haben uns die Flaps vorne ausgeguckt. Waren aber nicht sicher, ob der obere oder der untere.

Haben das dann so gemacht! :)

Schön, daß auch hier ein paar Teams die Flaggen hochhalten! Also ... die Heckscheiben! ;)

Falsche Richtung! :)

Geht doch nichts über Laserlicht. Schön hell!

Moment mal! LOL

Dann gab es noch dieses Spektakel mit einem Audi auf dem Gabelstapler.

Mussten sich natürlich alle angegucken.

AM's gibt's dieses Jahr wirklich wieder genug!

Diese Nummer hab ich nicht verstanden, muß ja auch nicht alles verstehen.

Nein, der stand nicht im Youngtimerlager!

Das ist das Lenkrad von Kiki Sak Nana. Update: das ist natürlich der Schirra Mini, Kiki kommt eins tiefer - danke Marco!

Der ist jetzt auch nfiziert, mal gucken, wie er damit klarkommt! ;)

Harald legendary Grohs ganz entspannt, hab ich ihn gut erwischt, oder? Die Peugeots sind dieses Jahr echt Konkurenten und haben auch gute Fahrer, das wird spannend. Oese fährt LKW EM, aber wegen der So-Mo Geschichte kann er pünktlich zum Ring kommen. DAS ist jetzt das erste Mal, wo das mit dem So-Mo mal wirklich für etwas gut ist.

Gibt auch wieder zwei Stück der schicken Schirras.

Die Peugeots können sich aber auch sehen lassen!

Das hängt jetzt an jeder Box vorne und hinten. Garnicht schlecht, kann man sich gut orientieren.

HG R auf GT3 R - na das passt doch.

Audi Ultra, Freude am Fahren!?

24 ist doch mal ’ne coole Startnummer.

Musste ich in Szene setzen, ging nicht anders :)

Bei Frikadellis alles ruhig, waren sicher feiern.

Der ist voll durch die Boxengasse gebrettert! … Ok, ich geb’s zu - mit 1/40 fotografiert ;)

Schweizer Golf mit selbstgemachtem N - Respekt!

Und hier das Auto von Talk-Kumpane Dieter Weidenbrück. Ja zum Nürburgring, eh klar.

So sieht er aus, also der 175 die Daumen drücken!

Wie jetzt? Sonne? Musste ich fotografieren, glaubt mir sonst doch keiner.

Das ist Enrico Argiolas aus Italien, hat immer vom 24h-Rennen geträumt und ist jetzt als Fotograf dabei. Vorher war er noch in Ringminihausen und hat ein kleines Feature über den Achim gemacht. Besser geht ja garnicht mehr.

Akuratst eingeparkt!!

Der Porsche Auftritt auch nicht undekadent.

Mal ein paar Cup Porsche fotografieren … Uups, was ist das denn? Der Sebastian!

Der will mir wohl Angst machen? Mission accompished! :)

Wer von Euch trinkt den Erzquell Pils?

Meine Rede.

Ach? Du willst ein weißes Auto? Kein Problem, lackier ich Dir schnell um.

So muß Kaffee. Nicht dieses Lindnergesöff. (Ihr erinnert Euch? Letztes Jahr?)

Und noch ein Neumitglied bei den Gruppe N Fahrzeugen. :)

 

Reicht für heute - jetzt erstmal ’ne Runde schlafen! :)

PS: danke für die Korrektur Olli! :)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 19. April 2013

Heute vor 10 Jahren ...

… hab ich mir beim 1.000km Hockenheim leicht das Moped lädiert. Und den Fuß. Und was lernen wir daraus: nie den Stiefel ausziehen! ;)

Christian Kohlhaas hat sich mit mir das Moped geteilt, Martin hat auch geholfen, Kalle Müller zu Besuch - großer Spaß! :)

(Fotos: Heppypress!)


Freitag, 12. April 2013

Mikebericht vom VLN 2 Freitag.

Ein paar Eindrücke von den beiden Trainingssitzungen heute - erst gab es ein GP-Training der VLN und danach die üblichen Freitags-Einstellfahrten.

Heftig viele Fahrzeuge, klar bei über 200 Nennungen.

Martin Tomczyk auf dem einen, Augusto Farfus auf dem anderen Z4. Aber ob er 24h fährt konnte er noch nicht sagen.

Sieht fast sommerlich aus, aber war noch ziemlich frisch. Naja, besser als Schnee.

Das typische BMW-Fritten-Bild :)

Karl Mauer - hatte einiges um die Ohren wie das gesamte VLN-Team. Gab keine Warmlauf-Phase, dieses Jahr direkt Vollgas. Aber in 5 Wochen ist schon 24h-Rennen!

Martin Tomczyk beim Sockenzeigen.

Die richtig wichtigen Sachen übernimmt Sabine persönlich!

Früher Yokohama, heute Michelin. Und einen Werksfahrer gibt's auch: Patrick Pilet. Das war der, der noch nie auf der Nordschleife war und letztes Jahr den Manthey-Porsche beim Start gefahren ist, nachdem Jochen Krumbach in auf Pole gestellt hat. Und er kam aus seinem Stint als 1. wieder zurück. Die sind schon hart drauf.

Wieviel Bier waren denn bei der Nummer im Spiel? Kölner - eh klar.

Das ist VLN!

Der GT3 GT-R von innen ...

... und von aussen. Diese Flaps sind waffenscheinpflichtig.

Der schnellste Ford im Feld rollt dieses Jahr auf Dunlop.

Die Opels sehen gut aus, bei dem Heckspoiler hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Auch innen gibt's nix zu meckern.

Arno im Toyota GT 86.

Gewöhnungsbedürftig in weiß!

Stuck Pheonix R8.

Neu und unschuldig weiß.

So von innen.

Schattenspender!

Olaf Manthey war nicht dabei, weil in Silverstone (WEC).

Raeder steht jetzt auch auf dem Manthey-Porsche drauf. Also - wenn man richtig sucht ;)

STR FTW!

24h-Rennen 2001 - die Warsteiner Aufkleber sind noch original.

Da issa ja! So lange drauf gewartet und dann steht der ganz unschuldig da rum.

Der Anfang einer großen Karriere im Porsche Cup! ;)

Man kann's auch ruhig angehen lassen.

Jetzt weiß ich auch, warum der in der Prototypenklasse fährt: Wasserstoff-Antrieb. Hat 350 bar auf'm Tank. Sieht man so von außen garnicht.

Das sind die GPSAugen. Erschien alles ein bisschen hektisch, aber wenn es gut funktioniert?

Ford, N-fiziert.

Immer gut an der Frisur zu erkennen: Dom Farnbacher.

Hat den Einsatz vom Farnbacher-Team unterstützt.

Klasse Sound hat der.

1 McLaren von Dörr, aber beim 24h-Rennen sind wieder 2 geplant.

Der Lotus.

Und Subaru.

Umgestiegen von Clio auf Opel Cup.

Schicker Helm!

Typisches Frauenhandy ;)

Immer noch die 2 Jahre alten Save The Ring Aufkleber - auf beiden Seiten auf der Stoßstange. Das macht so schnell keiner nach und langsam sind die auch nicht.

Wasserzufuhr muß stimmen.

Marco Holzer morgen mit Jochen Krumbach.

Alle packen an ...

... und unser Fahrer des Jahres sitzt da, wo er hingehört.

Neuer Hyundai mit Paul und Sebastian, ...

... eingesetzt von den Schumännern.

Neuer Zensen-Mini.

Veloster heißt der.

Gute Haltungsnoten!

Inklusive Gebrauchsanweisung.

Passt.

Kohlhaas, Kohlhaas.

Die blauen Ferrari.

Der 1,6er jetzt mit richtig Druck (R5).

Klassiker, echt schick.

Uwe Alzen Z4 ...

... kann sich sehen lassen!

Genauso wie der Auftritt in der Box. Ein Porsche ist auch im Gepäck.

Ja zum Nürburgring!

Der Lotus von innen.

Team Farnbacher.

Auf den letzten Drücker!

e-unit und E-Unit.

Dupré Motorsport.

Bei Audi karren sie schon Container ran.

Kann man so stehen lassen! :)


Dienstag, 19. März 2013

... dann kommt der Nürburgring nach Mainz!

Genauso war es auch, großer Aufschlag der Ring-Gemeinde heute in Mainz! Das sollte den Politikern zu denken geben - mein Lieblingsspruch heute war:

“Das ist doch heute nur zum Üben - wir überlegen schon, was wir nächstes Mal verbessern.”

So weit, wie die meinen, ist es nämlich garnicht nach Mainz und wer die Motorsportler kennt, weiß, daß sie sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen.

Aber der Reihe nach:

Der Korso baut sich auf - schonmal jemand 2 Ringminis auf einmal im Einsatz gesehen?

Originaler Erlebnisgrab-Flyer von 2007, damals hätte es noch verhindert werden können.

Ich hab es nicht geschafft, innerhalb von einer Stunde die ganze Länge abzulaufen.

Und wie!

Die denken nämlich, mit uns könnte man es machen!

Die LKW's rücken an!

Hallo Ossi!

Der Audi mit dabei, Ehrensache.

Occupy Autobahn!

Manthey Racing Truck.

Sabine kämpft für uns und den Ring.

Otto Flimm, kämfperisch - viel Publikum!

Hanns-Martin Fraas und Ernst Moser.

Uschi Schmitz und Hannes Scheid.

Mein Bild auf der Bühne, hatte ich auch noch nicht!

Hallo Mainz! Wir können gerne nochmal kommen!

N-fiziert!

Karl Mauer on stage.

STR ^2

Karl Mauer ...

... und Georg Weiss.

Alexander Licht und Julia Klöckner.

Otto Flimm kann es nicht fassen, wie uns mitgespielt wird.

Ringminibesatzung.

Schmitz und Schmitz.

Dieter Weidenbrück - hat die ganzen Frontscheiben-Aufkleber gestiftet!

Pro-Steilstrecke!

Tolle Bühne, gute Stimmung.

Auch der kleinste Nürburgring-Nachwuchs!

Staatssekretär Häffner - kaum auszuhalten, nur Ausreden und die üblichen Textbausteine. Die führen uns komplett vor!

Erstmal über 10.000 Unterschriften überreichen.

SAVE THE RING!

VLN meets STR.

Ringlegende Helmut Dähne und Ringlegendin Sabine Schmitz - machen sich Sorgen.

Karl Mauer.

Otto Flimm gibt alles.

Und die Politdarsteller? Auf dem Sprung zum nächsten Termin.

Dieter Frey on Stage.

Autogramme gehen immer!

Schnelle Runde, Zweiradhelden: Helmut Dähne, Kalle Müller, Jürgen Müller.

Schnelle Leute? Da darf Christian Kohlhaas nicht fehlen.

OK, fahren wir wieder nach Hause. Aber keine Sorge: wenn das nicht läuft, wir kommen wieder! Jetzt kennen wir ja den Weg.

Hier noch ein schöner Bericht aus der Rhein-Zeitung, hätte ich mir fast das Bloggen sparen können ;) Toll gemacht, und viele Sachen von anderen Leuten eingebunden - gefällt mir!


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Where does 20832 come from?

Yesterday 20832 was the winner at a contest of official Nürburgring in Facebook, which made me think back in history:

When exactly it was that I created that number?

For that we need to step waaaayyy back: on June 2000 my website nurburgring.de went live to support the 24 Hours race of our Audi 200. I still keep the original version running for historical reasons ;)

At the time I was wondering why nobody registered that domain, official Nürburgring was not interested and after looking at that idle name space for some years I finally found a good reason to register it.

Audi 200 in our workshop in June 2000, with “nurburgring.de” on the fender.

This is what a race team looked like 12 years ago. I’m probably checking the correct position of the stickers - something I still do today! :) Strange to see the Audi without “N”, but I invented that 2 years later.

Remember “Haus D”? Back at the time, when the Ring was about racing. No roller coasters and crap. Martin Kohlhaas on the picture, me half in the car and if I’m not mistaken this is Niki Raeder on the way in too.

Stefan Reinhold, our team manager. A role he enjoyed - he still does today.

It was P 31 on the starting grid in 2000 …

… and even better with P 16 overall after 24 hours.

Supported by a small team we collected all digital webcams our friends had back at the time, which were a total of 3. Still we could do our first “live” reporting and the guestbook with entries from Australia really gave us shivers. Long time ago with not much going on at the internet.

What was intended to support our racing efforts rapidely grew into a community and the website was joined by a forum. I spent some time working on a layout and coded the database support - which is exactly the same layout and coding you look at now - over 10 years later.

The red-and-white-N logo has seen the light of day a little bit later - in 2002.

However, I found nurburgring.de both too long and too obvious and I wanted to come up with something completely new. Like the N logo basically, something never seen before and completely unrelated.

That was the birth of 20832. At the time it was not allowed to register “.de” domains with numbers only. But “.com” was, so I went for it, as it was still free and way shorter as the old domain. Much later “.de” allowed numbers as well, but the run was big and I missed the registration. Only to get a mail from the new owner, who offered to donate it to me for free :)

I registered 20832.com on Oct 3rd 2004, but it’s real introduction came 2005.

When the Audi was tested for the 24h to participate for the 11th time the number really looked very homemade:

But at the 24 Hours 2005 it shined for the first time in it’s full glory at the front and both c-pillars:

Recognize some people here?

Race started from P 31. Again!

Pouring rain in the parade lap.

The field 2005 was one of the best ever.

The #60 Audi on P 9 overall after 15 laps at 6pm! M3 GTR (#1) in front, followed by Manthey Porsche (#46) and Zakspeed Viper (#77). quattro power! :)

This is the second M3 GTR chasing the Audi, it’s the BMW #2 car …

… and it just did it to go 9th. The Viper leading, Audi still 10th …

… with Christian Kohlhaas at the wheel.

Fair enough the #2 won after 24 Hours with Pedro Lamy / Boris Said / Duncan Huisman / Andy Priaulx.

2005 was the 11th and last time the Audi 200 entered the 24 Hours - unfortunately it was a DNF. Best result was 1999 with 11th overall. It was still on the road later, like 2007 STT, which was run alongside the 24 hours. A nice onboard video with Chris driving a 7:40 lap you can find on my renn.tv youtube channel. Don’t miss 7:12! :)

You can’t imagine how many people asked us what the number stands for.

Clearly we didn’t tell! Only a month later I sent a newsletter to explain the mistery ;)

People back then asked me, if I had to change the name. But I had not, in fact official Nürburgring back at the time was my friend (not my enemy) and their homepage always carried a link to nurburgring.de and the N logo under “partners”. Happy days. Good thing about the number is, once you remember it you both know my homepage plus you know the exact length of Nordschleife.

What I liked most of the name change was the fact that we are Nürburgring fans in the sense of Nordschleife. This is what it’s all about and always was. GP circuit is only a necessity to have pits, petrol and a way to heat up tires.

When you now see a red-white-N, which still carries the original nurburgring.de, you know how many years that one survived!

As you do know the copycat, when you see 20832 somewhere else.

And the Audi 200 today? It’s in great shape, ready-to-race, as if nothing has happened. And it still looks exactly like 2005. Only some STR stickers found their way onto the car:

Great memories.


Montag, 27. August 2012

Vor 10 Jahren in Oschersleben ...

… hat Christian Kohlhaas die Klasse Proto-B beim 24h-Rennen gewonnen. Zusammen mit Dietmar Franzen und Jörg “Qwas” Schüller - aber auch sonst ein paar bekannte Gesichter dabei - Martin Kohlhaas z.B. oder Guido Müller. (Der Tank liegt noch in der Ecke rum, falls ihn einer braucht?) So sah das damals aus:

Der Guido an der Bremse - oh oh.

Chris und Moped in klassischem Signalsilber.

Franzen/Schüller/Kolhaas. Kolhaas?

Qwas, Chris.

GMT 94 - my alltime heroes.

Das Leben genießen im Campingstuhl - 2 Kohlhaase bei Lieblingsbeschäftigung.

Abfahrt!

Champus!

Qwas / Dietmar / Chris - und verwatzter Gixxer. Die blaue Felge kenn ich doch?

Natürlich kam der Audi damals auch zum Einsatz:

Und heute so:

(Hier gibt’s noch mehr Oschersleben-Bilder.)


Sonntag, 24. Juni 2012

Chris fährt auf Platz 11.

Christian Kohlhaas ist ja inzwischen auf dem GT Corse Ferrari unterwegs und wer 20832.com bzw. nurburgring.de schon länger verfolgt weiß, daß er mit dem Audi 200 vor über 10 Jahren quasi den Grundstein dafür gelegt hat.

Gestern wurde er zusammen mit Teamkollege Alexander Mattschull Gesamt-11.!

(Chris am Steuer durch’s Forst, klick für großes Bild.)


Mittwoch, 14. März 2012

Dirk Riebensahm Rallye-Onboard.

Dirk ist 20832’ler der allerallerallerersten Stunde.

Hier Kohlhaas/Riebensahm 1995 im MTM Audi 200:

Er hat sich letztes Jahr aus der Langstrecke verabschiedet Richtung Rallye und jetzt könnt Ihr ihm mal beim Fahren zugucken:

Danke an Frank für den Film!! :)


Mittwoch, 22. Februar 2012

Aschermittwoch Übrig Ns.

Mein Vorschlag: einpacken.

“Die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) habe einen wesentlichen Teil der Abmachung nicht erfüllt, nämlich keine Pachtzahlungen geleistet.”

und: “Wir sind sehr zuversichtlich, was die Qualität des Vertrags angeht.”

Zu dem Vertrag gehen die Meinungen auseinander:

“Zur Beurteilung des Vertrags haben wir ein juristisches Gutachten beauftragt. Dieses Gutachten macht deutlich, hier handelt es sich um kein solides Vertragswerk, sondern es werden zahlreiche Lücken deutlich.”

… meint Eveline Lemke … im Nov.2010.

Den Vertrag kann man hier nachlesen.

Daß der Kurt Beck jetzt mitspielt beim Ihr könnt nach Hause gehen deute ich mal als Zeichen, daß der Ring bald richter- und lindnerfrei ist. Muß man dem Mann fast dankbar sein, aber das hilft seinem Minuskonto auch nicht mehr.

Allerdings werde das Land Vorkehrungen für eine mögliche Umschuldung der Investitionskredite treffen, sollten die zukünftigen Pachteinnahmen die Tilgungsraten nicht decken können.

Wie lange will eigentlich der AW-Landrat Jürgen Pföhler noch untertauchen?

Das Ende der Netzgemeinde.

Das böse Unbekannte nimmt Einzug in unser tägliches Leben und das Internet wird dabei automatisch auch für alle Nicht-Nerds de-mystifiziert. Feine Sache das und für die gegensteuernden Lobbyisten glücklicherweise nur schwer in den Griff zu kriegen.

“Das ist die neue Realität in Deutschland: Die Netzgemeinde ist tot – es lebe das Netz. Und wer dessen Nutzung beschränken will, der stellt sich nicht gegen einen Kult oder eine Sekte – sondern gegen einen großen Teil der Bevölkerung.”

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Pressemitteilung dazu einen Tag vorher “plaziert”.

  • Sueddeutsche.de: Recht am Ring.

  • Aus der Rubrik: Blogger sind keine Journalisten.

  • Andrea Die-Ring-Region-im-Stich-gelassen Nahles macht einen auf Facebook. Am lesenswertesten wie so oft: die Kommentare.

  • Damit hat der Herr Steinkühler wohl nicht gerechnet, daß die Rhein-Zeitung einfach den Telefonhörer in die Hand nimmt und mal bei Bernie Ecclestone anruft.


Sonntag, 06. November 2011

Vor 10 Jahren - Buddelnde Bagger, fliegende Diva und Alzenporsche gewinnt.

Vor 10 Jahren stand am 3.Nov. der 9.VLN-Lauf an und Arno Klasen hat das Ding mit Jürgen Alzen zusammen gewonnen.

Am Freitag standen für Arno aber erstmal Taxifahrten an. Und zwar mit dem Rennauto und nicht wie heute mit einen extra Taxiwagen. Ziemlich cool, wenn man Freitags mit dem Gesamtsieger vom Samstag mitgefahren ist.

Sven im Puma …

… und irgendwie ist das immer noch eins meiner Lieblingsbilder. An Lässigkeit nicht mehr zu übertreffen.

Das hätte ich damals nicht gedacht, daß man dieser Tribüne einmal hinterherweinen wird. Der Audi 200 stand auch in der Blüte seines Lebens …

… und da konnte ich mir eine Runde als Beifahrer mit dem Chris (Kohlhaas) natürlich nicht entgehen lassen.

Hier noch ein schicker Schnappschuß von der Familienlimousine in Breidscheid. Der Chris ist dann am Samstag als Einzelstarter Gesamt–7. geworden, im Training stand er auf 12.

Diesen Porsche vom Edgar hat der Timo eher unplanmäßig abgestellt, eleganter One-Eighty inklusive. Die Ex-Mühle ist ein bischen tricky mit den Flachkäfern.

Auch der Getrag M3 mit Bäder/Hagenmeyer bzw. “halb krank” und “Sir Schrotty” wieder wie ’ne Eins beim Rennen am Start …

… während die Mercedes-Arena grade zusammengebaggert wurde.

Edgar an seinem Lieblingsplatz immer Zeit für die Fans.

Und so sah das in der Boxengasse mittags aus, …

… bevor es in die Startaufstellung ging. Schall auf Pole …

… und Artur Deutgen mit der Diva Zweiter. Hier fliegt er grade den Pflanzgarten runter - was war das gemütlich ohne die Zäune.

Eine ganze Ecke beschaulicher als heute, das ist die selbe Stelle vom Wald aus gesehen.

Am Brünnchen war immer viel los, auch vor 10 Jahren nicht anders als heute. Bei der Speisekarte wurde zum Glück nur behutsam im Detail verbessert seitdem.

Der Audi 80 war damals schon Youngtimer, das sieht jetzt älter aus als es ist. Trotzdem schön, daß man mit so einem Wagen mitfahren konnte. Das Bild ist Ausgang Brünnchen …

… und so sah das am Eingang Brünnchen aus. Ich muß sagen, damals bin ich mehr durch die Sträucher gekrochen als heute ;)

Und wo wir grade so schön am Rückblicken sind, das ist das M5 Ringtaxi mit Michael Martini am darauffolgenden Sonntag an der Quiddelbacher Höhe.

Hier sind die kompletten Alben vom 2.–4.Nov.2001 auf der 20832-Seite:


Mittwoch, 05. Oktober 2011

Neuer 458 in der SP8 für VLN #9.

Beim nächsten VLN wird Martin Kohlhaas als technischer Leiter für Danny Pfeil’s “GT Corse” diesen Ferrari in die Box rollen.

Martin ist Mann der ersten Stunde vom Audi 200:


(24h-Rennen 2000)

Hat sich viel getan in den vergangenen 10 Jahren und Martin betreibt inzwischen erfolgreich seine eigene Motorsport Firma racing one.

Der 458 basiert auf dem Cup, der bei Ferrari “Challenge” heißt. Passende Teile gibt’s im GT3 und GT2 Regal (UPDATE: sind Eigenbauteile), aber Motor und Getriebe bleiben serienmäßig: 4,5L V8, 570 PS, 7 Gänge - reicht doch.

Jetzt noch Marco Seefried und Pierre Kaffer dazugepackt ergibt das ein Super-Rezept zum Porschevernaschen.

Und noch besser: das soll keine Einzelvorstellung werden, sondern ist der Einstieg in regelmäßige Langstreckenauftritte. Nächstes Jahr wird mit 2 x 458 geplant - wer noch nicht weiß, wo er fahren soll, die Truppe kann man auf jeden Fall empfehlen.

Später wird man diese Eigenentwicklung mit dem Namen “Endurance” auch kaufen können - hört sich alles ziemlich gut an. Fehlt eigentlich nur noch der N-Aufkleber! ;)


Montag, 22. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Zum ersten Mal seit 8 Jahren bin ich nicht beim 24h-Radrennen auf der Nordschleife mitgefahren. Interessiert zwar eh keinen, aber so sang- und klanglos wollte ich die Serie dann auch nicht abreißen lassen.

Seit der Erstausgabe 2003 waren wir jedes Jahr am Start - Christian Kohlhaas war immer dabei, die anderen so im Wechsel. Beim ersten Rennen waren es 34 Teams, die die 24 Stunden auf sich genommen haben. Da waren die Nordschleifenschilder noch grün und hinter der Haupttribüne ein Super Schotterparkplatz. Hier sind die 2003er Fotos.

  • In Berlin: Autobrennen statt Autorennen.

  • Schlechte Nachrichten vom Hockenheimring.

  • So werben die allen Ernstes für die Superbike WM. Das ist für mich eher ein Grund nicht hinzufahren.

  • Gut, daß zeitgleich zur Superbike WM am 2./3.Sep. in Kell wieder das Mofarennen läuft. Freitags Training, Abends Brings Konzert und Samstags startet um 15 Uhr das 3-Stunden Rennen.

Hier zur Einstimmung meine Fotos von 2005, 2007 und 2010.


Montag, 27. September 2010

Mintgen´s Monza MissionFalls jemand am Wochenende die Vulkanviper vermisst hat: die Truppe war in Italien bei der DMV Tourenwagen-Challenge. Christian Kohlhaas ist bei seinem ersten Non-Nordschleife-Rennen gleich auf´s italienische Podest gefahren. In Rennen 2 hat sich Teamchef Manfred Sattler als 11. auch tapfer geschlagen.
Montag, 09. August 2010

Auch Rad am Ring wird in den Boulevard gezwungen.Auch Rad am Ring wird gezwungen die Flughafenhalle zu benutzen. Ich finde es nur noch dreist, was den Teilnehmern für Wege aufgebürdet werden, nur damit in den Betonruinen Leben einkehrt. Wir sind beim 24h-Fahrradrennen seit Veranstaltung Nr.1 mit am Start, haben 2003 mit 34 (!!) Teams den Event mit aus der Taufe gehoben. Auch die Steilstreckler haben einen Bericht zu der 24h-Premiere.



Diese Bilder sind von der 20832-Fotoreportage von 2003 und ich fahre immer noch das gleiche Fahrrad:



doch die Veranstaltung hat sich gigantisch weiter entwickelt. Hier mein ´Rennbericht´ von letztem Jahr, unsere Stammfahrer sind Harry Koller (MTM), Frank ´Pizza´ Sehninger und Christian Kohlhaas (Audi 200 bis Vulkanviper).

Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg, denn es steckt viel Herzblut in der Geschichte und wir haben Dinge erlebt, die wir nie wieder vergessen.

Übrigens, im Programmheft kommt u.a. auch Jürgen Pföhler als dienstälteste Mitglied des Nürburgring Aufsichtsrates zu Wort und macht auffälliger Weise einen Riesenbogen um den beton°park. Will sich da jemand aus der Verantwortung stehlen?
Dienstag, 27. April 2010

Katastrophenalarm in der Vulkaneifel, Nürburgring-Experten informieren in Mainz.

Das war der Titel unserer Pressekonferenz, die wir heute in Mainz abgehalten haben. Direkt vor der Türe der Landesregierung.

Wer ist WIR? Als Referenten saßen an dem langen Rednertisch Stefan Róta, Jacques Berndorf, Peter Rumpfkeil, Klaus Limburg, Ossi Kragl und ich - Mike Frison. Diese seltsame Zusammensetzung des Podiums kommt jetzt sicher für einige überraschend, aber das ist kein Zufall.

Vielleicht ein wenig zur Vorgeschichte: der Frust über das unfähige Vorgehen der handelnden Nürburgring-Entscheider hatte bei vielen Leuten soviel Energie freigesetzt, daß es an der Zeit war die Kräfte zu bündeln. Auch ich wurde im Herbst letzten Jahres eingeladen an den Treffen teilzunehmen und um es uns zu ermöglichen, von Anfang an Tacheles zu reden, wurden alle Teilnehmer zur Verschwiegenheit verpflichtet. Neben den Leuten heute auf dem Podium haben aber noch viele andere hinter den Kulissen mitgewirkt - die Gruppe hat ein ziemlich dynamisches Eigenleben. Manche haben sich abgewandt, manche sind neu dazugekommen - wir haben die ganze Komplexität des Themas Nürburgring durchgemacht.

Am Anfang gab es keine genaue Zielformulierung und die konspirativ anmutenden Treffen waren sehr anstregend: es wurde kontrovers diskutiert, nicht selten hat das hohe Spannungsfeld die Nerven strapaziert. Und das Ganze natürlich parallel zu unseren normalen beruflichen Aufgaben, die wir alle haben - Profis eben ;)

Ok, einmal bedauern - danke - :) - ich spule mal vor: nach einem Treffen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Nürburgring GmbH wurden wir ermuntert Alternativen auszuarbeiten und die Berücksichtigung eines Konzeptes wurde uns zugesagt. Da unsere Analysen weit gediehen waren, wurde ein Termin für eine Pressekonferenz ausgesucht, um unsere Ideen zu präsentieren. Und dann wurden wir alle in Adenau aus heiterem Himmel von Herrn Hering am 26.März 2010 darüber informiert, daß die Verträge unterschrieben sind und die nächsten 20 Jahre Bestand haben werden.

Uupps.

Ihr könnt Euch vorstellen, daß für uns erstmal eine Welt zusammengebrochen ist. Wie geht denn sowas? Nachdem wir das Ganze verarbeitet hatten, war uns klar: man wollte nur Zeit gewinnen, um uns dann klassisch auszubooten. Ok. Botschaft angekommen. Das Land will Ruhe am Ring? Nicht mit uns! Dafür hängen wir zu sehr an diesen 20.832 Metern, daß wir so schnell nicht aufgeben. Der Termin war fixiert - also fahren wir jetzt trotzdem nach Mainz und reden Tacheles. Und unser Konzept? Es liegt fix und fertig in der Schublade, die Bedienungsanleitung für den Nürburgring. Von unseren Regierenden hat sich leider niemand dafür interessiert.

Um sportlich zu bleiben: Fair Play geht anders und wer mit einem solchen Foul das Spiel gewinnt muß sich fragen lassen, was das wert ist.

Die Pressekonferenz an sich war für mich persönlich ziemlich spannend, denn diesmal saß ich nicht als rasender Reporter im Zuhörerbereich, sondern als referierender Nürburgring-Experte auf dem Podium. Ist mal was anderes! Endlich eine Gelegenheit um auszudrücken, was viele (alle?) hier im Forum oder bei den Gesprächen im Fahrerlager bzw. am fiesen FIA-Fangzaun deutlich rüber bringen: das kann doch alles nicht wahr sein! Beton statt Asphalt, Retorte statt Historie: das soll der Nürburgring der Zukunft sein? Und wir haben eine große Lanze gebrochen für den Motorsport, haben das Zahlentraumgebilde vor den großen Augen der Politiker zusammenbrechen lassen, haben anschaulich erklärt, daß die Katastrophe kurz bevorsteht.

Neben den Pressevertretern, deren Berichte grade nach und nach die Öffentlichkeit erreichen, möchte ich hier ein paar Anwesende namentlich aufführen und ihnen auf diesem Wege noch einmal für ihre Zeit danken:
Als Vertreter der Politik sind mir aufgefallen:

Christian Baldauf (CDU),
Günter Eymael (FDP),
Eveline Lemke (Die Grünen - sie hatte in den letzten Monaten als einzige Vertreterin der Politik immer ein offenes Ohr für uns und hat die Gruppe engagiert beraten!),
Alexander Licht (CDU).

Super fand ich auch, daß Christian Kohlhaas an seinem Geburtstag (!!) extra nach Mainz gefahren ist und Horst Philipp und Kalle Müller mitgebracht hat. Natürlich war auch Wilhelm Hahne vor Ort, denn auch er ist ein fleißiger Mitstreiter in der Initiatorengruppe, die für den Ring kämpft.

Wir sind absichtlich in Mainz aufgetreten, da hier die Reporter der Landespolitik zuhause sind und kurze Wege haben. Der SWR war direkt vor unserem Hotel, die Konferenz selber fand in der "Alten Patrone" statt, einer sehr schönen Hofanlage mit perfekter technischer Ausstattung für unseren Anlaß. (Danke für die großartige Unterstützung und auch an den Rettet-den-Ring Verein, der die Location und unsere Hotelzimmer bezahlt hat!!)

Auch wenn die letzten 8 Monate sehr anstrengend und aufreibend waren, ich durfte tolle, charakterstarke Menschen kennenlernen, denen Ehrenhaftigkeit noch etwas bedeutet und die sich nicht dem schnöden Mammon ausliefern.

2 Termine konnten wir auch schon bekannt geben, die Ihr Euch unbedingt rot markieren müßt! Am 19.5.2010 zeigt das SWR Fernsehen eine aufwendige 45-Minuten Nürburgring Recherche um 20:15 Uhr. Und Ende Mai - Anfang Juni erscheint Jacques Berndorf's "Nürburg Papiere" - ein Krimi mit garantiert hohem Unterhaltungswert.

Die Konferenz an sich habe ich komplett mitgeschnitten und werde sie in voller Länge hier im Netz einstellen. Aber ein paar Fotos kann ich jetzt schonmal zeigen:









Und wie geht es jetzt weiter? Von anderer Seite wird gegen die Vergabepraxis eine Klage beim EuGH vorbereitet. Das ist relativ aufwendig, doch die ersten Hürden - vor allem auch die finanzieller Art - sind genommen. Ansonsten heißt es weiterhin: ENGAGIEREN! Wenn jetzt nicht JEDER AUS DER DECKUNG KOMMT, dem die Nordschleife am Herzen liegt, dann wird die ehrwürdige 83-jährige Lady vor unseren Augen lebendig begraben! Wir können etwas bewirken und jede Initiative trägt ihren Anteil dazu bei. Auch zusätzliche Unternehmer bzw. solvente Privatpersonen möchten wir aufrufen sich zu überlegen, inwieweit sie sich finanziell engagieren und einsteigen möchten.

Abschließend bin ich ganz froh, daß wir diese spannungsgeladene Pressekonferenz gut hinter uns gebracht haben. Meine Kleine reagiert inzwischen sehr allergisch auf die roten Kalendareinträge mit dem Titel "Krisentreffen". ;)

Ich finde nach diesem ewig langen Blogolog und für die, die bis hierhin durchgehalten haben ;) paßt auch der Schlußsatz unserer Präsentation ganz gut:

"Wer immer im Windschatten fährt, kann nicht überholen!"
Samstag, 10. April 2010

Manthey bleibt siegfähig ohne voll zu fahren, Olaf meinte im Interview: bloß jetzt keinen Unfall mehr vorm 24h-Rennen. Der Hybrid-Porsche ist auch auf's Podium gefahren, von außen kann man schlecht erkennen, ob der kurzzeitige Vorderradantrieb mehr Traktion bringt. Auch auf dem Podium der Audi R8 mit Stippler/Fässler/Rockenfeller. (das Wige Livetiming war etwas hinten dran!)
Peter Venn fährt jetzt in dem roten Subaru, schönen Sound hat der Wagen, aber laut Peter erkennt man von außen immer, wenn er lupft! (Pop Off)
Chris Kohlhaas hatte Pause, weil die Vipertruppe in Hockenheim spielt, so konnten wir mal die neue Gastronomie am Ring erkunden: Retti (die ED Tanke) hat nämlich eine neue schicke Kaffee-Ecke. Volle Punktzahl von uns, Käsebrötchen, Kaffee und Nußecken vom Feinsten und der große Fernseher samt Senderauswahl (VLN TV) auch. Sogar wenn Patrick in der Boxengasse interviewt ist eine Kamera dabei, toll.
Stefan Reinhold aus unserer Andernacher Gang ist jetzt auch öfter am Ring, er hat von Toyota F1 aus bei Phoenix angeheuert. Er hatte auch damals die ersten Audi 200 Einsätze als Teamchef durchgezogen, jetzt also schließt sich der Kreis, denn er betreut wieder einen Audi! Allerdings ist kaum noch ein Audi mit Quattro unterwegs, da muß Dieter Götz wieder die Kohlen aus dem Feuer holen.

flickr.com/renntv

Meine ganz persönliche Schrecksekunde hatte ich, als Chris Mamerow direkt vor mir heftig in die Leitplanke gekracht ist, zum Glück ist weder Chris noch der Streckensicherung noch mir was passiert. Dem Porsche geht's allerdings nicht so gut, links waren beide Räder krumm. Passiert ist das Ganze am Anfang der Links vorm Schwalbenschwanz, da gab es wohl ein Mißverständnis beim Überrunden. Trotz des flachen Winkels ist das schon immer eine heftige Erfahrung, wenn man hinter der Leitplanke denkt: hoffentlich hält sie. Sie hat.
Sonntag, 10. Januar 2010

Arne Tode wird im Team von Dietmar Franzen (20832.com Sponsor) mit einem Suter Chassis in der Moto2 WM starten.
Dietmar hat in 2002 übrigens zusammen mit Christian Kohlhaas die 24 Stunden in Oschersleben (Proto B Klasse) gewonnen.
Mittwoch, 30. September 2009

Mick Doohan macht beim Race of Champions mit. Das finde ich sensationell, der Mann ist mein Held. 5 x hintereinander 500er Weltmeister, ich saß jedesmal atemlos vorm Fernseher.
Dieses Jahr findet das Race of Champions in Beijing statt. Da haben wir uns schon vor 20 Jahren aufgeregt, warum sich der Ring die Butter vom Brot nehmen läßt. Wir waren beim zweiten Race of Champions 1989 natürlich am Ring vor Ort (ja, das ist Christian Kohlhaas auf dem Foto!) und absolut begeistert. Leider ist der Event nie wieder zum Nürburgring zurückgekehrt. Ich habe bei den Nürburgring-Verantwortlichen das Thema öfter angesprochen, warum der Rallyecross Parcours in der Müllenbachschleife nicht wieder aktiviert wird. Als Antwort bekam ich dann zu hören: "Zu teuer!". Der Umbau der Leitplanken usw. kostet wohl um die 15.000 Euro. Das treibt einem das Wasser in die Augen, wenn man heute sieht, in welchen Dimensionen am Ring das Geld für Nicht-Motorsport rausgeworfen wird und auf der anderen Seite solche Riesenchancen noch nicht einmal erkannt werden, wenn man die Verantwortlichen gezielt darauf anspricht.


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