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Mittwoch, 21. März 2018

Dieselgate Daily: Razzien bei VW und BMW.

Die bei VW ist von Anfang März, wurde aber jetzt erst bekannt:

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anfang März, wie jetzt durch einen Bericht der Wirtschaftswoche bekannt wurde, 13 Büros der VW-Konzernzentrale in Wolfsburg durchsucht.

Dreht sich um das Wertpapierhandelsgesetz, man hatte im Nov. 2015 800.000 Autos gemeldet, deren CO2 Werte zu niedrig angegeben sein könnten - Risiko von zwei Milliarden Euro. Das wurde dann aber Wochen später in einer weiteren Meldung korrigiert - nur noch 36.000 Autos seien betroffen.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht nun dem Verdacht nach, diese zweite Mitteilung könnte falsch gewesen sein.

Alles nur heiße Luft wenn Ihr mich fragt, die Staatsanwaltschaft Braunschweig scheint in Niedersachsen gegenüber VW nur ein zahnloser Tiger zu sein - da passiert außer Getöse genau nichts.

Und bei BMW waren gestern 100 Beamte im Einsatz - und ich dachte schon die 18 Staatsanwälte bei Audi im Februar seien viel. Die Staatsanwaltschaft München I wurde aktiv - hat gestern Büros in München und Österreich durchsucht.

Es dreht sich immer noch um diese versehentlich falsch programmierten Steuerungen - nachdem das jetzt 1 Monat bekannt ist finden die bei einer Durchsuchung bestimmt ganz viel.

Nochmal Süddeutsche:

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) wenige Tage vorher von Aussagen von BMW-Mitarbeitern bei einem KBA-Termin berichtet. Firmenvertreter hätten eingeräumt, in den Modellen 750xd und M550xd unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut zu haben. Dabei hätten die BMW-Vertreter jedoch erklärt, es handle sich um ein Versehen.

Heute (!) ist bei BMW Bilanzpressekonferenz - diesen zeitlichen Zufall gab es vor einem Jahr bei Audi auch schon.

Zur Lösung der ganzen Diskussionen und Durchsuchungen bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass die Hersteller ihren Quellcode gegenüber dem Gesetzgeber offenlegen müssen. Denn dann klären sich alle Fragen bezüglich einer eventuellen Prüfstandserkennung und einem angeblich versehentlichen Einsatz.

Dieselgate | Diesel | BMWM550d | BMW750d | Staatsanwaltschaft | Durchsuchung | Razzia | München | Braunschweig |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Freitag, 29. September 2017

Elektromobilität: Verband rechnet 18 m2 Solarfläche für 14.000 km Fahrleistung vor.

Zu meinen Berechnungen der benötigten Solardachfläche, um 10.000 km kostenlos fahren zu können im Jahr, bin ich jetzt auf diesen Beitrag von Kurt Sigl und Raimund Kram gestoßen:

Das durchschnittliche Auto in Deutschland fährt laut Kraftfahrtbundesamt 14 000 Kilometer im Jahr. Ein E-Auto brauche für 100 Kilometer im Schnitt 17 Kilowattstunden – aufs ganze Jahr gerechnet wären das für die Durchschnittsfahrleistung von 14 000 Kilometern dann 2400 Kilowattstunden. Das ließe sich leicht mit einer Photovoltaik-Anlage von 18 Quadratmetern Fläche erzeugen.

OK - noch weniger als bei mir hier berechnet - ich bin extra konservativ an die Berechnung rangegangen - sowohl beim Durchschnittsverbrauch (18 vs 25 kWh) als auch beim Energiegewinn pro m2 (100 vs 133 kWh).

Solar | Elektro | Dachfläche | Solarenergie |


Freitag, 14. Juli 2017

BUND verklagt Kraftfahrtbundesamt, um Verkauf von Diesel PKW zu verbieten.

Das wird die Autolobby zwar zu verhindern wissen, aber immerhin:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat beim Verwaltungsgericht Schleswig Klage gegen das Kraftfahrtbundesamt (KBA) erhoben. Erreicht werden soll ein Verkaufsverbot für zu viel Stickoxid ausstoßende Diesel-Neuwagen.

Dieselgate | Klage | Kraftfahrtbundesamt |




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