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Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Freitag, 09. Februar 2018

Audi vs Lancia - großer Auftritt der Rallye WM 83 bei The Grand Tour.

Ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen zu werden hat auch Vorteile: jetzt kann ich endlich meinen Rückstand bei Amazon´s The Grand Tour aufholen.

Und die Folge 7 muss ich Euch ganz dringend an's Herz legen: der Audi vs Lancia Kampf in der Rallye WM 1983 mit einem gewissen Walter Röhrl wird inszeniert, wie es nur ein Jeremy Clarkson kann - absolut sehenswert.

Unbedingt auch im englischen Originalton anschauen - Walter Röhrl auf englisch ist fast noch besser als auf bayrisch.

Ich gucke mir das jetzt direkt noch ein zweites Mal an.

GrandTour | Clarkson | RallyeWM | 1983 | Lancia |


Montag, 30. Oktober 2017

WRC: Ein wahr gewordener Traum für M-Sport.

Schwer zu toppen:

M-Sport delivered the dream result at this weekend’s Dayinsure Wales Rally GB – securing the FIA World Rally Championships for Drivers, Co-drivers and Manufacturers as well as the rally win.

Und nicht der neue und alte Weltmeister Sébastien Ogier hat gewonnen, sondern Privatfahrer Elfyn Evans:

As Sébastien Ogier and Julien Ingrassia clinched their fifth FIA World Rally Championship title, Elfyn Evans and Daniel Barritt secured an immensely popular maiden victory – a family team from the edge of the English Lake District succeeding against three of the world’s largest automotive manufacturers.

Malcolm Wilson hat allen Grund stolz zu sein und die Emotionen fuhren Achterbahn:

It’s been a very emotional day and I have to say that there were a few tears during the last stage – firstly when Ott crossed the line to take the manufacturers’ championship, then when Sébastien took the drivers’, and then again when Elfyn crossed the line to the win on our home event. It really was the Triple Crown, and a very emotional day for all of us.

Der Schlüssel für den Rallyesieg lag übrigens bei den Reifen, denn die DMACK Gummis von Elfyn Evans waren den Michelins der anderen Teams überlegen.

Es war nicht nur Elfyn's erster WRC Erfolg, er ist sogar der erste Waliser, der seine Heim-Rallye gewinnen konnte. Und selbst der letzte britische Sieg bei der RAC liegt weit zurück (Richard Burns, 2000).

Und Sébastien Ogier ist erst der dritte Fahrer in der gesamten WRC Historie, der Fahrertitel auf verschiedenen Fabrikaten gewinnen konnte (neben Juha Kankkunen: Peugeot, Lancia, Toyota und Walter Röhrl: Fiat und Opel).

Ford hat sich schon Ende 2012 offiziell aus der WRC zurückgezogen - danach kamen die dominanten VW Jahre. Nachdem VW dieselbedingt letztes Jahr der WRC den Rücken kehrte, witterte Malcolm Wilson seine große Chance - er hat dem Fiesta weiter die Treue gehalten. Der erste Coup ist ihm mit der Verpflichtung von Sébastien Ogier gelungen, jetzt kann er stolz das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte feiern.

UPDATE:

Der World Rallye Blog findet passende Worte für das herausragende Ereignis.

UPDATE 2:

Eine würdevolle Betrachtung von thecheckeredflag.co.uk:

Elfyn Evans took overall honors to win Wales Rally GB last weekend, in the process becoming the first Welshman to have won a WRC round. His first victory was richly deserved, and made all the more remarkable for having been secured a mere 33 miles from his home town of Dolgellau. Has any WRC winner ever triumphed so close to home?

MSport | Wilson | Evans | Ogier | Rallye |


Freitag, 05. August 2016

Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

Am liebsten würde ich darin baden!

Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

… und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

Dieser Allrad hier von unten:

… ist von oben ein Escort:

OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

Martinifarben gehen immer:

Weiter geht der Rundgang:

Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

… während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

… dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Sonntag, 23. November 2014

Winterzeit ist Bastelzeit.

Alex Wurz baut sich einen 3-Liter Stratos.

Tags: AlexWurz | Stratos |


Sonntag, 28. September 2014

Von Gruppe B kann ich nie genug bekommen: Lancia 037 Strassenversion

youtu.be/cwwHULWCmkI

(Via Motorsportretro.)

Tags: Rallye | GruppeB | Lancia037 |


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke




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