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Samstag, 20. Oktober 2018

Intermot 2018 - Ducati, Dainese und AGV.

Es sei - nach der EICMA in Italien - die zweitgrößte Motorradmesse der Welt und dann auch noch in Köln: da darf ich natürlich nicht fehlen.

Mike Frison / renn.tv

Ich hatte ja schon kurz Beiträge vom Aufbau-Samstag und von den Custombikes - heute geht es um Ducati, Dainese und AGV.

Mike Frison / renn.tv

Der Start war schon gut, denn direkt am Eingang bin ich schon Alex (kettenritzel.cc, hier sein Intermotbeitrag) und Sandra (bike-addicted.de) in die Arme gelaufen - die beiden waren kürzlich gemeinsam in Sachen BMW unterwegs. Wir sind dann in geschlossener Bloggerformation zu Ducati, gerade rechtzeitig um einen charismatischen Claudio Domenicalli zu erleben:

Mike Frison / renn.tv

… der die neuen Scambler-Modelle vorgestellt hat:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

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Mein Interesse galt aber eher Andrea Dovizioso’s Rennmaschine, was für ein Gerät. Das Superbike von Chaz Davies stand auch direkt daneben.

Mike Frison / renn.tv

Der V4 Motor der Ducati Panigale hatte es mir ja schon letztes Jahr angetan und für die Intermot hatte Ducati sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: ein Motorschnittmodell, dem man bei der Arbeit zugucken konnte. Was ich auch gefühlt stundenlang gemacht habe - hier ein kleines Video davon.

Direkt neben Ducati - kein Zufall - war Dainese zusammen mit AGV untergebracht.

Mike Frison / renn.tv

Die Italiener waren eine Weile nicht mehr auf der Messe - von daher war ich froh, denn es gab Einiges zu erfahren.

Lino Dainese ist eine spannende Persönlichkeit (hier ein Interview von 2013), hat die Motorradschutzbekleidung kreiert, als er selber als aktiver Fahrer eben diese vermisst hatte. Das war Anfang der 70iger und direkt zu Beginn wurden Rennfahrer unterstützt. Die Übersicht der aktiven Fahrer, die heutzutage unterstützt werden, ist schillernd und lang.

Doch umtriebig wie Lino Dainese nunmal gestrickt ist, gibt er sich mit klassischen Lederkombis nicht zufrieden. Erinnert Ihr Euch noch an 2007, als zum ersten Mal ein Airbag einen gestürzten Piloten in der WM schützte? Das war ein wulstiges Konstrukt und seitdem hat sich viel getan.

Nicht nur sind die Systeme viel kleiner und komfortabler geworden, sie sind inzwischen auch in allen Kombis der (Dainese-) Rennfahrer Standard. Und was im Rennsport gut funktioniert zieht auch in die Serie ein und so bietet Dainese inzwischen eine große Auswahl an Bekleidung, die mit dem “D-Air” System ausgestattet sind.

Mike Frison / renn.tv

Es arbeitet mit 1,9 bar und muss nach einer Auslösung im Austausch (ca. 250 €) gewechselt werden. Die Sensoren messen mit einer Frequenz von 1.200 mal / Sekunde und das Ganze steht auch unter Strom:

Mike Frison / renn.tv

Das funktioniert mit Akku und hält dann 48h. Aufladezeit ist 4h und vor der Fahrt muss der Airbag aktiviert werden. Die eingenähte Patrone hat immerhin 600 bar und das System löst in 30 ms aus, um dann den Druck - also die 1,9 bar - für 5 Sekunden zu halten. Dadurch wird die Energie beim Sturz um 90% (!) reduziert. Das Mehrgewicht hält sich in Grenzen, liegt bei plus 800 Gramm.

Man kann insgesamt inzwischen von einem ausgereiften System sprechen und wenn ich an meine zahlreichen Stürze aus der Vergangenheit zurückdenke, so wären mir mit einem komfortablen Kissen sicher einige Schmerzen erspart geblieben.

Für die Straßenfahrer wird der Brustkorb mitgeschützt, aber die Rennfahrer fallen als Erstes auf die Schulter:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

In Sachen Stil macht Dainese sowieso keiner was vor:

Mike Frison / renn.tv

… und die Verarbeitung ist auch vom Feinsten:

Mike Frison / renn.tv

Kein Wunder, dass Pagani sich an Dainese gewandt hat, als es darum ging ein Verdeck für den Huayra Roadster zu entwickeln.

Die Einteilerkombi mit Airbag liegt bei etwa 2.200 € und Dainese hat einen schönen Konfigurator im Netz, über den man sich die Farben beliebig zusammenstellen kann.

Wer da ernstes Interesse hat, sollte mal schauen, ob einer der Werksniederlassungen in der Nähe sind. Sie heißen “Flagship Store” und es gibt welche in Hamburg, Dortmund, Düsseldorf, München und Berlin.

Dort gibt es auch die AGV Helme - seit etwa 10 Jahren eine Tochterfirma von Dainese und das AGV steht für Amisano Gino Valenza. Leider schon verstorben, aber die Helme zählen nach wie vor zur ersten Garde. Und Hingucker sind sie allemal.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Vor ein paar Jahren hat auch ein Investor bei Dainese die Mehrheit übernommen: Investcorp aus Bahrain. Scheint der Firma und den Produkten jedenfalls nicht zu schaden!

Demnächst geht es dann hier weiter mit noch ein paar Intermot-Themen …

Intermot | Dainese | Ducati |


Sonntag, 07. Oktober 2018

Was ist das denn für eine grottige Strecke in Thailand?

Heute war MotoGP - ich will jetzt nicht sagen, dass es ein schlechtes Rennen war, aber die Strecke finde ich fürchterlich.

Ist erst ein paar Jahre alt und ein Tilke-Produkt: wirkt wie eine Aneinanderreihung von Geraden, die durch Spitzkehren verbunden sind - wie die Avus früher.

Hätte nicht gedacht, dass es in modernen Zeiten noch zu solchen Fehlgeburten kommt. Den Start fand ich nicht ungefährlich: erst eine Rechts, dann eine ewig lange Gerade, dann wieder eine 180° Rechts, noch eine lange Gegengerade und dann erst die erste Linkskurve.

Gefühlt besteht das Ding nur aus Rechtskurven und die kommen einem auch noch alle vor wie Spitzkehren.

Als gäbe es auf der Welt keine schönen Rennstrecken.

Ist nur mein persönlicher Eindruck und ich bin mal gespannt, ob es in dieser Richtung noch Resonanz gibt. Rennfahrer heutzutage tun sich ja schwer mit eigener Meinung.

MotoGP | Buriram | Thailand |


Mittwoch, 29. August 2018

Nachtrag zu Silverstone: Aggregate Industries, Stuart Pringle und Freddy Spencer.

In den zähen Stunden des nicht-stattfindenden MotoGP Rennen's in Silverstone hatte man den Eindruck, dass die DORNA die Fahrer zu sich gebeten hat, um eine Entscheidung abzustimmen.

Stellt sich raus, es sind einzelne Fahrer von sich aus zum DORNA Truck gegangen / gefahren, andere haben das im Live Feed gesehen und so nahm die Sache eigendynamisch ihren Lauf. Natürlich war diese spontane Fahrerversammlung nicht komplett und wenig überraschend sorgt das jetzt für Diskussionsbedarf, ob das nicht ein wenig offizieller gehandhabt werden könnte.

Welche Fahrer wären denn überhaupt gestartet? Jack Miller und Johann Zarco - Respekt.

Jack Miller ist sowieso mein persönlicher Held.

Wer übrigens eine Entschuldigung erwartet hat vom Silverstone Streckenbetreiber, den muss ich enttäuschen: Stuart Pringle ist sich nicht der geringsten Schuld bewusst, lammentiert von einem Regenfall "biblischen Ausmaßes" und überhaupt, die Drainage funktioniere bestens.

Jau - hat man live im Fernsehen gesehen, wie toll das alles funktioniert. Tagelang!

Er spielt sogar auf den Mut der Fahrer an, um den Vorwurf dann wieder weit von sich zu weisen. Den Typ habe ich ja jetzt schon gefressen, ohne ihn jemals gesehen zu haben.

Ich habe auch mal Aggregate Industries angeschrieben - die haben im Februar dort neu asphaltiert und deren Name ist jetzt in allen Berichten zu lesen. Aber wirklich zu Wort melden sie sich nicht. Immerhin kam die - nichtssagende - Antwort recht schnell:

We are working in close partnership with Silverstone and will be conducting a full review of the track resurfacing over the next few days to better understand the issues caused by the extremely wet conditions on Sunday. We will continue to make resources available to assist our client during this difficult period.

Auf meine weitere Frage, welche anderen Strecken sie denn noch asphaltiert hätten und ob Sepang und Barcelona dazugehören, gab es erstmal Funkstille. Werde es nachtragen, wenn da noch was kommt.

Freddy Spencer, dessen Podcast ich nach den Rennen kaum abwarten kann, hat Silverstone ausführlich kommentiert. Er meint, dass die Pfützen - also das stehende Wasser, das nicht abgeleitet wird - schon zu seiner Zeit vor 30 Jahren das große Problem waren. Und es nur schwer nachzuvollziehen sei, warum das immer noch nicht adressiert ist. Aber auch der Streckenzustand an sich: beim Silverstone Classic vor kurzem war er nicht in der Lage die Fireblade vernünftig auf den Kurs abzustimmen. Was ist das denn für eine Puckelpiste? Die erst im Februar frisch asphaltiert wurde? Die Fireblade ist eine messerscharfe Rennstreckenwaffe und ich gehe mal davon aus, dass Honda einen Freddy Spencer mit der SP (Öhlins) Version ausrücken lässt (s. auch Honda Fahren 2018 bzw. 2017). Wenn die Strecke schon für so ein Motorrad ungeeignet ist, dann braucht man mit einem MotoGP Bike eigentlich gar nicht erst ausrücken.

Es wird für Rennstrecken nicht einfacher in der Zukunft, wenn die Industrie Richtung Elektromobilität und Selbstfahrer ohne Lenkrad marschiert. Wie sollen sie überleben, wenn sie jetzt schon straucheln?

Silverstone | Pringle | Aggregate | Spencer | MotoGP |


Montag, 27. August 2018

Regen in England - MotoGP Rennen fällt aus.

Was war denn in Silverstone los? Beim Training eine heftige Unfallserie, dann das Rennen für Sonntag zeitlich 90 Minuten vorgezogen, um es nach endloser Warterei abzusagen.

Kennt man eigentlich nur von den Nebel- und Schneerennen auf der Nordschleife, wo alles darauf wartet, dass es besser wird und der Veranstalter die offensichtliche Entscheidung abzusagen quälend lange hinauszögert, um eventuellem Schadenersatz vorzubeugen.

Quälend war auch die Berichterstattung im Fernsehen - da konnten die professionellen Laberhannesse mal richtig zeigen, warum sie ihr Geld wert sind: nichtssagend stundenlang erzählen. Wieso man heutzutage immer noch die Nachteile des programmgesteuerten Fernsehens mit seinen festen Sendezeiten in Kauf nimmt, ist mir ein Rätsel - warum verzichtet man nicht einfach auf die Zwänge und streamt, wenn es soweit ist? Natürlich wegen dem schnöden Mammon. Die Zuschauer vor Ort wurden auch über die Belastungsgrenze hingehalten, das konnten nicht die Drifteinlagen des Safety Car ausgleichen.

Der Witz war ja, dass der Asphalt für dieses Jahr neu aufgetragen wurde und da gibt es jetzt sicher Gesprächsbedarf. Denn Regen in England ist jetzt ein nicht sooo überraschendes Wetterereignis, aber die frisch renovierte Bahn war nicht in der Lage das Wasser abzuleiten. Stichwort Drainage, Rennstreckenbauwesen erstes Semester.

Die offizielle MotoGP PM ist auch deutlicher, als man das erwarten würde:

We’ve had a number of years here in very wet conditions recently with the old surface and been able to run races. This year, with the new surface, it’s the first time we’ve encountered quite so much standing water in critical places on the track. Yes, it’s a direct result of the track surface, I must say from the circuit point of view, the staff have done an unbelievable effort over the whole weekend, not just today, but an enormous effort to make the track safe. Until the last minute that was still working but unfortunately, we couldn’t battle nature.

The climate of the area means we’ve got to expect rain and the surface has to be able to handle it. They’ve done an enormous job over this weekend to try and improve things, which they have, but the nature of the surface means we’ve reached this point.

Mit Besen und Kehrmaschinen haben sie versucht, das Wasser von der Bahn zu bekommen. Alles live im TV, eine bemitleidenswerte Situation.

Übel erwischt hat es Tito Rabat im FP4, der von Franco Morbidelli’s Motorrad getroffen wurde: 3-facher Beinbruch.

Ob da jetzt ein paar Leute wenigestens ein schlechtes Gewissen haben? Oder wird flächendeckend die Schuld der anderen bemüht?

So eine blamable Vorstellung hat die MotoGP, die dieses Jahr alle anderen Rennserien in den Schatten stellt, wirklich nicht verdient.

MotoGP | Rabat | Morbidelli | Silverstone |


Montag, 13. August 2018

RedBull-Sender Servus TV hat sich den MotoGP Vertrag für Deutschland gesichert.

Dorna Sports is delighted to announce both a contract extension and a new agreement with ServusTV, with the Austrian broadcaster set to continue their incredible coverage in Austria as well as coming on board to broadcast MotoGP™ live and free-to-air in Germany from 2019.

Der neue Vertrag wurde für 5 Jahre abgeschlossen - immerhin ist damit in Deutschland die Übertragung erstmal gesichert im Free-TV.


Donnerstag, 21. Juni 2018

Jonas Folger sitzt wieder auf dem Motorrad.


Mittwoch, 06. Juni 2018

Petrosa raus, Lorenzo zu Honda, Petrucci zu Ducati, Oliveira und Syahrin bei Tech3 KTM.

Das MotoGP Fahrerkarussell dreht sich schnell im Moment.


Montag, 21. Mai 2018

105.203 Zuschauer beim Le Mans Frankreich MotoGP.

Und zwar am Renntag:

Mike Frison / renn.tv

Eine Formulierung und Definition, die ich mir auch für die schöngerechneten deutschen Rennen wünschen würde. Die das ganze Rennwochenende zusammenaddieren.

So ein Wochenende dauert beim 24h-Rennen zum Beispiel 4 (!) Tage, um die Zahlen zusammenzukratzen, die das Marketing gerne hätte.

Was natürlich totaler Quatsch ist, denn die Person, die Donnerstags anreist, ist genau die selbe Person, die dann bis Sonntag vor Ort bleibt. Aber in der Aufblähsprache werden daraus 4 "Zuschauer".

Bewegt sich meiner Meinung nach hart am Rande der Legalität, denn es gibt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das irreführende Werbung verbietet.

Zuschauerzahlen | MotoGP | N24h | LeMans |


Dienstag, 15. Mai 2018

Pramac Motorrad Grand Prix Deutschland.

Pramac hat sich die Namensrechte für den deutschen GP Lauf am Wochenende 15.Juli am Sachsenring gesichert.

Wem der Name nichts sagt:

Siena-based Pramac are a world-leading company in the production and supply of power generation systems and material handling equipment, designing and manufacturing light towers, portable and stationary generators, and a full range of material handling products. With a long and illustrious history in racing that first began in 2002 and continues to this day with Alma Pramac Racing in MotoGP™ – podium finishers in 2017 with Danilo Petrucci – Pramac are the perfect title sponsor for the world’s fastest motorcycle racing Championship.

Und wieso Deutschland?

Germany represents a very important market for Pramac also thanks to its deep-rooted presence in the territory, fed by our Stuttgart branch which is celebrating its 25th year of activity.

Ich bin ja ein Freund davon, bei Produktkäufen jene zu bevorzugen, die sich im Motorsport engagieren. Es gab mal eine Zeit, da habe ich nur Tuffi Milch getrunken! ;)

Pramac war mir bisher gar nicht so geläufig - eine gute Gelegenheit sich mal einen Überblick über deren Portfolio zu verschaffen.

Pramac | MotoGP | Sachsenring |


Donnerstag, 03. Mai 2018

Foto des Jahres Kandidat - Jack Miller / MotoGP Argentinien.

Foto des Jahres Kandidat - Jack Miller / MotoGP Argentinien.

(© MotoGP)

Da müsste einiges passieren bei der MotoGP, um diesem Bild den Foto-des-Jahres-Pokal streitig zu machen.

MotoGP | Argentinien | JackMiller | PolePosition |


Donnerstag, 12. April 2018

Nachtrag zum Argentinien MotoGP.

Zwei lesenswerte Beiträge, einmal von David Emmett / motomatters.com und der zweite von Mat Oxley in Motorsport Magazine. Da werden einige Sachen aufgeklärt - sehr tiefgründig und kurzweilig.

Ich hatte auch mit Spannung den Podcast von Freddy Spencer erwartet. Er kam heute, war aber leider etwas enttäuschend, weil er sich nicht wirklich getraut hat Tacheles zu reden. Wahrscheinlich ist seine Verbundenheit zu Honda doch zu groß, als dass er Marc Marquez die Leviten lesen könnte.


Mittwoch, 11. April 2018

Teams für elektrische MotoE stehen fest.

Insgesamt 18 Motorräder von 11 Teams:

Seven of the 11 teams will be the privateer teams currently racing in MotoGP – Tech 3, LCR, Marc VDS, Pramac, Angel Nieto, Avintia and Gresini – which will all run two bikes.

The four teams taken from Moto2 and Moto3 paddocks have now been confirmed, with VR46, Pons Racing, Intact GP and SIC58 Squadra Corse all getting to field a single bike each.

Nächstes Jahr im Rahmen der MotoGP geht es los.

MotoE | Energica |


Montag, 09. April 2018

Motorradsport darf nicht zum Kontaktsport mutieren.

Sorry für die dünne Blogaktivität über’s Wochenende - unsere Kleine hat ein neues Kinderzimmer bekommen und am Wochenende war auch noch Kindergartenflohmarkt - da muss der Blogger mal kurz pausieren.

Ich habe auch gelernt, dass man im IKEA nicht nur den Samstag meiden sollte, in der Ferienzeit ist auch ein Freitag bedenklich. Immerhin ist der Bloggermobiltransit gut zur Aufnahme von Übergrößepaketen geeignet - unsere PAX-Sammlung ist jetzt weiter angewachsen.

Wenn man sieht, was die Leute in langen Schlangen vor den Kassen an Material rausschleppen, um es in ihre Autos auf den überfüllten Parkplätzen zu verladen, dann kann es einem bei den Umsätzen schon schwindelig werden. Kein Wunder, dass das Begehrlichkeiten weckt. Dabei gibt es in Köln sogar 2 IKEAs. Egal - ich schweife ab :)

Sonntag Abend habe ich mir zum Ausgleich F1 und MotoGP im Doppelpack gegeben: erst die F1 in Bahrain - das war ganz unterhaltsam, weil die Autos schon im Vorfeld ordentlich durchgemischt wurden. Kimi hat beim Reifenstopp einen Mechaniker umgefahren, weil das Team ihn losgeschickt hat, obwohl das linke Hinterrad geklemmt hat. Er hat das sofort bemerkt, hält mitten in der Boxengasse an, steigt aus und schmeißt nur noch das Lenkrad in’s Auto. Er hätte ja das Rennen trotzdem zu Ende fahren können, hat aber keine Sekunde gezögert und sich sofort entschieden hier und jetzt auszusteigen. Grande Kimi. Dem Mechaniker geht es den Umständen entsprechend gut.

Während Red Bull einen Komplettnuller verbuchen musste, hat McLaren mit Alonso und Vandoorne einen schönen 7. + 8. Platz eingefahren.

Nach dem Warm-Up in Bahrain ging es direkt nach Argentinien zur MotoGP. Dort war das Wetter durchwachsen, als gäbe es nicht schon Dramatik genug in der Serie. Jack Miller stand auf Pole und während der Startaufstellung hat ein Team nach dem anderen den Grid verlassen, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln - weil sich das Wetter verbessert hat. Außer einem: Pole Mann Jack Miller. Was dann in der Startaufstellung zu diesem kuriosen Anblick geführt hat.

Vorher ist Marc Marquez das Motorrad ausgegangen, da wurde er doch leicht hektisch. Und im Nachgang für seinen Starrsinn mit einer zusätzlichen Boxendurchfahrt bestraft.

Bis es dazu kam hat er das Feld ziemlich souverän angeführt - war schnellster Mann auf der Strecke. Ich hatte schon Bauchschmerzen, als er durch die Strafe das Feld wieder von hinten aufrollen musste - und er hat auch eine ziemliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Hier das Manöver gegen Rossi, der zu dem Zeitpunkt auf 6 unterwegs war.

Und damit komme ich auf die Überschrift zu diesem Post zurück: ich kann nicht verstehen, warum Marquez das Rennen zu Ende fahren durfte - so ein Gemetzel hat mit Sport nichts mehr zu tun und muss sofort zur Disqualifikation führen. Schnell fahren ist eine Sache - und Marquez war klar Schnellster auf der Strecke, hat mehrfach die schnellste Runde gefahren. Aber Sport lebt nicht nur von Können, sondern auch von Kameradschaft und Fairness - und die lässt Marquez komplett vermissen. Das darf er ja als Charakter gerne vor sich hertragen und man kann es gut oder schlecht finden - aber als Vorbild dient es nicht und zum Wohle seiner Fahrerkollegen darf man es ihm nicht durchgehen lassen.

Nach diesem Vorfall hier vor 2 Jahren kam ich ja schon zu einem ähnlichen Ergebnis. Es ist einer feiner Grad zwischen Siegwillen und Respekt - den anderen Fahrern gelingt es besser auf diesem zu balancieren.

Die Rossi-Marquez-Fehde wird damit natürlich wieder entfacht, Rossikumpel Uccio hat Marquez direkt mal aus der Box geschmissen, als sich dieser entschuldigen musste/wollte.

Das Rennen selber war ansonsten wieder mega, in der Endphase waren 4 Marken vorne: Honda (Crutchlow), Ducati (Miller), Yamaha (Zarco) und Suzuki (Rins) - jeder hätte es machen können, am Ende hatte Cal Crutchlow die Nase vorne (Ergebnis).

Ein schöner Ausgleich für mein ansonsten motorsportfreies Wochenende - dabei war es erst der 2.Lauf der Saison. Und so direkt hintereinander wird einem wieder klar, was für eine verkorkste Rennserie die Formel 1 im Vergleich doch ist.

MotoGP | Formel1 | Marquez | Rossi |


Montag, 19. März 2018

Wer gestern kein MotoGP geschaut hat, hat schwer was verpasst.

The MotoGP race was even tighter, the closest finishing group ever at Qatar, with first place separated from seventh place by just 4.621 seconds, and from eighth by 7.112. The top three finished within a second, the top two by 0.027 seconds.

BoB-freier Sport mit Werksprototypen und Feuer frei! - so muss das sein. Hier ist ein kurzes Highlight-Video, das dem Rennen zwar nicht gerecht wird, aber nur mal so als Eindruck.

Der nächste Lauf ist in 3 Wochen in Argentinien - Eurosport überträgt.


Sonntag, 11. März 2018

Ralf Waldmann verstorben.

Plötzlich und unerwartet - er wurde nur 51 Jahre alt.

Dieses Rennen müsst Ihr Euch ansehen - mit Dank an Toby Moody für den Link.

Günther Wiesinger hat in letzter Zeit einige Angriffsfläche geboten, aber den Nachruf hätte wohl kaum jemand besser schreiben können.

UPDATE:

Burkhard Bechtel’s Nachruf. (Via - danke!)


Sonntag, 11. Februar 2018

Rossi Biografie: Life of a Legend.

Valentino Rossi bekommt schon eine Autobiografie, obwohl seine Karriere noch lange nicht zu Ende ist:

Rossi: Life of a Legend

Habe ich direkt mal auf meinen Wunschzettel gepackt - die perfekte Vorbereitung für die neue MotoGP Saison, auf die ich schon ziemlich gespannt bin.

Rossi | MotoGP | Autobiografie |


Dienstag, 30. Januar 2018

Die MotoGP hat sich in Sepang schonmal die Ellbogen warmgefahren.

Die MotoGP hat sich die letzten Tag in Sepang schonmal die Ellbogen warmgefahren.

Noch zwei Tests, bevor dann Mitte März die Saison startet.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Jonas Folger immer noch nicht gesund - keine MotoGP dieses Jahr.

Bitter.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

ACO BOP´d LMP1.

Was so kryptisch daher kommt führt im Grunde den Motorsport ad absurdum:

Bei jedem Rennen werden zur Beurteilung der Leistungen der einzelnen Wagen 20% der schnellsten Runden einer jeden LMP1-Konstruktion gesammelt und innerhalb der Kategorien verglichen. Sind die Rudenzeiten unter regulären Bedingungen zustande gekommen und gibt es nennswerte Abweichungen im Vergleich zum schnellsten Wagen einer jeden Kategorie, dann behält der ACO sich Anpassungen bei den langsameren Wagen vor um diese an die schnellsten Wagen heran zu bringen.

Wie eigentlich jede BOP - Balance of Performance. Zieht sich wie eine Seuche durch den Rennsport. Erst die GT Klassen, jetzt sogar die Prototypen.

Stellt Euch das mal in anderen Sportarten vor: im Radsport, beim Schwimmen, bei Pferderennen - oder bei der MotoGP. Nein, so etwas gibt es nur im Auto-Rennsport - was für eine enttäuschende Entwicklung.


Dienstag, 21. November 2017

Jonas Folger's mysteriöse Krankheit: Gilbert-Syndrom.


Samstag, 18. November 2017

Der Olympische Gedanke ist für KTM in der MotoGP keine Option.

KTM's Ziele in der MotoGP sind von CEO Stefan Pierer klar gesteckt:

We at KTM have achieved pretty much everything except a MotoGP title, so we’ve still got a score to settle. We don’t prescribe to that Olympic principle that it’s all about taking part and not about winning medals – we want to be up on that podium. And, at the end of the day, we’re still dreaming of a World Championship title.

Oha! Ganz schön frech für einen Rookie.


Mittwoch, 15. November 2017

MarcVDS gewinnt mit Franco Morbidelli die Moto2 Meisterschaft.

Das Moto2 Champion-Team kommt 2017 aus Belgien und ist auch in der Autobranche bestens bekannt: MarcVDS:

Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS rider Franco Morbidelli was crowned the 2017 Moto2 World Champion at the Sepang International Circuit today. Morbidelli secured the title even before the start of the 20-lap Malaysian Grand Prix. With Morbidelli’s main rival Tom Lüthi declared unfit on Sunday morning it meant that the 22-year-old Italian could not be beaten for the title.

Schon 2014 konnte MarcVDS mit Tito Rabat den Titel holen.

Tom Lüthi musste sich auch das finale Valencia Rennen von der Boxenmauer angucken - Schuld ist dieser heftige Crash.

Immerhin hat er schon seinen MotoGP Vertrag für 2018 unter Dach und Fach. Da schließt sich der Kreis.

MarcVDS | Moto2 | Morbidelli | Lüthi | MotoGP |


Dienstag, 14. November 2017

Der neue BMW M5 wird auch MotoGP Safety Car.

„Die Herausforderungen an ein MotoGP Safety Car sind enorm. Denn es gilt, ein Feld aus weltweit einzigartigen und leistungsstarken Rennprototypen sicher durch alle Bedingungen zu führen“, sagt Frank van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH. „Dabei sind innovative Technologien aus dem Motorsport unverzichtbar.

Was für “innovative Technologien aus dem Motorsport“ das sind fragt Ihr?

Da muss man sich im Pressetext durch viel Material lesen, bis man hier ankommt:

Komplettiert wurde die Verwandlung des BMW M5 in ein MotoGP Safety Car durch den Einbau spezieller Racing-Features und der notwendigen Sicherheitseinrichtungen. Beim Frontsplitter handelt es sich um einen eigens für das BMW M5 MotoGP Safety Car entwickelten Prototyp. Die Motorhauben-Verschlüsse stammen direkt aus dem Rennsport. Die Schalensitze aus dem BMW M4 GTS garantieren den Insassen die nötige Kombination aus Komfort und höchster Sicherheit im Einsatz auf der Rennstrecke.

Also wenn ein MotoGP Safety Car eins braucht, dann ja wohl “Motorhauben-Verschlüsse direkt aus dem Rennsport“ - wahrscheinlich für den schnellen Motorwechsel zwischen Einführungsrunde und Rennstart!

Ich habe sicher nichts gegen solche Features, auch wenn sie völlig sinnlos sind. Wie könnte ich auch, ich denke ja sogar dass Aufkleber ein Auto schneller machen. Aber muss man da so den Kahn aufreissen?

BMWM5 | MotoGP |


Sonntag, 12. November 2017

Dieser Save von Marquez heute war wirklich weltmeisterlich. Plus schönes, ehrliches Interview zum Saisonabschluss.


Mittwoch, 08. November 2017

Die neue V4 Ducati ist da.

Ducati nimmt sowohl an der MotoGP als auch an der Superbike WM teil. Die Superbikes müssen vom Serienmotorrad abgeleitet sein - die MotoGP sind reine Prototypen.

Die neue V4 Panigale stellt alles auf den Kopf: das Serienmotorrad - bzw. dessen Motor - ist vom MotoGP Prototypen abgeleitet und wird demnächst in der Superbike Premiere feiern. Als hat man über Bande ein Superbike von der MotoGP abgeleitet (wird ab 2019 mit dem neuen Motor starten).

Ducati Panigale V4 Desmosedici Stradale

Dafür muss man Ducati feiern, denn die neue V4 Panigale ist ein Traum. Bildschön, mit Einarmschwinge und scharf wie eine Rasierklinge. Die Tage, dass man gerne soviel PS hätte, wie man an Gewicht rumschleppt, sind längst gezählt: 214 PS (124 Nm) bei 175 kg (trocken).

youtu.be/yXB4eXXD0wI

Die Kurbelwelle dreht rückwärts - den Trick hat man vor ein paar Jahren in der MotoGP eingeführt, als die Bikes immer stärker wurden:

(..) to compensate for part of the gyroscopic effect produced by the wheels, making the bike more agile and precise when changing directions. The counter-rotating crankshaft also generates a torque due to inertia that tends to lower the front end during acceleration, and the rear end when braking, thus reducing the wheelie phenomenon.

Das Wheelie Phänomen! :D

Die Zündfolge sieht so aus:

Das heißt linke und rechte Hälfte zünden nur leicht versetzt: 70° Kurbelwelle bei 90° V-Motor. Das ergibt kontrollierbare Power und unverwechselbaren Sound - hier die Kurbelwelle:

Ducati nennt es “Twin Pulse” (0°, 90°, 290°, 380°).

In practice, imagining a cycle that starts with 0°, the first cylinder of the front bank “fires”, generator side, followed, after only 90° of rotation, by the rear bank cylinder on the same side. Then there is an interval during which the engine does not generate drive torque until the firings 90° from each other in the two cylinders on the clutch side. The “Twin Pulse” firing order, besides producing a unique exhaust sound unlike any other motorcycle, music to the ears of a true enthusiast, generates a type of power that was judged to be the best by the Ducati MotoGP riders as it generates important advantages at the power level and therefore the rideability of the motorcycle, especially when cornering and coming out of curves.

KTM hatte in der MotoGP auch von Screamer auf Big Bang umgestellt - und einen Performancesprung gemacht. Offensichtlich erlauben die Pausen zwischen den Zündimpulsen dem Reifen wieder Grip aufzubauen, was sich in der Summe in der besseren Fahrbarkeit auswirkt.

Ducati hat seinem neuen Motor sogar eine eigene Webseite gewidmet:

desmosedicistradale.ducati.com

Die Verwandtschaft zum MotoGP Triebwerk ist auch optisch direkt erkennbar:

Da werden technisch alle Register gezogen, z.B. variable Ansaugtrichter, doppelte Einspritzdüsen und ovale Drosselklappen, Drehzahlen bis 14.000 und einer Verdichtung von 14:1! Ein normaler Ventiltrieb wäre damit überfordert und Ducati setzt stolz sein Desmodromic System ein - anders würden die Ventile nicht schnell genug schließen. Zusammen mit Klopfsensoren erlaubt die präzise Ventilsteuerung maximale Ausreizung des Zündzeitpunktes.

Gleichzeitig dient der Motor aber auch als Rahmenelement - wie bereits bei der Vorgänger Panigale. Gewicht des Motors: 64,5 kg.

Dass Panigaletesten Spaß macht, habe ich ja schon erleben dürfen. Ich hoffe ich darf die Testreihe irgendwann einmal fortsetzen.

UPDATE:

Hier ein Video des D16RR Engine Cycle.

Ducati | Panigale | PanigaleV4 | DesmosediciStradale | MotoGP |


Mittwoch, 01. November 2017

KTM: Motocross Weltmeister Tony Cairoli testet MotoGP Bike.


Sonntag, 29. Oktober 2017

Stefan Kiefer in Malaysia im Hotelbett gestorben.

Ziemlich das Schlimmste, was unter Rennsport-Brüdern passieren kann:

Er entschwand ohne Probleme irgendwann im Laufe des Abends mit seinem Bruder Jochen aufs Zimmer im Hotel in Nilal Springs. Die beiden teilten sich meist bei den Rennen die Bleibe. Am Morgen dann fand Jochen seinen Bruder Stefan tot im Bett.

Und die Motorsport-Welt verliert einen Guten.


Samstag, 21. Oktober 2017

Kein Sturz, sondern heimtückischer Virus legt MotoGP Pilot Jonas Folger flach.

Jonas Folger ist von einem rätselhaften Virus lahmgelegt. Offiziell gibt es noch nichts, spekuliert wird über Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononucleosis). In Australien ist er nicht dabei, die beiden letzten Rennen - Malaysia und Valencia - fallen vielleicht auch aus.

Sie wie wir muss er sich jetzt die Rennen auf der Couch anschauen - während Tech3 Teamkollege Johann Zarco ein Highlight nach dem anderen setzt.

Dieses Wochenende steht Phillip Island auf dem Programm, da heißt es am Sonntag früh aufstehen (Live ab 6:45 Uhr auf Eurosport 1).

MotoGP | JonasFolger | JohannZarco | Tech3 | PfeifferDrüsenfieber |


Freitag, 06. Oktober 2017

Was treibt Jeremy McWilliams eigentlich noch so?

Interview im KTM Blog:

“I remember getting a phone call from them saying “we want you to come and have a look at something … it’s in Tenerife” and I thought ‘that’s a weird location’ but they wouldn’t tell me what it was about. When we got there, we went to a small ‘finca’ where KTM had a load of new bikes and bits and pieces hidden away. It was like something out of a 007 movie, dug into the side of a mountain in Tenerife. I was told we were there to keep away from prying eyes and then they rolled out the very first version of the KTM 1290 SUPER DUKE R; there were only two in existence. I was told to ride it around the roads and give my opinion. Initially I loved what the engine had to offer and I’d never sat on something with as much torque in my life but there were other aspects that I didn’t like. I told them and I don’t think it pleased them.”

Geiler Typ - lohnt sich zu lesen und schön, dass er eine Aufgabe gefunden hat, die ihm gerecht wird.

Hier ist ein historisches Video vom MotoGP Kanal: die 500er in Donington im Jahr 2000. Ich verrat mal nichts.

McWilliams | KTMBlog |


Mittwoch, 20. September 2017

18 Tage nach Beinbruch: Rossi reitet wieder.

Nicht normal diese MotoGP Fahrer - und Valentino Rossi besonders. Eigentlich verletzt er sich nicht oft, verglichen mit der Anzahl und der langen Jahre seiner Einsätze an der Weltspitze. Aber wenn er sich verletzt, dann zieht er alle Register das so schnell wie möglich abzuhaken. Nach seinem Unfall auf der Rossiranch am 31.8. und der Operation noch in der Nacht sitzt er bereits seit Montag wieder auf dem Motorrad. Und gestern hat er schon 20 Trainingsrunden absolviert.

Unglaublich, das so schnell anzugehen - hoffentlich geht alles gut. Falls er am Wochenende beim Lauf in Aragón startet - Entscheidung soll wohl heute getroffen werden - dann bitte ohne Sturz. Soviel Drama - das ist ja sogar vor dem Fernseher kaum auszuhalten.

MotoGP | Rossi |


Samstag, 09. September 2017

Schönes Freddie Spencer Interview beim Gasgriff Salat.

Gerhard Rudolph ist beim Glemseck 101-Event auf Freddie Spencer getroffen und hat direkt die Chance zu einem Interview genutzt.

Er meinte auch:

.. Ich lebe in London, liefere Podcast-Beiträge für ein Motorsport-Magazin ..

Das ist sein regelmäßiger Auftritt beim Motorsport Magazine und ich verpasse keine Folge davon. Immer nach MotoGP Wochenenden analysiert er kurz und gekonnt den Rennverlauf - für mich inzwischen schon fast so wichtig wie das Rennen selber. Er blickt wirklich voll durch und ist auch eloquent - das Zuhören macht viel Spaß.

Als ich in Goodwood war, musste ich auch unbedingt Hallo sagen und ihn wissen lassen, was für ein toller Podcast das ist.

Und Frozenspeed Jochen war sogar zur Stelle, um den - zumindest für mich - bedeutsamen Moment festzuhalten:

Mike Frison, Freddie Spencer, Dave Hancock - in Goodwood - Festival of Speed 2017 - Photo Frozenspeed

Und ich kann absolut bestätigen, dass Fast Freddie ein super netter und umgänglicher Typ ist. Immer zugänglich - und natürlich auch immer umlagert.

Der 3. Mann auf dem Bild ist übrigens Dave Hancock - mega spannender Charakter - aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Spencer | Gasgriffsalat | Hancock | Frozenspeed | Glemseck |


Donnerstag, 07. September 2017

Ducati´s neuer V4 klingt schwer beeindruckend.

Das muss man Ducati ja lassen: ziemlich lässig einen neuen bärigen V4 zu entwickeln, während alle anderen von Elektro träumen und sogar der potentielle Verkauf der Firma an einen neuen Besitzer ständig Schlagzeilen macht.

1.100 Kubik mit 210 PS und 120 Nm - der rote Bereich jenseits der 14.000 an.

Hier ein Prüfstandslauf als Video - für den Soundcheck:

youtu.be/xRNq5YT_r38

Am Wochenende ist in Misano MotoGP und man hat die Gelegenheit genutzt das Triebwerk vorzustellen. Das ist kein Zufall, denn der Motor stammt auch direkt aus dem MotoGP Renner.

So gesehen bin ich ja ganz froh, dass ich das zweizylindrige Vorgängermodell noch testen durfte - quasi die letzte ihrer Art.

Ducati | Panigale |


Donnerstag, 31. August 2017

Valentino Rossi hat sich beim Training das Schien- und Wadenbein gebrochen - soll heute noch operiert werden. Ohje, das ist bitter. Er lag noch gut im Rennen für die WM und nächste Woche wäre sein Heim-GP gewesen.


Samstag, 26. August 2017

Tom Lüthi ab 2018 in der MotoGP - bei MarcVDS.


Donnerstag, 10. August 2017

MotoGP in der Eifel? Ich bin da zwiegespalten, denn die Motorrad- und Motorsportbegeisterung aus dem Osten Deutschlands ist in dieser Form am Ring leider nicht zu finden.


Motofire sagt voraus, dass nur die großen Rennstrecken überleben werden - ich sehe das genau umgekehrt.

So langsam kommen die Diskussionen in Gang, wie die Zukunft des Motorsports aussehen könnte.

motofire.com:

Racing for us is a sensory pleasure. It is all about what we see, hear, smell and feel. (..) At this year’s Isle of Man TT race, we were sitting by the road at Quarterbridge hours ahead of the first practice. We could hear the noise of the Norton as it took off from the start line, and as it got louder, you could sense the anticipation and excitement in the crowd build.

(..) It was when the TT Zero bikes came out that most people started to leave. We decided to stay, although after four bikes had gone past, we were done. They lacked everything we love about racing when you are trackside. The sound, the smell, the excitement. We were bored.

Kann man gut nachvollziehen. Ähnliche Gedanken hatte ich in Goodwood während der Flugshow der Düsenjets. Das sensationellste Element war die Geräuschkulisse kurz vor der Schmerzgrenze. Ohne Geräusch würden die Leute nichtmal gucken und die meisten Elektrorenner hat man verpasst, weil sie lautlos durchgezischt sind.

Ich hatte kürzlich noch neidisch auf die kleinen englischen Rennstrecken geblickt, doch Motofire sieht auch hier Probleme:

This is where we start to worry about the future of our beloved racing, and with it, the future of smaller race circuits such as Croft, Mallory Park, Goodwood, Thruxton.

(..) If the future of racing is electric, the future of circuits will change. Instead of fans being catered for, the people who save all year for a weekend of MotoGP or who wait a lifetime to head out to the IOM TT, circuits will cater only for corporate and sponsors. It will become a track full of pink shirts and plum trousers, of over-weight, new-money lords who gorge on ‘free’ food and booze and rarely look outside the VIP suite to embrace the quality of racing around them. Bigger circuits will thrive, smaller ones will fail.

Ich glaube diese Sorge ist unbegründet und es wird genau andersrum passieren: die großen Rennstrecken können ihre Fixkosten nicht mehr aufbringen, während die kleinen Strecken durch die aktiven Sportler am Leben gehalten werden können. Der historische Motorsport wird einen Aufschwung erleben - hier wird noch nach Belieben gelärmt. Aber die leise - elektrische - Variante wird auf geringeres Zuschauerinteresse stoßen und außerdem fährt z.B. die Formel E schon gar nicht mehr auf permanenten Rennstrecken.

Eine große Chance für die Aktiven, die entweder die veralteten ICEs aufbrauchen oder auf wartungsarme E-Antriebe setzen. Zwar ohne Zuschauer, aber immer noch genauso sensationell wie vorher. Das wird besonders beim Motorrad spannend mit Elektroantrieb, weil man sich noch mehr auf das reine Fahren konzentrieren kann. Wenn - und das ist das große Fragezeichen- die Rennstrecken überleben. Siehe Lausitzring - da kam die Umwidmung schneller als erwartet.

Zukunft | Elektro | IOMTT | FormelE |


Dienstag, 04. Juli 2017

Zuschauerzahlen nach Tagen aufgeschlüsselt.

Die MotoGP hat da kein Problem mit - nur der ADAC Nordrhein.

Wäre schön, wenn sich diese Transparenz generell bei allen Rennveranstaltungen durchsetzt - ein Anfang ist gemacht.


Donnerstag, 22. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 4 von 7.

Als ich heute auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bei Ducati Köln in der Luxemburger Straße vorbeigekommen bin …

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… ist mir wieder eingefallen: da war doch was! Und richtig, sie war noch da - die Desmosedici RR, Nummer 551 von insgesamt 1.500 Stück:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Eine Augenweide von einem Motorrad und eigentlich viel zu schade zum Fahren - und doch ist sie genau dafür gemacht.

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Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

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Inzwischen ist sie schon 10 Jahre alt, aber sie ist der direkte Ableger der 2006er MotoGP Maschine mit allem was gut und teuer ist. Wie auch der damalige Verkaufspreis mit 55.000 €.

Aber auch sonst hat es sich gelohnt den Shop zu besuchen, denn neben dem MotoGP Racer standen direkt die zwei Superbike Homologationsmodelle der Panigale, die Große in rot und die Kleine - so wie ich sie zur Zeit ausführen darf - in weiß:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Der auffälligste Unterschied ist die Einarmschwinge bei der 1.200er:

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Und im Hintergrund die Panigale R - die 205 PS Rakete, die mich schon auf der Intermot um den Verstand gebracht hat:

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Schnell raus aus dem Laden, das ist alles viel zu lecker! :)

Ducati | 959Panigale | Miketest |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Cal Crutchlow befürchtet italienische Reifen-Verschwörung beim Mugello GP.

Er wurde im Rennen ausgerechnet von seinem Honda Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt, war entsprechend geladen und hat Michelin beschuldigt, für Ducati gearbeitet zu haben. Weil Italien. Dabei sind die Michelinis doch Franzosen.

Da war Toto Wolff näher dran, als er kürzlich nach Monaco eine Ferrari-Pirelli Connection angedeutet hat. Beides Italien.

Wobei noch zu klären wäre, wie man denn ein Fabrikat bevorteilen kann, wenn doch die Reifen ausgelost werden. Oder werden sie nicht?

Crutchlow | MotoGP | Michelin | Pirelli | Verschwörung |


Montag, 05. Juni 2017

69 Seconds of Silence for Nicky Hayden.

youtu.be/7BcPnsMbcNk

Hayden | MotoGP |


Freitag, 02. Juni 2017

Trauriger Anlass - herrlicher Film: The Doctor, The Tornado and The Kentucky Kid - jetzt frei verfügbar bei MotoGP.com.

Als abendfüllender Spielfilm eine spannende Reportage über den 2005er Laguna Seca MotoGP Weltmeisterschaftslauf.

In Memoriam Nicky Hayden hat motogp.com den Film kostenlos freigeschaltet.

Absoluter Guckbefehl für alle Renn- und Motorradsüchtigen - allerdings nur in englischem Originalton. Dafür gibt es aber spannende Einblicke in ein Rennwochenende mit den Stars von damals und jede Menge Eindrücke der Beteiligten. Etwas für Genießer, auch wenn die Trauer natürlich konstant mitschwingt.

MotoGP | Hayden |


Montag, 22. Mai 2017

Nicky Hayden ist leider seinen schweren Verletzungen erlegen.

Er wurde nur 35 Jahre alt.

So bitter, wenn man daran denkt, welche Schlachten der Weltmeister von 2006 auf der Rennstrecke geschlagen hat. Um dann fahrradfahrend auf der Landstraße abgeräumt zu werden zu verunfallen.

Hayden | MotoGP | Weltmeister | Verkehrsunfall |


Unter Ross Brawn möchte die Formel 1 auf einmal von der MotoGP Serie lernen.

uk.reuters.com:

Ross Brawn, the former Ferrari technical director who has run three teams and is now Formula One’s managing director for motorsport, said he was open to learning lessons from any other series. The Briton told Reuters that he and Carmelo Ezpeleta, chief executive of MotoGP rights holders Dorna, had discussed “areas of cooperation and how we can learn from what each of us does” at last weekend’s Spanish Grand Prix in Barcelona. On a basic level, that means working to limit a clash of calendars.

Dieses Jahr gibt es 8 (!) Terminüberschneidungen bei Formel 1 und MotoGP.

Auch dass sich in der Formel 1 nicht die besten Fahrer messen, ist Ross Brawn ein Dorn im Auge. Einige Team müssten aus kommerziellen Gründen auf Bezahlfahrer zurückgreifen. Im Gegensatz dazu stehen bei der MotoGP zweifelsfrei die besten Motorradfahrer der Welt am Start. Und in Moto2 und Moto3 wird gleichzeitig sehr erfolgreich der Nachwuchs gezüchtet - siehe Johann Zarco, der am Wochenende seine französischen Landsleute begeistert hat und aus eigener Kraft auf’s Treppchen gefahren ist.

Wie ich schon vor 4 Jahren geschrieben habe:

Wenn man die Entwicklung zuende denkt, dann werden wir irgendwann für jedes Wochenende ein Motorsport-Highlight haben, das die Konkurenz in den Schatten stellt und unsere komplette Live Aufmerksamkeit verdient. Dadurch natürlich die Sponsoren-Engagements auf sich vereint ebenso wie die Top-Teams und Fahrer. Und es geschafft hat über die Kanäle hinweg die Fan-Diskussionen im Netz zu dominieren im Vergleich zu anderen Veranstaltern.

Das heißt, wenn sich F1 und MotoGP auf einmal einig werden, dann ist für die anderen Serien noch weniger Platz - das Rennen um die Aufmerksamkeit ist bereits in vollem Gange.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich von der F1 dieses Jahr nicht viel mitbekommen habe - aber bei der MotoGP habe ich noch keine Rennsekunde verpasst.

Brawn | Formel1 | MotoGP | Zukunft | Berichterstattung |


Freitag, 19. Mai 2017

MotoGP Lauf 5 dieses Wochenende: GP Frankreich in Le Mans.

Der Saisonverlauf bisher ist wirklich sensationell, alle 4 Rennen spannend. Insgesamt gab es schon 3 Sieger und VR46 führt die Tabelle an.

Der fünfte Lauf jetzt am Sonntag findet in Le Mans statt - MotoMatters.com hat eine ausführliche Vorschau und Eurosport 2 wird ab 13:45 Uhr in D live übertragen (bzw. ServusTV in Österreich).

MotoGP | Eurosport | LeMans |


Donnerstag, 18. Mai 2017

Nicky Hayden hatte einen schweren Unfall auf dem Rennrad - liegt anscheinend jetzt in künstlichem Koma. Auf den Bildern sieht man sein zerstörtes Rad und einen Peugeot mit zertrümmerter Windschutzscheibe - muss heftig gekracht haben. War in Rimini und er war mit einer Gruppe von anderen Fahrern auf einer Trainingsrunde.

UPDATE:

Das hört sich gar nicht gut an:

Former MotoGP champion Nicky Hayden has suffered severe brain damage and his condition is “extremely critical” after being hit by a car while cycling in eastern Italy, the American’s Honda World Superbike team said on Thursday.


Mittwoch, 10. Mai 2017

Es gibt eine Sache, die man mit einem Safety Car nicht machen sollte: crashen.

Ist Franco Uncini beim Jerez MotoGP passiert - hat sich sogar weh getan. Gute Besserung!


Montag, 08. Mai 2017

Bei der MotoGP kostet 1 x schubsen 1.000 €.


Freitag, 14. April 2017

Details zu den neuen nahtlosen MotoGP Getrieben:

In the Honda layout, the input shaft and gears are essentially one unit, with the gears splined to the shaft and spinning at the same speed at all times. On the output shaft, all the gears spin freely, but inside each gear is a set of four pawls that can lock the gear to the shaft to transmit power.


Mittwoch, 29. März 2017

Formel 1 oder MotoGP?

OK - eine rhetorische Frage. Aber nachdem am Wochenende beide Serien ihren Saisonstart hatten, lässt sich das Ergebnis gut vergleichen.

In der aktuellen Motorcycle News von heute liest sich das so:

While the world of Formula One car racing was getting terribly excited that a red car managed to beat the silver one that normally wins, it was in the two-wheeled world where there was actually some overtaking and everything. In fact, a very lot of overtaking.

In F1 just 13 cars finished the race with only six remaining unlapped. While in MotoGP an epic three-way battle went down to the wire and all of the race finishers wre within 47 seconds of each other.

Sagt eigentlich alles. Beide Rennen hatte ich mir live angeschaut und während ich mir beim MotoGP die Pinkelpausen sekundengenau einteilen musste, bin ich beim F1 original eingeschlafen. Gut - könnte auch an der Uhrzeit gelegen haben. Dass die Autos um einiges schneller geworden sind, hat dem Zuschauer jedenfalls nichts gebracht. Außer vielleicht auf die Tatsache, dass dadurch die Rennen jetzt schneller vorbei sind, weil gefahren wird ja auf Distanz.

Einen super Rückblick auf die beiden Ereignisse gibt es als Podcast beim Motorsport Magazine - Karun Chandhok kommentiert den Rückblick für die Autos und Freddie Spencer für die Zweiradfraktion. 20 Min., die sich lohnen - ist doch immer wieder schön Leuten zuzuhören, die Ahnung haben:


Freitag, 10. März 2017

MotoGP plant ab 2019 elektrische Support-Rennen.

Witzigerweise sollen bei den 5 Läufen aktuelle MotoGP und Moto2 Piloten gegeneinander antreten.

Der Schritt ist auch ziemlich selbstbewußt von Veranstalterseite. Denn die hängen damit die Marken, die in der Weltmeisterschaft mitfahren, ganz schön aus dem Fenster, weil dort in Bezug auf Elektro noch absolute Funkstille herrscht. Das war ja auch die Enttäuschung bei der Intermot im Oktober.


Mittwoch, 08. März 2017

Freddie Spencer und Mat Oxley unterhalten sich über die bevorstehende MotoGP Saison.

Es gibt doch nichts Schöneres als Leuten zuzuhören, die Ahnung haben. Sowohl via Youtube als auch als Audio Podcast bei Motorsport Magazine.

Ich war überrascht zu hören, dass Freddie Spencer bei der neuen Fireblade Gene seiner alten NSR wiedergefunden hat. Aber auch sonst viele interessante Statements in der kurzweiligen Stunde.

MotoGP 2017 ist auf jeden Fall wieder Pflichtprogramm.


Sonntag, 22. Januar 2017

Die Marc Marquez Schneenummer gibt es jetzt auch als ordentlichen Film: win.gs/2kf6x8o. KRASS! Einfach mal so den Berg hochfahren ist nicht drin: immer alles geben. Bei den Spikes wird es einem Angst und Bange. Auch lustig, dass er gar keinen anderen Kombi hat außer dem gelöcherten Sommerleder.

Ein MotoGP Wheelie im Schnee sieht man nicht alle Tage:


Freitag, 13. Januar 2017

Marc Marquez fährt mit seinem MotoGP Bike mal eben eine Skipiste hoch.

youtu.be/NCjltVLuYas


Mittwoch, 04. Januar 2017

8 Motorsport-Serien, die man in 2017 gesehen haben sollte.

Eine Liste von WTF1: IMSA, GP2, Super GT, WEC, IndyCar, WRC, MotoGP und WRX.

Die Reihenfolge könnte man diskutieren. Sowohl Dakar als auch Eifel-Rallye dürfen natürlich nicht fehlen, K-AW und das ein oder andere Bergrennen. TCR könnte spannend werden und dann waren da noch die V8 Supercars.

Jedenfalls merkt man deutlich, dass es international enger wird eine Serie weltweit stabil zu etablieren.

Oder wie ich vor genau 3 Jahren formuliert habe:

Es werden sich die Rennen durchsetzen, denen es gelingt, international eine große Fanbasis aufzubauen und zu unterhalten. Die kritische Masse zu erreichen ist garnicht einfach, aber wer es schafft wird nur schwer von einem anderen Rennen abgelöst werden.

VLN oder 24h-Rennen werden wir in dieser Liste übrigens vergeblich suchen, weil die Verantwortlichen lieber lokale Fernsehverträge feiern als internationale Reichweite stabil zu etablieren.


Samstag, 17. Dezember 2016

Frisches Video von den MotoGP Testfahrten, was man als Fahrer so mit den Füssen anstellt.


Mittwoch, 09. November 2016

Circuit Barcelona sichert sich MotoGP bis 2021 - in Spanien ist EU Beihilfe anscheinend kein Thema.

Der Wirtschaftsminister von Katalonien:

To have renewed this contract is very significant for us, due to the economic movement and the jobs it will help to generate. The investment in the Grand Prix at the Circuit reinforces Montmeló as a hub of economic growth. It also establishes the area as a powerhouse for the automotive industry, something that has always been very important in the region

Wieso ist das keine verbotene Beihilfe nach EU Regeln? So wie RLP angeblich nicht die F1 fördern durfte?


Freitag, 21. Oktober 2016

Nicky Hayden ersetzt am Wochenende Dani Pedrosa bei Honda.

Das wird interessant, denn inzwischen ist er Superbike-Fahrer, liegt aktuell in der WM auf Platz 5.

So eine Werks-Honda bekommt man natürlich nicht alle Tage gesattelt und entsprechend freut er sich.

© motogp

Das Rennen aus Phillip Island wird am Sonntag ab 6:45 auf Eurosport 2 übertragen. Auch wenn die WM zugunsten Marquez entschieden ist, es lohnt sich, weil da einige noch eine Rechnung offen haben.

MotoGP | Hayden | Petrosa |


Samstag, 15. Oktober 2016

MotoGP: 3 x 64 Pole Positions in Reihe 1.

Das haben die Hondaleute heute morgen gar nicht gerne gesehen, dass Vale46 - gesundheitlich angeschlagen - die Yamaha in Motegi auf die Pole gestellt hat (Video). Auf Honda´s Grund und Boden. Denn Motegi gehört ebenso wie Suzuka dem Honda Konzern. Da geht´s anders ab als bei uns, wo sich die Konzerne so schnell wie möglich wegducken, wenn eine Rennstrecke zum Verkauf steht.


© yamahamotogp.com

Rossi - Marquez - Lorenzo nebeneinander in Reihe 1 und machen damit die 64bit-Architekur komplett, denn jeder der Drei hat in seiner Karriere jeweils 64 Pole Positions eingefahren in der Motorrad WM. Wobei Rossi gar nicht so der Pole Fahrer ist. Er fährt aber schon in seiner 21. Saison - da können Lorenzo (15.Saion) und Marquez (9.Saison) nicht mithalten. Als Lorenzo 2002 in die WM eingestiegen ist, war Rossi schon 125er, 250er und ganz frischer 500er Weltmeister. Und als Marquez 2008 eingestiegen ist, hatte Rossi noch 4 MotoGP Titel dazu gepackt. Und Lorenzo war 2-facher 250er Champion und ist frisch in die MotoGP aufgestiegen.

Und stehen morgen so in Reihe 1 - die Honda gleichzeitig auch als Gastgeber eingerahmt von zwei Yamahas.

Eurosport 2 überträgt ab 6:45 Uhr live - da lohnt es sich doch mal früh aufzustehen.

MotoGP |


Freitag, 14. Oktober 2016

Dani Pedrosa Schlüsselbeinbruch im Training MotoGP.

Sich im Oktober das Schlüsselbein brechen - kenn ich.

Werd´ schnell wieder fit Dani Pedrosa!

MotoGP ist dieses Wochenende in Japan - genau wie die FIA WEC. Eurosport ist entsprechend busy und überträgt auf beiden Kanälen - für uns heißt das: früh aufstehen.

MotoGP | FIAWEC | Pedrosa |


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeet und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

Intermot | Elektro | Mikebericht | Elmoto | Piaggio | Kumpan | Egret | Gilles | Held | Bell | Abus | GoPro | Polaris | Indian | Exeed |


Sonntag, 25. September 2016

MotoGP hatte schon 8 verschiedene Sieger dieses Jahr: Lorenzo, Marquez, Rossi, Miller, Iannone, Crutchlow, Viñales, Pedrosa. Noch 4 Rennen gibt es bis Saisonende zum Genießen - Aragón heute war wieder der Hammer.


Donnerstag, 22. September 2016

Alex Hofmann stellt Aragon vor - die MotoGP Strecke dieses Wochenende.


Mittwoch, 21. September 2016

Als ich bloggte, dass der Misano MotoGP nur 450.000 TV Zuschauer hatte wusste ich noch nicht die Zahlen der WEC in den USA:

Ratings numbers for the Lone Star Le Mans double-header from Circuit of The Americas were not available, but the live coverage of Saturday’s IMSA WeatherTech SportsCar Championship race Saturday afternoon on FOX Sports 2 averaged 33,000 viewers while the FIA World Endurance Championship round on Saturday evening averaged 23,000 viewers.


Mick Doohan im Interview.

motogp.com:

It took a little bit for me to understand and even actually convince myself that I was able to compete with these bikes, because they were so difficult to ride and it sapped the confidence out of you. So I really had to dig down deep to try to get myself in a mental position, to say ´hey, I can conquer this thing and I can beat these guys´ and, you know, a couple of injuries later I did!

Der Mann ist mein All-Time-Hero, ich trage ihn sogar am Handgelenk.

Anlass für das Interview sind die 53 Siege von Marc Marquez, beim nächsten zieht er mit den 54 von Mick Doohan gleich.

MotoGP | Doohan |


Montag, 19. September 2016

Misano MotoGP hatte 450.000 Zuschauer.

Aber nicht vor Ort, sondern hier in Deutschland war das die Eurosport Einschaltquote.

Ganz schön dünn für The Greatest Show on Earth. Und das war nicht etwa Eurosport 2, sondern Eurosport 1 ganz regulär im Free TV.


Freitag, 16. September 2016

Jenson Button findet Formel 1 besser als Pokémon.

Jenson Button findet, dass Formel 1 spannender als Pokémon ist. Na wenn er sich da mal nicht verschätzt.

Natürlich ist Pokémon nur ein Spiel, aber ist die Formel 1 mehr? Sie soll einerseits gute Unterhaltung für den Zuschauer bieten - anderseits auch die anspruchsvollste Motorsport-Kategorie mit den höchsten Anforderungen an die Fahrer sein. Beides wird in inzwischen in Frage gestellt: die Regeln sind konfus, künstlich und teilweise sogar albern und die Fahrer knöpfchendrückende Angestellte, die dem Großrechner mehr vertrauen als ihren eigenen Talenten.

Vielleicht ist JB auch gar nicht in der Lage das Theater aus Sicht des Zuschauers nachzuvollziehen. Weil er selber zu tief drinsteckt.

Ein Außenstehender winkt doch schon dankend ab, wenn er sich mit DRS-Zonen und Pflichtboxenstopps auseinandersetzen soll. Alles Quatsch.

Die MotoGP macht zurzeit am besten vor, wie es laufen muss: Ampel aus - und wer als erster durch´s Ziel fährt hat gewonnen.

Lustig in dem Zusammenhang finde ich die DTM: die haben sich immer an der großen F1 orientiert, um sich im Fahrwasser wichtiger zu machen als sie sind. Und haben tatsächlich den ganzen albernen Mumpitz mitübernommen ohne zu merken, wie lächerlich sie sich damit machen. Jetzt liegen beide am Boden - und werden zu Recht von Pokémon vorgeführt.

Ich bin übrigens schon Level 11!


Dienstag, 05. Juli 2016

Jack Miller und MarcVDS gewinnen MotoGP Assen.

Sensationeller MarcVDS Sieg letztes Wochenende in Assen - inzwischen wird dort auch Sonntags gefahren (bisher war das immer Samstags). Es gab starken Regen - sogar Neustart! - und einige Stürze - unter anderem auch von VR46 in Führung liegend. Dann hat Jack Miller den Marc Marquez einkassiert und konnte ihm sogar wegfahren - im Ziel waren es 2 Sek. Vorsprung.

Live war das Rennen wieder mal der Hammer - hier noch einmal ein Rückblick.

MotoGP | MarcVDS | JackMiller |


Sonntag, 22. Mai 2016

170.000 Zuschauer beim Mugello GP.

Schwer beeindruckende Kulisse:

Oder um im ADAC-Nordrhein-Speak zu bleiben:

170.000 Zuschauer am Gesamtsonntag.

Daran musste ich nämlich denken, wenn sie uns nächstes Wochenende wieder was von 200.000 Zuschauern erzählen wollen.

Mugello | MotoGP | Zuschauer | Besucherzahlen | N24h |


Dienstag, 26. April 2016

MotoGP Jerez-Rückblick von Mat Oxley.

Ohja, auf diesen Artikel habe ich schon sehnsüchtig gewartet: Mat Oxley zelebriert Rossi´s Dominanz vom letzten Wochenende in Jerez und rückt den Doktor in´s rechte Licht:

Rossi won his first Grand Prix in August 1996, three months after his first decent GP result, a fourth-place finish, just metres shy of the podium, at Jerez, funnily enough. After that race sidekick Uccio Salucci said, “that’s when I thought, hmm, maybe it’s possible that something good comes out of this, not just one victory or one podium, maybe something more…”

20 Jahre ist das her und die Spanier Konkurrenten, die ihn heute schlagen wollen, hatten ihn damals als Poster im Kinderzimmer hängen.

Lorenzo und Marquéz kennen die Michelin-Reifen nicht, während Rossi damit aufgewachsen ist. Lorenzo hat sich nach dem Rennen gewundert, dass sein Hinterrad ab dem 4.Gang auf der Geraden durchgedreht ist!? Auch das erklärt Mat Oxley:

That’s unheard of, but it was directly attributable to Scott Redding’s Argentine tyre delamination, after which Michelin introduced a much stronger rear casing that can struggle to find traction, especially at a low-grip track like Jerez on a hot and greasy day: Sunday was a massive 15 degrees hotter than Saturday. That’s why many riders complained the race was like riding in the wet, so they were short-shifting and modulating the throttle, even on the straights, trying to get the rear tyre to hook up.

MotoGP | Rossi | Oxley | Michelin |


Sonntag, 24. April 2016

Rossi Interview.

Sehr schöne Story zur Abrundung der Rossi-Dominanz dieses Wochenende in Jerez:

Jorge Lorenzo, Marc Marquéz, Dani Pedrosa, Pol Espargaro, Maverick Viñales, Aleix Espargaro, Hector Barber, Alvaro Bautista and Tito Rabat: Nine MotoGP riders are Spanish, 42 per cent of the grid. Yet here we are in deepest Spain and it’s the number 46 of Valentino Rossi you see.

Es war eine sagenhafte Vorstellung:

One person described his ride as a lesson in how to do a Lorenzo: Rossi uncharacteristically got a great start and bar a quick change of places with his team-mate, he went on unchallenged to draw out a two-second advantage which he more or less kept until the chequered flag.

Ich habe jede Sekunde genossen.

MotoGP | Rossi |


Dienstag, 12. April 2016

Warum laufen die MotoGP Motoren neuerdings rückwärts?

Weil es die Stabilität VERRINGERT - die Räder drehen logischerweise nach vorne und der rückwärts drehende Motor hebt das Aufstellmoment teilweise auf:

When an engine runs forward (like most streetbikes) its crankshaft rotates the same way as the wheels, thus adding to the gyro effect, which makes it more difficult to turn into a corner or change direction. The obvious way to reduce gyro effect is to reverse the direction of engine rotation, so the reverse-rotating crank reduces the total gyro effect created by the fast-spinning wheels.

Na DAS würde ich ja auch gerne mal ausprobieren - ob so ein Untalent wie ich das überhaupt merkt?

Da gibt es auch ein lustiges Experiment zu: nehmt mal das drehende Vorderrad vom Fahrrad und beide Hände und versucht es zu kippen. Muss man mal gemacht haben um es zu glauben.

Und wo wir gerade bei lustigen Experimenten sind: um mit dem Motorrad z.B. in eine Linkskurve zu fahren, muss man rechts am Lenker ziehen. Klingt im ersten Moment unlogisch, macht man aber intuitiv so.

MotoGP | Gyro | Oxley |


Sonntag, 03. April 2016

MotoGP leidet unter Michelin-Chaos.

Gestern gab es einen heftigen Zwischenfall - der Reifen von Scott Redding hat sich quasi aufgelöst und solche Stahlseile von einem Radialreifen möchte man ungern in freier Wildbahn sehen. (Ich habe mal bei einem Burnout übertrieben und weiss daher wovon ich rede. Wobei das bei voller Fahrt nochmal eine ganz andere Hausnummer ist.)

Die Lösung ist bitter: die weichen Reifen wurden gestrichen, statt 25 Runden wird das Rennen auf 20 Runden verkürzt UND die Fahrer werden zum Boxenstopp und Motorradwechsel gezwungen. D.h. die Reifen werden nur 10 Runden beansprucht.

Michelin ist 2016 der neue Alleinausstatter in der MotoGP und haben nach 14 Jahren Bridgestone abgelöst.

Megapeinliche Nummer für Michelin - quasi genau am anderen Ende der Kompetenzskala. Möchte nicht wissen, was da im Fahrerlager los war. Vor der Kamera äußert sich natürlich (leider!) jeder politisch korrekt. Aber auch aus Marketinggründen ist das für Michelin natürlich fatal - welcher Kunde vertraut einer Marke, die es nichtmal fertigbringt, dass ein Reifen auf einem Rennmotorrad die Renndistanz - gerade mal 120km! - durchhält.

Und um das Ganze abzurunden: es ist kein regenfreies Rennen garantiert, d.h. wenn die Fahrer aufgrund des Wetters das Motorrad wechseln müssten, dann kommt diese Regelung in Kraft:

If rain starts and Race Direction consider the situation to be dangerous the red flag will be shown and all riders should enter pit lane. If 13 laps have been completed by all active riders then the race will be declared finished and full points will be awarded. If the race is interrupted before 13 laps have been completed then teams will be given a minimum of 15 minutes between the display of the red flag and opening of pit lane to make adjustments to the machines. The pit lane will be open for five minutes as normal and riders may make more than one sighting lap. The second part of the race will be for the number of laps required to complete the original number of 20 laps but, due to tyre constraints, with a maximum of 10 laps. Grid positions will be based on the result of the first part, providing more than three laps were completed, and the race will be declared a wet race.

Ganz einfach, oder?

UPDATE:

Das Rennen in Argentinien war der Hammer! MotoGP ist trotz aller Widrigkeiten The Greatest Show on Earth. Da steht uns eine Megasaison in’s Haus.

MotoGP | Michelin |


Freitag, 18. März 2016

Twitter-eigene Emojis für MotoGP.

MotoGP™ Rider Emojis launched on Twitter for the #QatarGP

It’s simply to use, just use the hashtag with a rider’s initials and their number and then their race number will pop up alongside the hashtag in full colour.

Twitter ist eine gute Möglichkeit im Rennsport die Events live und international in Real Time zu begleiten. Das hat MotoGP erkannt und zusammen mit den Twitter Programmierern eine Möglichkeit geschaffen etwas mehr Unterhaltungswert in´s Spiel zu bringen: wenn man z.B. den Hashtag #VR46 verwendet, bastelt Twitter eine kleine 46 Startnummer in Farbe dahinter. Funktioniert für das komplette Starterfeld.

Nur ein kleines Detail, aber liebevoll umgesetzt. Gab es schon früher zu anderen Gelegenheiten, jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie man an ein rot-weisses-N kommt ;)

OK, wahrscheinlich würde das mein Budget sprengen, Twitter generiert auf diese Weise sicher ein paar nette Einnahmen.

Qualifying für Rennen 1 übrigens am Samstag um 18:30 und das Rennen am Sonntag um 19:00.


Dienstag, 01. März 2016

Die größten Fehler der Dorna in den letzten 25 Jahren? 250er killen und Valencia PK absagen.

Mat Oxley - immer schön zu lesen - erklärt warum genau das die schlimmsten Fehler der Dorna waren, die dieses Jahr ihr 25. feiert.

MotoGP | Dorna | Oxley


Mittwoch, 03. Februar 2016

Motorsport-Übertragungen in der Zukunft.

Wir erleben gerade eine sehr spannende Phase, denn viele althergebrachte Traditionen in der Übertragung von Motorsport-Veranstaltungen werden durch moderne Ansätze abgelöst. Rolex24 hat die Latte wieder etwas höher gelegt mit einer durchdachten IMSA Live-App, Bathurst kündigt erweiterte Timing-Funktionen an - während das 24h-Rennen am Ring bzw. ADAC Nordrhein bzw. Wige meint, dass ein neuer TV Vertrag das Gelbe vom Ei sei. Und MotoGP will uns 21 USD für eine Timing App abknöpfen!

Durch die an Fahrt gewinnenden technischen Möglichkeiten der Rennübertragungen sind völlig neue Konkurrenzsituationen entstanden. Eine etablierte Veranstaltung wie Dakar sieht sich auf einmal mit einem Endurancerennen in Dubai konfrontiert und Schwergewichte wie MotoGP, Formel 1 oder Le Mans bemühen sich in fremden Gewässern zu fischen, denn neue Anhänger zu gewinnen und damit zu wachsen, wird zunehmend schwieriger. Da gräbt man dann schon-Motorsport-Fans bei existierenden Veranstaltungen ab.

Ein weiterer Aspekt ist, dass sowohl die Werbetreibenden als auch die teilnehmenden Marken global auf allen Märkten vertreten sind. Ein Rennen in Australien macht z.B. für Audi oder Aston Martin genauso viel Sinn wie ein Rennen in Amerika, Asien oder Europa. Und noch viel mehr Sinn macht es, wenn es den Veranstaltern gelingt, ein weltweites Publikum zu erreichen.

Der Rolex24 Hashtag war am Sonntagmorgen trending - in Deutschland! Alles richtig gemacht Daytona.

Zusätzlich kommt es den Verantwortlichen zugute, dass es auch den Zuschauern einfacher gemacht wird zueinander zu finden. Wo man früher gut versteckte Special Interest Foren ausfindig machen musste, reicht es heute den richtigen Twitter Hashtag zu kennen.

Die Fahrer, die natürlich auch in einer besonderen Konkurrenzsituation zueinander stehen, haben den Trend als erste erkannt und arbeiten fleissig daran ihre Follower zu bedienen. Als ich 2013 zum ersten Mal die Social Media Aktivitäten des kompletten Le Mans Starterfeldes untersucht habe, war das Thema noch relativ jungfräulich. Heute veröffentlicht der ACO Twitter/Facebook/Homepage aller Teilnehmer mit gelassener Selbstverständlichkeit. Besonders engagierten Fahrern gelingt es ihren Marktwert durch ihre eigene Reichweite nach oben zu kurbeln - im Windschatten von Ken Block, der es allen vorgemacht hat.

Schöne neue Welt, doch sie birgt auch einige Risiken. Denn das Jahr hat nur 52 Wochen und es kommt zwangsläufig zu Überschneidungen. Wem es gelingt, den Fan für die gesamte Saison zu begeistern, der sitzt bei solchen Konflikten in der Pole Position.

Es ist immer noch alles im Fluss und sortiert sich - eine gute Gelegenheit für die Serien, sich zu profilieren. Als Zuschauer steht man nämlich immer noch vor dem Problem, auf Anhieb die richtigen Quellen für den perfekten Renngenuss zu finden. Auch kommen die Zuschauer mit unterschiedlicher Vorbildung, was es den Kommentatoren nicht einfacher macht, den richtigen Informationsgrad zu finden. Merkt man jedesmal erschreckend bei RTL und F1, wobei sich auch die Theorie tapfer hält, dass die es einfach nicht besser wissen.

Was wäre also das optimale Setup? Veranstaltungen müssen zwingend kostenlos (!) und weltweit (!) frei empfänglich sein. Wer das versteht, wird sich durchsetzen und andere verdrängen - und damit die Reichweite in die Höhe schrauben.

Über die hohe Reichweite wird die Vermarktung erzielt, denn für die Sponsoren der Teams und der Serie an sich ist das die einzige Kenngröße, die zählt. Wer hier vorne mit dabei ist, kann die Reklamekosten diktieren!

Wenn die etablierten Serien die Zeichen der Zeit nicht bald erkennen, dann sind sogar Newcomer Serien in der Lage ihnen das Wasser abzugraben. Wenn sie von Anfang an mit dem richtigen Konzept (s.o.) die Zuschauer fesseln und an sich binden. Der Druck auf die Veranstalter wird sich weiter erhöhen, denn Werbetreibende fordern möglichst hohe Reichweiten.

Goldene Zeiten für Motorsport-Zuschauer - auch wenn einige Serien noch hinterherhinken. In diesem Zusammenhang könnte man den N24h TV Vertrag zwar nett finden, aber viel wichtiger sind Stream, Timing und Hintergrundinformationen für eine globale Zuschauerschaft. Und solange es an den essentiellen Grundlagen krankt, sollte man sich nicht mit so etwas nebensächlichem wie TV Rechten aufhalten. Diese nützen nämlich nur einem: demjenigen, der sie verkauft. Sowohl Zuschauer als auch Veranstaltung wäre mit frei und stabil laufendem Stream viel mehr geholfen!

Vor ziemlich genau 3 Jahren habe ich das Thema schon einmal aufgegriffen und die Situation prognostiziert, die wir heute erleben. Inklusive den Essentials, die das 24h-Rennen braucht, um sich international durchzusetzen.

Da steht nichts von neuem TV-Vertrag.

Geoblocking | DigitalGrid | Stream | Hashtag | Prognose | nachgedacht |


Donnerstag, 19. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Was ist besser als eine 500er Vierzylinder 2Takt GP Maschine? Eine 576er Zweitakt! Oder besser gesagt: 99 Stück davon, die man einfach so kaufen kann. Dieses verrückte Projekt hat Eskil Suter auf die Räder gestellt: suter500.com. 195 Zweitakt-PS, 127kg. Shut up and take my money! Oooh, 120.000 Schweizer Franken. Möchte jemand Sponsorfläche kaufen? Ich verspreche auch eine schöne Flugkurve.

Die MotoGP ist in den Kurven schon so schnell geworden, dass bei Abflügen die Fahrer bzw. Mopeds in die Begrenzung knallen können. Deswegen will die Dorna jetzt was unternehmen, um die Kurvengeschwindigkeiten zu senken. Ist meines Wissens das erste Mal, das der Kurvenspeed z.B. durch maximale Reifendimension reduziert werden soll. Bisher war das rein durch den Performancegedanken optimiert worden. Schade eigentlich, dass es am Limit angelangt ist.

Citroen kehrt der WTCC den Rücken und setzt WRC 2016 auch aus. Dabei ist Citroen eine Firma, die keinen Abgasskandal an der Backe hat. Grund ist, um sich auf die WRC in 2017 zu konzentrieren - da gibt es neue, freiere Regeln. Damit bleiben als Teilnehmer der “Tourenwagen Weltmeisterschaft”: Volvo, Lada und Honda. Und wahrscheinlich private Citroens und Chevrolets. Uups.

Der Cayman GT4 Clubsport ist da, wurde gestern auf der LA Autoshow vorgestellt: rennfertige 1.300kg mit 385PS für 165.000 Dollar. In der VLN soll der kleine Feger in einer eigenen Klasse fahren - nach einem Upgrade Kit von Manthey / Raeder. Kann man sich auf der kommenden Essen Motorshow angucken (ab 27.11.).

Wenn Ihr mal einen Ausblick auf die Motorradmodelle des nächsten Jahres werfen wollt.

Romain Dumas sorgt immer wieder für schöne motorsportliche Überraschungen: hat dem Peugeot Werk einen 2008 DKR15+ abgekauft, um damit die Dakar Rallye zu fahren. Ist sein 2. Einsatz bei der Dakar - diesmal geht es durch Bolivien und Argentinien. Beruf: Rennfahrer, Hobby: auch Rennfahrer!

Läuft zwischen IDM und DMSB. Nicht.

Wer erinnert sich noch an die A1 Lückenschluss Planungen? Komisch, bei den Windrädern sind die Politikern mit viel mehr Einsatz bei der Sache, kaum ein Eifelhügel, der noch nicht zugespargelt ist. Liegt es an den Verdienstmöglichkeiten?

Ach der Herr Lewentz. Hat uns schon als Nürburgringminister von seinen Unfähigkeiten überzeugen können und jetzt als Innen- bzw. Terrorminister versucht er es wieder. Und zieht ausgerechnet die Sauerland Gruppe als Erfolgsmodell an.

Aus der Abteilung Dicke Männer im Anzug: Kurt Beck besitzt die Frechheit dem olympischen Komittee vorzuwerfen, es würde den Sport dem Kommerz unterordnen. Wer hat nochmal den Nürburgring geopfert, um sich ein persönliches denk°mal zu bauen? Und wieso sitzt der schwerkranke Mann eigentlich noch an oberster Stelle des öffentlich-rechtlichen Propagandaapparates? Warum kann der nicht einfach in’s Pflegeheim gehen, sich Essen bringen und uns in Ruhe lassen.

Suter | MotoGP | WTCC | Cayman | Dumas | Dakar | Lückenschluss | Lewentz | Beck |


Freitag, 13. November 2015

Übrig Ns vom Freitag.

Wie geht es eigentlich dem Le Mans Gewinner von 1979 aus Immekeppel? Ganz gut wie es aussieht. Wobei cp und dp Motorsport doch ziemlich auseinanderliegen!

Heute und morgen: Rallye Köln-Ahrweiler. Hier die Starterliste.

Für den guten Zweck: Race 4 Friends am Ring und Race of Remembrance in UK.

Ralf Schumacher macht Werbung für Bergheim.

Die gute Nachricht: Schüler der 5.Klasse in Erftstadt bekommen eigene Tablet PC. Die Schlechte: Weder Lehrer noch Bandbreite sind in der Lage damit umzugehen.

Sehr schöner Jeremy McWilliams Podcast.

GP Brasilien steht vor der Tür, da kann man ja mal ein Senna Graffiti anbringen.

Milliarden aus Moskau - Gefahr für Europa? Passend zum Nürburgring-Verkauf ein Feature über den uns überrollenden Rubel vom WDR. Wobei am Ring nach wie vor geheim ist, wer wirklich hinter dem Konsortium steckt.

Eurosport hat ein neues Design. Nicht dass Ihr denkt Ihr hättet das falsche Programm. ;) Sieht gut aus finde ich - frisch, zeitgemäß - so wie man das von Modernisierung erwartet.

Man muss keine Debatte gewinnen, es reicht die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Wird gerade am Beispiel Exxon auseinander dividiert: dort wusste man seit 30 Jahren, dass die Klimaveränderung voranschreitet. Lösung: Zweifel am Klimawandel streuen, damit der eigene Profit nicht gefährdet ist.

Rush läuft am Sonntag 20:15 auf RTL.

LeMans | dpMotorsport | cpAutosport | RallyeKAW | Race4Friends | Remembrance | Bergheim | Erftstadt | McWilliams | Senna | Russland | Eurosport | Exxon | Klimawandel | Rush |


Mittwoch, 11. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

McLaren MP4/4 geht immer.

In Amerika liegt der staatliche Zuschuss für den COTA bei 19,5 Mio USD. Reicht aber nicht, damit die Strecke überleben kann - besonders wenn es ein verregnetes Wochenende war.

Toyota’s Toyoda hat das WRC Projekt von Köln nach Finnland zum Tommi Mäkinen verlagert. Hat - Überraschung! - ordentlich Unruhe reingebracht.

Du weisst, dass die Saison schon wieder vorbei ist, wenn Race of Champions vor der Tür steht. Kommendes Wochenende in London.

Facebook ist stolz auf 8 Milliarden Video Views pro Tag. Stellt sich raus, dass über die Hälfte davon illegale Rips / Uploads sind. Aber wer wird sich schon an so einem Detail stören.

Alex Wurz geht in Rente. Bin schon gespannt, was er dann macht! Wer mit 12 schon BMX Weltmeister war und seine Helme nach wie vor selber designed / lackiert - da können wir sicher sein, dass sein Einsatz und seine Kreativität weiter die Welt bereichern werden.

Wilhelm Hahne mit einem schönen Beitrag zu Anstand und Moral - Eigenschaften, die heute kaum noch jemand zu verteidigen scheint. ADAC, FIFA, DFB, VW, MotoGP - was kommt als nächstes?

Aus dem kleinen Massa wird mal was! Und der Pokal für den Vater der Woche geht natürlich an Felipe!

Der neue 911er kann ja vielleicht alles besser, aber: I have long said that, crazy GT3 versions aside, the 911 is now a car for people who don’t actually want a 911, just the image that goes with it. This new 911 takes that idea and doesn’t so much run with it as sprint off the pitch, out the gate, down the road, over the hills and far away. It is at once the most impressive and least-charming new 911 I have driven in the last 10 years.

Dieter Scharnagl ist verstorben. Er wurde 74 Jahre alt.

Zandvoort möchte die Formel 1 zurückholen.

Video: 24h-Rennen 1986. Genial!

Video: RUF CTR Nordschleife Onboard mit Stefan Roser. Ganz offiziell von RUF hochgeladen. Witziger Zufall, hatte ich nämlich vor kurzem erst hier.

Und dann war da noch die Maschine, die ganze Autos frisst!

McLaren | Toyota | Wurz | MotorKritik | Massa | Porsche | RUFCTR | Scharnagl | Zandvoort | Roser |


Donnerstag, 05. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kennt Ihr diesen Film, wo Ayrton Senna den Honda NSX in Suzuka fährt? Die Schuhe! Aber: starke Aufnahmen. Motorsport Magazine: With three cameras focused on the rev counter, pedal box and the Brazilian’s forward view, the video captures a car completely on its toes, responding perfectly to the champion’s inputs. It’s great viewing and makes you ponder why we don’t see more grand prix drivers let loose on their respective manufacturers’ machinery. Is there a more effective marketing tool than F1? What they say!

Der kleine Priaulx ist auch schon im Autorennsport unterwegs.

Shane Van Gisbergen vorgestellt. Krasser Typ.

In der Formel E wird mit 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Gang gefahren. Interessant - möge das bessere Konzept gewinnen! Jetzt am Wochenende wird in Malaysia gestartet - ist das 2.Rennen der Saison.

Wie ist das eigentlich gelaufen mit den verlorenen Steve McQueen Bildern? Sogar diese Story ist filmreif!

Es gibt eine 24 Hour Race Technology Zeitschrift - passenderweise vom Highpowermedia Verlag.

Ich bin mir nicht sicher, ob Carsten Schumacher die klare Eifelluft gut bekommt. Aber falls er nur Schlagzeilen machen wollte: Mission completed.

Die Dieselgate Lawine droht nicht nur den Motorsport zu überrollen, sondern auch Bereiche, die man im ersten Moment gar nicht so auf dem Schirm hat.

Valentino Rossi’s Versetzung auf den letzten Startplatz ist bestätigt worden. Am Sonntag ab 13:45 ist High Noon - live aus Valencia auf Eurosport 1 das letzte Rennen der Saison: Rossi 312 Punkte, Lorenzo 305 Punkte.

In 8 Tagen ist wieder Rallye Köln-Ahrweiler, hier geht’s zur Webseite.

HondaNSX | Senna | Priaulx | Gisbergen | FormelE | McQueen | Dieselgate | Rossi | MotoGP | RallyeKAW |


Dienstag, 03. November 2015

Übrig Ns vom Dienstag.

Habt Ihr schonmal einen 3-Sitzer Formel 1 gesehen? Hat der René Wolff am Start - war in Mexiko im Einsatz. Cooles Geschoss! Aber wie wird der gekühlt, wenn in den Kühlschächten die Passagiere sitzen?

Die VLN Saison wurde am Samstag mit roter Flagge beendet - ein Symbol für die Zukunft? Wilhelm Hahne hat sich umgeschaut und kann keine positive Prognose abgeben. Frust und Ärger soweit das Auge reicht. Und nicht der Nebel hätte die rote Flagge nötig gemacht - so wie die VLN schreibt - sondern 2 auf Bremsflüssigkeit verunfallte Porsche im Brünnchen.

Keiner der üblichen Jubelartikel über die Nürburgring-Situation, aber trotzdem einige Klopper in diesem Artikel der NZZ: da ist von Neuausrichtung die Rede, obwohl doch einfach alles so wie vorher weitergeführt wird. Oder der Weggang von Rock am Ring wird beheult, obwohl man Lieberberg doch arrogant vom Hof gejagt hat. Die größte Gefahr für Bürgermeister Guido Nisius ist nicht etwa die Privatisierung, sondern die Klagen von JzN und Nexovation. Immerhin haben sie Christoph Schäfer ausgegraben, der den Ring noch nicht in der Talsohle bei seiner Abwärtsfahrt sieht. Das sehe ich allerdings auch so.

Shuhei Nakamoto - der Honda-Boss der MotoGP Einsätze - im HRC Interview. Wenig überraschend ist Marc Marquez völlig unschuldig und ein Sportler ohne Fehl und Tadel. Und Rossi hätte ihn vom Motorrad gekickt und sei dabei an seinen Bremshebel gekommen. Haben die da nicht diese Ausleger zum Schutz dran?

3Sitzer | MotorKritik | Ringverkauf | MotoGP |


Montag, 02. November 2015

Übrig Ns vom Montag.

VLN 10 wurde von einem SP7 Auto gewonnen. Und nicht etwa Uwe Alzen im 4 Stunden Stint, sondern Manuel Metzger, Philipp Eng und ‚Gerwin’ - im Black Falcon 911er. Einen SP7 Gesamtsieg gab es seit 2009 nicht mehr.

Nachdem die VLN jetzt auch das letzte Rennen hinter sich gelassen hat stelle ich fest, dass ich dieses Jahr keinen einzigen Lauf besucht habe.

Beim FIA WEC Lauf in Shanghai am Wochenende war Brendon Hartley’s Qualirunde nur 4 Zehntel langsamer als Lewis Hamilton’s schnellste Rennrunde dieses Jahr in China.

Porsche wurde Langstreckenweltmeister - im 2.Jahr nach Wiedereinstieg. Hatten auch direkt schicke T-Shirt am Start.

Die MotoGP KTM für 2017 hatte ihren ersten Rollout mit Testpilot Alex Hofmann.

Wenn man sieht, wie sehr im Rennsport die Fahrerpersönlichkeiten gegenüber den Hersteller-Marken in den Hintergrund gedrängt werden, der kann sich auch vorstellen, dass in der Zukunft die Rennen mit autonomen Fahrzeugen ausgetragen werden. Die Fahrer sind doch heute auch nur noch zum meinungslosen Roboter verdammt. Doch während die alteingesessenen OEMs noch experimentieren, füttert Tesla den Zentralcomputer mit realen Daten ihrer Kundenautos. So kommt die Erfahrung von 1 Million Meilen pro Tag zusammen!

FIAWEC | MotoGP | Tesla |


Dienstag, 27. Oktober 2015

Marc Marquez: Racer oder einfach respektlos?!

Die Rossi vs Marquez Geschichte vom Sonntag lässt mir keine Ruhe und ich habe mir alles noch einmal im Detail angesehen - vom Start bis zu dem Vorfall in Runde 7.

Und dabei extra nur auf Marquez geachtet - da wurde dann doch einiges klarer!

Für mich steht fest: Marquez hat nicht um eine Position gekämpft oder gar den Rennsieg - ihm ging es einzig und allein darum Rossi aufzuhalten, zu provozieren oder seinen Rhythmus zu zerstören - oder von jedem etwas.

Über die Gründe kann man spekulieren, aber Lorenzo und Marquez sind beide Spanier, das Finale in 2 Wochen findet in Valencia statt und die MotoGP (bzw. 500er WM) sind schon immer sehr spanisch gefärbt. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, wo man überall auf der Welt Repsol (nicht) tanken kann.

Was war ich bisher immer froh, dass die Motorradrennen geradlinig Mann gegen Mann ausgefahren wurden und jetzt - auf dem Höhepunkt einer sensationellen Saison - kommt Marc Marquez und lässt dem Showdown die Luft raus.

Ihr müsst Euch mal anschauen, wie oft und wie gefährlich er Rossi in den 3,5 Runden in die Parade gefahren ist. Und wie er Lorenzo kurz zuvor ohne Gegenangriff hat ziehen lassen.

Wäre es ihm um den Sieg gegangen, wäre er entweder vor Rossi oder hinter ihm gefahren, um die Lücke zu den beiden Vorderen zu schließen. Besonders, weil es erst am Anfang des Rennens war. So hat das Ganze nur unnötig Zeit gekostet. Und genau das sollte es auch!

Im Eifer des Gefechts ist mir das am Sonntag morgen nicht so deutlich aufgefallen, aber im Nachhinein liegt es wie ein offenes Buch vor einem.

Auch den Sturz sehe ich inzwischen differenzierter: das mit dem Knie war nämlich eher ein Reflex - Marquez hat sich vorher angelehnt. Er hat den ersten Kontakt gesucht.

Für mich kommen aber noch zwei weitere Aspekte dazu:

Erstens die Gesundheit.

Das was Marquez da veranstaltet hat, war brandgefährlich. Das ist kein Spaß, wenn man auf dem Operationstisch unter’s Messer kommt. Vor allem, wenn einem bleibende Schäden für den Rest des Lebens begleiten werden. Jeder, der sich mit den Folgen von Motorradunfällen arrangieren muss, weiss wovon ich rede. Rossi hat sich für seine verdammt lange Karriere unglaublich gut gehalten - das soll auch bitte so bleiben! Ganz besonders, wenn es wie im Fall von Marquez um nichts geht.

Der zweite Aspekt: Respekt.

Beziehungsweise das Fehlen von Respekt. Ja, Marc Marquez ist zweifacher MotoGP Weltmeister und ganz sicher auch ein Wunderkind. Aber Valentino Rossi ist eine lebende Legende. Um das mal in’s Verhältnis zu setzen: er ist 2001 500er Weltmeister geworden - vor 14 Jahren. Schaut Euch mal seine damaligen Mitstreiter an. Erinnert Ihr Euch noch an Abe? Gott hab ihn selig. Oder Garry McCoy? So viele Namen - so viele Storys. Damals 2001 hat Rossi 11 von 16 Rennen gewonnen. 500er Zweitakt!! Marc Marquez war gerade mal 8 Jahre alt!

Fast forward zu 2015: nur noch 2 Fahrer können den Titel holen. Lorenzo und Rossi. Und statt die beiden es unter sich ausmachen zu lassen, meint Marc Marquez es sei in Ordnung sich einzumischen.

Nein, ist es nicht.

Im Gegenteil: kein Stil, kein Respekt. Ich habe nichts gegen Marc Marquez - aber ganz ehrlich - und sorry für die Wortwahl: was für ein … (hier Begriff der Wahl einsetzen). Er hat zerstört, was ein Riesenfest hätte werden sollen für alle Motorsportfreunde - ein Finale, wie wir es uns gewünscht haben.

Jetzt liegen die Trümmer am Boden, Rossi hat sogar Bedenken überhaupt in Valencia an den Start zu gehen. Wer kann es ihm verübeln.

Im Netz geht es hoch her, eine Petition zur Aufhebung der Strafe hat schon nach einem Tag 250k Unterstützer. Was ansonsten die anderen Fahrer über den Vorfall denken kann man hier nachlesen. Auch Repsol hat sich eingemischt und wettert heftig gegen Rossi, aber wer meint er sei schon am Bodensatz angekommen, der hat den Kommentar von Edgar Mielke noch nicht gelesen. Sowas unterirdisches ist mir lange nicht mehr unter die Augen gekommen. Mat Oxley holt einen wieder zurück auf festen Boden und um die Sache zu komplettieren sind hier die offiziellen Statements der beiden Piloten.

Es gibt auch viele Leute, die wünschen sich, dass Rossi nach dem Start aus der letzten Reihe in Valencia - ohne unnötig aufgehalten zu werden - nach vorne durchfährt, damit die beiden ungestört die Waffen kreuzen können - sympathische Idee.

Ich hoffe immer noch es wendet sich in letzter Sekunde zum Guten. Ein kräftiger Händedruck und wieder fairer und respektvoller Kampf auf der Strecke. Dann wäre die Motorsport-Welt wieder in Ordnung.

Marc Marquez, es liegt an Dir, wie Du in die Geschichte eingehst: Hero oder Hampelmann.

MotoGP | Marquez | Rossi |


Sonntag, 25. Oktober 2015

Rossi vs Marquez Drama beim Malaysia GP.

Heute morgen wurde der vorletzte MotoGP-Lauf ausgefahren in Malaysia - und schon im im 1.Rennviertel ist das hier passiert - Rossi und Marquez im Kampf um Platz 3:

youtu.be/_2DiV26-jqs

Dem ist allerdings einiges vorausgegangen, denn Rossi fühlte sich schon im letzten GP (Australien) durch Marquez behindert und machte seinen Unmut in einer PK deutlich. Er wirft den beiden Spaniern (Lorenzo, kämpft mit Rossi um den Titel & Marquez, kann nicht mehr Meister werden) vor gemeinsame Sache zu machen.

Im Training hatte Rossi ganz am Ende Lorenzo (beide Yamaha) knapp um Platz 3 geschlagen - Lorenzo hat sich leicht blamiert, als er in den Platz 1 bis 3 Parc Fermé einfahren wollte - er aber nicht durfte. Triumph Moment für Rossi. Dazu kommt, dass er in Reihe 1 startete - Lorenzo in Reihe 2. Rossi braucht tendenziell ein paar Runden, um auf Speed zu kommen - Lorenzo ist ab Meter 1 bei Topspeed.

Soweit die Vorgeschichte. Beim Rennstart hat Rossi alles richtig gemacht, war für seine Verhältnisse schnell unterwegs - vor allem vor Lorenzo. In Runde 2 überholt dieser Rossi und macht Jagd auf die 2 Honda (Pedrosa, überragend schnell an diesem Wochenende und Marquez). Marquez macht öfter Fehler und Lorenzo überholt - ist jetzt Zweiter.

In der 4.Runde schnappt sich Rossi auch Marquez und hat nur noch Pedrosa und Lorenzo vor sich.

Ich mache mir es auch nochmal auf dem Sofa gemütlich und freue mich auf ein Mega-Rennen - in der 4.Runde schon mehr oder weniger alles aussortiert - jetzt geht es darum mit Kondition und Reifen sorgsam umzugehen.

Doch dann kam alles anders.

Marquez wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass Rossi schneller ist. Auch schien er kein Verständnis dafür aufzubringen, dass die beiden einzigen WM Kandidaten - Lorenzo und Rossi vor ihm - es unter sich ausmachen und er vom Logenplatz die beste Aussicht der Welt auf diesen Fight hat.

Und hat einige heftige Harakiri-Aktionen geritten, um an Rossi vorbeizugehen. Was dieser sich natürlich nicht gefallen lassen konnte - so ging das eine Weile hin und her und war auch durchaus unterhaltsam. Aber auch nicht für schwache Nerven! Und vor allem gut für Lorenzo, der sich absetzen konnte.

Rossi sucht sogar den Blickkontakt mit Marquez und macht Handzeichen, bis ihm dann in der 6. (?) Runde der Kragen platzt, er überholt Marquez und lässt ich neben ihm nach außen treiben - siehe Video oben.

Nach dem Rennen wurde entschieden, dass Rossi beim letzten Lauf als Letzter starten muss.

Drama Grande und Einiges lässt sich auf die Heißblütigkeit der beiden zurückführen - aber unter dem Strich unnötig. So eine geile WM, die sich extrem zuspitzt und sensationellen Sport bietet, hat heute eine heftigen Dämpfer erfahren. Sicher nicht das, was alle Beteiligten wollten, aber nicht mehr zu ändern.

Egal, wie heiß sich die Situation zuspitzt: die Fairness sollte nie auf der Strecke bleiben. Ich sehe die Sache neutral 50:50 und hoffe, dass sich Rossi und Marquez bald wieder die Hand geben. Was die beiden auf der Strecke veranstalten ist alles andere als ungefährlich und sollte mit Respekt, aber nicht mit Wut im Bauch ausgetragen werden.

MotoGP | Rossi | Marquez |


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Sensationelles MotoGP Rennen in Australien letztes Wochenende.

Es gibt so ein paar Rennen, die brennen sich in´s Gedächtnis und der letzte MotoGP Lauf war so ein Highlight.

Wenn Ihr es gesehen habt, werdet Ihr mir sicher zustimmen. Und wenn Ihr es verpasst habt, solltet Ihr das UNBEDINGT nachholen, das werdet Ihr nicht bereuen. Da kann kein Krimi mithalten.

Über den Eurosport Player könnt Ihr den Wahnsinn - im positiven Sinne - noch einmal im Original genießen.

Den Eurosport Player habe ich jetzt schon einige Monate am Start und muß sagen, das lohnt sich wirklich. Ob man live dabei sein will oder im Nachhinein Rennen schauen möchte - beides möglich zu einem übersichtlichen Kurs (aktuell 7€ / Monat).

Mit MotoGP und WEC halte ich mich dieses Jahr motorsportlich über Wasser, an der Nordschleife war ich aus diversen Gründen noch nicht.

Ich hoffe der restliche Motorsport besinnt sich wieder zurück zu seinen Wurzeln - weg vom aktuellen Gleichmacher- und Balance-Wahn. Eigentlich sollte man doch von einigermaßen intelligenten Machern erwarten können, dass sie sich den MotoGP Erfolg im Detail anschauen und davon lernen. Bei der DTM z.B. hat man das Gefühl, die schauen sich das an, meinen alles besser zu wissen und machen dann das genaue Gegenteil.

Da kann man nur raten: Aufwachen, bevor es zu spät ist.

MotoGP | PhillipIsland | EurosportPlayer |


Samstag, 26. September 2015

Marc Marquez im Genießer-Onboard-Video.

Red Bull Media hat mal überlegt, wie man am Schönsten eine Fahrt von Marc Marquez einfangen kann.

Ist im Grunde ganz einfach: kein Kommentar, viele & gute Kameras, dazu noch von einem Motorrad begleiten lassen und von außen filmen - fertig. Den Rest macht dann der Marc.

Und das hier ist dabei herausgekommen - ein echtes MotoGP Genießervideo.

Danke an Red Bull für den Aufwand - gerne mehr! - und Salatprynz für´s Finden.

Onboard | Marquez | RedBullMedia |


400 kg, 200PS - Honda Kartwaffe mit MotoGP Motor und Strassenzulassung.

Aus der Reihe - Kleines Auto mit dickem Motor - hat Honda für die IAA mal alle Register gezogen, um zu zeigen, was möglich ist.

Und herausgekommen ist so mit das Schärfste, was wir bisher in dem Bereich gesehen haben: der (die? das?) Honda 2&4 powered by RC213V. Hammer! Bitte sofort in Serie bauen!

Im Grunde genommen ist es das Gixxerkart auf die Spitze getrieben: leichtes Chassis mit fettem Motorradmotor kombinieren. Ob die bei Honda das Problem mit der Ölschmierung (Fliehkräfte) auch so lösen wie der Achim? Der kippt nämlich einfach einen Liter Öl mehr rein. :D

Liebe Hondaleute: darf ich mir den mal ausleihen für einen Miketest? Was soll da schon schiefgehen!?

RC213V | Honda | Gixxerkart |


Dienstag, 21. Juli 2015

DMSB Saga - nächste Runde.

Erstmal zu den Youngtimern.

Das Problem ist anscheinend die Anzahl pro Auslandsrennen einer nationalen Veranstaltung, weil man darf maximal nur 1x im Ausland fahren. Hat die FIA festgelegt - wahrscheinlich um mehr Geld zu verdienen mit internationalen Rennen - und darüber gab es 2012 auch schon mächtig Ärger.

Wie das übrigens Förderung des Motorsports sein soll, ist mir schleierhaft. Denn das sollte die Aufgabe der FIA sein - anstatt die Veranstalter zu schröpfen. Auch wie solche Gesetze (?) in die heutige politische Landschaft der EU mit ihrem gemeinsamen Markt passen soll, ist mir ein Rätsel. Aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht klagt ja mal jemand in Brüssel.

Wie auch immer - die Veranstalter nicht dumm - haben für ihre Teilnehmer Auslandsrennen als Nicht-Wertungsläufe deklariert, damit man wenigstens kostengünstig und abwechselungsreich unterwegs sein kann. Für die Youngtimer also neben Nürburgring und Hockenheim auch Zandvoort, Spa und Zolder - wobei Zandvoort und Zolder im Kalendar klar mit * als Einladungsrennen deklariert sind.

Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.

Weiter zur IDM, bzw. Rüdiger Merdes und seinen Erfahrungen.

Er hat sich jetzt ausführlich und chronologisch gegenüber Günther Wiesinger in der Speedweek geäußert.

Da bekommt man mal Einblicke, wie das so abläuft im deutschen (Motorrad-) Motorsport und die Herren, die sich jetzt gerne mal erklären dürfen sind Christian Schacht und Hermann Tomcyzk. Ich hoffe sie nehmen diese Gelegenheit wahr mit der interessierten Öffentlichkeit einen Dialog zu führen - das ist doch eine tolle Chance.

Alles andere - also klassisches Aussitzen - wird ebendiese interessierte Öffentlichkeit in ihrem Empfinden bestärken, dass die oberste deutsche Motorsportbehörde ein korrupter und verfilzer Haufen arroganter Funktionäre ist.

Wenn Ihr meint ich übertreibe, dann lest Euch mal in der Speedweek die Kommentare durch (unter dem Artikel) - da ist man sich einig und in der Sprache deutlich, dass der DMSB abgeschafft bzw. abgelöst werden muss.

Ein Punkt, der auch dringend der Klärung bedarf, ist die Zuwendung für den Nachwuchs in Höhe von 125.000 USD, die der GP Promotor jährlich an den DMSB überweist. Das Thema hatte ich vor genau 2 Jahren schon einmal und aktuell bringt es der einzige deutsche MotoGP Pilot und Moto2 Weltmeister von 2011 - Stefan Bradl - deutlich zur Sprache:

“Es ist an der Zeit, dass jemand die Wahrheit sagt, auch wenn ich mich beim ADAC und beim DMSB unbeliebt mache. Aber das ist es mir wert, weil ich glaube, ich kann es mir als deutsches Aushängeschild erlauben, einmal auf den Tisch zu hauen und zu sagen, dass wir deutschen Nachwuchs brauchen”, sagt Stefan Bradl am Mittwoch offen gegenüber ‘Motorsport-Total.com’. “Der DMSB und der ADAC sollen sich angesprochen fühlen, denn wenn große Erfolge da sind, stellen sie sich auch vorne hin.”

Was muss eigentlich noch passieren?

Meine Meinung zur Situation:

Im normalen Leben - die Fahrer als Kunden und der DMSB als Dienstleister - wäre diese DMSB Firma längst vom Markt. Nur durch die privilierte Monopolstellung ist solch ein Handeln erst möglich.

Dabei möchte ich gar nicht werten, wer jetzt im Recht ist und wer nicht - man muss immer beide Seiten anhören. Was ich konkret am DMSB kritisiere ist die Intransparenz und das Nicht-Reagieren auf lautstark vorgebrachte Kritik. Und durch die großen Kreise, die das aktuell zieht, wird der Motorsport in Deutschland durch diesen fehlenden Dialog beschädigt.

DMSB | Schacht | Tomcyzk | Bradl | Youngtimer | Merdes |


Sonntag, 31. Mai 2015

Das MotoGP Rennen heute war wieder richtig gut.

Ich kann den Eurosport Player nur empfehlen. Kostet im Abo z.B. für iPad 6€ im Monat und man kann sich auch bequem noch nachträglich Beiträge ansehen - hab ich mit den Qualifyings gemacht.

Und dann ist es auch egal, ob etwas in Eurosport 1 oder 2 läuft. Airplay vom iPad auf den Fernseher läuft auch gut - von daher ist es relativ egal, dass das Abo nur für ein Gerät gilt.

Wird mir sicher auch noch beim großen Le Mans Wochenende gute Dienste leisten! :D

Eurosport | MotoGP |


Samstag, 18. April 2015

Habt Ihr Marc Márquez beim Austin Moto GP Qualifying gesehen?

Wenn nicht ist nicht schlimm, denn es gibt das Highlight zum Nachlesen.

Zum Nachlesen? Racing in Worte zu packen ist kein einfaches Unterfangen, aber Mat Oxley hat es hier geschafft:

122 seconds in the life of Marc Márquez.

Wow, ein Bericht zum Genießen und Mitfiebern - dabei geht’s da nur um die Startposition für’s Rennen.

Hier sieht man die Szene als Marc durch die Boxen sprintet und hier ein paar seiner Stunts auf dem Bike.

Was für ein Vollgastier!

Tags: MotoGP | Márquez | Austin | Oxley | MotorsportMagazine |


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 14. Februar 2014

Was kommt 2014 auf uns zu in der MotoGP?

Nützliche Zusammenfassung von Jalopnik:

“In what seems like a major overhaul, the championship will be experimenting with a two tier system a la LeMans (..)”

Rumors have it that if Valentino does not return to winning ways he might finally retire, and as sad as that might be the current crop of riders has plenty of talent to replace him, after all he is the oldest rider on the grid.

Ich hoffe ValeYellow46 kann nochmal so richtig auftrumpfen!

Tags: ValeYellow46 | MotoGP


Freitag, 08. November 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 20. Oktober 2013

Übrig Ns vom Sonntag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Tag: ÜbrigNs


Samstag, 19. Oktober 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 18. Juli 2013

´2,75 Millionen Dollar. Was ist damit geschehen, Herr Stuck, Herr Tomczyk?´

Stellt sich raus, der DMSB hat jährlich 125.000 Dollar für Nachwuchsförderung bekommen vom GP Promoter bekommen. Und ab hier verläuft sich die Spur von dem Geld.

Da gab’s - auch in der Speedweek - kürzlich einen interessanten Brief von Joachim Hüssner. Dessen Sohn Nico ist in den Förderkader berufen worden mit dem wohl klingenden Namen DMSB Deutsches Road Racing Junior Team.

Und wie sah die Förderung aus? Mussten Aufkleber aufpappen und haben nichtmal die Lizenzgebühren erlassen bekommen. Das müsst Ihr Euch mal durchlesen, un-glaub-lich.

Ich frag mich sowieso, was die mit den ganzen Lizenzgebühren machen. Versickert alles in diesem ehrenwerten, gemeinnützigen (!) Verein.

Tags: DMSB | Tomczyk | Stuck | Förderkader | Juniorteam


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 02. Dezember 2011

MotoGP @ Sachsenring: läuft!

Während am Ring die Auflösungserscheinungen in Lichtgeschwindigkeit ablaufen, hängt sich der Sachsenring zusammen mit dem ADAC rein, um den MotoGP zu halten.

Scheint geklappt zu haben - die haben noch richtig Benzin im Blut die Ossis. Und das mein ich ausdrücklich mit allem mir zur Verfügung stehenden Respekt!

Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, daß ich mal auf die Sachsenringer neidisch würde vom Ring aus, ich hätte ihm einen kräftigen Vogel gezeigt. Aber damals konnte man ja noch nicht ahnen, daß die den Schwachfug wirklich durchziehen.


Mittwoch, 26. Oktober 2011

34 über 58.

Der Tod von Marco Simoncelli in den ersten Runden des Sepang MotoGP schockte die Sportwelt und ging rund wie ein Lauffeuer. Ich hab das Rennen nicht verfolgt, also auch keine Bilder gesehen und im Nachhinein absichtlich nur das Nötigste gesehen und gelesen.

Dieser Text hier ist die Ausnahme, da hab ich jeden Buchstaben inhaliert: Kevin Schwantz über Marco Simoncelli.


Mittwoch, 27. Januar 2010

Silverstone wird umgebaut, man gönnt sich eine "Arena". Die Auslaufzonen werden vergrößert, denn in Zukunft möchte man sowohl MotoGP als auch Formel 1 Rennen austragen. Das Ganze wird mit Fingerspitzengefühl umgesetzt: We’re keeping all the old heritage bits, but is it a shame that something like Bridge won’t be used? It will still exist, and we can still use it as [part of] a classic circuit. In terms of moving with the times it’s the right thing to do, and it’s also good to have something new for people to race on."
Die Kosten sind nicht ohne, bisher wurden 7 Mio. englische Pfund verbuddelt.
Sonntag, 11. Oktober 2009

Ein zweites Moto2 GP Bike (neben Eskil Suter) ist fertig, Steve und Lester Harris aus Hertford in der Nähe von London haben es vorgestellt und warten auf Bestellungen. Die zwei Harris-Brüder sind wirklich spezial, sie widmen ihr Leben dem Motorradrennsport. Während meines Studiums im Nachbarort Hatfield - ebenfalls in der Grafschaft Hertfordshire - hab ich deren Werkstatt öfter besucht und die Harris Magnum war der Stand der Dinge. Was hab ich Augen gemacht, als ich zusehen durfte, wie aus einem Stück Alublech eine Bananenschwinge für ein GP-Motorrad geworden ist. Jean Emmett und Neil Hodgson sind seinerzeit für Harris sogar in der 500er WM gefahren.
Schwer beeindruckend, daß die beiden Brüder - seit 37 Jahren im Geschäft!! - immer noch voller Tatendrang zu neuen Ufern aufbrechen.
Freitag, 25. September 2009

In Imola haben die Superbike Piloten gestreikt, weil die Strecke von der WTCC Veranstaltung noch total eingesaut war. Tom Sykes stürzte in den ersten Minuten und hat sich die Ferse gebrochen. Erst spät um 17:45 Uhr konnte dann das Freie Training erneut starten, nachdem die Strecke gereinigt war.


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