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Mittwoch, 13. Juni 2018

Neues 4K Apple TV angeschafft für Le Mans.

Die Vorbereitungen für Le Mans laufen, aber eine Sache fehlte mir noch: der große Fernseher ist am Start und die Le Mans App für das Streaming geladen - jetzt geht es darum die beiden zu verbinden.

Mein Tool der Wahl heißt schon seit Jahren Apple TV, aber ich wollte der Familie nicht die Box aus dem Wohnzimmer klauen - also bleibt nur ein zweites zu bestellen. Was ich sowieso machen wollte für den Fernseher in der Küche.

Es gibt inzwischen 3 verschiedene: die alte (159 € / 32 GB) und die neue Version als 4K mit 32 GB (199 €) und 64 GB (219 €).

Erst dachte ich die alte reicht, weil die schon lange bei uns im Einsatz ist und gut funktioniert. Ist aber dann doch die neue geworden (32 GB) - und das war gut so!

Gestern bestellt und heute angekommen:

Mike Frison / renn.tv

Verpackung und Inbetriebnahme wie immer bei Apple top - man braucht zur Installation nur sein iPhone in die Nähe halten und dann werden alle nötigen Daten für das Netzwerk übertragen. Keine 5 Minuten nach Auspacken lief schon Red Bull TV mit der WRC Zusammenfassung aus Italien!

Die neue Fernbedienung ist Mega:

Mike Frison / renn.tv

Der obere Teil ist zu bedienen wie ein Touchpad und mit Draufdrücken bekommt man einen Mausklick. Der interne Akku wird per Lightening Kabel aufgeladen - und es liegt auch ein neues Kabel dabei. Kann man immer gut gebrauchen.

Die Apps sind nicht vorgeladen wie bei der Vorgängerversion - man hat jetzt einen eigenen Appstore mit den üblichen Verdächtigen (Netflix, Amazon Prime, Youtube, Red Bull TV, usw.). Aber - und das ist neu - auch Spiele und andere Anwendungen. Die allerdings teilweise Geld kosten - eh klar. Der Vorteil - auch für die kostenlosen Angebote: es ist nicht nur einfach ein Stream, sondern man hat auch zusätzliche Funktionen, je nachdem was die App-Entwickler einprogrammiert haben. Da öffnen sich neue Welten für den Fernseher.

Gewohnt zuverlässig läuft das Streaming von einem iPhone oder iPad aus - und das ist eigentlich das, was ich für Le Mans brauche: die App im iPhone geladen und den Stream per Knopfdruck an das Apple TV schicken. Und schon läuft der Inhalt in HD auf dem Fernseher.

Die Box hat auch eine stärkere CPU - merkt man gut. Alles schön flüssig und intuitiv.

Vielleicht spielt ja der ein oder andere mit dem Gedanken sich auch eine Box zuzulegen - ich kann nur sagen es lohnt sich - bin ziemlich begeistert. Auch im Vergleich zum Vorgängermodell.

AppleTV | Streaming | LeMans |


Donnerstag, 08. Februar 2018

Scott Tucker hat auch einen Auftritt in Dirty Money von Netflix.

Die Netflix “Dirty Money” Serie hat gleich in ihrer zweiten Folge noch einen interessanten Beitrag. Es geht um Scott Tucker, der sich dank seines Kleinkredite-Geschäfts seine Renn-Abenteuer finanzieren konnte.

Er konnte mit seinem Team Level 5 Motorsport einige große Erfolge feiern und war auch in der LMP2 in Le Mans am Start.

Die Folge geht passend los mit einer Onboardaufnahme vom Nürburgring - Anfahrt Dunlopkehre. Zufälle gibt’s.

Jedenfalls hat der Herr Tucker sich eine raffinierte? diabolische? Methode ausgedacht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kleinkredite - also so in der Region von 500 $ - werden nur von denen benötigt, die wirklich alle ihre Reserven aufgebraucht haben. Das Geld rettet sie dann in den nächsten Monat. Scott Tucker hat dann monatlich immer einen Betrag zurückgebucht und die Leute glaubten - wenig überraschend - das sei Zins und Tilgung. In Wirklichkeit war es eine “Service Gebühr”, um den Kredit von einem Monat in den nächsten zu tragen. Das ist natürlich erst aufgefallen, als den Leuten immer noch Geld abgebucht wurde, obwohl sie von der Summe her den Kredit längst abgelöst haben müssten.

Nach den Onboards zeigen sie Aufnahmen, wie die gepfändeten Rennautos bei den Tuckers aus der Garage der Luxusvilla gezogen werden.

Berührungspunkte zu Fefe - der mich vor über 8 Jahren motiviert hat diesen Blog hier zu starten (s. renn.tv/1) - gibt es ja eher selten, aber die Neflix Dirty Money Serie ist so ein Fall.

Inzwischen ist Scott Tucker verurteilt: 16 Jahre und 8 Monate. Seine Geschäfte hatten zu ihrem Höhepunkt ein Volumen von 3,5 Milliarden Dollar und 4,5 Millionen betroffenen Kreditnehmern.

Tucker | Netflix | Fefe |


Mittwoch, 07. Februar 2018

Die Amis machen uns ordentlich was vor bei Dieselgate.

Nicht nur was die tatsächliche Strafverfolgung angeht: die waren nach 9 Monaten mit allem durch - hier werden immer noch ab und zu Büros durchsucht. Nach 2,5 Jahren.

Aber nicht nur die gemütliche Strafverfolgung - auch bei der Berichterstattung schaut Europa bzw. Deutschland tatenlos zu: Ob Jack Ewing’s Buch oder die Netflix Doku Dirty Money - so etwas werden wir von hier aus nicht erleben.

Und es geht weiter: es ist eine amerikanische Kanzlei, die fest an der Sammelklage Barrikade rüttelt.

Und dieser Artikel wurde frisch veröffentlicht - von einem New Yorker Verlag - der detailliert das Geschehene bisher aufbereitet und trotz der enormen Komplexität den Gesamtüberblick nicht verliert. Ja, ein langer Artikel - lässt sich wohl nicht vermeiden - und absolut lesenswert:

How VW Paid $25 Billion for Dieselgate — And Got Off Easy.

Dieselgate | ProPublica | Parloff | Myright |


Mittwoch, 31. Januar 2018

Netflix: Dirty Money. Die Verfilmung von Volkswagen Dieselgate.

Zumindest die Entwicklungen bis zu dem heutigen Zeitpunkt - ich hatte es schon angekündigt.

Folge 1 der 6-teiligen Serie dreht sich komplett um VW und den Abgasskandal - und das in einer Detailtiefe, die wir bisher so noch nicht gesehen haben.

Interessant, dass ein privater Anbieter aus Amerika dazu besser in der Lage ist, als das Fernsehen hierzulande. Der NDR bemüht sich, aber als Anstalt des Landes Niedersachsen, die 25% an VW halten, kann man eine Befangenheit schlecht ausschließen.

Jack Ewing - der Autor von Faster, Higher, Farther - kommt in der Netflix-Folge nicht nur ausführlich zu Wort. Wenn er eine Fortsetzung seines Buches schreiben würde, die dann verfilmt würde - das wäre eine gute Zusammenfassung für die Folge.

Viele Beteiligten kommen ausführlich zu Wort bzw. werden thematisiert, sogar Zeugenaussagen werden im Original verarbeitet:

  • Walter Groth (war auch schon in Faster, Higher, Farther)
  • John German - ICCT
  • Arvind Thiruvengadam - WVU
  • Stuart Johnson - VWOA - Head of Engineering & Environmental Office
  • Alberto Ayala - Deputy Exec Officer - CARB
  • Frank Tuch - VW Quality (2010 - 2016)

… und:

  • Dr. Jacob McDonald - Lovelace Research Institute

Das ist der Leiter des Institut's für den Affenversuch - das Thema, das seit Freitag die Nachrichten rauf und runter läuft. Nur Netflix wird nie erwähnt - warum nicht?

Sie haben sich sogar viel Mühe gegeben, die Szenerie des Laboraufbaus wiederzugeben (nachzustellen?):

Mike Frison / renn.tv

Wir sitzen hier in Deutschland mittendrin in diesem Erdbeben - tuen aber irgendwie so, als würde es garnicht stattfinden. Besonders als Motorsportfans - wo die Marken Porsche, Audi, VW, Seat, Skoda, Lamborghini und Bentley energisch vertreten sind bzw. waren - sind wir direkt und massiv betroffen von den Ausläufern. Auch wenn schon vom höchsten deutschen Motorsportfunktionär versucht wird, die Tatsachen im Nachhinein abzufälschen.

Im Film ist davon die Rede, dass Martin Winterkorn von seinem Amt entbunden ist. Nicht erwähnt wurde, dass er immer noch 3.000 Euro täglich (!) als Gehalt einstreicht - zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört.

Netflix | Volkswagen | Dieselgate | Ewing | Ayala | Winterkorn |


Samstag, 13. Januar 2018

Neue Netflix Doku ab 26. Jan.: Dirty Money.

Inklusive VW´s Dieselgate.




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