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Montag, 18. Juni 2018

Dieselgate Daily: Audi Boss Rupert Stadler im Gefängnis.

Das gibt der kurzfristig einberufenen VW Aufsichtsratssitzung heute (!) sicher zusätzliche Würze.

Rupert Stadler ist nicht nur langjähriger Audi Chef, sondern ebenso lange Mitglied des 8-köpfigen Vorstandes der Volkswagen AG.

Ob Wolfgang Hatz jetzt seinem Kollegen im Knast zeigt wo alles ist?

Bayern München's Aufsichtsrat hat jedenfalls jetzt schon eine bemerkenswerte Gefängnis-Erfahrungs-Quote.

Und für Wolfgang Porsche auch ein Wechselbad der Gefühle: gestern noch Le Mans GTE Sieg (PRO + AM) - und heutige direkt schon wieder dieses lästige Dieselthema.

Leider bekommt man in Deutschland von allen Medien nur die 1.000ste gleiche Nachricht, für eine Einordnung muss man das Ausland - z.B. die Schweiz oder NYT / Jack Ewing - bemühen:

Audi-Chef Rupert Stadler ist ein wahrer Überlebenskünstler. Der 55-Jährige konnte seinen Posten behalten, obwohl die Ingoldstädter VW-Tochter als Keimzelle des Diesel-Skandals um manipulierte Abgaswerte gilt, die Aufklärung bei Audi nur mässig schnell voranging und in den Medien immer wieder haarsträubende Berichte über das Verhalten von Stadler und vom Management auftauchten. Selbst die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft München II Stadler seit dem 30. Mai als Beschuldigten führt und ihm sowie einem weiteren Vorstand «Betrug» und «mittelbare Falschbeurkundung» vorwirft, veranlasste den VW-Aufsichtsrat sowie die Familien Porsche und Piëch nicht, ihn abzusetzen. Die beiden Familien sind die Mehrheitseigner des VW-Konzerns. Eine Entlassung soll laut Medienberichten erstaunlicherweise jedenfalls nicht unmittelbar angestanden haben.

Jack Ewing bestätigt übrigens auch, dass Leonardo di Caprio an einem Dieselgatefilm arbeitet. Der Stoff wird ihm so schnell nicht ausgehen.

Und ich frage mich auch, ob Dieter Zetsche jetzt nervös wird, wenn es an der Haustür klingelt?

Ach ja: das Internet wird natürlich kreativ.

Dieselgate | Stadler | Gefängnis |


Mittwoch, 13. Juni 2018

Le Mans 24h Essential Links 2018.

Hier wieder meine Linkliste mit allem, was man für Le Mans braucht. Wer noch etwas ergänzen bzw. korrigieren möchte: immer her damit!

Le Mans 24h Essential Links 2018 / Mike Frison / renn.tv

Dieses Jahr gibt es einen kleinen Event in Immekeppel bei dp Motorsport - dort wird man mich ab Freitag nachmittag finden. Im Forum gibt es einen Thread dazu - nächstes Jahr feiert der privat eingesetzte Porsche Le Mans Gesamtsieger, der von dp Motorsport in genau dieser Halle in Immekeppel entwickelt wurde, runden Geburtstag!

Kurze URL: renn.tv/go/lemans

Offizielle Veranstalter Links:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Manufacturer / Team Streaming

News:

Misc:

… to be continued …

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Donnerstag, 07. Juni 2018

Porsche neuer Titelsponsor der SimRacing Trophy.

Aus dem Pressetext:

Porsche erweitert die Partnerschaft mit den Organisatoren der ADAC SimRacing Expo: Der prestigeträchtige eSports-Einzelwettbewerb trägt in diesem Jahr den Namen des Zuffenhausener Sportwagenherstellers – Porsche SimRacing Trophy.

Schöner Erfolg für den unermüdlichen Marc Hennerici. Wenn man mal zurückdenkt, dann liegen die Anfänge in seiner GT-4 Trophy, die 2004 im N-Forum das Licht der Welt erblickt hat.


Zu dem Video des LMP1+ von Porsche auf der Nordschleife gibt es noch zwei andere Aufnahmen hier und hier.


Mittwoch, 06. Juni 2018

Porsche und Timo Bernhard waren mit dem 919 Evo auf der Nordschleife.

Aber nicht für Demorunden, sondern für einen ernsthaften Rekordversuch (kurzes Video).

Das waren bisher nur Testfahrten, die nehmen die Sache ernst.

Wird aber vorher wohl nicht angekündigt, das handhaben die so wie in Spa. Ist nicht ohne und kann immer was schiefgehen.

Das wird dann für Mercedes eher schwer mit einem frisierten LMP1 mitzuhalten.

Porsche | 919Evo | Rundenrekord |


Samstag, 02. Juni 2018

Der Frikadelli-Porsche bekommt Konkurrenz bei den fleischernen 911ern.

UPDATE:

Mit passender Old School Boxendeko dazu!


Freitag, 01. Juni 2018

Aktuell keine Porsche bestellbar.

Ältere Porsche-Modelle sind gerne schonmal rar, d.h. selbst wenn man möchte und das nötige Budget zusammen hat, kann man keinen bekommen.

Aktuell trifft das sogar auf neue Fahrzeuge zu.

Geht man im Konfigurator zu den 911ern …

porsche.com/germany/modelstart/all/?modelrange=911

… dann steht dort bei allen Varianten:

Dieses Modell ist aktuell nicht als frei konfigurierbarer Neuwagen erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse bezüglich konfigurierbarer Neuwagen, verfügbarer Bestandsfahrzeuge und jungen Gebrauchtfahrzeugen an Ihr Porsche Zentrum.

Dasselbe Bild bei allen anderen Porsche Modellen - also 718, Panamera, Macan und Cayenne.

Sieht aus wie ein Aprilscherz, wir haben aber den 1.6. und nicht den 1.4. Ist also ziemlich ernst und wirklich aktuell bei allen Modellen. Oder ist da in der IT etwas schiefgelaufen?

Die FAZ spekuliert:

Porsche stellt Verkauf von Neuwagen ein

… wegen Problemen mit dem Abgas. Also nicht nur Diesel, sondern ALLE Fahrzeuge.

Klingt nicht so überzeugend, weil WLTP doch erst ab 1.9.2018 verpflichtend ist. Porsche selber hüllt sich (noch) in Schweigen, was erstaunlich ist, weil man ja nicht davon ausgehen kann, dass so eine radikale Maßnahme verheimlicht werden könnte.

In Deutschland verkauft Porsche pro Jahr etwa 30.000 Fahrzeuge - ob auch andere Länder von der aktuellen Einschränkung betroffen sind? Ja - sind sie, z.B. UK:

This model is currently not available for configuration as a new order. Please contact your preferred Porsche Centre for availability.

… oder Spanien:

Actualmente, este modelo no está disponible para su configuración como vehículo nuevo. Para más información sobre vehículos en stock y/o de re-estreno, le rogamos que se ponga en contacto con su Centro Oficial Porsche.

oder Italien:

Il modello selezionato non è temporaneamente disponibile per essere configurato come vettura nuova. Tuttavia è ancora visibile nel Car Configurator. Nel caso fosse interessato a vetture in pronta consegna o a un usato recente, la invitiamo a rivolgersi al suo Centro Porsche di fiducia.

Allerdings nicht in Frankreich.

Jedenfalls scheint ein größeres Problem dahinter zu stecken.

UPDATE:

In Frankreich jetzt auch:

En raison d’une révision des modèles à venir, le modèle que vous avez sélectionné n’est temporairement pas disponible comme véhicule neuf configurable. Nous aimerions cependant vous donner la possibilité de continuer à visualiser ce modèle dans le Car Configurator. Veuillez vous adresser à votre Centre Porsche pour connaître les véhicules en stock et les véhicules d’occasion récents.

Porsche | WLTP | Abgas |


Mittwoch, 23. Mai 2018

Porsche Rückruf - Räder und Achsen können abfallen.

Betrifft glücklicherweise nur 1.700 (Spielzeug-) Einheiten.

Mike Frison / renn.tv
Montag, 21. Mai 2018

Besuch bei der Formel E und dem Berlin Grand Prix.

So eine Email hat man auch nicht alle Tage im Posteingang und beinahe hätte ich sie sogar in den Spam-Ordner verschoben:

Wir laden Sie herzlich ein zum Formel E Berlin E-Prix, auf dem Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, am 18. und 19. Mai 2018. Bitte geben Sie uns zeitnah eine Rückmeldung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Wo ist der Haken? Die Mail kam mit freundlichen Grüßen aus Zuffenhausen - von Porsche und wie sich rausstellte völlig hakenlos. Im Gegenteil.

Aber wieso Porsche? Die fahren doch noch nicht in der Formel E mit? Kommen auch nicht nächste Saison, sondern erst übernächste!?

Egal - dachte ich mir - ich werde es in Berlin schon rausfinden - schauen wir uns den Spaß einmal an. Wobei ich das 24h-Rennen noch halb in den Knochen hatte (Do, Fr, Sa) und außerdem am Donnerstag noch Hondas in allen Gewichtsklassen durch die Gegend scheuchen durfte.

Und nachdem ich am Ring viel gelaufen und in Erlensee viel gefahren war, durfte ich in Berlin mal Passagier spielen. Ein Panamera Turbo S stand zur Abholung bereit und wie es sich gehört für einen Formel E Event gleich in der Hybrid Version:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Blenden wir mal für einen Augenblick die Kostenseite aus - das ist schon ein schwer beeindruckendes Automobil, wenn man mal die Gelegenheit hat in einem mitzufahren. Hat auch eine erwähnenswerte elektrische Reichweite von 40–50 km mit voller Batterie, die immerhin 14 kWh Energie bevorratet. Kann man extern laden (Plug-In) und lädt sich auch während der Fahrt relativ fix auf. Und Rekuperation gibt es auch.

Wisst Ihr noch die Porsche-Austellung in Berlin, die ich im Blog hatte? Das hätte ich damals beim Schreiben auch nicht gedacht, dass ich mir das selber anschauen könnte, aber es war unser erster Programmpunkt.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das ist der Bugatti-Motor. Der hat nicht einen, sondern 2 dicke Turbos:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Pro Seite!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Also insgesamt vier ausgewachsene Aufpuster - das ist doch mal Boost.

Ist eine witzige Ausstellung, aber nur noch diesen Monat. Der Grund für die Austellung:

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356–001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer Marke, die seit 70 Jahren weit mehr als nur Automobile produziert.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der Mission E war auch da:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und wie man sieht hat der Wagen sogar schon Patina:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und ein Easter Egg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und dicke 22-Zöller:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Mark Webber war vor Ort:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und hat erzählt, dass er kürzlich auch schon Mission E gefahren ist.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Hier ist Mark’s Bericht inklusive Video!

Rod Chong probiert eine Virtual Reality Brille aus, mit der man sich das Antriebssystem im Panamera Hybrid erklären lassen kann:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Rod kannte ich von früher, als er noch bei Speedhunters / EA war - da hat er mir mal die Gelegenheit gegeben die Situation am Nürburgring zu erklären. Das war 2012 - kleine Welt! Und schön sich mal in echt zu treffen.

Am nächsten Tag war aber dann Rennstrecke angesagt - bzw. Flugplatz Tempelhof:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sogar ein klitzekleiner Hinweis auf Porsche war zu finden:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Außerhalb des Geländes haben die Berliner eine riesengroße Ovalbahn, auf der sie mit allem möglichem rollenden Gerät unterwegs waren - sowas würde ich mir für zuhause auch wünschen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Als ich relativ früh morgens ankam, war es noch ruhig:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sollte sich aber bald ändern - später waren die Eventflächen, das Fahrerlager und die Tribünen rappelvoll:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Denn alle waren gekommen, um die Formel E zu sehen - mitten in der Stadt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Eigentlich wollte ich mit dem Gehörschutz einen Gag machen - hatte ich mir zuhause schon überlegt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber dann habe ich Zuschauer mit Ohrstopfen gesehen und wurde stutzig. Und tatsächlich - die Autos sind ziemlich laut. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben - eine Mischung aus Zischen und Pfeifen - aber alles andere als leise. Und dazu die Boxen mit Kommentar und Musik - die waren so laut, dass ich echt froh war den Hörschutz dabei zu haben. Die sind übrigens Maßanfertigung und super komfortabel - da wollte ich mal einen eigenen Artikel drüber schreiben - watch this space.

Bei den Zuschauern sind einige Pros dabei - dieser hier hat schon jedes Rennen in Berlin besucht und konnte mir Anfänger alles beantworten. Und er hatte einige Utensilien, die noch auf ein Autogramm warteten.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber auch sonst gab es viel zu sehen und zu entdecken, selbst der Nürburgring hat sich eingeschlichen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der schicke Audi aus der virtuellen Rennwelt - in der Realität angekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die Official Cars ungewohnt, aber elektrisch:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Skurril den Maibaum erklärt zu bekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und den Naschtisch bei den VIPs versteckt in der Dunkelkammer:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Viele Anbieter haben die Gelegenheit genutzt sich in dem Umfeld zu präsentieren, z.B. dieses witzige Unimoke Fahrrad:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sind Berliner

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und konnte man auch probefahren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Wie man so einiges fahren konnte. Für Kinder:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Erwachsene:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das mit der Kartbahn zeigt mal wieder, wie unsinnig und kurzsichtig die ganzen fixen Installationen am Ring sind mit ihrem riesigen Investionsvolumen. Heutzutage baut man sowas temporär dort, wo es gebraucht wird.

Hier wurde auch ein Fahrer gesucht, aber bei dem Einsatzgebiet bin ich mir nicht so ganz sicher:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Seit dem StreetScooter bin ich ja DHL Fan - es ist sehr beeindruckend eine so große Firma zu sehen, die es schafft Innovationen zu entdecken, zu fördern und auf den Markt zu bringen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die hatten dort auch ein neues Lastenrad in Kooperation mit einem holländischen Hersteller und ich muss ja alles Mobile auszuprobieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die T-Shirt Farbe passt ja schonmal. Muss ich mir merken, falls ich mal auf Jobsuche bin!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Oh oh - Mellowboard - Pulsschlagverdopplung!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich erkläre das mal: mein Ideal der mobilen Fortbewegung ist ein elektrisches Skateboard, weil es klein, schnell und trotzdem ausdauernd ist. Das Problem: die Dinger sind noch sauteuer und man braucht ein paar Skills, um am Zielort und nicht im Spital anzukommen. Auf meinem Weihnachtswunschzettel vor ein paar Jahren stand ein kleines Pennyboard, das ich auch bekommen habe. Und mit dem ich seitdem mehr oder weniger erfolgreich übe. Und darauf warte, dass die elektrischen Versionen im Preis fallen. Oder ich vielleicht mal irgendwo ein elektrisches Skateboard ausprobieren kann.

Und da ist dann auf einmal dieser Mellow-Stand vor mir - da war klar: jetzt wird es ernst!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding ist der Hit - Johannes Schewe, Gründer und CEO - hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und dann bin ich tatsächlich gefahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding geht stramm zur Sache, traut man dem kleinen Apparat nicht zu. Jedenfalls schneller, als es für mich vernünftig wäre. Da waren andere sicherer unterwegs und haben direkt mal das Aufgabengebiet erweitert:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Danke Johannes für die geduldigen Erklärungen - ich bin jetzt Fan:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Leider richtig teuer das gute Stück mit knapp 2.000 € - aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es sein Geld wert ist. Super hochwertig und durchdacht, läuft fast unhörbar leise mit Direktantrieb - genau mein Fall, ich fürchte ich muss das haben.

Zurück beim Sport war Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg oft umlagert und beliebtes Selfie-Opfer. Das war ziemlich lustig, denn er schnappt sich dann immer das Handy der Jagenden und macht das Foto selber - ich schätze er hat rausgefunden, dass das dann schneller geht und ist ja auch ganz cool zu wissen, dass er das Foto gemacht hat:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Zwei Monegassen unter sich:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Selbst El Presidente gab sich die Ehre - der Stellenwert der Formel E ist überall zu spüren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico war aber nicht nur zum Gucken da, denn das Generation 2 Auto …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… wurde zum ersten Mal fahrend ausgeführt - von Nico Rosberg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico hat die Ausfahrt schon verarbeitet in seinem Vlog - passend zum Porsche Bezug startet die Sequenz bei 9:11:

youtu.be/XyxVnW-YBKM?t=9m11s

Von der Formula E Orga gibt es auch ein Video dazu.

Spannend auch das Roborace Projekt - hatte ich ja schon öfter hier im Blog.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Jetzt war die Gelegenheit alles erklärt zu bekommen …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Timo hat sich die Mühe gemacht:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Team ist gut im Stress alles fertig zu bekommen. Das Problem sei dabei nichtmal die Schwierigkeit der einzelnen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr alles zusammenzufügen und Kontrolle über die Komplexität zu erhalten.

Sie hatten in Berlin einen kleinen Wettbewerb, wo auf der Strecke zwei Teams gegeneinander angetreten sind. Ich dachte immer, die Autos würden mit AI gesteuert, aber es sind vielmehr Algorithmen, die von konkurrierenden Teams unterschiedlich umgesetzt werden. Am Ende fährt das Auto aber nach wie vor autonom, es wird also nicht einfach nur die Strecke einprogrammiert.

Und da es Traditionen zu wahren gilt, gab es wie beim Hondafahren auch in Berlin einen schönen Stickertausch - diesmal mit Roborace-Rod:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Daniel Abt hatte beim deutschen Heimspiel eine große Fangemeinde:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… konnte nach Pole auch das Rennen für sich entscheiden. Es wurde sogar ein Audi-Doppelsieg.

Hier sind die Race-Highlights im Video:

youtu.be/X_A-cUtbgSQ

André Lotterer hätte ich es auch gegönnt …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… aber er kämpft noch weiter nach vorne zu kommen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der André ist ein gutes Stichwort, denn beim Abendessen mit den Porscheleuten kamen wir auch auf die Rekordrunde in Spa zu sprechen. Da ist nämlich nicht nur das Auto am Limit, sondern auch der Fahrer. Die hatten alle mächtig Respekt vor der Nummer, es stehen ab und zu immerhin 5G auf der Fliehkräfteuhr. Leider können wir auf das Onboardvideo lange warten: keine Kamera im Auto.

Pikes Peak war für den Chef–919 übrigens auch im Gespräch - eh klar. Aber das ist inzwischen konzernintern schon besetzt - schade.

Und extra zur Gestaltung meiner eleganten Übergänge war Maren Braun auch in Berlin:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und Fritz Enzinger, der inzwischen den Motorsport für die gesamte Volkswagen-Gruppe leitet:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Lange nicht getroffen habe ich Romolo Liebchen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Meiner Meinung nach ist er der Grund, warum BMW Motorräder vom biederen Rentnerboxer inzwischen zum gefragten Rennmotorrad avanciert sind. Mit einer privat eingesetzten BMW Boxer in der Motorrad-Langstrecken-WM hat er den Münchnern gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel mit einem Sieg in der Proto-B-Klasse, bei der auch ein gewisser Christian Kohlhaas mitgewirkt hat.

BMW ist inzwischen die Marke, die es zu schlagen gilt - aber Romolo’s Initialzündung kaum bekannt. Schön, dass er wieder an den Rennstrecken anzutreffen ist - bekleidet bei Audi Sport jetzt das Amt als Leiter Beschaffung, Qualitätssicherung und Partnerschaften. Da kann ich mir vorstellen, dass einige Lieferanten in’s Schwitzen kommen, wenn er anfängt Fragen zu stellen.

Nicht in Frage stellen lässt sich die Bedeutung der Formel E, wenn jetzt sogar schon WTF1 vor Ort ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und das ist Matt, arbeitet im Porsche Drive Tribe Team:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das war ganz lustig, denn als Mark Webber dieses Video für Drive Tribe auf der Heimfahrt zum Hotel gemacht hat, saß ich im Sitz daneben :)

Das ist der Formula Student aus Zürich - 4 Radnabenmotoren, die je nur 3 kg wiegen, aber jeweils 50 PS haben. Nicht schlecht für ein 180 kg Fahrzeug!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und der Jaguar I-Pace eTrophy Renner wurde vorgestellt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Da bin ich sehr gespannt, wie der performt. Ernstzunehmender elektrischer Rennwagen!

Hier habe ich noch Ergebnisse meiner eigenen Selfie-Jagd: der Zuschauer, der mir so viel erklärt hat (und dessen Namen ich vergessen habe), Volker Strycek und Jürgen Vogel - beide Meister ihres Fachs und wusstet Ihr, dass Volker an der Uni in Berlin Vorlesungen gibt? Schon seit 2006.

Wenn Euer Bilderbedarf noch nicht gedeckt ist - hier noch eine Galerie vom Event:

Das liebevolle und gemütliche Hotel, in dem wir untergebracht waren, ist das Orania - hat erst im August 2017 eröffnet. Und eine eigene Galerie verdient:

Mitten in Kreuzberg - daher auch die eingeschlagenen Fenster. Sie hätten sie längst repariert, aber der Staatsschutz ermittelt und das dauert. Ich finde es authentisch - aber ziemlich schwierige Fotografieraufgabe!

Diese Leihräder findet man oft in Berlin - Megadesign für meinen Geschmack. Sehr clean - alle Züge innenliegend und das Ganze mit einem Art Kardan als Antrieb. Dadurch vorne und hinten “Lefties”. Und Aluminium mit ansehnlichen Schweißnähten:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich hatte zeitlich noch etwas Luft nach dem Renntag, also bin ich noch durch die Gegend gezogen und habe mich in Street Photography erprobt:

Am Sonntag war dann Rückflug - und ich wurde wieder am Hotel abgeholt. Durfte sogar selber fahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

In einem Tunnel wollte ich einen Soundcheck machen, also gucken ob hinten frei, Fenster runter, Getriebe auf manuell, Modus Sport+, 1.Gang - Vollgas!

Herrjeh - der war so schnell im Begrenzer, so schnell kam ich im Denken gar nicht nach! Hätte ich vielleicht mal vorher in die Spec schauen sollen: 680 PS, Drei Komma Vier auf Hundert. Jau, kann ich bestätigen. Das drückt nicht, das explodiert! Und ich dachte Hybrid sei was für Rentner, großer Irrtum.

Vom Flieger aus konnte man nochmal auf das Gelände schauen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und das große Freizeitoval, wo die Leute geradelt und geskatet sind.

Am Flughafen hatte ich dann noch versucht Prinzessinnen oder Einhörner zu finden, aber ich schwöre die waren aus:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

FormelE | Mikebericht | Berlin | Porsche |


Montag, 14. Mai 2018

Der im April verhaftete Porsche Manager hatte wohl versucht einen brisanten Laptop zu verstecken.


Montag, 07. Mai 2018

Der DMSB Präsident gibt sich beim 24h-Rennen die Ehre.

Ob er nur 956 fährt und im Porsche-Jäckchen rumläuft - oder auch für die Aktiven und deren Probleme ansprechbar ist?

Stuck | Porsche | N24h |


Sonntag, 06. Mai 2018

Le Mans in Immekeppel.

Mit den heutigen Streaming-Möglichkeiten kann man sich das Renngeschehen komfortabel in’s Wohnzimmer holen. Aber so ein wenig Camping und Le Mans Atmosphäre wäre dann auch nicht schlecht und so wurde die Idee geboren in der Werkstatt von dp Motorsport bei Bier, Grill und Campingstühlen das Wochenende am 16./17. Juni zu zelebrieren.

Mike Frison / renn.tv

Immerhin hatte der 1979er Gesamtsieger seine Ursprünge in genau diesen heiligen Hallen, denn der private eingesetzte Kremer Porsche wurde von Ekkehard Zimmermann ordentlich verbessert. Vielleicht kommt er ja auch vorbei und erzählt ein paar Anekdötchen?

Gestern war schonmal Strategiebesprechung mit Patrick und Gerri und wir konnten die wichtigsten Punkte abhaken: Grill ist einsatzbereit, Internet schnell genug, Lautsprecher hängen auch in der Halle und vor dem Tor können wir prima die Schlafbusse parken. Und an ein paar luftgekühlten Deko-Elfern mangelt es auch nicht.

Mike Frison / renn.tv

Wer nicht nach Le Mans fährt und vorbeikommen möchte: gerne. Nur eigenes Werkzeug mitbringen - also Verpflegung und Sitzplatz.

LeMans | LM24 | dpMotorsport | Immekeppel |


Montag, 30. April 2018

Erst Razzia, dann Verhaftung: zweiter Porsche-Manager in Untersuchungshaft.

Die Zahl der inhaftierten Porsche-Manager hat sich verdoppelt - neben Wolfgang Hatz ist nach dieser Razzia noch ein zweiter Zuffenhausener verhaftet worden. Wegen Fluchtgefahr:

Der Manager ist einer von drei Beschuldigten, gegen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit Porsche laufen. Verdächtigt werden auch Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner sowie ein ehemaliger Mitarbeiter der VW-Tochter. Den drei Beschuldigten werden Betrug an Kunden sowie strafbare Werbung vorgeworfen. Diesel-Autos mit hohen Abgaswerten seien fälschlicherweise als sauber angepriesen und verkauft worden.

Angeblich ist der Verhaftete Jörg Kerner - Leiter Motorenentwicklung.

Das ist schon lustig, dass ausgerechnet bei Porsche hart durchgegriffen wird, während in Wolfsburg als so tun als sei nichts passiert.

Michael Steiner hat erst vor zwei Jahren Wolfgang Hatz als Entwicklungsvorstand beerbt - damals war Dieselgate 6 Monate alt.

Vorstandschef Blume erklärte in dem Rundschreiben an die Belegschaft, Porsche entwickle und produziere selbst keine Diesel-Motoren und auch keine Diesel-Software.

Sorry, aber das kaufe ich dem Mann nicht ab. Die Hardware mag zugeliefert werden, aber dann stehen die Porsche-Ingenieure vor der großen Aufgabe, dem Diesel irgendwie Porsche-Gene anzudichten. Und das passiert werden aufwändiger Kalibrierungsarbeiten, bei denen dem Motor eine gewisse Porsche-typische Charakteristik einprogrammiert werden muss. Schlimm genug, dass inzwischen jeder weiss, dass das Auto ein umgebrandeter VW/Audi ist, dann sollte wenigstens beim Fahren ein kleiner Unterschied zu merken sein.

Ich hoffe Jack Ewing schreibt schon an einer Fortsetzung, man kommt ja kaum noch mit.

Dieselgate | Porsche | Hatz | Steiner | Gefängnis |


Mittwoch, 25. April 2018

Zwanzig.

Heute vor 20 Jahren habe ich zum ersten Mal gebloggt, auch wenn es den Begriff damals eigentlich noch gar nicht gab. Auf einer GeoCities Präsenz hatte ich mir eine Homepage eingerichtet, auf der ich regelmäßig von meinen eigenen Motorsport-Eskapaden berichten wollte.

Was ich dann am 25.April 1998 auch zum ersten Mal gemacht habe. Kein Text, auf den man besonders stolz sein muss, aber immerhin ein historisches Ereignis, das in der Nachbetrachtung einen Startschuss gesetzt hat. Ich bin übrigens in guter Gesellschaft, Jason Kottke bloggt ebenfalls seit 20 Jahren. Von ihm habe ich mir auch die Überschrift geborgt. Obwohl ich damals natürlich noch nicht von ihm wusste - und er bis heute von mir noch nicht. Hochladen musste man über die Telefonleitung - da werden Erinnerungen wach. Das Modem hängt hier auf dem Bild unter dem Monitor:

Zwanzig.

Und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen - ich kann mich gut an den Moment erinnern. Heute sitzt man mit Notebook im Café und hat alles was man braucht. Aber wenn wir das Ereignis mal in seinen zeitlichen Rahmen setzen, dann merkt man schon, dass seitdem eine Menge Wasser den Rhein hinuntergeflossen ist:

Digitalkameras waren unbekannt, AOL hat CDs in der Fußgängerzone verteilt, der DMSB hat die OMK aufgeschnupft, wir haben mit Ericsson, Nokia oder Siemens Mobiltelefon telefoniert und jede Minute wurde einzeln abgerechnet. SMS wurde als Innovation gefeiert.

In der Formel 1 gewann Mika Häkkinen den ersten seiner zwei Titel, Tommi Mäkinen wurde - wieder - Rallye Weltmeister, Porsche gewinnt mit dem GT1 911er in Le Mans, ein BMW 320d gewinnt das 24h-Rennen am Ring, Sabine und Hannes werden VLN Meister, und die DTM gibt es nicht mehr. Bas Leinders wurde Formel 3 Meister, und Lance Stroll geboren.

Bei den Motorrädern wurde noch mit 500ern gefahren, Mick Doohan wurde zum 5.Mal hintereinander Weltmeister. Bei den 250ern ging der Titel an Loris Capirossi vor Valentino Rossi.

Die Suzuki Hayabusa wurde zum ersten Mal vorgestellt und bei den Autos VW Beetle und Audi TT.

Erst 2 Jahre später - 2000 - registrierte ich meine eigene Domain - renn.tv - und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Den ersten experimentellen Live Bericht vom 24h-Rennen mithilfe der ersten Digitalkameras habe ich ebenfalls 2000 durchgeführt - der ursprüngliche selbstprogrammierte Code von damals ist auch in dem heute selbstprogrammierten Code in Fragmenten noch vorhanden.

Heute überlege ich mir oft wohin die Reise führen soll. Facebook und Twitter scheinen jegliche Kommunikation abzusaugen und als Blogger kommt man sich schon fast Old School vor. Besonders wenn man wie ich Instagram und Facebook den Rücken gekehrt hat und auch sonst keine Intentionen zeigt sich als Influencer zu profilieren.

Auf der anderen Seite habe ich das Bloggerleben gut in meinen Alltag integriert: ich genieße das Schreiben, Fotografieren und Filmen - das Recherchieren, immer wieder Interessantes und Neues zu entdecken, um es mit Euch - den Lesern - zu teilen. Ich habe auch so etwas wie ein Mini-Geschäftsmodell mit meinen treuen Unterstützern (siehe ganz unten) und dem regelmäßigen Verschicken eines gewissen Aufklebers, das mir von den Empfängern oft genug generös honoriert wird.

Ich freue mich über Rückmeldungen - besonders natürlich zu dem 20jährigen. Und über Anregungen, Lob oder Kritik - lasst es mich wissen.

Auf die nächsten 20!?

MikesBlog | Blogger | Jubiläum | Geburtstag |


Freitag, 20. April 2018

VIDEO: Neuer 911 GT3 RS in 6:56,4 auf der Nordschleife.

Mit Kévin Estre am Steuer - der quetscht den Elfer wirklich aus:

VIDEO: Neuer 911 GT3 RS in 6:56,4 auf der Nordschleife.

(Foto: Porsche)

Die Zeit bezieht sich natürlich auf die 20,6 km Variante - also die alte Zuvi-Zeitnahme.

Der Rundenrekord bei der RCN steht bei 6:58 - nur um das mal in’s Verhältnis zu setzen.

Hier ein Screenshot vom großen Pflanzgartensprung - 200 Sachen auf der Uhr:

VIDEO: Neuer 911 GT3 RS in 6:56,4 auf der Nordschleife.

OK - genug getextet - zieht es Euch rein:

youtu.be/65jW-FVAd2o

Von außen sah das dann so aus.

Rundenrekord | Porsche | GT3RS | Estre |


Donnerstag, 19. April 2018

Wir hatten diesen Monat noch gar keine Dieselgate Razzia im VW Konzern.


Porsche-Werk bietet Turbienchen zum Verkauf an.

Aber nicht was Ihr denkt, sondern:

Porsche erweitert das Engagement für den Naturschutz und siedelt weitere 1,5 Millionen Honigbienen im werkseigenen Offroad-Gelände an. Auf der 132 Hektar großen Naturfläche leben jetzt rund drei Millionen Bienen.

„Nach der erfolgreichen Ansiedlung der ersten Bienenvölker im vergangenen Jahr setzen wir mit dem Ausbau unseres Engagements ein weiteres Zeichen für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. „Die diesjährige Ernte wird von Sommer an wieder unter dem Namen ‚Turbienchen‘ im Shop unseres Kundenzentrums erhältlich sein. Wir rechnen mit einer Honigernte von rund 1.000 Kilogramm.“

Im vergangenen Jahr war die Ernte von 400 Kilogramm Lindenblütenhonig bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.

Ich habe direkt mal die Gelegenheit genutzt und bin in mein Fotoarchiv gestiefelt.

Alzen Turbienchen

24h-Rennen 2005 - hach was war das geil!

Und was den Honig angeht: der Schnellste kommt aus Ringminihausen.

Porsche | Turbienchen | Turbinchen | Alzen |


Samstag, 14. April 2018

Walter Röhrl: Elektroautos sind eine Demontage des Autos.

Kurzweiliges Interview mit einem redseligen und druckreifen Walter Röhrl, der wie immer kein Blatt vor den Mund nimmt. Beim Thema Elektroauto stellen sich ihm die Nackenhaare hoch - das habe ich auch noch anders in Erinnerung.

youtu.be/3rJIa5CQNr4

Er hat vielen Autos bei Porsche den gutmütigen Grenzbereich beigebracht, aber der elektrische Mission E wird kein Röhrl Approval bekommen, das ist mit ihm nicht zu machen.

Wenn man mal bedenkt, dass Porsche sein Arbeitgeber ist - schade, dass heute alle so weichgespült und politisch oberkorrekt sind - es geht doch auch ehrlich und geradeaus. Die heutigen Rennfahrer sollten sich nicht nur beim Speed an Walter Röhrl orientieren, sondern auch beim Charakter.

Röhrl | MissionE | Elektro |


Dienstag, 10. April 2018

Neel Jani im Porsche 919 in Spa schneller als Lewis Hamilton im F1.

Was macht man eigentlich, wenn man einen LMP 1 übrig hat inklusive arbeitsloser Motorsportabteilung?

Wenn man cool ist, zieht man ein paar zusätzliche Register und geht auf die Jagd von Formel 1 Rundenrekorden.

So gesehen ist Porsche ziemlich cool, denn genau das haben sie vor und Neel Jani hat mit dem Über-Porsche schonmal eine 1:41,770 in die Ardennen gehämmert:

youtu.be/AyWkj3yvfWs

Zum Vergleich: Lewis Hamilton stand mit 1:42,553 letztes Jahr in Spa auf Pole. Da hätte er aber doof geguckt, wenn ein LMP 1 auf einmal vor ihm steht! Die WEC Pole beim Spa 6h 2017 war sogar 12 Sekunden langsamer, so viel Reserven haben sie aus dem Auto freigekitzelt.

Die nennen das Ganze lässig 919 Tribute Tour - da werden wohl einige Rennstrecken beben demnächst.

Auch die Nordschleife? 6,11 minus X?

Das fände ich auch eleganter, wenn Porsche sich den Bellof-Rekord selber abjagt. Denn da sind noch mehr in Stuttgart scharf drauf.

Was ich noch nicht gefunden habe: die Onboard aus Spa. Ich hoffe da kommt noch was. Und bei den 1.200 PS kann man sicher noch ein paar Pferdchen draufrechnen, wir wissen ja, wie in diesem Gewerbe tiefgestapelt wird.

Und wer hätte gedacht, dass Dieselgate doch noch zu etwas nützlich sein kann? Und die Nützlichkeit von unrestriktierten Rennautos steht ja wohl außer Zweifel. Porsche Motorsport gehört halt auch zur Rubrik: endlich normale Leute.

Porsche919 | FIAWEC | Rundenrekord | Jani |


Montag, 02. April 2018

Was findet sich denn aktuell so alles im Porsche Museum?

formfreu.de war vor Ort.


Sonntag, 25. März 2018

Besuch bei VLN 1.

Am Samstag war ich seit langer Zeit nochmal bei der VLN - das Tempolimit hatte mir damals den Rest gegeben. Immerhin für 3 Jahre, ohne dass ich groß etwas vermisst hätte. Das 24h-Rennen habe ich zwar immer mitgenommen, aber für mich persönlich war bei der VLN irgendwie die Luft raus.

Die Starterliste macht dieses Jahr jedenfalls einen interessanten und abwechslungsreichen Eindruck - also Akkus geladen und warme Klamotten eingepackt, die Warnungen waren ja deutlich.

Ich hatte mich auch auf einige Überraschungen vorbereitet - und wurde nicht enttäuscht.

André Lotterer musste sich den Permit erfahren:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… den KTM hatte ich auch noch nicht von Nahem …

VLN 1/2018 - Mikebericht

… bzw. im Einsatz gesehen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und an die rosanen Mücke-Autos müssen sich wohl alle erst noch gewöhnen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass auch Uwe Alzen wieder ein eigenes Auto am Start hat - auch wenn es der einzige Alzen ist:

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Das Dorint ist eingerüstet und wird auf Vordermann gebracht:

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… was interessante Motive bietet, die man sonst eher von den Gerüsten auf der Nordschleife kennt:

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Als einer, der noch mit Kamera fotografiert, fühlt man sich irgendwie oldschool:

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… und bei dem L konnte ich auf die Schnelle nicht raufinden, ob es für langsam, laut oder Linkslenker steht:

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In der Box teilweise eine Atmosphäre wie im VIP-Biergarten:

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Der Dörr-Lambo sieht von vorne scharf aus:

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… aber von hinten noch viel schärfer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön auch, dass der Renault wieder dabei ist:

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Ein exotischer und ziemlich purer Rennwagen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Lexus sorgt auch immer wieder für schöne Farbtupfer im Feld:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Farbe ist ein gutes Stichwort, denn da gibt Manthey den (Grell-) Ton an:

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Die haben am Ende auch das Ding gemacht.

Nicht mehr bei Manthey ist der Wochenspiegel-Porsche Ferrari:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Georg Weiss:

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… hat ja vor einer Weile zu Michele Rinaldi gewechselt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der gleich zwei der 488 GT3 einsetzt, einen Gelbspiegel und einen Rotspiegel:

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Dass es gut läuft merkt man gleich, wenn Georg den Zeiten-Screen abfotografiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Nicht gewechselt hat die Mannschaft in seinem Ferrari mit Weiss/Kainz/Krumbach - ebenso wenig wie Jochen seine Frisur:

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Und Oli seine gute Laune:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Er hat übrigens den Start-Stint gefahren und gegen die ganzen Werksfahrer eine Megaleistung gezeigt.

Ich schwöre, dass dieses Bild in der Reihenfolge das Nächste war und nichts mit dem davor zu tun hat:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Vom Klima her war es ziemlich frisch - hier zwei Symbolbilder, eins für Zivilisten:

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… und eins für normale Leute:

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Schön, dass FEV auch wieder/noch dabei ist:

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… inklusive Erkennungszeich-N:

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Der Martin Kohlhaas:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… hat dieses Jahr ein strammes Programm: deutsche TCR und europäische GT4 mit jeweils 2 Autos - da ist die VLN mit dem bewährten 458er Ferrari fast schon wie Urlaub:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Team hat am Wochenende wieder die SP8 gewonnen - ich weiss jetzt auch das Erfolgsgeheimnis:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Sehr geschmeckt hat mir auch die Vielfalt der Autos:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die H2 war mit 12 Startern richtig stramm besetzt und hatte einiges an Patina zu bieten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Fehlende Leistung wird durch unterdimensionierte Hinterachsbremsen kompensiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und wann gab es das letzte Mal einen Jetta bei der VLN?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Was kommt als nächstes? Ein Käfer?

Calibra ist jedenfalls schon da, sogar mit Carlos Tavares am Steuer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und ein Kadett war auch mit dabei:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber der Chef im Ring ist und bleibt der Manta:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der erste Unter–8-Fahrer Jens Klingmann ist nach wie vor eine Bank bei BMW:

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… und Land Motorsport fest etabliert bei Audi:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Bei der Altreifenentsorgung werden bewährte Methoden eingesetzt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

“Historic of Nürburgring” klingt irgendwie unflüssig:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ich kenne nur den Original Gerri:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Patchwork mal anders:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was ist das? Bushubschrauber? Hubschrauberbus?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was empfängt man wohl hiermit?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Aber es wurde auch Tacheles geredet - Jörg und Mackie können halt nicht raus aus ihrer Haut:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Blogger und Bus haben sich jedenfalls wohl gefühlt am Fuße der Nürburg:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die VLN Seite ist ja neu und ich hatte schon Befürchtung, dass das Archiv darunter gelitten hätte. Keine Sorge: die alten Daten werden noch migriert - prima!

Nicht so prima war, daß der Audio-Stream nicht mehr scharfgeschaltet wurde - die Nachfrage war verglichen mit dem Video Livestream zu gering und man überlegt die Audio Variante wegzulassen. Fände ich persönlich schade. Ich hoffe man kann noch auf die englische Variante zurückgreifen von Radio Le Mans.

Wer zum Abschluss noch ein paar von meinen Bildern sehen möchte - bitteschön - alle wieder sehr bandscheibenschonend mit der inzwischen schon 5 Jahre alten zierlichen Canon 100D geschossen:

VLNLangstrecke | Mikebericht |


Mittwoch, 21. März 2018

VLN 1 am Samstag.

Diesmal mit Wetter zum Rennenfahren - kann also losgehen.

Wer wie ich auf vln.de die Starterliste sucht, wird erst einmal von einem neuen Design überrascht. Nicht nach meinem Geschmack muss ich ehrlich sagen, ich bin mehr der Form-follows-Function Typ. Die neue Seite versucht aber mit Animationen und riesigen Fotos zu beeindrucken, aber übersichtlicher wird sie dadurch nicht.

Übrigens jetzt basierend auf WordPress - ich hab mal den Quellcode gescannt. Das ist riskant, denn es ist ein sehr dominates CMS im Netz - d.h. ein lohnendes Angriffsziel, weil man bei einer Schwachstelle direkt eine große Reichweite erwirken kann. Naja, ich muss es ja nicht administrieren.

Das Archiv scheint nicht vor 2010 zu gehen - das wäre schade, wenn die alten Rennen dem Design zum Opfer gefallen wären. Die habe ich immer gerne zu Rate gezogen - gerade für die Vor-GT3-Zeit.

Wer direkt zur Starterliste möchte - bitteschön. Die braucht man nämlich, um bei uns im N-Forum beim Tippspiel mitzumachen, das Heiner dankenswerterweise wieder gestartet hat. Falls also jemand mit dem Gedanken spielt mitzutippen - jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Es lohnt sich auch, denn jeder Laufsieger darf sich auf ein Buch vom Gruppe C Verlag freuen. Auch hier ein dickes Dankeschön für die Unterstützung!

Bisher satte 173 Teilnehmer in der Starterliste und immer noch viele Kaufautos (alleine 24 GT3 in der SP9, 7 in der GT 4 also SP10 und 9 in der TCR), aber die große Zeit der Hersteller-Cups scheint sich dem Ende zu neigen: da bleiben noch 6 Porsche (CUP2), 20 mal M235i (CUP5), 1 x KTM (CUPX), und 10 mal Cayman (CUP3). Astra und Toyota finden nicht mehr statt bzw. bekommen keine eigene Klasse mehr. Dafür aber mit 15 Autos erfreulich viele Teilnehmer in der H2 bis 2L - Clio, Manta, Calibra, Kadett, Golf, Jetta ... da scheint die Saat aufzugehen, die Karl Mauer gestreut hat.

Man mag es kaum glauben, aber in 7 Wochen ist schon 24h-Rennen - da wird bei Teams und Fahrern ab Samstag eine ziemlich hohe Taktzahl angeschlagen werden.

In der Starterliste ist mir jetzt nicht so viel aufgefallen, was nicht schon vorher die Runde gemacht hat - außer vielleicht dass Marc Basseng bei Dörr einen Lamborghini lenken wird, Emmanuel Collard Aston Martin fährt, Michael Tischner bei Ring Racing einen GT4 M4, André Lotterer Cayman bei PROsport fährt, Georg Griesemann auch wieder dabei ist, SpeedBeat einen E12 530i in der V4 einsetzt, Neu-Opel-Chef-über-Bande Carlos Tavares wieder Calibra fährt, Guido 'Bugs Bunny' Wirtz auch wieder / immer noch dabei ist, und der Hyundai TCR mit Tarquini/Larini/Lauck gesamtsiegverdächtig besetzt ist.

Ich habe das Gefühl bzw. die Hoffnung, dass die Herstellerdominanz etwas nachlässt oder sich zumindestens etwas breiter verteilt. Würde der Serie gut tun.

VLNLangstrecke |


Falls jemand in Berlin ist: da gibt es bis 31.Mai eine kostenlose 70 Jahre Porsche Ausstellung.


Donnerstag, 15. März 2018

Uwe Alzen setzt ein SP Auto in der VLN ein. Es besteht Hoffnung!


Schöne Hintergrundgeschichte zur Premiere des Porsche 962 - sie fand 1984 in Daytona statt.


Freitag, 09. März 2018

PTV Group - VW kauft Firma für Emisisionsgutachten.

Eigentlich hätte man in Kiel schon stutzig werden sollen, als VW angeboten hat die Kosten für eine Abgasstudie in der Stadt selber zu bezahlen.

Aber es kommt noch dicker:

Denn der Konzern brachte im Dezember die in Karlsruhe ansässige PTV Group ins Spiel, mit der Kiel schon lange zusammenarbeitet. Doch vor ein paar Tagen klappte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) die Kinnlade runter: Da steckte ihm ein Mitarbeiter aus seiner Verwaltung, wer im Juni 2017 97 Prozent von PTV übernommen hat: die Porsche-Holding. Und die gehört ihrerseits zum VW-Konzern. Großzügig interpretiert hatte VW also sich selbst beauftragt und vergessen, das den Kielern mitzuteilen. Die Stadt will nun selbst ein Gegengutachten in Auftrag geben.

VW hat einfach die Firma aufgekauft, "mit der Kiel schon lange zusammenarbeitet"!

Das mit der Porsche Holding kann man übrigens ganz einfach auf der PTV Webseite nachlesen.

Fachlich ist die Stadt von der Firma überzeugt: „Wir arbeiten seit 1977 mit PTV-Software“, sagt Stadtsprecherin Annette Wiese-Krukowska. Daher sei die Stadt mit dem VW-Vorschlag einverstanden gewesen. Es gebe auch nur ein anderes Unternehmen, das die benötigte Untersuchung durchführen könne – aber mit ganz anderer Software.

Ob diese 1 (!) andere Firma jetzt auch ein VW Angebot bekommt?

Auch dass VW das Gutachten bezahle, sei nichts Besonderes, sagt Wiese-Krukowska. Der Verband der Automobilindustrie habe im Zuge der Dieselbetrugs-Affäre der Bundesregierung zugesagt, den mit Stickoxiden besonders belasteten Städten Verkehrsstudien zu bezahlen.

Natürlich, wie nett! Was kann da schon schief gehen?!

Kiel | Dieselgate | Volkswagen |


Dienstag, 27. Februar 2018

Neuer Porsche 911 GT3 RS.

Für Puristen - 520 PS ohne Turbo, 4L, 1.430 kg.

Neuer Porsche 911 GT3 RS.

Wird auf der Autoshow in Genf zum ersten Mal gezeigt werden - Mark Webber ist schon begeistert.


Montag, 26. Februar 2018

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

VW hat die Porsche-Familie, BMW die Quandts - und Daimler? Der größte Anteilseigner war bisher ein Investmentfonds aus Kuwait (6,8%).

Das hat sich schlagartig geändert, als am Freitag überraschend bekannt wurde, dass der chinesische Milliardär Li Shufu sich über die frei gehandelten Aktien an den Börsen fast 10% zusammengekauft hat. Das hat ihn 7,5 Milliarden € gekostet.

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

Der Mann ist kein Unbekannter: er hat 1986 in China den Autobauer Geely gegründet, die 2010 Volvo von Ford übernommen haben. Vor 8 Jahren hat ihn das 1,8 Milliarden USD gekostet - für 100% Volvo. Daran sieht man mal, wie wichtig ihm die 10% Daimler sein müssen, die mit 9,2 Milliarden USD 5x so teuer waren.

Und schwierige Zeiten für Daimler, bei allen aktuellen Beschwichtigungen. Denn bisher blieb ihnen starke Einflussnahme von außen erspart - den Konzern trifft es völlig unvorbereitet. Ich persönlich empfinde es sogar als einen Mini-Hostile-Takeover, wobei das “Mini” sich sowohl auf “Hostile” als auch auf “Takeover” bezieht.

Wenn man sich mal die Aktienwerte von Autokonzernen anschaut, dann hätte Li Shufu mit seinem Budget auch 1/3 von Renault übernehmen können - oder gut 20% von Ford.

Kurz gesagt: keiner ist mehr sicher. Das sind die ersten Vorboten einer großen Konsolidierungswelle, die die Autoindustrie auf links drehen wird. Denn im Moment sind die Unternehmen noch relativ gesund - das wird richtig scheppern, wenn sie erst einmal angezählt sind.

Daimler | Shufu | Geely | China | Konsolidierung |


Mittwoch, 21. Februar 2018

Wirbel um Porsche´s Diesel.

Große Nervosität - Meldungen von heute:

Porsche | Dieselgate |


Mittwoch, 31. Januar 2018

Netflix: Dirty Money. Die Verfilmung von Volkswagen Dieselgate.

Zumindest die Entwicklungen bis zu dem heutigen Zeitpunkt - ich hatte es schon angekündigt.

Folge 1 der 6-teiligen Serie dreht sich komplett um VW und den Abgasskandal - und das in einer Detailtiefe, die wir bisher so noch nicht gesehen haben.

Interessant, dass ein privater Anbieter aus Amerika dazu besser in der Lage ist, als das Fernsehen hierzulande. Der NDR bemüht sich, aber als Anstalt des Landes Niedersachsen, die 25% an VW halten, kann man eine Befangenheit schlecht ausschließen.

Jack Ewing - der Autor von Faster, Higher, Farther - kommt in der Netflix-Folge nicht nur ausführlich zu Wort. Wenn er eine Fortsetzung seines Buches schreiben würde, die dann verfilmt würde - das wäre eine gute Zusammenfassung für die Folge.

Viele Beteiligten kommen ausführlich zu Wort bzw. werden thematisiert, sogar Zeugenaussagen werden im Original verarbeitet:

  • Walter Groth (war auch schon in Faster, Higher, Farther)
  • John German - ICCT
  • Arvind Thiruvengadam - WVU
  • Stuart Johnson - VWOA - Head of Engineering & Environmental Office
  • Alberto Ayala - Deputy Exec Officer - CARB
  • Frank Tuch - VW Quality (2010 - 2016)

… und:

  • Dr. Jacob McDonald - Lovelace Research Institute

Das ist der Leiter des Institut's für den Affenversuch - das Thema, das seit Freitag die Nachrichten rauf und runter läuft. Nur Netflix wird nie erwähnt - warum nicht?

Sie haben sich sogar viel Mühe gegeben, die Szenerie des Laboraufbaus wiederzugeben (nachzustellen?):

Mike Frison / renn.tv

Wir sitzen hier in Deutschland mittendrin in diesem Erdbeben - tuen aber irgendwie so, als würde es garnicht stattfinden. Besonders als Motorsportfans - wo die Marken Porsche, Audi, VW, Seat, Skoda, Lamborghini und Bentley energisch vertreten sind bzw. waren - sind wir direkt und massiv betroffen von den Ausläufern. Auch wenn schon vom höchsten deutschen Motorsportfunktionär versucht wird, die Tatsachen im Nachhinein abzufälschen.

Im Film ist davon die Rede, dass Martin Winterkorn von seinem Amt entbunden ist. Nicht erwähnt wurde, dass er immer noch 3.000 Euro täglich (!) als Gehalt einstreicht - zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört.

Netflix | Volkswagen | Dieselgate | Ewing | Ayala | Winterkorn |


Dienstag, 30. Januar 2018

Toyota bestätigt alle 8 WEC Rennen - inklusive Fernando Alonso.

The team has officially submitted its entry to the Automobile Club de l’Ouest and will participate in all eight rounds of the 2018-19 season with two hybrid-powered race cars as it targets victory in the Le Mans 24 Hours and the WEC World Championships.

Die Nummer 7 unverändert mit:

  • Mike Conway
  • Kamui Kobayashi
  • José María López

Nummer 8:

  • Sébastien Buemi
  • Kazuki Nakajima
  • Fernando Alonso

Anthony Davidson, who won five races in 2017 alongside Sébastien and Kazuki, will remain an important member of the team, bringing his World Championship-winning experience to a new role as Reserve and Development Driver.

Schade, dass es Porsche zu teuer geworden ist - aber zum einen darf man Hans Joachim Stuck sowieso nicht mehr alles glauben und zum anderen stehen die Vorzeichen gut, dass es auch ohne Porsche eine Megasaison wird.

Spa 6h am 4./5. Mai ist auf jeden Fall fest eingeplant - und wenn das Wetter passt, dann hänge ich wieder den Sonntag dran zum Motorradfahren.

Toyota | FIAWEC | Alonso |


Samstag, 20. Januar 2018

Seit 25 Jahren ist Walter Röhrl in Porsche-Diensten - und Porsche ist das eine Meldung wert.

Respekt! An beide.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Hans Joachim Stuck versucht sich auch in Geschichts-Umschreibung.

Was Kurt Beck kann, kann HJS schon lange:

Porsche habe sich wegen der hohen Kosten aus der WEC verabschiedet - der ACO ist schuld.

Die Veranstalter hätten mehr auf die Hersteller hören und aus den Erfahrungen ihre Lehren ziehen sollen. Jetzt bekommen sie die Quittung“, meint Stuck. ”Jetzt bleibt nur noch Toyota."

Wer ist denn ausgestiegen?

  1. Nissan. Haben hoch gepokert - und sind kräftig auf die Nase gefallen. Schade - mir hat es gefallen. Ich weiß, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Jedenfalls ist das Wagnis nicht aufgegangen, Nissan hat wieder die Koffer gepackt.

  2. Audi. Und damit über Bande Stuck’s Arbeitgeber, denn er ist ja “VW Repräsentant”. Der Konzern hat den Stecker am 25. Okt. 2016 gezogen - zur großen Überraschung aller Beteiligten. Nachdem im Jahr zuvor - ebenso überraschend - schon das 3. Le Mans Auto gestrichen wurde.

Dabei kam der Abgasskandal erst im September 2015 an die Öffentlichkeit. Die Ausgangslage war bitter: man wollte das Dieselthema still und leise unter den Teppich kehren - da hilft es nicht, wenn DIESEL Rennwagen in Le Mans antreten. Der Antrieb wurde ab da auch nur noch verlegen TDI genannt. Auf Benziner umzustellen wäre ein unmöglicher Kraftakt und die Budgets sind sowieso schneller verdunstet, als man gucken kann - Milliarden Strafen waren zu bezahlen, Ende offen.

  1. Porsche. Nachdem klar war, dass Dieselgate Unsummen verschlingen wird und zusätzlich enorme Umwälzungen auf die Autoindustrie und den VW Konzern zukommen, gab es auch bei Porsche die Notbremse. Mit viel Glück noch das 3. Le Mans Rennen gewonnen und dann - wieder mal überraschend - der Abschied.

Und Hans Joachim Stuck muss man schon wieder fragen, für wie naiv er die Leute hält.

Stuck | Dieselgate | Porsche | LeMans |


Samstag, 13. Januar 2018

VW entschädigt 3.0 L Dieselfahrer in Kanada.

Volkswagen AG has agreed to a settlement worth up to $232 million (C$290.5) with owners of vehicles in Canada affected by its diesel emissions-cheating scandal, the automaker said on Friday. The agreement provides for cash payments to owners of about 20,000 3.0-liter Volkswagen, Audi and Porsche diesel vehicles in Canada.

Also umgerechnet im Schnitt $11.600 pro Auto.

Dieselgate | Volkswagen | Kanada |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Montag, 01. Januar 2018

Wolfgang Hatz würde gerne aus dem Gefängnis entlassen werden.

Stuttgarter Zeitung:

Die Anwälte des ehemaligen Porsche-Vorstands Wolfgang Hatz lassen nicht locker, um ihren prominenten Mandaten aus dem Gefängnis zu bekommen. Wie eine Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft unserer Zeitung bestätigte, haben die Anwälte erneut eine Beschwerde gegen die Haft eingereicht.

Sind jetzt immerhin schon 3 Monate.

Dieselgate | Hatz | Gefängnis | München |


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Erster Testbericht vom Porsche Mission E und endlos vielen Fotos.

Scharfes Gerät. Leistungsstufen: 300, 400 und 500kW - gut zu merken.

Dass der GT2 RS auch getestet wurde, macht die Sache nicht schlechter.


Wolfgang Porsche zu Formel 1 - und Mobilität der Zukunft.

In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten.

Und dem überspezifischen Dementi der Woche: Wolfgang Porsche auf die Frage: “Soll Porsche hinkünftig neben der Formel E auch in der Formel 1 antreten?”

Der Einstieg in die Formel 1 mit einem eigenen Werksteam ist für Porsche derzeit kein Thema.

Oha! So genau wollte es der Fragesteller doch gar nicht wissen. Also dann doch die Variante des Motorenlieferanten?

Bei der Mobilität hat er arge Bedenken. Dass die individuellen Möglichkeiten eingeschränkt werden, daran besteht sogar für ihn inzwischen kein Zweifel mehr. Er hofft nur, dass es nicht allzu schlimm wird.

Das ist auch kein Wunder, denn besonders die Marke Porsche setzt darauf, dass man auch in Zukunft noch selber fahren darf. Ich habe da so meine Zweifel. Und wir dürfen ja nicht verbohrt nur nach Deutschland oder Europa blicken, sondern müssen bei dieser Frage die ganze Welt im Auge behalten. Da wird der Freiraum für Porsche-Automobile eng.

Eine aussterbende Spezies: ähnlich wie zum Beispiel Raubkatzen immer weniger Lebensraum zugestanden wird und sie weiter zurückgedrängt werden bzw. ganz aussterben oder nur noch in Zoos und Reservaten anzutreffen sind, so könnte die individuelle Mobilität - also das Selberfahren - nur noch auf Rennstrecken oder speziell freigegebenen Straßen bzw. Gebieten möglich sein. Das trifft Sportwagen-Hersteller natürlich am härtesten. (Die Motorradfahrer sogar noch härter, aber das ist ein anderes - ungelöstes - Thema.)

Um auf VW zurückzukommen: Porsche, Lamborghini, Bugatti, Ducati - teilweise auch Audi, Seat, und Bentley - wird es schwerfallen mit sportlichem Image zu punkten, während man dem Diktat der mobilen Harmonie unterworfen wird.

Zu der Rolle von Wolfgang Porsche nach Piëch’s Abdankung empfehle ich diesen Film - so anschaulich ist mir die Volkswagen-Familie bisher nirgendwo erklärt worden.

WolfgangPorsche | VWGroup | Mobilität | Zukunft |


Porsche Singapur bietet Rennlackierungen für den Macan.

Aufkleber machen zwar schnell, aber 2 Tonnen sind 2 Tonnen.


Sonntag, 10. Dezember 2017

Spannender ZDF-Film über Porsche, Piëch und Dieselgate.

Der Film holt weit aus, geht zurück zu den VW Ursprüngen und spannt den Bogen über die Familien Porsche und Piëch bis heute.

Wurde ursprünglich vor 2 Monaten ausgestrahlt und kann jetzt in der ZDF Mediathek angeschaut werden:

Die Volkswagen-Story - Deutschlands große Clans

Ähnlich wie das auch schon Jack Ewing in seinem Buch gemacht hat - aber in bewegten Bildern aus der Historie ergeben die komplexen Zusammenhänge doch noch einmal einen ganz anderen Eindruck.

Habt Ihr z.B. Ferdinand Piëch jemals so entspannt gesehen?

Spannender ZDF-Film über Porsche, Piëch und Dieselgate.

Nach der Jacke frage ich lieber erst gar nicht.

Le Mans 1970 war dann schon spannender - kein Wunder. Aber Porsche gewinnt mit dem Piëch 917er.

Le Mans 1970 war dann schon angespannter - kein Wunder. Aber Porsche gewinnt mit dem Piëch 917er.

Wolfgang Porsche teilte sogar die Anekdote, dass sein Vater Ferry einen Berater hatte, der ihm empfohlen hat Ferdinand Piëch zu adoptieren. Damit er ihn als Nachfolger innerhalb von Porsche besser verkaufen kann. Hatte er damals abgelehnt, weil er schon 4 Söhne habe, da brauchte er nicht noch einen Fünften.

Und aus der Piëch-Era in Wolfsburg stammt der Satz:

“Bei VW gibt es keine Führungskräfte - bei VW gibt es nur Ausführungskräfte.”

So stark war das Unternehmen dem Diktat unterworfen.

Unterhaltsame, spannende - aber auch frustrierende 45 Minuten. Man wird den Eindruck nicht los, dass Macht und Gier alles Handeln beherrscht. Selbst der Motorsport, der uns alle so fasziniert, nur dazu dient, die Macht Einzelner zu stärken. Das ist schon etwas ernüchternd, wenn man es mit Abstand betrachtet.

Porsche | Piëch | Dokumentation | Dieselgate | Historie |


2018 wird eine epische GTE PRO Schlacht in Le Mans - neuer BMW, neuer Aston - und jetzt will auch Porsche mit 4 Autos antreten.


Samstag, 09. Dezember 2017

Während der Verabschiedung des Porsche LMP1 in den Ruhestand wurde ein Wort gemieden wie vom Teufel das Weihwasser: DIESEL.

Ist Euch das auch aufgefallen? Alle haben dem Ausstieg hinterher getrauert, aber niemand hat es gewagt den Grund zu nennen - am allerwenigsten Porsche selber.

Dabei ist es ausgerechnet der verhaftete Wolfgang Hatz, der den LMP1 als Porsche Entwicklungsvorstand zu verantworten hatte.

Dieselgate | Porsche | Hatz | LMP1 | FIAWEC |


Freitag, 08. Dezember 2017

André Lotterer beim 24h-Rennen?


Donnerstag, 07. Dezember 2017

Der Porsche Mission E spielt schon im Schnee, aber der Fake-Auspuff ist geblieben.


Samstag, 02. Dezember 2017

Schon das zweite erste elektrische Rennkart.

Eigentlich dachte ich, das elektrische Kart für die 1.Meisterschaft schon in Köln bei der Motorsport Expo gesehen zu haben:

Mike Frison / renn.tv

Aber jetzt wird noch ein zweites erstes elektrisches Kart in Essen vorgestellt - steht bei Porsche mit am Stand und wird auch von denen in der Entwicklung unterstützt.

Wie sie auf einmal alle erster sein wollen beim Elektrifizieren, nachdem sie vorher nur lässig abgewunken haben. Na gut, Konkurrenz belebt das Geschäft.

Das High Performance Racing E-Kart Rotax THUNDeR hat eine maximale Beschleunigung von 0-100 km/h in 3.5 sec und erreicht einen Top-Speed von 130 km/h. Neben dem Rotax ePowerpack besteht das E-Kart aus einem Sodi Sigma DD2 Chassis sowie Vega Reifen.

Laut Rotax hat der Motor 20 kW und die Batterie 2,5 kWh:

Mit seinem leistungsstarken Elektro-Antrieb ist der Rotax THUNDeR ein Kart-Antrieb der Premium-Klasse, kombiniert mit neuesten Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 2,5 kWh. Dieses innovative Elektro-Kart-Powerpack scheut bei einer Höchstleistung von 20 kW und 46 Nm einen Vergleich mit Karts mit Verbrennungsmotoren nicht im Geringsten. Er beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Das sind in etwa auch die Werte des Mach1 Karts, wobei dort 2 Motoren mit je 10 kW eingesetzt werden.

Kart | Elektro | Mach1 | DEKM | Rotax |


Donnerstag, 30. November 2017

Jetzt gibt es schon einen Nordschleife-Rekord für Autos mit Anhänger.

Von Moetefindt Fahrzeugbau - Patrick Simon am Steuer. 12:06 Min. sind dabei rausgekommen - als Video gibt es aber nur eine editierte Kurzfassung. (Via.)

Rekord | PatrickSimon | Moetefind |


Dienstag, 28. November 2017

Ein Porsche wird eines der letzten Automobile mit Lenkrad sein.

Meint Lutz Meschke - Porsche's stellvertretender Vorstandsvorsitzender (Finanzen und IT).

Und wie lautet der Cunning Plan?

Eine andere Idee ist die Mark-Webber-Funktion, wie wir sie nennen – nach dem Rennfahrer und unserem Markenbotschafter. Damit ließe sich das Fahrzeug autonom über eine Rennstrecke wie den Nürburgring bewegen – so wie Webber fahren würde.

Hat sich in den letzten 12 Monaten also nicht wirklich viel getan in der Ideenabteilung.

Andere Vorschläge?

Denkbar ist zum Beispiel, sich Module aus dem Bereich des autonomen Fahrens individuell zusammenzustellen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich per Software-Update over-the-air kurzfristig ein paar zusätzliche PS oder eine andere Fahrwerksabstimmung runterladen, wenn Sie am Wochenende auf die Rennstrecke wollen – oder dynamisches Scheinwerferlicht, wenn Sie eine lange Nachtfahrt vor sich haben.

Für Licht bezahlen, da wird sich die Porschekundschaft aber freuen.

Die Sportwagenbauer mit der großen Historie haben auf dem Weg zum autonomen Verkehr ein Problem: Marken - Brands - werden zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Wie will man da rechtfertigen, dass ein Porsche teurer ist als andere Autos? Bleibt nicht viel übrig, um sich besonders dynamisch und exklusiv zu positionieren.

Man kann schon regelrecht daran fühlen, dass zumindest in Deutschland die Fahrerlebnis-Marken ihren politischen Einfluss ausschöpfen werden, dass menschengelenkte Fahrzeuge so lange wie möglich am Verkehr teilnehmen dürfen. Was die Entwicklung insgesamt lähmen wird und andere Länder werden uns in Bezug auf Mobilität links und rechts überholen.

Ein Diesel Déjà Vu.

Porsche | Zukunft | Autonom | Lenkrad |


Moderne Kremer K3 Variante mit Straßenzulassung.

Also nicht wundern, wenn Euch das mal in Köln begegnen sollte:

Moderne Kremer K3 Variante mit Straßenzulassung.

Moderne Kremer K3 Variante mit Straßenzulassung.

Der Kremer K3R - dabei steht das "R" nicht für Race, sondern für Road - basiert auf dem 997 Turbo. Alles Handarbeit und am Ende ein echter Kremer Porsche. Schön, dass Eberhard Baunach das durchzieht.

Moderne Kremer K3 Variante mit Straßenzulassung.

Kremer | KremerK3 | Köln | Porsche |


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Mittwoch, 22. November 2017

Aston Martin 2018 Vantage GTE.

So langsam komplettiert sich das 2018er WEC Starterfeld - jetzt wurde der neue Aston vorgestellt:

Aston_Martin_2018_Vantage_GTE

Sind sich treu geblieben und haben einen edlen GT entwickelt.

Zusammen mit Ferrari, Porsche, BMW und Ford wird die 2018er GTE PRO spektakulär werden!

AstonMartin | Vantage | FIAWEC | FIAGTE | LeMans | LM24 |


Samstag, 18. November 2017

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Dass der Semi von Tesla zum ersten Mal gezeigt wird - das war soweit klar. Und hätte als News auch gereicht, um Schlagzeilen zu machen.

Aber nicht für Tesla:

Elon Musk promised a surprise during the Tesla semi unveiling event, and boy did he deliver: the return of the Roadster. But it’s no repeat performance. The stunning four-seater roadster boasts jaw-dropping numbers, that if they measure up to Musk’s claims, will make it the world’s fastest production car.

Wurde effektvoll aus dem neuen LKW gefahren - und auch direkt mal stramm durchgezündet auf dem Rollfeld, wo der Event am Donnerstag stattfand.

Über welche Zahlen reden wir denn bei den Leistungsdaten?

Acceleration 0–60 mph: 1.9 sec
Acceleration 0–100 mph: 4.2 sec
Acceleration 1/4 mile: 8.8 sec
Top Speed: Over 250 mph
Wheel Torque: 10,000 Nm
Mile Range: 620 miles
Seating: 4+ trunk

WTF? Was sind das für Werte? Formel 1? 0 auf 160 in 4,2 Sekunden? Das schafft man nichtmal mit dem Motorrad.

Alles Weltrekorde - das gibt auch Elon Musk zu. Das Auto kommt erst in 3 Jahren, aber ich bin mir sicher, dass es aktuell in Stuttgart für jede Menge Überstunden sorgt. Porsche’s Mission E soll 2019 auf den Markt kommen und natürlich will man Tesla zeigen wo der Hammer hängt. DEN Schuss hat der raffinierte Elon Musk mal schön nach hinten losgehen lassen. Denn 620 Meilen Reichweite sind exakt 1.000 km - Eat this Porsche! Von den Performancewerten mal ganz abgesehen. Da sind die angepeilten 200.000 $ Kaufpreis schon fast ein Schnäppchen.

Die Frage bleibt, ob Tesla die angepeilten Ziele erreicht. Denn die Model 3 Produktion hängt aktuell enttäuschend hinter dem selbstgesteckten Zeitplan her. Aber eines muss man Tesla lassen: was die reine - kurzfristige - Performance angeht, ist gegen das elegante Coupé bisher kein Kraut gewachsen.

Und mit dem neuen Roadster setzt Tesla die Konkurrenz schon weit vor der Serienreife mächtig unter Druck. Von der edlen Optik mal ganz abgesehen.

Für uns ist dieses Aufrüsten natürlich fein: wenn die Autos nur noch leise sind, dann sollen sie wenigstens ordentlich Bums haben.

Tesla | TeslaRoadster | TeslaSemi | Elektro | Musk |


Donnerstag, 09. November 2017

Bob Lutz - nüchterner Blick in die automobile Zukunft. Wird nicht jedem gefallen.

Für regelmäßige Leser hier im Blog alles keine neuen Erkenntnisse. Aber dass sie ausgrechnet von Bob Lutz stammen, ist schon bemerkenswert:

It saddens me to say it, but we are approaching the end of the automotive era. The auto industry is on an accelerating change curve. For hundreds of years, the horse was the prime mover of humans and for the past 120 years it has been the automobile. Now we are approaching the end of the line for the automobile because travel will be in standardized modules.

Als Petrolhead ist er über diese Entwicklung genauso traurig wie Du und ich - aber nichts wird sie aufhalten.

Auch wenn ich in Gesprächen oder auch anhand politscher Ereignisse immer wieder feststelle, dass Leute nicht in der Lage sind, die Dramatik des Wandels zu antizipieren, so wird er trotzdem stattfinden. Und wer nicht vorbereitet ist, wird von den Ereignissen einfach überrollt werden. Das gilt für Fahrzeughersteller ebenso wie den Vertrieb aber auch die Konsumenten.

Die selbstfahrenden Fahrzeuge der Zukunft sind so miteinander verzahnt, dass sie wie ein Zug die Straßen entlanggleiten. Überholen, Sicherheitsabstand oder Performance sind Schnee von gestern, werden abgelöst durch Vernetzung. Man wird auch nicht vor die Wahl gestellt, denn man wird feststellen, dass Unfälle stets von Menschen verursacht werden. Die Unfallstatistiken werden die Länder zwingen per Gesetz den Individualverkehr zu verbieten, es werden sich auch keine Versicherer für das Risiko Mensch im Straßenverkehr finden.

Diese fahrenden Module - so nennt Bob Lutz sie - werden von den Flottenbetreibern in Massen in Auftrag gegeben. Fahrzeughersteller geraten immer mehr in den Hintergrund. Kein Wunder, denn wenn die Module aneinander gekettet durch die Landschaft düsen, gibt es für Marken kaum noch Unterscheidungsmerkmale - optisch wird alles ziemlich gleich aussehen ohne prägnante Front- und Heckpartie. Die heutigen Sicherheitsmerkmale - z.B. Blinker und Spiegel - sind ebenso überflüssig wie Fenster - dadurch ergeben sich uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten für den Innenraum.

Und die Akzeptanz in der Bevölkerung? Nebensächlich:

All we need is acceptance by the big fleets: Uber, Lyft, FedEx, UPS, the U.S. Postal Service, utility companies, delivery services. Amazon will probably buy a slew of them. These fleet owners will account for several million vehicles a year. Every few months they will order 100,000 low-end modules, 100,000 medium and 100,000 high-end. The low-cost provider that delivers the specification will get the business.

These modules won’t be branded Chevrolet, Ford or Toyota. They’ll be branded Uber or Lyft or who-ever else is competing in the market.

Vor einem Jahr meinte Holger Weiss noch zu mir (German Autolabs, während der TU Europe in München), dass sich Marken wie BMW oder Porsche - also die deutschen Premiumhersteller - nach wie vor über die Dynamik differenzieren werden.

Meine Zweifel an dieser Theorie wurden in den letzten 12 Monaten eher bekräftigt als abgeschwächt. Der Verkehr der Zukunft ist ein stetiges Miteinander, keine nervöse Lichthupe auf der linken Spur.

Schlechte Nachrichten für die stolze Autonation Deutschland. Aber statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, protektiert man lieber den Status Quo, so wie Sigmar Gabriel in Brüssel. Damit ist natürlich niemandem geholfen - im Gegenteil, es vergrößert den Entwicklungsrückstand nur noch mehr. Wenn das so weitergeht, dann bleibt am Ende als Autohersteller nur noch DHL übrig.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: der Motorsport wird als Betätigungsfeld übrig bleiben und er wird faszinieren, weil hier der Mensch noch selber fährt. Allerdings nur so lange, wie sich die Infrastruktur - also z.B. Rennstrecken - über Wasser halten kann.

Die Analogie zum Pferd und dem Reitsport habe ich oft bemüht, aber sie bietet sich an und auch Bob Lutz greift sie auf:

A horse dealer had a stable of horses of all ages, and you would come in and get the horse that suited you. You’d trade in your old horse and take your new horse home.

Das hätte damals auch niemand gedacht, dass die Pferdehändler mal arbeitslos werden wegen so einer komischen knatternden Kutsche ohne Pferde.

Bob Lutz schätzt, dass die Umwandlung spätestens in 20 Jahren abgeschlossen sein wird - also 2035 bis 2040. Vergleicht das mal mit den Aussagen der Politik - da phantasieren einige noch was vom Verbrennungsmotor.

BobLutz | Zukunft | autonom |


Donnerstag, 02. November 2017

Was macht Gemballa eigentlich noch so?

Na, dicke Porsche - was sonst?!


Samstag, 28. Oktober 2017

Video: Mission E Prototyp auf der Nordschleife.

Die Porsche Versuchsfahrzeuge drehen fleißig ihre Runden, nach den Fotos gibt es jetzt auch ein Video vom Mission E.

Eigentlich erstaunlich, weil es das Auto erst in 2 Jahren zu kaufen geben wird (Ende 2019) - also nach der nächsten IAA.

Porsche | MissionE | Prototyp | Norschleife | Video |


Sonntag, 22. Oktober 2017

Warum Ringrekorde mit Vorsicht zu genießen sind.

Car and Driver - aus USA:

So, while we have no proof that manufacturers cheat at the endeavor of setting new Nürburgring records, there is nonetheless no mechanism to verify legitimacy when claiming those records for a production road car in street trim. It’s all a gentleman’s agreement. There’s no scrutineering official from the Nürburgring or ADAC (German auto club) or the FIA in pit lane, inspecting cars with a body jig and testing boost pressures and wastegates. The lap timing itself is not regulated at all.

Für uns eigentlich selbstverständlich - aber weltweit natürlich erklärungsbedürftig.

Als der Ring Hilfe benötigt hätte, konnten sich alle gar nicht schnell genug wegducken - inzwischen scheint die Zeitenjagd wieder gesellschaftsfähig.

Anscheinend werden solche Fahrten auch gerne mal mit Prototypen unternommen - also Fahrzeugen ohne Seriennummer oder Serienmotor:

Walliser said Porsche has asked the management of the Nürburgring “to work on this, to define clear rules for record attempts, and to provide clear definitions on several items like weight class, whether cars must carry a production engine number or VIN, and a minimum production figure to avoid specially built ‘record cars.’ Perhaps even conduct a chassis dyno test to show the car’s power level at the time.”

Da hatte auch Wilhelm Hahne kürzlich eher zufällig eine Auffälligkeit, als eine Nachfrage beim KBA zu einem TT RS ergab:

in dem von Ihnen genannten Artikel (Ausgabe 10/2017 der SportAuto) handelt es sich um einen Rennsport-Testwagen im Supertest– nicht um ein typgenehmigtes Serienfahrzeug für den Straßenverkehr.

Als wäre die Glaubwürdigkeit der Industrie nach Dieselgate nicht erschüttert genug.

Rekord | Rekordrunde |


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Porsche Mission E dreht schon Nordschleifen-Runden.

An sich keine Überraschung - höchstens die Fake-Auspuffrohre. Aber die hatten wir ja vor 2 Wochen schon.


Freitag, 06. Oktober 2017

Porsche schickt Audi eine 200 Mio. € Dieselgate-Rechnung.

Weil sie beschissen worden sind und jetzt nicht auf den Kosten sitzen bleiben wollen:

Porsche wants compensation from Audi for the costs of the retrofits, legal counseling and customer measures, Bild said.

OK - Bild - muss man mit Vorsicht genießen.

Vielleicht mal bei den Betroffenen nachfragen - immerhin gibt es ja ein gewisses öffentliches Interesse?

A spokesman for Porsche said VW group-internal issues were not meant for public discussion, without elaborating. Audi declined comment and referred inquiries to Porsche.

Dieselgate |


Mittwoch, 04. Oktober 2017

Spyfotos vom elektrischen Porsche Mission E.

Das neue Elektroauto ist anscheinend in der Erprobung und die haben tatsächlich Fake-Auspuffenden drangeklebt. Und kein “E” auf dem Nummernschild für Elektro.

Es ist auch völlig ungewohnt, das Porsche Spyfotos auftauchen, die NICHT vom Nürburgring oder aus Meuspath sind.


Montag, 02. Oktober 2017

Rinaldi Racing gewinnt die Pro-AM Wertung der Blancpain Serie.

Da hat der ehemalige Werkstattmeister vom Porsche-Zentrum Koblenz doch auf das richtige (Ferrari) Pferd gesetzt.


Neue Porscheschrift.

designtagebuch.de:

Sukzessive sollen alle Medien von der PorscheFranklinGothic auf die neue Hausschrift PorscheNext umgestellt werden. PorscheNext wurde eigens für Porsche entwickelt und zeichnet sich, nach Aufassung des Unternehmens, durch Klarheit und Dynamik aus. Die Schrift soll künftig nicht nur in Print- oder Online-Medien eingesetzt werden, sondern auch in Displays und auf Schaltern in den Fahrzeugen.

Kommentar von Achim Schaffrinna:

Insgesamt wirkt die durch die Typographie so erreichte neue Optik „cleaner“, schnörkelloser, technischer, aber auch kälter, ja vielleicht auch futuristischer. Als sei Porsche eine E-Marke wie Tesla.


Sonntag, 01. Oktober 2017

Neue Dieselgate-Vokabeln: Robustheitspaket, Rollenmodus und Emission Possible.

Jedenfalls mangelt es in Ingolstadt nicht an rhetorischer Kreativität.


Donnerstag, 28. September 2017

Dieselgate: Ex Porsche Vorstand Wolfgang Hatz verhaftet.

Bei solchen Meldungen habe ich sofort das “software engineers who put this in for whatever reason” im Ohr.

Jack Ewing - der Buchautor - fasst die Ereignisse auch für die NYT nochmal zusammen.

Wolfgang Hatz hat eng sowohl mit Matthias Müller als auch mit Martin Winterkorn zusammengearbeitet.

Dieselgate | Hatz | MatthiasMüller | Winterkorn | Ewing |


Mittwoch, 27. September 2017

Video: Porsche 911 GT2 RS mit Lars Kern in 6:47,3 Min.

Das Schönste an einer Rekordfahrt ist immer das Onboardvideo:

youtu.be/Fh8_2zQZ3xM

Hier der Porschetext dazu - tolle Geste den Entwicklungsfahrer Lars Kern vorzustellen, der die Runde fährt. Ist nicht selbstverständlich, weil die Automarken normalerweise immer nur sich selber im Rampenlicht sehen wollen. Ein Schnitt von 184 km/h - das ist schon schwer stramm. Die 700 PS von dem Auto bei vollgetankt unter 1.500 kg aber auch.

Verglichen mit der VLN-Runde wohl so in der Gegend von 8:25 würde ich schätzen.

Allerdings ist der Über-McLaren 6:43,2 gefahren und Peter Dumbreck im elektrischen NIO EP9 war mit 6:45,9 auch schneller.

Dass die Porsche-Speerspitze sich mal bei einem Elektroauto hinten anstellen muss!

Onboard | Rekord | LarsKern | Porsche | 911GT2RS |


Sonntag, 24. September 2017

Porsche Engineering erklärt die Lithium-Ionen-Zelle.


Freitag, 22. September 2017

Auto Union, Hans Stuck und das NS-Regime.

Am Großglockner in Österreich gibt es dieses Wochenende eine Oldtimer-Veranstaltung:

In Erinnerung an die legendären Rennen der 1930er-Jahre findet am Freitag und am Samstag wieder der Großglockner-Grand-Prix statt.

Mit der historischen Startnummer 83 geht Hans-Joachim “Strietzel” Stuck auf den Bergkurs, der Sohn des Siegers von 1938.

Zur geschichtlichen Einordnung: ein Jahr später - im September 1939 - brach der 2.Weltkrieg los.

Hier eine Dokumentation zu den politischen Verflechtungen damals und auch die Rollen von Hans Stuck (der Vater von Hans Joachim Stuck) und Ferdinand Porsche (der Großvater von Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche).

Im Film (ab Min. 9:15):

Auch Ferdinand Porsche taktiert. Zur Unterredung bei Hitler nimmt er den bekannten Rennfahrer Hans Stuck mit.

Historiker Peter Kirchberg:

Stuck war derjenige, der sehr früh enge Kontakte zur NSDAP hatte und der ja auch bei der Schlüsselunterredung deshalb mit dabei war, als es 1933 bei Hitler darum ging Geld für die Rennerei zu finden.

Hans Stuck nach dem Sieg beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring 15.7.1934: Heil unserem Führer!

Stuck | Politik | Grossglockner | Silberpfeile | AutoUnion |


Donnerstag, 31. August 2017

Wie geht es weiter mit der WEC - ohne Audi und Porsche?

Macht Toyota weiter? Graham Goodwin spekuliert, dass die Anzahl der Läufe zusammengedampft wird und Toyota sich nicht komplett zurückzieht, sondern vielleicht auf nur 3 Rennen konzentriert (Spa, Le Mans und Fuji?).

Die GTE hat Feuer mit dem Einstieg von BMW nächstes Jahr - und über einen Einstieg von Lamborghini wird ebenfalls spekuliert. McLaren und der von Gordon Murray entworfene TVR GT wären ebenfalls Kandidaten.

John Dagys ist spekulativ in ähnlicher Richtung unterwegs, 3 Rennen könnten wegfallen, der Start der WEC könnte hinter dem Le Mans Termin liegen und die Saison sich über den Winter strecken. Insgesamt müssen es aber 6 Rennen blieben, sonst dürfte es sich nicht mehr Weltmeisterschaft nennen. Bisher waren es seit 2002 immer 8 Rennen, letztes Jahr kam ein 9. dazu.

FIAWEC |


Mittwoch, 30. August 2017

15 Jahre alte digitale (!) Bilder aus dem renn.tv Archiv: 7.VLN Lauf 2002.

Am Wochenende ist ja wieder VLN - ich dachte ich guck mir mal an, wie das Ende August vor 15 Jahren ausgesehen hat. Viele bisher unveröffentlichte Bilder aus meinen renn.tv Archiv - zum Vergrößern einfach anklicken. Damals noch mit dieser Kamera gemacht - digitale Bilder waren zu dem Zeitpunkt eher selten.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Viele bekannte Gesichter dabei, schaut mal durch: Olaf Manthey, Pierre Kaffer, Timo Frings, Edgar Dören, Harald Thönnes, Arno Klasen, Artur Deutgen, … und natürlich auch schon jede Menge N-Aufkleber.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Gewonnen hat das Rennen Manthey Porsche mit Klasen, Manthey, Bernhard vor dem Getrag BMW.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Archiv | Historie | Mikefotos | Getrag | Scheid | Schall | Manthey | Dören | Kaffer | Deutgen | Klasen |


Donnerstag, 17. August 2017

Marcus Schurig: Deutschland sollte sich hüten, die Autoindustrie in den Untergang zu schreiben.

Marcus Schurig hat sich in der sport auto auch mal am Dieselgate versucht:

Deutschland sollte sich als Industrie- und Autonation davor hüten, eine Sparte, die bisher ein wesentlicher Treiber von Wachstum und Wohlstand war, in den Untergang zu schreiben.

Sich dem Wandel entgegen zu stemmen und in Alles-wird-gut Melancholie zu verfallen kann es aber auch nicht sein.

Audi in Le Mans raus, VW und WRC, Porsche und Le Mans, Mercedes und DTM … wieviel Einschläge braucht es denn noch?

Nur eine starke Autoindustrie kann Antworten auf die Fragen der Zukunft finden. Google und Apple haben ihre Autopläne nämlich schon wieder begraben.

Die starke Autoindustrie ist so mit sich selbst und ihren Altlasten beschäftigt, dass sie den abgefahrenen Zug gar nicht mitbekommen haben.

Und beerdigt ist bei den “halbgaren Internetfirmen” überhaupt nichts - im Gegenteil:

Bei Google - bzw. Alphabet Inc. - ist Waymo unterwegs:

In October 2015, we achieved the world’s first fully self-driving trip on public roads, in a car without a steering wheel or pedals. We refine Waymo technology through 1 billion miles of simulation testing each year, and our cars have self-driven more than 3 million miles on public roads across four U.S. cities.

Und Apple’s Tim Cook hat ja kürzlich erst bestätigt, dass es in Cupertino unter der Oberfläche kräftig brodelt.


Sonntag, 06. August 2017

Zu Besuch bei der GT Masters.

Die Rennserie gibt es bereits seit 2007 - ist also jetzt in ihrem 11. Jahr und am Ring fand am Wochenende das 80. Rennen statt. Ich war bisher noch nie bei dieser Veranstaltung - also gute Gelegenheit sich das mal anzuschauen.

Veranstalter ist die Motorsport-Abteilung des ADAC in München und das merkt man der Serie auch an. Alles eine Spur professioneller, aber trotzdem offenes Fahrerlager, zugängliche Boxen und entspannte Atmosphäre.

Ich weiss nicht warum, aber bei mir sind es immer die Nebensächlichkeiten, die mir sofort in’s Auge springen. Zum Beispiel dieser hübsche Clio auf dem Parkplatz:

GT Masters am Nürburgring

… der offensichtlich ein leichtes Aromaproblem im Innenraum hatte - oder jetzt hat:

GT Masters am Nürburgring

Was Fahrerlagermopeds angeht, da reicht die Palette von rustikal:

GT Masters am Nürburgring

… über stilecht:

GT Masters am Nürburgring

… bis High Performance - hier in Version eines Tankwagens:

GT Masters am Nürburgring

Der Nürburgring hat sich zwar rausgeputzt und es war auch was los:

GT Masters am Nürburgring

… aber hier und da blättert schon der Lack ab:

GT Masters am Nürburgring

Neben der GT Masters war u.a. auch die TCR vor Ort, da geht es gut zur Sache:

GT Masters am Nürburgring

Und auch die STT, wo man alte Bekannte wiedersehen konnte:

GT Masters am Nürburgring

Der Getrag M3 hat es mir besonders angetan - wie in alten Zeiten:

GT Masters am Nürburgring

Da kann man schonmal vor Rührung niederknien:

GT Masters am Nürburgring

Hat jetzt ein modernes M3 V8 Herz - inklusive Druckkompressor:

GT Masters am Nürburgring

Und was haben wir hier?

GT Masters am Nürburgring

Ein Gruppe C Porsche mit Früh Werbung bei den Tourenwagen - sowas gibt es auch nur am Ring. Oder sollte ich sagen: nur in Barweiler? Muss an der guten Luft liegen!

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Hyundai plant auch eine Teilnahme bei der TCR - und macht schon Werbung:

GT Masters am Nürburgring

Wer errät dieses Team:

GT Masters am Nürburgring

Motronic went a long way:

GT Masters am Nürburgring

Und Autogramme wurden wie am Fließband geschrieben:

GT Masters am Nürburgring

Aber eigentlich war ich ja wegen der GT Masters vor Ort - der Grund war, dass ein alter Studienkollege aus Köln - auch schon wieder 25 Jahre her - inzwischen bei kfzteile24 arbeitet und das doch mal eine gute Gelegenheit wäre sich zu treffen. War es - und hat Spaß gemacht! Sein Auto habe ich allerdings nur einmal erwischt - obwohl ich finde, dass mir der Mitzieher dafür noch gut gelungen ist:

GT Masters am Nürburgring

Frank Stippler war auch im Einsatz - und obwohl er eigentlich erst 42 ist, war er der Älteste im Feld.

GT Masters am Nürburgring

Für einen Strategiekaffee mit dem Jan hat es auch gereicht:

GT Masters am Nürburgring

Das ist Jules Gounon - Führender in der GT Masters und hat die 24h Spa gewonnen:

GT Masters am Nürburgring

Und so sehen Sieger aus - Sebastian Asch VOR dem Rennen, das er dann zusammen mit Lucas Auer gewonnen hat:

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Bei den GTs wird hart gefahren - und die Zuschauer bekommen das auch zu sehen:

GT Masters am Nürburgring

Schön sind die Autos auch:

GT Masters am Nürburgring

… und die Regenreifen waren arbeitslos:

GT Masters am Nürburgring

Ich bin schon am Samstag abend wieder zurück:

GT Masters am Nürburgring

… aber habe natürlich noch eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos im Gepäck. Diesmal wieder mit der handlichen Canon EOS 100D:

GTMasters | Mikebericht | Mikefotos | GetragM3 | GruppeC |


Samstag, 05. August 2017

Bei einem 911er Targa von 1979 den 3.2L gegen Elektromotor getauscht.

Ich weiss, da werden mich einige für köpfen wollen - aber ich find's mega.

Wie sie bei 3:36 hinten in den Kofferraum schauen!

Elektro 911er Targa von 1979

320 km Reichweite - und die Beschleunigung schneller als das Original. Und ein Getriebe hat er sogar auch. Hier der Film dazu.

Elektro | 911er | FullyCharged |


Freitag, 04. August 2017

Schadenfreude statt Vorsprung durch Technik.

politico.eu:

Germany may be no cleaner or dirtier than other European countries. But it’s certainly more self-righteous. And so it’s hard to avoid a shiver of Schadenfreude at the mounting reports of unsavory — and possibly illegal — behavior by some of its biggest business brands.

Das geschieht den arroganten Deutschen recht - so das aktuelle Bild im Ausland über uns.

Kein Wunder, auch der große Deutsche Bank Skandal z.B. sitzt immer noch tief verankert im Gedächtnis:

The collapse of residential-backed mortgage securities was a major factor in triggering the 2008 global financial crisis (which itself unleashed hordes of German moralizers). Deutsche Bank has also been fined over its U.K. subsidiary’s manipulation of LIBOR interest rates and for failing to prevent some $10 billion of Russian money laundering.

Oder Siemens - ganz aktuell:

Meanwhile, German engineering powerhouse Siemens stands accused of having supplied gas turbines for electricity generators that will enable Russia to open two power stations in occupied Crimea, ending the annexed peninsula’s dependence on energy from Ukraine, from which Moscow seized the region in 2014.

Wieso übernimmt da eigentlich niemand was? Weil unsere Regierung selber knietief mit drinsteckt:

One common thread among the raft of corporate scandals is that the German government has not been at the forefront of exposing or investigating them. On the contrary, it was regulators in the U.S. (and to a lesser extent, in Brussels) who unmasked bad behavior by Deutsche Bank and Volkswagen.

Amerika und Brüssel müssen uns mit der Nase drauf stoßen, damit überhaupt irgendeine - meistens doch nur scheinheilige Aktion - startet. Während in USA der VW Konzern kräftig Schadensersatz und Strafen zahlen muss, wird es bei uns unter den Teppich gekehrt:

The German carmaker agreed to pay about €15 billion in compensation to U.S. drivers, but brushed aside calls to compensate its European customers due to different consumer protection rules in the bloc.

Von Veränderung, Läuterung oder einer neu entdeckten gesellschaftlichen Integrität ist hierzulande leider nichts zu spüren - Gier und Machtstreben diktieren die Handlungen - ohne Happy End in Sicht. Stattdessen “Weiter so!” Signale auf allen Ebenen.

Dieselgate | Integrität | Ausland | Schadenfreude |


Dienstag, 01. August 2017

Audi: Die fetten Jahre sind vorbei.

Eigentlich müssten in Ingolstadt die Sektkorken knallen: nach dem Gewinn durch Land Motorsport beim 24h-Rennen Nürburgring hat man am Wochenende auch das 24h-Rennen in Spa gewonnen. Und zusammen mit Abt im Saisonfinale die Formel E Weltmeisterschaft!

Es gab auch mal Zeiten, da hätte man das gebührend gefeiert. Aber momentan ist niemandem zum Feiern zumute - die Einschläge kommen näher und sie kommen härter. Diesel heißt das Tabuthema, über das niemand mehr sprechen will - und trotzdem sind die Zeitungen voll davon. Und die wichtigen Brand-Barrieren, die der VW Konzern mühevoll zwischen den Marken aufgebaut hat, verschwimmen immer mehr. Jüngstes Beispiel: Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne Diesel, der mit dem 3L Selbstzünder von Audi ausgerüstet ist und - fast schon Firmenphilosophie - eine Abgasreinungsabschaltung serienmäßig verbaut hat. Warum ausgerechnet der Porsche den blauen Brief vom KBA bekommen hat, ist nicht ganz klar - der 3L streut quasi durch das komplette Dickschiffprogramm der VW-Konzern Flotte.

Das Bild der aufgeschreckten Hühner hatte ich schonmal bemüht - es drängt sich mir auch bei Audi wieder auf: von den 7 Audi-Vorständen - hier ein aktueller Screenshot von audi.de - sollen 4 den Platz räumen.

Witziges Detail am Rande: Axel Strotbek verantwortet neben Finanz und IT auch die Integrität bei Audi - trägt das sogar im Titel. Also entweder hatte er seinen Laden überhaupt nicht im Griff - oder der Laden hatte ihn gut im Griff.

Und als hätten die Bayern nicht schon genug Probleme: jetzt wird auch noch der Geldhahn zugedreht. Weil man die E-Mobilität verschlafen hat und sich beeilen muss den Rückstand wieder aufzuholen.

Unter’m Strich also eine maximal schlechte Ausgangsposition, allerdings auch die große Chance, das Unternehmen einmal auf links zu drehen.

Warum ich das alles schreibe? Ich glaube nicht, dass in diesem Szenario ein DTM Engagement viele Freunde in der Konzernzentrale hat. Neben den Kosten stellt sich immer mehr die Frage nach dem Sinn - zumal die GT im Moment auf einer Erfolgswelle schwimmt, sowohl insgesamt als auch bei Audi im speziellen.

Audi | Dieselgate | Integrität | TourenwagenMasters | Vorstand | Elektro |


Freitag, 28. Juli 2017

ACO/WEC über den Porsche LMP1 Ausstieg: ´not amused´.

fiawec.com:

Porsche, which recently confirmed its participation in the FIA ​​LMP1-H World Endurance Championship as a manufacturer up to the end of the 2018 season, and which has been actively involved in the development of the technical regulations that will come into force in 2020, has just announced the withdrawal of its LMP1 hybrids from the end of the 2017 season. The Automobile Club de l’Ouest, promoter of the WEC and organiser of the 24 Hours of Le Mans, regrets this precipitous departure, as it does the abruptness of the decision from one of endurance racing’s most successful and lauded manufacturers.

Man hat den dicken Hals der Veranstalter förmlich vor Augen. Und - falls es noch an Beweisen fehlte - zeigt dies Porsche’s Hektik bei diesen Entscheidungen. Die Disruption gewinnt an Energie und die Industrie springt umher wie eine Schar aufgeschreckter Hühner. Was gestern als Strategie verabschiedet wurde, wird heute schon wieder in die Tonne gekloppt. Aber gut zu sehen, dass man bei Porsche beweglich ist - nichts anderes erwartet man auch von einem durchtrainierten Sportler.

Wie ACO/WEC wohl reagieren, wenn sich jetzt auch Toyota zurückzieht?

Jedenfalls ist ihre Meldung auch mit heißer Nadel gestrickt:

Clearly, the reduction of costs and stability, but also inventiveness and audacity, will be vital in making it possible to stage an increasingly spectacular and attractive championship with the sport of endurance racing at the forefront.

Sehr zweideutig und nicht Korrektur gelesen: Reduction of stability? Ich glaube das ist umgekehrt gemeint - und hier genau zeigt sich, wie wenig die Organisatoren verstanden haben. Die Kosten waren nicht Porsche’s Hauptgrund - und Stabilität kann man inzwischen vergessen, denn die Nachrichtenlage ändert sich täglich und das Verhalten erinnert mich an die selbstgefälligen DTM/DMSB Funktionäre.

Die letzte Juliwoche im Jahr 2017 wird jedenfalls in die Geschichte eingehen, denn sie hat endgültig und für alle sichtbar das Ende der Verbrennertechnologie besiegelt. Da gibt es kein Zurück mehr. Und wenn Mercedes (DTM Ausstieg) und Porsche (WEC Ausstieg) so deutliche Signale setzen, werden die anderen Hersteller natürlich hinterherrennen, um nicht den Anschluss zu verpassen. Brechen jetzt die Dämme?

Porsche schreibt heute morgen:

Die erfolgreiche LMP1-Mannschaft bleibt Porsche voll erhalten. Dies gilt auch für die beteiligten Werksfahrer.

So eine tolle Infrastruktur mit einer weltmeisterlichen Mannschaft gibt man nicht einfach auf. Und für normalen Motorsport wie z.B. Formel E ist es viel zu groß. Nein, hier sollen anspruchsvolle Aufgaben gelöst werden, die sich aus den neuen E Konzepten für den Straßenverkehr ergeben - da bin ich mir ziemlich sicher.

FIAWEC | LeMans | LMP1 | Elektro | Dieselgate | Disruption |


Donnerstag, 27. Juli 2017

Ist der Motorsport vom Aussterben bedroht? Oder doch noch zu retten?

Nein, das ist keine Clickbait Überschrift - die Tage des Motorsports so wie wir ihn kennen sind gezählt. Aber es gibt Hoffnung.

Ich versuche mich mal an einer Erklärung:

Die Einschläge aktuell sind nicht zu übersehen. Erst hat sich VW aus der Rallye verabschiedet, dann Audi aus Le Mans und diese Woche sogar Mercedes aus der DTM. Und jetzt die Nachrichten von Porsche und deren Le Mans Engagement. Entgegen dem Trend wird allerdings BMW in Le Mans antreten (in der GT) - das wurde aber VOR der Kartellgeschichte entschieden und ich könnte mir vorstellen, dass sie es inzwischen schon wieder bereuen. Ich sehe auch große Fragezeichen für die noch bestehenden Engagements von Toyota (WEC) und Audi/BMW (DTM) - da rauchen in den Zentralen jetzt die Köpfe.

Warum? Weil ICE Autos - also die mit Internal Combustion Engine - ein Auslaufmodell sind. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann sind Verbrennerautos mit Lenkrad so altertümlich, als würde jemand sein Pferd satteln, um zum Einkaufen zu reiten.

Der DTM Ausstieg von Mercedes ist nicht mit Kosten oder DMSB Wirren zu begründen. Motorsport der Hersteller dient dem Imagegewinn und Rennen sind sportlich, dynamisch, spektakulär, laut, Wettbewerb und Kampf. Doch die Zukunft der Mobilität ist eine andere: geräuschlos, harmonisch, unspektakulär, vernetzt, miteinander und friedlich. Da müssen neue Bilder geschaffen werden für den Aufbruch in das neue Zeitalter und wer von Anfang an vorne mit dabei sein will, muss die Antike hinter sich lassen. Wenn nicht, könnte es sogar trotz der hohen Kosten zu einem negativen Effekt kommen, sodass die Marke veraltet und altbacken erscheint. Der Supergau jeder Marketingabteilung.

Fallt nicht auf die Formel E Ausrede rein - die Kosten sind nur ein Bruchteil der bisherigen Rennserien und es war eine willkommene Gelegenheit, um die Öffentlichkeit nicht vor den Kopf zu stoßen. Autohersteller denken nicht von einem Rennen zum anderen, sondern in Fahrzeugzyklen, die 3 … 7 … 10 Jahre umspannen. Da liegen die Pläne nicht nur in der Schublade, sondern der Entwicklungs-Zug ist längst abgefahren und die Prototypen beweisen sich im Testeinsatz.

Jetzt versetzt Euch mal in die Lage der Vorstände, denen die Zukunftsszenarien präsentiert werden: ein massiver Umbruch in der Art und Weise, wie wir Autos benutzen werden. Der Zeitpunkt für den Imagewechsel ist jetzt, wenn man nicht in’s Hintertreffen geraten will. Zumal neben der bisherigen Konkurrenz sich zunehmend neue Player in den Markt drängen.

Bedeutet das jetzt das Aus für den Motorsport?

Nein - nur den Rückzug der Hersteller mit ihren fetten Budgets.

Nur ist dabei relativ, denn aufgrund der satten finanziellen Ausstattung bisher hat sich eine kleine Industrie rund um diesen Sport dieses Marketingvehikel gebildet: Rennstrecken, Fahrer, Agenturen, Fotografen, … alles Profis, die damit bisher gut leben konnten. Doch die Geldgeber werden in Zukunft diese lauten und stinkigen Veranstaltungen meiden wie der Teufel das Weihwasser - und das Feld den Amateuren überlassen. Denn die Aktiven haben immer noch soviel Freude am Selberfahren wie das heute der Fall ist.

Eine sehr schöne Vorstellung, denn wenn sich die Hersteller zurückziehen, verschwinden nicht nur ihre Gelder, sondern auch ihre Einflussnahme. Eine große Chance für den Sport - vielleicht sogar eine Renaissance der Eigenbauten? Wenn es dann überhaupt noch Rennstrecken zum Fahren gibt, denn besonders in Deutschland musste ja unbedingt alles Formel 1 Standard haben. Die Gigantanlagen stehen vor großen Herausforderungen, der Lausitzring wurde aktuell schon vom autonomen Tsunami einkassiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich neidisch auf die Engländer mit ihren kleinen Clubrennstrecken bin.

Kleiner Blick in die Vergangenheit, denn der Motorsport wurde schon einmal totgesagt während der Ölkrise der 70er. Doch im Vergleich zu den heutigen Umwälzungen war das damals eine temporäre Geschichte. Umwälzungen sind endgültig - siehe Musik, Fotografie, oder Kommunikation.

Wie altbacken der Motorsport inzwischen schon ist, sieht man gut an dem Rückstand der Wettbewerbstechnik gegenüber den bereits käuflichen Serienfahrzeugen. Während sich früher technische Entwicklungen vor ihrem Serienstart erst im Sport beweisen mussten, ist heute die Technik der Straße weiter als der Wettbewerb. Pikes Peak oder IOMTT hat elektrische Beispiele gesehen - aber Le Mans wartet immer noch auf seinen ersten rein elektrischen Einsatz - so sehr wird sich an die herkömmliche Technologie geklammert. Natürlich auch durch das Diktat der Hersteller, Audi’s Le Mans Diesel vorneweg. Immerhin können wir uns glücklich schätzen das letzte Aufbäumen der Dinosaurier miterlebt zu haben, die Schlachten in Le Mans, als die Grenzen im Wettkampf komplett ausgelotet wurden. Was wohl die NASCAR macht, wo das V8 Getöse Teil der DNA ist?

Die Reaktionen und Kommentare, die ich zur Zeit zu lesen bekomme, sind weit von diesen Gedanken entfernt. Ähnlich wie die Autoindustrie mit ihrem Diesel klammern sich weltweit die Fans an Sound und Spektakel, als wäre ihnen irgendjemand etwas schuldig. Dass sie sowieso nur Mittel zum Zweck in dem großen Spiel sind, damit die Marketingmillionen auch in einem angemessenen Rahmen zur Geltung kommen, wird verdrängt obwohl es alle wissen.

Vielleicht liegt es an meinem Alter oder dem Tinitus, aber ich freue mich auf den Umbruch. Schlimmer als heute kann es sowieso nicht mehr werden, die Aktiven werden geschröpft und gegängelt bis zur Belastungsgrenze, obwohl sie doch nur mit Freude ihren Sport ausüben wollen. Die Elektrifizierung wird völlig neue Dimensionen der Dynamik eröffnen - wartungsarme Sportgeräte, von denen wir nichtmal zu träumen wagen, werden für alle zugänglich. Lärm- und Umweltschutzbeschränkungen sind Themen von gestern - dadurch eröffnen sich völlig neue Konzepte, Veranstaltungsorte und Formate. Jedes Wochenende 24h-Rennen? Wäre kein Problem mit Elektroantrieb. Eine Crossbahn in der Innenstadt? Ja warum denn nicht, gute Idee.

Lasst uns aufbrechen in das neue Zeitalter! Schneiden wir die alten Zöpfe ab, solange noch Zeit dafür ist. Oder der Motorsport endet wie der Diesel: verachtet, korrumpiert, und furchtbar altbacken.

Zukunft | LeMans | Elektro | Dieselgate | FormelE |


Montag, 24. Juli 2017

Spiegel berichtet über Kartellverdacht der deutschen Autohersteller.

Montags morgens den Spiegel lesen habe ich auch lange nicht mehr gemacht - damals in der Beck’schen Erlebnisgrab Epoche kam das schonmal vor.

Heute ist Dieselgate Thema auf dem Titel - allerdings in der Form eines angeblichen Kartells, das der VW Konzern (inklusive Audi und Porsche) zusammen mit Mercedes und BMW gebildet haben soll. Von über 60 Arbeitskreisen und über 1.000 Sitzungen ist die Rede.

Sowohl Daimler als VW hätten sich bei den Behörden selbst angezeigt - um in den Genuss der Straffreiheit zu kommen. Wobei selbst den Autoren nicht klar ist, wer das zeitlich zuerst gemacht hat - der Spiegel selber hat wohl Einblick in die VW Vorgänge bekommen.

Das Ganze ist schon ein Jahr (!) alt - am 4.Juli 2016 hat VW die Ermittlungen selber in Gang gesetzt. Also mitten im Dieselgate, wo sie eigentlich ganz andere Probleme hatten. Die Arbeitskreise selber laufen demnach schon über 10 Jahre - ab 2006. Ob sie jetzt aktuell immer noch aktiv sind? Aufgelöst wurden? Oder einfach nicht mehr stattfinden?

Es ist ein schwieriges Thema, wo hört ein Arbeitskreis auf und wo fängt ein Kartell an? Alle möglichen Themen sind besprochen worden, von Cabriodächern über Luftfedern bis zu AdBlue Tanks. Und da wird es brisant, denn aus der Fahrwerksecke (!) wurde eine Limitierung der Größe gefordert. Und dann beißt sich die Katze in den Schwanz, weil einem Premiumkunden kann man ja schlecht alle paar tausend Kilometer die Kanister-Eigenbetankung mit klebrigem Harnstoff zumuten. Gut vorstellbar, dass der selber aufgebaute Druck der konträren Ziele der Entwicklungsabteilungen zu Dieselgate geführt hat.

Selbst wenn die Unternehmen vom Kartellverdacht freigesprochen werden - die Ermittlungen und Erklärungen werden viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen, den Diesel (Verbrenner?) weiter in’s Abseits treiben und den Handlungsspielraum der Hersteller weiter einengen.

Wenn jetzt AdBlue das Allheilmittel sein soll, dann muss auch dessen Versorgung sichergestellt werden und quasi ein neues Betankungskonzept flächendeckend etabliert werden. Macht das Sinn? Wo inzwischen klar ist, dass der ICE (Internal Combustion Engine) ein Auslaufmodell ist? All diese Nebenkriegsschauplätze hemmen den Angriff mittels neuer Konzepte und wenn die Disruption tatsächlich zuschlägt (siehe Tony Seba), dann finden sich auf einmal viele Firmen - inklusive deren Mitarbeiter - auf dem Abstellgleis.

BMW scheint von den Vorfällen leicht auf dem falschen Fuß erwischt zu sein. Obwohl der Spiegel am Mittwoch einen Fragenkatalog zugestellt hat, gab es gestern Abend - auf die Vorabmeldung - nur ein knappes und etwas überspezifisches Dementi: nicht die Arbeitskreise werden zurückgewiesen, sondern lediglich dass die AdBlue Tankgröße nicht zu klein sei, weil man im Vergleich zum Wettbewerb einen niedrigeren AdBlue-Verbrauch hätte.

Jedenfalls hatten die Presseabteilungen - von Wolfsburg über Stuttgart und Ingolstadt bis München - nicht viel vom Wochenende.

Dieselgate | Kartell | Spiegel | AdBlue | Disruption |


Mittwoch, 12. Juli 2017

Dieselgate jetzt auch bei Porsche.

Staatsanwaltschaft hat offiziell Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Porsche | Dieselgate | Staatsanwaltschaft | Stuttgart |


Porsche: 911er bekommt keine Steckdose.


Mittwoch, 05. Juli 2017

Spa 24h am 29./30.Juli.

In Spa findet am 29.Juli ab 16:30 Uhr die 24h GT3 Schlacht statt - 66 Autos treten gegeneinander an: Audi, Aston Martin, Bentley, BMW, Ferrari, Jaguar, Lamborghini, McLaren, Mercedes AMG, Nissan und Porsche sind die Hersteller - die Starterliste findet sich hier.

Die Tour de France hatte auch ein Ründchen auf der Strecke gedreht.

Spa24h | FIAGT3 |


Dienstag, 27. Juni 2017

Toyota bestätigt 2018er Le Mans Teilnahme.

Und zwar nicht irgendwie, sondern mit diesem emotionalen Video, das mit den Worten schließt:

“We will be back.”

youtu.be/2IZon2By_8o

Sehr schön. Hoffentlich bleibt Porsche auch dabei, das ist noch gar nicht so sicher.

Bei Toyota sorgte diese persönliche Botschaft von Firmenchef Akio Toyoda noch am Rennsonntag für Rätselraten - und Respekt - aber das ist ja jetzt zum Glück aufgelöst.

Toyota | LeMans24 | Toyoda |


Montag, 19. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 1 von 7.

Da könnt Ihr Euch schonmal auf was gefasst machen, denn heute morgen habe ich in Köln-Rodenkirchen bei Ducati dieses schicke Gerät abholen dürfen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Mit einem Satz ganz frischen Reifen! Ist zwar etwas heiß im Moment und ich habe auch eine normale Arbeitswoche, aber ich werde mich mal ausführlicher mit der Italienerin beschäftigen und hier - täglich - berichten. Nur damit keiner sagt, ich hätte nicht gewarnt! ;)

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Obwohl ich bei 959 eigentlich an das hier denken muss. Inzwischen gehört Ducati allerdings auch zur VW Familie und damit ist der Porsche sogar angeheiratete Verwandtschaft.

Ich bin heute tatsächlich das erste Mal in meinem Leben Ducati gefahren und war entsprechend gespannt, wie das wohl so geht. Ich liebe Vierzylinder, weil die so geil am Gas hängen und gierig ausdrehen - und beim Zweizylinder ist das wohl eher umgekehrt. Aber immerhin drückt der 955er 90° V-Motor 157 PS an die Kurbelwelle, das ist ja nicht gerade wenig. Und dabei ist das die kleine Panigale, es gibt auch noch eine 1.200er.

Ich muss zugegeben, das rumpelt schon ganz ordentlich und ist auch ziemlich laut. Aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist das ein ziemlich geiles Getöse, das das Kraftwerk rauspoltert. Mit einem kurzen Dreh am Gasgriff lassen sich Gewitter beliebiger Größe jederzeit herbeizaubern!

Der Unterschied bei der Panigale ist, dass die Ventile über Steuerkette links und rechts angetrieben werden, statt dem traditionellen Zahnriemen auf nur einer Seite:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Auf dem Bild sieht man auch den Panigalerahmen, der wird aufgesteckt und der Motor dient als tragendes Teil. Nötig wurden diese Klimmzüge durch die Superbike WM, wo um jeden Zentimeter Bauform und hohe Motordrehzahlen gekämpft wird. Da muss man sich leider von Traditionen verabschieden:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… aber die Panigale ist tatsächlich die einzige Duc mit Steuerketten.

Dass Ducati aus Italien kommt, merkt man gleich an den hübschen Schwüngen und aufwendigen Details:

Und obwohl das Gerät recht zierlich ist, passe ich mit meinen 1,96m gut drauf und habe - was mir beim Fahren wichtig ist - ordentlich Knieschluss. Aber die Scheibe hätten sie nicht durchsichtig machen brauchen, denn mit Durchgucken ist da nicht viel - so tief kann ich mich gar nicht runterbücken, dass ich noch was sehen würde:

Aber aerodynamisch ist es und ab so ca. 180 km/h lässt es sich sehr bequem fahren, weil nicht mehr soviel Last auf den Armen liegt. Das gleicht sich dann mit dem Winddruck aus und man merkt direkt: dieses Motorrad mag es schnell. Hab ich nix dagegen! Soviel bin ich heute aber noch nicht gefahren, nur einmal durch Köln zur Arbeit in Niehl und dann über den großen Autobahnbogen zurück in den Kölner Süden. Die A555 wurde neu gemacht und ist unbegrenzt, da konnte ich mal laufen lassen und die Panigale läuft wirklich sehr stabil. Bin schon auf die ausführliche Ausfahrt gespannt! Morgen geht es aber erstmal zum Arbteilungskarten nach Kerpen - da habe ich dann den Helm schon automatisch dabei.

Das Handbuch sollte ich mir auch mal anschauen, da gibt es einiges einzustellen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Gastfreundlich wie ich bin, darf sie natürlich in der Garage übernachten - nur zum Aufräumen bin ich noch nicht gekommen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati | 959Panigale | Miketest |


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Samstag, 17. Juni 2017

VIDEO: Kamui Kobayashi mit der perfekten Le Mans Runde.

Die perfekte Runde - davon träumt jeder Rennfahrer. Für Kamui Kobayashi ist der Traum am Donnerstag wahr geworden, seine Pole-Runde war über 2 Sekunden schneller als die des Zweiten. Hier das Video dazu - sehr geschichtsträchtig und ein Genuss für jeden Rennfan:

youtu.be/Sy91BcB8pRQ

Hier das Video komplett als Onboard und das offizielle Qualifying Endergebnis, die Resultate für die LMP1 sehen so aus:

Toyota #7: 3:14,791 (Session 2)
Toyota #8: 3:17,259 (Session 3), Gap +2,227
Porsche #1: 3:17,259 (Session 2)
Porsche #2: 3:18,067 (Session 2)
Toyota #9: 3:18,625 (Session 2)

LeMans | LM24 | Poleposition | Kobayashi | Onboard |


Mittwoch, 14. Juni 2017

Marc Lieb 360° Le Mans Onboard im Porsche 919.

Le Mans hat noch gar nicht richtig angefangen, da ist schon das erste 360° Video auf Youtube: Vorjahressieger Marc Lieb im Porsche 919 Hybrid.

youtu.be/aYEAoIN8G8g

Wie immer bei den 360° Videos: am besten mit Smartphone oder Tablet anschauen.

360° | LM24 | Porsche919 | MarcLieb | Onboard |


Samstag, 10. Juni 2017

Le Mans 24 Stunden Rennen 2017 - Essential Links und Live Stream - renn.tv/go/lemans24.

Wieder einmal habe ich alle wichtigen Links zusammengetragen, die man braucht, um das Rennen im Detail zu verfolgen. Wenn es Updates gibt oder ihr noch etwas ergänzen wollt, dann packe ich das hier mit rein.

Dieses Jahr werde ich auch wieder vor Ort sein, auch wenn sich das ganz spontan erst dieses Wochenende für mich ergeben hat, weil ein Journalist absagen musste und man mir - wieder von Ford - diesen Platz angeboten hat. Danke - nehme ich gerne!

Die kurze URL für die Le Mans Essential Links ist auch wieder im Einsatz:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Donnerstag, 08. Juni 2017

Kleiner Realitätsabgleich, per Email reingekommen:

Willkommen in der Zukunft

Gruss aus Hong Kong, hier siehst du mittlerweile mehr Teslas als Porsche… Manchmal fahren schon zwei hintereinander.

Elektro | Tesla | HongKong |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Das 2016er Le Mans Drama - aus der Sicht von Neel Jani am Steuer des Porsche Nummer 2.

Ein spannendes Video-Interview, das Mobil 1 The Grid da veröffentlicht hat, denn Neel Jani war zu dem Zeitpunkt nicht irgendwo, sondern am Steuer des Verfolger-Porsche mit der Nummer 2. Vorher hat er die Pole gefahren und auch die schnellste Rennrunde, aber was fehlte war der Le Mans Sieg. Der 20 Sek. Rückstand auf den führenden Toyota wurde einfach nicht kleiner - und auf einmal sieht er das Auto kraftlos auf der Strecke stehen:

youtu.be/MKcw0jnxZCM

So ein Drama für Toyota - ich war ja live vor Ort - und es flossen auch einige Tränen. Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das hier Danny. Aber ein Riesenerfolg für den besonnenen und schnellen Schweizer - und ein Rennen für die Geschichtsbücher.

(Via WTF1.)

LeMans | Jani | Mobil1 | LM24 |


Dienstag, 23. Mai 2017

Die 24h-Classic versprechen wieder ein schönes Highlight zu werden.
  • Achim Heinrich fährt mit Marco Schelp im M1.
  • Daniel Schrey wieder im Porsche 935 K1.
  • Olaf Manthey wieder dabei - diesmal im Schumann 635 CSi.

Zeitplan:
Donnerstag 13:15 - 15:15 Qualifying
Freitag 15:30 - 16:00 Startaufstellung
Freitag 16:20 - 19:20 3h-Rennen

youngtimer.de

24hClassic | N24h | Manthey | Heinrich | Schumann |


Sonntag, 21. Mai 2017

Das Schöne an dieser Rünge Papierzeichnung ist, das das Auto tatsächlich gebaut wird:

Introducing the first concept drawings of the 3.6L Porsche powered RÜNGE R2. (..) The R2 will be built in the limited run of 10 units. Inquire for pricing and build options.

Siehe auch diese Doku, auf die ich mal verlinkt hatte.

Rünge | Eigenbau | BuiltNotBought |


Samstag, 22. April 2017

Toto Wolff über seinen Nordschleife-Crash in der aktuellen Auto Motor und Sport (9/2017).

Was war Ihr schlimmster Unfall?

Ich habe mir auf der Rennstrecke alle möglichen Teile gebrochen. Ich bin gleich in meinem ersten Rennen in der Formel Ford in Brünn mit einem anderen kollidiert. Dabei brach ich mir die Hand. Mein Unfall auf der Nordschleife war vom Verletzungsgrad her aber der schlimmste.

Das war der Rekordversuch 2009, oder?

Ich fuhr den Rekord in der Aufwärmrunde und gar nicht in der eigentlichen Rekordrunde. Das Auto hat sich den ganzen Tag komisch angefühlt. Irgendwie giftig. Ich wollte die Runde schon abbrechen. Die Lauffläche löste sich vom Reifen. In der Senke der Fuchsröhre war die Kraft so groß auf dem rechten Hinterrad, dass es platzte. Das passierte bei über 280 Sachen.

Das klingt ziemlich heftig.

Der erste Einschlag war mit 27g. Ich habe eine Verwüstung auf 400 Metern hinterlassen. Gott sei Dank bin ich nicht in den Wald geflogen. Mein Sitz hing nur noch an einer Schraube. Danach hatte ich einen Filmriss. Es gibt eine Aufnahme, die zeigt, wie ich das Auto abdrehe und aussteige. Gefunden haben sie mich mit Helm und HANS-System hinter der Leitplanke. Ich habe mir ein paar Wirbel gebrochen und außerdem eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte zwei Monate nur im Sitzen schlafen. Ich habe mir auch die Geschmacks- und Geruchsnerven abgerissen. Alles was ich aß, schmeckte wie Pappe. Aber es kam wieder zurück.

Ich war damals vor Ort, um den angesprochen Film für ihn zu erstellen.

Das war vor ziemlich genau 8 Jahren - am 15.April 2009.

So sah der Landporsche vor dem Unfall aus:

Und so der heutige Mercedes Formel 1 Chef:

Eigentlich hatte er vor wie Niki Lauda unter 7 Minuten zu fahren. Im Grunde ein Marketing Stunt, denn Lauda´s Rundenzeiten war auf dem wesentlich längeren alten Nürburgring zustande gekommen und nicht nur auf der Nordschleife.

Meine Kameras haben den Unfall leider nicht überlebt - GoPro gab es damals noch nicht.

Man bekommt aber einen Eindruck von dem Einschlag - in der Fuchsröhre möchte man nicht verunfallen. Und auch Toto´s Fahrkünste sind nicht ohne, er hatte den Porsche trotz der zickigen Hinterachse sauber im Griff.

Wolff | Fuchsröhre | Landporsche |


Montag, 27. März 2017

VLN 1 geht nach Frankreich.

Rein französischer Gesamtsieg bei VLN 1 mit dem Fahrertrio Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet. Witzige Fahrerbesetzung für das Porsche Team aus Meuspath. Ob man im Opellager schon leicht französischen Nationalstolz entwickelt hat?

Meine Männergrippe hat die Nordschleife vor einem Frisonbesuch bewahrt - gute Gelegenheit mal den englischen Livestream auszuprobieren. Da waren zwar noch ein paar Lücken was Fahrer-, Team- und Streckenkenntnis angeht, aber eigentlich passt das ganz gut, weil so das internationale Publikum quasi auf Augenhöhe abgeholt wird: die fangen ja auch ganz unten was in Bezug auf VLN.

Trotzdem will man natürlich die neuen Autos sehen, also ab in die Fotoabteilung. Ich weiß ja nicht, ob es an den Fotografen liegt oder ob das einen realistischen Eindruck vermittelt: gefühlt 90% des Fahrzeugfeldes ist von der Stange - also Kaufautos. Den Fahrern kann man keinen Vorwurf machen, billiger und einfacher kommt man nicht an bzw. in ein Rennauto. Aber als Von-Außen-Zuschauer fände ich das ziemlich öde.

Das 24h-Rennen wird auf jeden Fall wieder eine Herstellerschlacht unter den GT3 - da müssen alle anderen Teilnehmer höllisch aufpassen nicht zwischen die Fronten zu geraten.


Dienstag, 14. März 2017

Folge 1 der neuen 9:11 Video Serie von Porsche ehrt Walter Röhrl.

Es gibt ein neues Porsche Video Format und die erste Folge ehrt würdig den Meister:

youtu.be/hY78fBaRcxQ

Das Ganze nennt sich 9:11 Magazin, weil die Folgen immer 9 Min. 11 Sek. lang sind.

Macht Lust auf mehr!

Röhrl | 911Magazin |


Samstag, 11. März 2017

Zu Besuch beim Kölner Startup evopark.

Am Donnerstag hatte ich Gelegenheit die junge Firma in der Nähe vom Ebertplatz zu besuchen. Ich hatte schonmal Kontakt im November, als einer der Gründer - Tobias Weiper - einen Vortrag bei der TU Europe in München gehalten hat:

Zustande gekommen ist der Termin dann allerdings durch Jonas Kaczmarczyk, der - als gebürtiger Kölner und wohnend in Reetz bei Blankenheim - aktuell ein studienbegleitendes Praktikum dort macht, nachdem er vorher bei Manthey und Schnitzer gejobbt hat. Dem ein oder anderen von Euch wird er bekannt vorkommen. Sein Studium in Berlin wird er in einem Jahr abschließen. Der zweite auf dem Bild (rechts) ist Martin Storch, der das Marketing verantwortet und sich ebenfalls Zeit für den Termin genommen hat:

Das erklärte Ziel von evopark ist es, dass wir in Parkhäusern nicht mehr nach Kleingeld kramen müssen. Das geht sogar noch einen Schritt weiter, dass man auch nicht mehr das Fenster runterkurbeln muss, denn eine Chipkarte übernimmt die Kommunikation und die Schranke geht automatisch auf:

Die Schwierigkeit für das Unternehmen besteht darin, dass man einerseits den Parkhaus-Betreibern das Upgrade auf die Funktechnologie schmackhaft machen muss und andererseits die Kunden zur Registrierung animieren muss, damit sie als eingetragener User die Vorteile von evopark nutzen können.

Insgesamt arbeiten knapp über 20 Personen dort - wobei der Schwerpunkt aufgrund der Aufgabenstellung im IT Bereich liegt, also im Programmieren. Da die Kommunikation hauptsächlich online erfolgt, arbeiten einige der Kollegen gar nicht in Köln vor Ort, sondern remote mithilfe von Chat und anderen Tools. Angefangen hat das Ganze in der WG des 4-köpfigen Gründer-Freundeskreises direkt nach dem Studium in 2014.

Schlagzeilen hat evopark gemacht, als Porsche Digital - die neue Mobilitätsfirma, die ihren Sitz in Ludwigsburg hat - als (Minderheits-) Investor eingestiegen ist.

Bisher sind 25 Städte mit 69 Parkhäusern angeschlossen, Tendenz steigend. Alleine in Deutschland ist das Potential an anschließbaren Parkhäusern 4-stellig. Es gibt auch Kooperationen mit Einzelhändlern, die einen Einkauf mit einer Parkgutschrift direkt auf der Parkkarte honorieren - das wird im Hintergrund dann gutgeschrieben.

Dieses Modell nennt sich B2B2C - also Business-to-Business-to-Customer, weil evopark stets den Kontakt zu den Endkunden hält, auch wenn andere Firmen zwischengeschaltet sind. So hat z.B. die Versicherung AXA sich die Dienste von evopark gesichert, um eine eigene gebrandete Parkkarte anbieten zu können.

Was kennzeichnet also ein Startup und wodurch unterscheidet es sich von einer normalen Unternehmensgründung?

Martin definiert es über Innovation und digitale Inhalte, auch ist der Altersdurchschnitt der Beteiligten normalerweise eher jünger. Die Unternehmenskultur ist familiärer - z.B. wird mittags immer zusammen gegessen:

Möglich macht das trotz der kleinen Firma der Anbieter Meal Mates - witzigerweise ebenfalls ein Startup, das preislich attraktive Verpflegung für Unternehmen in der nördlichen Kölner Innenstadt anbietet und von Jonas und Martin ausdrücklich empfohlen wird - scheint gut zu schmecken!

Aber auch sonst stehen andere Startups hoch im Kurs - für Personal und Accounting werden Online Tools eingesetzt - eventuelle Berührungsängste sind gar nicht erst vorhanden. Spart Aufwand und man hat alles selber unter Kontrolle, weil man nicht an Dritte auslagert. Das gilt ebenso für die interne Kommunikation, aber auch solche Bereiche wie den Bewerbungsprozess.

“Für alles erstmal das Handy benutzen - jedes Problem erstmal mit dem Handy lösen. Meistens hat irgendein Startup eine Idee für ein Tool und du probierst es dann erstmal damit.”

… so definiert Martin den digitalen Wandel. Das würde man auch zwangsläufig lernen, wenn man bei einer Firma wie evopark aktiv ist.

Wie sehr jede kleine Dienstleistungs-Nische heutzutage besetzt wird, kann man am Beispiel evopark gut erkennen: aus dem Gesamtthema Mobilität konzentriert man sich auf’s Parken - und hier sogar speziell auf den Teilbereich Parkhäuser.

Wenn man mal in die Zukunft denkt und das autonome Fahren in’s Spiel bringt: gibt es dann überhaupt noch ein Geschäftsmodell für evopark? Stellt sich raus, dass es dann sogar noch viel wichtiger wird über Funkkontakt die Autos in die Parkhäuser zu lassen, denn es gibt ja keinen Fahrer mehr, der überhaupt ein Ticket ziehen könnte.

Es war auch interessant zu hören wie divers sich die Parkhauslandschaft gestaltet, das geht vom Familienbetrieb bis zum Großunternehmen - alles dabei.

Eine Herausforderung für evopark besteht darin, das Modell für den Kunden schmackhaft zu machen. Es gibt zwar Momente, an denen man den Parkautomaten am liebsten verprügeln möchte (schonmal mit 20€ bezahlt und Münzgeld zurückbekommen?!), aber später ist das wieder vergessen und es fehlt der Antrieb sich bei evopark zu registrieren.

Wer von Euch ein Parkhaus benutzt, das bereits angeschlossen ist, kann den Promocode

20832COM

benutzen - damit entfällt die Anmeldegebühr (normal 5€) und es gibt noch ein 5€ Guthaben zum Abparken dazu. Der einzelne Parkvorgang wird mit 0,39€ zusätzlich abgerechnet - alle Details stehen hier. Die dazugehörige App gibt es im jeweiligen Store.

Übrigens suchen die evoparker auch immer nach Verstärkung im Team - wer sich angesprochen fühlt, hier geht es zum Karrierelink.

Zum Abschluss meines Besuches gab es noch einen richtigen Kracher - ein Parkhausquartett! Hab ich vorher auch noch nie gesehen:

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evopark | Startup | Mikebericht |


Mittwoch, 08. März 2017

Speedweek´s DMSB Daily. Heute: der Automobilsport.

Die Speedweek arbeitet sich beim DMSB langsam von den Motorrädern zu den Autos vor:

Aber Präsident Stuck ist Motorsport-Berater und Botschafter des weltgrößten Automobilkonzerns – und soll gleichzeitig unabhängig die Geschicke eines Landesverbands lenken? Obwohl Marken wie Audi, Porsche, Seat, Skoda und VW in allen möglichen Meisterschaften mitwirken?

Lambo und Bentley fehlen noch. Aber wer wird denn schon bei so ein paar Interessenkonflikten so kleinlich sein - das ist schließlich ein gemeinnütziger Verein!


Dienstag, 07. März 2017

70 Jahre Walter Röhrl - Herzlichen Glückwunsch! [Update]

Auch wir können uns freuen, denn so ein runder Geburtstag fördert so viele Interviews, Anekdoten und Kommentare zutage, dass man mit dem Lesen kaum noch hinterherkommt.

Zum Beispiel diese tolle Serie in der Mittelbayerischen - mit so Zitaten wie:

  • Für einen normalen Menschen ist es unverständlich, was mit einem Auto geht.
  • Womit er gerade fährt:
    Mit meinem Porsche Panamera Turbo mit bescheidenen 550 PS. Wenn ich auf der Landstraße so fahre, wie es sich gehört, verbraucht er 9,6 Liter. Wenn ich auf der Rennstrecke Vollgas gebe, sind es 50 Liter. Das ist aber in Ordnung, 500 Pferde trinken einfach mehr als eins.
  • Ein Baum geht halt beim Rallyefahren nicht auf die Seite.
  • Wie er seinen Geburtstag feiert:
    Ich bin ja ein begeisterter Ski-Touren-Geher. Alle letzten Geburtstage habe ich mit Ski-Touren verbracht. Wenn jemand von meinen Freunden der Meinung ist, dass er mithalten kann, darf er gern mitgehen. Die meisten haben aber eingesehen, dass es wenig Sinn macht.

Und das Porsche-Museum hat sogar eine Sonderausstellung vorbereitet.

Gleichzeitig so spektakulär und dennoch immer entspannt wirkender Herr der Lage - das kann nur der Lange aus Bayern.

Unsere Wege haben sich mehrfach gekreuzt und immer war er geerdet und gradlinig - auch schonmal kantig und leicht schroff - aber immer ist er auf seine eigene Art liebevoll, ehrlich und enthusiastisch mit dem was er macht - und auch was er sagt.

Das Gruppe B Festival in Daun scheint in seiner Gunst inzwischen der Köln-Ahrweiler den Rang abgelaufen zu haben, aber die beiden Veranstaltungen in Rufweite zur Nordschleife stehen bei ihm nach wie vor ganz hoch im Kurs.

Hier meine aktuellste Aufnahme von ihm beim Smalltalk in Daun:

… und später am Steuer des Audi Gruppe S - kurz bevor der Wagen zum ersten Mal in der Öffentlichkeit im Einsatz gezeigt wurde:

Ihr kennt alle dieses Video, das ich vor 10 Jahren gemacht habe?

youtu.be/E93ag4Rp-Gg

Als die Passagiere durch waren, durfte ich auch mal mitfahren: unvergessliches Nordschleifen-Erlebnis. 911er GT3 mit abgefahrenen Michelin Cup auf nasser Piste!

Aber auf eine Sache bin ich besonders stolz: Walter Röhrl hat für Bilstein ein Fahrwerk für den 964 RS entwickelt in Papenburg und ich durfte ‘Behind the Scenes’ dabei sein - meine Lieblingsrolle.

Das war am 13.Februar 2007 - also ziemlich genau vor 10 Jahren zu seinem 60.Geburtstag.

Ich hatte ein ganz bestimmtes Bild im Kopf: Walter Röhrl konzentriert im 911er RS - fahrend - driftend - das Limit auslotend.

Also hab ich es mir im Fußraum bequem gemacht und er hinter’m Lenkrad - und alles ist so abgelaufen, wie ich mir das im Vorfeld gewünscht habe:

Das hat den Bilsteinleuten so gut gefallen, dass sie Autogrammkarten davon gemacht haben:

Und jetzt kommt mein persönlicher Stolz-Teil ;) Walter Röhrl haben die Karten auch so gut gefallen, dass er sie eine ganze Weile lang selber benutzt hat. Kein Wunder also, dass diese Karte für mich eine ganz besondere Bedeutung hat:

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Eigentlich könnte ich jetzt diesen Post hier beenden und alles wäre gut. Aber mir liegt da noch eine Sache am Herzen, die ich unbedingt loswerden möchte.

Jeder hat es selber in der Hand, wie er (oder sie) sein Leben nach der Motorsport-Laufbahn gestaltet: ob ehrenhaft und genügsam oder geldgeil und machtbesessen. Man kann seinen Wohnort aus steuerlichen Gründen in’s Ausland verlegen - z.B. nach Österreich - oder man bleibt heimatverbunden in Bayern. Man kann versuchen sich lautstark in die erste Reihe zu jodeln - oder man bleibt als Freund der leisen Töne unaufdringlich im Hintergrund. Selbst als offizieller Porsche Repräsentant hat man die Wahl, ob man sich den Kameras in der Le Mans Startaufstellung aufdrängen möchte - oder eben nicht. Man sucht es sich auch selber aus, ob man sich aus Profit- und Profilneurose um Ämter bemüht, die zwar intellektuell ein paar Nummern zu groß sind, aber die eigenen Privatbedürfnisse prima befriedigen.

Auch wenn der schnelle 70-jährige über die Jahrzehnte ein paar Hundertstel verloren hat: auf dem Gebiet von Moral, Anstand und Ehrlichkeit hat Walter Röhrl einen Vorsprung auf einige seiner Kollegen wie damals vor genau 37 Jahren in Arganil. Und er bleibt sich nach wie vor gnadenlos treu - was für ein wertvoller Mensch.

UPDATE:

Schöner Nachtrag von Kleine Zeitung aus Österreich, der Reporter erinnert sich an das erste Rendevouz - direkt als Beifahrer:

Sein Beifahrer schnallte mich auf den Beifahrersitz und Sekunden später verendete meine vorbereitete erste Frage bei der Einfahrt in ein enges, von massiven Eichen flankiertes Waldstück. Dann folgte ein ungefähr zehn Minuten langer Stummfilm, und als mich danach Röhrls Mechaniker aus dem Porsche klaubten, war ich mir sicher, dass dieser Mann entweder lebensmüde, völlig durchgeknallt oder ein Genie sein musste. Nach einer kurzen Stabilisierungsphase verfügte ich mich jedenfalls zurück in die Redaktionsstube nach Graz, entschied mich für die Definition Genie und schrieb für die Kleine Zeitung meine erste Röhrl-Story.

Das war ein Glücksfall und der Start einer langen Zusammenarbeit:

So testet Röhrl für uns seit nunmehr 35 Jahren die neuesten Modelle, kommentiert und kritisiert Entwicklungen und hat uns als Mentor der Motorredaktion so manche Tür geöffnet. Unantastbar in seiner Kompetenz sind es seine Autorität und Glaubwürdigkeit, die uns Glanz und Ansehen verleihen.

Schon über 800 Autos sind so von Walter Röhrl getestet worden.

Röhrl | Geburtstag |


Donnerstag, 23. Februar 2017

Die australische GT Meisterschaft besteht zu 70% aus Volkswagen.

Von den 27 gemeldeten Autos sind nur 8 Nicht-Porsche, Bentley, Lamborghini oder Audi.


Mittwoch, 08. Februar 2017

Wenn Ferdinand Piëch zu Dieselgate auspackt, dann bleibt kein Stein auf dem anderen.

Kurzer Rückblick: am 25.April 2015 hat sich Piëch aus dem VW Konzern zurückgezogen.

Heute im Spiegel so:

Piëch habe gegenüber der Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgesagt, Weil, VW-Betriebsrat Bernd Osterloh, Ex-IG-Metall-Chef Berthold Huber und Wolfgang Porsche hätten bereits Anfang März 2015 von Hinweisen auf Abgasmanipulationen in Amerika erfahren.

Laut VW aber alles erstunken und erlogen:

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG weist die von Ferdinand Piëch laut Medienberichten erhobenen Behauptungen mit allem Nachdruck als falsch zurück.

Da wird mit scharfer Munition geschossen.

Dieselgate | Piech |


Mittwoch, 11. Januar 2017

Elektrischer Porsche - daran muss man sich auch erst noch gewöhnen.


Freitag, 09. Dezember 2016

Sascha Pallenberg hebt für Daimler das Bloggen auf einen neuen Level.

Wer schon länger hier mitliest kennt den Sascha, denn ich durfte ihn mal zum Thema Bloggen interviewen - auch schon wieder 4 Jahre her.

Ach was sag ich - sogar ein 2.Mal hat er mir Rede und Antwort gestanden - das war dann später auf der CeBit 2013.

Für mich ist Sascha immer das Paradebeispiel, wie man sich als Blogger hauptberuflich durchschlägt und ich bin mir sicher, dass er mit seinem Enthusiasmus und Ideenreichtum auch anderen Leute die Scheu genommen hat, sich als Blogger zu versuchen.

Gestern gab es überraschend Sascha’s Ankündigung, dass er Mobile Geeks - seinem Baby - den Rücken kehrt … und heute dann die Sensation, dass er ab 1.Januar bei Daimler anfängt!

blog.daimler.de:

Klassischer Journalismus wird bekanntlich immer öfter von Advertorials und Content Marketing durchsetzt. Das ist – sofern es kenntlich gemacht wird – auch nicht verwerflich, sondern verständlich, vor allem aus Sicht der Verlags-Buchhaltung. Selten ist es aber elegant oder interessant. In der globalen Kommunikation bei Daimler gehen wir zukünftig einen anderen Weg: Wir setzen verstärkt auf unsere eigenen Medien. Der Vorteil: Auf den eigenen Kanälen können wir Denkanstöße bieten, ohne Verkaufsimpulse setzen zu müssen. Ob das eleganter oder interessanter ist, gilt es zu beweisen. Aber ich finde, versuchen kann man es mal.

Was da so salopp verkleidet als kleines Experiment um die Ecke kommt, ist nichts anderes als ein mittelgroßes Erbeben. Es ist noch nicht so lange, da hat ausgerechnet die sport auto und dann Mercedes-Frau Anja Wassertheurer übelst über die Blogger abgelästert.

Inzwischen arbeitet sie bei Porsche, was eigentlich schade ist, denn ich stelle mir das interessant vor, wenn sie den Blogger als Kollegen begrüßen soll.

Daimler ist keine Firma, die wie ein Start Up heute so und morgen so agiert. Da wird analysiert, geplant und sorgfältig abgewogen.

Und festgestellt, dass so ein Blogger zum einen ein besonderes Gespür für interessante Inhalte hat - und zum anderen diese auch kurzweilig darstellen kann. Offensichtlich Fähigkeiten, die den alteingesessenen PR Abteilungen abhanden gekommen sind. Oder die sie vielleicht auch nie gehabt haben.

Für einen Blogger, der mit offenen Augen und neugierigem Geist durch so einen Konzern schlendert, gibt es Themen ohne Ende. Wie gerne würde ich manchmal auf der Arbeit das Handy zücken, um etwas interessantes aufzugreifen - und dann wieder in der Realität aufzuwachen mit der Erkenntnis, dass Fotografieren auf dem Werksgelände verboten ist. Grmpf.

Sascha gönne ich den neuen Job von Herzen und es wird - wieder einmal - spannend sein seinen Werdegang zu verfolgen. Die Zwänge eines Konzerns sind erdrückend, dafür aber auch die Möglichkeiten etwas zu gestalten absolut gigantisch. Und offensichtlich hat er sich Daimler ja nicht aufgedrängt, sondern sie wollten ihn haben. Also müssen sie ihm auch den Gestaltungsraum zugestehen.

Mehr Hintergrund gibt es in Interviews hier und hier

Alles Gute Sascha - misch den Laden mal ordentlich auf! :)

UPDATE:

Björn Habegger - selber selbstständiger Autoblogger, also Profi, nicht Amateur - befasst sich auch mit dem Thema. Erkennt in der Entwicklung sogar schon Das Ende der Rebellen-Zeit. Um gleichzeitig anzukündigen, dass er genauso unabhängig weitermacht wie bisher!

Pallenberg | Daimler | Mercedes |


Freitag, 02. Dezember 2016

Die Zukunft von Porsche.

Wie sehr der Fortschritt die Zuffenhausener vor sich hertreibt, kann man gut an der allgemeinen Nachrichtenlage erkennen.

Erst wollte man dem Elektrowagen künstlichen Sound andichten, dann sollte ein virtueller Walter Röhrl die Ideallinie zeigen und der neueste Schrei ist das 800 V Stromnetz:

„800 Volt sind sicher wichtiger als 800 PS“, sagt Entwicklungschef Steiner. „Nach unserer Einschätzung ist es ein differenzierendes Merkmal der Elektromobilität, mit welcher Spannung ich den Antrieb betreiben und die Akkus laden kann.“ Der Mission E basiert auf dieser 800-Volt-Technik, die im Autobau noch nicht vorkommt. Das neue Elektroauto soll damit in nur 15 Minuten 80 Prozent nachladen können, Strom für 400 Kilometer.

Ich sehe die Porsche-Kundschaft schon alle euphorisch jubelnd durch die Straßen laufen. Nicht.

MissionE | Elektro |


Sonntag, 20. November 2016

Neue Geschäftsideen bei Porsche.

Der neue Leiter von Porsche Digital - Thilo Koslowski - kürzlich im Interview:

Nehmen Sie als Beispiel unsere Idee eines virtuellen Walter-Röhrl- oder Mark-Webber-Piloten, der für Hobbyrennfahrer auf dem Nürburgring zum Trainieren die Ideallinie anzeigt und personalisiertes Coaching bietet. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele bereit sind, dafür zu zahlen.


Sonntag, 13. November 2016

Ist ein elektrischer Porsche noch ein Porsche?

bloomberg.com:

With 600 horsepower, 0–62 mph acceleration in 3.5 seconds, and a top speed of about 150 mph, the car “will be a real Porsche,” Weckbach says. A real Porsche in everything but the growl. Weckbach says in early trials, customers groused about how quiet the car was. With no pistons firing, rattles and squeaks that otherwise might go unnoticed will be heard—which has spurred Weckbach’s team to look for ways to more firmly anchor cables and seal the passenger compartment to keep out previously inaudible wind and tire noise. And they’ve been flirting with ways to make the car louder, either with a recorded sound heard in the cabin but not outside or an amplification of the high-pitched humming of the electric motors. When the car was first shown in Frankfurt, he says, die-hard Porsche fans had another suggestion to overcome any such problems. “A lot of people told us, ‘I like it,’ ” Weckbach says, “ ‘but can I get it with a V8 engine?’ ”

Das ist mir schon bei der Kumpan Probefahrt aufgefallen, dass man aufgrund der relativ geräuschlosen Fortbewegung jedes Klappern und Knirschen hört. Im Auto ist das mit Sicherheit noch empfindlicher als auf dem Roller.

Wo wir bei Porsches Kernproblem wären: die Kunden erwarten einen Porsche-typischen-Sound. Verständlich, wenn man überlegt, wer Porsches Stammkundschaft ist. Weniger der 25-jährige Digital Native, vielmehr der etablierte Unternehmer, der sich ein Statussymbol gönnen will, nachdem die Kinder aus dem Haus sind. Ist ja auch eine Preisfrage. Und je älter man wird, umso schwieriger wird es Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein.

Da möchte ich nicht in Porsches Haut stecken - egal was sie machen, sie verlieren: entweder wird der technologische Fortschritt verwässert, indem künstlicher Sound über das ansonsten lautlose Auto gelegt wird - oder sie lassen es leise, haben aber - vermeintlich - keine zahlungskräftige Kundschaft für das Produkt.

Persönlich hoffe ich, dass sich die Ingenieure nicht vom Marketing aus der Spur bringen lassen und die Vorteile, die das technologische Konzept mit sich bringt - darunter auch die geräuschlose Fahrt - komplett ausschöpfen. Alles andere wäre nämlich auch ein fauler Kompromiss - und dadurch erst recht nicht Porsche-würdig.

MissionE | Elektro |


Das Buch zum denkwürdigen Rennen: Porsche - Le Mans 2016 vom Gruppe C Verlag.

Frisch aus der Druckerei zur Vorstellung im Blog, das neue Porsche - Le Mans - Buch vom Gruppe C Verlag:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Es war der 18. Gesamtsieg:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

… und meine Güte, was war das für ein Drama:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Porsche´s Anzeige hatte mich schon nach dem Rennen beeindruckt - schön, dass sie auch den Weg in das Buch gefunden hat - das gehört mit zu der Geschichte des Rennens:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Das Buch ist 3-sprachig geschrieben: Deutsch, Englisch, Französisch.

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Alle Porsche Teams werden vorgestellt:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

… und die Raeders sind auch mit am Start:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Sogar ich bin dabei - mittendrin! Das ist ja schön:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Da habe ich nämlich dieses Foto gemacht:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Autor des Buch´s ist René de Boer und das alleine ist ja schon Qualitätsmerkmal genug.

Aber die Bilder sind natürlich auch von Feinsten:

Porsche Victory 2016 - Neues Buch vom Gruppe C Verlag. (CLICK for High Res.)

Erhältlich ab jetzt für 40 € entweder direkt beim Verlag oder z.B. Amazon.

LeMans | LM24 | GruppeCVerlag | Upietz |


Georg Berlandy mit 11.Gesamtsieg bei der Rallye Köln-Ahrweiler

Am Wochenende war wieder die traditionelle Rallye Köln-Ahrweiler - Gesamtsieger: Georg Berlandy. Schon zum 11. Mal konnte er den Saisonabschluss gewinnen!

Er ist Opel treu geblieben - diesmal einen Gruppe 4 C Kadett eingesetzt. Knapp 150 WP km gab es zu fahren - Zweiter wurde Michael Küke im Porsche 911 RS.

Hier eine schöne Video-Zusammenfassung:

youtu.be/r0HlCkFAdeE

… und so langsam füllt sich Youtube mit Beiträgen - wofür ich sehr dankbar bin, denn ich war selber diesmal nicht vor Ort.

Achim war im Ringmini als Vorauswagen auch wieder am Start und hat bereits ein paar Onboards angekündigt. Seine Zeiten waren teilweise schneller als die Starter in Wertung - einfach mal seinen Youtube-Kanal im Auge behalten.


Samstag, 05. November 2016

Menzel gewinnt zum 3.Mal den Porsche Carrera Cup Asia.

Wobei 2x die Meisterschaft an Christian Menzel ging und heute hat

sein 18-jähriger Sohn Nico die Tradition fortgesetzt:

Es ist geschafft, nach 2009 und 2010 hat jetzt ein weiterer Menzel den Porsche Carrera Cup Asia gewonnen! Ich bin mit dem jungen Mann verwandt und kenne ihn seit 18 Jahren!

Schön, dass und der Name Menzel noch lange auf den motorsportlichen Siegertreppchen begleiten wird! Und der Papa auch mit gutem Beispiel vorangeht, dass man nicht seine Seele verkaufen muss, um im Motorsport Erfolg zu haben.

Menzel |


Mittwoch, 02. November 2016

TU Europe Live Blog - ICM München

Die nächsten 2 Tage - Mittwoch und Donnerstag - dreht sich hier alles um Mobilität, denn ich besuche aktuell die TU Europe Konferenz in München.

Dieser Blogpost soll dazu dienen die Konferenz zu begleiten und ich werde ihn ständig erweitern mit den Eindrücken, die ich hier sammeln kann. Also ab und zu den Eintrag neu laden, damit die Inhalte im Browser aktualisiert werden.

Die Konferenz gibt es seit über 10 Jahren und sie wurde gestartet rund um das Thema Telematics. Inzwischen ist sie ausgeweitet worden auf das Thema Mobility - alleine das ist schon eine interessante Tatsache. Die Grenzen zwischen Automobilherstellern und Anbietern von Mobilit verschwimmen zunehmend, daher hat diese Entwicklung heute eine Riesen-Aufmerksamkeit.

Gestartet hat die Konferenz Roger Lanctot von Strategy Analysis:

  • Connected Cars sind abhängig von der Technology (Mobilfunk) - Schätzungen gehen von 50% Connected Cars im Jahr 2019 aus. Das ist noch relativ wenig, weil die andere Hälfte nicht connected ist. Das könnte ein Bremsklotz für die Entwicklung sein. 5G würde das beschleunigen, aber der Roll-Out ist noch recht langsam.
  • OTA - Over the Air Update - ist dazu auch eine Voraussetzung, aber die OEMs hängen noch ziemlich weit zurück. Ausnahme ist Tesla, die Kreise um die Konkurrenz fahren.
  • Automated Driving wird im Moment sehr stark bearbeitet, 61 OEMs, 6 Aftermarket- und 73 Startup Firmen und 8 Development Plattformen beschäftigen sich mit dem Thema. Da ist mächtig viel in Bewegung und wir werden bald mehr davon hören.

Johann Jungwirth von VW (CDO) und Holger Weiss (German Autolabs):

  • Die ersten selbstfahrenden Autos werden bald Realität - etwa 2018/2019. Das wird nicht in Europa starten, sondern US, Singapur und China. Es wird wichtig sein für Europa nicht den Anschluss zu verlieren und da sind die Regierungen gefragt.
  • Viele Unfälle heutzutage sind menschlicher Natur und diese werden sich alle vermeiden lassen.
  • Leute, die bisher kein Auto selber nutzen können - Blinde, Kinder, Ältere, .. - werden in Zukunft ein Auto fahren können - bzw. werden gefahren von dem Auto.
  • VW wird noch diesen Monat eine neue Marke vorstellen rund um das Thema Mobilität - der Name wurde aber noch nicht verraten. Das wird die 13.Marke von VW werden.
  • Alle Resourcen werden im Konzern gebündelt, d.h. man wird auch intensiv mit Audi z.B. zusammenarbeiten.

Von DriveNow - einer Tochterfirma von BMW - war Sebastian Hofelich vor Ort:

  • In Deutschland sind erst 30.000 elektrische Fahrzeuge auf den Strassen.
  • Die Idee ist den ruhenden Verkehr aus den Städten zu verbannen - die Autos werden als Shared Service eine viel höhere Auslastung haben und weniger rumstehen.

Ein i3 steht auch in der Lobby und das Raumangebot im Inneren ist beeindruckend: keine B-Säule mehr und auch kein Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen. Mit einer DriveNow Anmeldung kann man sich für relativ kleines Geld zusätzliche Mobilität sichern - und gleichzeitig mal den i3 bzw. ein Elektroauto ausprobieren. Werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich wieder in Köln bin.

Von Uber war Christoph Weigler auf der Bühne. Am Interessantesten fand ich die Tatsache, dass Uber keinerlei Hardware entwickeln will und die gesamte Funktionalität auch in Zukunft über das Smartphone erreichen wird - sowohl für Uber Fahrer als auch Passagiere.

Angus Lyon kommt nach der Kaffeepause auf die Bühne und er arbeitet … für Manor F1! Na da sind wir doch zuhause! Er referiert über Telemetrie und Datenübertragung - auch wichtige Punkte in Zukunft für die Mobilität:

  • Manor Racing ist das kleinste Team, sie wurden damals von Virgin 2010 aufgebaut. Der Vorteil ist aber, dass man nicht von einem OEM abhängig ist - man agiert lean and agile.
  • Heutzutage kommen TV Bild, Telemetrie, Team Radio, … alle über den gleichen Datastream. Dafür sind 3 Systeme redundant voneinander aufgebaut.
  • Team Daten addieren sich auf 2 GB pro Rennen. Datenraten sind 100 kHz, aber 1 kHz ist typisch.
  • Der Wettbewerbsvorteil kommt dann erst, wenn die Daten effizient verteilt und ausgewertet werden - auch zuhause in der Basis von allen Rennstrecken der Welt aus.
  • Die Analyse betrifft zuerst Reifen und Fahrwerk, um den Zustand des Wagen ständig zu analysieren. Wenn Benzin weniger wird, wird der Wagen schneller - aber der Reifen baut ab, dadurch wird er wieder langsamer. Das muss man optimieren, um den Reifen nicht zu überfordern.
  • Alle Gangwechsel werden überwacht, um sicherzustellen, dass das Getriebe nicht überfordert wurde.
  • Benzinverbrauch ist natürlich wichtig, nur 100kg Benzin dürfen verbraucht werden.
  • Bremsen werden auch überwacht - zumal die Kühlung so klein wie möglich gehalten werden möchte, um die Aerodynamik nicht zu verschlechtern.
  • Die Aufgabe des Teams ist es zu optimieren, Risiken erkennen, Verbräuche überwachen und die Konkurrenz im Auge zu behalten.
  • Nur 3 Leute an der Strecke und 4-6 zuhause sind für diese Aufgaben eingeteilt.
  • Manor Racing nutzt diese Daten, um einen Vorteil zu gewinnen - denn ihnen ist auch klar, dass sie nicht das schnellste Auto im Feld haben.

Martin Rosell / WirelessCar:

  • C-Connected, S-Sharing, A-Autonomous, E-Electric - diese Buzzwords werden zur Zeit ständig genutzt.
  • Um autonomes Fahren zu ermöglichen, müssen die Fahrzeuge connected werden, überwacht, kontrolliert, analysiert und optimiert werden.
  • Heutzutage sind nur 3-5% aller Fahrzeuge connected.
  • Die Entwicklungszyklen der OEMs sind langsam - ein Grund warum nicht mehr Fahrzeuge vernetzt sind.
  • Volvo Truck nutzt die Technologie schon heute, um schneller auf Fahrzeug-Reparaturen zu reagieren: der Besitzer wird früher gewarnt und die Werkstatt kann sich schon im Vorfeld vorbereiten.
  • Car Sharing könnte auch in kleinerem Scale realisiert werden: nicht mit allen das Fahrzeug teilen, sondern eher mit Freunden und Bekannten - und das könnten alle OEMs schon heute anbieten.
  • Heat Maps helfen die Daten besser zu analysieren und auf das Verbraucherverhalten zu reagieren.

Juergen Daunis / Ericsson:

  • In der Vergangenheit wurden die Netzwerke hauptsächlich für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt. Heute findet zum ersten Mal ein Umbruch statt, weil neue Netzwerke für die Bedürfnisse der Autoindustrie geschaffen werden.
  • Zukünftig werden überall Sensoren verbaut werden, die den Datenverkehr massiv erhöhen werden. 5G soll das adressieren.
  • Volumen erhöht sich x 1.000 und die Latency stellt hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit für kritische Übertragungen.

In der Mittagspause ist mir Holger Weiss (German Autolabs, s.o.) über den Weg gelaufen und ich habe ihn gefragt, wie er zu meiner Motorsport Theorie im autonomen Zeitalter steht:

  • Seiner Meinung nach werden sich Marken wie Porsche oder Audi nach wie vor über die Dynamik differenzieren.
  • Es wäre sogar vorstellbar, dass Fahrspuren für schnelleres Fahren reserviert werden. Berlin - München geht dann in 3 statt in 7 Stunden, kostet aber mehr.
  • Die Entwicklungen von Audi in der Formel E würden ja schon deutlich zeigen, dass trotz E-Mobilität die Hersteller ein Interesse an der Präsenz zeigen.

David Wong (SMMT), Chris Roig-Ramos (BlaBlaCar), Matthew Caudle (Drover), Helmut Ramsauer (Spinpartners) diskutieren über: Auto Brand Loyalty in a Sharing Economy

Interessanter Punkt, weil wie Marken-loyal soll man sein, wenn man sowieso die Services wechselt und das Auto mietet, das gerade verfügbar ist.

  • BlaBlaCar Service wird von 10 Mio. Leuten pro Quartal genutzt. Wenn man zu Viert statt alleine mit dem Auto fährt, dann reduzieren sich für jeden die Fahrtkosten auf 1/4.
  • Ökonomische Argumente werden als wichtiger erachtet gegenüber der Markenanziehung.
  • Marken werden zunehmend unwichtiger - ein Trend, der sich auch aktuell bei den Fluglinien feststellen lässt. Ausschlaggebend ist am Ende der Preis.
  • Die Herausforderung für die OEMs in den nächsten 5–10 Jahren wird darin liegen, den Übergang von klassischem Fahrzeugbesitz zu den zukünftigen Car Sharing Modellen zu bewerkstelligen.
  • Marken und Brands sind nach wie vor essentiell, definieren sich aber eher über die User-Erfahrung und die Qualität der Services, als über klassisches Marketing, wie wir es heute kennen.

Tag 2 meines Besuches auf der TU Europe und ich werde diesen Beitrag weiter fortführen mit Notizen aus den Vorträgen, die ich besuche.

Christoph Stadeler, Facebook

Da fragt man sich, was hat Facebook mit Automotive und Mobility zu tun?

  • Sie skalieren, haben kein Problem 1,7 Milliarden Nutzer zu bedienen - dazu noch WhatsApp, Messenger und Instagram.
  • Marken sind mehr denn je das größte Pfund, das die Autoindustrie hat. Wenn man Größe und Volumen über Produktionszahlen definiert, dann stößt man schnell an Grenzen. Aber eine Marke kann heutzutage viel einfacher Millionen von Nutzern ansprechen und über Facebook verlinken.
  • Facebook sieht sich in einer guten Position die Brücke zu Connected Car zu bauen - weil sie schon mit den User (Auto-Kunden) verknüpft sind.

Chris Reeves (Horiba MIRA) - Autonomous Vehicles - the technical and business challenges:

  • Es wird unterschieden zwischen Automated Car und Connected Car.
  • Standards und Gesetzgebung hinken noch hinterher und sind zu einfach gestrickt. Dadurch kann die komplexe Realität im Verkehr nicht abgebildet werden.
  • Straßen werden nicht nur von Autos genutzt - Fussgänger, Radfahrer, aber auch Tiere kreuzen den Verkehr.
  • Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.
  • Ziel ist die Reproduzierbarkeit während der Erprobungsphasen.
  • Während autonomer Testphasen können auch Fahrzeuge anderer Hersteller die Strecke nutzen, wodurch reale Situationen mit Verkehr abgebildet werden.
  • Trotzdem können Teststrecken nicht die Realität komplett simmulieren - daher sind Tests in öffentlichem Verkehrsraum notwendig.
  • In UK kooperiert u.a. Milton Keynes bei der Umsetzung, um einem Konsortium die Tests zu ermöglichen.
  • Zur Zeit nehmen Ford, JLR und Tata teil.
  • Es gibt Überlegungen, dass für die Abnahme bis zu 10 Mio. Testkilometer nachgewiesen werden müssen - aber das ist noch nicht endgültig entschieden und eigentlich von der Größenordnung zu hoch, um es im Test in akzeptabler Zeit umzusetzen.

Nach seinem Vortrag hatte ich die Gelegenheit Chris Reeves mit Fragen zu löchern.

  • Motorsport wird seiner Meinung nach immer ein Thema sein für die Auto-Industrie, weil das Fahrerlebnis auch immer eine Belohnungs-Komponente beinhaltet (needs to be rewarding). Was auch die einzelnen Brands nutzen werden, um sich voneinander zu unterscheiden.
  • Zusätzlich kommt aber noch die komplette Kundenerfahrung mit der Marke - von Kauf über Service über Connected und Autonom - dazu, um einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erlangen.
  • Das Straßenbild wird auch in Zukunft immer ein Mix sein zwischen manuellem und automatischem Verkehr, denn wir haben eine 100-jährige Geschichte von Fahrzeugen auf der Straße. Die wird nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • Für das autonome Fahren ist es nicht zwingend erforderlich, dass Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Um in der Zukunft aber einen höheren Effizienzgewinn zu realisieren wird die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen höhere Bedeutung gewinnen.

Die letzte Präsentation des Tages war von Michael Wong, Codeplay.

  • Autos werden in der Zukunft ein Gehirn brauchen, das mit enormer Prozessor-Power ausgestattet ist.
  • Ebenso große Anforderungen werden an die Software gestellt, die in der Lage sein muss, die neuen Aufgaben des autonomen Verkehrs abbilden zu können.
  • An AI - Artificial Intelligence bzw. neuronalen Netzen - führt kein Weg vorbei.
  • Bereits heute ist AI im Einsatz, z.B. bei Google Maps. Tesla nutzt diese Technologie ebenfalls.
  • Open Source Sprachen ist der Vorzug zu geben, damit diese gewaltige Aufgabe mit Erfahrungsaustausch untereinander bewerkstelligt werden kann.

Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit mit Michael zu sprechen. Seine Erklärung, was AI denn sei, geht so: wir Menschen lernen aus Erfahrung - Sachen, die funktionieren, werden im Gehirn verknüpft (neuronal), um sie bei der nächsten Gelegenheit wieder abrufen zu können. Das versucht man im Computer abzubilden - quasi eine gigantische Trial- and Error Datenbank. Das Konzept ist schon viele Jahrzehnte alt, aber erst jetzt sind Computer durch die gestiegene Rechenleistung in der Lage damit sinnvoll umzugehen.

Wichtig in dem Zusammenhang fand er auch die Validierung - also das ausgiebige Testen, ob die Interpretationen des Systems richtig sind.

Das das Ganze auch Gefahren birgt will er gar nicht auschließen. Die Entscheidungsfindung ist im Einzelfall schon so komplex und beinhaltet soviele Paramenter, dass der Mensch mit seinem Gehirn überfordert ist den Werdegang bis zur Entscheidung nachzuvollziehen. In dem Fall ist man dann der Technik ausgeliefert in der Hoffnung, dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Dabei kommt natürlich kein Bauchgefühl zum Tragen - das gibt es bei einem Computer mit 0 und 1 nicht. Aber Wahrscheinlichkeiten werden gegeneinander abgewogen, um die Abläufe am Ende richtig in Gang zu setzen.

Ziemlich gruselig, wenn man es sich mal auf der Zunge zergehen lässt, aber wir alle werden damit schon konfrontiert - z.B. bei Google Maps. In Sekundenbruchteilen werden Routen optimiert aufgrund aktualisierter Parameter. Tesla setzt ebenfalls schon auf AI und das Faszinierende bei dem Konzept ist, dass jeder gefahrene Kilometer von allen Tesla Fahrzeugen wieder jedem einzelnen Fahrzeug zugute kommt. Michael vergleicht das mit einem lernenden Baby, das auf einmal auch von der Erfahrung von allen anderen lernenden Babies auf der Welt profitiert. Die Lernkurve steigt in dem Moment natürlich extrem steil und die Geschwindigkeit nimmt rapide zu.

In dem Zusammenhang war es etwas krotesk zu beobachten, dass AI auf der Konferenz kaum eine Rolle gespielt hat - dabei ist es die Schlüsseltechnologie zum Aufbruch in das neue Zeitalter.

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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Audi verabschiedet sich aus Le Mans.

Nicht 2018, nicht 2017 - nein schon Ende diesen Jahres wird das komplette WEC Programm eingestampft.

Noch 2 Rennen, dann ist Schluss.

Die Einschläge kommen im Moment knüppeldick für VW. Am Dienstag hat VW einem Vergleich in den USA über 14,7 Milliarden (Milliarden!) Dollar zugestimmt, um die 475.000 in Amerika verkauften Green-Diesel als 2 Liter Variante vom Tisch zu bekommen. 85.000 3L warten noch auf eine Lösung. Nicht vergessen, dass es sich insgesamt um 11 Mio. Fahrzeuge handelt - alleine 2,61 Mio. in Deutschland.

Bei VW geht es finanziell an´s Eingemachte und man hat sich sowieso gefragt wie es sich ein Konzern leisten kann, 2 LMP1 Teams - Audi und Porsche - auf allerhöchstem Level gegeneinander antreten lassen kann. Matthias Müller hatte an dieser Entscheidung sicher auch seinen Anteil, denn im Windschatten von Winterkorn ist er 2010 Chef von Porsche geworden. Um 2015 den dann geschassten Winterkorn zu beerben und die Leitung der VW AG zu übernehmen. Wo sich der Kreis wieder schließt, denn dort verantwortet er natürlich auch das Einstampfen des Audi R18.

Vielleicht schlägt sein Motorsport-Herz eher für Porsche, aber Audi über die Klinge springen zu lassen hat noch einen anderen Grund: den Diesel.

Denn Audi setzt als einziges Motorsport-Team einen Diesel als Antriebsquelle ein - aus Marketinggründen. Und zwar schon ewig - nämlich seit 2006. Insgesamt geht Audi seit 1999 in Le Mans am Start und hat ab 2000 eine unvergleichliche Siegesserie hingelegt: nur 2009 konnte Peugeot gewinnen - die Siege 2005 (ADT Champion Racing, R8) und 2003 (Bentley) buche ich mal mit dazu. Geändert hat es sich allerdings mit dem Einstieg von Porsche, denn die Weissacher konnten die letzten beiden Jahre gewinnen. (Das tragische Schicksal von Toyota von diesem Jahr haben wir ja noch gut in Erinnerung.)

Seit Dieselgate hat Audi Sport die Bezeichnung Diesel vermieden wie der Teufel das Weihwasser - wenn es gar nicht mehr anders ging wurde TDI eingesetzt. Was eigentlich nur Auto-Insidern ein Begriff sein dürfte. Damit stand also auch schon 2016 unter einem schlechten Stern, denn selbst Erfolge konnten sich überhaupt nicht vermarkten lassen, da der Ruf des Diesels für immer und ewig vergiftet war. Eigentlich hatte man sich geschämt, einen Diesel einzusetzen - aber das ließ sich ja nicht so schnell ändern. Ich wette es gab im Konzern genug Leute, die nur auf die erste Gelegenheit gewartet haben, das Audi Le Mans Programm über die Klinge springen zu lassen. Einen Sauger neu zu konstruieren machte natürlich noch viel weniger Sinn, das läuft ja schon bei Porsche.

Das ist schon bitter zu beobachten, wie ein Sportteam zum Spielball der Marketing Strategen wird - erst, als ihnen übergedeut wurde doch einen Diesel einzusetzen und jetzt, wo sie ihn ausgereift haben, gehen sie als Opfer mit unter.

Die Era dicker V8 (Toyota), kleiner Turbo (Porsche) und Diesel (Audi) in der LMP1 gegeneinander antreten zu sehen, wird als ausgewöhnlich in die Le Mans Geschichte eingehen. Ich war fasziniert davon, diese grundsätzlichen Konzepte Kopf an Kopf im Rennen zu sehen. Wetten, dass dass sich die Konzepte jetzt wieder aneinander annähern? Wobei ja nur noch Toyota und Porsche übrig sind. Ob jetzt noch ein weiterer Hersteller einsteigt? Die Türen beim ACO werden sperrangelweit offen stehen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die deutsche Autoindustrie beeindruckt aber auch das konsequente Handeln von Audi - durch den Druck von allen Seiten sind sie gezwungen alte Zöpfe abzuschneiden und können sich - ohne Diesel Ballast - voll auf Elektro konzentrieren.

So desaströs die Situation momentan erscheint - es könnte sich hinterher als großer Glücksfall herausstellen.

Bitter ist es für die Fahrer - ich hoffe sie müssen nicht aus der Not heraus noch Formel 1 fahren.

LeMans | AudiLMP1 | Dieselgate | LM24 |


Montag, 24. Oktober 2016

Als ich heute über diese Meldung gestolpert bin, wo ein Tesla Model S P100DL eine 1/4 Meilen Rekord in 10,76 Sekunden aufgestellt hat, da wollte ich mal wissen, wie sich andere Serienautos so schlagen.

Stellt sich raus, dass da die Luft ziemlich dünn wird.

Wikipedia hat eine Liste der unter 11 Sek. Autos und da sind so illustre Gestalten wie McLaren P1, Porsche 918 Spyder und Bugatti Veyron schneller als der Tesla.

Ich bin zwar nicht so der Null auf Hundert Fetischist, aber diese Werte sind schon ziemlich beeindruckend.


Sonntag, 16. Oktober 2016

VW muss den Gürtel enger schnallen.

Matthias Müller hat bei einem Management-Meeting ein neues Sparziel von 10% vorgegeben:

Die Folgen der Krise werden uns in den nächsten Jahren bis an die Grenzen belasten.

Die aufkommenden Gerüchte von einem Audi Le Mans Rückzug ab 2018 werden in Fuji beim 6h-Rennen von Wolfgang Ulrich so kommentiert:

I hope they are wrong.
Schwierige Zeiten für VW - der Zeitpunkt könnte auch nicht schlechter sein, denn die Autoindustrie steht vor mächtigen Veränderungen. Da werden sich auch Auswirkungen für den Motorsport nicht vermeiden lassen. Sowohl Audi als auch Porsche haben in Le Mans nur 2 statt 3 Autos eingesetzt und die Weiterentwicklung des R8 GT3 steht auch in Frage.

Dieselgate | LeMans | MatthiasMüller |


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mark Webber hört auf.

fiawec.com:

Mark Webber will end his professional racing career at the end of the 2016 FIA World Endurance Championship season, but will continue to be involved in motorsport as a Porsche special representative.

Ein Super-Athlet, war echt eine Bereicherung in der WEC.

Schade, dass er seine eindrucksvolle Karriere nicht mit einem Le Mans Sieg krönen konnte.

Webber | FIAWEC | LeMans |


Dienstag, 27. September 2016

Einen LMP1 sieht man im Londoner Berufsverkehr auch nicht alle Tage.

Heute morgen war aber einer unterwegs: Mark Webber in seinem 919:

Grund war der neue Panamera:

This morning, the two most advanced Porsche cars built so far, the Le Mans-winning 919 Hybrid LMP1 and the all-new Panamera made history; the world’s fastest petrol: electric race car took to the London streets, alongside the new Panamera 4 E-Hybrid, to demonstrate how Porsche is translating its race-winning Hybrid technology from the track to the road.

Ich kann ja nicht verstehen, dass sich überhaupt irgendein Porsche LMP noch mit einem Panamera oder Cayenne abgibt - nach DER Nummer damals.


Freitag, 23. September 2016

Beim Zandvoort Historic GP waren einige schöne Porsche unterwegs.

Grund genug für Porsche Niederlande dieses Video vom Event zu erstellen. Fotos gibt es auch.


Mittwoch, 21. September 2016

Financial Times: Apple verhandelt über McLaren Übernahme.

Das ist schon ziemlich grotesk, wenn Apple auf der Suche nach dem fahrerlosen iKarren ausgerechnet mit DER Firma liebäugelt, deren Autos in erster Linie den aktiven Fahrer bespaßen. Aber wo Rauch ist, ist auch Feuer und die ft ist ja journalistisch auch eine Ansage.

Preislich würde Apple die 1,0 - 1,5 Mrd. USD für McLaren locker aus der Hosentasche bezahlen. Und was die Technologie angeht - besonders in den Bereichen Leichtbau und Elektrifizierung - ist McLaren vorne dabei. Die sind zwar in der F1 im Tal der Tränen unterwegs, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Bezüglich Stil und Design sind die Wokinger sogar auf Augenhöhe mit Apple - und das will schon was heißen.

Über Bande wäre Apple damit auf einmal auch wieder im Motorsport, das wäre schon lustig.

Natürlich hat McLaren dementiert und Apple gibt keinen Kommentar ab.

Apple | McLaren |


Dienstag, 20. September 2016

Der Sandmann besucht den YPS Zeichner: Heinz Körner.

Herrliche Geschichte, da werden Erinnerungen wach. Also zumindest wenn man wie ich ein Jahrgang ist, bei dem die frisierte Zündapp auf dem Schulhof und der Ruf Porsche beim Quartett Siegertypen waren.


Wochenspiegel Team probiert Ferrari 488 GT3 beim nächsten VLN.

Der Vorteil der GT3 ist, dass man auch mal schnell den Hersteller wechseln kann, weil die Autos rennfertig gekauft werden können. So probiert das Team Wochenspiegel von Georg Weiss beim nächsten VLN mal einen Ferrari aus, nachdem Frikadelli bereits beim letzten VLN erfolgreich einen BMW eingesetzt hat.

Einsatzteam für den Weiss´schen 488 GT3 ist das Team von Michele Rinaldi.

Sowohl Wochenspiegel als auch Frikadelli als auch Rinaldi sind ursprünglich Porsche Teams. Und Porsche ist historisch DER Hersteller, wenn es darum geht mit Motorsportkunden Geld zu verdienen. Haben sich damals auch für die GT3 stark gemacht - jetzt scheinen ihnen ein wenig die Felle davon zu schwimmen.


Montag, 19. September 2016

Automoji: 60 Porsche für 99 Cent.

Automoji for Porsche is an iMessage Sticker Pack that includes detailed illustrations of 60 (so far) Porsches, as Emojis.


Donnerstag, 15. September 2016

Geheimer Porsche LMP1 von 1998.

Spannender Lesestoff bei mulsannescorner.com über das geheime Porsche LMP1 Projekt, dessen Existenz Porsche bisher geleugnet hat.

Und warum ist es nie vollendet worden?

Various reasons for the cancellation have been stated, the most nefarious being to provide engineering manpower to develop the Cayenne SUV. Today it is accepted, and confirmed by insiders, that a deal was struck between Ferdinand Piech, then chairman of the VW-Audi board, and Porsche’s Wendelin Wiedekin to co-operate on the SUV project. The VW Touareg and Porsche Cayenne are indeed the same car underneath except for engine specification and exterior styling. At the same time it was agreed that Porsche would halt its LMP project, and withdraw from top-echelon sportscar racing for a 10 year period.

Der Cayenne ist schuld! Und gleichzeitig gab es einen Nichtangriffspakt, damit Audi in Le Mans dominieren kann. Jetzt ist Porsche wieder von der Leine und Audi muss sich ordentlich strecken um hinterherzukommen.

LeMans | Piech | Cayenne |


Mittwoch, 14. September 2016

Der Umbau von Kyalami ist fertig und man hat FIA Grade 2 zugesprochen bekommen. Zur Erinnerung: die Strecke hat Porsche im Juli 2014 gekauft.


Freitag, 05. August 2016

Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

Am liebsten würde ich darin baden!

Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

… und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

Dieser Allrad hier von unten:

… ist von oben ein Escort:

OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

Martinifarben gehen immer:

Weiter geht der Rundgang:

Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

… während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

… dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Sonntag, 31. Juli 2016

Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

Das ist Strecki:

Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

Audi Sport und Marcel Fässler:

René Rast:

Dominik Kraihamer:

Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

Die Tribünen pickepackevoll:

… aber hier ist noch ein Platz frei!

Na? Erkannt?

Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

Die Gewinner der GT AM:

Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

FIAWEC | Mikebericht |


Sonntag, 10. Juli 2016

DMSB Präsident zwischen Grüßaugust und Märchenonkel.

Hans Joachim Stuck - also der Industrie-Vertreter im Motorsport für VW-Audi-Porsche-Lamborghini-Bentley - auch bekannt als DMSB Präsident - will sich nicht damit abgeben, als Tempolimit-Erfinder in die Geschichtsbücher einzugehen.

Und enthüllt mal wieder, dass in Wirklichkeit Jean Todt der Schuldige sein soll.

Erinnert ein bischen an die LR RLP, die versuchen auch immer die Schuld der EU zu geben.

In der motorsport.com Geschichte steht dann weiter:

Kurz darauf beschlossen Vertreter von DMSB, Rennstrecke, Veranstalter, Hersteller, Teamchefs und Fahrer in einem Expertengremium die Einführung von Speedlimits auf der Nordschleife, um das angedrohte Aus der Rennstrecke abzuwenden.

Was da NICHT steht, dass an dem tragischen Wochenende zufällig Christian Schacht am Ring vor Ort war und in panischem DMSB Aktionismus jede Menge Klassen von SP7 bis SPX erstmal verboten wurden. Das war sogar so panisch, dass die aufgescheuchten Funktionäre die Cup Porsche vergessen haben.

Ich habe damals schon befürchtet, dass die Fahrzeuge unangetastet bleiben werden, während die Nordschleife bluten muss. Und genauso ist es gekommen, der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe wurde massiv umgebaut, damit die Instustrieveranstaltung 24h-Rennen wir geplant durchgeführt werden konnte. Das Qualirennen stand nämlich vor der Tür - mit nur 2 Wochen Abstand zu den tragischen Ereignissen.

Es ist nicht das erste Mal, dass HJS Jean Todt in’s Spiel bringt. Beim STRassenfest im August letzten Jahres hat er die Theorie zum ersten Mal verbreitet - allerdings in der Variante, dass der Anruf am Sonntag erfolgte und nicht wie jetzt zusammengedichtet “noch am Tag des Unfalls”.

Witzerweise sind ausgerechnet Jean Todt’s Fahrzeuge - die FIA WTCC - vom Tempolimit NICHT betroffen, denn die durften beim 24h 2015 frei blasen.

Die schnellste Runde WTCC war 2015 eine 8:35 - auf dem großen Kurs. Damit hätte man sogar noch eine blaue Lampe bekommen - also gut genug für die 24h Top30.

Na DAS macht ja mal richtig Sinn, aber wer wird sich schon von solchen Details seine schöne Märchengeschichten gefährden lassen.

Hans Joachim Stuck möchte unbedingt als Nordschleifen-Retter in die Geschichte eingehen - da hat er sich ordentlich was vorgenommen als Totengräber aus der ersten Reihe.

Stuck | Tempolimit | Todt | WTCC | Quiddelbacher | Grüßaugust | Märchenonkel |


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Montag, 13. Juni 2016

Le Mans 24h Rennen - Essential Links.

Alles was Ihr braucht für das große Le Mans Wochenende, weitere Updates kommen sicher noch dazu und werden ergänzt - wer noch etwas empfehlen möchte: immer her damit. Die Essential Links haben inzwischen ja schon Tradition hier im Blog.

Für mich startet Le Mans auch erstmal von zuhause vor dem Bildschirm, ab Freitag freue ich mich dann vor Ort zu sein um z.B. instagr.am/renntv fleissig zu füttern! Und nein, ich werde nicht mit dem Fahrrad hinfahren :)

Zum leichter merken die kurze URL für die Le Mans Essential Links:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

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Montag, 23. Mai 2016

Die große 24h-Fake?-Show.

Die N24h versprechen wieder ein großes Fest zu werden. Das Tempolimit ist vom Tisch, also werde ich mir es dieses Jahr auch wieder reinziehen. Ganz entspannt - soll ja Spaß machen. Ich freue mich auch auf’s Berichten - Schnappschüsse auf Instagram und ausführlicher später im Blog.

Wir dürfen bei aller Euphorie aber nicht aus den Augen verlieren, wohin sich die Veranstaltung in den letzten 10 Jahre entwickelt hat: zu einer großen Marketing- und Geld-Umverteilungs-Maschinerie.

Die Situation um die GT3s habe ich schon oft hier angesprochen - meine ursprünglichen Befürchtungen haben sich noch weiter verstärkt, denn die Prototypen-Kaufautos sind wieder schneller geworden, noch austauschbarer und noch zahlreicher. Allein 9 (!) der brandneuen Mercedes werden in die Schlacht geschickt.

In den meisten Fällen besetzt von Bezahlfahrern - so nenne ich die Werksfahrer mal - denn die Profis schreiben für ihren Einsatz eine Rechnung an den jeweiligen Hersteller bzw. das Team.

Momentmal: Marketingveranstaltung, Prototypen, Bezahlfahrer - das kommt einem doch bekannt vor? Stimmt, DTM. Und tatsächlich: die 24h sind gar nicht mehr so weit von der DTM entfernt. An Stelle der bei der DTM vereinheitlichten Technik tritt bei der Langstrecke die BoP, die alle Autos auf einen gemeinsames Level bringt. Zumindest theoretisch.

Das sind keine Prototypen meint Ihr? Und wie soll der Bentley dann 1.000kg (!) von der Straßenversion zum Rennwagen verlieren?

Das mit Porsche habt Ihr sicher mitbekommen. 25kg weniger Gewicht waren nicht genug, Frikadelli droht mit Rückzug. Ein Update erlaubt jetzt 1mm mehr Ansaugluft. Und Frikadelli fährt dann doch mit. Die Werksporsche haben sich bei der Diskussion schön bedeckt gehalten, profitieren aber automatisch auch von dem Millimeter.

Ok, ein Millimeter - ist ja nicht viel. Oder?

Was schätzt Ihr, wieviel Prozent mehr Fläche im Ansaugkanal dieser klitzekleine Millimeter ausmacht?

Der Porsche hat 2 davon und die sind von 33,5mm auf 34,5mm gewachsen - das sind 6% mehr in der Fläche. Klingt doch schon ganz anders.

Aber eigentlich ist es egal ob mehr oder weniger - man hat den Eindruck, dass sowieso alle gewaltig bluffen - wie beim Poker. Warum? Weil hinterher sowieso keiner mehr Fragen stellt. Die Konzernvorstände nicht, der Veranstalter sowieso nicht, und die angereisten Zuschauer (Partygäste?) haben - nachdem der Kater mühevoll auskuriert ist - erstmal genug damit zu tun, die Ausrüstung wieder sauber zu bekommen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben. Hauptsache Party.

Oder kräht heute noch irgendein Hahn danach, dass das letztjährige Rennen unter Tempolimit veranstaltet wurde?

Was mich zugegebenermaßen nervt, ist die gegenseitige Beweihräucherung, wie super und spannend alles sei - dabei ist es mehr gescriptet als Schwiegertochter Gesucht.

Alle einmal im Kreis aufstellen, 90° im Uhrzeigersinn drehen und dem Vordermann auf die Schulter klopfen.

Dabei würde etwas mehr Ehrlichkeit ausgerechnet dem Nürburgring gut zu Gesicht stehen. Stattdessen wird der große Sport vorgegaukelt - und alle machen mit. Bzw. liken sich gegenseitig bis der Arzt kommt und merken gar nicht, dass sie sich freiwillig selber zur Marionette derjenigen machen, die die dicken Rechnungen schreiben.

Die gefakten 200.000 Zuschauer passen zu der Unterhaltungs-Show - wer will es schon nachprüfen? Das Gedränge in der Startaufstellung wirkt beeindruckend, die Zeltstädte nehmen viel Raum ein und eine sechsstellige Zahl ist sowieso Pflicht.

Alle die mitmachen - Fahrer, Teams, Hersteller, Sponsoren, Veranstalter, … - greifen die hohe Zahl dankbar auf, um ihr Engagement in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Die Sieger werden argumentieren, dass das Serienprodukt ebenfalls ein Siegertyp ist - vom großen Bluff spricht dann niemand. Und die Fahrer machen das, was man ihnen sagt - wessen Brot ich ess, …

Unter der Hand wird mir das auch von allen bestätigt, aber in der Öffentlichkeit traut sich keiner was zu sagen.

Teuer war der Spaß schon immer. Nur die Vorzeichen haben sich umgekehrt: früher hat man Geld verdient, um Motorsport zu machen. Heute macht man Motorsport, um Geld zu verdienen.

Ich liebe den ursprünglichen, ehrlichen Sport, doch den muss man inzwischen in der Langstrecke mit der Lupe suchen. Quasi eine gefährdete Tierart, die kurz vor der Ausrottung steht. Was aber niemanden zu interessieren scheint. Mein Herz schlägt für die Außenseiter: die Selberbauer, die Underdogs, die Unbezahlten. Wann fährt ein Privatteam den Werken nochmal so richtig um die Ohren - so wie damals Edgar Dören?

N24h | Besucherzahlen | scripted | Marketing | FIAGT3 | Böhmermann |


Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Sonntag, 24. April 2016

Neue N Reifen von Porsche.

Nur echt mit N: die neuen Reifen mit Spezialfreigabe von Porsche für historische Modelle:

Alle von Porsche entwickelten und freigegebenen Klassiker-Reifen tragen das offizielle Gütesiegel des Hauses Porsche. Gemeinsames Kennzeichen für alle Werksfreigaben ist ein „N“ in der Reifenflanke, das ausschließlich diejenigen Reifenmodelle ziert, die im Testverfahren vor der Freigabe besonders gut abgeschnitten haben.

Gütesiegel! :D

Gute Ntscheidung! :)

Porsche | Freigaben | NReifen |


Donnerstag, 24. März 2016

Toyota´s neuer WEC Renner ist ein 2,4L V6 Turbo.

Wurde heute vorgestellt:

(Klick! für gross.)

Die Zielsetzung:

Our clear target this year is to compete again at the front, after a very disappointing 2015 season. (..) to get back onto the centre of the podium.

Klare Ansage.

Mehr Drehmoment durch den kleinen Twin-Turbo V6 und 8MJ rückgewonnener Energie macht offiziell 1000 PS bei kleinem 62,5L Tank.

Bei Porsche auch 62,5L Tank, aber V4 Turbo mit 2,0L. Audi mit 4L V6 Diesel und 54,2L (?) Tankinhalt.

Schwarz-Rot-Weiss gefällt mir persönlich gut, woran das wohl liegt?! Auch bei den anderen ist diese Farbkombination hoch im Kurs.

Toyota | TS050 | Köln | FIAWEC |


Freitag, 04. März 2016

Porsche Le Mans Praktikant?

Das ist doch mal eine Stellenanzeige - hier geht´s zur Bewerbung.

Porsche | Weissach | LM24 | LeMans |


Dienstag, 01. März 2016

RUF in Genf.

Ich habe zwar die anderen Stände vom Autosalon in Genf noch nicht gesehen, aber was soll das hier noch toppen?!

Schön zu sehen, dass das bewährte Konzept viel Leistung - wenig Gewicht weiterhin gewürdigt wird. Ansonsten gibt es wahrscheinlich jede Menge SUVs, die piepsend den Oberlehrer raushängen lassen, wenn man sich mal nicht anschnallt.

RUFPorsche | Genf |


Sonntag, 07. Februar 2016

Spannendes Bathurst 12h-Rennen.

John Hindhaugh hat es nach dem Rennen passend zusammengefasst: This is a world class event! … und damit meine Theorie bestätigt, dass sich auf Dauer weltweit pro Wochenende jeweils ein Highlight herauskristallisieren wird, auf das sich die Aufmerksamkeit konzentriert.

Und dieses Wochenende war das - zu Recht - das 12h-Rennen in Australien.

Spannend bis zur letzten Runde, am Ende trennten die Verfolger (Nissan GT-R) vom Gewinner (McLaren 650S) genau 1,267 Sekunden. Nach 12 Stunden Rennen!

Bentley wurde Dritter und der Phoenix Audi aus Meuspath Vierter - und alle Vier waren noch in der Runde der Gewinner.

Wer das Rennen verpasst hat, kein Problem - hier kann man sich die kompletten 12 Stunden noch einmal anschauen. Was für ein Service!

Überhaupt, die Übertragung war vom Feinsten.

Bei mir lief der Stream - in 1.080p HD - auf dem iPad, Timing und Twitter auf dem Computer. Bin auch nicht der einzige mit so einem Setup.

Es gab sogar jemanden, der hat sich die Mühe gemacht den per Scanner abgefangenen Funk der Teams und der Racecontrol zu streamen. Wow. Aber da war ich überfordert - braucht man ja 3 Paar Ohren! Trotzdem, je mehr Info desto besser. Die internationale Community sorgt mit diesem Input dafür, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.

Twitter hat im Moment die Nase vorne, wenn es darum geht die Renngemeinde zu vereinen. Ein gemeinsamer Hashtag - in diesem Falle B12Hr - reicht, damit alle zueinander finden.

Da gesellen sich dann auch schonmal so Leute dazu wie die Franchittis - das wäre bei einem Forum oder ähnlichem nicht so problemlos möglich.

Bathurst wird gerne mit der Nordschleife verglichen - zwar nicht so lang, aber ähnlich in die Natur und Berge eingebettet.

Diese Einstellung:

könnte auch von der Antoniusbuche stammen.

Oder die hier Metzgesfeld?

Im Gewinner McLaren saß u.a. Shane van Gisbergen aus Neuseeland - diesen Artikel über ihn bei Jalopnik hatte ich hier schon einmal verlinkt.

Krasser Typ, bei dem sich McLaren schonmal bedanken darf, nach über 20 Jahren ein Langstreckenrennen zu gewinnen. Man kann auch nicht gerade sagen, dass es einfach gewesen sei. Der Wagen hat auch einmal ordentlich gezickt und musste während dem Rennen auf der Strecke rebootet werden - kein Witz! Der Neustart hat 45 Sekunden gedauert.

Twitter Handle der Fahrer werden heute übrigens schon völlig selbstverständlich eingeblendet - das gehört zum guten Ton und ist wichtiger als z.B. die Homepage:

Also bei Rennen im Ausland von Leuten, die etwas davon verstehen. Beim DSMB unvorstellbar - wie soll man da auch einen Eingangsstempel draufmachen und abheften?

Der McLaren hat optisch eine gute Figur abgegeben:

und ist - wie in der VLN die Dörr McLaren auch - auf Pirelli gelaufen.

Bentley war mit 2 Autos am Start - meine Güte sind das Kühlschränke. Da wird sogar der GT-R blaß.

Ich habe mal aus Spaß aus diesem Bild - als im Stream der Audi auf der gleichen Höhe mit dem Bentley war - die beiden übereinandergelegt:

Ist doch nicht normal.

Die GT3 sind inzwischen reine Werks-Prototypen. Die Teams werden reduziert auf ihre Rolle als Einsatzteam, denn wenn einmal homologiert, dann darf der Wagen nicht mehr verändert werden.

So wurde schon am Nürburgring die Selbstbauerszene ausgerottet, weil die SP7/8 vom Reglement her den SP9 (= GT3; das ist ein Witz, dass die auch SP genannt werden) untergeordnet wurden. Damit kein Privatteam gegen die Werke gewinnen kann - wo kämen wir denn da hin!

Ich bin immer neidisch auf die australische V8 Serie, die mit dem Konzept Blechautos mit viel Leistung und wenig Aero sagenhafte Rennaction bietet.

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass Romolo Liebchen den Audi GT Bereich verlässt. Aber nicht ohne der V8 noch einen mitzugeben: wenn es nach ihm ginge, dann würden sie durch GT3 ersetzt werden. Das muss man sich mal vorstellen. Natürlich geht es wieder mal nur darum möglichst viel Geld für Audi zu verdienen - je mehr GT3 Meisterschaften umso besser. Ich hoffe in Down Under sind sie weise genug zu erkennen, was für eine geile Rennserie sie mit den V8 haben. Damit sie nicht den Fehler wie in der Nürburgring Langstrecke begehen, wo die sündhaft teuren GT3 inzwischen lähmend über den Privatteams liegen und zusätzlich durch ihren Speed die Nordschleife als Rennstrecke gefährden.

Apropos VLN: Patrick Simon war auch am Start in einem privaten Mercedes (der mit der Martini Beklebung) - ist aber leider verunfallt. Ansonsten war er gut unterwegs, das war schade.

War sowieso ein hartes Rennen - von den 36 Startern sind nur 20 ins Ziel gekommen.

Was mich auch überrascht hat, dass kein BMW und nur 2 Porsche (Cup S) bei den GT3 dabei war.

Das Bathurst Rennen zählt nämlich zur neuen International GT Challenge, die Stephane Ratel ins Leben gerufen hat. Es sind nur 3 Rennen und 24h Spa gehört dazu ebenso wie Sepang 12h. Es ist das erste Jahr in dem das stattfindet, soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Eingetragen sind Audi, Bentley, McLaren und Mercedes - sie dürfen jeweils 4 Autos pro Rennen nominieren. Und darum geht’s natürlich wieder einmal: dass die Hersteller mehr GT3 Autos verkaufen bzw. einsetzen und ihre Erfolge vermarkten können.

Trotzdem - unter´m Strich war Bathurst nach den grandiosen Rolex24 in Daytona schon das nächste Highlight im Endurance Kalender, so kann es ruhig weitergehen!

Dass inzwischen einige Veranstalter erkannt haben, dass mittelfristig nur über eine internationale Audience ein Rennen fest etabliert werden kann, das stimmt mich positiv. Auch wenn das Schnarchen des ADAC Nordrhein mit seinem selbst gefeierten RTL TV Vertrag die deutsche Rennsport-Landschaft erschüttert - international wird inzwischen in einer anderen Liga gespielt und wer nicht abgehangen werden will, wird sich zwangsläufig den geänderten Anforderungen stellen müssen.

Bathurst | Gisbergen | Liebchen |


Freitag, 05. Februar 2016

Le Mans Starterliste 2016 mit 60 Fahrzeugen.

Heute hat der ACO bei einer Pressekonferenz die 2016er Starterliste veröffentlicht. Statt 56 gehen dieses Jahr 60 Teilnehmer an den Start: 9 LMP1 (davon je 2 Audi, Porsche, und Toyota), 22 LMP2 und 28 GT (je 14 AM und 14 PRO).

Ford tritt mit insgesamt 4 GT in der PRO Kategorie an, also nicht nur die beiden WEC Fahrzeuge, sondern zusätzlich auch die beiden aus der IMSA Serie.

Und Toyota hat kürzlich sein 2016er Auto vorgestellt - gefällt mir sehr gut!

UPDATE:

Der Toyota auf dem Bild ist noch der TS040 - das Nachfolgemodell TS050 wird erst bei den Tests in Paul Ricard vorgestellt. (Danke!)

LeMans | LM24 | FordGT |


Sonntag, 20. Dezember 2015

Le Mans: David Heinemeier Hansson wechselt wieder zurück zur GTE Klasse.

In das Team von Khaled Al Qubaisi unterstützt von Porsche Werksfahrer Patrick Long.

Finde es erstaunlich, wie DHH regelmäßig zwischen LMP und GT wechselt.

LM24 | LeMans |


Mittwoch, 02. Dezember 2015

Sofafutter vom Gruppe C Verlag.

Feinstes Sofafutter vom Gruppe C Verlag, die hauen im Moment einen Kracher nach dem anderen raus.

Nach 24h 2015 und Porsche Le Mans jetzt neu die Biografie über Timo Bernhard.

GruppeCVerlag | Upietz |


Donnerstag, 19. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Was ist besser als eine 500er Vierzylinder 2Takt GP Maschine? Eine 576er Zweitakt! Oder besser gesagt: 99 Stück davon, die man einfach so kaufen kann. Dieses verrückte Projekt hat Eskil Suter auf die Räder gestellt: suter500.com. 195 Zweitakt-PS, 127kg. Shut up and take my money! Oooh, 120.000 Schweizer Franken. Möchte jemand Sponsorfläche kaufen? Ich verspreche auch eine schöne Flugkurve.

Die MotoGP ist in den Kurven schon so schnell geworden, dass bei Abflügen die Fahrer bzw. Mopeds in die Begrenzung knallen können. Deswegen will die Dorna jetzt was unternehmen, um die Kurvengeschwindigkeiten zu senken. Ist meines Wissens das erste Mal, das der Kurvenspeed z.B. durch maximale Reifendimension reduziert werden soll. Bisher war das rein durch den Performancegedanken optimiert worden. Schade eigentlich, dass es am Limit angelangt ist.

Citroen kehrt der WTCC den Rücken und setzt WRC 2016 auch aus. Dabei ist Citroen eine Firma, die keinen Abgasskandal an der Backe hat. Grund ist, um sich auf die WRC in 2017 zu konzentrieren - da gibt es neue, freiere Regeln. Damit bleiben als Teilnehmer der “Tourenwagen Weltmeisterschaft”: Volvo, Lada und Honda. Und wahrscheinlich private Citroens und Chevrolets. Uups.

Der Cayman GT4 Clubsport ist da, wurde gestern auf der LA Autoshow vorgestellt: rennfertige 1.300kg mit 385PS für 165.000 Dollar. In der VLN soll der kleine Feger in einer eigenen Klasse fahren - nach einem Upgrade Kit von Manthey / Raeder. Kann man sich auf der kommenden Essen Motorshow angucken (ab 27.11.).

Wenn Ihr mal einen Ausblick auf die Motorradmodelle des nächsten Jahres werfen wollt.

Romain Dumas sorgt immer wieder für schöne motorsportliche Überraschungen: hat dem Peugeot Werk einen 2008 DKR15+ abgekauft, um damit die Dakar Rallye zu fahren. Ist sein 2. Einsatz bei der Dakar - diesmal geht es durch Bolivien und Argentinien. Beruf: Rennfahrer, Hobby: auch Rennfahrer!

Läuft zwischen IDM und DMSB. Nicht.

Wer erinnert sich noch an die A1 Lückenschluss Planungen? Komisch, bei den Windrädern sind die Politikern mit viel mehr Einsatz bei der Sache, kaum ein Eifelhügel, der noch nicht zugespargelt ist. Liegt es an den Verdienstmöglichkeiten?

Ach der Herr Lewentz. Hat uns schon als Nürburgringminister von seinen Unfähigkeiten überzeugen können und jetzt als Innen- bzw. Terrorminister versucht er es wieder. Und zieht ausgerechnet die Sauerland Gruppe als Erfolgsmodell an.

Aus der Abteilung Dicke Männer im Anzug: Kurt Beck besitzt die Frechheit dem olympischen Komittee vorzuwerfen, es würde den Sport dem Kommerz unterordnen. Wer hat nochmal den Nürburgring geopfert, um sich ein persönliches denk°mal zu bauen? Und wieso sitzt der schwerkranke Mann eigentlich noch an oberster Stelle des öffentlich-rechtlichen Propagandaapparates? Warum kann der nicht einfach in’s Pflegeheim gehen, sich Essen bringen und uns in Ruhe lassen.

Suter | MotoGP | WTCC | Cayman | Dumas | Dakar | Lückenschluss | Lewentz | Beck |


Mittwoch, 18. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Marcel Fässler und Mike Rockenfeller fahren für GM Corvette die Langstreckenrennen in Daytona (24h) und Sebring (12h). Allerdings keine Info darüber, inwiefern - und ob überhaupt - ihr Engagement bei Audi betroffen ist.

Die VLN hat die 2016er Termine veröffentlicht und nennt sich in dem Zusammenhang immer noch Breitensportserie.

Unter anderem wird Dirk Müller als neuer Ford GT Fahrer gerüchtelt.

In Wales wird eine neue Rennstrecke inklusive Drumherum gebaut. Veranschlagte Kosten: 315 Millionen Pfund. Hoffentlich haben die ihre Hausaufgaben gemacht, denn das Projekt wird teilweise über die Regierung finanziert. Kommt uns doch bekannt vor. Ist das jetzt Legal State Aid im Vergleich zum Ring?

Die neuen Porsche Junioren stehen fest: Dennis Olsen, Mathieu Jaminet, Matteo Cairoli und Sven Müller. Sind sind 19 bis 23 Jahre jung - und man wird die Namen sicher noch öfter hören! Erstmal gehen sie im Carrera und Supercup an den Start.

Zeretzke, Zeretzke … da war doch was? Oder klingelt’s bei La Tene Capital? Als die Insolvenzverkäufer am Ring sich - mal wieder! - komplett lächerlich gemacht haben? In Bayern ist man nicht so dämlich wie am Ring, da ist der Hochstapler schnell aufgeflogen. Siehe auch hier.

Wige hat sich über Bande bei motorsport-total.com eingekauft.

Kennt Ihr noch Darda?!

Man verliert ja in letzter Zeit gerne mal den Glauben an die Jugend - aber dann kommen Meldungen wie diese hier und es wird einem klar: es gibt noch Hoffnung!

Der Lausitzring angelt sich für die nächsten 3 Jahre die Superbike WM.

Von manchen Formel 1 Schwachsinnsregeln erfährt man erst, wenn jemand bestraft wird.

Beim Eifel Rallye Festival nächstes Jahr versuchen die Organisatoren die Gruppe S antreten zu lassen. Das wäre ein Coup! Diese Autos haben quasi nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen - nachdem der Vorgänger - die Gruppe B - verboten wurde.

Fässler | Rockenfeller | Corvette | FordGT | Wales | Zeretzke | Wige | Darda | Crossbahn | GruppeS |


Mittwoch, 11. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

McLaren MP4/4 geht immer.

In Amerika liegt der staatliche Zuschuss für den COTA bei 19,5 Mio USD. Reicht aber nicht, damit die Strecke überleben kann - besonders wenn es ein verregnetes Wochenende war.

Toyota’s Toyoda hat das WRC Projekt von Köln nach Finnland zum Tommi Mäkinen verlagert. Hat - Überraschung! - ordentlich Unruhe reingebracht.

Du weisst, dass die Saison schon wieder vorbei ist, wenn Race of Champions vor der Tür steht. Kommendes Wochenende in London.

Facebook ist stolz auf 8 Milliarden Video Views pro Tag. Stellt sich raus, dass über die Hälfte davon illegale Rips / Uploads sind. Aber wer wird sich schon an so einem Detail stören.

Alex Wurz geht in Rente. Bin schon gespannt, was er dann macht! Wer mit 12 schon BMX Weltmeister war und seine Helme nach wie vor selber designed / lackiert - da können wir sicher sein, dass sein Einsatz und seine Kreativität weiter die Welt bereichern werden.

Wilhelm Hahne mit einem schönen Beitrag zu Anstand und Moral - Eigenschaften, die heute kaum noch jemand zu verteidigen scheint. ADAC, FIFA, DFB, VW, MotoGP - was kommt als nächstes?

Aus dem kleinen Massa wird mal was! Und der Pokal für den Vater der Woche geht natürlich an Felipe!

Der neue 911er kann ja vielleicht alles besser, aber: I have long said that, crazy GT3 versions aside, the 911 is now a car for people who don’t actually want a 911, just the image that goes with it. This new 911 takes that idea and doesn’t so much run with it as sprint off the pitch, out the gate, down the road, over the hills and far away. It is at once the most impressive and least-charming new 911 I have driven in the last 10 years.

Dieter Scharnagl ist verstorben. Er wurde 74 Jahre alt.

Zandvoort möchte die Formel 1 zurückholen.

Video: 24h-Rennen 1986. Genial!

Video: RUF CTR Nordschleife Onboard mit Stefan Roser. Ganz offiziell von RUF hochgeladen. Witziger Zufall, hatte ich nämlich vor kurzem erst hier.

Und dann war da noch die Maschine, die ganze Autos frisst!

McLaren | Toyota | Wurz | MotorKritik | Massa | Porsche | RUFCTR | Scharnagl | Zandvoort | Roser |


Dienstag, 03. November 2015

Übrig Ns vom Dienstag.

Habt Ihr schonmal einen 3-Sitzer Formel 1 gesehen? Hat der René Wolff am Start - war in Mexiko im Einsatz. Cooles Geschoss! Aber wie wird der gekühlt, wenn in den Kühlschächten die Passagiere sitzen?

Die VLN Saison wurde am Samstag mit roter Flagge beendet - ein Symbol für die Zukunft? Wilhelm Hahne hat sich umgeschaut und kann keine positive Prognose abgeben. Frust und Ärger soweit das Auge reicht. Und nicht der Nebel hätte die rote Flagge nötig gemacht - so wie die VLN schreibt - sondern 2 auf Bremsflüssigkeit verunfallte Porsche im Brünnchen.

Keiner der üblichen Jubelartikel über die Nürburgring-Situation, aber trotzdem einige Klopper in diesem Artikel der NZZ: da ist von Neuausrichtung die Rede, obwohl doch einfach alles so wie vorher weitergeführt wird. Oder der Weggang von Rock am Ring wird beheult, obwohl man Lieberberg doch arrogant vom Hof gejagt hat. Die größte Gefahr für Bürgermeister Guido Nisius ist nicht etwa die Privatisierung, sondern die Klagen von JzN und Nexovation. Immerhin haben sie Christoph Schäfer ausgegraben, der den Ring noch nicht in der Talsohle bei seiner Abwärtsfahrt sieht. Das sehe ich allerdings auch so.

Shuhei Nakamoto - der Honda-Boss der MotoGP Einsätze - im HRC Interview. Wenig überraschend ist Marc Marquez völlig unschuldig und ein Sportler ohne Fehl und Tadel. Und Rossi hätte ihn vom Motorrad gekickt und sei dabei an seinen Bremshebel gekommen. Haben die da nicht diese Ausleger zum Schutz dran?

3Sitzer | MotorKritik | Ringverkauf | MotoGP |


Montag, 02. November 2015

Übrig Ns vom Montag.

VLN 10 wurde von einem SP7 Auto gewonnen. Und nicht etwa Uwe Alzen im 4 Stunden Stint, sondern Manuel Metzger, Philipp Eng und ‚Gerwin’ - im Black Falcon 911er. Einen SP7 Gesamtsieg gab es seit 2009 nicht mehr.

Nachdem die VLN jetzt auch das letzte Rennen hinter sich gelassen hat stelle ich fest, dass ich dieses Jahr keinen einzigen Lauf besucht habe.

Beim FIA WEC Lauf in Shanghai am Wochenende war Brendon Hartley’s Qualirunde nur 4 Zehntel langsamer als Lewis Hamilton’s schnellste Rennrunde dieses Jahr in China.

Porsche wurde Langstreckenweltmeister - im 2.Jahr nach Wiedereinstieg. Hatten auch direkt schicke T-Shirt am Start.

Die MotoGP KTM für 2017 hatte ihren ersten Rollout mit Testpilot Alex Hofmann.

Wenn man sieht, wie sehr im Rennsport die Fahrerpersönlichkeiten gegenüber den Hersteller-Marken in den Hintergrund gedrängt werden, der kann sich auch vorstellen, dass in der Zukunft die Rennen mit autonomen Fahrzeugen ausgetragen werden. Die Fahrer sind doch heute auch nur noch zum meinungslosen Roboter verdammt. Doch während die alteingesessenen OEMs noch experimentieren, füttert Tesla den Zentralcomputer mit realen Daten ihrer Kundenautos. So kommt die Erfahrung von 1 Million Meilen pro Tag zusammen!

FIAWEC | MotoGP | Tesla |


Samstag, 31. Oktober 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Guy Martin hat ein Buch geschrieben: When You Dead, You Dead.

Valentino Rossi hat dann mal Einspruch eingelegt.

Am Wochenende ist wieder WEC und die Audikutscher haben diesen netten Clip mitgebracht.

Die Chance stehen nicht schlecht, dass Juan Pablo Montoya für Porsche in Le Mans startet.

Darren Cox verlässt Nissan nach 18 Jahren.

Für Rock nicht am Ring ist der Vorverkauf gestartet worden - ab 170€ ist man am 3.–5.Juni 2016 mit dabei. Nicht am Ring, da hat man Lieberberg mit maximaler Arroganz den Stinkefinger gezeigt - sondern In Mendig, wo man die Veranstaltung mit offenen Armen empfängt.

Der getarnte Regierungssprecher Dietmar Brück hat in seiner Rhein-Zeitung wieder mal einen Jubelartikel untergebracht - zum Glück gibt es Wilhelm Hahne, der die Alles-super-Alles-toll-Märchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Von Jörg Lindner haben wir lange nichts mehr gehört. Wie wäre es mit einer Insolvenz eines seiner Medico Fonds?

Schwer verdaulicher Lesestoff zur Deutschen Bank - die kennen wir ja auch aus dem unrühmlichen Nürburgring Verkaufsversuch. Ein paar Einblicke hinter die Kulissen, wie die Vorstände da so ticken.

Der Börsengang von Ferrari hat einige Details das Licht der Welt erblicken lassen: die Einkünfte von Sponsoring, Merchandising und Licensing liegen in der Region von $473m pro Jahr - quasi ein Formel 1 Programm für umsonst.

GuyMartin | Rossi | Montoya | RockAmRing | DarrenCox | Medico | Ferrari | DeutscheBank |


Dienstag, 20. Oktober 2015

VIDEO: Marc Lieb, Porsche, Weissach und der 919.

Schöne vierteilige Serie, die bei Deutsche Welle unter dem Made in Germany Label veröffentlicht wurde. Marc Lieb steht dabei im Mittelpunkt, weil er als Rennfahrer mit Ingenieurs-Studium eine neue Rennwagen-Generation mitentwickelt hat.

Quasi als “Pionier einer neuen Fahrzeugtechnik auf dem Weg zu einem Elektrosportwagen von Porsche.” hat ihn das Filmteam rund um 2 Monate lang begleitet.

Teilweise dachte ich, dass das eine Porsche Werbeproduktion ist, aber als sie von “Dauerrennen” sprachen und davon, dass die “Benzinpumpe mehr Sprit als erlaubt verbrennt” habe ich meine Meinung schnell wieder revidiert ;)

Superschöne Aufnahme und ein wie immer gradliniger und besonnener Marc Lieb.

Folge 1, Folge 2, Folge 3, Folge 4.

Fazit: unbedingt ansehen.

MarcLieb | Porsche919 | LM24 | FIAWEC |


Sonntag, 04. Oktober 2015

Porsche gewinnt Petit Le Mans mit dem 911er.

sportscar365.com:

Saturday’s rain-shortened Petit Le Mans marked a historic occasion for Porsche, which claimed its first overall win in the ten-hour enduro, and the first outright victory for a GT-class car a full, four-class TUDOR United SportsCar Championship race.

Haben dabei einige Daytona Prototypen hinter sich gelassen - im Regenchaos. Hier das Endergebnis komplett.

PetitLeMans | TUSC |


Montag, 28. September 2015

VIDEO: Porsche RS Spyder Visor Cam with Jeroen Bleekemolen.

Dass Jeroen Bleekemolen das 24h-Rennen gewinnen kann, wissen wir inzwischen.

Aber hier zeigt er uns mal, wie man dem Porsche RS Sypder richtig die Sporen gibt! Noch so ein Genießervideo mit Vizor Cam - unbedingt in HD 1.080p angucken!

Unfortunately, the RS Spyder was retired before HD camera technology became readily available, which makes RACER´s latest Visor Cam with Holland´s Jeroen Bleekemolen a genuine treat.

The Dutchman was a star among the three-driver rotation that earned the RS Spyder’s class victory at Le Mans, and he leapt at a chance to drive one of the former Team Penske Porsches during the Rennsport Reunion V celebration at Mazda Raceway Laguna Seca. The car, which is owned by WeatherTech founder David MacNeil, was last raced by Helio Castroneves and Ryan Briscoe in 2008.

Starting from pole, Bleekemolen immediately displayed his mastery of the yellow No. 5, built an impressive lead during the opening two laps, and then began to weave his way through the field as he lapped iconic Porsche 956s, 962s, other RS Spyders, and a variety of Porsche GT cars.

Träumchen!

Onboard | Bleekemolen | VizorCam | RennsportReunion | RSSpyder |


Donnerstag, 24. September 2015

Neuer Audi R8 GT3 kostet über 420.000 Euro, BMW M6 sogar 451.000 Euro.

Schnäppchen für die Breitensportler! Alleine für die Audi-Preissteigerung kann man sich einen neuen Porsche kaufen: von 311.000 über 391.000 zu jetzt 427.000 €.

Der neuvorgestellte BMW M6 GT3 setzt noch einen drauf: 451.000 €

AudiR8 | M6GT3 | FIAGT3 | Breitensport |


Mittwoch, 09. September 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

ÜbrigNs


Sonntag, 30. August 2015

Mikebericht WEC 6h-Rennen.

Endlich wieder Autorennen - das war mein erster Rennstreckenbesuch für dieses Jahr! Das Tempolimit auf der Nordschleife hat mir kräftig den Spaß versaut - na gut, anderes Thema.

Dieses Wochenende war Le Mans Atmosphäre angsagt und das ist natürlich Rennsport genau nach meinem Geschmack. In Spa und Le Mans hatte ich die Serie schon mehrfach besucht und bin nie enttäuscht worden.

Am Ring habe ich zur Abwechselung mal Heimspiel und passend zur Eifel wurde ich direkt mal von einem Traktor begrüßt:

Aber auch Sonnenuntergänge wie diese sind Eifel und zusammen mit dem stylischen Setup der WEC ein großartiges Schauspiel:

Wie gewohnt hat Audi dicker aufgetragen als alle anderen und diesen Palast in das Fahrerlager geklotzt:

Und zur Vollendung der Romantik gab es am Wochenende sogar Vollmond:

Ich selber war Freitag und Samstag vor Ort. Während es am Freitag noch übersichtlich war und man sich gemütlich auch in der Boxengassen abends das Treiben angucken konnte, war es am Samstag schon richtig voll:

Und das, obwohl am Samstag nur eine Stunde morgens (Freies Training) und 20 Minuten nachmittags (Qualifying) die LMP zu sehen waren.

Auf den Zuschauerrängen ebenso wie im Fahrerlager:

Diese Audiwerbung wirkte irgendwie deplaziert:

Und erinnert auch daran, dass Audi nichts unternommen hat, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu bewahren.

Und weil wir schon im alten Fahrerlager sind - hier ist die Webcam untergebracht:

Und Andre Lotterer’s sport quattro - hab ich ihn doch gefunden:

Adventure GmbH? Ich dachte das ganze verschachtelte Sub-Firmen Konstrukt sei aufgelöst? Das sind die Relikte der Zakspeed Rennfahrerschule, die den Nürburgring bzw. den Steuerzahler viel Geld gekostet haben:

Im Pressezentrum war ich froh zu sehen, dass Gustav Büsing würdig vertreten war. Hat mich positiv überrascht und eine schöne Ergänzung zu der Beerdigung in Oldenburg, wo ich einige bekannte Gesichter vermisst habe:

Aber nicht nur eine kleine Gedenkfeier, sondern sogar einen eigenen Baum - die Gustav-Büsing-Blutbuche - ist zu seinen Ehren gepflanzt (?) worden:

Der Jochen ist jetzt auch feuerfest, aber dass meine kleine Kamera mit ihrem billigen Kitobjektiv so weitwinkelig kann, damit hat er wohl nicht gerechnet ;)

Und so ein N im prall gefüllten Presseraum macht sich natürlich immer gut - Olli’s Berichte könnt Ihr hier lesen, wenn sie fertig getippert sind:

Als ich im Juni vorletztes Jahr zum ersten Mal alleine nach Le Mans gefahren bin nach unserer Radtour in 2012, war Lorens der erste, den ich im Fahrerlager gesprochen habe.

Da habe ich mich natürlich sehr gefreut, ihn am Ring wiederzutreffen. War sein erster Besuch in der Eifel!

Mit Franz Konrad lässt sich natürlich prächtig fachsimpeln.

Nicht nur, dass KCMG ein glänzend schönes Auto haben, sie haben auch beim 6h-Rennen die LMP2 gewonnen! Sind Gesamt 7. geworden hinter den Werks-LMP1.

So gemütlich sieht das Freitags abends in der Boxengasse aus - also wenn das nächstes Jahr wieder stattfindet und ihr mal nahe an die Autos kommen wollt, den Termin solltet Ihr mitnehmen:

Da wurden dann die letzten Vorbereitungen getroffen. Allerdings habe ich auch noch nie vorher gesehen, dass jemand Klebestreifen auf den Boden hämmert:

Markus Schurig war auch da - natürlich. Ein WEC Rennen lässt er sich nicht entgehen - von daher praktisch, dass mal eins in Deutschland stattfindet:

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um ihm zu diesem Artikel über die DTM zu gratulieren. Da hat er mal richtig ausgeholt und Wahrheiten ausgesprochen, die man so bisher nicht in der Zeitung lesen konnte:

“Wird sich die DTM jetzt ändern? Nein. Das primäre Ziel ist nicht Rennsport, sondern Marketing. Den Ansatz hat man so lange weitergedreht, dass man sich ziemlich weit vom Rennsport entfernt hat. Sportlichkeit ist das hübsche Gewand, in das sich die DTM kleidet. Blöd ist halt nur, wenn der Rock hochrutscht.”

Das passt gut zu diesem Text, den ich zu dem Thema geschrieben habe.

Grund war natürlich die Schieb-ihn-raus Nummer. Dass er sich mit so einem Text nicht nur Freunde macht, dürfte klar sein. Aber gerade deswegen bewundere ich seinen Mut und die Aufrichtigkeit, das gibt mir den Funken Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles verloren ist.

Die sport auto hat in der Industrie nach wie vor ein Standing und vielleicht ist das der Weckruf für ein paar Entscheidungsträger die aktuelle Sportlandschaft zu überdenken. Von DMSB über DTM bis hin zu GEZ.

Und falls jemand Dr.Wolfgang Ullrich in Moskau beim DTM Rennen vermisst hat - wo er ja Boxenverbot hat - hier ist er:

Die Pose passt. Vor seinem Audi-Palast trotzt er der öffentlichen Meinung und zieht gnadenlos sein Ding durch.

Das soll mir mal einer erklären: da wird jemand von dem deutschen Sportgericht verurteilt, während der DTM keine Boxengasse mehr betreten zu dürfen. Die Strafe ist übrigens rechsgültig, keine Revision eingelegt. Und zeitgleich tritt er bei einer anderen Rennserie auf, als wäre nichts passiert?

Das ist so, als würde man seinen Führerschein verlieren, aber nur für die Strecke, wo man zu schnell gefahren ist.

Andre Lotterer war am Ring voll in seinem Element. Rattenschnell und super geerdet - für jeden Zeit für ein Foto oder Schwätzchen. Und dann noch mit dem eigenen sport quattro angereist, was will man mehr. OK - gewinnen - da war Porsche dann doch schneller.

Die haben im Ringboulevard mal ein paar Gewinner ausgestellt, davon haben sie ja genug. Schöner Fuhrpark, angeführt vom diesjährigen Le Mans Sieger:

Wer nicht weiss, was DMG MORI so macht - die Infografik hilft:

Coole Frästeile, das liebe ich am Werkssport:

Ich wollte dann aber auch mal wissen, wie die Autos auf der Strecke abgehen und habe mir die Dunlopkehre ausgesucht. Waren auch ein paar Zuschauer da:

Aber die T8 (Dunlopkehre) und T9 (Schumacher S) waren leider zu:

Verstehe ich nicht - sind die baufällig oder was? Gerade das Schumacher S halte ich mit diesen schnellen Autos für einen der besten Zuschauerpunkte.

Erinnert Ihr Euch noch an das alte Logo? Hier ist es:

Da war die Welt noch in Ordnung.

Anders als beim Einchecken, da wurde man nämlich in die Akkreditierungsstelle der Kai-Richter-Dorfkulisse gezwungen:

Überhaupt fällt auf, dass an vielen Stellen der Lack ab ist:

Wie war das noch mal mit den Premiummarken auf der Flaniermeile? Die Träumerei ist jetzt in der Realität angekommen:

Warum ist denn in der Retti-Außenstelle das Presse abgeklebt? Haben die Fotografen versucht sich da zu akreditieren? Werde ich wohl hoffentlich beim nächsten Mal Tanken erfahren :)

Widerwillig bin ich auch mal in den Boulevard, eigentlich nur um ein paar Fotos mitzubringen. Neudeutsch heißen die Imbisse da jetzt Food - ich musste an den Begrüßungstraktor denken:

Beim Tritt in den Allerwerten läuft alles höflich ab mit Bitte und Danke:

Welches Verständnis?

Selbst bei Mertens gibts es Food. Aber auch Nachwuchs - Glückwunsch an den schnellen Mario mit dem Vorschlaghammerhändedruck! Alle gesund und munter und die kleine Familie ist jetzt zu Viert!

Der Ringroster - hier das Beweisbild:

Lack ab oder Patina?

Kreativer Kabelkanal:

Das ist die Müllenbachschleifen-Kurzanbindung.

Was machen eigentlich diese grünen Säulen da? Von der F1 übriggeblieben?

Ich hab dann auch mal die Reifenstapellackiererei gefunden:

Auf der Strecke sehen die LMP super aus, sind ja auch mächtig schnell und vielseitig mit den unterschiedlichen Konzepten. Aber aus manchen Perspektiven sind sie auch grottenhässlich. Die Lackierung kaschiert da einiges, aber stellt den Euch mal in einer anderen Farbe vor - und guckt mal wo der Fahrer sitzt:

Dass ein Rennauto mit Platten in die Rettungsstrasse abbiegt, kommt wohl auch eher selten vor:

Da waren die Fotografen verdutzt - um mit der großen Brennweite drauf natürlich auch leicht überfordert ;)

FCY - Full Course Yellow:

Dann müssen alle 80 fahren, das soll das Safety Car ablösen.

Keep Fightig Michael:

Habt Ihr an dem Audi mal die Rückspiegel gesehen? Krass:

Das Qualifying habe ich mir vom 6.Stock des TÜV Tower angeschaut. Und mich gewundert, dass einige die NGK Schikane (Motorradvariante) im Adenauer-Forst-Stil genommen haben:

Und so kommt zusammen, was zusammen gehört: Radio Le Mans und 87,7 Ringradio mit Lars und Olli. Daran könnte ich mich gewöhnen!

Unter’m Strich eine Mega-Veranstaltung, man hat gemerkt, dass die Mannschaft am Ring alle Register gezogen hat, damit es ein Erfolg wird. Das mächtige Zuschauerinteresse wird für die Anstrengungen entschädigen - ich hoffe es sind sich alle einig, dass das nächstes Jahr fortgesetzt werden muss! :)

Bei so einer sonnigen Paradeveranstaltung denkt natürlich jeder, dass es mit dem Ring wieder aufwärts geht. Aber realistisch betrachtet ist der Komapatient immer noch zwangsbeatmet und die Heilungschancen sind nicht vorhersehbar.

Oder wisst Ihr, wer aktuell Besitzer ist? Was aus den Gerichtsprozessen zwischen den jetzigen Geschäftsführern wird? Wer hinter dem russischen Konsortium steckt, wenn schon der Vorzeigekopf selber Oligarch ist? Wie der Prozess beim Europäischen Gericht ausgeht? Und wann?

LeMans | FIAWEC | Mikebericht |


Samstag, 04. Juli 2015

Zapfsäulen Realsatire.

Adam Osieka ist Nürburgring (CNG) Geschäftsführer, GetSpeed Geschäftsführer und Cup Porsche Fahrzeugführer in Personalunion.

Aber er kann das viel besser zusammenfassen als ich:

“Wieder mal hat die unterschiedliche Geschwindigkeit der Zapfsäulen das Rennen entschieden.”

LOLWUT?

Osieka | Zapfsäulen | Mundorf | Capricorn | GetSpeed |


Dienstag, 09. Juni 2015

Le Mans Public Viewing.

Kostenlos im Porschemuseum in Zuffenhausen:

Das Porsche-Museum wird zum zweiten Mal am Renn-Wochenende 33 Stunden lang von Samstag, 13. Juni ab 9.00 Uhr bis Sonntag, 14. Juni, 18.00 Uhr seine Türen durchgängig öffnen. Besucher und Fans des französischen Langstreckenklassikers können das Rennen live im Rahmen eines Public Viewing über mehrere Bildschirme im und um das Museumsgebäude herum mitverfolgen: Nicht nur inmitten der Ausstellung, sondern auch in der Werkstatt, auf dem Vorplatz wie auch in allen gastronomischen Bereichen strahlt das Porsche-Museum das Rennen fortwährend aus.

Auch abseits des Renngeschehens erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm. Vor dem Museum werden historische Le Mans Fahrzeuge mitsamt ihren damaligen Fahrern präsentiert und gemeinsam werden sie auf einer abgesperrten Strecke im Fahreinsatz zeigen, dass sie auch heute noch bleibenden Eindruck hinterlassen. Selbstverständlich wird auch ein 919 Hybrid zu bestaunen sein, wie er in Frankreich an diesen Tagen gleich dreimal am Start sein wird.

Der Eintritt ist an diesem Wochenende kostenfrei.

Porschemuseum | Zuffenhausen | LeMans | LM24 |


Montag, 01. Juni 2015

Cayman GT4 bei Testfahrten verunfallt (Update).

Wilhelm Hahne berichtet von einem Unfall am großen Pflanzgarten Sprunghügel, bei dem der Porsche GT4 Prototyp komplett ausgebrannt ist angefangen hat zu brennen. Fahrer Sven Müller ist zum Glück nichts passiert - und er konnte den Brand löschen.

Er stellt dabei die Frage, warum man sonst nirgendwo etwas darüber liest.

Und er gibt auch gleich die Antwort: weil es nicht in das Marketingkonzept passt.

Er schlägt auch die Brücke zur GT3 Geschäftemacherei und dem damaligen Unfall im Kesselchen, als eine Motorradfahrerin das Zusammentreffen mit dem BMW Ringtaxi mit dem Leben bezahlt hat.

Wie eine versteckte Botschaft ist an der GT4 Unfallstelle deutlich - und mahnend - der STR Schriftzug zu lesen. Den Sven Müller quasi durchgestrichen hat.

UPDATE:

Wilhelm Hahne korrigiert, dass der GT4 nicht ausgebrannt ist, sondern nur gebrannt hat und von Sven Müller selber gelöscht werden konnte.

Ich habe auch heute erfahren, dass der GT4, der sich hier in Entwicklung befindet, ein budgetfreundliches Rennauto werden soll. Das GT4 Reglement wird dabei noch nicht einmal ausgereizt und es sollen möglichst viele Serienteile Verwendung finden.

Bei der starken Basis, die der Cayman GT4 schon in der Straßenversion liefert, könnte das ein netter Racer werden!

Hahne | MotorKritik | Porsche | CaymanGT4 | Pflanzgarten | STRLogo |


Sonntag, 31. Mai 2015

250.000 Zuschauer am Nürburgring?

Beim 24h-Rennen? Werden ja immer mehr.

Zum Beispiel bei GQ in England:

N24h is a weekend-long celebration of racing, beer, and burning things where over 250,000 spectators stay up all night to watch 150 overpowered and stripped down racing cars loop a 14 mile long track.

Vom Tempolimit natürlich kein Wort.

Zuschauerlüge | Tempolimit | N24h | GQMagazine |


Porsche Cayman GT4 im sport auto Supertest.

Am besten finde ich …

… das Zitat aus dem Porsche-Handbuch:

Während des Entwicklungsprozesses, kommt es im Falle einer notwendigen Kompromissfindung zwischen Sportlichkeit und Komfort, im Zweifel zu einer Tendenz in Richtung Sportlichkeit. Hieraus können sich unter anderem die folgenden Komforteinschränkungen ergeben: Bremsenquietschen bei leichtem Pedaldruck kurz vor dem Anhalten, rauerer Motorlauf im Drehzahlbereich unter 3.000/min, Knackgeräusche im Bereich der Vorderachsschraubenfedern, aerodynamisch bedingte sehr tiefe Fahrzeuglage mit Einschränkungen bezüglich Bodenfreiheit.

Aber auch ansonsten ein schöner Bericht von Christian Gebhardt. Wobei ich mich wundere, dass die Supertests doch bisher immer von dem Horst gefahren wurden - wegen Vergleichbarkeit und so. Oder habe ich da was verpasst?

UPDATE:

Da hab ich tatsächlich was verpasst: mehrere Leute haben sich gemeldet mit der Nachricht, dass beim sport auto Supertest Horst von Saurma raus ist. Diese Rolle hat jetzt Christian Gebhardt übernommen.

Danke für die Info - find ich gut!

Porsche | CaymanGT4 | Gebhardt | sportauto | Supertest |


Mittwoch, 20. Mai 2015

Der neue Porsche GT3 kostet eine halbe Million Euro.

Kann man ab jetzt bestellen - insgesamt sollen 20–30 Stück verkauft werden.

Ich würd’ mich schwer wundern, wenn nächstes Jahr das 24h-Rennen ohne GT3s stattfindet - zuviele Business Cases würden in sich zusammenklappen. Eher bauen die die Nordschleife um, als auf die schönen Verkaufszahlen zu verzichten.

Wer schon Tempolimit als nicht blamabel genug ansieht, um die Finger davon zu lassen - wozu sind die dann noch fähig?

PorscheGT3


Sonntag, 03. Mai 2015

Hans-Joachim Stuck - von VW zu Porsche?

Beim WEC 6h in Spa war Hans-Joachim Stuck auch zu Gast - bei Porsche in Teamklamotten.

Als VW Repräsentant? Ihm wird eine Nähe zu Piëch nachgesagt, der ja im Moment unter die Räder zu kommen scheint. Hängt da jemand wieder sein Fähnchen nach dem Wind?

Tags: Stuck | FIAWEC | Piëch |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Mittwoch, 01. April 2015

GT3 gegen Nordschleife - der Verlierer steht schon fest.

Der DMSB hat tatsächlich in der Hektik die Cup Porsche vergessen - und die H4. Und dafür die SP10 (GT4) wieder rausgenommen.

“… sind die Fahrzeugklassen SP7, 
SP8, SP8T, SP9, SP-Pro, SP-X sowie Cup–2, die GT-Klassen der H4, die E1-XP1, E1-XP2 und E1-XP Hybrid bis auf Weiteres nicht mehr bei DMSB-genehmigten Veranstaltungen auf der Nordschleife startberechtigt. Die seriennahe Klasse SP10 ist hingegen ab sofort wieder zugelassen.”

Was für eine Kaspertruppe.

Aber was viel schlimmer ist: die Industrienutte der DMSB Präsident Stuck hat sich eingeschaltet mit der Drohung: “bei den Lösungsmöglichkeiten … wird es keine Denkverbote geben”.

Jetzt ratet mal wer oder was akut gefährdet ist. Die GT3? Ganz sicher nicht, die Funktionäre hacken doch nicht die Hand ab, die sie mit Hummer und Kaviar füttert. Die wissen schon, was sie den Herstellern schuldig sind.

“Rennstrecke, Zuschauerplätze, Fahrzeuge, sportliches Reglement: Alles kommt auf den Prüfstand.”

Nein - stattdessen wird denen schon was einfallen, wie sie sich die Nordschleife so zusammenmassakrieren können, damit die GT3 darauf fahren können. Wenn es sein muss auch unter Ausschluss der Zuschauer.

Die Schnellschüsse, die aus Frankfurt gerade abgefeuert werden, sollen vor allem eins: die eigene Haut retten. Bei so einem Horrorunfall geht denen verständlicherweise der Stift, dass man ihnen was anhängen könnte. Nordschleifenlizenz, Streckenlizenz, GT3 mit BOP usw. - alles vom DMSB genehmigt. Nicht, dass jetzt irgend so ein Staatsanwalt noch auf dumme Ideen kommt.

Aber ist das nicht bitter: erst haben die GT3 der gesunden Nordschleifen-SP-Szene den Hahn zugedreht - jetzt geht es dank dieser GT3 der Nordschleife an den Kragen.

Wusstet Ihr eigentlich wer Präsident der FIA GT Commission ist? Christan Schacht. Da schließt sich der Kreis.

Tags: DMSB | Schacht | Stuck |


Sonntag, 29. März 2015

DMSB Nordschleifen-Verbot für GT3 & Co, aber Cup Porsche nicht.

War klar, dass man der Untätigkeit der Vergangenheit jetzt umso mehr Aktionismus entgegensetzt. Sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass schon viel früher hätte gehandelt werden müsste.

“Fahrzeuge der Klassen SP7, SP8, SP8T, SP9, SP10, SP-Pro und SP-X sind damit bei DMSB-genehmigten Veranstaltungen auf der Nordschleife des Nürburgrings bis auf weiteres nicht startberechtigt.”

Das wären beim letzen Lauf 58 Autos gewesen.

Inklusive GT4 (SP10), aber ohne Cup Porsche (CUP2). Liegt es an der Hektik der Entscheidung? Hat niemand in die Rundenzeitentabelle geschaut? Weil sie keinen glatten Unterboden haben?

Wie auch immer, der DMSB kann jetzt alle Schuld von sich weisen und die OEMs werden Wege finden sich die Funktionäre wieder gefügig zu machen. So kurz vor dem 24h-Rennen.

Aber nicht, um die Nordschleife und den Motorsport zu retten, sondern ihre Geschäftsmodelle.

Tags: DMSB | VLNLangstrecke |


Dienstag, 03. Februar 2015

Nissan´s LMP1 schießt komplett den Vogel ab!

Habt Ihr gesehen, was für einen mutigen LMP1 Nissan für Le Mans vorgestellt hat?

Wir waren ja schon froh, dass Toyota und Porsche die übermächtigen Audi herausfordern - alle drei sind mit unterschiedlichen Konzepten am Start (Diesel - V8 - Turbo).

Und Nissan? Schießen komplett den Vogel ab: Frontantrieb! Kein Witz.

Gestern war offizielle Vorstellung mit diesem stark gemachten Spot beim Super Bowl:

youtu.be/_Gx_E23VpQQ

Die Gerüchte um das Auto gibt es schon länger. Damals ging es um FrontMOTOR, aber nicht FrontANTRIEB.

Was soll ich sagen: ich find’s toll! Beeindruckend, wie Nissan - mal wieder - ausgetrampelte Pfade verlässt und etwas völlig Neues probiert. Das ist doch das, was wir in Le Mans sehen wollen: Prototypen!

Sieht doch scharf aus!

Hier die technischen Details.

Und großartig filetiert und kommentiert bei MulsanneCorner.com.

Tags: Nissan | Nismo | LMP1 | LeMans | LM24 |


Montag, 26. Januar 2015

Der Alptraum eines jeden Teamchefs ...

… ist ausgerechnet dem Porsche Werksteam beim 24h-Stunden Rennen in Daytona passiert:

youtu.be/XNTOwcJ1bVg

Die beiden Autos lagen zu dem Zeitpunkt auf 3 (Earl Bamber) und 2 (Marc Lieb).

Sehr bitter.

(Via.)

Tags: Daytona24 | EarlBamber | MarcLieb |


Dienstag, 20. Januar 2015

Porsche Neuigkeiten.

Andrew Frankel von Motorsport Magazine hat Porsche Entwicklungschef Wolfgang Hatz ein paar interessante Einblicke rausgekitzelt:

  • Der Cayman wird endlich offiziell vom Zügel gelassen und auch als GT4 Rennversion direkt ab Werk erhältlich sein.

  • Beim 11er wird das Sechszylinder Boxerkonzept nicht angetastet:

“A 911 has a flat-six engine. Period.”

Aaaaber: schon dieses Jahr wird der Saugmotor aussterben und alle 11er Turbos sein. Kein Witz.

  • Ausnahme ist der GT3 RS, der bekommt einen brandneuen Motor und Andrew spekuliert, dass diese Konstruktion auch die Basis der neuen Turbomotoren darstellt. Weil sonst nur für den RS die Entwicklung keinen Sinn machen würde.

  • Ein neuer Supersportwagen ist auch in frühem Entwicklungsstadium - der wird aber erst in ein paar Jahren fertig.

Tags: Porsche | MotorsportMagazine | WolfgangHatz |


Montag, 01. Dezember 2014

Übrig Ns vom Montag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 07. September 2014

Wie steht es eigentlich aktuell um den Nürburgring-Verkauf?

Im Moment halten alle die Füsse still, doch die Ruhe täuscht. Hinter den Kulissen brodelt es kräftig, denn unsere Politiker haben den Karren so tief in den Sumpf gefahren, den bekommt man kaum noch raus.

WH fasst die Situation aktuell zusammen und streut noch ein paar neue Infos ein:

  • dass mit dem Nachjustieren steht auf ganz dünnem Eis

  • wenn das im Verkaufsvertrag vorgesehene Verpachtungskonstrukt an Capricorn ab 2015 greift, dann können bei nur 25k Stammkapital und Nicht-Saison die horrenden Personalkosten von der neuen Gesellschaft garnicht beglichen werden

  • zu den Pachtkosten kommen noch festgelegte Instandhaltungskosten - die aber eigentlich zu niedrig angesetzt sind

  • der 2013er F1 GP hat nur 1,8 Mio gekostet

  • auf den Nordschleifen-Klos hängt Getspeed-Werbung und gecrashte Porsche würde man gerne ohne Umwege direkt zu Getspeed schleppen lassen.

Da braucht man kein Prophet zu sein, um sich auszumalen, wie das abläuft, ist der Ring erstmal komplett unter Privatkontrolle.

Tags: WilhelmHahne | Getspeed | Ringverkauf | Osieka | Capricorn


Freitag, 08. August 2014

40 Jahre Porsche 911 Turbo - Grosse Geburtstagsfeier beim Oldtimer GP.

1974 wurde der Turbo vorgesellt und Porsche hat seinen OGP Auftritt am kommenden Wochenende dem Jubiläum gewidmet.

Mehr unter kaeferblog.com.

Mit diesem schönen Exemplar war Michael Küke mal bei der VLN:

Tags: OldtimerGP | 911Turbo |


Termin vormerken: Kremer Tag-der-offenen-Tür am 20.September.

Ist eine schöne Veranstaltung, nicht nur für Porschefans. Adresse: Von-Hünefeld-Str. 13, 50829 Köln-Ossendorf. Ich war ja schonmal dort zum Fünfzigsten, war ein toller Nachmittag! Uhrzeit: 11:11 Uhr bis ca. 17 Uhr.

Besonders gerne gesehen sind Gäste, die mit ihrem Porsche anreisen - dafür gibt es sogar ein Anmeldeformular.

Tag: Kremer


Donnerstag, 24. Juli 2014

Porsche hat Kyalami Rennstrecke gekauft.

Die Bahn in Südafrika wurde heute für knapp 20 Millionen Dollar versteigert - das sind etwa 14,5 Millionen Euro. (In Erlebnisgrabwährung ist das 1 non-working Achterbahn).

Das letzte Formel 1 Rennen dort war 1993 und man hatte wohl Sorge, dass Investoren die Rennstrecke wegbaggern würden. Es gab auch nur 2 Bieter. Toby Venter ist der MD von Porsche SA und hat anscheinend das Herz am rechten Fleck - und die Strecke vor dem Bagger gerettet.

Im Zusammenhang mit Porsche’s Kauf von Nardo vor 2 Jahren und soviel Herz für Rennstrecken ist es erstaunlich, wie wenig man bei den Schwaben für die Nordschleife übrig hat.

UPDATE:

Es gibt sogar ein Video von der Versteigerung.

Tags: Kyalami | PorscheNardo | Versteigerung |


Samstag, 19. Juli 2014

Wusstet Ihr, dass es den Nissan Skyline GT-R schon seit 1969 gibt?

So eine lange Historie war mir neu, das Logo hier ist von ’69. Bei Zwischengas.com hat Balz Schreier eine schöne Übersicht zusammengestellt.

Tags: NissanGTR | Skyline |


Schöner Bericht über dp Motorsport.

topspeed.com:

“With its foundation by Ekkehard Zimmermann in Overath, Germany, in 1973, the history of the dp motorsport company got irrevocably wedded to the idea of modifying Porsche cars. The one to break ground was a Porsche 911, followed by a “K3”, “CK5”, 935-I and II, 928, 944, and other creations such as the legendary 944 Cargo (the most beautiful station wagon of all), the 962 racing for the street and the 996 dp5. Yet, even after the process of “optimization” all vehicles can still be clearly identified as Porsche cars.”

So sieht’s aus, proudly made in Immekeppel since 1973.

Tags: dpMotorsportImmekeppel |


Freitag, 04. Juli 2014

8:55 mit dem Bus!

Das ist doch mal ’ne Ansage.

Wurde während dem DN10 Trackday auf der Nordschleife gefahren.

Die Mückensammlung sollte zu denken geben - und das N ist redlich verdient. :)

(Klick! für gross.)

Bj. ’62 Split-Screen T1 VW Bus mit 4 Sitzen und 530 PS.

Speedunters Bryn Musselwhite war letztes Jahr mal zu Besuch beim Erbauer Fred Bernhard in der Schweiz.

Tags: RaceTaxi | T1Bus


Montag, 23. Juni 2014

Mikebericht vom 24h-Rennen 2014.

Junge, Junge - was war das für ein Rennen! Spannend bis zur letzten Sekunde und über mangelnde Action konnte sich auch niemand beschweren, eher im Gegenteil!

Ich hatte mir Mittwoch bis Sonntag reserviert, wobei ich Montags schon wieder arbeiten musste. Als erstes gab es für mich frische Reifen. Waren noch eingelagert bei meiner Lieblingswerkstatt in Ringminihausen:

Die haben sich zwar etwas gewehrt, aber gegen den Achim ist kein Kraut gewachsen! Nur noch volltanken und ich war einsatzbereit:

Im Fahrerlager ist Mittwochs der richtige Tag zum warm werden, obwohl einige aussehen, als ob sie zum Mond starten wollen:

Für Teambilder …

… ist Tim Upietz der richtige Mann:

Unter seiner Regie entstehen die 24h-Jahrbücher im Gruppe C Verlag.

8 R8 sieht man auch eher selten:

In Ermangelung dynamischer Objekte hab ich schonmal Mitzieher mit dem Marco Werner geübt:

Georg Weiss probiert, ob ihm der Porsche noch passt:

… während Obi den Preis für das skurilste Klapprad bekommt:

Manche reisen schon mit Patina zum Rennen an:

Dirk Adorf hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um Unterschriften für diesen Helm zu sammeln:

… der abends beim großen Rievkooche Essen im Brünnchen versteigert wurde:

Dirk, Dieter Weidenbrück und die vielen Helfer haben über 3.500 Euro für den guten Zweck gesammelt!

Fussball ist nicht so mein Ding, aber ein HD Beamer mitten auf dem Campingplatz: Respekt!

Jetzt war ich ja nicht nur zum Spass da, sondern hatte auch noch wichtige Aufgaben zu erledigen, denn so ein 24h-Starterfeld will ordentlich Nfiziert werden! Schubert hat dem alten Mann freundlicherweise das auf’s Nötigste reduzierte Auto in angenehmer Arbeitshöhe bereitgestellt:

Zum Glück musste ich nicht alles alleine machen, daher geht mein grosser Dank an Tim Scheerbarth und Christian Menzel:

Bas Leinders:

Sabine Schmitz:

… und Marco Schelp:

Hier muss das iPhone von Prinz Aziz dran glauben:

Bei Dörr waren alle Einsatzfahrzeuge perfekt gestylt, sogar die Banner waren schon 1a Nfiziert:

Einfach hatten es die armen Kerlchen nicht, dem Pole Position N hat man seinen Einsatz deutlich angesehen:

Noch schlimmer erwischt hat es die Startnummer 1 bei Black Falcon, das lag schon nach der 1.Trainingsrunde im Müll!

Doch Tim Scheerbarth hatte den richtigen Riecher: nach heftigem Arbeitseinsatz haben es die Vorjahresgewinner auf den 2.Gesamtplatz geschafft:

So sah das Tickerbüro aus:

Und Ralf Zensen’s Mäggie macht mir mit ihren 24h-Aufklebern ordentlich Konkurenz! :)

Tropfende Wasserhähne repariert man am Ring so - Händewaschen wird sowieso überbewertet:

Die Fotografenkollegen hatten wieder einige Tricks auf Lager, sowohl beim Equipment-Transport:

… als auch bei der Haltung:

Den Preis für den wärmsten Helm geht an diesen Kandidaten:

Und der Preis für die meisten Tanker an das Subaru-Team:

Nach dem Tanken haben die den Wagen original in einen dahinter stehenden Astra geschoben - brechendes Kohlefaser ist ein fieses Geräusch.

Und natürlich: kein 24h-Rennen ohne Regen!

Sehr gefreut habe ich mich den Sascha mal wieder in echt zu sehen, regelmässige Blogleser kennen ihn schon länger:

Danke an Audi für das Pilsken und Agnes für das Foto!

Am Freitag bin ich mal in’s Brünnchen und da sind mir gleich die neuen Ns aufgefallen - auf Dieter’s Wagen:

… und dieser dezente Kollege auf der Rennbahn:

Kam auch bei den Historischen gut zur Geltung:

Von den Brünnchenbewohnern hab ich mir sagen lassen, dass es Markierungsfarbe sei mit Quarzsand abgestreut. Ich war trotzdem ganz froh, dass kein Regen gemeldet war, das war schon ordentlich gross! :)

Ansonsten kam mir das eher leer vor …

… was einigen Leuten die Möglichkeit geboten hat, den Standplatz zu optmieren.

Perfekter Sofastandplatz ist nämlich das A und O:

Die Lagerfeuer werden auch immer heisser, das war mal eine Bierflasche:

Frauen findet man nicht viele, kein Wunder bei solchen sanitären Anlagen:

Die Mahlzeiten sind dann auch eher praktisch als lecker:

Gut, wenn man zu zweit auf der Dax anreisen kann:

Auch im Fahrerlager großer Stil, das ist der neue Martini BMW BMW Martini:

Uwe Alzen beim Top 30 Qualifying als Zuschauer, das versteh ich jetzt nicht. Er offensichtlich auch nicht:

Ganz links im Bild Blogger Björn Habbeger - das nennt man dann wohl “behind the scenes” ;)

Mecki Messer hat an einem tollen Le Mans Band mitgewirkt - da kommen Kai und ich mit unserer Radtour sogar auch drin vor:

… und wenn sich dann noch Markus Schurig dazugesellt, dann werden erstmal Le Mans Geschichten austauscht. War ja auch erst eine Woche alt das Rennen.

Sensation! Barzahlung möglich!

Kann der Christian garnicht drüber lachen. Sollte er aber, denn einen Tag später feiert er Geburtstag und den 2.Gesamtrang zusammen! Glückwunsch!!

MarcVDS Cheffe persönlich vor Ort - zusammen mit dem Jörg in der Startaufstellung:

Sehr rührend: Rainer Dörr macht sich ein Erinnerungsbild von seinem McLaren auf Pole Position. “Hat man ja nicht alle Tage”, meint er. War schon eine kleine Sensation!

Ebenso wie der Audi R18, der originale Le Mans Sieger vom Wochenende davor. Fand ich natürlich Mega!

Wobei die Mücken in Frankreich auch nicht anders aussehen als die in der Eifel:

Wie nach einem harten Boxkampf, so sieht die Nase von einem LM Siegerwagen aus:

Und diese Früh-Kiste durfte das Auto nach vorne ziehen:

Wie schnell Marcel Fässler im Cockpit verschwunden ist - da merkte man deutlich, dass war zillionenfach geübt:

Das Startaufstellungs-Foto mit dem Rennleiter Walter Hornung hat auch schon Tradition!

Die Tribünen knallvoll …

… und die Fotografenplätze auch!

Sean Klingelhoefer aus Los Angeles - wenn ihr ihn nicht kennt, schaut mal rein.

2014 ist dann das Jahr, wo ich zum ersten Mal jemand mit iPad fotografieren sehe.

Beim Start wurde im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufgewirbelt:

Der Eifelblitz - direkt mal 1. in der zweiten Startgruppe:

Ich bin dann an die Strecke, um festzustellen, dass noch Plätze frei waren:

Kein 24h ohne Jägerzaun!

Vorsicht - Wildwechsel!

Save The Ring darf nicht fehlen:

Die Bratpfannen ordentlich wie zuhause:

Im Sonnenuntergang ist der McLaren sowohl von hinten …

… als auch von vorne eine Augenweide:

Der Aston hat schon leichte Verbrennungen:

… und der Eifelblitz Schürfwunden:

So sehen Sieger aus:

Das gibt’s nur am Ring:

Der Platz in der ersten Reihe geht so:

… oder so:

Nur mit dem Biernachschub ist unpraktisch, gut wenn es nette Passanten gibt:

Fussball wurde überall geguckt:

Und Jaber mit Waleed natürlich wieder an der Pommesbude! :)

Kam mir aber garnicht ungelegen, denn die konnten mich zur Mäggie zurückfahren, die stand ja noch am Schwalbenschwanz:

Von da hatte ich es nicht weit, denn mein Hauptquartier war wieder auf Retti’s Wiese, er gewährt mir Asyl für’s 24h-Rennen.

Hab ich gefragt, was ich schuldig bin für Strom und Verpflegung: 50 Euro. Nimmt er die 50 Euro - packt noch 150 Euro drauf und sagt: “Du kennst doch bestimmt ein Tierheim. Da gibst Du das ab.”

Ein echter Retti nach einem Hammer-Wochenende!

Die kürzeste Nacht des Jahres, neuer Distanzrekord (über 4.000 km), die ersten beiden mit 3 Min. Abstand durch’s Ziel, 17 Führungswechsel, der Gesamtsieg schon 4 Jahre in Meuspath - das war vielleicht ein Rennen.

Was sonst noch erwähnenswert ist:

  • Peter Geishecker wurde als Organisationsleiter verabschiedet

  • die 2015er Ausgabe wieder im Mai (schade)

  • ich hab mein 300er Objektiv dieses Mal garnicht ausgepackt

  • meine kompletten Fotos gibt es hier

  • Felix Baumgartner mit Top 10 Ergebnis

  • und als ich den LMP 1 fotografiert habe, hab ich ihn auch mal kurz berührt :)

Leider ist es einem wandernden Zuschauer unmöglich, den Rennverlauf zu verfolgen. Wenn man mal Radioempfang hat - was eher selten der Fall ist - dann kommt entweder Musik oder Nebensächliches und die App kann man komplett vergessen, weil das Handynetz hoffnungslos überlastet ist.

Ich bin am Sonntag im Bus geblieben - Radio Le Mans mit Livetiming - alles andere kann man komplett abhaken. Leider gibt es Radio Le Mans aber nicht über Radiofrequenz so wie in Frankreich, das wäre mal ’ne Massnahme. Da kommt Musik nur am Anfang und am Ende, der Rest ist pures Racing, so wie es sein soll.

Bei den TV Bildern konnte ich überhaupt nicht verstehen, dass so wenig von der Nordschleife zu sehen war. Beim Top 30 Quali war es ganz schlimm, fast ausschließlich nur GP Strecke. Ich hoffe das war nur bei dem DVB-T Signal so!?

Da gibt’s noch ordentlich Luft nach oben, damit auch der Zuschauer vor Ort das Rennen in all seiner Spannung miterleben kann.

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 06. Juni 2014

Audi to Porsche: Welcome back!

youtu.be/_3u_14CXSDg

Feiner Sportsgeist, so kennen wir Audi ja noch garnicht! So gefällt mir das :D

Tags: LeMans | LM24


Mittwoch, 28. Mai 2014

Wieviel sind eigentlich 500 Millionen Euro?

Das ist für unsereins schwer vorstellbar, also versuche ich das mal mit Zahlen zu verdeutlichen, die wir alle kennen.

Wenn man soviele Porsche GT3 kauft, die man für 500 Millionen Euro bekommt und sie dann auf der Nordschleife parkt - wieviel Abstand gibt es zwischen den Autos?

Ziemlich genau: 1 Meter.

Es sind 3.788 Stück (132.000 Euro) und die passen tatsächlich gerade so auf die Strecke (4,50m Länge, 20,832 km Nordschleife).

Auto an Auto, GT3s soweit das Auge reicht.

Soviele GT3 wird Porsche garnicht herstellen, aber diese unglaubliche Summe hat die Regierung an unserem Steuergeld versenkt, DAMIT SIE DAS VOLKSEIGENTUM NÜRBURGRING VERLIERT!

Das stört mich wieder masslos an den aktuellen Berichten z.B. in der Rhein-Zeitung, denn es wird immer nur die monetäre Belastung für den Steuerzahler aufgezeigt, die jetzt in ihrer ganzen Dimension zu beziffern ist.

Wie hoch die Belastung für unsereiner ist, weil die Nordschleife Privateigentum wird - das wird unter den Teppich gekehrt. Von den Qualen, die wir zu erleiden haben, ganz zu schweigen.

Wilhelm Hahne macht die Gegenrechnung auf und kommt auf 1,2 Milliarden Euro. Selbst das halte ich noch für zu wenig.

Den Medien jedoch scheint es völlig egal zu sein, dass wir alle nicht nur um die 500 Mio. Euro betrogen werden, sondern zusätzlich auch um den Nürburgring.

Der Grund für die aktuelle Aufregung in der Presse ist eine geleakte Beschlussvorlage für das EU Parlament, die so ziemlich alle illegalen Beihilfen, die wir schon aus dem Eröffnungsbeschluss kennen, auch so bestätigen.

Eigentlich keine Überraschung - auch die Regierung hat das befürchtet und gerade deshalb ja den Nürburgring Hals über Kopf verscherbelt, damit neue - angeblich korrigierende - Tatsachen geschaffen werden.

Die richtig schlechte Nachricht ist allerdings, dass die EU den Verkaufsprozess für ok hält und absegnen will.

Das ist traurig und damit schwimmt der Strohhalm davon. :/

Ich hab nichts gegen Capricorn und noch viel weniger gegen den Racer Adam Osieka, aber ein Nürburgring in privater Hand bereitet mir große Bauchschmerzen. Und darüber hinaus scheint das Konstrukt auf dünnem Eis (größenteils auf Bankkredit) gebaut - die Risiken türmen sich schon wieder gigantisch auf.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: die EU hat in ihrem Entwurf auch die ganzen Beihilfeempfänger gelistet - z.B. Kai Richter’s Mediinvest, die Österreicher Geisler&Trimmel oder auch die Richter/Lindner NAG - die hoffentlich zurückzahlen dürfen, wenn die illegal geflossenen Beihilfen bestätigt werden.

Das wäre dann der endgültige Einsturz von Kurt Beck’s Karten°Haus.

Was für eine Blamage für die Regierung von RLP. Trotz aller Warnungen sehenden Auges in die Illegalität und Insolvenz gleichzeitig gestürmt. Wenn ich allein an den Auftritt von Wirtschaftsminister Hendrik Hering am 26.März 2010 in Adenau denke: der gelernte Jurist hat den frischen NAG Pachtvertrag kurzerhand für EU-konform erklärt. Dabei kann selbst so ein Laie wie ich daran fühlen, dass das ohne Ausschreibung irgendwie nicht passen kann.

Wisst Ihr noch? Der Herr Minister wörtlich im März 2010:

“Wir haben dort Partner, mit denen es gemeinsam betrieben werden muß. Wir können das nicht wie in anderen Fällen einer Ausschreibung zuführen, und werden das umsetzen, was wir im Abwägungsprozess für die Zukunft des Nürburgring am sinnvollsten halten.”

Die EU scheint jetzt aber mir und nicht Hendrik Hering Recht zu geben und listet u.a. den Pachtvertrag explizit als illegal auf.

Da hilft es jetzt auch nicht mehr, mich auf Facebook zu sperren.

Normalerweise müssten die alle bei so einem amtlichen Armutszeugnis geschlossen zurücktreten.

Tags: Insolvenz | Kommission | Beihilfen


Samstag, 10. Mai 2014

Platz da, ich bin ein GT3!

Aus der Sicht eines V6 Porsche, der 9:05,7 Min. im Rennen fahren kann:

youtu.be/omEvxv9LNus

Dieter Weidenbrück:

“Wenn die GT3-Autos in der VLN ankommen, sollte man sich am Besten in Luft auflösen können…”

Ich erinnere mich noch dunkel an Begriffe wie “VLN-Familie” und “Breitensport” - ist aber schon eine Weile her.

Tags: VLNLangstrecke


Freitag, 09. Mai 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Was sonst noch passiert ist:

NEIN. Doch. Oh!!

(Den Begriff Inverstor im Zusammenhang mit Rennstrecken kann ich echt nicht mehr hören.)

Tag: ÜbrigNs


Montag, 05. Mai 2014

Mikebericht vom WEC 6h-Rennen in Spa.

Auf dieses Rennen hab’ ich mich sehr gefreut, denn es ist immer sehr gemütlich in Spa …

… und das mit der Akkreditierung klappt auch ganz gut. Nicht, dass ich die jetzt unbedingt bräuchte, um Spass bei einem Rennen zu haben, aber es macht die Sache einfacher.

Man trifft dann nämlich Leute, die einem sonst nicht so über den Weg laufen, z.B. Bruno Senna. Der ist auch gleich mal nfiziert worden! :)

Kennt Ihr den?

Schwer interessanter Mann: David Heinemeier-Hansson. Ist letztes Jahr bei OAK im LMP2 gefahren und dieses Jahr GTE bei Aston Martin.

Das ist aber eigentlich garnicht das spannende, sondern, dass er Programmierer ist, Ruby on Rails entwickelt hat, weiter bei 37signals an Basecamp arbeitet und auch schonmal ein Buch schreibt: Rework. Ein gutes Buch, hab es durch (als Audiobook in englisch) und kann es nur empfehlen!

Wer hätte es gewusst?

Ihn jedoch kennt Ihr alle: Dr. Wolfgang Ullrich. Hat sich geduldig den Fragen der Journalisten gestellt - gibt ja doch einige technische Neuerungen dieses Jahr.

Das ist natürlich auch für Gustav Büsing von Interesse …

… hier im Gespräch mit Ulrich Baretzky, Audi’s Motorenmann:

Gustav bei der Langstrecke zu treffen ist immer eine Freude - er hat immer ein paar Tipps und Geschichten auf Lager und auch immer ein paar Minütchen Zeit! :)

Bei dem Bild …

… konnte ich nicht anders, als TomK eine Teilnahme an DSDS anzudichten - Steilvorlage! :)

Während André Lotterer - der in Belgien aufgewachsen ist - hier mal eine Runde in Le Mans beschreibt:

Aber eins der größten Highlights des Rennens war André’s privater sport quattro, den er standesgemäss abstellen durfte:

Vor einem Jahr hat er sich den zugelegt, da kann natürlich kein aktueller Audi Dienstwagen mithalten!

Hier mal mein Versuch, soviel sport quattro wie möglich in ein Instagrambild zu bekommen:

Natürlich waren auch Eifeler vertreten, der Nicki zum Beispiel:

… oder Olaf Manthey:

… und Jörg Bergmeister:

Die Deko bei Porsche hätte ich am liebsten mitgenommen! :)

Oliver Hilger hat selber auch ein paar Fotos gemacht, sicher ist sicher:

Und das ist Harald Gallinnis, der Editor von GT-Eins.de. Auch überall anzutreffen, wo es um Langstrecke geht!

Als nächstes bei Porsche ist dann die LMP1 Fraktion aufgelaufen, Marc Lieb:

… Brendon Hartley:

… Romain Dumas:

… und natürlich Mark Aussie Grit Webber:

Er war immer heftigst umlagert:

Das ist Pascal Vasselon:

… von Toyota. Die kommen mit ihrer Hospitality relativ hemdsärmelig daher und ich muss sagen, das gefällt mir ganz gut. Ist bei den anderen manchmal schon etwas übertrieben.

An Technik wurde nicht gespart, so sieht die LED Wand im Fahrerlager von hinten aus:

Porsche hat sogar ein Austellungs-LMP1 mit dabei:

Was Einsatz angeht, so sind aber auch die Journalisten mit Vollgas dabei, das ist der neue schwere Gasfuss von John Dagys:

Die Audifahrer waren heftigst umlagert, TomK meinte, er habe 1.200 Karten unterschrieben!

… inklusive meinem Remote-Shutter :)

Dann ging’s aber los mit Action, das Rennen lief von 14:30 bis 20:30.

6 Ferrari hintereinander, das sah ziemlich scharf aus:

Die LMP 1 fahren in die Startaufstellung, der Audi R18 e-Tron Quattro:

der Toyota TS040 Hybrid:

… und der neue Porsche 919 Hybrid:

Normalerweise bin ja ich der, der die Fotos macht, aber Atze hat sich kurzerhand meine Kamera geschnappt …

… und dieses Erinnerungs-Bild gemacht! Danke Atze! :)

Auch sonst gut, dass der Atze wieder dabei ist, hat mir schon gefehlt. Achja - so sehen Sieger aus! Toyota auf 1 und 3 gelandet sechs Stunden später.

Schicken Helm hat der Loic Duval, …

… hier nochmal ohne Helm:

Den Mann kennt Ihr auch alle: Jochen Mass. Hat ’89 Le Mans gewonnen und durfte in Spa das Rennen starten:

Alex Wurz, BMX Weltmeister von 1986:

Und Hisatake Murata mit der besten Brille im Fahrerlager:

Die zwei kenne ich leider nicht vom Namen (weiss das jemand?), aber …

… kurze Zeit später haben sie das Rennen angeführt:

Ziemlich grosser Rummel an den Fotolöchern bei so einem WEC Lauf, ich hab mich dann mal in die 3.Reihe gestellt. Das reicht mir völlig, muss man halt improvisieren. Sind ja auch nur zur Doku für den Blog die Bilder! :)

Auch wenn ich sonst meine Nase überall reinstecke, mit dieser hier hatte ich etwas Mitleid:

Der Start gab schonmal einen Vorgeschmack auf Le Mans:

Die Tribünen in Spa waren alle voll, so sieht z.B. eine überdachte Tribüne aus, die ihren Namen verdient. Könnt Ihr mal mit dem Nürburgring vergleichen - für teuer Geld wurde eine Tribüne gebaut, die null Wetterschutz bietet.

Das ist nach der Spitzkehre:

Und man kann auch sonst sehr gut gucken:

Manche bauen sich auch schnell eine eigene Tribüne:

Und natürlich rumlaufen, ich habe die 6 Stunden Renndistanz genutzt, um tatsächlich einmal aussenrum zu gehen:

Unterwegs gab es immer wieder neue Blickwinkel:

… auch zum fotografieren:

Der kleine Zaun erinnert einen an den Ring von früher - schön auflehnen und Rennen gucken:

Aber es geht auch ohne Zaun:

Man sollte aber aufpassen, wo man steht, hier bin ich nicht lange geblieben:

In Belgien sieht man immer die dollsten Kreationen für Fotopunkte:

… und man lässt die Leute auch machen.

Auch durch den Zaun fotografieren geht:

Oder durch die Gitter. Moment mal! Die Gesichter kenn ich doch!! Richtig …

Ulli Andree und Andy Middendorf - zweite echte Nürburgring Urgesteine! :)

Und Bilder durch den Zaun müssen auch nicht schlechter sein, im Gegenteil:

Eine belgische Pommes darf natürlich nicht fehlen, bei dieser Bude war ich letztes Jahr auch, sehr lecker:

Zum Abschluss ging es dann …

… in die Eau Rouge:

Und als wäre die nicht schon spektakulär genug, der 919 hat jedesmal aufgesetzt und Funken geschlagen:

Endurance schön und gut, aber hier fehlt eine Strecke:

Duval / di Grassi und Kristensen sind nicht letzter geworden, aber als 2. fühlen sie sich zumindest optisch als erster Verlierer:

Ich fand das garnicht so schlimm - die 3 LMP1 sind trotz komplett unterschiedlicher Konzepte ziemlich gleichauf. Ich bin ja kein Freund des ganzen Balancegedrisse, aber was der ACO da hinbekommen hat, ist ziemlich beeindruckend.

Der nächste Rennen ist dann schon Le Mans und nach Le Mans werden die Fahrzeuge noch ein letztes Mal eingestuft, wenn nötig. Dann werden die Parameter nicht mehr angefasst bis nach Le Mans 2015. Das ist doch mal ’ne Ansage!

Meinen kompletten Foto-Report findet Ihr hier - inklusive der Bilder aus dem Mikebericht, die Ihr auch liken bzw. kommentieren könnt. :)

Tags: Spa6h | FIAWEC | LM24 | LeMans


Sonntag, 27. April 2014

Porsche 964 Turbo am helllichten Tag bei der VLN vom Pflanzgarten-Parkplatz geklaut.

Polizeimeldung:

“Am Samstag zwischen 13:00 und 15:00 Uhr entwendeten unbekannte Täter einen schwarzen 911er Porsche Turbo der Baureihe 964. Der Geschädigte hatte den Wagen aus Anlass eines Besuchs einer Rennveranstal-tung auf dem Nürburgring nur kurzfristig auf einem Parkplatz im Bereich des „Pflanz-garten“ abgestellt.”

So eine Schweinerei, vielleicht hat ja wer was gesehen.

Tags: Diebstahl


V wie verantwortungslos?

Eigentlich steht das V in VLN für Veranstaltergemeinschaft, aber etwas mehr Verantwortung würde den Teilnehmern gut zu Gesicht stehen.

Nach dem Report von Meyrick Cox bei VLN 2, der nach 31 unfallfreien Renn-Jahren in einen 5-fachen Überschlag geschickt wurde, hat sich das Verhalten leider nicht verbessert, im Gegenteil.

Daniel Zils:

“Die Lage auf der Nordschleife ist völlig eskaliert und die Gelb-Situationen waren absolut grenzwertig.”

Jochen Krumbach:

“Generell bin ich heute erschrocken, mit welcher Brutalität und Härte die Teilnehmer miteinander umgehen, und welche Respektlosigkeit zwischen langsameren und schnelleren Fahrzeugen herrscht.”

Sogar der schwarz-gelbe Aston, der letztes Mal den Cox-Astra entsorgt hat, war wieder aggressiv unterwegs, da gab es wohl einen Zwischenfall auf der Döttinger Höhe, der sogar im TV zu sehen war (hat das jemand als youtube-Link?).

Edit: Hier der Aston-Crash als Video. Danke Patrick!

Edit 2: Stuart Leonard - der Aston Pilot - beschreibt den Unfall via AM-PM so: “Ich war im Windschatten des Porsche. Rechts von ihm war eine Lücke die ich nutzen wollte und bin zum Überholen ausgeschert. Die Lücke wurde plötzlich schmaler und dann ist es zu dem bedauernswerten Unfall gekommen.”

Edit 3: der Audi hatte laut Datarecording 252 km/h auf der Uhr, als der Aston reingeknallt ist.

Edit 4: weitere Fahrerstimmen zur Situation.

Ich befürchte nur: ändern wird sich nichts. Von der VLN sind keine Konsequenzen zu erwarten, jedes Rennen wird von einem anderen Veranstalter durchgeführt und 10 Clubs zu einer gemeinsamen Meinung zu bewegen ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe.

Die richtige Lösung wäre, wenn die Teilnehmer von sich aus zur Vernunft kommen. Aber die aktuelle Mischung, die hauptsächlich aus GT3s und hartumkämpften Cups besteht, ist ein Ritt auf der Rasierklinge.

Tags: VLNLangstrecke


Sonntag, 20. April 2014

FIAWEC Live Stream nur noch gegen Bezahlung.

Der Saisonstart der WEC heute in Silverstone mit Audi, Porsche und Toyota Werksteams in der LMP1 - also eigentlich eine spannende Geschichte - wurde hinter eine Paywall gepackt.

Der Shitstorm auf Facebook nimmt dann mal Anlauf, denn in den Vorjahren gab es immer eine vernünftige kostenlose Internet-Coverage. Waren gut unterwegs sich eine solide Fanbasis aufzubauen. Prima Idee, denen wegen ein paar Euro Fünfzig die Tür vor der Nase zuzuhauen.

Ob sich Porsche seine Le Mans Rückkehr so vorgestellt hat?

Radio Le Mans ist zum Glück auf Sendung, Live Timing geht auch.

Tags: FIAWEC | LeMans | LM24


Donnerstag, 10. April 2014

Mikebericht vom 24h Qualirennen.

Zum ersten Mal gab es also im Vorfeld der 24h Stunden eine Rennveranstaltung des ADAC Nordrhein - ein 6 Stunden Rennen am Sonntag mit Training am Samstag.

Außerdem wurde die Pressekonferenz, die ich die letzten Jahre auch immer in hier in Köln besucht hatte, in das Wochenende am Ring integriert.

Nach der Starterliste war klar, daß man nicht mit allzuviel Teilnehmern rechnen durfte, knapp 50 Teams hatten sich angemeldet.

Ich war sehr gespannt, was da auf uns zukommt und um es kurz zu machen: ich fand die Veranstaltung super. Der Samstag war noch gemütlicher als ein normaler VLN Freitag, man konnte in Ruhe mit allen reden und sich alles anschauen - da freut sich das Bloggerherz! :) Auch die Teams und Fahrer waren zufrieden: massig Fahrzeit und wenig Verkehr auf der Strecke, dazu die Möglichkeit im Dunkeln zu fahren.

Weil die Pressekonferenz:

… integriert wurde, lassen sich ein paar Kosten einsparen - wenn also nächstes Jahr vielleicht 80 Teams antreten ist alles bestens.

Wie es sich für einen Mikebericht gehört habe ich wieder versucht ein paar interessante Dinge aufzuschnappen.

Zum Beispiel den 24h-Ticker - das her ist der Arbeitsplatz. Erstmals wurde ein Spotter-System getestet, das man in den Ticker einfliessen lassen möchte - klingt sehr vielverprechend!

In der Startaufstellung konnte man schon mal Mini–24h-Rennen Atmosphäre schnuppern:

Von dem üblichen Startprozedere mal abgesehen war es aber sehr ruhig und es gab viel Zeit zum Austausch. Zum Beispiel zwischen Blogger und Pressedirektor:

Das sind Björn Habegger und Ralph Caba - letzterer arbeitet normalerweise bei Ford und treibt sich am Wochenende bevorzugt am Nürburgring rum. Momentmal - das kenn ich doch irgendwo her! ;)

Wir treffen uns tatsächlich ab und zu im Treppenhaus und Ihr könnt Euch vorstellen über welches Thema wir dann reden :)

Wolfgang Kaufmann - Mazda - Jota Sport … was ist denn das? Der Wolfgang im LMP?

Nicht ganz. Zusammen mit Stefan Johansson - richtig: DEM Stefan Johansson

… auf diesem Auto:

Also ich bin da nicht so richtig schlau draus geworden, anscheinend ein Mazda Werkseinsatz und bestimmt auch ein schickes Auto, …

… aber einen Werkseinsatz stellt man sich irgendwie anders vor.

So sieht das innen aus in dem Rechtslenker:

Ich bin sicher, wir werden noch dahinter kommen ;)

Hinterherfahren mussten ein paar Amis hinter diesem Mann: Arno Klasen.

Fast wie beim Sportfahrertraining:

Am anderen Ende des Spektrums - nämlich vorneweg - dieser Mann: Jeroen Bleekemolen.

Sean Edwards fährt auf seinem Helm immer mit:

Er hat an Aziz übergeben - der hat von Schubert (Ja zum Ring Z4) zu Black Falcon gewechselt und wird auch die komplette Blancpain Endurance im SLS fahren. Inklusive 24h Spa. Und Le Mans vielleicht auch.

Und als Christian Menzel - unser amtierender Fahrer des Jahres - dann das Lenkrad übernommen hat …

… konnten sich Aziz und Jeroen ausruhen:

Die 1 steht dem Wagen auf jeden Fall richtig gut!

BMW wird eine harte Nuss werden, hier der Schubert:

… und hier übernimmt der Dirk den von Marc VDS.

Olli war auch da:

… aber mein Highlight des Wochenendes war der überraschende Besuch von Stefan Reinhold, der mir dann auch seine 2014er BMW DTM-Fahrer vorgestellt hat: Maxime Martin und Marco Wittmann.

Zwei sauschnelle Leute und ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht!

Stefan ist genauso wie Jürgen Bach (Bale / Haribo) und auch ich ein Andernacher Jung - schön sich an der Rennstrecke zu treffen. Den Abend haben wir in der Pistenklause ausklingen lassen :)

Zum Thema BMW gab’s natürlich noch andere Themen. Die 2er sieht man inzwischen immer öfter, aber es gibt noch Probleme mit der Ersatzteilversorgung. Und wir kennen das ja, bei Rennautos geht schonmal was kaputt:

Das ist der offizielle Werkseinsatz mit der Nummer 235, …

… auf dem auch Alex66 antreten wird. Wir haben uns auch kurz unterhalten und ich war überrascht zu hören, daß er mit dem Motorrad die Nordschleife noch nicht unter die Räder genommen hat. Und wusstet Ihr, daß er wegen Fukushima nicht zum Japan GP gereist ist?

Kundenautos waren auch unterwegs und Wilhelm Hahne hat herausgefunden, daß man inzwischen auf Bilstein umgestellt hat.

Apropos Bilstein: Sportchef Martin Flick musste beim Interview ausgerechnet mit Ex-Bilstein-Porsche-Fahrer Patrick Simon lachen, als der ihn fragte, wie man denn ein Auto für die Nordschleife abstimmen muss: “Das weisst Du doch am besten Patrick!”

Mehr zur ausgereiften Sorte zählte der Golf - ein Ex-Werkswagen - und auch …

… das Grillen hinter der Box - gehört am Ring einfach dazu!

Pierre Kaffer fährt inzwischen Audi …

… und hat das Auto nach seinem Startturn …

… auf P1 liegend an Felix Baumgartner übergeben.

Sepp Haider - rechts im Bild - ist sein ständiger Schatten:

Der Hashtag heisst #felix24hours, aber noch ist es sowohl bei Twitter als auch bei Instagram ziemlich ruhig. Wird sich hoffentlich bald ändern!

Konzentriert hat er sich an’s Werk gemacht …

… und Sepp Haider wird deutlich, wenn ihm was nicht passt.

Da hört dann sogar Marco Werner - 3facher Le Mans Gewinner - erstmal zu.

Wer wissen will, was Sepp Haider mit Karl Mauer zu tun hat, der kann das in meinem Über mich nachlesen ;)

Auf der Strecke hat die #502 auf jeden Fall eine gute Figur gemacht …

… und sah im Parc Fermé auch immer noch aus wie neu.

Nicht mehr so neu dürfte das Modell sein, daß Felix am Donnerstag in der Fuchsröhre verbraucht hat …

Roman Rusinov war letztes Jahr in Le Mans im LMP 2 unterwegs, aber als ich ihn treffen wollte, …

… war er wohl auf der Strecke! :)

Im G-Drive Audi R8.

Blechschäden gab es auch, aber das mit dem Tape üben wir nochmal ;)

Auch der Hyundai ist wieder dabei:

Und was ist das? Das ist doch der Götz Audi RS4? Besitzer gewechselt? RACE THE RING steht auf der Seite - schön und gut, aber nur mit draufrumfahren bleibt er uns leider auch nicht erhalten, das haben wir ja deutlich zu spüren bekommen. Das ist übrigens das Auto von Bill Caswell.

Wo wir gerade bei Save The Ring sind, Adam Osieka lässt immer noch keine Gelegenheit aus, die Nordschleife zu umkreisen.

Neu bei Getspeed sind die Franzosen, die vorher bei Kremer Racing waren:

Und ebenfalls keine Gelegenheit zum Nordschleifefahren auslassend: Meyrick Cox.

Nach dem Rennen bin ich …

… auf dem Weg zur A1 bei Tom Rausch vorbeigekommen:

Da schliesst sich dann wieder der Kreis - STR! :)

Tags: Qualirennen | N24h


Dienstag, 01. April 2014

Edgar Dören - von uns gegangen heute vor 10 Jahren.

Am 1.4.2004 ist Edgar Dören im Alter von 62 Jahren viel zu früh verstorben.

So kannte man ihn auf der Nordschleife, immer die linke Hand aus dem Fenster zum Gruß - das Bild vom Tuffi Porsche ist vom 20.Okt.2001.

Die VLN hatte ihm zu Ehren einen Text im Programmheft bei VLN 1 - man kann es auch online nachlesen.

“Edgar Dören führt zum Zeitpunkt seines Todes am 1. April 2004 die ewige VLN-Statistik sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Gruppensiegen an. Der überzeugte Porsche-Fan teilt sich im Verlauf der Jahre das Cockpit mit vielen Gentleman-Drivern.”

Die nannte er übrigens Knetemänner - hat mir der Kai aus dem Edgar-Duden verraten, er war auch mal mit ihm zusammen gefahren.

Aber auch in Wuppertal erinnert man sich an Mr.Porsche:

“Seine Fans haben ihn nicht vergessen, ich bekomme immer noch Anfragen für Fotos”, sagt Dieter Willpütz, Freund von Dören und jahrelang Teamchef in seinem Rennstall.

Und Carsten Krome schreibt in der Porsche Szene:

“Beim 24-Stunden-Rennen 1988 besiegt er BMW, Ford und Mercedes im Steinzeit-Elfer von 1973. Die Politik muss eingreifen, klassische GT-Sportwagen vom Hof jagen. Macht nichts - Edgar Doeren gewinnt den Veedol-Langstreckenpokal als neue Heimat. Hier fühlt er sich zuhause, kann den Wohlbestallten auch mit schmalem Budget einheizen.”

Wenn man sich an solche Charakter wie den Edgar Dören erinnert, dann fällt einem wieder auf, wie sehr sie heute fehlen. Fahrer mit Rückgrat, die sich nichts vormachen lassen.

Tag: Dören


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Sonntag, 16. März 2014

Der Dicke von Manthey macht Pause.

Leider dieses Jahr kein Dicker von Manthey am Start. Dafür vestärkt Jochen Krumbach das Wochenspiegel Team. Hat Georg Weiss gestern bei seiner Team-Saisonstart-Party erzählt.

Kann man gut nachvollziehen die Entscheidung: der Einsatz kostete den Olaf immer eine Stange Geld und die 20 Porsche Werksfahrer können sich dieses Jahr nicht über Langeweile beklagen. Dazu kommt der sanfte Stabswechsel von den Mantheys zu den Raeders, der Einstieg von Porsche in der Firma und der nach wie vor intensive Kundeneinsatz bei der Langstrecke - und natürlich das weltklasse Werksengagement in der WEC.

Manchmal muss man sich halt von liebgewonnenen Engagements trennen, um zu neuen Ufern aufzubrechen! :)

Ich bin gespannt, wer jetzt den schnellsten Porsche am Ring stellt. Ich würd mal sagen, die Frikadellichancen stehen nicht schlecht, die Rolle konnte das Team schon ein paarmal einnehmen.

Tags: Manthey | Wochenspiegel


Samstag, 01. März 2014

Übrig Ns vom Samstag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 28. Februar 2014

Überraschung bei Frikadelli Racing: Porsche Cayman und Audi TTRS für die VLN Serienwagen.

Bei ausgewählten Rennen während der Langstreckenmeisterschaft wird das Frikadelli-Racing Team nämlich zwei zusätzliche Fahrzeuge in den seriennahen Produktionswagenklassen einsetzen. Hierzu wurden die Autos nicht fertig gekauft, sondern von der Rohkarosse an aufgebaut. Im Detail handelt es sich bei den Autos um einen Porsche Cayman und einen Audi TTRS.

Aber keine Sorge, der Elfer ist natürlich auch wieder am Start:

Für das Jahr 2014 wird wieder der Porsche GT3 R zum Einsatz kommen, der im letzten Jahr so hervorragend funktioniert hat, dass es hier nur wenig Verbesserungspotential gab. Das Fahrzeug wurde über den Winter komplett zerlegt, revidiert und wieder akribisch zusammengebaut. Pilotiert wird das Auto übrigens wieder in der bewährten Konstellation bestehend aus Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler), sowie dem Niederländer Patrick Huisman.

frikadelli-racing-team.de

Tags: Frikadelli


Übrig Ns vom Freitag.

Tags ÜbrigNs


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 19. Februar 2014

Jetzt hat der ADAC Skandal auch das 24h-Rennen erreicht, nämlich die Zuschauerzahlen.

DIE ZEIT macht gerade ein Fass auf, dass der ADAC Nordrhein die Besucherzahlen für das 24h-Rennen schönrechnet:

“Der ADAC Nordrhein hat nach Informationen der ZEIT über Jahre hinweg Zuschauerzahlen seiner Veranstaltungen übertrieben hoch ausgewiesen. Der Zeitung liegen Dokumente zu Fällen vor, bei denen vom ADAC genannte Besucherzahlen von Veranstaltungen wie dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring bis zu viermal höher ausfallen als die Zahl der Ticketverkäufe.”

Damit kommen die jetzt? Wieso nicht 2010 oder 2011?

Geht aber noch weiter:

“Die früheren Betreiber des Nürburgrings kritisierten schon 2012 in einem Schreiben an den gerade zurückgetretenen ADAC-Präsidenten Peter Meyer, dass es ”eine Tradition der falschen und weit überhöhten Angabe von Besucherzahlen“ gebe. Konkret nehmen die Autoren des Briefes Bezug auf das 24-Stunden-Rennen von 2012. ”So hat der ADAC Nordrhein in diesem Jahr 235.000 Besucher beim 24-Stunden-Rennen vermeldet, obwohl nur 49.048 Eintrittskarten und 16.418 Karten für das Camping an der Rennstrecke verkauft wurden.“ Meyer ist nach wie vor Vorsitzender des Regionalclubs ADAC Nordrhein.”

Die Betreiber, die der Artikel nicht namentlich nennt, waren Kai Richter und Jörg Lindner. Das war vor nicht allzulanger Zeit die heiße Phase, als sie gekündigt waren (7.Feb.2012), aber nicht gehen wollten. Dann wurde fleißig steingekühlert, wie z.B. am 6.Juli 2012 mit dieser Pressemitteilung (!!), die die DIE ZEIT jetzt als große Recherche verkauft. Und das sogar von allen anderen Blättern willenlos übernommen wird.

Wobei man sagen muß, der ADAC eiert aber auch kräftig durch die Gegend mit dieser Darstellung:

Der ADAC erklärt die Diskrepanz zwischen der verbreiteten Zuschauerzahl und den Ticketverkäufen mit den vielen Extrazugängen für die Teilnehmer: “Neben den verkauften Tickets fließen ebenso Tickets für Fahrer, Teams und deren Gäste, Freikarten, Fia- oder Permanent-Pässe in die Statistik ein. Aufgrund des weitläufigen Gebietes einer Rallye werden darüber hinaus auch Luftaufnahmen und entsprechende Schätzungen der Behörden in die Ermittlung der Zuschauerzahlen miteinbezogen und entsprechend abgestimmt.”

Das kann sich doch jeder Laie an 2 Fingern abzählen, daß es nicht 4x mehr Aktive als Zuschauer gibt. Und was hat das 24h-Rennen denn bitte mit einer Rallye zu tun?

Die Erklärung, die ich mir immer anhören muß: die 4 Tage werden zusammengezählt und nennen sich dann “Gesamt-Wochenende”. Geht mir schon ewig gegen den Strich - also quasi immer - denn die Medien lassen das mit dem “Gesamt-Wochenende” dann einfach weg und Porsche gewinnt vor 250.000 Zuschauern. Wer käme schon auf die Idee, daß so ein “Gesamt-Wochenende” Donnerstags anfängt und die Camper tageweise addiert werden?

Wann verabschiedet man sich endlich von diesen Tricksereien? Der Beck°Beton wurde schon mit solchen Wunschzahlen begründet und jetzt fällt es sogar dem ADAC selber auf die Füße. Ob es was nützt? Am 22.Juni werden wir es wissen.

Tags: ADAC | N24h | Zuschauer | Zuschauerzahlen


Freitag, 14. Februar 2014

Alle 56 Teams von Le Mans 2014 vorgestellt - und nach 36 Jahren auch ein neues 24h Logo.

Hier die komplette Entry List als PDF vom ACO, von den 56 Teams sind 31 Teams fest für die WEC eingeschrieben. Auch die ELMS ist stramm unterwegs: 42 Autos.

Ein paar Highlights von der gestrigen Pressekonferenz:

“Interestingly, it has also taken on board the need to communicate the rule changes to the general public. A 30 per cent reduction in fuel economy year on year, at the same speed; that’s the first message, and there are 11 more to follow. I quite like this approach.”

“Small American Team Presence at Le Mans”

Und es gibt ein neues Logo!

Gefällt mir richtig gut, auch wenn es ein wenig bei der Formel 1 abgeguckt ist. Ich mag solche symmetrischen Formen und das Logo funktioniert auch sehr gut nur 2-farbig.

Ich hab es direkt mal frisoniert, damit es schön in den Blog passt ;)

Das alte Logo war seit 1978 im Dienst - 36 Jahre! Wow, das ist eine lange Zeit, könnt ich gut nachvollziehen, wenn die Leute noch am alten Logo hängen. Auf jeden Fall die alten T-Shirts nicht aussortieren, die sind jetzt Retro! :)

Die Vorschau auf die Teams gibt es sogar als Video, 4 Monate vor dem Rennen:

youtu.be/Id72AL7B5T4

Ich glaube das wird ein ganz gutes Rennen! :)

Tags: LM24 | LeMans


Samstag, 08. Februar 2014

VIDEO: Eine Runde Mount Panorama.

youtu.be/HUxUaIthGyk

Eine wirklich schöne Strecke ist das, so ein paar Berge gehören einfach dazu.

(Via John Dagys / sportscar365.com.)

UPDATE:

Noch zwei Onboardaufnahmen:

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Freitag, 31. Januar 2014

Lucas Luhr fährt 24h auf Werks-BMW.

BMW Motorsport:

“In Lucas Luhr stößt ein weiterer Pilot zum Team, der beim Marathon auf der Nordschleife bereits triumphieren konnte: Der 34-Jährige sicherte sich 2006 und 2011 jeweils den Sieg – und tritt 2014 ebenfalls im BMW Z4 GT3 an.”

Ich weiss ja nicht wie es Euch geht, aber bei dem Namen Lucas Luhr kommt mir nur Porsche in den Kopf. (Sogar bei seinem Vater!) Plus die Einsätze im Prototypen.

Ganz schön gewöhnungsbedürftig, ihn bei BMW zu sehen.

Gut, Porsche hat auch 20 (?!) Werksfahrer.

Und jetzt also BMW-Werksteam - 4 Autos (2x Schubert, 2x MarcVDS) - die lassen mal nix anbrennen.

Und obwohl BMW der Nürburgring so am Herzen liegt, in der PM kein Wort darüber, daß die Zukunft der Nordschleife düster aussieht. :/

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Donnerstag, 30. Januar 2014

Falls jemand im Carrera Cup starten will - hier kommt eine gute Chance.

Ihr kennt doch alle Christopher Gerhard, Mann der ersten Stunde hier bei 20832.com und auch treuer Sponsor der Seite, ist mit Dirk Riebensahm erst im Clio gefahren (Designwettbewerb) und später sogar auf’s Podest beim 24h-Rennen, wurde 2010 Weltmeister im Zehnkampf (!!), und in der aktuellen 2013er Saison Sieger im Porsche Super Sports Cup. Einen Gaststart im Carrera Cup gab es auch, natürlich beim Nordschleife-Rennen. Da wurde er respektabler 14. von 32 Startern - trotz vermurkstem Start.

Das Team, mit dem er die Porsche-Erfolge der letzten Jahre einfahren konnte, heißt TAM RACING und wurde von Marc Poos gegründet. Er hat einen gut dotierten Job an den Nagel gehangen, um Motorsport in Vollzeit zu betreiben.

Die nächste Herausforderung heißt komplette Saison Carrera Cup und Christopher ist in der A-Wertung schon fix im Team. Das zweite Auto ist noch frei für einen Fahrer in der A- oder B-Wertung.

Hört sich vielversprechend an - also wer im Carrera Cup starten möchte, das wäre ein interessantes Team.

(Die Telefonnummer vom Christopher hätt’ ich auch, falls jemand das mal besprechen will.)

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Samstag, 18. Januar 2014

Wer kennt das geheime Porschemuseum?

Also nicht das normale öffentliche, sondern dieses hier - Michael Harley von autoblog.com durfte mal die Kamera reinhalten.

Hammerhart, was da alles rumsteht! Guckt euch die Fotogalerie an - Da gibt es sogar einen 11er mit V8 Motor hintendrin - ein Original Porsche quasi.

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Samstag, 11. Januar 2014

Überraschung in Dubai: Stadler Motorsport gewinnt 24h.

Nicht Black Falcon, auch nicht Schubert - heißt der Sieger beim 24h-Rennen in Dubai, das um 11 Uhr unserer Zeit heute am Samstag zuende gegangen ist.

Stadler Motorsport aus Reinach in der Schweiz hat gewonnen mit einem 997 GT3 R und den Fahrern:

  • Mark Ineichen
  • Rolf Ineichen
  • Marcel Matter
  • Adrian Amstutz
  • Christian Engelhart

Alles Schweizer, bis auf die Profiverstärkung Christian Engelhart (aus Deutschland).

Na wenn das mal keine Überraschung ist, Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter wurde das Team Münnich/Basseng/Huff im SLS und Dritter der Black Falcon SLS Al Qubaisi/BLeekemolen/Al Faisal/Haupt/Christodoulou.

GT Corse im 458 wurden Vierter, der Walkenhorst Z4 Sechster und Zehnter das Team Schubert im Z4.

Das Gesamtergebnis gibt es unter live.24hseries.com/RESULTS und hier als PDF.

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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das kann doch kein Zufall sein - STR Porsche im Nürburgring Video von 1995.

Werbevideo vom 928 GTS von 1995 - auf dem Nürburgring mit STR auf dem Nummernschild: S-TR 75.

Hier das Video:

(Via.)

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Sonntag, 15. Dezember 2013

Porsche hat 51% von Manthey Racing gekauft.

John Dagys, sportscar365.com:

“Porsche announced Saturday that it has acquired majority ownership in Manthey Racing GmbH, its operations partner for this year’s factory GTE-Pro program in the FIA World Endurance Championship. The German manufacturer now holds a 51 percent stake in the organization, founded by former DTM driver Olaf Manthey (pictured) in 1996. Manthey Racing merged with fellow VLN squad Raeder Automotive in December of last year.”

Ist schon lustig, da kauft der Olaf über die Jahre soviele Porsche - und dann kauft Porsche Manthey! :)

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Mittwoch, 04. Dezember 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

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Sonntag, 01. Dezember 2013

Jetzt werden schon Rennautos zensiert.

Beim Wochenspiegel-Porsche auf der Motorshow Essen wurde das große “SAVE IT - DON’T SELL IT” auf dem Heckflügel mit weißer Folie überklebt.

Könnte damit zusammenhängen, daß er auf dem Nürburgring-Stand ausgestellt ist.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Motorshow | Wochenspiegel | Insolvenz | Zensur


Übrig Ns vom Sonntag.

Übrigens: John’s neue Rubrik - diesmal genannt Bahrain Notebook - gefällt mir sehr gut. ;)

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Freitag, 29. November 2013

Auch 2014 wieder Porsche AG Team Manthey.

Gute Nachrichten:

The sports cars from Weissach will again be fielded by Porsche AG Team Manthey, which celebrated an outstanding double victory at this year’s Le Mans 24 Hours.

Tags: Manthey | LM24 | LeMans


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke


Donnerstag, 07. November 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Am Wochenende ist Rallye Köln-Ahrweiler - und ratet mal wer am Samstag Geburtstag hat? Und stolze 83 Jahre wird? Und sich immer herrlich ärgert, wenn die Leute rausbekommen, daß er Geburtstag hat? Richtig, Rainer Strack!! :)

  • Die VLN Jahressiegerehrung findet im Erlebnisgrab statt. Dabei war das in Koblenz letztes Mal überall gut angekommen und im Dorint gab es auch keine Klagen. Finde ich schade, die Aktiven da rein zu zwingen, um ihre Pokale abzuholen. Ich bekomm keinen, also brauch ich da auch nicht rein. (Via.)

Hat bei Facebook ein paar Diskussionen in Gang gesetzt.

Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 06. November 2013

Rennsport Beauties: Toyota GT One.

This year’s AvD Oldtimer Grand Prix had a special “90 Years of Le Mans” exhibition and it’s hard to meet that many great racing cars in one place.

All of them are exceptional machineries and I love to see them in real with all their history and battles under the belt. All these heroes from Audi, Porsche, Mercedes … and Toyota.

The GT-One raced in ’98 and ’99, before Toyota started their F1 adventures. Recently Toyota returned to Le Mans in 2012 though. GT-One was fast and competitive, but did not manage to win Le Mans:

en.wikipedia.org/wiki/Toyota_GT-One

If there would be a beauty contest however, they would be very much at the front. No matter at what angle you look at this car, it’s just gorgeous in every aspect.

I’ve seen it close before, but that was back in 2005, when Toyota had Open Doors here in Cologne.

During the OGP the car was positioned at the end, which allowed me to catch it from all angles. Look at pictures and judge for yourself (click on the pic for high-res):

All pics I shot with the compact EOS 100D, which I reviewed here: renn.tv/2265. I love this camera, when I cruise through the paddock, it’s really light-weight. My full Picture Report on 2013 Oldtimer Grand Prix can be found here: renn.tv/2227.

Tags: RennsportBeauties | Toyota | GTOne


Samstag, 02. November 2013

Kein No-Points-Race im Supercup, trotz kräftiger Petition.

Sean Edwards konnte seine Führung nicht mehr verteidigen und es kam von vielen Seiten der Vorschlag auf, die letzten beiden Läufe in Abu Dhabi als Rennen ohne Punktevergabe durchzuführen. Das wurde auch von vielen Aktiven unterstützt und einer Petition, die weite Kreise gezogen hat.

Heute im Rahmen der F1 war es soweit, doch das Rennen wurde ganz normal gewertet (und Nicki Thiim hat die Führung übernommen).

Nicki Thiim:

"Very emotional race/last lap! Sean you are with me all the way. P1 mate!

Go hard or Go home"

Burkhard Bechtel:

"Nicki, Du bist auf dem Weg den wertvollsten Titel Deines Lebens zu holen, weil Du ihn stellvertretend für einen Buddy holst, der leider nicht mehr mit Dir fahren kann. Du bist und er war ein großer Racer.

Tags: Supercup | SeanEdwards


Mittwoch, 30. Oktober 2013

VIDEO: Arno Klasen VLN10 Startrunde im SP6 Porsche Cayman.

Schöne Startrunde von Arno Klasen im RPR-Racing Cayman letzten Samstag bei #VLN10. Da lässt er im SP6-Auto einige dickere Brummer ganz schön alt aussehen bei den widrigen Bedingungen! Das Team ist 32. Gesamt geworden (2. SP6).

Tags: ArnoKlasen | RPRRacing | Onboard


Dienstag, 29. Oktober 2013

Übrig Ns vom Dienstag.

Was sonst noch so im Nternet passiert ist:

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 18. Oktober 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Falls Ihr Links für mich habt: Danke, immer her damit! :) Aber bitte vorher prüfen, ob ich das schon hatte. (Email steht ganz oben.)

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 15. Oktober 2013

Traurige Nachricht aus Australien: Sean Edwards - der Gewinner des 24h-Stunden Rennens 2013 - ist bei Unfall verstorben.

Das ist ein echter Schocker. Mit 26 Jahren hinterlässt Sean eine junge Familie und eine unvollendete Karriere zurück.

Das Tragische an der Sache: er war als Beifahrer in einem Porsche, als der Unfall passierte und die Familie (Edit: die Familie des Fahrers) hat von der Tribüne zugeschaut. Hier und hier ist es in den Nachrichten in Australien.

Sean hat nicht nur das 24h-Rennen am Nürburgring dieses Jahr gewonnen, er führt aktuell auch im Porsche Supercup, nur noch das Doppelrennen in Yas Marina steht aus.

Mein herzliches Beileid an die Angehörigen und Freunde, das ist wirklich bitter. :/

Tags: SeanEdwards | Queensland | N24h


Montag, 14. Oktober 2013

Schöner Film vom Porsche LMP1 Projekt.

Tags: LeMans | PorscheLMP1 | LM24


Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Dienstag, 10. September 2013

Den Porsche Spyder hätten sie besser Porsche 657 genannt.

Nur 6:57 Minuten braucht der 918 über die Nordschleife - mit Marc Lieb am Steuer. Wenig Abtrieb, aber viel Leistung, das sieht ungewohnt aus - z.B. am Flugplatz, Schwedenkreuz oder Kesselchen. Und am Galgenkopf hat Marc glaub ich auch mal kurz die Luft angehalten! Also ich auf jeden Fall schon beim Zugucken!! :)

Hier die Onboard komplett:

Lustig ist auch der Kit, den er im Cockpit spazierenfährt, sieht aus wie ein Faxgerät! :) Die Runde muß ziemlich früh morgens gewesen sein, keinen einzigen Zuschauer konnte ich ausmachen und die Morgensonne steht sehr tief.

Nicht so toll ist, daß man bei Auto, Motor und Sport nichtmal peilt, daß der Marc nicht mit “k” geschrieben wird - kein Respekt :/ Eigentlich steht es doch auch groß auf dem Helm.

Ein paar kritische Worte kann ich mir zu der Nummer insgesamt aber nicht verkneifen: man sieht wieder deutlich, welchen Stellenwert die Nordschleife hat. Perfekt getimed und pünktlich zur IAA mit der Vorstellung des 918 wird eine Rekordfahrt auf der Nordschleife inszeniert - wie sonst soll man die Leistungsfähigkeit des Autos darstellen? PS alleine helfen niemandem. Und trotzdem lässt uns Porsche im Regen stehen beim Kampf den Nürburgring für die Nachwelt zu erhalten - die Regierung zieht nach wie vor ihren Stiefel durch das Volkseigentum zu privatisieren.

Nachdem die Nordschleife Porsche schon soviel geholfen hat, ist es da zuviel verlangt, daß Porsche auch mal der Nordschleife hilft - besonders jetzt, wo sie von dilletantischen Politikern als Schlußakt endgültig geopfert werden soll?

UPDATE:

Interessanter Punkt von thetruthaboutcars.com:

Nissan and GM might have seriously gamed the system with boost pressure and/or rollcage stiffening before, but the 918 crosses the start line with two hundred and seventy-nine extra horsepower from its charged-up hybrid system. Brilliant. Until Nissan makes the GT-R a hybrid, they’ll have no answer for this.

Da ist sicher was dran, den Boost lässt sich niemand entgehen. Wie lange kann man ihn abrufen? Reicht es für eine 2., 3., … Runde?

Tags: Porsche918 | 918Spyder | Rekordfahrt | MarcLieb | Onboard


Samstag, 07. September 2013

STR Nordschleife Tribute Car aus USA.

Immer öfter werden auf der fb.com/savethering Rennautos gepostet, die im kompletten STR-Design gestaltet sind. Nicht nur Virtuelle, sondern Echte.

Das war Accumoto’s Einsatz in Road America bei der Porsche Club of America Veranstaltung letzten Montag, da war Feiertag (Labor Day).

Sogar mit N’s auf dem Spiegel!

Hoffentlich ist das Auto auch vorneweg gefahren! ;)

Detailaufnahme.

Im Pulk - alles Accumoto Autos.

Das Dach komplett in SAVE THE RING.

(Fotos von Accumoto´s Mark White und deren FB-Seite.)

Eigentlich nicht zu übersehen, wie sehr sich die Menschen weltweit Sorgen um den Nürburgring machen und mithelfen, den Verkauf zu stoppen. Nur davon will man in Mainz (noch) nichts hören - aber je lauter wir werden, desto größer steigen die Chancen, doch noch zur Vernunft zurückzukehren.

Tags: SaveTheRing | Accumoto | RoadAmerica | STRLivery


Sonntag, 25. August 2013

Mikebericht von VLN 6 - 6-Stunden Rennen.

Mit 214 gemeldeten Startern war volles Haus angesagt am Ring, vorbei die Zeiten, daß nach dem 24h-Rennen die Starterzahlen eingebrochen sind.

2 Sachen hab ich mir diesmal neu ausgedacht, zum einen eine übersichtliche Linkliste mit allem Wichtigen zum Rennen - die Essential Links - und zum anderen einen besseren Tag für Instagram als #VLN, weil der wohl auch für andere Sachen verwendet wird. Da kommt alles andere, aber nur wenig VLN. Die Lösung war einfach - #VLN6 - und das hat super funktioniert! Danke an alle die mitgemacht haben, könnt Ihr auch nachträglich noch Eure Bilder mit #VLN6 taggen. Nächstes Mal dann #VLN7 - ganz einfach :)

Ich selber hab natürlich auch Bilder mitgebracht, am besten navigiert Ihr zum Fotoreport über die 20832.com Startseite (einfach auf die deutsche Flagge "HOME" oben links klicken). Dort findet Ihr auch alle Fotos, die ich hier für den Mikebericht verwendet habe, könnt Ihr gerne auch Kommentare drunterschreiben.

Mein ganz persönlicher Mikebericht geht so:

Ich glaube das ist ein original historischer Aufkleber, hab den noch nie vorher gesehen. Hat sowas aus den Siebzigern. :)

War natürlich mächtig viel los schon am Freitag, da stand man sich ganz schön auf den Füssen.

Der Zuschauer mit der weitesten Anreise war Martin, Mann der ersten Stunde aus dem N-Forum. Er hatte auch Fotos mitgebracht, leider hab ich es nicht mehr geschafft vorbeizuschauen.

Dr. Eddy Althoff im Zensen-Mini, aber nur Freitags, sind beim Rennen nicht gestartet.

Tim Scheerbarth ...

... official!

Während Jan die Gäste anschnallt. Bei Black Falcon haben sie inzwischen 10 SLS und AMG kommt nicht nach fertige zu liefern. Jetzt ist Black Falcon das einzige Team, daß auch offizielle SLS GT3s bauen darf. Sie suchen übrigens noch eine zusätzliche Halle, weil deren (gerade neu gebaute!) Halle schon zu klein ist! Also falls jemand was weiss.

Das war ein eher zufälliger Schnappschuss, aber ich fand so cool, wie die da mitten im Treiben abhängen, das hab ich sogar als Titelbild gewählt :)

Trotz allem lacht Michele - immer noch! Und im Fahrerlager ist sich auch jeder einig, was für ein klasse Team er inzwischen beisammen hat.

Ist ja auch nicht so, als würd' es ihm wirklich schlecht gehen! :)

Das mit dem Nummerschild ist kein Fake, ...

... der ist wirklich angemeldet.

Eine Taxifahrt im Wochenspiegel-Porsche ist sicher etwas ganz besonderes, aber dieser Tornado-Pilot (der links) hat das locker weggesteckt. Wobei bei ihm im Flieger wirken die Kräfte eher senkrecht und im Auto - kleinere Kräfte - zur Seite.

Da macht sogar der Georg große Augen! :)

Artur versucht Sponsoren aufzutreiben für den Jürgen Alzen Ford ...

... und dieser hier hat sich erstmal mit freien Cocktails mächtig beliebt gemacht! Weiter so! :)

Hoher Besuch aus Japan, das ist kein geringerer als Bob Suzuki, in dessen Team Jörg Müller letzte Woche in Suzuka gestartet ist und der mich hier auf der Seite mit Studie AG schon seit vielen Jahren treu unterstützt!

Haben wir ein paar Erinnerungsfotos gemacht und Sabine darf da natürlich nicht fehlen!

Smudo war auch mal wieder da - trotz vollem Terminkalender geht es nicht ohne! Und der Dirk genießt die Rennwurst, eh klar :)

Nach dem Timbuli-Rückzug war Marco Seefried nicht lange arbeitslos, ist bei Pinta gestartet.

Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister und Nick Tandy und mittendrin unser Fahrer des Jahres!

Hannes Scheid immer gut gelaunt voll im Einsatz!

Wenn am Samstag das Wetter mitspielt, stehen morgens um 8:00 Uhr schon die Pole Kandidaten aufgereiht an der Startlinie. Mit Reifenwärmern! Das geht dann richtig los, wenn die Ampel auf grün springt, ich hab das mal als Video festgehalten:

N-fizierter Schubert Z4 mit Abdulaziz am Steuer!

Leider hatte dieses Team Pech im Freitagstraining, ...

... eigentlich sieht der garnicht so schlimm aus.

Aber hat ihn mächtig erwischt und die Mechaniker hatten ihn tatsächlich morgens um 5 wieder zusammen mit allen Teilen, um dann festzustellen, daß das Lenkgetriebe hinüber ist. :/

Skuril den M1 zu sehen, der ja kein Youngtimer, sondern ein echtes SP Auto ist. Toll, daß solche Projekte noch nicht ganz ausgestorben sind!

MarcVDS war zwar leider nicht dabei, aber ihre Aufkleber sind noch auf der Straße :)

Ulli Andree hat mal den Opel ausprobiert, die Zeiten von Mario Merten sind doch mal eine ordentliche Messlatte. Sind leider nicht in's Ziel gekommen, ich weiß auch nicht warum, aber vielleicht können wir ja die Kommentare noch etwas auffüllen.

Klassisches Design für diesen Porsche, schick!

Die Oese's zum ersten Mal richtig gemeinsam unterwegs dank Toyota ...

und der Papa macht dem Sohn schonmal klar, wie Diskussionen geklärt werden. So ...

... oder auch so! Leider nur vier Runden gefahren, den Grund kenn ich (noch) nicht.

Mmh, schade um die schöne Lackierung!

Wo wir schon bei hohem Besuch sind: Faisal Binladen, den hab ich das letzte Mal in Le Mans getroffen! :) Er ist im Freitagstraining zum allerersten Mal auf der Nordschleife unterwegs gewesen. Normalerweise fährt er mit seinem Kumpel Abdulaziz Al Faisal im Porsche Cup Middle East.

Aber auch abseits gab es schöne Autos zu sehen, sowohl im Fahrerlager, ...

... als auch im Brünnchen!

Wo übrigens mächtig viel los war!

Ich bin aber weiter zum Wippermann, hier mal ein Streckenwart aus dem Bilderbuch. Alles fest im Griff.

Ein paar Fotos neben meinem Fotoreport, hier könnte man meinen es sei Porsche Cup.

Dabei sind 3 Ferrari mitgefahren, alle von GT Corse. In schwarz ist auch nicht schlecht, ...

... auch nicht bei der Corvette. Die hat sich über's Wochenende eine Nfektion eingefangen!

Ebenso wie der kombinierte Studie AG / Saudi Falcons BMW.

Markenvielfalt gibt es inzwischen wieder reichlich, vorbei die Jahre, als man hauptsächlich BMW fahren musste.

Immer ein Hingucker der BMW, auch soundmäßig weit vorne. Am Steuer übrigens diesmal: Dirk Adorf. Sind 73. geworden. Auf seinem anderen Drive ist Dirk als 38. in's Ziel gekommen! (Riemer/Wiskirchen/Ackermann - V6 M3)

Das ist Urmel ...

... und das Pancho? Bekommen die Autos jetzt Namen?

Am Wippermann die Vorderräder zu lupfen ist nicht einfach, aber mit dem Manthey Porsche im Nacken muss man alles geben.

Nochmal der Hingucker.

Die haben sich's gut besorgt, leider konnte das Duell nicht zu Ende gebracht werden (TD).

Der Fabian immer spektakulär unterwegs, oder etwa Claudia?

ROWE hat gewonnen, aber nach dem Boykott letztes Rennen ist bei den Beobachtern ein schlechter Beigeschmack geblieben. So eine Markenvielfalt gäbe es zwar ohne die BoP nicht, aber das Geheule wegen der Einstufung ist nur noch nervig. Man bekommt ja die Sachen mit, die nach außen dringen, da möchte man garnicht wissen, was hinter den Kulissen abläuft.

Noch so ein Klassiker.

Und hier das Merten / Andree Auto.

Und zum Abschluss noch ein Bertibild aus dem Brünnchen! :)

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Sonntag, 18. August 2013

40 Jahre dp Motorsport.

Gestern war Porschetag in Immekeppel, denn vor 40 Jahren hat Ekkehard Zimmermann das Unternehmen dp Motorsport gegründet.

Im Februar letzten Jahres hab ich einen Mikebericht über Ekkehard geschrieben, wer es noch nicht gelesen hat: renn.tv/1499.

Inzwischen hat sein Sohn Patrick das Ruder übernommen - und vom Chef persönlich schmeckt das frische Kölsch noch besser!

Frisch restauriert standen der Porsche 906 und der 910 friedlich nebeneinander.

Hier ein Projekt in Arbeit.

Tolle Erinnerungen an der Wand.

Während es auf dem Grill fröhlich prutzelte, musste der 910er rausgeschoben werden.

Tolle Kulisse.

So sieht das aus Fahrersicht aus.

Und das ist der Grund, warum der 910er rausgeschoben wurde: der Fahrer wollte nach Hause. Frisch restauriert ging es für das straßenzugelassene Auto back home.

Soll aber nicht heissen, daß es nicht noch genug zum Gucken gab! Hier Frank's 11er - er organisiert seit 15 Jahren den regelmäßigen Trip nach Le Mans für seine Kumpels. Wohnen dann immer in Arnage an der Strecke - mmh, klingt verlockend!

Das dp motorsport an der Wand ist wohl so alt und historisch, wie die ganze Firma. Das sah früher schon genauso aus. Und der Hof voller Porsche.

Noch so ein Fahrtraum.

Frank, Gerri und meine Wenigkeit. Ich war was spät, musste noch crossfahren vorher :)

Das Design stammt auch vom Frank, das macht er nebenher hab ich gelernt. Gute Arbeit!

Schonmal 935 K1, K2 und K3 auf einem Bild nebeneinander gesehen? Bitteschön! Was man auf dem Bild nicht sieht: ein K4 ist garnicht so weit weg von den dreien, aber ... pssst, noch geheim!

Ekkehard gut gelaunt und immer im Gespräch.

Und Holger durfte natürlich auch nicht fehlen! Während Patrick die Firma weiterführt, tritt Holger optisch in die Fussstapfen.

Ein schöner Nachmittag war das - und jetzt sollen wir 10 Jahre warten für die 50 Jahr-Feier? Ich plädiere für ein jährliches Sommerfest!! :P

Tags: dpMotorsport | Ekkehard | Zimmermann | Porsche910


Sonntag, 11. August 2013

Mikebericht vom Oldtimer Grand Prix.

Am Wochenende war ich mal beim Oldtimer Grand Prix, hab ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Vor allem den Freitag wollte ich mir anschauen, der einzige Tag, an dem im Rahmen der Veranstaltung auf der Nordschleife Rennen gefahren wird. Hat sich echt gelohnt.

So ist Marco Werner Runde für Runde mit dem Elfer durch Eschbach gesurft, eine echte Augenweide!

Man hat auch schon auf dem Brünnchen Parkplatz geahnt, daß das kein normales Wochenende ist.

Wer den Schaden hat, ...

Guckt Euch dieses Auto an, das war riiiiesig! Alles irgendwie doppelt so groß wie normal. Der Wagen hört auf den niedlichen Namen "The Beastie" und hier hab ich auch ein Foto in Fahrt gefunden. Hab dann auch gelernt: Baujahr 1918, 150 PS, 3,5 Tonnen und 6 Zylinder mit 14,5 Liter Hubraum!! Damit gewinnste jedes Quartett ;)

Gab auch neue Autos, die Hersteller haben teilweise große Areale gebucht. Das ist der Jaguar C-X75, aus dem Datenblatt hab ich: 1600ccm, 862 PS, 3,8 Liter auf 100km. Soll aber nicht in Serie gehen. Hier noch ein Bild von vorne im Instagram-Feed.

Kaum im Fahrerlager angekommen, wurde ich auch schon von den ersten Computerproblemen begrüsst. Wenn das nur immer so einfach wäre wie beim Wolfgang! :)

Der erste nfizierte ließ auch nicht lange auf sich warten.

BMW Senior Team! Hab ich so auch noch nicht gesehen. Das muß man erstmal entdecken bei so einem atemberaubenden Anblick ;)

Die DRM Teilnehmer rücken an ...

... einer schöner als der andere.

Konnte ich mal die neue kleine EOS 100D ausprobieren, das hier ist 1/60.

Aber irgendwie ...

... bekommt man ...

... den Eindruck, daß bei der DRM ...

... nur ...

... BMW gefahren sind! Was für sagenhafte Fahrzeuge. Vergleicht das mal mit der heutigen BMW Palette, da geht im Moment nicht viel. Außer Gewicht.

Ein Hörprobe habe ich auch mitgebracht. Schaut mal wie ich mich erschrecke, als der Gas gibt! Haha!

Der Parc Fermé war immer gut gefüllt, z.B. mit diesen Formel 1.

Ohne GoPro geht heutzutage garnichts mehr.

Selbst die Kaffeebude authentisch. Aber wie ätzend, daß man selbst dort Ringcard brauchte. Die haben doch tatsächlich dem ganzen Event diese Gängelei aufgezwungen. Hab das an der Imbissbude beobachtet, wie Drückerkolonnen sind die Grünhemden im Einsatz und bearbeiten die wartende Schlange. Da sind nicht wenige dabei die sich die Schallplatte anhören und dann völlig verständnislos und mit knurrendem Magen wieder abdrehen.

Die Ringcard gehört so schnell wie möglich abgeschafft, weiß sowieso nicht was das soll, nachdem es Kai Richter's CST garnicht mehr gibt.

Beim Wandern durch das Fahrerlager muß man immer die Kamera griffbereit halten!

Und dann stelle ich fest, daß ich der einzig korrekt gekleidete für die 90 Jahre Le Mans Ausstellung bin! :)

Und was für eine Ausstellung das ist: hier der Porsche GT1 von Uwe Alzen, Jörg Müller und Bob Wollek.

Was ich nicht verstehe und vielleicht erklärt mir das jemand: "40 Jahre 911" steht vorne drauf, das Auto ist von 1998 und dieses Jahr ist "50 Jahre 911"?

Von der Erklärtafel hab ich, daß '98 Aiello/McNish/Ortelli den 16.Gesamtsieg für Porsche eingefahren haben - das ist Rekord. Die 25 hat lange geführt, doch "kurz vor Schluß endeten die Siegeshoffnungen mit einem Dreher von Jörg Müller." Normalerweise steht das Auto wohl im Porschemuseum.

So aufgereiht habe ich diese Autos auch noch nicht gesehen. Der GT One ist eine Augenweide, dem widme ich mal einen Extra-Eintrag!

Der 2012er Siegerwagen R18 mit dem Spitznamen "Electra". Wusst ich so auch nicht, aber André Lotterer hat das auf Insta kommentiert. 2012 war das mit der Radtour ;)

Die kleine 100D mit dem 18-55 Kitobjektiv ist echt gut, hier im schummrigen Zelt aufgenommen, 1/60 bei Blende 5,0 und ISO 640 im Automatikmodus mit ohne Blitz - so gefällt mir das. Ich glaube der Kamera widme ich auch mal einen Extra-Eintrag. Da passt sogar das 300er drauf! ;)

Das sah mal interessant aus, kennt das jemand? Kleiner Elektroroller für schmale Mark?

Es wurde auch standesgemäß gebastelt, ...

... aber muß man gleich einen DTM BMW durchsägen? :)

Transit!

Noch ein Le Mans Auto - diesmal von Gordon Murray. Was macht eigentlich sein Stadtauto-Projekt?

Das war am Stand von McLaren Düsseldorf und es hat sich eine interessante Gesprächsrunde gebildet. Kennt Ihr alle?

Steht dann da so unschuldig ein Formel 1 mit auf dem Stand und man ist ja gewohnt, daß das Dummies sind.

Aber nicht beim Oldtimer GP! Das ist Alain Prost's Weltmeister-Gewinner von 1989 - original.

So sind die damals gefahren, mit H-Schaltung und 2 Knöpfen am Lenkrad.

Hier auch nochmal abgefilmt.

Den hab ich mit 1/30stel verhaftet! ;)

Im DRM Zelt ...

... jede Menge BMW nach dem Rennen und ...

... man konnte überall den Kopf bzw. die Kamera reinstecken. GoPro soweit das Auge reicht, da müssen wir mal ab und zu bei youtube checken!

6-Zylinder im übersichtlichen Motorraum, ...

... da wo heutzutage eine Airbox sitzt. Hier nur die pure Orchester-Kapelle!

Und die Zündfolge.

Kaum aus dem Auto wird schon Fernsehen geguckt, ich sag's ja: GoPro.

So sieht der Maschinenraum beim M1 aus.

Stilechte Verkaufsstände.

Und ein Gruppe C mit Straßenzulassung?

Schönheiten, die auch im Rennen ordentlich bewegt werden.

Wobei ich mich frage, ob das die Ferrari Originallackierung ist?

Und dann war da noch: Porsche! Riesen-Areal wie immer in der Mercedes-Arena.

Inklusive Traktoren.

Und Walter Röhrl Autogramm geht immer.

Das ist der neue Alfa Romeo 4C, den gibt es bald zu kaufen. Um die 1.000 kg, 240 PS und 61k Euro.

Das Schöne am OGP, daß man sich überall frei bewegen kann.

Und einem immer ...

... solche ...

... tollen Autos vor die Linse fahren!

Am liebsten sind mir aber die Autos, denen man ihr Alter auch ansieht. :)

Und dann war der (Sams)Tag schon wieder zuende - und ich hab' kein einziges Rennen gesehen! Braucht man garnicht unbedingt, das Fahrerlager bietet ein Höhepunkt nach dem anderen. Und eigentlich wollte ich ja nur mal die neue Kamera ausprobieren. Nächstes Jahr guck ich dann vielleicht mal ein Rennen. :)

Tags: OldtimerGrandPrix | MarcoWerner | TheBeastie | CX75 | McLaren | Nothelle | Ringcard | LeMans | LM24


Samstag, 10. August 2013

Demofahrt Porsche 956 auf der Nordschleife mit Derek Bell.

Gerade ist Derek Bell 2 Runden auf der Nordschleife gefahren mit dem restaurierten Porsche 956, mit dem er 1983 das 1000km Rennen zusammen mit Stefan Bellof gefahren ist. Und mit dem Stefan Bellof im Training die berühmte 6:11 fuhr und später am zweiten Pflanzgarten-Sprung so heftig verunfallt ist. Er hat also quasi 30 Jahre später die Runde zuende gefahren. Kein Wunder, daß das 30 Jahre gedauert hat das Auto zu reparieren, hätte nicht gedacht, daß das überhaupt geht! ;)

Die Umstände, wie daraus eine Marketingaktion für den versammelten beck°beton gemacht wird mag ich überhaupt nicht und auch bei dem - zum ersten Mal überhaupt - neuen Streckenabschnittsnamen hab ich so meine Probleme.

Aber den 956 auf der Nordschleife zu sehen war schon Kracher. Morgen fährt er wohl nochmal.

Waren nicht viele Zuschauer da, hab mir das in Breidscheid angeschaut.

Um 11:12 dann das erste Mal, leider direkt hinter dem Kamerawagen / Vorauswagen hergefahren. Aber gehört hat man ihn schon.

War nicht einfach an dem Kamerawagen vorbeizufotografieren.

Vor 30 Jahren gab's auf jeden Fall nicht so viele Graffitis! ;)

Die haben dann angehalten, Motor aus und Fotos gemacht ...

... ehe es wieder weiterging. Mein Eindruck war es ging mehr darum, daß das Team alles in den Kasten bekommt, statt eine Demofahrt für die Zuschauer zu machen. Von den wenigen sind dann sogar auch einige enttäuscht wieder gegagen. Man wusste ja nicht, ob er noch ein zweites Mal kommt.

Kam er aber - um 11:30 - Derek Bell hätte wohl auch nicht gedacht, daß er mal eine 18 Minuten Runde im Rennwagen auf der Nordschleife fährt ;)

Leider wieder direkt hinter dem Führungsauto, der ist dem immer fast in den Kofferraum gefahren und alles im gemütlichen Schneckentempo.

Aber trotzdem ein Mega-Anblick die beiden nach 30 Jahren wieder vereint zu sehen!

Übrigens findet Ihr Derek Bell auch auf Facebook und Twitter, falls Ihr mal Hallo sagen wollt.

Tags: DerekBell | Bellof | OldtimerGrandPrix | Porsche956


Donnerstag, 08. August 2013

Porsche RS Spyder im Video-Rückblick mit Timo Bernhard.

Das Auto war ja nicht wirklich lange im Einsatz, schön daß es nicht vergessen wird:

Tags: PorscheRSSpyder | TimoBernhard


Ich würd mich ja wirklich gerne über die Stefan Bellof Ehrung am Wochenende freuen ...

Ich würde mich gerne über die Stefan Bellof Ehrung am Wochenende freuen … aber es gelingt mir nicht. Das einzig wirklich Großartige ist die Demofahrt von seinem Teamkollege Derek Bell im restaurierten #007 von damals - aber alles andere ist nur noch Brechreizflatrate: Ausstellung im Ringwerk, Vorführung im Ringkino - und als Krone eine Ringcard mit Sonderdruck. Und in was für blumige Worte das alles gepackt wird.

Daß Stefan Bellof auch nur ansatzweise in die Nähe von Kai Richter gebracht wird, hätte ich nicht für möglich gehalten - soviel Fingerspitzengefühl hätte ich selbst in den dicksten Wurstfingern vermutet. Aber so kann man sich irren und wir werden erleben, daß Stefan Bellof und der Porsche 956 die verhasste Ringcard zieren, die Kai Richter mit seiner Firma CST dem Nürburgring und allen Veranstaltern übergeholfen hat. (stefan-bellof.de: “Mit dieser Karte kann an vielen Stellen des Nürburgrings bargeldlos bezahlt werden.” würg.) Die CST - C[r]ash Settlement Ticketing - ist inzwischen pleite, die Nürburgring GmbH dadurch auf ihren Forderungen sitzengeblieben, was wiederum einen Teil zu ihrer Insolvenz beigesteuert hat. Ausgerechnet Stefan Bellof, der wirklich am allerwenigsten dafür kann. Und es wird begeisterte Besucher geben, die das alles ganz toll finden, weil sie die komplexen Hintergründe nicht kennen. Das hat auch diese perfiden Züge, die wir in den letzten Jahren kennenlernen durften bzw. mussten: eiskalt wird der Enthusiasmus unschuldiger Fans ausgenutzt, um die Vergehen der Neuzeit gesellschaftsfähig zu machen.

Ich persönlich hab auf jeden Fall in meinem Leben noch keine Ringcard besessen und kann nur hoffen, daß diese Seuche bald endlich wieder verschwindet.

(Wobei das ja eigentlich nebensächlich ist, wenn der Ring nach den Plänen der Bestatter bald komplett verkauft ist.)

Und da haben wir noch nicht über den neuen Streckenabschnittsnamen gesprochen.

Tags: Bellof | KaiRichter | Ringcard | Ringwerk | Ringkino | OldtimerGrandPrix


Mittwoch, 07. August 2013

Porsche feiert 50 Jahre 911 beim Oldtimer Grand Prix.

Wo wir gerade bei den Fünfzigjährigen sind: hier die Pressemitteilung aus Stuttgart. Stefan Bellof kommt auch vor, aber die Umbenennung an der Nordschleife war den Porschejanern wohl auch nicht ganz geheuer - davon liest man nichts.

Tags: Bellof | OldtimerGrandPrix


Freitag, 26. Juli 2013

Schöne Überraschung: Lucas Luhr startet bei den IndyCars.

“Ich wollte immer einmal bei den IndyCars starten”, sagte Luhr gegenüber den Kollegen von ‘Autosport’. “Schon als ich bei Penske den Porsche RS Spyder fuhr und man mich als Gast zum Indy 500 eingeladen hat, hat es mich umgehauen. Für diese Chance habe keinen Druck gemacht, aber ich ließ die Leute bei Honda Performance Development schon wissen, dass ich Interesse hätte. Das jetzt kam völlig aus dem Nichts.”

(Via.)

Tags: LucasLuhr | Indycars


Sonntag, 21. Juli 2013

Mikebericht von VLN 5. // renn.tv Coverage Nürburgring Endurance VLN 5.

After my Le Mans adventures 4 weeks ago it was time for Nürburgring Endurance again!

(Nach meinen Le Mans Abenteuern von vor vier Wochen war es wieder Zeit für VLN Langstrecke!)

First thing to say hello to me in the paddock was this, Save The Ring!

(Komm ich im Fahrerlager an und erstmal das: Finger weg!)

Olaf Manthey fully relaxed after his Le Mans double victory in GT-PRO.

(Ein entspannter Olaf Manthey mit Le Mans Doppelsieg in der Tasche.)

Nice to see some Ja zum Nürburgring stickers on some cars.

(Schön auch ein paar JzN Sticker auf den Autos zu sehen.)

Cozy racecar.

(Picknickdecke im Rennauto lässt aber auch tief blicken.)

Uwe Alzen, we had some very entertaining discussions about politics. His arguments are as uncompromising as his driving.

(Habt Ihr Euch mal mit Uwe Alzen über Politik unterhalten? Da macht er genauso wenig Gefangene wie auf der Rennstrecke, sehr empfehlenswert.)

Transit van with Porsche wheels/brakes? Want!!

(Transit mit Porschefelgen und -bremsen? Muss ich haben.)

Ralf Schall and his DTM Mercedes 190.

(Die Schalls bleiben ihrem 190er treu.)

A situation I know from Le Mans too well: Pierre Kaffer signing autographs.

(Wie in Le Mans: Pierre Kaffer beim Autogrammeschreiben.)

I used the chance to get some inside tipps from the social media guru Pierre!

(Hab ich mir vom Social Media Experten Pierre direkt mal ein paar Tipps abgeholt.)

Tire Pressure (Luftdruck)

Christopher won in court against his manager when he arrived at the Ring. And he won the class Cup Porsche while being here.

(Christopher Mies kam schon mit einem Sieg am Nürburgring an und ist mit noch einem wieder nach Hause gefahren.)

You always wonder how I do these pictures? That's how, thanks Bjoern! :)

(Ihr fragt Euch, wie ich immer diese Selbstportraits mache? Geheimnis gelüftet dank Bjoern! :) Lange Arme können allerdings nicht schaden.)

This is Helmut Kissling, who I know back from the days when working at Opel DTM 20 years ago. After the Kissling company took over responsibilities in the Astra Cup, he does not enter racing cars anymore. I have to admit I like his new role, especially as Helmut celebrated his 70th birthday in January!

(Helmut Kissling kenn ich schon ewig, das geht zurück bis zu meinen Laufversuchen als Dateningenieur bei Opel. Aber eigentlich kannte ich ihn immer nur in oder unter einem Auto steckend! Ich muss sagen seine neue Rolle gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit 70 ist es ja auch lange noch nicht zu spät mal was neues auszuprobieren!)

This is the Opel Gang with Volker Stryek, Stefan and Helmut Kissling.

(Die Opel Truppe mit Volker Strycek, Stefan und Helmut Kissling.)

Nice and tidy. (Akurat das Werkzeug.)

Ring Coach René Wolff, looks after the French part of Kremer Racing.

(René Wolff kümmert sich um den Franzosen-Porsche, den Kremer Racing einsetzt.)

Can you guess why the numbers on the steering wheel?

(Könnt Ihr raten, was die Nummern auf dem Lenkrad sollen?)

Proper TAPE job! (Sauber abgeklebt!)

Uwe just out of his car, after his qualifying record lap in 8:02,418. Watch it onboard here: renn.tv/2199. Which reminds me of his 8:09,949 race record lap that I released as DVD 8 years ago - the pre-GoPro era.

(Uwe gerade aus dem Auto nach seiner Rekordrunde für die Pole Position. Die Onboard dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: renn.tv/2199. Erinnert mich an meine renn.tv DVD von 2005, auch schon wieder 8 Jahre her. Das war noch in der Vor-GoPro-Era.)

Unbelievable, sunshine at the Ring! One driver - Herbert von Danwitz - mentioned to me he managed 3 dry laps so far this year. And now this!

(Sonne? Am Ring? Herbert von Danwitz meinte, er hätte bisher 3 trockene Runden zusammengebracht. Und jetzt so!)

Some samples of the machinery used at the Ring's paddock, like this aircooled Suzuki 2 stroke ...

(Aus der Kategorie Grundehrlichefahrzeuge war einiges am Ring im Fahrerlager im Einsatz, diese luftgekühlte 2-Takt Suzi, ...)

... a very nice Zündapp Mofa ...

(... Zündapp Mofa ...)

... and what is "Klapprad" in English?

(... und Klapprad!)

We always had to drive with MYK numberplate, because they united KO (Koblenz) and MY (Mayen). That was decades ago, but recently they allowed the old combinations again. I'm born in Mayen, so this is really nice.

(MY Nummernschild! Daß ich das noch erleben darf. Muss dazusagen, daß ich in Mayen geboren bin.)

Kissling Corvette got new owner.

(Neuer Besitzer für die Kissling Corvette.)

Was talking to Georg Weiss, when his car got pushed to the grid. Good to have the camera handy, I like that picture.

(Hab mich mit Georg unterhalten, als sein Auto in die Startaufstellung kam. Gut die Kamera griffbereit zu haben, mir gefällt das Bild!)

Do you know Masseur Axel? A must see movie, not only because I did that, but it's just hilarious. Thats's the man himself and here is his movie: youtu.be/IXvsiFgWX7Y.

(Wisst Ihr noch? Masseur Axel? Das isser!)

While we are talking about Dirk Adorf: we watched the start together, which was fun. He has a new role, offering his help to BMW teams. Both as a driver and consulting any way they want.

(Wo wir gerade über den Dirk sprechen - haben uns schön den Start zusammen angeguckt. Er hat sich einer neuen Aufgabe verschrieben, nämlich BMW Teams seine Hilfe als BMW Mann anzubieten. Sowohl was das Fahren angeht, als auch sonstige Tipps und Tricks. Kommt gut an in der Szene!)

Pohlen racing is back!

I spent some time at Wehrseifen ...

(Hab mich ein bisschen im Wehrseifen rumgetrieben ...)

I was prepared to run for cover! That was close.

(Ich bin gedanklich schon hinter die Leitplanke gesprungen, das war knapp.)

Different kind of Mercedes battle.

(Eine etwas andere Art von Mercedes Kampf.)

Umbrellas: yes. Rain: no!

(Regenschirme ja, aber kein Regen!)

Nice message für Wolf Silvester: Tschüss für alles.

Hot temperatures leads Ferraris to strip!

(Kaum gehen die Temperaturen hoch, ziehen die Italienerinnen die Klamotten aus!)

Ever heard of Dennis Trebing? Look at this!!

(Dennis Trebing? Schonmal gehört? Schaut Euch dieses Bild an!!)

That was Dirk Adorf's drive.

(Den ist der Dirk gefahren.)

Dieter Weidenbrück - my regular talk partner in the hangouts we do - drove the 991 to victory in class V6.

(Klassensieg für den Dieter Weidenbrück!)

Class victory for the 458 as well. Check GT Corse on Facebook.

(Klassensieg in der SP8, GT Corse ist auch auf Facebook.)

Great to meet Aziz again, finished 2nd overall!

(Schönes Wiedersehen mit Aziz, ist 2. geworden!)

The leading car: Frikadelli Racing. Coming into the pits ...

(Frikadelli führt und kommt in die Boxen zum Fahrerwechsel ...)

... and all mechanics photographer jump at it!

(und sofort stürzen sich alle Mechaniker Fotografen auf das Auto!)

Off goes Klaus Abbelen ...

(Jetzt fährt Klaus die Schlußrunden ...)

... while Patrick Pilet checks back with race control some incident.

(... während Patrick Pilet bei der Rennleitung vorspricht.)

Patrick Huisman looking foward to win this race and hard to believe: Sabine couldn't take part due to some minor injury on her ancle!

(Patrick Huisman hofft auf den Sieg und kaum zu glauben: Sabine konnte nicht mitfahren, weil sie sich den Knöchel verstaucht hat!)

Teammanager Frank Lynn not always citable! :)

(Frank Lynn auch nicht immer zitierfähig!)

Look at this: first and second place next to each other at the pitwall: Frikadelli and Schubert. I did this little Video, when Klaus crossed the line for the first overall victory of Frikadelli Racing.

(Lustig zu sehen, Frikadelli - 1. - und Schubert - 2. - waren direkt nebeneinander. Hier auf Video, als Klaus über die Ziellinie fährt.)

Off to the ceremony ...

(Auf zur Siegerehrung ...)

... of course with crate of beer!

(... natürlich mit Kasten Bier!)

No idea how that happened.

(Hab keine Ahnung, wie das passiert ist.)

Johannes Stuck had some argument with Jochen Krumbach.

(Johannes Stuck hat mit Jochen Krumbach wohl noch was offen.)

But it wasn't this. Watch this video how it happened.

(Das kann's nicht gewesen sein, hier ist ein Video vom Unfall.)

 

Happy Karl Mauer to see Frikadelli, Schubert and Wochenspiegel on the podium.

(Karl Mauer freut sich, was für ein tolles Podium: Frikadelli, Schubert, Wochenspiegel.)

Champagne!

Sabine's mother Uschi couldn't stay at home and watched this live, Audi's Werner Frowein was one of the first to congratulate.

(Uschi hat es zuhause nicht mehr ausgehalten und live vor Ort mitgefiebert - Werner Frowein von Audi war einer der ersten Gratulanten.)

Next VLN is in 5 weeks time, but I'm not sure Team Frikadelli has recovered from their party until then! :)

Thank you for reading my report - check out my full picture set here and keep the feedback coming on the renn.tv Facebook page.

(Das nächste VLN Rennen ist zwar erst in 5 Wochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Frikadelli's sich bis dahin von der Siegerfeier erholt haben!

Danke für das Lesen dieses Mikeberichts - hier gibt es das komplette Foto Set. Und über Rückmeldungen freue ich mich im N-Forum oder auf der renn.tv Facebook Seite.)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke | Coverage | English


Donnerstag, 27. Juni 2013

Who will be the two remaining drivers for Porsche´s LMP1 adventure?

We know:

Who would be your favorite for the two remaining seats?


Porsche tributes their Le Mans victory to Allan Simonsen.

Another breathtaking stereoscreen production!

Tags: LeMans | LM24 | AllanSimonsen | stereoscreen | Porsche


Mittwoch, 26. Juni 2013

Romain Dumas gönnt sich keine Pause, ..

.. denn kaum ist das Le Mans Rennen vorbei, schlägt er auch schon mit seinem neuen Renner in Pikes Peak auf:

Der Sponsor wie auch letztes Jahr aus Bonn, aber an Porsche erinnert dieses Mal nur die Startnummer!

Werden wir am Wochenende mal nach Streams Ausschau halten müssen, denn auch ein gewisser Sebastien Loeb ist ganz ausgezeichnet motorisiert.

Und hier schließt sich dann der Kreis! :)

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Montag, 24. Juni 2013

Third renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.3 aus Le Mans.)

Like always with events like this, time is just flying by. In the beginning you think one week is plenty, and afterwards you wonder where it all went.
But this was a very sad race too, because Dane Allan Simonsen has paid his Aston Martin entry with his life. As a spectator one didn't realize, only after 4 laps he had a heavy accident and a long repair work and safety car phase followed. At Radio Le Mans they read out the message at 6 pm. Race and party went on, but the closer you got to paddock, you felt something is wrong.
The only one who expressed his anger that everything was supposed to just carry on was Giancarlo Fisichella at a RLM interview. I'm not saying that the matter has been ignored altogether, but in a 'professional' way it has been continued according to plan. As an outside spectator for me this was something between bizarre and macabre. The last fatal accident apparently went back to 1986.
Racing is dangerous, we all know. But it's sold to the spectators as action and fun. In that perspective I find Isle of Man TT more honest: everybody knows what they are doing and they talk openly about it.

(Wie immer bei so einer Veranstaltung vergeht selbst eine ganze Woche wie im Flug. Du denkst am Anfang das ist irre viel Zeit und hinterher fragt man sich, wie das so schnell durchrauschen konnte.
Leider war es auch ein sehr trauriges Rennen, denn der Däne Allan Simonsen hat seinen Einsatz bei Aston Martin mit dem Leben bezahlt. Als Zuschauer hat man das erst garnicht mitbekommen, nach nur 4 Runden hatte er seinen schweren Unfall und es gab eine sehr lange Reperaturpause mit Safety Car Phase. Bei Radio Le Mans wurde dann um 18 Uhr die Meldung verlesen. Das Rennen und die Party gingen zwar weiter, aber je näher man zum Fahrerlager kam, umso gedrückter war die Stimmung.
Den einzigen, den ich mitbekommen habe, der auch mal seinem Ärger darüber Luft gemacht hat, daß einfach alles weiterlaufen soll, war Giancarlo Fisichella im RLM Interview. Ich will jetzt nicht sagen, daß das Thema ganz weggeschwiegen wurde, aber man hat 'professionell' so gut es geht nach Plan weitergemacht. Als unbeteiligter Zuschauer empfand ich das als eine Mischung aus skuril und makaber. Den letzten Todesfall bei einem Le Mans Rennen gab es wohl 1986.
Motorsport ist eine gefährliche Geschichte, wissen wir alle. Dem Zuschauer wird es aber als Spaß und Spektakel verkauft. Da find ich Isle of Man TT ehrlicher: da weiß jeder worauf er sich einlässt und es wird auch nicht drumrumgeredet.)

Raceday for me started like all other days in the Audi Camp, but this time a special Audi 100 cought my attention: a camper van!
(Sowas gibt's nur im Audi Sport Camp: ein Audi 100 Wohnmobil.)