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Dienstag, 17. Juli 2018

Pikes Peak Elektro VW könnte eine 6:40 am Ring fahren.

Die Fahrt des Nio EP9 in Goodwood mit Peter Dumbreck am Steuer ist auch ziemlich spektakulär.

Mal zum Vergleich die Goodwood Zeiten:

VW 43,86 Sek.
EP9 44,32 Sek.

Die Strecke ist 1,86 km lang und ich weiß, der Vergleich hinkt mächtig: aber der EP9 ist am Ring 6:45,9 Min. gefahren und rein (dreisatz-) rechnerisch würde der Elektro-VW demnach auf der Nordschleife für 6:40,8 Min. gut sein.

Das ist ziemlich genau die Liga vom Alzen-Turbinchen.

Es gibt übrigens immer noch keine Onboard von der VW Pikes Peak Rekordfahrt - und keine Erklärung warum nicht.

Also falls VW und Romain Dumas am Ring starten: ohne Onboard braucht ihr gar nicht daran zu denken!

Goodwood | NioEP9 | Volkswagen | Elektro | Rekord |


Dienstag, 10. Juli 2018

VW mit bizarrem Pikes Peak Hubschrauber Onboard Video.

VW rückt die Onboard aus Pikes Peak nicht raus. Sagen aber auch nicht warum. Dafür dieses Video, das wahrscheinlich das bizarreste Rennvideo ist, das ich bisher gesehen habe:

Aus der Hubschrauber-Perspektive - aber den Hubschrauber hört man nicht. Stattdessen den Elektrosound aus dem Auto ohne die Sirene, die bei dem Rennen Pflicht war.

Eine Hubschrauber-Onboard quasi. Immerhin ungeschnitten.

Aber erklär das mal jemandem.

youtu.be/CwZbvPY_4aE

Ich vermute die Tonspur stammt nicht von der Rekordfahrt. Zum Beispiel bei 3:04 kann man deutlich hören, wie eine Tonspur in die nächste übergeblendet wird - da kommt auf einmal Drehzahl rein-gefadet aus dem Nichts.

Auch bei 3:44 passt der Ton nicht zur Fahrt - das Ganze ist irgendwie sehr seltsam. 3:56 ebenfalls - ich habe dann ausgeschaltet.

Ebenfalls abgeschaltet sind die Kommentare bei Youtube - sie werden wissen warum.

Aber wo VW gerade so schön am bergrennen ist: next Stop Goodwood!

PikesPeak | Volkswagen | Dumas | Rekord |


Freitag, 29. Juni 2018

Onboard Video Nordschleife - 919 in 5:19 - Schnellster für immer?

Mike Frison / renn.tv

Ich habe mir ja schon einige Onboards angeschaut, unter renn.tv auch fleißig selber Onboardvides veröffentlicht - aber so etwas habe ich auch noch nicht gesehen.

Schnell war Porsche mit dem 919 Evo nicht nur auf der Nordschleife, sie waren auch schnell im Veröffentlichen der Onboardrunde - hier ist sie - schaut sie euch an - dauert ja nicht lange:

youtu.be/PQmSUHhP3ug

5:19,546 - war für eine unglaubliche Zeit. Kann man sich auch gut merken, denn die 9 vorne beim Porsche 919 ist umgedreht eine 5.

Die Leistung von Timo Bernhard ist mega - bei den Geschwindigkeiten wirken Riesenkräfte.

Mal ein paar Geschwindigkeiten:

  • Anfahrt Quiddelbacher Brücke: 307 km/h
  • Schwedenkreuz langsamste Stelle: 293 km/h
  • Fuchsröhre Senke: 328 km/h
  • Brücke Breidscheid: 210 km/h an der Einfahrt
  • Lauda Links: voll mit 308 km/h
  • Kesselchen schnellste Stelle: 349 km/h
  • Karussell wird außen gefahren
  • Mutkurve Hohe Acht: voll mit 270 km/h
  • Eschbach mit 180 km/h
  • Pflanzgarten großer Sprung - der Bellof Hügel: voll mit 270 km/h
  • Schwalbenschwanz kurz innen reingehangen
  • Galgenkopf Bremspunkt langsamste Stelle: 201 km/h
  • Döttinger Höhe: 369 km/h ausgedreht
  • Antonius Buche fast voll mit 350 km/h

Die Zeit wurde übrigens für eine volle Runde gestoppt und nicht so wie bei sport auto mit der fehlenden Gerade an T13.

Von den Temperaturen her war es relativ warm, d.h. theoretisch würde das noch schneller gehen. Aber ich bin ehrlich gesagt froh, dass die das im Kasten haben und nichts passiert ist. Das ist schon alles sehr grenzwertig. Anfahrt Schwalbenschwanz drehen mal kurz alle 4 Räder durch - auch ingesamt hat Timo ordentlich fliegen lassen.

Wie man es von einem 5-fachen N24h-Gewinner auch nicht anders erwarten würde!

Wenn BMW das 2007 mit dem Formel 1 und Nick Heidfeld voll durchgezogen hätte, das wäre wahrscheinlich schneller gewesen. Die Soundwertung gewinnen sie jedenfalls mit Abstand - hier ist mein Video von damals.

Ich für meinen Teil finde es stark, dass Porsche die Aktion gemacht hat. Zwar viel Marketing mit dabei, aber es sind doch die verrückten Sachen, die am meisten Freude machen. Und verrückt ist diese Geschichte ja wohl bis zum Anschlag. Ich meine: 1.160 PS bei 849 kg im Renntempo auf der Nordschleife losgelassen - auf die Idee muss man auch erstmal kommen!

Schade nur, dass Timo nicht diesen Helm genommen hat.

Ist das jetzt die schnellste Runde EVER? Schwer vorstellbar, dass jemand die Zeit jemals knacken kann - da hat heute und auch in der Konstellation mit dem LMP 1 und dem 919 Tribute Programm vom Porsche Motorsport Werksteam wirklich alles zusammengepasst.

Zusammen mit Pikes Peak war das ja eine heftige Rekordwoche bei der VW Gruppe.

Große Verneigung und danke für die Show!

Porsche | 919Tribute | LMP1 | TimoBernhard | Rekord | Rundenrekord | Onboard | 919Evo |


Die Reaktionen, als Romain Dumas den Berg raufstürmt.

Hier hat sich mal jemand die Mühe gemacht, alle Außenaufnahmen der Pikes Peak Fahrt zusammenzuschneiden. Sehr beeindruckend!

Die Zuschauerreaktionen sagen alles:

youtu.be/kAJaGAMWjHM

PikesPeak | Volkswagen | Rekord | Dumas |


Porsche LMP 1 fährt 5:19,546 - Familie Bellof distanziert sich vom neuen Nordschleife Rekord.

Allerdings nicht freiwillig, sie wurden quasi genötigt, weil ein anderer Eindruck erweckt wurde:

Aus diesem Grund war es nicht nur Porsche, sondern auch Timo Bernhard ein wichtiges Anliegen, die Unterstützung der Bellof-Familie zu erhalten. Die Angehörigen von “Stibbich” haben keinerlei Einwände gegen den Rekordversuch und unterstützen das Vorhaben.

Hört sich gut an, stimmt aber nicht:

Nur wenn Toyota & Co. zu einem 1000 Kilometer-Rennen auf der Nordschleife antreten, könnte jemand Stefan Bellofs Rekord toppen. Dies wird dort nie passieren, weil die 1927 eröffnete Rennstrecke für die Langstrecken-Weltmeisterschaft und die Formel 1 nicht mehr sicher genug und damit diesbezüglich nicht in Gebrauch ist. Aus diesem Grund unterstützt die Familie Bellof den Versuch von Porsche nicht. Entsprechende Meldungen in der Presse sind falsch. Die Familie Bellof hat dazu kein offizielles Statement abgegeben und wurde vor Bekanntmachung des Laborversuchs von niemandem dazu befragt.

Qualitätsjournalismus!

Timo Bernhard ist jedenfalls bekennender Stefan Bellof Fan - nur damit kein falscher Eindruck entsteht.

Generell stellt sich natürlich die Frage: Was soll Porsche machen mit einem arbeitslosen, aber einsatzbereiten LMP 1 Team?

Natürlich einsetzen, ich sehe das so wie Alexander Kraß:

Seien wir doch froh: Nach dem Ausstieg von Porsche aus der WEC hätten die ganzen Hybridmonster ja auch in irgendwelchen Museen oder verschlossenen Hallen verschwinden können. Nee, hat Porsche aber nicht gemacht, zur Freude aller: Einfach mal kucken, was ohne Reglementbeschränkungen aus dem Gerät so rauszuholen ist und dann ab auf die Strecke damit.

35 Jahre ist eine unglaublich lange Zeit für einen Rekord im Motorsport - und den Marketing Stunt kann man Porsche ruhig gönnen.

Mercedes ist natürlich jetzt gekniffen, die hatten auch die Idee. Wäre also sowieso gefallen der Rekord, nur nicht ganz so heftig.

Hoffentlich war aber diesmal eine Onboardkamera im Auto - nicht so wie in Spa! Im Gegensatz zu Spa hat Porsche diesmal auch jede Menge Journalisten eingeladen, sowohl national als auch international.

Und während ich das so schreibe, fährt Timo Bernhard 5:19,546!

Porsche | 919Tribute | 919Evo | Rekord | Rundenrekord |


Porsche ist mit dem 919 Evo heute wieder auf der Nordschleife - neuer Rekord?

UPDATE:

5:24!

UPDATE 2:

5:19!


Sonntag, 24. Juni 2018

VW unterbietet Loeb´s Pikes Peak Rekord - in einem Elektroauto!

VW und Romain Dumas haben nicht nur den elektrischen Rekord gebrochen, sondern auch Loeb's 8:13,9 pulverisiert: 7:57,148 lautet der neue Rekord!

Wow - Gratulation - über 16 Sekunden schneller als Loeb's Rekord - wenn das keine Zeitenwende ist. Das ist mit einem Nicht-Elektro-Auto wohl überhaupt nicht mehr zu knacken (den 919 Evo mal ausgenommen).

Nordschleife als nächstes?! Die Streckenlänge passt ja perfekt.

Ich hoffe wir bekommen noch eine schöne Onboard nachgeliefert.

Elektrorenner brauchen jetzt auch nicht mehr in einer eigenen Kategorie starten - sie sind das neue Maß der Dinge.

PikesPeak | Dumas | Volkswagen | Elektro |


Donnerstag, 21. Juni 2018

Elektro-VW in Pikes Peak im Quali schneller als Loeb´s Rekordauto 2013.

DAS ist mal eine Ansage: Romain Dumas heute 3:16 auf der verkürzten Quali-Strecke - im Vergleich Sébastien Loeb bei seinem Rekord vor 5 Jahren knapp 3:27.

Scheint sich eine fette Sensation anzubahnen, wenn das wirklich vergleichbare Zeiten sind: nicht nur Gesamtsieg eines Elektro-Autos - der VW ist schon 11 Sekunden schneller als der Rest, sondern auch neuer Rekord - gegen den Über-Peugeot, der seinerzeit aus arbeitslosen LMP 1 Teilen zusammengesteckt wurde.

Hätten sie also doch absichtlich tiefgestapelt.

PikesPeak | Volkswagen | Dumas | Loeb | Elektro |


Dienstag, 24. April 2018

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

Hier der Pressetext dazu.

Dort steht:

Das Ziel: beim „Race to the Clouds“ den bestehenden Rekord von 8:57,118 Minuten für Elektro-Fahrzeuge zu unterbieten.

8:13,9 wäre richtige Rekord - von Sébastien Loeb 2013 aufgestellt.

Finde ich schade, dass sie sich nicht die Zeit vorknöpfen.

Zur Feier des Tages hier das Peugeot Video davon.

Wobei mir diese Peinlichkeit aufgefallen ist, die ich auch nicht unkommentiert lassen kann: auf dem Kanal von Peugeot France bekommt man Mercedes-Werbung eingeblendet.

Aber schön zu sehen, dass Maren Braun nach wie vor im Geschäft ist.

Volkswagen | PikesPeak | Dumas | Loeb |


Dienstag, 10. April 2018

Neel Jani im Porsche 919 in Spa schneller als Lewis Hamilton im F1.

Was macht man eigentlich, wenn man einen LMP 1 übrig hat inklusive arbeitsloser Motorsportabteilung?

Wenn man cool ist, zieht man ein paar zusätzliche Register und geht auf die Jagd von Formel 1 Rundenrekorden.

So gesehen ist Porsche ziemlich cool, denn genau das haben sie vor und Neel Jani hat mit dem Über-Porsche schonmal eine 1:41,770 in die Ardennen gehämmert:

youtu.be/AyWkj3yvfWs

Zum Vergleich: Lewis Hamilton stand mit 1:42,553 letztes Jahr in Spa auf Pole. Da hätte er aber doof geguckt, wenn ein LMP 1 auf einmal vor ihm steht! Die WEC Pole beim Spa 6h 2017 war sogar 12 Sekunden langsamer, so viel Reserven haben sie aus dem Auto freigekitzelt.

Die nennen das Ganze lässig 919 Tribute Tour - da werden wohl einige Rennstrecken beben demnächst.

Auch die Nordschleife? 6,11 minus X?

Das fände ich auch eleganter, wenn Porsche sich den Bellof-Rekord selber abjagt. Denn da sind noch mehr in Stuttgart scharf drauf.

Was ich noch nicht gefunden habe: die Onboard aus Spa. Ich hoffe da kommt noch was. Und bei den 1.200 PS kann man sicher noch ein paar Pferdchen draufrechnen, wir wissen ja, wie in diesem Gewerbe tiefgestapelt wird.

Und wer hätte gedacht, dass Dieselgate doch noch zu etwas nützlich sein kann? Und die Nützlichkeit von unrestriktierten Rennautos steht ja wohl außer Zweifel. Porsche Motorsport gehört halt auch zur Rubrik: endlich normale Leute.

Porsche919 | FIAWEC | Rundenrekord | Jani |


Donnerstag, 25. Januar 2018

Vor 80 Jahren: Caracciola mit 432 km/h auf der Autobahn.

Mir war gar nicht klar, dass der Koenigsegg Rekord mit 445.63 km/h für den fliegenden Kilometer einen Caracciola Rekord abgelöst hat, der am Sonntag 80. Geburtstag feiert:

The established record for a flying kilometer on a public road was set by Mercedes Benz on the 28th January, 1938. Rudolf Caracciola recorded an average speed of 432.7 km/h (268 mph) over the flying kilometre, driving a modified version of the Mercedes W125 racecar along a section of the German autobahn between Frankfurt and Dormstadt.

Da war in Stuttgart bestimmt schon eine schöne PR-Party vorbereitet. Ob Mercedes am 4.Nov. dem Christian von Koenigsegg gratuliert hat?

Natürlich schon sehr krass, was die damals 1938 mit dem abenteuerlichen Material angestellt haben. Da braucht nur mal eine falsche Windböe kommen.

UPDATE:

Erinnerung an Bernd Rosemeyer - von Andrew Frankel / Goodwood.

Caracciola | Koenigsegg | Rekord |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Starkstrom-Zapfsäulen gegen Reichweitenpanik.

Später werden wir uns daran zurück erinnern, wie die ersten “Ultra Fast Charger” installiert wurden. Ob Kleinostheim dann in die Geschichte eingeht?

175 kW sind im Moment Rekord in Europa - die Firma Allego installiert 21 Stationen auf einem Korridor von Holland bis nach Österreich.

Man kann ab Frühjahr sogar zwei 175er zu einer 350 kW Leitung kombinieren und noch schneller das Auto aufladen.

Das einzige Problem: es gibt noch keine Autos, die so einen hohen Stromfluss aufnehmen könnten.

Der Stecker sei CCS - damit kann man Gleich- und Wechselstrom Ladung ermöglichen.

Zum Vergleich: Tesla hat bereits über 1.000 Stationen weltweit im Alleingang realisiert (mit 7.000 Anschlüssen) - die Supercharger arbeiten mit 480V Gleichspannung und bis zu 145 kW (in D bis 135 kW).

Ob die Tankgeschwindigkeit damals bei den Zapfsäulen auch eine Rolle spielte? Die waren am Anfang sogar handbetrieben. Heutzutage wundere ich mich manchmal, wie lahm manche Zapfsäulen fördern - aber die Größenordnung (l/min) hat in der öffentlichen Diskussion keine Bedeutung (sie liegt gewöhnlich bei 35 l/min - hier nachgelesen). So wird es Strom-Tankstellen irgendwann auch gehen - sie sind dann einfach schnell und fertig. Wobei die autonomen Fahrzeuge bald auch in den Startlöchern stehen, d.h. wir reden hier sowieso nur von einer Übergangsphase. Was interessiert es den Passagier, wie lange der Befüllungsvorgang dauerte? Das Auto kommt an und fährt einen von A nach B. Wäre es nicht geladen genug für die Fahrt, würde man direkt von einem anderen Fahrzeug abgeholt werden, das genug Reichweite an Bord hat. Oder - etwas unkomfortabler - man steigt unterwegs einfach um.

Charger | Ladestation | Kleinostheim | 350kW |


Donnerstag, 30. November 2017

Jetzt gibt es schon einen Nordschleife-Rekord für Autos mit Anhänger.

Von Moetefindt Fahrzeugbau - Patrick Simon am Steuer. 12:06 Min. sind dabei rausgekommen - als Video gibt es aber nur eine editierte Kurzfassung. (Via.)

Rekord | PatrickSimon | Moetefind |


Sonntag, 22. Oktober 2017

Warum Ringrekorde mit Vorsicht zu genießen sind.

Car and Driver - aus USA:

So, while we have no proof that manufacturers cheat at the endeavor of setting new Nürburgring records, there is nonetheless no mechanism to verify legitimacy when claiming those records for a production road car in street trim. It’s all a gentleman’s agreement. There’s no scrutineering official from the Nürburgring or ADAC (German auto club) or the FIA in pit lane, inspecting cars with a body jig and testing boost pressures and wastegates. The lap timing itself is not regulated at all.

Für uns eigentlich selbstverständlich - aber weltweit natürlich erklärungsbedürftig.

Als der Ring Hilfe benötigt hätte, konnten sich alle gar nicht schnell genug wegducken - inzwischen scheint die Zeitenjagd wieder gesellschaftsfähig.

Anscheinend werden solche Fahrten auch gerne mal mit Prototypen unternommen - also Fahrzeugen ohne Seriennummer oder Serienmotor:

Walliser said Porsche has asked the management of the Nürburgring “to work on this, to define clear rules for record attempts, and to provide clear definitions on several items like weight class, whether cars must carry a production engine number or VIN, and a minimum production figure to avoid specially built ‘record cars.’ Perhaps even conduct a chassis dyno test to show the car’s power level at the time.”

Da hatte auch Wilhelm Hahne kürzlich eher zufällig eine Auffälligkeit, als eine Nachfrage beim KBA zu einem TT RS ergab:

in dem von Ihnen genannten Artikel (Ausgabe 10/2017 der SportAuto) handelt es sich um einen Rennsport-Testwagen im Supertest– nicht um ein typgenehmigtes Serienfahrzeug für den Straßenverkehr.

Als wäre die Glaubwürdigkeit der Industrie nach Dieselgate nicht erschüttert genug.

Rekord | Rekordrunde |


Donnerstag, 19. Oktober 2017

VW entwickelt Elektrorenner für Pikes Peak.

Auf der Suche nach einer elektrischen Herausforderung für die gelangweilte Sportabteilung ist man also beim berühmten amerikanischen Bergrennen gelandet:

Laut der Pressemitteilung wollen sie sich am elektrischen Rekord messen:

Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom US-Amerikaner Rhys Millen (e0 PP100) aufgestellt.

Das ist zwar richtig, aber es gab schon den Fall, dass ein Elektroauto den Gesamtsieg einfährt (2015) - dafür reichte eine 9:07 Min. Wenn Peugeot mitfährt, dann muss man allerdings mit 8:14 Min. rechnen. Vor allem wenn - wie 2013 - Sébastien Loeb im Cockpit sitzt. Walter Röhrl´s Quattro Auftritt vor 30 Jahren war übrigens nach 10:48 Min. beendet - der Erste unter 11 Min. Damals allerdings noch auf Schotter.

Die Länge der Pikes Peak Strecke ist übrigens 20 km - also in unserer Währung eine Runde Nordschleife. Und natürlich wollen wir den Pikes Peak VW auch auf einer Rekordrunde in der Eifel sehen! Ich wette das steht schon im Lastenheft.

Volkswagen | PikesPeak | Elektro |


Freitag, 06. Oktober 2017

Koenigsegg leiht sich ein Kundenauto und pulverisiert Bugatti´s 0-400-0 Rekord.

Rechnerisch haben sie 36,44 Sekunden gebraucht - rechnerisch deswegen, weil sie während des Runs bis auf 403 km/h hochbeschleunigt haben. Insgesamt hat der 0–403–0 Lauf 37,28 Sekunden gedauert - hier das Video:

youtu.be/R1g07RpTPFE

Was natürlich erheblich schneller ist, als die 42 Sekunden des Bugatti Chiron mit Juan Pablo Montoya am Steuer. War vor knapp einem Monat der Aufhänger für die IAA - wo das Fahrzeug auch ausgestellt wurde.

Bugatti kann froh sein, dass der Koenigseggrekord erst nach der IAA zustande gekommen ist. Ist zwar so jetzt auch peinlich genug von einem Self-Made-Man quasi im Vorbeigehen den Rekord abgejagt zu bekommen, aber während der IAA hätte es noch mehr (Negativ-) Presse gegeben - da warten doch alle nur drauf.

In ihrem Blog beschreiben die Koenigsegger wie das Ganze abgelaufen ist - sehr lesenswert mit interessanten Details. Und in der Kommentarerubrik könnt Ihr auch einen Glückwunsch dalassen.

Koenigsegg | Bugatti |


Freitag, 29. September 2017

Alfa Stelvio SUV mit Nordschleifenzeit.

Alfa Romeo hat ein “Rekord”-Video veröffentlicht - sie sind mit dem Panzer SUV “Stelvio” eine 7:51,7 Min. gefahren. Ich hatte mich ja schon zu dem Dickschiff gemeldet.

Im Video geben sie die Streckenlänge mit 20,832 km an (Screenshot), aber es ist die alte Zuvivariante - also Start hier und Ende hier - die 20,6 km Variante.

Es ist auch kein Serienauto, sondern ein Versuchsträger mit Käfig (Screenshot).

Und von der Referenzzeit sind sie trotzdem noch über 10 Sekunden ertfernt.

UPDATE:

Ist schlimmer als befürchtet: das ganze Video ist Fake.


Mittwoch, 27. September 2017

Video: Porsche 911 GT2 RS mit Lars Kern in 6:47,3 Min.

Das Schönste an einer Rekordfahrt ist immer das Onboardvideo:

youtu.be/Fh8_2zQZ3xM

Hier der Porschetext dazu - tolle Geste den Entwicklungsfahrer Lars Kern vorzustellen, der die Runde fährt. Ist nicht selbstverständlich, weil die Automarken normalerweise immer nur sich selber im Rampenlicht sehen wollen. Ein Schnitt von 184 km/h - das ist schon schwer stramm. Die 700 PS von dem Auto bei vollgetankt unter 1.500 kg aber auch.

Verglichen mit der VLN-Runde wohl so in der Gegend von 8:25 würde ich schätzen.

Allerdings ist der Über-McLaren 6:43,2 gefahren und Peter Dumbreck im elektrischen NIO EP9 war mit 6:45,9 auch schneller.

Dass die Porsche-Speerspitze sich mal bei einem Elektroauto hinten anstellen muss!

Onboard | Rekord | LarsKern | Porsche | 911GT2RS |


Dienstag, 05. September 2017

114 km/h mit einem 50er Roller? Weltrekord!

motorcycle.com:

The passionate mastermind behind the “Bologna to Bonneville” project, Engineer Fabio Fazi, rode the Malossi-powered Benelli to the first two records achieved on Sunday, August 27 in the 50cc category. Fazi, who is an FIM Bureaux Technical Commission member and a proud affiliate of the Moto Club Benelli, reached a top speed of 114.823 km/h (71.347 mph) across 1 kilometer and 71.294 mph (114.737 km/h) across 1 mile, both speeds representing an average of two runs in both directions.

Leider habe ich kein Video dazu gefunden, weil das würde ich mir gerne mal ANHÖREN! :D

Also wenn da was auftaucht, bitte melden.

Benelli | Bonneville | Fazi | Malossi | Rekord |


Montag, 12. Juni 2017

Viper per Crowdfunding zum Nordschleifen-Rundenrekord?

Die Viper ACR soll den Nordschleife-Rekord zurückholen - zumindest wenn es nach den Unterstützern einer Kampagne geht, die bereits 170.000 Dollar dafür gesammelt hat. Dominik Farnbacher ist auf der Viper 2012 eine 7:12 gefahren, aber inzwischen wurde die benötigte Zeit für den Rekord ja schon auf 6:43 runtergeschraubt.

Rundenrekord | Viper | Crowdfunding | Farnbacher |


Samstag, 27. Mai 2017

McLaren P1 LM fährt neuen Rundenrekord: 6:43,22 Min.

Und während alle mit dem 24h-Rennen beschäftigt sind, veröffentlicht Lanzante mal eben einen neuen Rekord für “Straßenfahrzeuge”.

Kenny Bräck ist gefahren und der Rekord gerüchtelte schon so eine Weile vor sich hin. Jetzt haben sie das Video rausgehauen:

youtu.be/U4UD2N0EAdo

Damit wäre der Pokal aktuell wieder im Verbrennerlager, nachdem er vor nur 2 Wochen von den Elektrischen erkämpft wurde.

Wobei man von Autos bei diesen Geräten ja kaum noch reden kann.

Rundenrekord | Onboard | McLarenP1 | Bräck | Lanzante |


Dienstag, 23. Mai 2017

Nelson Piquet Jr., Fahrer für NextEV in der Formula E, meint der NIO EP9 Rekord sei erst der Anfang - da geht noch viel mehr:

Because of everything I’ve seen happening with EVs over the past three years of racing in Formula E, I’m not at all surprised that this happened. For sure, if I’d seen the NIO EP9’s time without my first-hand experience, I would have been a lot more surprised, but with everything I can see and with the technology developing the way it is, it’s obvious that an achievement like this isn’t the boundary. Electric drive technology is going to get better and the cars are going to get faster.

Noch schneller? Das wird man in Weissach aber gar nicht gerne hören.

NextEV | Piquet | NIOEP9 | Rundenrekord |


Samstag, 13. Mai 2017

Peter Dumbreck fährt 6:45,9 Min. Rundenrekord im NIO EP9 Elektro-Supersportler.

Damit unterbieten sie nicht nur den Rekord für Elektroautos, den sie übrigens im Oktober selber mit 7:05,12 Min. aufgestellt haben (Onboardvideo), sondern den inoffiziellen Rekord für Produktionsfahrzeuge generell. Denn den hatte vorher Marco Mapelli für Lamborghini im Huracán in 6:52,01 Min. (Onboardvideo), davor war Marc Lieb 2013 mit dem 918 Spyder eine 6:57 Min. Runde gefahren (Onboardvideo).

Peter Dumbreck auf Twitter:

The NIO EP9 and I broke the production car record around the Nordschleife today. Mega (Watt) effort by all in production of this car!

Von der NIO Rekordfahrt gibt's außer der 7:05’er Runde oben noch kein Video - kommt hoffentlich noch.

Der EP9 fährt jedenfalls alles im 1.Gang - mehr hat er nicht. Das war ja auch schon bei der Toyota Rekordfahrt mit Jochen Krumbach so - das war 2012 und da reichte eine 7:22 Min. für Rekord-Schlagzeilen. Die Geräuschkulisse ist jedenfalls krass - hört sich an, als würde das Geschoss jeden Moment Raum und Zeit durchbrechen!

Halten wir den historischen Moment fest - jetzt ist es passiert: ein Elektroauto stellt zum ersten Mal auch auf der Rennstrecke die versammelte weltweite Sportwagen-Elite in den Schatten. Zumindest für eine Runde und mit einem Auto, das nur ein paarmal gebaut wird und 1,5 Mio. US $ kostet.

Schade, dass Martin Leach das nicht mehr erleben durfte.

UPDATE:

NIO hat jetzt auch das Onboardvideo nachgereicht.

NextEV | NioEP9 | Rundenrekord | Elektro | Dumbreck |


Montag, 24. April 2017

Kein neues Fahrzeugmodell ohne vorherigen Nordschleifen-Rekord. Diesmal: Honda Civic Type R - in 7:43,8 Min. Inklusive Video. Leider erfährt man nicht wer gefahren ist.

Honda Civic Type R? Da war doch mal was?!

Onboard | Civic | Rundenrekord |


Samstag, 22. April 2017

Toto Wolff über seinen Nordschleife-Crash in der aktuellen Auto Motor und Sport (9/2017).

Was war Ihr schlimmster Unfall?

Ich habe mir auf der Rennstrecke alle möglichen Teile gebrochen. Ich bin gleich in meinem ersten Rennen in der Formel Ford in Brünn mit einem anderen kollidiert. Dabei brach ich mir die Hand. Mein Unfall auf der Nordschleife war vom Verletzungsgrad her aber der schlimmste.

Das war der Rekordversuch 2009, oder?

Ich fuhr den Rekord in der Aufwärmrunde und gar nicht in der eigentlichen Rekordrunde. Das Auto hat sich den ganzen Tag komisch angefühlt. Irgendwie giftig. Ich wollte die Runde schon abbrechen. Die Lauffläche löste sich vom Reifen. In der Senke der Fuchsröhre war die Kraft so groß auf dem rechten Hinterrad, dass es platzte. Das passierte bei über 280 Sachen.

Das klingt ziemlich heftig.

Der erste Einschlag war mit 27g. Ich habe eine Verwüstung auf 400 Metern hinterlassen. Gott sei Dank bin ich nicht in den Wald geflogen. Mein Sitz hing nur noch an einer Schraube. Danach hatte ich einen Filmriss. Es gibt eine Aufnahme, die zeigt, wie ich das Auto abdrehe und aussteige. Gefunden haben sie mich mit Helm und HANS-System hinter der Leitplanke. Ich habe mir ein paar Wirbel gebrochen und außerdem eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte zwei Monate nur im Sitzen schlafen. Ich habe mir auch die Geschmacks- und Geruchsnerven abgerissen. Alles was ich aß, schmeckte wie Pappe. Aber es kam wieder zurück.

Ich war damals vor Ort, um den angesprochen Film für ihn zu erstellen.

Das war vor ziemlich genau 8 Jahren - am 15.April 2009.

So sah der Landporsche vor dem Unfall aus:

Und so der heutige Mercedes Formel 1 Chef:

Eigentlich hatte er vor wie Niki Lauda unter 7 Minuten zu fahren. Im Grunde ein Marketing Stunt, denn Lauda´s Rundenzeiten war auf dem wesentlich längeren alten Nürburgring zustande gekommen und nicht nur auf der Nordschleife.

Meine Kameras haben den Unfall leider nicht überlebt - GoPro gab es damals noch nicht.

Man bekommt aber einen Eindruck von dem Einschlag - in der Fuchsröhre möchte man nicht verunfallen. Und auch Toto´s Fahrkünste sind nicht ohne, er hatte den Porsche trotz der zickigen Hinterachse sauber im Griff.

Wolff | Fuchsröhre | Landporsche |


Mittwoch, 07. Dezember 2016

Guy Martin will mit dem Fahrrad einmal um Großbritannien: 7.728 km.

Guy Martin ist wieder auf Rekordjagd: mit dem Fahrrad entlang der Küste einmal rund um Großbritannien. Der alte Rekord von 1984 liegt bei 22 Tagen, er möchte es in 20 schaffen. Das wäre dann 386 km pro Tag.

Jede Ankunft am Heiligen Abend vor 5 morgens bedeutet Weltrekord.

Das in der Jahreszeit zu machen kann auch nur ihm einfallen.

GuyMartin |


Montag, 21. November 2016

Next EV stellt NIO EP9 vor - schnellstes Elektroauto der Welt.

Heute hat Next EV das Auto offiziell vorgestellt, das vorher schon auf der Nordschleife gesichtet wurde.

Am 14.Okt. will man damit 7:05,12 Min. gefahren sein - aber ein Onboardvideo gibt es (noch?) nicht. Trotzdem verbreiten die Medien die Zeit bereitwillig als Tatsache - hinterfragen gehört sich wohl nicht.

Zwischen dem 14.Okt. (Rekordfahrt) und dem 21.Nov. (heute) liegt der 1.Nov. - der Tag an dem Martin Leach verstorben ist. Sehr traurig, dass er das alles jetzt nicht mehr miterleben kann - er ist eigentlich der Erfinder dieses Autos.

Renningenieur Nic Perrin im Video:

When I met with Martin Leach at the beginning of the project, he explained how he wanted that car to be the fastest electric car on earth - and still look like a really beautiful road car.

Die Daten sind beeindruckend, 1 MW Leistung, 313 km/h und 0–200 km/h in 7,1 sec. Das ist 0,1 Sek. schneller als die GSX-R 1000 - also ziemlich schnell. Es gibt 4 x 408 mm Bremsscheiben, aber leider keine Angabe zum Fahrzeuggewicht.

Anfang des Jahres meinte Martin Leach zu mir:

Our Supercar at the end of the year will surprise a few people.

Auf jeden Fall! Aber ich habe da gerade was im Auge.

NextEV | NioEP9 | Leach |


Montag, 24. Oktober 2016

Als ich heute über diese Meldung gestolpert bin, wo ein Tesla Model S P100DL eine 1/4 Meilen Rekord in 10,76 Sekunden aufgestellt hat, da wollte ich mal wissen, wie sich andere Serienautos so schlagen.

Stellt sich raus, dass da die Luft ziemlich dünn wird.

Wikipedia hat eine Liste der unter 11 Sek. Autos und da sind so illustre Gestalten wie McLaren P1, Porsche 918 Spyder und Bugatti Veyron schneller als der Tesla.

Ich bin zwar nicht so der Null auf Hundert Fetischist, aber diese Werte sind schon ziemlich beeindruckend.


Dienstag, 23. August 2016

Guy Martin und Triumph wollen die 600 km/h Mitte September knacken.

Der aktuelle Rekord steht bei 376,8 mph - das sind knapp über 600 km/h.

Die Vorbereitungen laufen und Mitte September soll es soweit sein:

Piloted by TT star Guy Martin the Triumph Infor Rocket Streamliner will return to the famous Bonneville salt flats and attempt to beat the current 376.8mph record speed on an 11 mile-long course. Despite having a good course surface for testing the team felt that the salt wasn’t yet fully capable of supporting a top-speed streamliner run. In consultation with FIM course manager Mike Cook the team are targeting the September dates as the best possible opportunity for the optimal course conditions required for the record attempt.

In den Tests in den letzten Wochen sind sie schon 274,2 mph (= 441 km/h) gefahren, was ja auch nicht gerade schlecht ist für eine Triumph.

GuyMartin | Triumph | WorldSpeedRecord | Bonneville |


Sonntag, 03. Januar 2016

Tom Schwede: Rekordfahrten auf der Nordschleife sind Blödsinn.

1300ccm.de:

Rekord auf der Nordschleife für Straßenfahrzeuge: Ich halte das alles für ziemlichen Blödsinn. Natürlich kann man nicht alle Autos über einen Kamm scheren. Aber niemand erwartet, dass eine Limousine schneller als ein Sportwagen ist. Deshalb ist das teilweise willkürliche Zuschneiden von Fahrzeug- und damit Rekordkategorien in meinen Augen zu viel Waldorf-Pädagogik. Getreu nach dem Motto: Wir sind alle schnell. Nein, sind sie nicht! Denn am Ende ist eine einfache Geschichte. Wirklich der Schnellste ist und bleibt Stefan Bellof – 6:11,13 siehe oben.

Dass die Industrie die Erste ist, die auf den Marketingzug aufspringt - aber die Letzte, wenn es darum geht die Nordschleife zu beschützen, ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Im Gegensatz zu Tom finde ich aber nicht, dass im Moment Zurückhaltung geübt würde mit den Rundenzeiten - im Gegenteil. Ansonsten volle Zustimmung: die Rekordfahrten sind Blödsinn.

Und was noch nicht angesprochen wurde: weil Rundenzeiten dadurch immer gesellschaftsfähiger gemacht werden, wird bei den Tourifahrten immer häufiger auch die Rundenzeit gestoppt. Schließlich sind sie inzwischen sowas wie ein Marketingversprechen. Meine Meinung zu dem Thema: Stoppuhren haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wer meint besonders schnell zu sein kann gerne Rennen fahren - gegen die Uhr und die anderen.

Rekorde | Bellof |


Dienstag, 03. Juni 2014

VIDEO: Neue Isle of Man TT Rekordrunde.

Bruce Anstey ist am Samstag bei der Superbike TT einen neuen Rekord gefahren: 17 Min. 6,682 Sek - das sind 212,9 km/h im Schnitt.

Von den 6 Runden, die am Samstag gefahren wurden, ist nur die letzte eine fliegende Runde, weil alle 2 Runden getankt werden muss und stehend gestartet wird.

Langer Rede kurzer Sinn - schaut es Euch an:

youtu.be/yyJ7cuMkH2M

Tags: IsleOfMan | IOMTT


Samstag, 24. Mai 2014

Übrig Ns vom Samstag.

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 22. April 2014

31 Jahre unfallfreie Rennen auf der Nordschleife enden im unverschuldeten 5-fachen Überschlag.

19 x 24h-Rennen und unzählige VLN Läufe unfallfrei überstanden - und dann kommt ein Aston Martin und kegelt ihn aus der Bahn. Das ist Meyrick Cox - richtig: dem Meyrick Cox - letztes VLN Wochenende passiert:

“The team then set to identifying the Aston in question. With some kind help from the VLN officials and a quick call to Test Centre boss, Wolfgang Schuhbauer; the driver is identified as Stuart Leonard. He’s new to the Ring, and new to GT3 racing. Over a coffee in the Aston lounge, the team meet up with Wolfgang for a quick chat. Leonard had already left the circuit, despite having been counseled to be less aggressive before the race and having only told the team that he had a “minor contact”, which had led to the puncture in his rear left, not even where it happened. He hadn’t the courtesy even to check that MC was alive, since it seems inconceivable that he might not have noticed an Astra cartwheeling off his left flank shortly before he felt the puncture.”

(Aus dem Rennbericht von Carpe Diem Racing - trotz dem unglücklichen Ende ein sehr lesenswerter Bericht - eine echte Wohltat verglichen mit dem heutzutage üblichen PR Geschwafel!)

Der Aston-Fahrer - Stewart Leonard - sprach von einem “kleinen Kontakt” und wusste nichtmal, wo das passiert ist. Dass sich ein Astra in seinem Rückspiegel daraufhin mehrfach überschlagen hat, hat ihn ebensowenig interessiert wie das Befinden des Astra-Fahrers. Im Aston-Martin Pressebericht ist sogar nur lapidar von einem “Reifenschaden” die Rede.

Und in der VLN Chronik nicht weniger lapidar so:

18:35 #32 Leonard / Wilson (Aston Martin Vantage GT3) Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf dem Grand Prix Kurs.

18:36 #366 Ohlinger / Thorsen / Cox (Opel Astra OPC CUP) müssen das Rennen nach einem Unfall beenden.

Ich hatte in letzter Zeit öfter mal die Gelegenheit genutzt, um mit Meyrick zu reden - ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner! - und wir kamen auch auf das Pulverfass erfahrene Cup-Fahrer vs unerfahrene GT3 Gentleman Drivers zu sprechen. Aber dass es dann ausgerechnet ihn erwischt, ist schon ziemlich bitter.

Ich bin auch der Meinung, dass solche aggressiven Fahrweisen von der Rennleitung geahndet werden müssen. Ich fürchte nur, dass der VLN das Rückgrat dazu fehlt, nachdem den GT3 immer der rote Teppich ausgerollt wird.

Schade um den schönen 31 Jahre unfallfrei Rekord - sehr beeindruckende Statistik nach so vielen Starts.

Und womit Aston-Martin Fahrer Stuart Leonard sicher am allerwenigsten gerechnet hat: der Astra, den er in’s Jenseits befördert hat, wurde pilotiert von einem frischgebackenen Aston-Martin Aufsichtsratsmitglied!

Tags: MeyrickCox | AstonMartin | StuartLeonard


Mittwoch, 26. Februar 2014

Übrig Ns vom Mittwoch.

Tags: ÜbrigNs


Samstag, 08. Februar 2014

Neuer Colin´s Crest Rekord mit traumhafter Flugbahn und Landung von Sebastian Ogier bei der Rallye Schweden.

youtu.be/nlqpzqxqlIY

41 Meter - neuer Rekord!

(Via Jalopnik.)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Rallye | ColinsCrest


Dienstag, 28. Januar 2014

Rekord-Convoy zum Nürburgring Protest.

Am Sonntag gab es wieder eine Protestdemo von Wir sind Nürburgring - die Initiative von Christian Menzel, Sabine Schmitz, Ossi Kragl und vielen Helfern im Hintergrund.

Die Polizei spricht offiziell von 450 Autos, die mitgefahren sind, zwischenzeitlich hieß es mal, es seien 700 Autos.

Ich bin auch mitgefahren und es hat richtig Spaß gemacht, soviele Ring-Kämpfer zu treffen! Die Ns waren auch nicht zu übersehen und soviele ZO832 Kennzeichen gibt es sonst nur im Brünnchen - genial.

Nur um mal ein Gefühl zu bekommen, wie lang der Convoy war: ich bin im hinteren Drittel gefahren und Chris (Kohlhaas) ziemlich weit vorne - wie immer halt ;) Als wir Richtung Andernach unterwegs waren, hab ich ihn angerufen, als ich auf der Höhe vom Rasselstein war. Da ist er gerade am Ende der Thomaser Hohl (an der Kaserne) wieder aus Andernach rausgefahren. Und beim Zwischenstopp an der ED Tankstelle Plaidt sind die ersten in Mendig angekommen, als die letzten noch an der Tankstelle waren. Und das war geschlossener Verbund, da hatte die Polizei tatsächlich mal die Straße nach hinten abgesperrt.

Fotos hab ich auch gemacht, könnt Ihr Euch bei STR Facebook anschauen.

Wer nicht dabei war, hier gibt es ein Video von Thomas Bauer, toll gemacht:

youtu.be/crdvQFWt3tQ

Und - wer hätte das gedacht - ein wirklich guter und hintergründiger Bericht vom SWR.

(Den SWR Bericht könnt Ihr Euch auch abspeichern: hier ist der Link.)

Oder um es mit den Worten von Karl Mauer zu sagen:

“Das war doch wirklich eine Super-Nummer heute: Bestens organisiert, freundliche Menschen, disziplinierte Corso-Fahrer und Mega Mucke in Mendig. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagiert haben.”

Malu Dreyer hatte zwar nur die üblichen Textbausteine, als sie gesprochen hat - aber immerhin hat sie sich auf die Bühne getraut, das hätten wir unter Kurt Beck nie erlebt. Das war das erste Mal, daß der (die) Ministerpräsident(in) zum Nürburgring-Thema zu den Leuten gesprochen hat! Peinlich genug, daß das so lange dauern musste. Aber das haben wir Christian & Co zu verdanken, die Aktionen haben uns die Tür aufgestoßen. Am Freitag sind sie zu einem Gespräch bei Frau Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz, drücken wir die Daumen, daß es vernünftig ist.

Und in der Zwischenzeit machen wir weiter Druck, das klappt ja immer besser!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Sonntag, 11. August 2013

Mikebericht vom Oldtimer Grand Prix.

Am Wochenende war ich mal beim Oldtimer Grand Prix, hab ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Vor allem den Freitag wollte ich mir anschauen, der einzige Tag, an dem im Rahmen der Veranstaltung auf der Nordschleife Rennen gefahren wird. Hat sich echt gelohnt.

So ist Marco Werner Runde für Runde mit dem Elfer durch Eschbach gesurft, eine echte Augenweide!

Man hat auch schon auf dem Brünnchen Parkplatz geahnt, daß das kein normales Wochenende ist.

Wer den Schaden hat, ...

Guckt Euch dieses Auto an, das war riiiiesig! Alles irgendwie doppelt so groß wie normal. Der Wagen hört auf den niedlichen Namen "The Beastie" und hier hab ich auch ein Foto in Fahrt gefunden. Hab dann auch gelernt: Baujahr 1918, 150 PS, 3,5 Tonnen und 6 Zylinder mit 14,5 Liter Hubraum!! Damit gewinnste jedes Quartett ;)

Gab auch neue Autos, die Hersteller haben teilweise große Areale gebucht. Das ist der Jaguar C-X75, aus dem Datenblatt hab ich: 1600ccm, 862 PS, 3,8 Liter auf 100km. Soll aber nicht in Serie gehen. Hier noch ein Bild von vorne im Instagram-Feed.

Kaum im Fahrerlager angekommen, wurde ich auch schon von den ersten Computerproblemen begrüsst. Wenn das nur immer so einfach wäre wie beim Wolfgang! :)

Der erste nfizierte ließ auch nicht lange auf sich warten.

BMW Senior Team! Hab ich so auch noch nicht gesehen. Das muß man erstmal entdecken bei so einem atemberaubenden Anblick ;)

Die DRM Teilnehmer rücken an ...

... einer schöner als der andere.

Konnte ich mal die neue kleine EOS 100D ausprobieren, das hier ist 1/60.

Aber irgendwie ...

... bekommt man ...

... den Eindruck, daß bei der DRM ...

... nur ...

... BMW gefahren sind! Was für sagenhafte Fahrzeuge. Vergleicht das mal mit der heutigen BMW Palette, da geht im Moment nicht viel. Außer Gewicht.

Ein Hörprobe habe ich auch mitgebracht. Schaut mal wie ich mich erschrecke, als der Gas gibt! Haha!

Der Parc Fermé war immer gut gefüllt, z.B. mit diesen Formel 1.

Ohne GoPro geht heutzutage garnichts mehr.

Selbst die Kaffeebude authentisch. Aber wie ätzend, daß man selbst dort Ringcard brauchte. Die haben doch tatsächlich dem ganzen Event diese Gängelei aufgezwungen. Hab das an der Imbissbude beobachtet, wie Drückerkolonnen sind die Grünhemden im Einsatz und bearbeiten die wartende Schlange. Da sind nicht wenige dabei die sich die Schallplatte anhören und dann völlig verständnislos und mit knurrendem Magen wieder abdrehen.

Die Ringcard gehört so schnell wie möglich abgeschafft, weiß sowieso nicht was das soll, nachdem es Kai Richter's CST garnicht mehr gibt.

Beim Wandern durch das Fahrerlager muß man immer die Kamera griffbereit halten!

Und dann stelle ich fest, daß ich der einzig korrekt gekleidete für die 90 Jahre Le Mans Ausstellung bin! :)

Und was für eine Ausstellung das ist: hier der Porsche GT1 von Uwe Alzen, Jörg Müller und Bob Wollek.

Was ich nicht verstehe und vielleicht erklärt mir das jemand: "40 Jahre 911" steht vorne drauf, das Auto ist von 1998 und dieses Jahr ist "50 Jahre 911"?

Von der Erklärtafel hab ich, daß '98 Aiello/McNish/Ortelli den 16.Gesamtsieg für Porsche eingefahren haben - das ist Rekord. Die 25 hat lange geführt, doch "kurz vor Schluß endeten die Siegeshoffnungen mit einem Dreher von Jörg Müller." Normalerweise steht das Auto wohl im Porschemuseum.

So aufgereiht habe ich diese Autos auch noch nicht gesehen. Der GT One ist eine Augenweide, dem widme ich mal einen Extra-Eintrag!

Der 2012er Siegerwagen R18 mit dem Spitznamen "Electra". Wusst ich so auch nicht, aber André Lotterer hat das auf Insta kommentiert. 2012 war das mit der Radtour ;)

Die kleine 100D mit dem 18-55 Kitobjektiv ist echt gut, hier im schummrigen Zelt aufgenommen, 1/60 bei Blende 5,0 und ISO 640 im Automatikmodus mit ohne Blitz - so gefällt mir das. Ich glaube der Kamera widme ich auch mal einen Extra-Eintrag. Da passt sogar das 300er drauf! ;)

Das sah mal interessant aus, kennt das jemand? Kleiner Elektroroller für schmale Mark?

Es wurde auch standesgemäß gebastelt, ...

... aber muß man gleich einen DTM BMW durchsägen? :)

Transit!

Noch ein Le Mans Auto - diesmal von Gordon Murray. Was macht eigentlich sein Stadtauto-Projekt?

Das war am Stand von McLaren Düsseldorf und es hat sich eine interessante Gesprächsrunde gebildet. Kennt Ihr alle?

Steht dann da so unschuldig ein Formel 1 mit auf dem Stand und man ist ja gewohnt, daß das Dummies sind.

Aber nicht beim Oldtimer GP! Das ist Alain Prost's Weltmeister-Gewinner von 1989 - original.

So sind die damals gefahren, mit H-Schaltung und 2 Knöpfen am Lenkrad.

Hier auch nochmal abgefilmt.

Den hab ich mit 1/30stel verhaftet! ;)

Im DRM Zelt ...

... jede Menge BMW nach dem Rennen und ...

... man konnte überall den Kopf bzw. die Kamera reinstecken. GoPro soweit das Auge reicht, da müssen wir mal ab und zu bei youtube checken!

6-Zylinder im übersichtlichen Motorraum, ...

... da wo heutzutage eine Airbox sitzt. Hier nur die pure Orchester-Kapelle!

Und die Zündfolge.

Kaum aus dem Auto wird schon Fernsehen geguckt, ich sag's ja: GoPro.

So sieht der Maschinenraum beim M1 aus.

Stilechte Verkaufsstände.

Und ein Gruppe C mit Straßenzulassung?

Schönheiten, die auch im Rennen ordentlich bewegt werden.

Wobei ich mich frage, ob das die Ferrari Originallackierung ist?

Und dann war da noch: Porsche! Riesen-Areal wie immer in der Mercedes-Arena.

Inklusive Traktoren.

Und Walter Röhrl Autogramm geht immer.

Das ist der neue Alfa Romeo 4C, den gibt es bald zu kaufen. Um die 1.000 kg, 240 PS und 61k Euro.

Das Schöne am OGP, daß man sich überall frei bewegen kann.

Und einem immer ...

... solche ...

... tollen Autos vor die Linse fahren!

Am liebsten sind mir aber die Autos, denen man ihr Alter auch ansieht. :)

Und dann war der (Sams)Tag schon wieder zuende - und ich hab' kein einziges Rennen gesehen! Braucht man garnicht unbedingt, das Fahrerlager bietet ein Höhepunkt nach dem anderen. Und eigentlich wollte ich ja nur mal die neue Kamera ausprobieren. Nächstes Jahr guck ich dann vielleicht mal ein Rennen. :)

Tags: OldtimerGrandPrix | MarcoWerner | TheBeastie | CX75 | McLaren | Nothelle | Ringcard | LeMans | LM24


Samstag, 20. Juli 2013

VIDEO: Rekordrunde Uwe Alzen 8:02,418 heute im Qualifying VLN.

Uwe Alzen ist heute im Training auf Pole gefahren mit neuer Rekord-Bestzeit und hier ist von der VLN schon die Onboard dazu:

Tags: OnboardVideo | UweAlzen | Rekordrunde | VLNLangstrecke


Dienstag, 28. Mai 2013

30 Jahre 6:11,13.

Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren - am 28.Mai 1983 - ist Stefan Bellof auf der Nordschleife den sagenhaften Rundenrekord von 6 Minuten 11 Sekunden gefahren.

Wo gibt es sowas, daß ein Rundenrekord 30 Jahre lang hält?

Das Besondere an dem 1000km-Rennen 1983 war, daß es auf dem reinen Nordschleifen-Kurs abgehalten wurde. Die GP-Strecke war zu dem Zeitpunkt gerade im Bau und wurde erst 1984 eröffnet. Die Gruppe C hatte ihren Höhepunkt und Stefan Bellof war der überragende Fahrer. Und so ist der Rekord bis heute ungeschlagen.

Es gibt sogar ein Video davon, Derek Bell hat eine Riesen-Kamera in’s Auto geschnallt bekommen und kommentiert eine komplette Onboard-Runde. Gibt es bei Duke Video zu kaufen und bei youtube geistern einige illegale Kopien davon rum.

Wo wir gerade von Onboard sprechen: um die Zeit etwas in’s Verhältnis zu setzen, die Rekordrunde auf meiner DVD von Uwe Alzen von 2005 im Turbinchen - 8:09,949 für die VLN Streckenvariante - entspricht in etwa einer Nordschleifenzeit von 6:41 Min.. Man kann die Abschnitte ja gut stoppen auf der DVD und das kleine Stück T13 geschätzt dazu addieren. Damit hätte Uwe Alzen 1983 auf Startplatz 5 gestanden!

Doch auch der zweite 956 von Mass/Ickx war nicht langsam: 6:16,85. Das wäre heute genauso Rekord, allerdings mit 199 km/h Durchschnitt und nicht wie die Rekordrunde mit 202,1 km/h als einzige Runde über 200 km/h.

Rekordrunde ist eigentlich auch falsch, weil es im Training und nicht im Rennen gefahren wurde. Im Rennen ist Stefan Bellof auch die schnellste Runde mit 6:25,91 gefahren, dann aber ganz heftig am Großen Sprunghügel Pflanzgarten abgeflogen.

Auszüge aus dem Stefan Bellof Buch:

"Freier Flug: Die Strecke von der Kuppe am oberen Bildrand bis zur Einschlagstelle absolvierte Stefan Bellof als atemberaubende Luftreise."

"Totalschaden: Der Porsche 956 ist reif für den Schrottplatz"

"Autogrammstunde: Kurz nach dem Unfall schreibt Bellof schon wieder Autogramme"

Das Auto ist wohl wieder aufgebaut und soll - festhalten - im Rahmen des OGP dieses Jahr mit Derek Bell am Steuer auf der Nordschleife fahren!

Das läuft unter dem Stichwort Stefan Bellof Tribute von stefan-bellof.de und wird extra zu Ehren der sich heute zum 30.Mal jährenden Rekordrunde durchgeführt - irre!

Eine gute Quelle für das Rennen ist auch Rudi Izdebski, der es damals besucht hat und seine Bilder hier ausstellt. Er hat auch diesen und diesen Bericht dazu.

Stefan Bellof war übrigens auch einmal Teilnehmer beim 24h-Rennen - 1982 - und meinen Blogeintrag Nummer 1983 habe ich ihm hier gewidmet: renn.tv/1983.

Empfehlen kann ich zur Lektüre auch den von Tom Schwede erstellten 3-Teiler zu 30-Jahre Gruppe C: renn.tv/1905.

Und wenn ich mir was wünschen darf: daß die 6:11 niemals nie geknackt wird! :)

Tags: Bellof | Rundenrekord


Samstag, 01. Oktober 2011

Übrig Ns vom Samstag.

Denen scheint keine Krise zu groß - was hat man da vor bei der NAG?

  • In diesem Artikel wird der RLP Finanzminister beschrieben, er hätte sich jetzt freigeschwommen. Also ich finde seine Verantwortung im Aufsichtsrat der Nürburgring GmbH, als er das Erlebnis°Grab authorisierte, ist noch lange nicht aufgeklärt. Denn aus den ursprünglichen 135 Millionen wurden inzwischen 330 Millionen (und das ist die offizielle Zahl). Und selbst zum Zeitpunkt der Eröffnung war von einer Finanzierung weit und breit nichts zu sehen.

  • Den Steuerzahlern der VG Adenau rinnt das Hallenbad durch die Finger. Die neueste Idee sind jetzt Spenden, um - festhalten -

die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass die Bevölkerung hinter ihrem Schwimmbad steht.

Wäre ich Einwohner der VG Adenau, würde ich erstmal die Entscheidungsträger davon überzeugen, den Schaden wiedergutzumachen, den sie mit den versenkten Millionen in’s beton°grab angerichtet haben. Und zwar vorzugsweise mit ihrem eigenen Privatvermögen.

Hier eine kleine Erinnerung.

Laut RZ-Artikel ist: Die aktuelle Spendensumme auf der Internetseite www.mein-badenova.de einsehbar. Ich weiß ja nicht, ob das jemand gemacht hat, dort steht:

Aktueller Spendenstand: 70 Euro.

  • So langsam gehen dem NAG-Sprech die positiv klingenden Wörter aus, um die Katastrophe nicht beim Namen nennen zu müssen. Man spricht von einer optimierten Vermarktungsposition, die jetzt gesucht werden muß.

Ich plädiere für ein°stampfen.


Dienstag, 30. August 2011

Jochen Krumbach mit neuem Nordschleife eRekord: 7:47,794 Minuten.

Die etwas andere Nordschleifenrunde: sauschnell, leise und im 1.Gang:

Jochen ist den Rekord gestern gefahren und meint es seien Straßenreifen gewesen, aber leider (!) keine Bridgestone ;) (Jochen's Brötchengeber). Mir gefallen die Möglichkeiten, die der Strom für den Sport bietet: Kein Öl, kein Benzin, keine Hitze, keine dB, kein Getriebe - dafür aber jede Menge Drehmoment. Irgendwie rein technisch super Voraussetzungen für jede Menge Fun. Bin gespannt auf die ersten purpose-designed Fahrzeuge, so mit Wirbelstrombremse, Rückgewinnung und auf das Antriebskonzept designed, statt umgebauter “normaler” Autos.


Freitag, 15. Juli 2011

Mike plus Google plus X.

Mike plus Google plus X

Tummel mich seit 2 Tagen im neuen Google+ Service, der schon zum Twitter und Facebook Killer hochgelobt wurde. Das ist auch die komische “+1”, die neuerdings bei den Google-Ergebnissen steht , vergleichbar mit dem Facebook Like.

Es fühlt sich ganz gut an und funktioniert ähnlich wie Facebook. Der Unterschied ist, daß man beliebig viele Kontakte zufügen kann, aber man muß nicht wie bei Facebook miteinander “befreundet” sein, sondern das Konzept ist das von Twitter, man kann zurückfolgen, muß aber nicht.

Das hilft besonders den Celebrities, denn bei Facebook gibt es das Fünftausendleutelimit. Und “Fan” Pages sind nicht jedes Rennfahrers Sache, kann ich auch verstehen.

Google+ ist zwar erst am Anfang, aber hat schon 10 Mio. User weltweit. Das hat Larry Page gestern gebloggt (das ist der CEO von Google). Er selber hat übrigens knapp 100.000 Follower. Wo wir schon bei Zahlen sind: Quartalsergebnisse gab’s auch und Q2 steht bei Google mit Einnahmen von 9 Milliarden Dollar in den Büchern.

Mal zum Vergleich, Mark Zuckerberg hat knapp 5 Mio. Follower auf Facebook und insgesamt über 600 Mio. User.

Was mir an Google+ aktuell gefällt, es ist noch so schön jungfräulich. Gibt man “Nürburgring” in der Suche ein, gibt es 9 (in Worten: neun!) Ergebnisse :) Da muß man kein Prophet sein um vorherzusehen, daß sich bald ändern wird.

Es drängen sich einem auch noch keine gemaNAGeten Seiten auf, welch Wohltat.

Mit Firmenpages gibt man sich bei Google noch bedeckt, ein paar Firmen sind im Pilotprojekt integriert. Zum Beispiel Ford. :)

Ich schlag vor, Ihr guckt Euch das selber mal an. Wird man bei der Größe von Google sowieso nicht drumrumkommen. Die Restriktionen scheinen sich ziemlich gelockert zu haben, wer noch eine Einladung braucht, kann sich gerne bei mir melden (mike ät renn punkt tv).


Sonntag, 03. Juli 2011

Übrig Ns vom Sonntag.

.. finanzpolitisches Geschick, betriebswirtschaftliche Kenntnisse und ein Gespür für das Machbare ..”

Mal kurz zurückblenden, Jürgen Pföhler hat das Erlebnisgrab persönlich mit ausgehoben und als Dauer-Aufsichtsrat der Nürburgring GmbH die Verantwortung für das De°Saster.

“Das Life&Style Hotel Kameha Grand Bonn bietet drei Motorsport Packages an, die den Aufenthalt im Hotel des Jahres 2011 mit einem Ausflug zum Nürburgring verbinden. Beim Grand Racing Package wird der Gast zum Rennfahrer: Ausgestattet mit Helm, Rennanzug und feuerfesten Handschuhen kämpft er (oder sie) als Beifahrer nach der Einfahrt durch Fahrerlager und Boxengasse an der Seite eines Rennfahrers um eine gute Platzierung beim Qualifying. Zwei Übernachtungen im Deluxe Doppelzimmer, ausgewogenes Frühstücksbüffet, ein Welcome Drink in der Puregold Bar und ein Drei-Gänge-Menü in der Brasserie Next Level bilden den Rahmen für dieses spannende Beifahrer Erlebnis.

“Mehr Bürgerbeteiligung bedeutet die politische Kultur weiterzuentwickeln und die repräsentative Demokratie zu stärken“


Donnerstag, 05. Mai 2011

VLN Zuschauerrekord, ehrlich.

Das gefällt mir: die VLN klinkt sich mal aus aus der Zuschauer-Schätzungs-Inflation (vor xx - tausend Zuschauern …), die von Luki Scheuer - Gott hab ihn selig - seinerzeit gestartet wurde. Diese Kristallkugelzahlen sind nicht ganz unschuldig am Ring°Grab, das mit völlig überzogenen Zahlen von 2,5 Millionen Besuche(r?)n pro Jahr auf diesem Sand gebaut wurde.

Belastbar ist jedoch die Zahl der verkauften Eintrittskarten und da hat die VLN einen neuen Rekord bekanntgegeben: 5.000 Leute sind es am vergangenen Wochenende gewesen, die neben den kostenlosen Zuschauerplätzen an der Nordschleife auch mal ins Fahrerlager oder auf die Tribüne wollten.

Früher wurde nur eine Schätzzahl veröffentlicht, für 2007 zum Beispiel wird ein Durchschnitt von 29.200 Zuschauern pro Rennen angegeben.

Da zoll ich der Geschäftsführung der VLN Respekt, denn es ist in der Außenkommunikation natürlich schwer sich von hohen Schätzzahlen auf niedrigere und nur eine Teilmenge betreffende Ticketzahlen nach unten zu bewegen. Aber wenn dieser Schnitt “zahlende Zuschauer” einmal gemacht ist, dann läßt sich gut darauf aufbauen. Ein kleiner willkommener Schritt in Richtung Transparenz!


Freitag, 29. April 2011

Übrig Ns vom VLN-Freitag.
  • Bei Racingblog kann man sich für den VLN Lauf morgen warmlesen.

  • Noch 56 Tage bis zum 24h-Rennen (s. Countdown) und die erste Pressemitteilung spricht mal ganz dezent vom größten Rennen der Welt. Kann man so stehen lassen.

  • Es gibt einen neuen Elektroauto-Nordschleifen-Rekord: 9:01,338. Ist von diesem futuristischen Peugeot gefahren worden.

  • Noch im Fahrerlager aufgeschnappt: beim nächsten Lauf soll der Getrag Z4 in alter Stammbesetzung an den Start gehen.

  • Auch Dirk Müller twittert. Find ich gut!!

  • Die Wikipedia hat schon einen Eintrag über “Kabinett Beck V”:

Das Kabinett Beck V wird die künftige Landesregierung von Rheinland-Pfalz bilden. Es ist das 22. Kabinett von Rheinland-Pfalz.

Die sind sich aber sicher. Was, wenn die Verhandlungen scheitern?

  • Auch die Kölnische Rundschau hat jetzt einen VLN Reporter und aktuelle Artikel.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ari Vatanen, Stig Blomqvist und Björn Waldegård in freier Wildbahn im Schnee gegeneinander - wo gibt's denn sowas? Am kommenden Wochenende bei den Buckeln von Spa in Belgien. Ingesamt 334 Autos (!!) sind genannt, für die besten Zuschauerplätze am besten den Schottertoni fragen. Wen sonst.

UPDATE:

Ralf Kieven korrigiert mich, daß Boucles in Wirklichkeit "Schleife" heißt. Und war selber vor Ort und hat tolle Bilder mitgebracht!
Montag, 05. Oktober 2009

Wer die Achterbahn Sendung im Fernsehen verpaßt hat, kann sie sich bei Kabel 1 hier noch einmal anschauen. Nicht nur die Ring-Achterbahn wird gezeigt, sondern auch andere Rekord-Achterbahnen. Die Aufnahmen sind zwischen Rock am Ring und Formel 1 gemacht worden. Fazit: die anderen Bahnen sind super, die am Ring ist auf dem besten Wege zum Alptraum zu werden.
Der Projektleiter Bernd Hollwedel trägt auf seinem Helm den Schriftzug von Design Vision, das kennen wir von hier. Auch er war im "Space Center Bremen" aktiv.


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