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Dienstag, 12. Juni 2018

Daimler ist jetzt auch amtlicher Abgas-Nachbehandlungs-Abschalter.

Die große Show, die der neue Verkehrsminister Scheuer abzieht, um den großen Max zu markieren, zieht jetzt einen KBA Rückruf von 238.000 Autos nach sich. In Europa insgesamt sind 774.000 Autos betroffen (Vito, C-Klasse und GLC).

Ist das der komplette Umfang oder nur die Spitze des Eisbergs?

Mike Frison / renn.tv

Natürlich müssen dabei alle ihr Gesicht wahren und in der großmännischen Videonachricht spricht Scheuer verniedlichend von Applikationen in der Motorsteuerung. Und es sei das Ergebnis von stundenlangen Verhandlungen. Verhandlungen? Ja - anscheinend kann man mit dem Verkehrsministerium feilschen wie auf dem türkischen Basar.

Technische Details gibt es keine - warum auch. Das würde die Bevölkerung doch nur unnötig beunruhigen.

Aber anscheinend kann man die Diesel-Benz nur 20 bzw. 30 Minuten schadstoffarm fahren, danach schaltet sich die Nachbehandlung ab. Länger dauert ein Prüfstandslauf ja auch nicht.

Mike Frison / renn.tv

Das alles lässt sich wunderbar fixen mit Software Updates - daran hat sich der deutsche Michel in den letzten Jahren so schön gewöhnt, weil es ihm immer wieder eingetrichtert wurde. Dass das in Wirklichkeit natürlich sehr fraglich ist und technisch noch überhaupt nicht verifiziert, scheint im Moment niemanden zu interessieren.

Und rechtliche Konsequenzen gibt es natürlich auch keine - da lassen wir mal schön die Kirche im Dorf. Falls nötig kann man ja immer noch in 2 bis 3 Jahren eine Hausdurchsuchung machen - Placebo für's Volk.

Der unterirdischste Kommentar stammt aus Spiegel Online - voll verkrampfter Versuch den wichtigen Anzeigenkunden irgendwie in ein positives Licht zu rücken:

Im Wettbewerb von Nationalstaaten finden die Grundprinzipien unserer gesetzlichen Regelwerke allerdings nur eingeschränkt Anwendung. Hier gilt das Eigeninteresse als oberste Triebfeder des Handelns. Und nicht erst seit Donald Trump das Recht des Stärkeren. Das kann man beklagen, doch an der Tatsache führt kein Weg vorbei. Wäre es also nicht sinnvoll, die Sanktionen für unsere Autokonzerne so zu gestalten, dass sie auf internationaler Bühne weiterhin mit ganzer Kraft auftreten können? Denn unsere Industrie ist es, die Deutschland - und Europa - derzeit Gewicht in der Welt verleiht.

WTF?

Dieselgate | Zetsche | Daimler | Mercedes | Scheuer |


Montag, 11. Juni 2018

Daimler´s Verhandlungsstrategie beim Verkehrsministerium.

Autoverkäufer haben nach wie vor den Ruf der durchtriebenen Pferdehändler und Daimler Chef Dieter Zetsche ist ein Paradebeispiel:

Man wolle die Rückrufe beim Vito und den anderen gemeldeten Modellen nur akzeptieren, so soll Daimler vorgeschlagen haben, wenn im Gegenzug das KBA das Unternehmen nicht weiter mit Prüfungen behelligt. Daimler will also offenbar eine Art Amnestie.

Geile Idee! Das mache ich in Zukunft auch so:

Ja - ich gebe zu zu schnell gefahren zu sein. Aber dafür mich in Zukunft gefälligst nicht mehr mit Radaranlagen behelligen!

Dieselgate | Zetsche | Daimler | Mercedes | Scheuer |


VDA: Diesel Hardware-Umrüstung? Schlecht für´s Klima.

Neue Sprachregelung des VDA, um die Hardwareumrüstung bei Diesel Fahrzeugen abzuwenden:

Hardware-Nachrüstungen schmutziger Diesel lehnt der Automobilverband VDA trotz erster Fahrverbote ab. Sie dauerten "viel zu lange und führen zu Mehrverbrauch und höheren CO2-Emissionen", sagte Mattes. "Das hilft dem Klima nicht."

Klima und CO2 haben doch bisher auch immer gut beim Argumentieren geholfen - warum also nicht noch einmal aufwärmen.

Dieselgate | Mattes |


Montag, 30. April 2018

Auftragsgutachten mit positivem Ergebnis zur Dieselnachrüstung unter Verschluss gehalten.

Die Regierung hat ein Gutachten zurückgehalten, das eine Nachrüstung mit SCR-Kat befürwortet (Link zum Gutachten am Ende des Artikels.)

Kein guter Start für den neuen Verkehrsminister Andreas Scheuer.

Die Arbeit wurde von Prof. Georg Wachtmeister erstellt - er bzw. sein Institut sind schon länger am Thema dran.

Dieselgate | Wachtmeister | Nachrüstung | Scheuer |


Sonntag, 24. April 2016

Uschi Schmitz erzählt von früher.

Da ist für jeden was dabei.

Schorsch Meier mit einer tollen BMW schlief auch bei uns im Stroh. Mein Vater setzte sich nachts auf die Maschine und rollte los, bergab geradeaus und landete in einem Teich, den es damals noch in Nürburg gab. Es ging gut, die Maschine war noch fahrbereit und Schorsch Meier gewann sogar das Rennen.

Ja, Luki Scheuer ist leider viel zu früh gegangen.

Wenn Uschi Schmitz alte Geschichten auspackt, dann vergeht die Zeit wie im Flug!

Klaus Ridder bemüht sich sehr, um die alten Erinnerungen zu konservieren, aber er engagiert sich auch bei den regierungstreuen Freunde-des-Nürburgring - klassischer Doppelagent.

Uschi | Ridder | Tiergarten | FreundeDesNürburgrings |


Donnerstag, 05. Mai 2011

VLN Zuschauerrekord, ehrlich.

Das gefällt mir: die VLN klinkt sich mal aus aus der Zuschauer-Schätzungs-Inflation (vor xx - tausend Zuschauern …), die von Luki Scheuer - Gott hab ihn selig - seinerzeit gestartet wurde. Diese Kristallkugelzahlen sind nicht ganz unschuldig am Ring°Grab, das mit völlig überzogenen Zahlen von 2,5 Millionen Besuche(r?)n pro Jahr auf diesem Sand gebaut wurde.

Belastbar ist jedoch die Zahl der verkauften Eintrittskarten und da hat die VLN einen neuen Rekord bekanntgegeben: 5.000 Leute sind es am vergangenen Wochenende gewesen, die neben den kostenlosen Zuschauerplätzen an der Nordschleife auch mal ins Fahrerlager oder auf die Tribüne wollten.

Früher wurde nur eine Schätzzahl veröffentlicht, für 2007 zum Beispiel wird ein Durchschnitt von 29.200 Zuschauern pro Rennen angegeben.

Da zoll ich der Geschäftsführung der VLN Respekt, denn es ist in der Außenkommunikation natürlich schwer sich von hohen Schätzzahlen auf niedrigere und nur eine Teilmenge betreffende Ticketzahlen nach unten zu bewegen. Aber wenn dieser Schnitt “zahlende Zuschauer” einmal gemacht ist, dann läßt sich gut darauf aufbauen. Ein kleiner willkommener Schritt in Richtung Transparenz!


Dienstag, 06. Juli 2010

Der Luki Scheuer Gedächtnispokal.Es gibt einen Luki Scheuer Gedächtnispokal.


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