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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Minichamps hat ein ganz besonderes Auto rausgebracht: den Schumacher Benetton, mit dem Sohn Mick letztes Jahr in Spa demogefahren ist.

(Hintergrund hier.)

Mick Schumacher ist übrigens frischgebackener F3 Europameister.


Mittwoch, 06. Juni 2018

Am 16. Juni wird die Motorworld in Köln / Butzweiler Hof eröffnet.

Kann man sich schon mal vormerken:

Ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugängig, wird der „Butz“ zu einem lebendigen Treffpunkt für Automobilliebhaber. Das geschichtsträchtige Ensemble auf einer Fläche von rund 50.000 qm wird derzeit aufwendig saniert und um stilvolle Neubauten erweitert. Und als besonderes Highlight für alle Formel-1-Fans beheimatet die MOTORWORLD Köln | Rheinland eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Motorsports: die offizielle Sammlung an Original-Memorabilia von Formel-1-Legende Michael Schumacher.

Schön mit der Schumacher-Auststellung, dass das funktioniert hat.

Wird man mich sicher auch ab und zu antreffen - ist ja schließlich Heimspiel!

Motorwelt | Butzweiler | ButzweilerHof |


Sonntag, 04. Februar 2018

Die Kartbahn Kerpen - der Erftlandring in Manheim - ist an RWE verkauft.

Der Widerstand gegen RWE hielt sich in Grenzen - bzw. war überhaupt nicht vorhanden.

Das muss man sich mal überlegen: für Braunkohle!

Der Kart-Club Kerpen bittet nun alle Motorsport-Fans, Bürgermeister und Stadträte um tatkräftige Unterstützung bei der Suche nach einem Grundstück zur Errichtung einer neuen Kartbahn.

Am besten natürlich in Kerpen, aber die sind ja lieber Kolpingstadt.

Kerpen | Kartbahn | Schumacher | Erftlandring |


Mittwoch, 17. Januar 2018

RWE und Schumacher.

Ist mir gestern beim Kartfahren aufgefallen: am Schumacher-Center in Kerpen Sindorf hängt eine Riesen-RWE Leuchttafel als Werbung.

Hier ein Bild aus Google - für mich war es schon zu dunkel für Handyfotos.

Normalerweise nimmt man sowas ja gar nicht wahr, aber in diesem Zusammenhang hier bekommt das Geschmäckle.

Schumacher | Kartbahn | Kerpen | Sindorf |


Dienstag, 09. Januar 2018

Kerpen Kartbahn will ihre Anteile an RWE verkaufen? Verstehe ich nicht.

Aus dem Artikel im Express Köln werde ich nicht ganz schlau: anscheinend will der Club seinen 1/3 Anteil an RWE verkaufen, was man den Mitgliedern am 1.Februar zur Entscheidung vorlegen will. Weil es keinen Ausweichstandort gibt.

Also wenn ich Mitglied in dem Club wäre, würde ich darauf bestehen, dass entweder die historische Bahn erhalten bleibt, oder dem Club eine neue Bahn gebaut wird. Und sollte das nicht klappen, dann kann RWE ja mal probieren die Bahn wegzubaggern. Bis 2020 ist noch genug Zeit und sollte sich bis dahin keine Lösung finden, kann man immer noch die Gerichte bemühen.

Was ich mich frage: Wieso ist Ralf Schumacher bzw. der Club auf einmal so friedlich? Und was ist mit dem 2/3 Anteil von Michael Schumacher? Wo bleibt der Protest? Die Kampagne? Der Aufruf zur Spendensammlung für die Gerichtsprozesse? Die negative Feststellungsklage?

Da hat Ralf Schumacher schon einen Kumpel beim Express - der macht eine dicke Schlagzeile - wofür? Für Schulterzucken?

Außerdem wäre es für die Schumachers ein Kinderspiel einen weltweiten Protest anzufachen. So, wie ihn RWE noch nie erlebt habt - Shitstorm Deluxe. Der Albtraum für jeden Großkonzern. Und was passiert? Nichts.

Elektrokarts stehen in den Startlöchern, lässt sich da nichts machen? Elektro … RWE … da muss doch was gehen?!

Das hätte ich nicht gedacht, dass der Club so schnell, kampflos und unterwürfig den Baggern klein beigibt. Wie argumentieren die Verantwortlichen gegenüber dem Nachwuchs? Kann man halt nichts machen? Tolle Vorbilder.

Doch, kann man nämlich. Wenn man will.

Hat man alles versucht? Nein, hat man nicht.

Schätzungen für das 20-ha-Grundstück mit der 1107 Meter langen Rennstrecke, dem Firmengebäude von Karthändler Noack und der Gaststätte belaufen sich auf acht bis zwölf Millionen Euro.

Was passiert denn mit dem Geld? Ein Drittel sind immerhin 2,5 bis 4 Millionen Euro. Nicht gerade wenig, soll das unter dem Mitgliedern aufgeteilt werden? Weht daher der Wind?

Immerhin kann sich Ralf Schumacher’s Sohn David damit trösten, dass er aktuell in die Formel 4 aufsteigt. Die zeitlichen Zusammenhänge sind natürlich reiner Zufall.

UPDATE:

Ist sogar heute - Mittwoch - im Express auf der Titelseite, gerade beim Bäcker gesehen:

Kerpen Kartbahn will ihre Anteile an RWE verkaufen? Verstehe ich nicht.

Erftlandring | Garzweiler | Kartbahn | Kerpen | Schumacher | Noack |


Sonntag, 31. Dezember 2017

Die Rennfahrer-Kollegen haben Michael Schumacher nicht vergessen.

KeepFightingMichael


Sonntag, 19. November 2017

Schumacher-Ferrari bei Contemporary Art Evening Auction von Sotheby´s.

Sotheby's hat in New York eine Versteigerung für zeitgenössische Kunst durchgeführt - und zum ersten Mal einen Ferrari als Kunstobjekt versteigert.

Da bin ich wohl nicht der Einzige, der meint, dass Ferraris Kunstwerke sind.

Die Auktion hat Sotheby's Recht gegeben: Item Nummer 55 wurde für 7.504.000 USD verkauft - Schumacher's 2001er Monaco Race-Winning F1.

Die Calalogue Note trieft nur so von Superlativen - natürlich über Michael's bedauernswerte jetzige Situation kein Wort - stattdessen nur:

"(..) Michael Schumacher himself – a man of such physical and mental discipline, that his professional achievements may never be bested, including 7 world championships and 91 victories in 306 F1 starts. He is not only the winningest racing driver of all time but also the most successful, well compensated and wealthiest athlete of any sport."

Insgesamt hatte Sotheby's 72 Kunstwerke verkauft und 310 Mio. USD erzielt. Das Teuerste war THREE STUDIES OF GEORGE DYER von Francis Bacon (38 Mio. USD), gefolgt von Andy Warhol's MAO (32 Mio. USD).

Insgesamt wurde der Ferrari bei Sotheby's 10. - um mal im Competition Modus zu bleiben.

Ferrari | Schumacher | KeepFightingMichael | Kunst | Sothebys |


Montag, 04. September 2017

Ferrari F1 hat seinen Marlboro Deal (Philip Morris) verlängert.

Die Pressemitteilung dazu ist kurz und knackig.

Ferrari_F1_Marlboro_Partnership

Hätte man damals auch nicht gedacht, dass die Firmen trotz Werbeverbot solange bei der Stange (pun intended) bleiben.

Das Bild habe ich 2005 am Ring gemacht - Michael Schumacher wurde Fünfter. Keep fighting Michael!

Formel1 | Marlboro | Tabakwerbung |


Sonntag, 13. August 2017

Mick Schumacher im Weltmeister Formel 1 von Michael Schumacher.

In Spa und sollte eigentlich geheim bleiben, ist dann aber doch geleakt. Es ist das Weltmeister-Auto von 1994, stammt aus der privaten Schumacher Sammlung und wurde reaktiviert, damit Mick eine Demorunde vor dem Spa GP in 2 Wochen fährt.

Denn vor genau 25 Jahren fuhr Michael Schumacher in Spa zu seinem ersten GP Sieg und man kann nur hoffen, dass der Papa diese Aktion irgendwie mitbekommt. Auch wenn es nicht so sein kann, wie bei seinem ehemaligen Teamkollegen Rubens Barrichello - aber irgendwie sollte er es mitbekommen - das wäre schön.


Montag, 07. August 2017

Michael Schumacher Ausstellung für 2018 in Köln geplant.

keepfighting.ms:

The Michael Schumacher Private Collection exhibition will be opened in spring 2018, with admission free of charge, at the Motorworld Köln-Rheinland, as a tribute to the fans who have accompanied Michael during his extraordinary career. (..) The exhibition will be a pilgrimage for all car lovers who enjoy original racing cars from a period of over 25 years

Sehr schön, hoffentlich klappt das - Butzweiler Hof ist eine gute Adresse.

Kerpen will ja seltsamerweise mit diesem Erbe nichts zu tun haben.

Schumacher | ButzweilerHof | Kerpen | KeepFighting |


Freitag, 04. August 2017

Ralf Schumacher hat sich in Eschweiler ein City-Center an´s Bein gebunden.


Mittwoch, 12. Juli 2017

Viele Fragen, viele Antworten: der Floersch-Formel-4-Vorfall kommentiert von ADAC und DMSB.

Das hat man selten erlebt, dass ein Formel 4 Rennen international soviel Aufmerksamkeit bekommt - zumal Mick Schumacher gar nicht mehr in der Serie mitfährt. Sophia Flörsch wurde von einem Sicherheitsfahrzeug fast von der Strecke gerammt, sie hat es per Onboardvideo über Social Media geteilt und international Fürsprache bekommen. Auch ich war geschockt, habe es aufgegriffen und bissig kommentiert. Allerdings sind für mich viele Fragen offen geblieben und ich habe - was bei mir eher selten vorkommt - einen Schwung Fragen formuliert und ADAC bzw. DMSB um Antwort gebeten.

Heute kamen zwei ausführliche Emails mit den aufgeteilten Antworten von ADAC (Oliver Runschke) und DMSB (Michael Kramp), die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

1.) Welcher Vorfall hat die roten Flaggen erfordert?

ADAC: Ein Dreher von Tom Beckhäuser im zweiten freien Training in das Kiesbett in Kurve 10. Auf dem im Internet kursierenden Clip ist das im Kiesbett entgegen der Fahrtrichtung stehende Fahrzeug von Beckhäuser auf der Höhe des Bergungsfahrzeuges zu sehen.

2.) Wie waren die genauen zeitlichen Abstände dieses Vorfalls, das rote Flaggensignal und das Beinahe-Zusammentreffen von Bergungswagen und Sophia Floersch?

ADAC: Die Session wurde um 13.42 Uhr mit der roten Flagge unterbrochen. Zu dem Zeitpunkt als Sophia Flörsch Kurve 10 passierte, wurde seit rund 30 Sekunden rot gezeigt. Auf dem Video-Clip ist zu erkennen, dass Sophia Flörsch zwei Posten mit roten Flaggen passiert sowie eine Signalbrücke mit roten Lampen. Das Onboardvideo der Incident-Cam zeigt, dass Sophia Flörsch bei der Anfahrt zur Schikane Vollgas gibt, die Schikane mit Tempo 151 km/h durchfährt und im Scheitelpunkt Kurve in der Anfahrt auf die Gegengerade wieder beschleunigt.

3.) Welche offizielle Kommunikation kann man zu diesem Vorfall finden und wann wurde diese veröffentlicht? (Die Homepage schweigt sich jedenfalls aus: https://www.adac-motorsport.de/adac-formel–4/de/news-all/)

ADAC: Sämtliche Entscheidungen der Sportkommissare bei der ADAC Formel 4 werden im Media Center vor Ort ausgelegt. Gesammelt werden die Entscheidungen am Montag nach der Veranstaltung online veröffentlicht. Zu finden sind die Entscheidungen im frei zugänglichen ADA-Motorsport-Presseportal unter der Rubrik Ergebnisse. Entscheidungen, die direkte Auswirkungen auf den sportlichen Ablauf der Veranstaltung haben, werden entsprechend in Newstexten und Pressemeldungen erwähnt.

4.) Wie ist die Verantwortung bezüglich der Strafe aufgeteilt - welche Rollen spielen Veranstalter, ADAC und DMSB? Welche Person(en) verantworten die Strafe gegenüber Sophia Floersch?

DMSB: Der DMSB stellt bei der Formel 4 die Mitarbeiter der Race Control (Renndirektor etc.), die Technischen und die Sportkommissare. Die Besatzungen der S-Wagen sind Mitglieder der DMSB-Staffel. Die Strafen wurden von einem Dreiergremium der Sportkommissare verhängt. Vorsitzender ist Achim Loth, der seit mehreren Jahren permanent bei allen Formel–4-Veranstaltungen als Sportkommissar tätig ist.

5.) Gibt es bei der F4 Serie so etwas wie Race Stewards bei der Formel 1, die sich aus Fahrerkreisen rekrutieren, über solche Vorfälle beraten und zu einem Ergebnis kommen?

DMSB: Nein, Race Consultants gibt es in Deutschland derzeit nur in der DTM.

6.) Wie ist die weitere Vorgehensweise zu diesem Vorfall?

DMSB: Wie vom Reglement vorgesehen, ist der Fall von den Sportkommissaren vor Ort bestraft und darüber hinaus an das Sportgericht des DMSB weitergeleitet worden. Die Unterlagen sind inzwischen in der DMSB-Geschäftsstelle eingegangen und das Verfahren wird in Kürze eröffnet. Da verschiedene Fristen bei der Ladung der Beteiligten zu beachten sind, dauert es erfahrungsgemäß einige Wochen bis zur Verhandlung.

7.) Wird es von der F4 Organisation eine in Englisch verfasste Kommunikation geben, um die Bedenken der internationalen Motorsport-Community zu adressieren?

(Mike: hier gab es eine Rückfrage - also noch offen)

8.) Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um eine ähnlich brenzlige Situation in Zukunft zu verhindern? Nur auf diese F4 Serie bezogen oder serienübergreifend?

DMSB: Das Thema der roten Flaggen wird sicher in der Fahrerbesprechung der Formel 4 bei der nächsten Veranstaltung vom Renndirektor erneut zur Sprache gebracht. In Art. 10.3 b des Rundstreckenreglements heißt es u. a.
„Wenn das Zeichen zur Unterbrechung (rote Flagge) gegeben wird:
1) Während eines Trainings / einer Qualifikation / eines Warm-up: Alle Fahrzeuge müssen sofort ihre Geschwindigkeit verringern und langsam zu den Boxen zurückfahren;
3) Überholen ist verboten und die Fahrer sollten beachten, dass sich Renn- und Servicefahrzeuge auf der Strecke befinden können, dass die Strecke aufgrund eines Unfalls vollständig blockiert sein kann und die Strecke aufgrund der Witterungsbedingungen im Renntempo nicht mehr befahrbar ist.”
Erinnert sei in diesem Zusammenhang übrigens an den Unfall in Spielberg (Rennen 1, Kurve 3), wo die Strecke tatsächlich durch mehrere verunfallte Fahrzeuge blockiert war. Gerade weil ein Fahrer nicht wissen kann, welche Hindernisse sich hinter der nächsten Kurve auf der Strecke befinden, muss er bei roter Flagge „auf Sicht fahren“ und das Tempo entsprechend anpassen.

9.) Warum wird den jungen Serienteilnehmern nicht erlaubt, mit eigenem Videomaterial ihre Social Media Kanäle zu füttern, wo doch aktuell selbst die Formel 1 die Zeichen der Zeit erkannt hat?

ADAC: Grundsätzlich begrüßen wir wenn die Teilnehmer der ADAC Formel 4 aktiv Social-Media-Kommunikation betreiben. Deshalb gibt es auch spezielle Bewegtbildrichtlinien, die die Bedürfnisse von Social-Media-Kommunikation abdecken. Das im Umlauf gebrachte Material war allerdings kein Material aus einer klassischen Onboardkamera sondern Material aus der vom Reglement vorgeschriebenen „Incident Cam“. Diese Aufnahmen stehen dem DMSB zur Analyse von Zwischenfällen zur Verfügung sowie den Teams zur Unterstützung ihrer internen Analysen. Sie enthalten Daten wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Gaspedalstellung etc.. Die Veröffentlichung dieses Materials ist den Teilnehmern laut ADAC Formel 4 Reglement (Artikel 27.10.) untersagt. Zuwiderhandlungen sehen entsprechende Strafen vor.

Soweit die Antworten - natürlich liegt mir wie immer viel daran, dass sich jeder seine eigene Meinung bildet - ergänzend biete ich hier auch meinen Kommentar dazu an:

Generell finde ich die Aufteilung ADAC / DMSB interessant - so ein konkreter Fall hilft es anschaulich zu erklären. An der Stelle auch herzlichen Dank an die beiden Herren für die ausführlichen und nüchternen Antworten und die detailreichen Hintergründe.

Zum Vorfall selber: Sophia hat die Diskussion heftig aufgeheizt, indem sie das Video ohne Erklärung der Umstände in Umlauf gebracht hat. Freies Training und Abbruch mit roter Flagge - das hätte geholfen, um die Situation zu verstehen. Ich werde auch den Eindruck nicht los, dass sie absichtlich Stimmung machen wollte - die Darstellung der Dinge ist schon sehr einseitig und oberflächlich betrachtet sieht es so aus, als wäre im Rennen ohne Vorwarnung ein Fahrzeug der Streckensicherung auf die Rennstrecke gefahren.

Natürlich muss sich auch die Streckensicherung Gedanken machen, wie das passieren konnte - auch bei rot muss man damit rechnen, dass noch eine Hitzköpfin angeflogen kommt.

Bei der Strafe für das Video hat Sophia die Umstände nicht erklärt, siehe Punkt 9.) oben. Erstmal wurden öffentlich die 20.000 € diskutiert, in Wirklichkeit sind es dann nur 5.000 € geworden. Ich bin jedenfalls davon ausgegangen, dass es sich um teaminterne Aufnahmen handelte - ich wusste bis heute gar nicht, was eine Incident Cam ist. Wieder was gelernt.

Und wie kommt die ganze Geschichte in die Bildzeitung, bzw. auf bild.de? Die generell und nach Mick Schumacher die Formel 4 ja nicht unbedingt auf dem Schirm haben? Sophia wird pressetechnisch von Georg Nolte betreut, der auch Nico Rosberg zu seinen Klienten zählt. Die Beziehungen wären also theoretisch da, um so eine Story sogar bei Bild zu platzieren.

Ich bin mal gespannt, wie Sophia - oder soll ich sagen Georg Nolte? - weiter mit der Sache umgeht. Spätestens zur Gerichtsverhandlung wird das Thema wieder aufleben. Auch die Reaktionen von Leena Gade, Marco Bonanomi, Peter Dumbreck, Damon Hill, David Heinermeier-Hansson, Filipe Albuquerque, …. würden mich interessieren - ob ihnen die Hintergründe bei ihren Kommentaren so klar waren?

Eure Kommentare sind auch willkommen - im Forum oder auf Twitter bzw. Facebook.

UPDATE:

ENGLISH SUMMARY

The original story with the video of the incident went viral internationally and has been discussed a lot. Here is a summary of what the organisers have to say - I asked them a couple of questions and they came back with detailed answers. They are pasted above in original form in German and are condensed by myself to the key facts here in English.

The incident happened in the second free practice session when a car got stranded in the gravel of corner 10 - right after the chicane - see track layout here. The stranded car can be seen in the video opposite the intervention car - facing into the wrong direction.

Due to the stranded car the session got stopped with red flags at 13:42 and when Sophia passed corner 10 the track was already red flagged for about 30 seconds. In the video it can be seen that she passes 2 posts with red flags and 1 red signal light.

The video was not an ordinary onboard video, as it was not recorded by the team’s own equipment, but contained in the so-called “incident cam”, which is required by regulations for every participant. These recordings shall allow the organisers to analyse incidents and are not allowed to publish, which is also part of the regulations (Artikel 27.10) as is the minimum penalty of 20.000 € in case of infringement. See the original Formula 4 regulations in English here for reference.

Flagging signals are part of “Rundstreckenreglement”, which states that one has to slow down immediately and slowly drive back to the pits.

In the short video Sophia posted it can be seen that she is on full throttle twice: approaching the chicane and after the chicane.

Concluding the summary of the details above, let me also add my personal view: the story made big highlights internationally, but also here locally in all motorsport publications. Surprisingly also in Bild Zeitung, which is German yellow press. Given that Sophia’s press officer is the same Georg Nolte who also looks after Nico Rosberg, the connections for placing such a story are theoretically given. Normally Bild Zeitung couldn’t care less about Formula 4 now that Mick Schumacher has moved on and left the series.

I’m not biased in any way, but I also picked up the story and I didn’t spare with criticism against the organisers. However now, after knowing more background, I feel sort of betrayed, as key facts have been suppressed. The way it went and also how it was handled afterwards with no or little intention to clarify the underlying details, I’m under the impression this was a welcomed little sensation to raise Sophia’s publicity.

Clearly the intervention car should operate much more sensible even under red flags - no question about that. But red flags should be strictly respected by drivers for their own safety, but also that of others.

Floersch | Formel4 | DMSB | ADAC |


Sonntag, 11. Juni 2017

Ralf Schumacher zofft sich mit Fernando Alonso wegen dessen Kartbahn.


Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Donnerstag, 11. Februar 2016

Geschäftsführerschwund am Nürburgring.

Nachdem Adam Osieka kürzlich von den Russen rausgekantet wurde, haben sie jetzt auch Carsten Schumacher vor die Tür gesetzt.

Es gibt weder eine offizielle Info noch einen nominierten Nachfolger. Man muss kein Hellseher sein, um die pechschwarzen Wolken zu sehen, die pünktlich zum Saisonstart in Nürburg aufziehen.

Ich wünsche mir, dass der unvermeidliche Knall wenigstens vor Mitte März stattfindet, damit bei den Landtagswahlen die Regierung aus den Büros katapuliert wird. Idealerweise ohne Umweg direkt auf die Karthause.

Apropos Zuchthaus: was ist denn jetzt mit Ingolf Deubel? Potentiell läuft doch hier ein Schwerverbrecher frei herum, der weggesperrt gehört.

CarstenSchumacher | Osieka | Geschäftsführer |


Freitag, 13. November 2015

Übrig Ns vom Freitag.

Wie geht es eigentlich dem Le Mans Gewinner von 1979 aus Immekeppel? Ganz gut wie es aussieht. Wobei cp und dp Motorsport doch ziemlich auseinanderliegen!

Heute und morgen: Rallye Köln-Ahrweiler. Hier die Starterliste.

Für den guten Zweck: Race 4 Friends am Ring und Race of Remembrance in UK.

Ralf Schumacher macht Werbung für Bergheim.

Die gute Nachricht: Schüler der 5.Klasse in Erftstadt bekommen eigene Tablet PC. Die Schlechte: Weder Lehrer noch Bandbreite sind in der Lage damit umzugehen.

Sehr schöner Jeremy McWilliams Podcast.

GP Brasilien steht vor der Tür, da kann man ja mal ein Senna Graffiti anbringen.

Milliarden aus Moskau - Gefahr für Europa? Passend zum Nürburgring-Verkauf ein Feature über den uns überrollenden Rubel vom WDR. Wobei am Ring nach wie vor geheim ist, wer wirklich hinter dem Konsortium steckt.

Eurosport hat ein neues Design. Nicht dass Ihr denkt Ihr hättet das falsche Programm. ;) Sieht gut aus finde ich - frisch, zeitgemäß - so wie man das von Modernisierung erwartet.

Man muss keine Debatte gewinnen, es reicht die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Wird gerade am Beispiel Exxon auseinander dividiert: dort wusste man seit 30 Jahren, dass die Klimaveränderung voranschreitet. Lösung: Zweifel am Klimawandel streuen, damit der eigene Profit nicht gefährdet ist.

Rush läuft am Sonntag 20:15 auf RTL.

LeMans | dpMotorsport | cpAutosport | RallyeKAW | Race4Friends | Remembrance | Bergheim | Erftstadt | McWilliams | Senna | Russland | Eurosport | Exxon | Klimawandel | Rush |


Donnerstag, 05. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kennt Ihr diesen Film, wo Ayrton Senna den Honda NSX in Suzuka fährt? Die Schuhe! Aber: starke Aufnahmen. Motorsport Magazine: With three cameras focused on the rev counter, pedal box and the Brazilian’s forward view, the video captures a car completely on its toes, responding perfectly to the champion’s inputs. It’s great viewing and makes you ponder why we don’t see more grand prix drivers let loose on their respective manufacturers’ machinery. Is there a more effective marketing tool than F1? What they say!

Der kleine Priaulx ist auch schon im Autorennsport unterwegs.

Shane Van Gisbergen vorgestellt. Krasser Typ.

In der Formel E wird mit 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Gang gefahren. Interessant - möge das bessere Konzept gewinnen! Jetzt am Wochenende wird in Malaysia gestartet - ist das 2.Rennen der Saison.

Wie ist das eigentlich gelaufen mit den verlorenen Steve McQueen Bildern? Sogar diese Story ist filmreif!

Es gibt eine 24 Hour Race Technology Zeitschrift - passenderweise vom Highpowermedia Verlag.

Ich bin mir nicht sicher, ob Carsten Schumacher die klare Eifelluft gut bekommt. Aber falls er nur Schlagzeilen machen wollte: Mission completed.

Die Dieselgate Lawine droht nicht nur den Motorsport zu überrollen, sondern auch Bereiche, die man im ersten Moment gar nicht so auf dem Schirm hat.

Valentino Rossi’s Versetzung auf den letzten Startplatz ist bestätigt worden. Am Sonntag ab 13:45 ist High Noon - live aus Valencia auf Eurosport 1 das letzte Rennen der Saison: Rossi 312 Punkte, Lorenzo 305 Punkte.

In 8 Tagen ist wieder Rallye Köln-Ahrweiler, hier geht’s zur Webseite.

HondaNSX | Senna | Priaulx | Gisbergen | FormelE | McQueen | Dieselgate | Rossi | MotoGP | RallyeKAW |


Sonntag, 30. August 2015

Mikebericht WEC 6h-Rennen.

Endlich wieder Autorennen - das war mein erster Rennstreckenbesuch für dieses Jahr! Das Tempolimit auf der Nordschleife hat mir kräftig den Spaß versaut - na gut, anderes Thema.

Dieses Wochenende war Le Mans Atmosphäre angsagt und das ist natürlich Rennsport genau nach meinem Geschmack. In Spa und Le Mans hatte ich die Serie schon mehrfach besucht und bin nie enttäuscht worden.

Am Ring habe ich zur Abwechselung mal Heimspiel und passend zur Eifel wurde ich direkt mal von einem Traktor begrüßt:

Aber auch Sonnenuntergänge wie diese sind Eifel und zusammen mit dem stylischen Setup der WEC ein großartiges Schauspiel:

Wie gewohnt hat Audi dicker aufgetragen als alle anderen und diesen Palast in das Fahrerlager geklotzt:

Und zur Vollendung der Romantik gab es am Wochenende sogar Vollmond:

Ich selber war Freitag und Samstag vor Ort. Während es am Freitag noch übersichtlich war und man sich gemütlich auch in der Boxengassen abends das Treiben angucken konnte, war es am Samstag schon richtig voll:

Und das, obwohl am Samstag nur eine Stunde morgens (Freies Training) und 20 Minuten nachmittags (Qualifying) die LMP zu sehen waren.

Auf den Zuschauerrängen ebenso wie im Fahrerlager:

Diese Audiwerbung wirkte irgendwie deplaziert:

Und erinnert auch daran, dass Audi nichts unternommen hat, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu bewahren.

Und weil wir schon im alten Fahrerlager sind - hier ist die Webcam untergebracht:

Und Andre Lotterer’s sport quattro - hab ich ihn doch gefunden:

Adventure GmbH? Ich dachte das ganze verschachtelte Sub-Firmen Konstrukt sei aufgelöst? Das sind die Relikte der Zakspeed Rennfahrerschule, die den Nürburgring bzw. den Steuerzahler viel Geld gekostet haben:

Im Pressezentrum war ich froh zu sehen, dass Gustav Büsing würdig vertreten war. Hat mich positiv überrascht und eine schöne Ergänzung zu der Beerdigung in Oldenburg, wo ich einige bekannte Gesichter vermisst habe:

Aber nicht nur eine kleine Gedenkfeier, sondern sogar einen eigenen Baum - die Gustav-Büsing-Blutbuche - ist zu seinen Ehren gepflanzt (?) worden:

Der Jochen ist jetzt auch feuerfest, aber dass meine kleine Kamera mit ihrem billigen Kitobjektiv so weitwinkelig kann, damit hat er wohl nicht gerechnet ;)

Und so ein N im prall gefüllten Presseraum macht sich natürlich immer gut - Olli’s Berichte könnt Ihr hier lesen, wenn sie fertig getippert sind:

Als ich im Juni vorletztes Jahr zum ersten Mal alleine nach Le Mans gefahren bin nach unserer Radtour in 2012, war Lorens der erste, den ich im Fahrerlager gesprochen habe.

Da habe ich mich natürlich sehr gefreut, ihn am Ring wiederzutreffen. War sein erster Besuch in der Eifel!

Mit Franz Konrad lässt sich natürlich prächtig fachsimpeln.

Nicht nur, dass KCMG ein glänzend schönes Auto haben, sie haben auch beim 6h-Rennen die LMP2 gewonnen! Sind Gesamt 7. geworden hinter den Werks-LMP1.

So gemütlich sieht das Freitags abends in der Boxengasse aus - also wenn das nächstes Jahr wieder stattfindet und ihr mal nahe an die Autos kommen wollt, den Termin solltet Ihr mitnehmen:

Da wurden dann die letzten Vorbereitungen getroffen. Allerdings habe ich auch noch nie vorher gesehen, dass jemand Klebestreifen auf den Boden hämmert:

Markus Schurig war auch da - natürlich. Ein WEC Rennen lässt er sich nicht entgehen - von daher praktisch, dass mal eins in Deutschland stattfindet:

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um ihm zu diesem Artikel über die DTM zu gratulieren. Da hat er mal richtig ausgeholt und Wahrheiten ausgesprochen, die man so bisher nicht in der Zeitung lesen konnte:

“Wird sich die DTM jetzt ändern? Nein. Das primäre Ziel ist nicht Rennsport, sondern Marketing. Den Ansatz hat man so lange weitergedreht, dass man sich ziemlich weit vom Rennsport entfernt hat. Sportlichkeit ist das hübsche Gewand, in das sich die DTM kleidet. Blöd ist halt nur, wenn der Rock hochrutscht.”

Das passt gut zu diesem Text, den ich zu dem Thema geschrieben habe.

Grund war natürlich die Schieb-ihn-raus Nummer. Dass er sich mit so einem Text nicht nur Freunde macht, dürfte klar sein. Aber gerade deswegen bewundere ich seinen Mut und die Aufrichtigkeit, das gibt mir den Funken Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles verloren ist.

Die sport auto hat in der Industrie nach wie vor ein Standing und vielleicht ist das der Weckruf für ein paar Entscheidungsträger die aktuelle Sportlandschaft zu überdenken. Von DMSB über DTM bis hin zu GEZ.

Und falls jemand Dr.Wolfgang Ullrich in Moskau beim DTM Rennen vermisst hat - wo er ja Boxenverbot hat - hier ist er:

Die Pose passt. Vor seinem Audi-Palast trotzt er der öffentlichen Meinung und zieht gnadenlos sein Ding durch.

Das soll mir mal einer erklären: da wird jemand von dem deutschen Sportgericht verurteilt, während der DTM keine Boxengasse mehr betreten zu dürfen. Die Strafe ist übrigens rechsgültig, keine Revision eingelegt. Und zeitgleich tritt er bei einer anderen Rennserie auf, als wäre nichts passiert?

Das ist so, als würde man seinen Führerschein verlieren, aber nur für die Strecke, wo man zu schnell gefahren ist.

Andre Lotterer war am Ring voll in seinem Element. Rattenschnell und super geerdet - für jeden Zeit für ein Foto oder Schwätzchen. Und dann noch mit dem eigenen sport quattro angereist, was will man mehr. OK - gewinnen - da war Porsche dann doch schneller.

Die haben im Ringboulevard mal ein paar Gewinner ausgestellt, davon haben sie ja genug. Schöner Fuhrpark, angeführt vom diesjährigen Le Mans Sieger:

Wer nicht weiss, was DMG MORI so macht - die Infografik hilft:

Coole Frästeile, das liebe ich am Werkssport:

Ich wollte dann aber auch mal wissen, wie die Autos auf der Strecke abgehen und habe mir die Dunlopkehre ausgesucht. Waren auch ein paar Zuschauer da:

Aber die T8 (Dunlopkehre) und T9 (Schumacher S) waren leider zu:

Verstehe ich nicht - sind die baufällig oder was? Gerade das Schumacher S halte ich mit diesen schnellen Autos für einen der besten Zuschauerpunkte.

Erinnert Ihr Euch noch an das alte Logo? Hier ist es:

Da war die Welt noch in Ordnung.

Anders als beim Einchecken, da wurde man nämlich in die Akkreditierungsstelle der Kai-Richter-Dorfkulisse gezwungen:

Überhaupt fällt auf, dass an vielen Stellen der Lack ab ist:

Wie war das noch mal mit den Premiummarken auf der Flaniermeile? Die Träumerei ist jetzt in der Realität angekommen:

Warum ist denn in der Retti-Außenstelle das Presse abgeklebt? Haben die Fotografen versucht sich da zu akreditieren? Werde ich wohl hoffentlich beim nächsten Mal Tanken erfahren :)

Widerwillig bin ich auch mal in den Boulevard, eigentlich nur um ein paar Fotos mitzubringen. Neudeutsch heißen die Imbisse da jetzt Food - ich musste an den Begrüßungstraktor denken:

Beim Tritt in den Allerwerten läuft alles höflich ab mit Bitte und Danke:

Welches Verständnis?

Selbst bei Mertens gibts es Food. Aber auch Nachwuchs - Glückwunsch an den schnellen Mario mit dem Vorschlaghammerhändedruck! Alle gesund und munter und die kleine Familie ist jetzt zu Viert!

Der Ringroster - hier das Beweisbild:

Lack ab oder Patina?

Kreativer Kabelkanal:

Das ist die Müllenbachschleifen-Kurzanbindung.

Was machen eigentlich diese grünen Säulen da? Von der F1 übriggeblieben?

Ich hab dann auch mal die Reifenstapellackiererei gefunden:

Auf der Strecke sehen die LMP super aus, sind ja auch mächtig schnell und vielseitig mit den unterschiedlichen Konzepten. Aber aus manchen Perspektiven sind sie auch grottenhässlich. Die Lackierung kaschiert da einiges, aber stellt den Euch mal in einer anderen Farbe vor - und guckt mal wo der Fahrer sitzt:

Dass ein Rennauto mit Platten in die Rettungsstrasse abbiegt, kommt wohl auch eher selten vor:

Da waren die Fotografen verdutzt - um mit der großen Brennweite drauf natürlich auch leicht überfordert ;)

FCY - Full Course Yellow:

Dann müssen alle 80 fahren, das soll das Safety Car ablösen.

Keep Fightig Michael:

Habt Ihr an dem Audi mal die Rückspiegel gesehen? Krass:

Das Qualifying habe ich mir vom 6.Stock des TÜV Tower angeschaut. Und mich gewundert, dass einige die NGK Schikane (Motorradvariante) im Adenauer-Forst-Stil genommen haben:

Und so kommt zusammen, was zusammen gehört: Radio Le Mans und 87,7 Ringradio mit Lars und Olli. Daran könnte ich mich gewöhnen!

Unter’m Strich eine Mega-Veranstaltung, man hat gemerkt, dass die Mannschaft am Ring alle Register gezogen hat, damit es ein Erfolg wird. Das mächtige Zuschauerinteresse wird für die Anstrengungen entschädigen - ich hoffe es sind sich alle einig, dass das nächstes Jahr fortgesetzt werden muss! :)

Bei so einer sonnigen Paradeveranstaltung denkt natürlich jeder, dass es mit dem Ring wieder aufwärts geht. Aber realistisch betrachtet ist der Komapatient immer noch zwangsbeatmet und die Heilungschancen sind nicht vorhersehbar.

Oder wisst Ihr, wer aktuell Besitzer ist? Was aus den Gerichtsprozessen zwischen den jetzigen Geschäftsführern wird? Wer hinter dem russischen Konsortium steckt, wenn schon der Vorzeigekopf selber Oligarch ist? Wie der Prozess beim Europäischen Gericht ausgeht? Und wann?

LeMans | FIAWEC | Mikebericht |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Freitag, 24. Juli 2015

STRaßenfest in Nürburg am 21.August.

Ist ja schon eine Traditionsveranstaltung.

Aktuelle Infos gibt’s auf Facebook:

Weil wir glauben, daß es derzeit für den Nürburgring essenziell ist, was gerade alles so entschieden wird, haben wir zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Tempolimit im Rahmen des STRassenfest eingeladen.

Bisher haben zugesagt: Dirk Adorf, Karl Mauer, Olaf Manthey, Carsten Schumacher, und Jürgen Alzen.

Gute Idee!

WirSindNürburgring | STRaßenfest | SaveTheRing | Tempolimit |


Sonntag, 19. Juli 2015

Formel 1 GP auf dem Nürburgring.

Jetzt um 14h startet auf dem Nürburgring der deutsche Formel 1 Grand Prix.

Und gibt damit den Startschuss für den F1 GP am Nürburgring für die nächsten 5 Jahre! Und Kurt Beck hat sich mit Kumpel Ingolf Deubel angekündigt, um den Siegerpokal zu überreichen.

Natürlich hat CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher allen Grund zum Jubeln und nutzt die Gunst der Stunde, um auf die hervorragende Situation am Ring hinzuweisen:

“Um den Nürburgring muss man sich keine Sorgen machen.”

Und soll ich Euch was sagen? Trotz dieser tollen Nachrichten werden die Schlechtredner wieder irgendein Häärchen in der Suppe finden, an dem sie sich hochziehen können. Wir werden es erleben.

Und wenn es am Ende nur das winzige Detail ist, dass alles erstunken und erlogen ist.

Formel1 | Capricorn | RobertinoWild | CarstenSchumacher |


Dienstag, 09. Juni 2015

Die Nürburgring-Abwärtsspirale.

Sie haben kein Rezept, treten auf der Stelle und wärmen alte Zukunftsvisionen auf:

Allerdings möchte Schumacher das Geschäftsmodell „als Ganzes“ weiterentwickeln, heißt: „Nicht nur Rennveranstaltungen, sondern den Nürburgring als Event-Location etablieren.“

Stimmt. DAS hatten wir lange nicht mehr. Wie wär’s mit echten Kamelen?

Ringverkauf | Capricorn |


Dienstag, 19. Mai 2015

Bilstein hat jetzt eine eigene Kurve.

Wurde beim 24h-Rennen eingeweiht:

Als Partner des Eifelkurses ist das Unternehmen dort freilich auch deutlich sichtbar präsent etwa in Form der Bilstein-Tribüne T4 oder neuerdings der Bilstein-Kurve hinter dem Schumacher S auf der Grand-Prix-Strecke, deren offizielle Einweihung kurz vor dem 24-Stunden-Rennen stattfand.

Diese Kurvenumbennerei finde ich ziemlich nervig. Dauernd neue Namen. War das nicht mal die RTL-Kurve? Und gibt es die Bitkurve noch? Oder wieder? Coca-Cola-Kurve? Oder doch Pepsi-Kurve? Oder nur die Rechts vor Start-und-Ziel?

Fehlt nur noch, dass das auf der Nordschleife auch Einzug hält. Mit Caracciola und Bellof wurde das Tabu schon vorsichtig angetastet - ob das schonmal jemandem angeboten wurde?

Bilstein | Kurvennamen |


Mittwoch, 08. April 2015

Carsten Schumacher ist auf Jubeltour.

Niemand muss sich Gedanken machen, dass am Nürburgring die Lichter ausgehen.”

Na dann: hurra!

Gehen Sie weiter - hier gibt es Nichts zu sehen.

Tags: Capricorn | CarstenSchumacher | Jubeltour | LichtAus


Montag, 06. April 2015

Böser Unfall beim Drift-Cup.

Polizei PM:

Mo., 06.04.15/ 10:10 h Rennunfall mit 3 schwer verletzten Personen Grand-Prixstrecke Nürburgring Im Rahmen einer geschlossenen Rennveranstaltung (Nürburgring Drift-Cup) kam ein 42-jähriger Teilnehmer im Michael-Schumacher-S mit seinem PKW ins Schleudern und blieb schließlich mitten auf der Strecke stehen. Ein nachfolgender Rennteilnehmer konnte nicht mehr ausweichen und prallte in die linke Fahrzeugseite des quer stehenden Fahrzeuges. In dem ersten PKW wurde der Fahrer schwerstverletzt und mittels Rettungshubschrauber in eine Fachklinik ausgeflogen. In dem zweiten Fahrzeug zogen sich sowohl der 24-jährige Fahrer, als auch die 20-jährige Beifahrerin diverse Brüche zu. Sie wurden mittels DRK ins Krankenhaus ver-bracht.

Man hat den Eindruck die Presse stürzt sich dankbar darauf - mit Bildern vom Nissan/Flugplatz-Unfall.

Tags: Driftcup | Unfall |


Freitag, 27. Februar 2015

Nürburgring Zukunft? Geschäfte koppeln und Preise hoch.

In die Nürburgring Zukunft zu gucken vermeide ich so gut es geht, denn die Aussichten sind mir einfach zu düster. Getreu dem Motto: Schlimmer kann es nicht mehr kommen … und es kam schlimmer.

Dieter liest a) die MotorSport aktuell (die gibt’s noch?) und macht sich b) die Mühe, ein Carsten Schumacher Interview zu deuten:

“Carsten Schumacher zeigt in diesem Interview deutlich auf, wo die Reise hingehen wird. Ob er sich dabei der Tragweite bewusst war, dieses Gedankengut öffentlich zu machen, ist unklar. Seine Handlungsweise ist von ganz normalen unternehmerischen Überlegungen geprägt. Leider wird sie aber dazu führen, dass existierende Strukturen darunter zu leiden haben oder gar daran zerbrechen werden. Der Motorsport am Nürburgring läuft finanziell am Anschlag. (..)”

“Die Region muss nun mit dieser geballten Macht am Ring fertig werden. Kein Ringgesetz wird den Vorteil ausgleichen können, den die CNG für ihre eigenen Hotels und Services durch das Monopol der Rennstrecken hat.”

Carsten Schumacher macht in dem Interview erst gar keinen Hehl daraus, dass die Geschäfte gekoppelt und die Preise nach oben getrieben werden müssen.

Bevor es wieder aufwärts geht, wird es erstmal eine Weile bitter bergab gehen.

Tags: Weidenbrück | JaZumNürburgring | CarstenSchumacher | Capricorn |


Samstag, 17. Januar 2015

Die heiße Kartoffel Formel 1.

Stellt sich raus, Hockenheim ist gar nicht scharf auf das Rennen:

“Dem Jahr 2015 am Hockenheimring ohne Formel 1 sah Gummer daher hoffnungsfroh entgegen. Mit vier ”Onkelz“-Konzerten, einem AC/DC-Gastspiel und Rock’n’Heim werden rund 600.000 Besucher erwartet. Finanziell mindestens eine ”satte schwarze Null“. Und jetzt die Bombe von Bernie.”

Und in diesem Artikel werden auch die Summen genannt, die so zu zahlen sind: 12 Mio $ am unteren Ende (Hockenheim) und 40 Mio $ am oberen Ende.

Carsten Schumacher lässt sich sogar zu diesem Statement hinreissen, der die F1 in die Wüste schickt - literally:

“Wir würden uns finanziell in der Tendenz besserstellen.”

Ich glaube das kann er ganz schnell haben.

Tags: Formel1 | Hockenheim |


Mittwoch, 14. Januar 2015

F1: Location immer noch TBD.

So langsam merken die anderen auch, dass der Formel 1 Lauf am Ring noch nicht unter Dach und Fach ist:

“Carsten Schumacher, CEO of the circuit, today confirmed that no deal to host the race has yet been done and that any proposed deal ”will have to remain affordable."

Ganz schön hohes Ross, auf dem der Herr CEO da sitzt.

Tag: Formel1 |


Montag, 21. Juli 2014

Michael Schmidt / ams: Es gibt keine Motorsportkultur in Deutschland.

Zum Thema leere Tribünen bei der Formel 1 in Hockenheim:

“Die traurige Wahrheit ist: Es gibt keine Motorsportkultur in Deutschland. Das Fernsehen und die Massenmedien haben es in der Schumacher-Ära versäumt, den Sport selbst zu verkaufen. Als der Mega-Star zurücktrat, traten auch viele Fans zurück. Sie haben Autorennen auf ihr Idol reduziert. Kaum war Schumacher weg, blieben die Zuschauer aus.”

Meine Rede!

52k Zuschauer, nur der Nürburgring hatte letztes Jahr mit 44k noch weniger. Carsten Schumacher - der Nürburgring/Capricorn Doppelagent - macht daraus:

“Im letzten Jahr waren wir am Nürburgring mit insgesamt 110.500 Zuschauern am Formel–1-Wochenende zufrieden.”

Iss klar.

Übrigens ist der Mainzer Staatsfunk tatsächlich auf die Truck GP Nürburgring vs Formel 1 Hockenheimring Nummer reingefallen. So wie von Kurt Beck vorgemacht und von mir vorhergesagt.

Wilhelm Hahne lässt sich so leicht natürlich nicht über’s Ohr hauen.

Tags: HockenheimFormel1 | TruckGP | Besucherzahlen |


Sonntag, 20. Juli 2014

Und auf einmal wundern sie sich, dass beim Formel 1 die Zuschauer ausbleiben?!

Beim Formel 1 Rennen in Hockenheim werden für den heutigen Rennsonntag nur knapp 50.000 Zuschauer erwartet - da waren in Silverstone selbst Freitags mehr (am Renntag 120k). Toto Wolff meint: das müssen wir analysieren und Niki Lauda rechnet in DIE WELT ab. Seiner Meinung nach liegt es u.a. daran, dass die Formel 1 nicht auf Facebook ist.

Mich fragt zwar keiner, aber ich biete mal ein paar Thesen, warum das - besonders in Deutschland - nicht funktioniert. Und da hat ein Arbeitgeber von Niki Lauda großen Anteil daran: RTL.

Furchtbare Fernsehübertragungen.

  • RTL bietet den unterirdischsten Kommentar, den man sich im Motorsport vorstellen kann. Für jemanden, der den Sport wirklich mag, ist es die reinste Folter. Schlimmer ist nur noch die DTM/ARD, ich glaube es gibt auf der ganzen Welt keine schlechteren Renn-Berichterstattungen.

    Es gibt nur ein Rennen in Deutschland (und eines um die Ecke in Spa), den Rest muss man sich also vor dem Fernseher anschauen, wenn man die Saison verfolgen will. Und das geht als Motorsport Anhänger bei RTL leider garnicht. Das ist anscheindend auch nicht das, was RTL will. Die machen mehr so eine Livestyle Geschichte in der Annahme, dass das die Leute sehen wollen. Auf die RTL Zuschauer mag das tatsächlich zutreffen, für Motorsportfans ist es die reinste Qual.

    Nicht nur die F1 ist in der Zeit stehengeblieben, RTL ist es auch und ich bekomme regelmässig Plaque, wenn Heiko Wasser irgenwelche unnützen Zahlen “für die Statistikfans unter Ihnen” zum besten gibt oder sich an den Positionen “der deutschen Piloten” aufgeilt. Für einen echten Race-Fan ist das doch total Nebensache! Wir wollen guten Sport sehen.

    Über Kai Ebel brauchen wir garnicht reden.

    Aber das werden die nie kapieren. Ich verfolge - wenn es mir die Zeit erlaubt - das ein oder andere Rennen bei BBC. Die Läufe, die bei denen aus Lizenzgründen nicht im Fernsehen ausgestrahlt werden, kann man dann per Radiostream hören und das deutsche Fernsehbild ohne Ton laufen lassen. Allan McNish und Live Timing dazu - läuft. Nichtmal die RTL-Werbung schafft es einen zu stören.

Schumi Mania - ein Relikt aus vergangenen Tagen.

  • In Deutschland war die Formel 1 in den vergangenen Jahren ein Michael-Schumacher-Phänomen (Keep fighting Michael!). Der Zug ist längst abgefahren, aber RTL klammert sich immer noch daran fest. Wenn man sich damals die Besucher angeschaute, dann konnte man sowieso nur mit dem Kopf schütteln. Das war eine ganz seltsame Spezies, so ein Zwischending aus Kegelclub und Rote Funken - hab ich zwar nie wirklich verstanden, aber war klar, dass das nicht ewig so laufen wird.

    Deutschland ist auch keine Motorsport Hochburg. RTL und ARD halten die Zahlen aufgrund ihrer Reichweite künstlich hoch und prügeln die Veranstaltungen in die Wohnzimmer. Ein gutes Indiz ist die Presselandschaft, die sich mit Rennsport beschäftigt: Speedweek hat die Segel gestrichen, Motorsport Aktuell hält sich gerade so über Wasser - das war’s. In UK, Spanien oder Italien sieht das mal komplett anders aus. Da sind die Leute noch richtig begeistert und folgen dem Sport aus eigenem Interesse. Da gibt es dann sogar eine Zeitung extra für Rennautos.

Langweilige Rennen.

  • Die Formel 1 vor Ort ist langweilig. Ja - der Speed ist beeindruckend und die Bremswege sind es auch - aber Rennverlauf und Action sind langweilig. Dieses Jahr wurde auch noch eine der wenigen übriggebliebenen Attraktionen gestrichen: der Sound. Witzigerweise nimmt die Werbeindustrie für ihre Clips den Sound vom letzten Jahr und denkt es merkt schon keiner.

Die F1 Autos sehen alle gleich aus.

  • Die Technik ist überdefiniert. Alle Autos sehen gleich aus, würde man sie neutral lackieren, man könnte sie nicht mehr auseinanderhalten. So wie bei GP2: identische Autos, unterschiedliche Lackierung. Die technischen Freiräume, die den Ingenieuren bleiben, sind für die Zuschauer im Inneren des Fahrzeugs verborgen.

Arroganz.

  • Die F1 ist arrogant. So richtig abgehoben und überheblich. Das passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

    Nicht-arrogante Sportarten bemühen sich um Dialog mit ihrer Fanbasis - und da spielt natürlich Social Media eine große Rolle.

    So gesehen hat Niki Lauda - teilweise - Recht. Aber Facebook und Twitter alleine werden es nicht richten, denn - das haben viele Beispiele in der Vergangenheit bewiesen - eine erfolgreiche Social Media Strategie kommt in erster Linie von innen. Aufgesetzte Kanäle, die nicht glaubwürdig sind, können den Schuss sogar nach hinten losgehen lassen.

    Aber bei dem Level an Überheblichkeit, den die F1 heutzutage zur Schau stellt, sehe ich wenig Chancen. Die übriggebliebenen interessierten Zuschauer, die es hierzulande noch gibt, bekommen es regelrecht um die Ohren gehauen: abgeriegeltes steriles Fahrerlager, strategische Entscheidungen gesteuert von einer ebenso arroganten FIA - wer lässt das schon mit sich machen. Die Sache mit den Penisnasen war doch das beste Beispiel: gegen den Willen ALLER - sogar der Teams - wurde die peinliche Optik durchgedrückt. Resultat: die Autos sehen aus wie Clowns.

    Apropos Social Media: wie heisst eigentlich Niki Lauda’s Facebook Account? Siehste.

Aerodynamik mit viel zu viel Anpressdruck.

  • Der grösste Killer in meinen Augen ist jedoch die Aerodynamik. Heutige Formel 1 produzieren soviel Anpressdruck, sie könnten mit 200 km/h an der Decke fahren. Das ist zwar beeindruckend, aber was hat der Zuschauer davon?

    Im Gegenteil: Überholmanöver werden erschwert, weil man im Windschatten Downforce verliert. Und es gibt aufgrund der hohen Kurvengeschwindigkeiten nur eine Ideallinie, auch das erschwert das Überholen. Doch das Schlimmste an der ausgefeilten Aero: man kann als Zuschauer von aussen einen überragenden Fahrer nicht mehr ausmachen. Wenn man sich einmal an den irren Speed gewöhnt hat, dann gleicht ein Formel 1 Rennen einer Hochgeschwindigkeits-Parade auf Schienen. Und durch die Überrundungen verliert man sogar den Überblick, wer an welcher Stelle liegt. Handy kannste in so einem Fall vergessen, zuviele Leute - zu dünnes Netz.

    Letztes Jahr habe ich mir zufällig den Nürburgring F1 Lauf vor Ort angeschaut - hätte es nicht mittendrin eine Safety Car Phase gegeben, wo sich alle wieder nach Position einreihen mussten, ich hätte nichts mehr geblickt. Nicht weil ich zu doof dafür bin - würde ich jetzt nicht pauschal ausschließen ;) - aber die Leute um mich um wussten es auch nicht besser.

    Schonmal aufgefallen, dass die spannensten Rennen ausgerechnet die sind, wenn es regnet? Sollte eigentlich zu denken geben - macht es aber nicht. Jetzt könnte man die Strecke künstlich bewässern, was natürlich Quatsch ist - oder man schraubt die Aerodynamik - und damit den Grip - massiv runter.

    Das würde den herausragenden Fahrern wieder die Chance geben, ihre Talente zu zeigen, so dass es auch jeder sieht: Fahrgefühl, saubere Linie, Reflexe, Limit ausloten und den Portion Mut, den diese Piloten so besonders macht. Solange man das nicht von aussen als normaler Zuschauer sehen und bewerten kann, macht es wenig Sinn ein Rennen vor Ort zu besuchen.

    Und das erleben wir gerade: keine 50.000 Zuschauer, das ist Bundesliga-Fussball-Niveau.

Grosse Hoffnung, dass sich etwas ändert, habe ich nicht. Zwar haben die deutschen Hersteller/Sponsoren ein Problem, aber das wird B.Ecclestone - bzw. seinen Nachfolger - wenig jucken. Um fundamental etwas zu ändern, müsste es richtig wehtun und ich fürchte das werden wir nicht erleben.

Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn andere Serien versuchen, die entstandene Lücke zu füllen und einen beeindruckenden und spannenden Wettbewerb etablieren, der allen Beteiligten - Zuschauern wie Aktiven - großen Spass macht!

Tags: MikeRant | Formel1NikiLauda | TotoWolffSocialMedia | Besucherzahlen | Hockenheim |


Mittwoch, 16. Juli 2014

CNN Filmbeitrag über die Kartbahn Kerpen.

Witziges Video, nur die Übersetzung passt nicht immer (z.B. Formelauto wird zu Formula One).

Schade, dass der Zustand von Michael Schumacher ausgeblendet wird.

Tags: Erftlandring | KeepFightingMichael


Freitag, 06. Juni 2014

Wie mit Michael Schumacher umgesprungen wird.

topfvollgold.de:

Seit fünf Monaten führen die Redaktionen die Leser immer wieder in die Irre. Auf ihren Covern suggerieren sie, es gebe Neuigkeiten zu Schumachers Gesundheitszustand — “Neue Hoffnung”, “Neue Sorgen”, “Medizinische Sensation”, “Die ersten Schritte”, “Tränen-Tragödie”. Und wie immer steckt dahinter: nichts. Nur Gerüchte und Spekulationen und die Fantasie der Autoren.

Keep fighting Michael!

Tags: MichaelSchumacher


Montag, 26. Mai 2014

Bahnt sich da etwas an zwischen Rosberg und Hamilton?

Klasse Formel 1 Nachbericht aus Monaco von Mark Hughes:

"The Mercs, despite a safety car a third of the way through the race, had lapped everyone from fifth place back. Rosberg’s victory puts him back at the head of the table, Hamilton a long-faced second and not even exchanging looks with his team-mate on the podium, let alone words, Danny standing to their side with his perma-grin in stark contrast to the stony straight-ahead stare of Lewis. In the press conference Hamilton made pointed comments that he would be competing hard and fairly in the coming races and asked if he was planning to talk his issues through with Rosberg, replied: “I don’t have an answer for you on that one.”

Das könnte sich noch heftig zuspitzen!

Wisst Ihr noch? Rosberg und Hamilton in Kerpen? Das war 2001. Michael Schumacher war natürlich auch dabei - #KeepFightingMichael!

Tags: Formel1


Freitag, 09. Mai 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Was sonst noch passiert ist:

NEIN. Doch. Oh!!

(Den Begriff Inverstor im Zusammenhang mit Rennstrecken kann ich echt nicht mehr hören.)

Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 30. April 2014

Der Boulevardabend mit Dreyer, Wild und Co.

Die Veranstaltung heute abend kam mir ein wenig vor wie die Verabschiedung der Landesregierung vom Nürburgring. Auf jeden Fall hätten sie das gerne - das war Malu Dreyer deutlich anzumerken. Endlich das leidige Thema loswerden.

Immerhin konnte sie bis vornehin fahren …

… was ja bei Ihr tatsächlich Sinn macht.

Endlich kam auch mal wieder der stromfressende weltgrösste LED zum Einsatz:

Getroffen habe ich Dieter und die Familie Menzel …

… aber auch Reinhold Schüssler und Wilhelm Hahne:

Aber ansonsten war das Besucheraufkommen eher dürftig:

Wenn man mal die Journalisten, Reporter, Mitarbeiter, Funktionäre, Politiker, Chauffeure und Zulieferer abzieht, dann bleibt da nicht mehr viel übrig.

Das ganze Spekatakel ging kurz vor 7 los und hat etwa 90 Minuten gedauert. Keine Veranstaltung ohne Imagefilm - wie bei besten Richterlindnerzeiten wird kräftig der Mythos bemüht:

Allerdings war das für die erste Reihe etwas schwer zu sehen:

Informationen gab es wenige, dafür umso mehr Visionen. Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass eine einzige Frage zufriedenstellend und auf den Punkt beantwortet worden wäre - obwohl man sich betont souverän gab.

Malu Dreyer hat gleich zu Anfang mal klargestellt, dass sie am Verkaufsprozess nicht beteiligt war.

Pietro Nuvoloni - den wir als Propagandaminister Pressesprecher der Insolvenzverwalter kennen, hat den Moderator gespielt und das garnicht mal schlecht. Regelrecht liebevoll hat er kritische Fragesteller umschifft und immer wieder betont sanft für eine familiäre Diskussionsatmosphäre gesorgt.

Das war auch nötig, denn besonders Robertino Wild zeigte sich zwischenzeitlich etwas dünnhäutig. Wenn er über seine Visionen (Träume?) referiert, dann redet er wie ein Kunstschaffender über seine Werke - aber wenn jemand kritische Töne anschlägt, dann könnte man meinen, er fühle sich in seiner Würde verletzt.

Für mich war es das erste Mal, dass ich ihn live erlebt habe, von daher war das mal ganz interessant.

Ich habe jemanden mit einer GoPro gesehen, ich hoffe das wird ein kompletter Mitschnitt, damit Ihr Euch selber ein Bild machen könnt.

An neuen Informationen gab es nicht viel zu holen: Barzahlung wird ab sofort wieder möglich sein - die Verluste der Ringkard, für die der Steuerzahler aufkommen muss, schätze ich in der Größenordnung von einem 2-stelligen Millionenbetrag. Wer übernimmt dafür die Verantwortung?

Der Herr Hockenheim-Schmidt hat kein Hehl daraus gemacht, dass ab jetzt ein anderer Wind weht - nämlich ein kaufmännischer. Das heisst man wird die Vorgaben des Nürburgring-Gesetzes einhalten, aber auch nicht mehr. Ich sehe schwere Zeiten auf die RCN zukommen.

Der Herr Schumacher hat sich auch vorgestellt:

Robertino Wild meinte, er kenne ihn schon viele Jahre und er sei sehr beeindruckt von seinen Management-Fähigkeiten. Der Herr Schmidt sass aussen und hat versucht sich nichts anmerken zu lassen. Warum braucht man ein neues Management, wenn das existierende doch so toll ist?

Adam Osieka kam nur einmal kurz zu Wort, als es um Trackdays ging. Dag von Garrel aus Adenau wollte wissen, wieso er keinen Trackday bekommt, GetSpeed aber 7. Adam meinte als Antwort, dass er nur 1 Trackday habe und bei den anderen habe er sich nur eingeklinkt.

Herr Schmidt meinte daraufhin, das sei doch ein Kompliment, die Strecke sei ausgebucht und war es auch immer. Da frage ich mich, wo der zusätzliche Umsatz inkl. Rendite herkommen soll, um die hohe Kapitallast für den Bankkredit zu bedienen, von dem der Nürburgring gekauft wurde. Was bisher nicht gereicht hat, soll auf einmal Wunder vollbringen?

Zur Achterbahn hat Herr Wild versprochen, dass sie nächstes Jahr nicht mehr steht. Sie würde woanders zum Einsatz kommen und der neue Betreiber baut sie auch kostenlos ab.

Das neue Industriegebiet kam auch zur Sprache, Meuspath sei ein Erfolgsmodell, aber ausgebucht und Firmen würden bereits anfragen, um bei dem neuen Industriegebiet mitzumachen.

Zum Thema Erfolgsmodell fällt mir nur ein, dass der Zweckverband, der das Industriegebiet verantwortet, garnicht so rosig dasteht, wie die blumigen Worte das vermitteln.

Es gab noch einige weitere Themen, aber diese hier sind mir im Gedächtnis geblieben. Dieter fragte ganz zu Schluss, als der Herr Nuvoloni bemüht war, die Veranstaltung schnell zu beenden, ob die Regierung denn einen Plan B habe, wenn die EU den Verkauf nicht genehmigt. Stellt sich raus, hat sie nicht. Dann geht das Verkaufen einfach wieder von vorne los.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die ganzen Abläufe ziemlich traurig machen. Ohne mit der Wimper zu zucken wirft die Frau Dreyer den Ring Spekulanten vor die Füsse und verdrückt sich durch die Hintertür. Die Textbausteine sind immer die gleichen - die Insolvenzverwalter haben einen guten Job gemacht usw. Was als Informationsabend geplant war, war nichts weiter als ein großer Luftballon - immer die gleichen Sprüche - ohne Fakten und Tatsachen. Man hofft auf eine gute EU Entscheidung, man ist sich sicher, der Ring bricht in eine neue Zukunft auf.

Woher das ganze Geld kommen soll, für die Umbauten, die Zinslast, die Instandhaltung - ist nach wie vor offen geblieben.

War ein anstrengender Tag für mich heute, von der Arbeit aus Köln direkt zum Ring und wieder zurück - dabei wollte ich eigentlich meinen Spa-Besuch für die WEC 6h vorbereiten. Ich hatte schon im Gefühl, dass das heute am Ring keine schöne Veranstaltung wird, aber ich wollte mir ein eigenes Bild machen. Ich hab auch viele bekannte Gesichter gesehen, denen es ebenso ging - das fand ich dann wiederum gut.

Tags: Insolvenz | Capricorn | MaluDreyer


Montag, 21. April 2014

TV Doku über Ecclestone, Gribkowski - aber auch Kafitz, Beck und Co - und die Formel 1 Milliarden.

Ein sehr guter 45-Minüter, der da letzte Woche in der ARD als Produktion von Süddeutsche TV GmbH gezeigt wurde:

Link zur Mediathek: Milliardenpoker Formel 1 - Die Akte Bernie Ecclestone.

Klaus Ott, der als Redakteur der Süddeutschen den Prozess gegen Bernie Ecclestone in’s Rollen brachte, kam oft zu Wort und hat die Details gut verständlich erläutert.

Insgesamt wurde ein sehr großer Bogen gespannt und die Formel 1 zusammen mit Ecclestone’s Werdegang beleuchtet. Das macht die Doku wirklich sehenswert - zum einen natürlich wegen der hintergründigen Information, zum anderen aber auch wegen der tollen Bilder aus gegangenen Tagen.

Weniger erfreulich, als von der Rennstrecke, die mal Rheinland-Pfalz gehörte die Rede war - da bekommt man schon einen Kloß in den Hals. Umso mehr, als auch die beiden Verantwortlichen Beck und Kafitz ausgiebig zu Wort kamen.

Der Bogen wurde gespannt über Jochen Rindt, Hans-Joachim Stuck, Jochen Mass, Max Mosley, Helmut Thoma, Willi Weber bzw. Michael Schumacher und Norbert Haug - da hat man sich echt Mühe gegeben.

Wobei bei Michael Schumacher man dann den nächsten Kloß im Hals hat.

Das wird auf jeden Fall ein spannender Prozess in München. Bernie Ecclestone nimmt die Sache sehr ernst und nicht umsonst hat er dem Deutschen Fernsehen die Möglichkeit gegeben ein Interview zu führen. Damit ist er sonst immer ziemlich sparsam.

Tags: Ecclestone | Gribkowski | Formel1


Donnerstag, 03. April 2014

Our Thoughts and Prayers are with you Michael.

Steht zum Formel 1 Rennen in Kurve 1 in Bahrain:

(Via WTF1 / Bahrain Circuit on Twitter.)

Tags: Bahrain | MichaelSchumacher


Sonntag, 02. März 2014

Bahrain benennt erste Kurve nach Michael Schumacher.

James Allen on F1:

“The Bahrain International Circuit has today honoured the seven times world champion Michael Schumacher by renaming Turn 1 after him. The German remains in a coma in hospital in France after a skiing accident at New Year, despite attempts to wake him.”

Feiner Zug.

Tags: Bahrain | Schumacher


Donnerstag, 09. Januar 2014

Die Flut an Mist-Berichten über den Skiunfall von Michael Schumacher.

topfvollgold:

“Die Flut an Mist-Berichten der Regenbogenpresse über den Ski-Unfall von Michael Schumacher ist — wie erwartet — in die deutschen Zeitschriftenregale geschwappt.”

Ganz bittere Sammlung von skuril bis peinlich, was da alles rund um den Unfall zusammengedichtet wird. Aber die bissigen Kommentare von Moritz ziehen den Zeitungen schön die Hosen runter.

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Mittwoch, 08. Januar 2014

Die Medien und der Schumacherunfall.

Stefan Niggemeier:

“Jedenfalls beklagt sich Corinna Schumacher also öffentlich darüber, dass Journalisten das Krankenhaus belagern und ihre Familie belästigen. Wäre das nicht ein Moment für Medien, die diese Nachricht erhalten, sich kurz verwirrt umzuschauen und dann zu fragen: »Hö? Meint die uns?”

“Aber nein. Weiß der Himmel, was das für Medien sind, die Frau Schumacher meint, schlimme, böse Medien, die ihre Familie nicht in Ruhe lassen, komm, wir machen schnell einen Artikel daraus und bebildern ihn mit einer Auswahl der vielen, vielen Fotos, die die Familie Schumacher beim Betreten des Krankenhauses heute, gestern, vorgestern zeigen und auf irgendeine Weise in unser Redaktionssystem gekommen sind. Ach guck mal, die Fotogalerie war schon vorbereitet? Und: veröffentlichen!”

Ist schon traurig, was da veranstaltet wird. Gut, daß das auch neutralen Leuten auffällt, also jemand, dier nicht aus dem Motorsport kommt.

Hoffen wir weiter auf eine gute Genesung!

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Samstag, 04. Januar 2014

Marcel Tiemann sendet Genesungswünsche an Michael Schumacher.

Marcel Tiemann:

“Ich bin geschockt über den Skiunfall von Michael Schumacher und seinen Folgen. Es erinnert mich stark an meinen Rennunfall 2010 und wie sich meine Familie gefühlt haben muss.
Ich hoffe und wünsche ihm das allerbeste und meine Gedanken sind bei Ihm und seiner Familie.”

Ja, wenn da einer mitreden kann, dann ist das - leider - Marcel Tiemann, unser Fahrer des Jahres 2010.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Schumacher | Tiemann


Montag, 30. Dezember 2013

Michael Schumacher´s Unfall.

Es hat ihn leider sehr schwer erwischt, habt Ihr sicher alle mitbekommen. Das ist ja wirklich in allen Medien, heute waren die Titelseiten der Zeitungen damit voll.

Das Motorsportjahr 2013 ist echt ein Jahr zum Vergessen, eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Beim Skifahren. BEIM SKIFAHREN!! Nach 300 Formel 1 Rennen. Ist mit dem Kopf so heftig gegen einen Fels gefallen, daß der Helm kaputtgegangen ist und auch wohl einiges im Kopf. Hier gibt es Details vom Mediziner. Nach Schädel-OP jetzt künstliches Koma und abwarten.

Manche Leute sind so makaber, denen sind Likes wichtiger als Charakter - gut, daß Sascha sich da mal ordentlich auskotzt, dann muss ich das nicht machen. E-kel-haft. Ähnlich gelagert greift der Postillion das Thema auch auf, allerdings auf seine eigene sachliche Art.

Hoffen wir das Beste - das wird ein ganz hartes Rennen.

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Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Mittwoch, 07. August 2013

Michael Schumacher´s Benetton-Ford wird beim OGP versteigert.

Falls einer den haben will. Das ist dann sogar was für die Blödzeitung.

Tags: MichaelSchumacher | OldtimerGrandPrix


Dienstag, 16. Juli 2013

Lewis Hamilton und die Nordschleife.

Mercedes hat beim Formel 1 Wochenende seine beiden Fahrer auf die Nordschleife geschickt für Filmaufnahmen in alten Silberpfeilen. Hab ja schon geschrieben, was ich davon halte (renn.tv/2181) und daß sie sich ruhig eine dicke Scheibe bei Russian Time abschneiden können.

Als wäre die Schumacher F1 Fahrt vor’m 24h nicht schon arm genug gewesen, legen sie nochmal den Finger tief in die Wunde - ohne auch nur ansatzweise auf die Nürburgring-Probleme einzugehen.

Der Rene hat dann mal höflich gefragt auf welcher Seite sie denn überhaupt stehen? Dafür gibt’s ja zum Glück Facebook. Und die Reaktion vom AMG F1 Team? Haben den Eintrag ‘versteckt’ (das geht bei Facebook, quasi statt löschen). Hat ihnen aber nichts genützt, Rene hat trotzdem knapp 700 Likes dafür bekommen. Das schafft mancher Post nicht, den Mercedes selber auf seiner Seite einträgt! (Bei 373k Fans!)

Und jetzt kommt der Lewis Hamilton und wühlt auch nochmal in der Wunde (“Check out my onboard lap …”). Musste ich entsprechend drauf antworten:

“@LewisHamilton Such a pain to see your Nordschleife (ab)use for marketing stunts, while the historic track is desperately crying for help.”

Ist schon enttäuschend, denn die reichweitenstarken Fahrer könnten mit einem lässigen Fingerschnippen so viel erreichen. Stattdessen schlachten sie die am Boden liegende Nordschleife für ihre Marketingspielchen aus. Die müssten doch eigentlich merken, daß es bei den Leuten viel besser ankommt sich für den Erhalt der Strecke stark zu machen.

Tags: Formel1 | Mercedes | Hamilton


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 03. Mai 2013

WEC 6h Spa - Donnerstag.

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen mal wieder nach Spa zu fahren und da bietet sich natürlich das 6h-Rennen der WEC an. Das Rennen steigt am Samstag - wird live übertragen, aber man kann auch hinfahren, 30 Euro sind doch übersichtliche Eintrittsgebühren.

Eine Linkliste für das Rennen hab ich hier zusammengestellt: mikefrison.com/2086.

Hier ein paar Eindrücke von vor Ort vom Donnerstag:

Nick Heidfeld war der erste, der mir begegnete. Hab ihn mal kurz drauf angesprochen, daß jetzt Michael Schumacher auch mit dem F1 über die Nordschleife fährt, aber er ist nicht drauf eingestiegen.

Der Donnerstag bietet sich immer gut an, um Boxenstopps zu üben. Wenn's ernst wird aber nicht mehr mit kurzer Hose.

Der Pierre Kaffer! Frisch vom Podest der VLN letztes Wochenende, um in Spa LMP2 zu fahren.

Wurde direkt von einem Autogrammjäger abgefangen.

Und noch einer! Das ging immer so weiter.

Aber das ist sein Lieblingsingenieur aus dem Team.

Hatte ich schon erwähnt, daß der Pierre beliebt ist?

Das Einsatzgerät.

FIA WEC - weisste Bescheid.

Da bekommt der Audi wieder sein Gesicht zurück.

Vor dem Atze ist keiner sicher!

Aber er hält die Fahnen hoch!

Wer findet Atze's Helm?

Das Ufo, inklusive Ufoflatterband.

Bei Aston Martin ist sogar der Galgen aus Kohlefaser?

Der neue 7er - also das 2013er Model vom Toyota LMP1.

Sogar das Safety Car bekommt einen Transponder!

So sehen in Spa die E-Units aus.

Am Donnerstag war das Pressezentrum noch übersichtlich besetzt, aber ...

... der Gustav Büsing war schon fleissig.

Bowie? Really?

Gab noch einiges zu Schrauben ...

... und zu filmen.

Die Boxenstopps werden geübt, ...

... bis ...

... jeder Handgriff sitzt. Taugt auch ganz gut für Fotografierende, um sich warzuschiessen :)

Einer von 5 Astonbausätzen.

Der Timo Bernhard ...

... und sein Einsatzgerät. Porsche Team Manthey!

Die Kollege muss nochmal ran und ...

... Atze dreht den Schlüssel rum.

Läuft!

Das 50-Jahre-911 findet sich überall wieder.

Das ist der 3er, also der Long-Tail bzw. Short-Nose. Soll schonmal die Aerodynamik für Le Mans testen.

Das sind die 5 identischen Aston Martins, die am Start sind. Passen nichtmal auf ein Bild!

Ansonsten eine schicke Anlage in Spa.

Da wird am Samstag der Knopf gedrückt.

Kommt man auch gut überall rein in die Boxen, fast wie bei VLN.

Kann man den Mechanikern über die Schulter gucken ...

... und fleissig Fotos machen.

Aber vorsicht! Die Safety Cars haben nochmal ganz schön brennen lassen.

Flügelverstellung gibt's dann jetzt genug, bitte kein Loch mehr bohren.

So eine Runde Benzintalk geht immer ...

... bevor es durch das Gate ...

... per Roller wird nach Hause geht ;)

Tags: FIAWEC | Spa6h | Mikebericht


Sonntag, 10. März 2013

IDM am Nürburgring abgesagt.

Ausgerechnet der MSC Freier Grund, der immer mit viel Herzblut und Engagement das Nürburgringrennen gestemmt hat, wirft das Handtuch.

Dazu muß man wissen, daß der DMSB die Geschicke der IDM einem neuen Promoter übertragen hat.

Günther Wiesinger dazu:

“Der Fisch stinkt meistens am Kopf. In diesem Fall ist das der deutsche Verband DMSB, der die IDM in jahrelanger Mühsal mit grossteils unverständlichen Reglements, seltsamen Klassenanordnungen, dilettantischen Vermarktern, überforderten IDM-Funktionären und jugendlichen DMSB-Repräsentanten an die Wand fuhr.”

Und Dietmar Franzen:

“So wird die IDM sterben, was wir uns alle natürlich nicht wünschen. Ich hoffe die Verantwortlichen werden in ihren zukünftigen Entscheidungen ein glücklicheres Händchen beweisen. Die IDM, als eine der hochkarätigsten Meisterschaften in Europa, hätte es verdient.”

DSMB ist der int. Vertreter für den deutschen Motorsport, hat in Deutschland die Sporthoheit.

Hier mal Auszüge aus der Satzung:

  • “Der DMSB wahrt die Belange seiner Mitglieder …”
  • “Der DMSB fördert den Motorsport durch Unterstützung und Entwicklung des Spitzensports, des Amateur- und Freizeitsports unter besonderer Berücksichtigung der Ju- gendarbeit.”
  • “Der DMSB dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken …”

Und wisst Ihr, wer die DTM ausrichtet? Dieses GEZ-finanzierte Audi-BMW-MB-Marketing-Schaulaufen, das die ARD aufwendig in HD in die Wohnzimmer schickt?

Richtig, der gemeinnützige Förderer des Motorsports - aka DMSB. Da sind die gaaanz vorne mit dabei. Aber wenn die Nordschleife zu Grabe getragen wird oder der Motorradsport organisiert werden will, dann springen sie schnell in Deckung.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Vor 3 Jahren: Eröffnung Nürburgring 2009.

Vor drei Jahren wurde das Erlebnisgrab während der Formel 1 mit viel Tamtam eingewiehen. Boris Becker wurde mit (Steuer-)geld verpflichtet, damit man einen Clown Promi für die Pressebilder hatte. Zum Beispiel bei dem Start der über 15 Mio. € teuren Achterbahn:

… der auch live im Fernsehen kam und damals schon ahnen ließ, was für ein Rohrkrepierer die Bahn in Wirklichkeit ist:

Natürlich mit den kamerageilen Kurt Beck und Walter Kafitz.

Seitdem ist die Bahn aber nie in Betrieb genommen worden und es gibt sicher nicht viele Menschen, die von sich behaupten können, mit diesem Steuerverschwendungsdenkmal gefahren zu sein:

Der damalige Pressetext:

… neben Michael Schumacher auch RTL-Formel-1-Reporter Kai Ebel, Comedian Mario Barth, Catharina Cramer, Chefin der Warsteiner Brauerei, und ADAC-Sportpräsident und Vizepräsident des Automobilweltverbandes FIA, Hermann Tomczyk und Sharlely “Lilly” Becker.

Überhaupt lesen sich die Pressetexte von damals heute ganz anders:

Mit einem zünftigen Fassanstich, 500 Litern Freibier und einer großen Party ist am Donnerstag, den 9. Juli 2009, der gastronomische Themenpark Eifeldorf Grüne Hölle am Nürburgring eingeweiht worden. Das Fass - natürlich mit dem eigenen Bier „Nürburger“ gefüllt - wurde von Mediinvest-Geschäftsführer Kai Richter Motorsport-Legende Striezel Stuck vor über 2.000 Gästen und Besuchern auf dem Dorfplatz angestochen. Gefeiert wurde anschließend im Eifel Stadl bis spät in die Nacht – darunter auch zahlreiche Prominente wie zum Beispiel Boris Becker.

Der Nürburgring Aufsichtsrat Jürgen Pföhler freut sich über beide Backen auf das Freibier und Hans-Joachim Stuck vielleicht schon über den Sponsor “Nürburgring” auf seinem 24-Stunden Lambo.

Investor des Eifeldorf Grüne Hölle ist – wie auch für das Lindner Congress & Motorsport Hotel, den Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees / Eifel) und das Lindner Boardinghouse Adenau – der Düsseldorfer Projektentwickler Mediinvest GmbH. Insgesamt 94 Millionen Euro investierte Mediinvest in die vier Projekte – davon fallen rund 31 Millionen Euro auf das Eifeldorf Grüne Hölle.

… meint die Pressemitteilung vom 10.Juli 2009. Nur ein paar Tage vorher - am 7.Juli 2009 - ist an diese Mediinvest die letzte Überweisung von Landesmitteln über 5,5 Mio. € geflossen. Insgesamt waren es 85,512 Mio. €, die seit Mai 2008 bis zur Erlebnisgrab-Eröffnung von der RIM an die Mediinvest GmbH überwiesen wurden. RIM steht dabei für das sperrige Rheinland-Pfälzische Gesellschaft für Immobilien und Projektmanagement mbH, und diese Gesellschaft ist der ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) zugehörig. Die wiederum vom Rheinland-Pfälzischen Wirtschaftsministerium beaufsichtigt wird. Das ja - wie wir wissen - damals von Hendrik Hering und heute von Eveline Lemke geleitet wird.

Gegen die Banker ermittelt die Staatsanwaltschaft - und zwar schon jahrelang. Auch gegen Kai Richter. Und Ingolf Deubel. Konsequenzen? Keine.


Sonntag, 15. April 2012

1.F1 Sieg im 111.Rennen ...

... und die erste Pole auch nicht zu vergessen: heute ist Nico Rosberg´s Tag, das hat er sich echt verdient. Es gab nur einen Ausfall im ganzen Rennen und das war tragischerweise Nico´s Teamkollege Michael Schumacher und noch tragischer ist das durch Losfahren-bevor-das-Rad-festgeschraubt-war passiert. Trotzdem hat Mercedes das komplette Podium kassiert, die McLaren sind ja auch Benze.

Das mit den Reifen war heftig heute in China, Kimi Raikkonen ist in gefühlten 3 Kurven von 2 auf 10 durchgereicht worden. Marc Webber wird heute auch einen schönen Sonntag haben, zum einen den schönsten Wheelie im Rennen gezeigt und zum anderen dank sportlich ohne Teamorder das German Wunderkind überholt.


Donnerstag, 08. Dezember 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.

“Bereits im Herbst seien im Eifeldorf Grüne Hölle etwa 30 Angestellte entlassen worden.”

30? Da haben 30 Leute gearbeitet?

  • Die Firma skidata ist stolz auf ihre Besucher-Aussperr-Systeme am Nürburgring. Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht. Liest sich so in dem Dokument, als hätten die 136 (!!) Drehkreuze verbaut. Ich hab die übrigens noch nie im Einsatz gesehen, immer nur rumstehend und nichtdrehend.

  • Yeah, yeah - uh huh? Was war das schön, als der A7 nur einfach ein Schotterparkplatz war. Die stört das noch nichtmal, wenn das keiner “liked” - die machen einfach weiter.

  • Die Engländer haben jetzt die Nase voll vom Ringzirkus und wollen ihre eigene Nordschleife.

  • Weihnachtsbäckerei geht wieder los.


Mittwoch, 04. Mai 2011

Kinder-Kart-Korso auf der Nordschleife beim 24h-Rennen.

Dieses Jahr findet für die Kids wieder der beliebte Nordschleifen-Kart-Korso statt, Jörg Otto hat sich zusammen mit Richy Schnock da so richtig reingehangen und konnte sogar seinen Kerpener Kartkollegen Ralf Schumacher als Aushängeschild gewinnen.


Mittwoch, 06. Oktober 2010

7x7 in DüsseldorfNeben Michael Schumacher hat auch der alte neue Rallyechamp Sebastian Loeb beim RoC zugesagt.
Mittwoch, 29. September 2010

Race of Champions kommt Ende November nach Düsseldorf.1989 am Ring, dann viele Jahre durch´s Ausland getingelt und jetzt zurück in Deutschland - genauer gesagt in Düsseldorf. Am 27./28.November gibt´s Race of Champions in der Arena in Düsseldorf.

Zugesagt haben bisher:

Michael Schumacher
Sebastian Vettel
Alain Prost
Sébastien Loeb
Tom Kristensen
Andy Priaulx
Travis Pastrana




Wie das vor über 20 Jahren am Ring aussah, hatte ich damals auch in Fotos festgehalten, kann man sich hier nochmal anschauen.


Montag, 26. Oktober 2009

Auf der Webseite von Stereo Screen kann man sich einen toll gemachten Film der Formel 1 Fahrt von Nick Heidfeld auf der Nordschleife anschauen, der die Einmaligkeit gut rüberbringt. Stereo Screener Tim Hahne ist übrigens ein Neffe von Wilhelm Hahne. O-Ton Dr.Theissen: "Irgendwo kam die Idee hoch und ist dann sofort zum Selbstläufer geworden". Jetzt kann ich es ja ruhig sagen: es war meine Idee und eigentlich war das Ganze mit Toyota geplant. Viele Ex-Zakspeed Leute arbeiten um die Ecke in Köln und es war nicht schwer ein paar Freiwillige zu finden. Die Marketingabteilung hatte auch schon ein kleines Budget losgeeist - beinahe ein Selbstläufer! Aber nur beinahe, weil sich kein Fahrer gefunden hat (damals das Duo R.Schumacher / J.Trulli, no comment). Nachdem das mit Toyota endgültig nicht zu machen war, konnte ich durch meine Zusammenarbeit mit BMW die Idee dort einfach unterbringen, natürlich auch in der Hoffnung, das Ganze filmtechnisch zu begleiten. Aber der Selbstläufer bekam tatsächlich eine irre Dynamik und BMW hat medienmäßig alle Register gezogen. Davor habe ich auch viel Respekt, dieses historische Ereignis hat es verdient.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, die Fahrt gleichzeitig als kurzes Video, als auch als Foto festzuhalten, habe mir den Hatzenbach dafür ausgesucht. Mit dieser Aktion hat BMW echtes Motorsportherz gezeigt.
Was mich im Nachhinein abends in den Nachrichten stutzig gemacht hat: trotz der vielen Zuschauer und der historischen Bedeutung dieser Demofahrt hat eine ganz andere Nachricht vom Nürburgring in den Mainstreammedien die Runde gemacht. Vom Formel 1 auf der Nordschleife kein Wort.
Auch traurig zu sehen, daß BMW & Nick Heidfeld in dieser Form nicht mehr die Formel 1 bereichern. Aber dafür bekommen wir Gabi Reloaded mit Weltklassefahrern frei Haus in der Eifel präsentiert.
Dienstag, 20. Oktober 2009

Michael Schumacher ziert das Titelbild des aktuellen Spiegel. In einem 10-seitigen Interview erzählt er, warum er so gerne Motorrad fährt, daß die Resonanz mit dem Comeback ihn ziemlich überrascht hat und er sich nicht unter Druck setzen läßt, was er in Zukunft machen wird. Motorradrennen seien erstmal kein Thema, obwohl KTM ihn gerne als Werksfahrer für die IDM verpflichten möchte. Er weiß selber nicht was noch kommt: "Aber mir ist auch klargeworden, dass irgendwann etwas Neues kommen wird, ein neues Kapitel, dass ich Verantwortung übernehmen will. Irgendwann wird es soweit sein."
Mittwoch, 14. Oktober 2009

Michael Schumacher schreibt einen offenen Brief und schaltet sich in die FIA-Präsidentschaftswahl am 23.Okt. ein. Die Wahl scheint doch nicht so eindeutig für Jean Todt auszugehen, wie Max Mosley das gerne hätte.
Sonntag, 13. September 2009

Michael Schumacher macht weiter bei Ferrari, im RTL Interview meinte er, der neue Vertrag gilt für weitere 3 Jahre!


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