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Donnerstag, 23. August 2018

Hans-Joachim Stuck will sein Haus verkaufen.

Ziemlich hölzern, ziemlich teuer.

(Achtung, der 2. Link geht zur Bild, die reden von 9,5 Mio. Euro.)

Die Anzeige erlaubt jedenfalls Einblicke in das feudale Privatleben des DMSB-VW-Repräsentanten-Präsidenten.

Klatschgeschichten sind ja normalerweise nicht so mein Ding, aber die einzigen Pokale stehen an der Badewanne und jetzt bin ich doch neugierig, welche 2 er dafür auserkoren hat aus seiner wahrscheinlich recht beeindruckenden Pokalsammlung.


Mittwoch, 09. Mai 2018

Hans Joachim Stuck hat noch einen weiteren Grund beim 24h-Rennen aufzuschlagen: er bekommt den Nürburgring Lifetime Achievement Award verliehen.

Und natürlich kann niemand bei so vielen Terminen und Achievements erwarten, dass der Herr Präsident Zeit hätte für die DMSB Jahreshauptversammlung.

Das Theater (pun intended) wird wirklich immer armseeliger. Ich schlage als nächsten Preisträger Kai Richter vor.


Montag, 07. Mai 2018

Der DMSB Präsident gibt sich beim 24h-Rennen die Ehre.

Ob er nur 956 fährt und im Porsche-Jäckchen rumläuft - oder auch für die Aktiven und deren Probleme ansprechbar ist?

Stuck | Porsche | N24h |


Freitag, 16. März 2018

Erkenntnis des Tages: DMSB vernachlässigt den Motorradsport.


Dienstag, 30. Januar 2018

Toyota bestätigt alle 8 WEC Rennen - inklusive Fernando Alonso.

The team has officially submitted its entry to the Automobile Club de l’Ouest and will participate in all eight rounds of the 2018-19 season with two hybrid-powered race cars as it targets victory in the Le Mans 24 Hours and the WEC World Championships.

Die Nummer 7 unverändert mit:

  • Mike Conway
  • Kamui Kobayashi
  • José María López

Nummer 8:

  • Sébastien Buemi
  • Kazuki Nakajima
  • Fernando Alonso

Anthony Davidson, who won five races in 2017 alongside Sébastien and Kazuki, will remain an important member of the team, bringing his World Championship-winning experience to a new role as Reserve and Development Driver.

Schade, dass es Porsche zu teuer geworden ist - aber zum einen darf man Hans Joachim Stuck sowieso nicht mehr alles glauben und zum anderen stehen die Vorzeichen gut, dass es auch ohne Porsche eine Megasaison wird.

Spa 6h am 4./5. Mai ist auf jeden Fall fest eingeplant - und wenn das Wetter passt, dann hänge ich wieder den Sonntag dran zum Motorradfahren.

Toyota | FIAWEC | Alonso |


Dienstag, 23. Januar 2018

David Richards übernimmt Vorsitz der UK Motor Sports Association.

Und legt direkt mal den Finger in der Wunde:

Over the last decade we've seen a drop in MSA licence-holders of nearly 10%; that's more than 3000 fewer people participating in motorsport in the UK. This has contributed to a 15% drop in entries so the warning signs are already there and cannot be ignored."

Er verspricht in seiner Antrittsrede sich um die Belange der Aktiven und der Veranstalter zu kümmern.

David Richards hat einen beeindruckenden Motorsport Lebenslauf: Rallyeweltmeister als Beifahrer von Ari Vatanen (1981, Ford Escort), hat mit seiner Firma Prodrive Subaru an die Spitze der Rallye WM gebracht und gewann mit Ferrari und Aston Martin in Le Mans und der WEC. Selbst das ist nur ein Auszug.

Hier ist er mir vor die Linse gefahren im Le Mans Fahrerlager 2016:

Mike Frison / renn.tv

Ich wette in Deutschland ist der Rückgang der aktiven Sportler noch dramatischer - aber da redet man natürlich nicht drüber. Lieber so tun, als sei alles in Ordnung. Oberflächlich ist es das ja auch, die Hersteller verdienen mit ihren Rennwagen aus dem Regal (GT3, GT4, Cup) so viel wie nie. Aber wenn die Basis wegbricht, dann ist das alles nur noch eine leere Hülle.

Der Motorradsport ist schon so gut wie beerdigt, Yamaha hat nach 40 Jahren den R6 Cup beendet und beim DMSB in Frankfurt sieht man die Zweiradler sowieso nur als lästiges Anhängsel. Viel wichtiger ist dort die DTM, für die kein Mittel und Weg zu unsinnig wäre, sie weiter künstlich am Leben zu halten.

Wenn man David Richards und DMSB Pendant Hans Joachim Stuck vergleicht, dann drängt sich die Frage auf: was sind eigentlich HJS's Fähigkeiten? Seine rennfahrerischen stehen außer Frage - aber sonst? Mir fällt trotz langem Nachdenken nur Jodeln und Intrigieren ein. Gut - auf der anderen Seite deckt sich das auch in etwa mit dem Anforderungsprofil, das ich vom DMSB erwartet hätte.

Wenn man die Herausforderungen, die auf den Sport zukommen, gegenüberstellt mit den Fähigkeiten des obersten Verbandes diese zu meistern, dann kann man eigentlich jetzt schon den Deckel zumachen.

Richards | MotorSportAssociation | Großbritannien | Prodrive |


Donnerstag, 18. Januar 2018

Citroën Motorsportchef wird FIA Rallyedirektor.

Klassische Drehtür - denn was der DMSB kann (Stuck / VW), kann die FIA schon lange (Matton / PSA).

Womit Opel über Bande sehr vorteilhaft bei der FIA positioniert ist.


Hans Joachim Stuck versucht sich auch in Geschichts-Umschreibung.

Was Kurt Beck kann, kann HJS schon lange:

Porsche habe sich wegen der hohen Kosten aus der WEC verabschiedet - der ACO ist schuld.

Die Veranstalter hätten mehr auf die Hersteller hören und aus den Erfahrungen ihre Lehren ziehen sollen. Jetzt bekommen sie die Quittung“, meint Stuck. ”Jetzt bleibt nur noch Toyota."

Wer ist denn ausgestiegen?

  1. Nissan. Haben hoch gepokert - und sind kräftig auf die Nase gefallen. Schade - mir hat es gefallen. Ich weiß, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Jedenfalls ist das Wagnis nicht aufgegangen, Nissan hat wieder die Koffer gepackt.

  2. Audi. Und damit über Bande Stuck’s Arbeitgeber, denn er ist ja “VW Repräsentant”. Der Konzern hat den Stecker am 25. Okt. 2016 gezogen - zur großen Überraschung aller Beteiligten. Nachdem im Jahr zuvor - ebenso überraschend - schon das 3. Le Mans Auto gestrichen wurde.

Dabei kam der Abgasskandal erst im September 2015 an die Öffentlichkeit. Die Ausgangslage war bitter: man wollte das Dieselthema still und leise unter den Teppich kehren - da hilft es nicht, wenn DIESEL Rennwagen in Le Mans antreten. Der Antrieb wurde ab da auch nur noch verlegen TDI genannt. Auf Benziner umzustellen wäre ein unmöglicher Kraftakt und die Budgets sind sowieso schneller verdunstet, als man gucken kann - Milliarden Strafen waren zu bezahlen, Ende offen.

  1. Porsche. Nachdem klar war, dass Dieselgate Unsummen verschlingen wird und zusätzlich enorme Umwälzungen auf die Autoindustrie und den VW Konzern zukommen, gab es auch bei Porsche die Notbremse. Mit viel Glück noch das 3. Le Mans Rennen gewonnen und dann - wieder mal überraschend - der Abschied.

Und Hans Joachim Stuck muss man schon wieder fragen, für wie naiv er die Leute hält.

Stuck | Dieselgate | Porsche | LeMans |


Dienstag, 17. Oktober 2017

Kaffer/Winkelhock/Van Der Linde gewinnen California 8 Hours. Grenzwertige Boxenstopp-Strategie von Land und WRT.

Die Siegessträhne von Land Motorsport ist gerissen - aber sie sind 2. geworden beim 8h-Rennen in Kalifornien. Die Mazda Raceway California 8 Hours wurden zum ersten Mal ausgetragen. Gewonnen haben Pierre Kaffer, Markus Winkelhock und Kelvin Van Der Linde im Magnus R8.

The final pitstops set the wheels in motion for a thrilling finale. The crews of the #11 and the #29 cars opted not to respect the imposed pitstop delta time, both incurring a drive through penalty for that infraction. But even with that penalty they both ran away from the #44 Audi Sport Team Magnus R8, which had stuck to the rules.

Oder wie GT Eins formuliert:

Die beiden europäischen Audi-Teams von Land Motorsport und dem Belgian Audi Club Team WRT hatten sich durch einen taktisch verkürzten Boxenstopp – die resultierende Durchfahrtsstrafe war kürzer als die Standzeit und brachte beiden Teams einen zweifelhaften Vorteil - an die Spitze des Feldes manövriert und waren in Richtung eines Audi-3-fach-Sieges unterwegs, als beide Wagen sich beim Überrunden im Verkehr berührten und in Turn 10 den Kies rutschten.

In der Öffentlichkeit sieht man nicht oft die Bandbreite der Tricks, mit denen gearbeitet wird - aber hier ist so ein Fall. Grenzwertig.

Land | Kalifornien | Kaffer | Winkelhock | VanDerLinde |


Sonntag, 15. Oktober 2017

Audi TT Cup - Race of Legends zum Abschluss.

Der TT Cup geht mit Ablauf der Saison in Rente, da kann man es sich leisten Rang und Namen von Audi Sport zu einem Abschlussrennen zu versammeln. Die Autos werden ja nicht mehr gebraucht.

Aber es gab weniger Kleinholz als befürchtet und Frank Stippler hat gewonnen.

Ickx vor Stuck gab es auch lange nicht mehr. Freut mich, denn ich bin mir sicher, dass es den eitlen Grüßaugust mächtig wurmt.

UPDATE:

Hier das Video dazu.

TTCup | AudiSport | Stippler | Stuck | Ickx |


Montag, 09. Oktober 2017

Wer ist schuld an den Problemen der DTM?

Da sind sich die beiden Österreicher - Gerhard Berger und Hans Joachim Stuck - einig:

Zu meinen Zeiten waren wir auch immer regelmäßig in den 3. Programmen, aber da läuft so gut wie nichts. Warum?"

Die 3.Programme sind schuld!

Sportlich gehe es so eng zu wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte der DTM. "16 Autos in einer Sekunde - wo gibt es denn sowas?", fragt Stuck.

Auf der Nordschleife sicher nicht. Das geht nur, wenn man GP Strecke Kurzanbindung fährt. Und das mit den 16 Autos wird bald schwierig.

Und Berger freut sich über die gemeinsame Richtung, die er und der DMSB-Präsident eingeschlagen hätten: "Wir beide denken zuerst Sport, dann das andere. Also nicht zuerst das Geschäft. Was macht den Sport geil - darum geht's."

Da habe ich aber eine komplett andere Wahrnehmung.

Wer noch ein paar Kracher verkraftet, hier noch ein aktueller Text.

Stuck | Berger | TourenwagenMasters |


Freitag, 22. September 2017

Auto Union, Hans Stuck und das NS-Regime.

Am Großglockner in Österreich gibt es dieses Wochenende eine Oldtimer-Veranstaltung:

In Erinnerung an die legendären Rennen der 1930er-Jahre findet am Freitag und am Samstag wieder der Großglockner-Grand-Prix statt.

Mit der historischen Startnummer 83 geht Hans-Joachim “Strietzel” Stuck auf den Bergkurs, der Sohn des Siegers von 1938.

Zur geschichtlichen Einordnung: ein Jahr später - im September 1939 - brach der 2.Weltkrieg los.

Hier eine Dokumentation zu den politischen Verflechtungen damals und auch die Rollen von Hans Stuck (der Vater von Hans Joachim Stuck) und Ferdinand Porsche (der Großvater von Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche).

Im Film (ab Min. 9:15):

Auch Ferdinand Porsche taktiert. Zur Unterredung bei Hitler nimmt er den bekannten Rennfahrer Hans Stuck mit.

Historiker Peter Kirchberg:

Stuck war derjenige, der sehr früh enge Kontakte zur NSDAP hatte und der ja auch bei der Schlüsselunterredung deshalb mit dabei war, als es 1933 bei Hitler darum ging Geld für die Rennerei zu finden.

Hans Stuck nach dem Sieg beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring 15.7.1934: Heil unserem Führer!

Stuck | Politik | Grossglockner | Silberpfeile | AutoUnion |


Mittwoch, 12. Juli 2017

MSC Adenau Kart Jugend unter Lindner-Hotel Bewerbung.

Der MSC Adenau möchte der Familie Stuck in Sachen Schamlosigkeit nicht nachstehen und lässt die Kart Jugend unter “Lindner Hotel” Bewerbung ausrücken.

Adenau | Stuck | Lindner |


Donnerstag, 06. Juli 2017

Petrolicious porträtiert Adenau.


Sonntag, 14. Mai 2017

Mikebericht vom 1. neuen IDM Motorrad-Rennwochenende.

Gut, dass ich heute meine NRW-Stimme schon per Briefwahl abgegeben hatte, denn so konnte ich mit gutem Gewissen und einem Tankstellenkaffee im Führerhaus das Bloggermobil Richtung Eifel zünden: IDM steht auf dem Programm!

Und was wurde im Vorfeld darüber hergezogen. Kein Wunder, denn vor 2 Monaten stand über der Fortführung der Deutschen Meisterschaft noch ein riesengroßes Fragezeichen. Die Veranstalter-Vorgänger reden nur noch über die Anwälte mit dem DMSB - in der Speedweek unter Günther Wiesinger vergeht gefühlt kein Tag an dem nicht irgendeine IDM bzw. DMSB bzw. ADAC Leiche aus dem Sumpf gezogen wird.

Da gibt’s für mich natürlich nur eins: hinfahren und sich selber ein Bild machen - zumal ausgerechnet der 1.Lauf dieser neuen IDM am Ring stattfindet.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Um es kurz zu machen: ich find’s mega! Meine Wurzeln als Aktiver liegen ja im Motorradsport und mit dem aufgesetzten VIP-Gedöhne, das inzwischen auch VLN und N24h voll erfasst hat, kann ich überhaupt nichts anfangen. Oder anders ausgedrückt: genau das Gegenteil von Hans Joachim Stuck & Co.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Jetzt kommt der Veranstaltung natürlich zugute, dass das Zuschauerinteresse zurückhaltend ist - Motorsport - und speziell die Motorradfraktion - haben es ja schon immer schwer in D. Aber aus Teilnehmer und Fahrersicht ist es ein perfektes langes Wochenende. Soviel Fahrzeit für’s Startgeld gibt es wohl nirgendwo - an allen 3 Tagen kommt die übersichtliche Anzahl von Klassen voll auf ihre Kosten mit Training, Qualifying und 2 Rennläufen. Mehr geht nicht.

Der MSC Freier Grund hatte nicht viel Zeit, um seine 150 Helfer zu mobilisieren: 5 Wochen. Auch die vollen Fahrerfelder sind beeindruckend für die kurze Vorbereitungszeit.

Als Klassen stehen auf dem Programm:

  • 300er, 600er und 1000er
  • Seitenwagen
  • 700er Twin
  • Suzuki Cup (1000er GSX-R)

Der 700er Twin Cup war für mich ganz neu - tolle Serie für den nicht ganz so prall gefüllten Geldbeutel. Und die mit dem besten Sound vom ganzen Wochenende.

Die Hersteller, die sich in ihrer Not zusammengeschlossen haben um die IDM in letzter Sekunde zu retten, werden froh sein, dass alles so glatt und super routiniert über die Bühne geht. Das Motorrad Action Team ist verantwortlich und man merkt überhaupt nicht, dass sie sowas zum ersten Mal machen. Obwohl: zum ersten Mal stimmt nicht ganz, die Erfahrung stammt aus der Durchführung des Triumph Cup z.B. oder die Motorrad Action Trackdays.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Das erste 1000er Rennen am Sonntag war ziemlich unterhaltsam, weil das Eifelwetter die Hauptrolle spielen wollte und pünktlich nach der ersten Rennrunde kam ein kurzer, heftiger Schauer - mehr Drama geht natürlich nicht.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

So wie wir DMSB und ADAC kennen, werden sie jetzt alles dransetzen, den Erfolg zu torpedieren. Ich drücke die Daumen, dass das am geerdeten Organisationsteam abperlt. Auch der Speedweek würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man das positive Fazit groß herausarbeitet - also auf Augenhöhe der Schlammschlacht der letzten Wochen und Monate. Oder hat Günther Wiesinger noch eine Rechnung mit seinem Ex-Arbeitgeber offen? Ich bin ja gerne jemand, der einen kritischen Blick hinter die Kulissen wirft, aber ganz ehrlich: ich habe nichts Negatives finden können. Also nichts im Sinne von gar nichts.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Was mir auch gut gefallen hat: das überzogenen Nürburgring-Marketing inklusive Ringcard-Gängelei scheint komplett Schnee von gestern zu sein. Ich würde auch das sehr begrüßen - es würde den Sport wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dabei war neben IDM noch Driftcup (Müllenbachschleife), eine Classic Veranstaltung und die Touristenfahrten am Ring - also ziemlich was los.

Einen Schwung passender Fotos zum Bericht gibt es hier.

IDM1000 | Superbike | Mikebericht | Motorradrennen |


Mittwoch, 08. März 2017

Speedweek´s DMSB Daily. Heute: der Automobilsport.

Die Speedweek arbeitet sich beim DMSB langsam von den Motorrädern zu den Autos vor:

Aber Präsident Stuck ist Motorsport-Berater und Botschafter des weltgrößten Automobilkonzerns – und soll gleichzeitig unabhängig die Geschicke eines Landesverbands lenken? Obwohl Marken wie Audi, Porsche, Seat, Skoda und VW in allen möglichen Meisterschaften mitwirken?

Lambo und Bentley fehlen noch. Aber wer wird denn schon bei so ein paar Interessenkonflikten so kleinlich sein - das ist schließlich ein gemeinnütziger Verein!


Mittwoch, 01. März 2017

DMSB zockt sogar seine eigenen WM-Fahrer ab.

Die Lizenzgelderpresser aus Frankfurt haben neue Opfer gefunden: die Motorrad-WM-Fahrer. Denn ohne nationale (!) Lizenz zum Schnäppchenpreis geht in der WM natürlich erstmal gar nichts.

Günther Wiesinger schreibt sich in der Speedweek vorbildlich politisch inkorrekt den Frust von der Seele und ich sehe in meinem geistigen Auge die Motorsportler alle nicken bei der Lektüre:

.. abzockt .. mit Wucherpreisen .. den bedauernswerten Untertanen (= Lizenznehmern) .. Überheblichkeit, mangelnder Hilfsbereitschaft und eitler Herablassung .. wegen des merkwürdigen DMSB-Gebarens .. einen unsauberen Beigeschmack .. eventuell ein paar stilvolle Orgien für die Funktionäre ..

Fazit:

Man muss dem DMSB zugute halten: Er will von den WM-Piloten nur das Beste – ihr Geld.

Aber Stritzel Stuck jodelt schön in’s Vorwort der eigenen Selbstbeweihräucherungs-Brochüre:

Wir wollen als Dachverband der deutschen Motorsportler näher an die Bedürfnisse der Rennfahrerinnen und Rennfahrer heranrücken, ihnen besser zuhören und einen besseren Service bieten.

Wenn sie zuhören würden, würden sie den Service des geschlossenen Rücktritts bieten.

Wer zieht endlich den Stecker?

Wo ich so in diesem Vorstart blättere: mitten in das versammelte Nordschleifen-Permitgedrisse ab Seite 24 hat Creventic eine ganzseitige Anzeige für seine 24H Series geschaltet. Sicher kein Zufall.


Samstag, 17. Dezember 2016

Der große renn.tv Jahres-Rückblick-Blog.

Als Blogger hat man es einfach, das Jahr Revue passieren zu lassen: man braucht nur den Blog zu durchforsten.

Zu Jahresbeginn mach ich mir immer einen Plan, welche Events ich mir genauer anschauen möchte. Irgendwas kommt zwar immer dazwischen, aber wenn ich die vergangenen 12 Monate sehe, dann hat meine kleine One-Man-Show doch wieder einige Bits und Bytes für die Nachwelt hinterlassen.

In erster Linie die aufwendigeren Mikeberichte:

… und der Miketest mit dem:

Gedanken habe ich mir gemacht, wie das mit den Motorsport-Übertragungen in der Zukunft aussehen soll.

Und diese Meldungen sind es wert noch einmal aufgegriffen zu werden:

… und in eigener Sache bekommt Mike’s Blog ein Responsive Design verpasst. Da passt der Rückblick im Rückblick: wie Mike vor 15 Jahren gebloggt hat. Auch die renn.tv URL ist schon 15 Jahre alt.

Und so neigt sich wieder ein aufregendes Jahr zu Ende.

Bei meinen Unterstützern bedanke ich mich für die Treue - ebenso bei den N Spazierenfahrern, die sich großzügig revanchieren für die verschickten Ns und natürlich bei Euch Lesern und Euren Rückmeldungen, die ich über Social Media oder Email bekomme.

Ich freue mich schon auf 2017 - und das ein oder andere Highlight!

Rückblick | Blogger | Mikebericht | Miketest |


Samstag, 05. November 2016

Woran merkt man, dass die Zeit eines Motorsport-Funktionärs abgelaufen ist?

Wenn er meint, Motorsport bräuchte zum Erfolg Fernsehpräsenz:

Hans-Joachim Stuck: Für mich ist ganz klar ein wichtiger Parameter das Fernsehen. Es ist eigentlich schade, dass nur so wenig im TV zu sehen ist. (..) Wir brauchen mehr Fernsehpräsenz. Aus Eventsicht - beispielsweise die Panzerplatte bei der Rallye Deutschland - ist alles fantastisch. Aber durch die fehlende Präsenz im TV bekommt die WRC nicht den nötigen Stellenwert.

Ein guter Anlass, um noch einmal auf meine Ausführungen vom Anfang des Jahres zu verlinken: Motorsport-Übertragungen in der Zukunft.

Stuck | Zukunft | Funktionär |


Freitag, 16. September 2016

Jetzt ratet mal, wer Bernie Ecclestone vorwirft, den Motorsport kaputt zu machen? Ausgerechnet Hans-Joachim Stuck, der Cheflobbyist von Ferdinand Piech und Präsident der deutschen Motorsport-Verhinderungs-Behörde!

Besonders lustig der Moment, als er Ecclestone vorwirft dem Putin den roten Teppich auszurollen. Hallo, McFly, jemand zuhause?


Sonntag, 10. Juli 2016

DMSB Präsident zwischen Grüßaugust und Märchenonkel.

Hans Joachim Stuck - also der Industrie-Vertreter im Motorsport für VW-Audi-Porsche-Lamborghini-Bentley - auch bekannt als DMSB Präsident - will sich nicht damit abgeben, als Tempolimit-Erfinder in die Geschichtsbücher einzugehen.

Und enthüllt mal wieder, dass in Wirklichkeit Jean Todt der Schuldige sein soll.

Erinnert ein bischen an die LR RLP, die versuchen auch immer die Schuld der EU zu geben.

In der motorsport.com Geschichte steht dann weiter:

Kurz darauf beschlossen Vertreter von DMSB, Rennstrecke, Veranstalter, Hersteller, Teamchefs und Fahrer in einem Expertengremium die Einführung von Speedlimits auf der Nordschleife, um das angedrohte Aus der Rennstrecke abzuwenden.

Was da NICHT steht, dass an dem tragischen Wochenende zufällig Christian Schacht am Ring vor Ort war und in panischem DMSB Aktionismus jede Menge Klassen von SP7 bis SPX erstmal verboten wurden. Das war sogar so panisch, dass die aufgescheuchten Funktionäre die Cup Porsche vergessen haben.

Ich habe damals schon befürchtet, dass die Fahrzeuge unangetastet bleiben werden, während die Nordschleife bluten muss. Und genauso ist es gekommen, der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe wurde massiv umgebaut, damit die Instustrieveranstaltung 24h-Rennen wir geplant durchgeführt werden konnte. Das Qualirennen stand nämlich vor der Tür - mit nur 2 Wochen Abstand zu den tragischen Ereignissen.

Es ist nicht das erste Mal, dass HJS Jean Todt in’s Spiel bringt. Beim STRassenfest im August letzten Jahres hat er die Theorie zum ersten Mal verbreitet - allerdings in der Variante, dass der Anruf am Sonntag erfolgte und nicht wie jetzt zusammengedichtet “noch am Tag des Unfalls”.

Witzerweise sind ausgerechnet Jean Todt’s Fahrzeuge - die FIA WTCC - vom Tempolimit NICHT betroffen, denn die durften beim 24h 2015 frei blasen.

Die schnellste Runde WTCC war 2015 eine 8:35 - auf dem großen Kurs. Damit hätte man sogar noch eine blaue Lampe bekommen - also gut genug für die 24h Top30.

Na DAS macht ja mal richtig Sinn, aber wer wird sich schon von solchen Details seine schöne Märchengeschichten gefährden lassen.

Hans Joachim Stuck möchte unbedingt als Nordschleifen-Retter in die Geschichte eingehen - da hat er sich ordentlich was vorgenommen als Totengräber aus der ersten Reihe.

Stuck | Tempolimit | Todt | WTCC | Quiddelbacher | Grüßaugust | Märchenonkel |


Sonntag, 24. April 2016

Uschi Schmitz erzählt von früher.

Da ist für jeden was dabei.

Schorsch Meier mit einer tollen BMW schlief auch bei uns im Stroh. Mein Vater setzte sich nachts auf die Maschine und rollte los, bergab geradeaus und landete in einem Teich, den es damals noch in Nürburg gab. Es ging gut, die Maschine war noch fahrbereit und Schorsch Meier gewann sogar das Rennen.

Ja, Luki Scheuer ist leider viel zu früh gegangen.

Wenn Uschi Schmitz alte Geschichten auspackt, dann vergeht die Zeit wie im Flug!

Klaus Ridder bemüht sich sehr, um die alten Erinnerungen zu konservieren, aber er engagiert sich auch bei den regierungstreuen Freunde-des-Nürburgring - klassischer Doppelagent.

Uschi | Ridder | Tiergarten | FreundeDesNürburgrings |


Samstag, 23. April 2016

Stuck alter und neuer DMSB Präsident.

Falls jemand gehofft hatte, dass sich beim DMSB etwas zum Besseren wendet, den muss ich leider enttäuschen:

Der frühere Formel-1-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes. Der 65-Jährige wurde am Samstag in Frankfurt/Main von den Delegierten der DMSB-Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Er ist seit 2012 Chef des Verbandes.

Hätten statt den Delegierten die Sportler gewählt, wäre das Ergebnis anders ausgefallen.

So jedoch ist es ein klares Zeichen, dass niemand der verantwortlich handelnden Funktionäre möchte, dass sich irgendetwas ändert. Das lässt ja tief blicken.

Stuck | DMSB | Delegierte |


Freitag, 22. Januar 2016

Vor 10 Jahren hat Toto Wolff die 24h Dubai gewonnen.

Hättet Ihr’s gewusst? Zusammen mit Quester/Peter/Stuck, es war das erste 24h Rennen in Dubai:

(Toto Wolff, Philipp Peter, Dieter Quester, Hans Joachim Stuck)

(Toto Wolff)

War ein schöner Auftakt damals - inzwischen hat sich das Rennen fest etabliert. Damals wie heute ist der Winterevent in der Wüste eine gute Gelegenheit mal was anderes zu sehen!

Auf dem Siegerfoto oben läuft mir Horst Vieselmann durch’s Bild (der mit den Rasierklingen unter den Armen) - aber viel lustiger ist das Bild, das mich erst Monate später erreicht hat:

Den Mike zeitgleich in flagranti erwischt! Dazu muss man wissen, dass da damals wirklich kaum Zuschauer auf der Tribüne saßen.

Der E46 im Red Bull Design machte eine wirklich gute Figur:

Und hat ja dann auch …

gut durchgehalten:

Falls Ihr noch mehr in der Vergangenheit wühlen wollt: meine Bilder aus Dubai von 2006 sind in der Fotoabteilung und im Forum haben wir uns damals ausgetauscht.

Wo wir gerade dabei sind: Toto Wolff und ich haben uns dann ein paar Jahre später wiedergesehen:

Mit eher unerwartetem Ausgang:

youtu.be/aOQ_6TM_3Ac

Ist zum Glück nur Material zu Schaden gekommen - Auto und Kameras waren aber ziemlich fritte.

Kleine Welt in der wir leben - schon witzig, wie sich die Leute entwickeln. Nein, auf das Thema Stuck gehe ich lieber nicht ein ;)

Wolff | Dubai |


Mittwoch, 13. Januar 2016

Stuck / Adorf: harte Probe für die Freundschaft.

Sie waren mal echte Freunde. Freunde in dem Sinne, dass man sich ein Auto teilt:

(Raeder Gallardo, 2008)

Oder ein Haus, denn die beiden wohnen quasi zusammen am Nürburgring:

Dieses Bild habe ich bei dem Sommerfest 2008 gemacht, das Dirk regelmäßig über das N Forum veranstaltet hat. Links HJ Stuck, daneben Dirk Adorf. Ein Herz und eine Seele.

Hat sich einiges verändert seitdem. Dirk war schon lange nicht mehr im N Forum, Eigenbauten wie der Gallardo wurden vom Reglement kastriert, der Nürburgring ist verbeckstaltet, als Folge insolvent und Stuck ist DMSB Präsident.

Anfang des Jahres haben beide zusammen das Tempolimit für die Nordschleife abgenickt. Stuck meint Jean Todt hätte das gefordert, ich meine man wollte die Teilnahme der GT3 beim 24h-Rennen nicht gefährden. Dirk Adorf als Fahrer mit Gesamtsiegchancen und HJ Stuck als Vertreter des VW Konzerns.

Viele Arbeitsgruppen wurden gebildet um das Tempolimit nach einem Jahr wieder abzulösen und mein Eindruck ist, dass ein Verbot der GT3 auf der Nordschleife im Vorfeld als nicht verhandelbar deklariert wurde. Denn die einzige Konstante in den umfangreichen Diskussionen ist der Start der GT3 Klasse, selbst wenn dafür die Strecke angepasst werden muss. Was ja dann auch an der Quiddelbacher Höhe passiert ist.

Womit man beim DMSB in Frankfurt allerdings nicht gerechnet hat: die Fahrer AG hat ihre Aufgabe ernst genommen und ist nicht bereit faule Kompromisse einzugehen. Denn sie sind es, die im Auto sitzen und sie wissen wie praxisfremd die aktuellen Regelungen sind. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass die Abläufe, die in der Kritik stehen, alle relativ neu sind - von Code 60 bis Permit - alles Maßnahmen, die der DMSB erst kürzlich eingeführt hat.

Und nebenbei stehen die Fahrer, die Teams und die Veranstalter geschlossen hinter der Fahrer AG.

Um die Sache scheint es inzwischen auch gar nicht mehr zu gehen. Dieses Interview schlägt heute hohe Wellen, denn HJ Stuck nutzt seinen Auftritt für VW bei der Planai Classik, um Dirk Adorf eine reinzuwürgen:

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrer hat aus meiner Sicht über das Ziel hinausgeschossen. Das muss man deutlich sagen. Das ist eine Arbeitsgemeinschaft die auf uns zuarbeitet. Wir nehmen ihre Ideen auf, präsentieren und diskutieren sie dann im Präsidium. Es ist ganz klar, dass ein Ergebnis einer AG nicht Eins zu Eins umgesetzt werden kann. Das ist unmöglich. Weil eben, wenn sie bei Code 60 mehr Streckenposten haben wollen – wo nimmst die her? Das muss schon alles machbar und umsetzbar sein. Da ist natürlich ein Mensch dabei, der Dirk Adorf, den ich auch selbst in die Gemeinschaft aufgenommen habe, aber der hat sich als sehr sehr schwierig erwiesen. Und manchmal etwas weit entfernt von der Realität. Er macht sicher seine Arbeit, aber er muss auch einsehen, dass es irgendwo Limits gibt. Ohne Kompromiss geht’s nicht.

Also in etwa: wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause.

Das Interview wird bemerkenswerterweise von der Planai Classic (Helmut Zwickel) als Pressemitteilung verbreitet, damit es auch jeder mitbekommt.

Alles kein Zufall.

In meinen Augen ist Hans Joachim Stuck als DMSB Präsident nicht mehr haltbar. Wenn er sich wenigstens auf die Grüßaugustrolle reduzieren würde, dann könnte er keinen Schaden anrichten. Wie im Kindergarten meint er öffentlich persönliche Animositäten abrechnen zu können - wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgegangen ist.

Von der Peinlichkeit dieses Manövers ganz abgesehen.

Der DMSB muss dringend reformiert werden - und zwar von oben nach unten.

Und die Stuck-Adorf´sche Freundschaft hatte auch schon mal bessere Tage.

Für mich persönlich war HJS spätestens hier durch.

DMSB | Stuck | Adorf |


Freitag, 08. Januar 2016

DMSB Präsident meldet sich zu den aktuellen Ereignissen.

Mit einem fröhlichen Holladrio! Oder hat jemand was anderes erwartet?

DMSB | Stuck |


Dienstag, 29. Dezember 2015

Front der Teams gegen DMSB.

Nach der erstaunlichen Ignoranz des DSMB blieb den Teams eigentlich nichts anderes mehr übrig: heute hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, deren Mitglieder zusammen über 100 Rennfahrzeuge in der Langstrecke repräsentieren.

Und die fahren direkt mal schwere Geschütze auf: man will erst wieder bei Nordschleifen-Rennen starten, wenn der DMSB die Ergebnisse der Fahrer AG umsetzt - also hauptsächlich eine pragmatischere Code 60 Lösung, die Entbürokratisierung des gerade erst eingeführten Permits und die Übernahme von eLearning inklusive Abschlusstest.

Als Außenstehender könnte man jetzt meinen das seien doch eher Details, wieso soll das ein Grund sein für die Teams auf die Barrikaden zu gehen?

Es ist die Konsequenz dessen, was sich bereits lange abzeichnet: der DMSB hat sich zu einem geldgierigen Bürokratiemonster entwickelt, dessen ursprüngliche Aufgabenstellung - die Förderung des Sports - nicht mehr erkennbar ist.

Der gesamten Szene droht der Kollaps, doch in Frankfurt bei den Stucks und Schachts dieser Welt will man davon nichts wissen.

Jetzt sind sie da, die Geister, die der DMSB rief.

Gut zu sehen, dass die fünf Engagierten in der Fahrer AG nicht im Regen stehengelassen werden.

Die Langstrecke ist nicht die einzige Sparte, die unter dem Diktat des DMSB leidet. Doch aufgrund der hohen Anzahl an Sportlern ist sie in der Lage dem Verein Paroli zu bieten.

Ich hoffe, dass das Gewitter eine reinigende Wirkung in Frankfurt hat. Und wenn ein paar Egos ausgetauscht werden müssen - dann soll das halt so sein. Die sturen Betonköpfe stehen nämlich kurz davor dem Motorsport in D den Saft abzudrehen.

DMSB | Langstrecke | Interessengemeinschaft | Stuck | Schacht |


Mittwoch, 23. Dezember 2015

DMSB: Deutschen Motorsport Schnellstens Beenden?

Als im April das Tempolimit für die Nordschleife beschlossen wurde, war das zwar eine hochgradig peinliche Maßnahme, aber man wollte Zeit gewinnen und besonders von Aktiven-Seite die Dinge positiv korrigieren.

Dirk Adorf konnte einige seiner Mitstreiter gewinnen aus Fahrersicht Vorschläge zu erarbeiten. Es ist ihm gelungen sachliche und klar denkende Leute zur Mitarbeit zu gewinnen: Marc Lieb, Markus Oestreich, Arno Klasen und Altfrid Heger. Gar nicht so einfach, so eine Breite an Erfahrungen bei so wenig Leuten unterzubringen!

Jetzt - nur 8 Monate später - ist bei den Sportlern allerdings die Motivation der Frustration gewichen. Denn der DMSB denkt nicht daran, die 5 Herren ernst zu nehmen, sondern weiß es - wieder einmal - besser.

Es würde inzwischen auch niemanden mehr überraschen, wenn die Entscheidungen beim DMSB - bzw. bei Stuck, Schacht & Co. - längst gefallen waren, bevor die Fahrer AG ihre Ergebnisse beendete. Dass man beim DMSB pikiert ist, dass die Fahrer AG nun die Öffentlichkeit mit einbindet, rundet die ganze Sache - nach unten - ab.

Unverschämt ist noch milde ausgedrückt, wie die ehrenamtliche Arbeit der Aktiven mit den Füßen getreten wird. Wenn die Sportler ihren Sport nicht verlieren wollen, dann wird es höchste Zeit sich alternativ zu organisieren, um die alten Zöpfe abzuschneiden. Denn anders scheint eine Richtungsumkehr nicht möglich.

DMSB | Adorf | Klasen | MarcLieb | Oestreich | Heger | Tempolimit |


Samstag, 19. Dezember 2015

Stuck gibt zu, dass Quiddelbacher Höhe entschärft wird.

Da ist dem HJ Stuck rausgerutscht, womit man eigentlich alle vor vollendete Tatsachen stellen wollte.

Im Interview mit Philip Monse / motor-talk.de:

Es gibt vor der eigentlichen Kuppe am Flugplatz zwei Bodenwellen, die dafür verantwortlich sind, dass die GT3-Autos ausgehebelt werden können. Nur die werden entfernt – und das ist auch gut so. Die Kuppe selbst, und damit der Charakter der Nordschleife, bleibt erhalten. (..) Wenn Bodenwellen am Flugplatz für jemanden dazu gehören und er unbedingt mit einem Rennauto fliegen will, dann ist er am Ring falsch. Dann muss er zum Rallyecross gehen.

Achja? Ist das so? Ich sage: wenn ein Auto unbedingt auf der Nordschleife fahren will, dann muss es damit klarkommen. Denn sonst ist DAS AUTO am Ring falsch. Soll es doch Grand Prix Strecken fahren. Denn davon gibt es genug - die Nordschleife jedoch nur einmal!

Das kommt davon, wenn man einen Autokonzernberater zum Motorsport Präsidenten macht. Denn während das Präsidentenamt ehrenamtlich bleibt, lässt sich der Konzern kräftig zur Kasse bitten. Und jetzt ratet mal, welche Interessen dann mehr Gewicht haben. Und dass einem HJS völlig egal ist, wer ihn da im Spiegel anschaut, das dürfte sich inzwischen bis in den letzten Winkel rumgesprochen haben.

Stuck | Flugplatz | DMSB | Sprungkuppe |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Sonntag, 03. Mai 2015

Hans-Joachim Stuck - von VW zu Porsche?

Beim WEC 6h in Spa war Hans-Joachim Stuck auch zu Gast - bei Porsche in Teamklamotten.

Als VW Repräsentant? Ihm wird eine Nähe zu Piëch nachgesagt, der ja im Moment unter die Räder zu kommen scheint. Hängt da jemand wieder sein Fähnchen nach dem Wind?

Tags: Stuck | FIAWEC | Piëch |


Dienstag, 14. April 2015

Ausgerechnet Hans-Joachim Stuck ...

... der für Geld alles macht - regt sich auf über Bernie Ecclestone, weil der für Geld alles macht:

“Ende Januar war es der 64jährige persönlich, der Ecclestone ein Angebot der Nürburgring-Verantwortlichen überbrachte, mit dem die Veranstaltung noch hätte gerettet werden können. Darin enthalten gewesen sei eine laut Stuck wirklich gute Summe, doch Ecclestone lehnte ab. Offenbar mit herablassender Wortwahl.”

Ach, so ist das gelaufen? Auch mal interessant zu erfahren.

Tags: Gaudibursch | Ecclestone | Formel1 | Stuck |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Mittwoch, 08. April 2015

Der DMSB legt nochmal nach.

Die Fahrer vom 24h Top 30 Qualifying müssen vor dem Start ihren Namen tanzen - kam gerade frisch reingeflattert.

Tags: Stuck | Gaudibursch | N24h | DMSB | Tempolimit |


Mittwoch, 01. April 2015

GT3 gegen Nordschleife - der Verlierer steht schon fest.

Der DMSB hat tatsächlich in der Hektik die Cup Porsche vergessen - und die H4. Und dafür die SP10 (GT4) wieder rausgenommen.

“… sind die Fahrzeugklassen SP7, 
SP8, SP8T, SP9, SP-Pro, SP-X sowie Cup–2, die GT-Klassen der H4, die E1-XP1, E1-XP2 und E1-XP Hybrid bis auf Weiteres nicht mehr bei DMSB-genehmigten Veranstaltungen auf der Nordschleife startberechtigt. Die seriennahe Klasse SP10 ist hingegen ab sofort wieder zugelassen.”

Was für eine Kaspertruppe.

Aber was viel schlimmer ist: die Industrienutte der DMSB Präsident Stuck hat sich eingeschaltet mit der Drohung: “bei den Lösungsmöglichkeiten … wird es keine Denkverbote geben”.

Jetzt ratet mal wer oder was akut gefährdet ist. Die GT3? Ganz sicher nicht, die Funktionäre hacken doch nicht die Hand ab, die sie mit Hummer und Kaviar füttert. Die wissen schon, was sie den Herstellern schuldig sind.

“Rennstrecke, Zuschauerplätze, Fahrzeuge, sportliches Reglement: Alles kommt auf den Prüfstand.”

Nein - stattdessen wird denen schon was einfallen, wie sie sich die Nordschleife so zusammenmassakrieren können, damit die GT3 darauf fahren können. Wenn es sein muss auch unter Ausschluss der Zuschauer.

Die Schnellschüsse, die aus Frankfurt gerade abgefeuert werden, sollen vor allem eins: die eigene Haut retten. Bei so einem Horrorunfall geht denen verständlicherweise der Stift, dass man ihnen was anhängen könnte. Nordschleifenlizenz, Streckenlizenz, GT3 mit BOP usw. - alles vom DMSB genehmigt. Nicht, dass jetzt irgend so ein Staatsanwalt noch auf dumme Ideen kommt.

Aber ist das nicht bitter: erst haben die GT3 der gesunden Nordschleifen-SP-Szene den Hahn zugedreht - jetzt geht es dank dieser GT3 der Nordschleife an den Kragen.

Wusstet Ihr eigentlich wer Präsident der FIA GT Commission ist? Christan Schacht. Da schließt sich der Kreis.

Tags: DMSB | Schacht | Stuck |


Dienstag, 13. Januar 2015

Johannes Stuck versteht die Welt nicht mehr.

Was haben denn auf einmal alle gegen seinen tollen Papa Strietzel Stuck?

Auf Facebook (bzw. für die FB Verweigerer hier als Text kopiert):

“Das Thema dieses Beitrags ist die angespannte Situation rund um den Nürburgring, da wir besonders viele Nachrichten und Beiträge in diesem Zusammenhang erhalten. Viele dieser Nachrichten und Beiträge kritisieren uns persönlich und besonders meinen Vater Strietzel Stuck in Bezug auf ein mangelhaftes Engagement für die Rettung des Nürburgrings.”

Soweit stimme ich da ja noch zu, aber dann wird’s ziemlich haarsträubend:

“(..) nur sehr wenig Zeit geblieben ist, mich mit der Thematik und den aktuellen Geschehnissen zu beschäftigen und somit wäre jeder Kommentar unfundiert und ”Klugscheisserei“.”

“(..) Fakt ist jedoch, dass es keinem gelungen ist diese Rennstrecke profitabel und wirtschaftlich nachhaltig zu betreiben.”

Das ist gelinde gesagt Bullshit. Dazu reicht ein Blick in die historischen Bilanzen. Ohne F1 Zuschüsse und Kafitz Experimente war die Nürburgring GmbH ein gesundes und profitables Unternehmen.

“Ich kann mir leider kein Szenario vorstellen und mir wurde auch noch nie eines vorgelegt, welches den Fortbestand des Nürburgrings sichert (..)”

Noch so ein nächste Klopper.

“(..) Das Schicksal des Nürburgrings liegt aus meiner Sicht nicht alleine in den Händen des nächsten Betreibers, sondern in den Händen der Macher des Motorsports, um die Ränge wieder zu füllen und die Begeisterung für den Motorsport wieder aufleben zu lassen.”

Dieser Zusammenhang erklärt sich mir nicht - der Nürburgring ist ausgebucht!

“Ich freue mich wirklich, wenn Ihr Eure Meinung und Gedanken teilt, mich und meine Ansichten kritisiert, ergänzt oder teilt, (..)”

Na aber immer doch! :)

Ohne das Beck°Werk und Aussaugen durch Richter/Lindner - unterstützt von den Stucks! - wäre der Ring gesund und munter wie eh und je.

“Zum Schluss möchte ich jetzt noch eine Lanze für meinen Vater brechen, der sich dessen sehr bewusst ist, was er dem Sport und der Nordschleife zu verdanken hat und nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Um Prozesse anzuschieben und Missstände zu ändern zählt nicht die Lautstärke der Botschaft, sondern der Inhalt!”

Jau.

Hier mal ein Beispiel von bestem Wissen und Gewissen. Und hier, und hier, und hier, und hier, und hier, …

Tags: Stuck | Strietzel | Ringverkauf |


Sonntag, 07. Dezember 2014

Strietzel Stuck kaum zum Aushalten.

Hans-Joachim Stuck - Ihr wisst schon, das ist der, der beim 24h-Rennen auf einem Richter-Lindner-Lamborghini gefahren ist und zum Dank die beiden in der F1 Live-Übertragung als “tüchtige Unternehmer” beschrieben hat - möchte mal eben die Nürburgring-Geschichte umschreiben.

Auf die Frage in seinem Gästebuch (Link/Screenshot), warum er sich nicht für die Nordschleife stark macht:

“(..) Sie können aber sicher sein dass ich an vielen Lösungsvorschlägen aktiv mitgearbeitet habe und auch weiterhin mitarbeiten werde. (..)”

Stimmt:

Wir sind an Dreistigkeit ja schon viel gewohnt von unseren Politikern, aber Strietzel setzt da ganz entspannt noch einen obendrauf.

Im Januar hatte er sich zu dem Thema schonmal geäußert:

wir hätten ja alle keine Ahnung.

Tags: Stuck | StrietzelRingverkauf |


Montag, 01. Dezember 2014

Übrig Ns vom Montag.

Tag: ÜbrigNs


Montag, 21. April 2014

TV Doku über Ecclestone, Gribkowski - aber auch Kafitz, Beck und Co - und die Formel 1 Milliarden.

Ein sehr guter 45-Minüter, der da letzte Woche in der ARD als Produktion von Süddeutsche TV GmbH gezeigt wurde:

Link zur Mediathek: Milliardenpoker Formel 1 - Die Akte Bernie Ecclestone.

Klaus Ott, der als Redakteur der Süddeutschen den Prozess gegen Bernie Ecclestone in’s Rollen brachte, kam oft zu Wort und hat die Details gut verständlich erläutert.

Insgesamt wurde ein sehr großer Bogen gespannt und die Formel 1 zusammen mit Ecclestone’s Werdegang beleuchtet. Das macht die Doku wirklich sehenswert - zum einen natürlich wegen der hintergründigen Information, zum anderen aber auch wegen der tollen Bilder aus gegangenen Tagen.

Weniger erfreulich, als von der Rennstrecke, die mal Rheinland-Pfalz gehörte die Rede war - da bekommt man schon einen Kloß in den Hals. Umso mehr, als auch die beiden Verantwortlichen Beck und Kafitz ausgiebig zu Wort kamen.

Der Bogen wurde gespannt über Jochen Rindt, Hans-Joachim Stuck, Jochen Mass, Max Mosley, Helmut Thoma, Willi Weber bzw. Michael Schumacher und Norbert Haug - da hat man sich echt Mühe gegeben.

Wobei bei Michael Schumacher man dann den nächsten Kloß im Hals hat.

Das wird auf jeden Fall ein spannender Prozess in München. Bernie Ecclestone nimmt die Sache sehr ernst und nicht umsonst hat er dem Deutschen Fernsehen die Möglichkeit gegeben ein Interview zu führen. Damit ist er sonst immer ziemlich sparsam.

Tags: Ecclestone | Gribkowski | Formel1


Freitag, 10. Januar 2014

DMSB Präsident Hans-Joachim Stuck.

Der Mann, der der Nordschleife und dem Nürburgring viel zu verdanken hat - und der 1980 noch selber im Ja-zum-Nürburgring M1 an den Start gegangen ist - heute so:

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare von denen die nichts wissen, nicht die geringste Ahnung haben was ich tue und versuche aber schön g'scheit daherreden - das sind mir die Liebsten.
Viele Grüße!
H.J. Stuck

Kein Witz, original - inklusive Schreibfehler - auf seiner Webseite hansstuck.com (als Antwort im Gästebuch).

Vorausgegangen waren viele nette (!) Einträge, die den prominenten Fahrer mit dem höchsten Amt im deutschen Motorsport um Hilfe gebeten haben.

Während sich das Fußvolk atemlos abstrampelt, der feine Herr Stuck arrogant von oben herab.

Oder anders formuliert: wie sich ein Vorbild selber zum abschreckenden Beispiel demontiert!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Stuck


Dienstag, 26. November 2013

Übrig Ns vom Dienstag.

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Freitag, 18. Oktober 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Falls Ihr Links für mich habt: Danke, immer her damit! :) Aber bitte vorher prüfen, ob ich das schon hatte. (Email steht ganz oben.)

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Sonntag, 21. Juli 2013

Mikebericht von VLN 5. // renn.tv Coverage Nürburgring Endurance VLN 5.

After my Le Mans adventures 4 weeks ago it was time for Nürburgring Endurance again!

(Nach meinen Le Mans Abenteuern von vor vier Wochen war es wieder Zeit für VLN Langstrecke!)

First thing to say hello to me in the paddock was this, Save The Ring!

(Komm ich im Fahrerlager an und erstmal das: Finger weg!)

Olaf Manthey fully relaxed after his Le Mans double victory in GT-PRO.

(Ein entspannter Olaf Manthey mit Le Mans Doppelsieg in der Tasche.)

Nice to see some Ja zum Nürburgring stickers on some cars.

(Schön auch ein paar JzN Sticker auf den Autos zu sehen.)

Cozy racecar.

(Picknickdecke im Rennauto lässt aber auch tief blicken.)

Uwe Alzen, we had some very entertaining discussions about politics. His arguments are as uncompromising as his driving.

(Habt Ihr Euch mal mit Uwe Alzen über Politik unterhalten? Da macht er genauso wenig Gefangene wie auf der Rennstrecke, sehr empfehlenswert.)

Transit van with Porsche wheels/brakes? Want!!

(Transit mit Porschefelgen und -bremsen? Muss ich haben.)

Ralf Schall and his DTM Mercedes 190.

(Die Schalls bleiben ihrem 190er treu.)

A situation I know from Le Mans too well: Pierre Kaffer signing autographs.

(Wie in Le Mans: Pierre Kaffer beim Autogrammeschreiben.)

I used the chance to get some inside tipps from the social media guru Pierre!

(Hab ich mir vom Social Media Experten Pierre direkt mal ein paar Tipps abgeholt.)

Tire Pressure (Luftdruck)

Christopher won in court against his manager when he arrived at the Ring. And he won the class Cup Porsche while being here.

(Christopher Mies kam schon mit einem Sieg am Nürburgring an und ist mit noch einem wieder nach Hause gefahren.)

You always wonder how I do these pictures? That's how, thanks Bjoern! :)

(Ihr fragt Euch, wie ich immer diese Selbstportraits mache? Geheimnis gelüftet dank Bjoern! :) Lange Arme können allerdings nicht schaden.)

This is Helmut Kissling, who I know back from the days when working at Opel DTM 20 years ago. After the Kissling company took over responsibilities in the Astra Cup, he does not enter racing cars anymore. I have to admit I like his new role, especially as Helmut celebrated his 70th birthday in January!

(Helmut Kissling kenn ich schon ewig, das geht zurück bis zu meinen Laufversuchen als Dateningenieur bei Opel. Aber eigentlich kannte ich ihn immer nur in oder unter einem Auto steckend! Ich muss sagen seine neue Rolle gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit 70 ist es ja auch lange noch nicht zu spät mal was neues auszuprobieren!)

This is the Opel Gang with Volker Stryek, Stefan and Helmut Kissling.

(Die Opel Truppe mit Volker Strycek, Stefan und Helmut Kissling.)

Nice and tidy. (Akurat das Werkzeug.)

Ring Coach René Wolff, looks after the French part of Kremer Racing.

(René Wolff kümmert sich um den Franzosen-Porsche, den Kremer Racing einsetzt.)

Can you guess why the numbers on the steering wheel?

(Könnt Ihr raten, was die Nummern auf dem Lenkrad sollen?)

Proper TAPE job! (Sauber abgeklebt!)

Uwe just out of his car, after his qualifying record lap in 8:02,418. Watch it onboard here: renn.tv/2199. Which reminds me of his 8:09,949 race record lap that I released as DVD 8 years ago - the pre-GoPro era.

(Uwe gerade aus dem Auto nach seiner Rekordrunde für die Pole Position. Die Onboard dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: renn.tv/2199. Erinnert mich an meine renn.tv DVD von 2005, auch schon wieder 8 Jahre her. Das war noch in der Vor-GoPro-Era.)

Unbelievable, sunshine at the Ring! One driver - Herbert von Danwitz - mentioned to me he managed 3 dry laps so far this year. And now this!

(Sonne? Am Ring? Herbert von Danwitz meinte, er hätte bisher 3 trockene Runden zusammengebracht. Und jetzt so!)

Some samples of the machinery used at the Ring's paddock, like this aircooled Suzuki 2 stroke ...

(Aus der Kategorie Grundehrlichefahrzeuge war einiges am Ring im Fahrerlager im Einsatz, diese luftgekühlte 2-Takt Suzi, ...)

... a very nice Zündapp Mofa ...

(... Zündapp Mofa ...)

... and what is "Klapprad" in English?

(... und Klapprad!)

We always had to drive with MYK numberplate, because they united KO (Koblenz) and MY (Mayen). That was decades ago, but recently they allowed the old combinations again. I'm born in Mayen, so this is really nice.

(MY Nummernschild! Daß ich das noch erleben darf. Muss dazusagen, daß ich in Mayen geboren bin.)

Kissling Corvette got new owner.

(Neuer Besitzer für die Kissling Corvette.)

Was talking to Georg Weiss, when his car got pushed to the grid. Good to have the camera handy, I like that picture.

(Hab mich mit Georg unterhalten, als sein Auto in die Startaufstellung kam. Gut die Kamera griffbereit zu haben, mir gefällt das Bild!)

Do you know Masseur Axel? A must see movie, not only because I did that, but it's just hilarious. Thats's the man himself and here is his movie: youtu.be/IXvsiFgWX7Y.

(Wisst Ihr noch? Masseur Axel? Das isser!)

While we are talking about Dirk Adorf: we watched the start together, which was fun. He has a new role, offering his help to BMW teams. Both as a driver and consulting any way they want.

(Wo wir gerade über den Dirk sprechen - haben uns schön den Start zusammen angeguckt. Er hat sich einer neuen Aufgabe verschrieben, nämlich BMW Teams seine Hilfe als BMW Mann anzubieten. Sowohl was das Fahren angeht, als auch sonstige Tipps und Tricks. Kommt gut an in der Szene!)

Pohlen racing is back!

I spent some time at Wehrseifen ...

(Hab mich ein bisschen im Wehrseifen rumgetrieben ...)

I was prepared to run for cover! That was close.

(Ich bin gedanklich schon hinter die Leitplanke gesprungen, das war knapp.)

Different kind of Mercedes battle.

(Eine etwas andere Art von Mercedes Kampf.)

Umbrellas: yes. Rain: no!

(Regenschirme ja, aber kein Regen!)

Nice message für Wolf Silvester: Tschüss für alles.

Hot temperatures leads Ferraris to strip!

(Kaum gehen die Temperaturen hoch, ziehen die Italienerinnen die Klamotten aus!)

Ever heard of Dennis Trebing? Look at this!!

(Dennis Trebing? Schonmal gehört? Schaut Euch dieses Bild an!!)

That was Dirk Adorf's drive.

(Den ist der Dirk gefahren.)

Dieter Weidenbrück - my regular talk partner in the hangouts we do - drove the 991 to victory in class V6.

(Klassensieg für den Dieter Weidenbrück!)

Class victory for the 458 as well. Check GT Corse on Facebook.

(Klassensieg in der SP8, GT Corse ist auch auf Facebook.)

Great to meet Aziz again, finished 2nd overall!

(Schönes Wiedersehen mit Aziz, ist 2. geworden!)

The leading car: Frikadelli Racing. Coming into the pits ...

(Frikadelli führt und kommt in die Boxen zum Fahrerwechsel ...)

... and all mechanics photographer jump at it!

(und sofort stürzen sich alle Mechaniker Fotografen auf das Auto!)

Off goes Klaus Abbelen ...

(Jetzt fährt Klaus die Schlußrunden ...)

... while Patrick Pilet checks back with race control some incident.

(... während Patrick Pilet bei der Rennleitung vorspricht.)

Patrick Huisman looking foward to win this race and hard to believe: Sabine couldn't take part due to some minor injury on her ancle!

(Patrick Huisman hofft auf den Sieg und kaum zu glauben: Sabine konnte nicht mitfahren, weil sie sich den Knöchel verstaucht hat!)

Teammanager Frank Lynn not always citable! :)

(Frank Lynn auch nicht immer zitierfähig!)

Look at this: first and second place next to each other at the pitwall: Frikadelli and Schubert. I did this little Video, when Klaus crossed the line for the first overall victory of Frikadelli Racing.

(Lustig zu sehen, Frikadelli - 1. - und Schubert - 2. - waren direkt nebeneinander. Hier auf Video, als Klaus über die Ziellinie fährt.)

Off to the ceremony ...

(Auf zur Siegerehrung ...)

... of course with crate of beer!

(... natürlich mit Kasten Bier!)

No idea how that happened.

(Hab keine Ahnung, wie das passiert ist.)

Johannes Stuck had some argument with Jochen Krumbach.

(Johannes Stuck hat mit Jochen Krumbach wohl noch was offen.)

But it wasn't this. Watch this video how it happened.

(Das kann's nicht gewesen sein, hier ist ein Video vom Unfall.)

 

Happy Karl Mauer to see Frikadelli, Schubert and Wochenspiegel on the podium.

(Karl Mauer freut sich, was für ein tolles Podium: Frikadelli, Schubert, Wochenspiegel.)

Champagne!

Sabine's mother Uschi couldn't stay at home and watched this live, Audi's Werner Frowein was one of the first to congratulate.

(Uschi hat es zuhause nicht mehr ausgehalten und live vor Ort mitgefiebert - Werner Frowein von Audi war einer der ersten Gratulanten.)

Next VLN is in 5 weeks time, but I'm not sure Team Frikadelli has recovered from their party until then! :)

Thank you for reading my report - check out my full picture set here and keep the feedback coming on the renn.tv Facebook page.

(Das nächste VLN Rennen ist zwar erst in 5 Wochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Frikadelli's sich bis dahin von der Siegerfeier erholt haben!

Danke für das Lesen dieses Mikeberichts - hier gibt es das komplette Foto Set. Und über Rückmeldungen freue ich mich im N-Forum oder auf der renn.tv Facebook Seite.)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke | Coverage | English


Donnerstag, 18. Juli 2013

´2,75 Millionen Dollar. Was ist damit geschehen, Herr Stuck, Herr Tomczyk?´

Stellt sich raus, der DMSB hat jährlich 125.000 Dollar für Nachwuchsförderung bekommen vom GP Promoter bekommen. Und ab hier verläuft sich die Spur von dem Geld.

Da gab’s - auch in der Speedweek - kürzlich einen interessanten Brief von Joachim Hüssner. Dessen Sohn Nico ist in den Förderkader berufen worden mit dem wohl klingenden Namen DMSB Deutsches Road Racing Junior Team.

Und wie sah die Förderung aus? Mussten Aufkleber aufpappen und haben nichtmal die Lizenzgebühren erlassen bekommen. Das müsst Ihr Euch mal durchlesen, un-glaub-lich.

Ich frag mich sowieso, was die mit den ganzen Lizenzgebühren machen. Versickert alles in diesem ehrenwerten, gemeinnützigen (!) Verein.

Tags: DMSB | Tomczyk | Stuck | Förderkader | Juniorteam


Dienstag, 21. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Montag.

Tag 5 meiner kleinen Reportage vom 24h-Rennen und Junge, was war das für ein Finale!

Nachdem das Rennen wegen zu starkem Regen abgebrochen wurde, konnte ich natürlich gut den Eintrag vom Sonntag für das Netz fertigmachen und hab mich danach hingelegt. Um vom wohlbekannten Renngeräusch geweckt zu werden - herrlich!

Eigentlich stand uns quasi ein normales VLN-Rennen in's Haus, das geht auch von morgen halb neun bis nachmittags um vier oder sechs.

Wenn das Rennen einen Namen braucht, dann müsste man es nach Maxime Martin benennen. Ich konnte garnicht so schnell am frühen Morgen den Zeitenmonitor aufrufen, da hat der schon die Führung übernommen.

Ich hab mir erstmal genüsslich Radio Le Mans angehört über Stream, damit ich dem Rennen gut folgen kann. Beeilen musste ich mich nicht, denn es ging ja bis abends um fünf, also hab ich mich gegen 14 Uhr aufgemacht das Brünnchen zu besuchen.

Das war schon ziemlich leergeräumt um die Uhrzeit und bei den Zelten konnte man sich auch nicht sicher sein, ob die noch bewohnt sind.

Bei mir konnte man sich aber sicher sein, wie lange ich schon unterwegs bin, der Bart ist dann heute 5 Tage alt ;)

Dafür, daß die echte harte Zeiten hinter sich hatten mit dem Regen, waren sie gut drauf: "Das bisschen machen wir doch jetzt noch mit links."

Die Plakateaktion hat voll gezündet, unübersehbar war der ganze Event damit geflutet. Startaufstellung, Zuschauerplätze, Zäune - quasi alles! Respekt an alle Beteiligten und alle, die sich da reingehangen haben (und nur als Info, damit es keine unbeabsichtigen Missverständnisse gibt: daran war ich völlig unbeteiligt und bin sehr froh, daß was geht!)

Natürlich war das Feld schon reichlich ausgedünnt, den Ferrari 458 hab ich sehr vermisst. Von den insgesamt 173 gestarteten sind 137 gewertet worden.

Hier ist das Endergebnis "Gesamt" als PDF und hier nach Klassen.

Die Locals rund um Stefan Manheller in dem BMW mit der #82 haben es als 128. geschafft, war wohl kein problemloses Rennen!

Die Peugeots waren wirklich Granate und sind bis zum Schluß voll gefahren. Das mussten sie auch, denn sie wurden vom Schirra Mini gejagt - nur leider ist der kurz vor Ende ausgefallen! Also 1-2-3 für die Franzosen, im Gesamt ist das 32., 39., und 46.

Aber der Pokal für die schnellste SP2T Runde geht trotzdem an Schirra: 9:28,8.

Der 125-Jahre-Dunlop-Benz ist 17. geworden.

Weniger Zuschauer als bei jedem beliebigen VLN Rennen waren 2 Stunden vor Schluß noch im Brünnchen. Und vermutlich waren das Tagesgäste, die hatten auf jeden Fall große Auswahl beim Parken. Guter Tipp für die Zukunft, kann man zum Rennende ganz entspannt zum Brünnchen fahren und das Finale genießen.

Da hat jemand mit Isolierband ein Save The Ring gebastelt.

Einige waren ganz schön lädiert, z.B. dieser nfizierte Dörr GT86, auf dem auch Alex Hofmann gefahren ist - wurde 3. in der V3 geworden (96.gesamt).

Der GT-R hatte wohl eine längere Pause, hab da was mit Motorwechsel mitbekommen. Aber haben das Auto als Vorletzte in's Ziel gebracht!

Drifter Kiki Sak Nana muß sich wohlgefühlt haben, 3. in der SP10, nur eine Runde hinter dem Sieger, der auch von Bonk Motorsport kommt.

Wenn Ihr übrigens auch so wie ich Mario Merten vermisst habt, man sagte mir, der müsse sich um seinen Imbiss kümmern, den er irgendwo auf dem Gelände betrieben hat. Was für eine Verschwendung von Fahrgenie!

Die SP10 scheint auch der Grund zu sein, daß das Ergebnis noch "provisional" ist, die ist nämlich ausgesetzt.

Die Bilder, die Ihr hier seht, hab ich danach ausgesucht, ob sie gut geworden sind und das hier ist der 335d aus Argentinien, sind als 132. Gesamt in's Ziel gekommen (als 6.letzter quasi).

Der Haribo Porsche ist 12. geworden, aber das Junior Team muss kurz vor Schluß ausgefallen sein! 2 Stunden vor Rennende waren die Junioren 11. und die Senioren 15.

Das ist der Mann des Wochenendes, Maxime Martin. Sa-gen-haft. Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die letzten beiden Rennstunden denke. Maxime war Vierter und die beiden ROWE Mercedes #22 und #23 waren bei Start und Ziel 20 Sek vor ihm, aber als sie im Brünnchen durch sind, fehlte nicht mehr viel. Ich hätte gedacht, der schnupft die sich auf dem GP Kurs alle beide, aber überraschenderweise hat das nicht geklappt. Jetzt ist das natürlich schwer, auf der Nordschleife zu überholen und ich dachte schon, da muß er sich jetzt eine Runde lang anstellen. Aber da hab ich ihn schon wieder unterschätzt. Hat sie sich auf der Nordschleife kassiert und war längst durch die Eiskurve weg, als da mal Mercedesse im Brünnchen ankamen. Was für eine Show! Komplett Ntfesselt!

Sind dann 2. gesamt geworden und ich muß sagen, da hab ich mich echt gefreut.

Aber so wirklich entschlüsseln konnte ich das nicht ;)

Der Wasserstoffbomber. Ist 114. geworden. Immerhin. Auf dem Auto ist auch der Chef Ulrich Bez selber mitgefahren.

Hier nochmal das übersichtliche Besucheraufkommen um die Zeit. Jetzt könnte man auch sagen, die waren alle auf der Tribüne, aber kann ich ja nicht beurteilen ;)

Offiziell sollen es 210.000 Zuschauer gewesen sein. "Für das Gesamt-Wochenende", kennen wir ja schon. Nur steht dann wieder in den Pressemeldungen, daß XY "vor 210.000 Zuschauern durch's Ziel gefahren ist". Da passt dann irgendwas nicht zusammen. Also im Brünnchen schätze ich beim Zeileinlauf mal auf so circa 217, falls das irgendeinem hilft bei seiner Pressemitteilung.

Der Subaru ist Zweiter in der SP 3T geworden und nur 54 Sekunden hinter dem Gewinner, dem Audi TT RS von Raeder Motorsport! Im Gesamt bedeutet das 25. und 26.

Ist schon krass, was manche da noch für ein hartes Rennen fahren, während andere winkend durch die Gegend schleichen. Halte ich nicht für ungefährlich.

Auch bei den schnellsten Rundenzeiten liegen die beiden Autos ganz dicht zusammen: 9:23,9 (Audi) und 9:22,9 (Subaru).

Kremer Racing ist mit allen seinen 3 Autos in's Ziel gekommen und das ist der Kleine, auf dem der Chef Eberhard Baunach selber gestartet ist. Sind 74. geworden, die Franzosen 55. (Nummer #38) und der #36 passend 36. Das ist der mit Kaufmann / Schornstein / Posavac und Jürgen Alzen.

Die Ginetta ist 2. in der SP10 und 30. Gesamt - sehr ordentlich!

Dem Rehs-130er hat es jemand von hinten ordentlich besorgt. Sind aber trotzdem auf 119 in's Ziel gekommen.

Der LFA sieht aus wie aus dem Laden und der Firmenchef ist mit seinen Landsleuten damit auf Platz 37 gefahren und 2. in der SP8 geworden hinter der Corvette. Und damit Akio Toyoda ganz locker vor Ulrich Bez. ;)

Der Manta hatte leider auch einige Probleme, dabei war er das schnellste Auto in der SP 3! Da waren 8 Autos am Start und die anderen mal mindestens 30 Sekunden langsamer. Von wegen Alteisen! Sind dann als 6. noch gewertet worden und insgesamt 100.

Der Wochenspiegel - Save It - Don't Sell It - Porsche ist 13. geworden - super Ergebnis! Man darf garnicht an das Drama von letztem Jahr denken. Jochen Krumbach hat die Stammfahrer verstärkt.

Die Frikos sind auf 16. gelandet. Immerhin in's Ziel gekommen, könnte schlimmer sein. Aber da gab es ohne Werksfahrer schon bessere Ergebnisse, hoffentlich sind sie nicht enttäuscht.

Der Dörr Z4 ist 61. geworden und hat die SP 6 gewonnen (10 Starter)! Immerhin ein kleiner Trost für das McLaren Pech.

1 Stunde vor Schluß war der Mini noch unterwegs :/

Der in der SP 7 gestartete STR Porsche aus Perth ist sauber auf 54 gefahren.

112. ist die #113 geworden, die starten als Team Liechtenstein.

Auch der Mini von Ralf Zensen hat die Zielflagge gesehen: 98.

Der Yalla-Yalla-Zetti ist in der V5 Dritter geworden und 65. Gesamt. Stramme Leistung!

Eine der stärkesten Klassen war die V6 mit 13 Startern und die hat mein Talk-Partner Dieter Weidenbrück gewonnen! Gratuliere ganz herzlich, tolle Leistung! Im Gesamt ist das der 41.Platz und aller Ehren wert. Die Kollegen waren Markus Schmickler, Rolf Buchstaller und Klaus Landgraf.

Noch ein Youngtimer, der in's Ziel gekommen ist: 118.!

Damit muss man am Brünnchen immer rechnen, ...

... hat auch keiner Gas rausgenommen. Wahrscheinlich waren die das schon gewohnt im Gegensatz zu mir.

Der Focus RS aus der AT Klasse ist 123. geworden und 2.in der Klasse (4 Starter).

Der Hyundai ist in der SP 2T gefahren und da hängen die Trauben natürlich hoch. Trotzdem heile in's Ziel gekommen auf dem 92. Platz.

Die Peugeot bereiten sich schonmal auf den Paarflug vor. Da ist noch ein Dritter, aber hab ich zu spät gesehen.

Wie, wo kommt denn jetzt der Lotus auf einmal her? Haben die wohl für den Zieleinlauf nochmal fit gemacht: 134. und damit viertletzter in der Wertung.

Das ist übrigens der Grund, warum er nicht weiter vorne gelandet ist.

Das war es dann auch schon wieder das 24h-Rennen, das rauscht immer so schnell durch, so schnell kann man garnicht gucken.

Der 88er Haribo am Haken, was für ein Drama. Da war ein Top 10 Ergebnis in Reichweite und jetzt ist er der Erste der insgesamt 36 Ausgefallenen. :/

Am Brünnchen gehen dann auch so langsam die Lichter - bzw. die Lagerfeuer - aus.

Bei dem Schlamm ist ein Syncro nicht das Schlechteste.

Hätte nicht gedacht, daß noch etwas Brennbares übrigbleibt.

Stufenlose Niveauregulierung dank Wagenheber, gewusst wie. Als langjähriger 24h-Rennen Besucher wird das Konzept über die Jahre halt immer ausgefeilter.

Zum krönenden Abschluß einer ereignisreichen Woche möchte ich Euch noch die Top 10 zeigen. Und weil man Autos besser zuordnen kann als Nummern und Namen, hier sind sie in Bildern:

1) Black Falcon #9: Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim

2) BMW Sports Trophy Team Marc VDS #25: Martin, Piccini, Buurman, Göransson

3) ROWE Racing #22: Graf, Jäger, Seyffarth, Bastian
4) ROWE Racing #23: Arnold, Roloff, Seyffarth, Jäger

5) G-Drive Racing by Phoenix #1: Rockenfeller, Fässler, Stippler, Winkelhock

6) BMW Team Schubert #20: Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk

7) Manthey Racing #18: Lieb, Dumas, Luhr, Bernhard

8) Phoenix Racing #4: Ammermüller, Stippler, Stuck, Stuck

9) G-Drive Racing by Phoenix #3: Biela, Joens, Ludwig, Rusinov

10) Aston Martin Racing #007: Turner, Mücke, Simonsen, Lamy

Ob wir nächstes Jahr noch ein 24h-Rennen haben werden? Schwer zu sagen. Der Termin ist auf jeden Fall fixiert: das Fronleichnam-Wochenende soll es sein, hab ich im Radio gehört. Das wäre dann 21./22.Juni. Gab's am Ring schonmal im Juni Schnee?

Ich hab dann noch gelesen, daß der Herr Schmidt im TV gemeint hätte, diese ganze STR Sache sei reine Panikmache. Das kann man durchaus als Kompliment sehen, wenn denen schon die Argumente ausgehen. Ich sag mal dranbleiben, das Medienecho international war ganz gut, denn der Protest ist wahrgenommen worden. Wie praktisch, daß Dieter und ich noch vor dem Rennen ein Video in Englisch aufgenommen haben ;)

Im Brünnchen hab ich dann noch die letzte Pommes bekommen und musste die nichtmal bezahlen, weil die Kasse schon zu war :)

Und das ist mein Abschieds-Selfie mit 5-Tage-Bart, mir hat das Bloggen mächtig Spaß gemacht und ich hoffe Euch auch ein bisschen ;) In der Form hatte ich das beim 24h-Rennen noch nie, doch ich glaube die Mikeberichte sind die richtige Richtung ;)

Tags: Mikebericht | N24h | MaximeMartin


Mittwoch, 24. April 2013

Starterliste und Mikebericht von der Pressekonferenz 24h-Rennen.

Das Wichtigste zuerst: die Starterliste.

Bevor es zu den Fotos geht, hier ein paar Facts, die ich aufgeschnappt habe:

  • Donnerstag nachmittag wieder Adenauer Racing Day

  • Begründung warum Sonntag auf Montag: es gibt viele Sportveranstaltungen an dem Wochenende, z.B. letzter Spieltag 1./2.Liga Fussball, Brands Hatch DTM, und noch ein paar.

  • Wenn DTM zuende ist, gibt es ein Flugzeug von Brands Hatch nach Mendig, um die Piloten einzufliegen.

  • Wieder Top 40 Qualifying.

  • Sponsoren vom 24h-Rennen haben 3 Jahre verlängert, TÜV sogar 4 Jahre. (Das hab ich nicht so ganz verstanden - was passiert beim Nürburgring-Verkauf?)

  • Opel mit 500 Mann Zelt für Engländer, die sonst immer nach Le Mans fahren. Bekommen alles in Englisch.

  • Tomczyk & Farfus sind mit dabei, kommen also per Flieger von Brands Hatch.

  • Timo Bernhard - Le Mans Sieger - stapelt tief, wird auch international oft auf das Nürburgring-Rennen angesprochen. Fährt auf der #18, der #50 ist das SP7 Auto. Welches Design für die #18?

  • Bernd Schneider - möchte endlich mal in’s Ziel kommen, hatte er noch nicht beim 24h Nürburgring.

  • Johannes Stuck ist erst 5 Runden mit dem R8 gefahren, Eve Scheer meinte: “Ihr fahrt ja mit dem Vorjahressieger, ähh (stockt ..), Frank Stippler.”

  • Markus Winkelhock und auch Jörg Müller fahren dieses Wochenende GT Masters - dadurch für beide kein VLN Rennen. Jörg Müller zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder in einer deutschen Meisterschaft.

  • Timo Bernhard ist am Wochenende das erste Mal wieder auf der Nordschleife unterwegs, freut sich, daß es endlich losgeht. Konnte ja letztes Jahr nicht dabei sein, ist trotzdem gekommen und hat im Hatzenbach zugeschaut.

  • Nächste Runde war Christian Menzel, Wolfgang Schubauer und Guido “Bugs Bunny” Wirtz.

  • Aston Martin: “Man kann komplett emissionsfrei fahren mit Wasserstoff”, 6L 12 Zyl, VLN #2 war noch ohne Wasserstoffbetrieb - ist komplett neu aufgebautes Fahrzeug, VLN #3 zum ersten Mal im Wasserstoffbetrieb. (Bin gespannt, wieviel normalen Sprit die dabei verbrauchen.)

  • No 8 ist das Haribo Senior Auto - Christian möchte mit dem Junior Team vor denen in’s Ziel kommen! :)

  • Daniel 007 Craig kommt vielleicht auch, aber nicht zum fahren.

  • No 301 ist Guido Wirtz mit Opel Astra und davon werden auch einige mitfahren, allerdings auch vorsichtig, weil Seriengetriebe usw., haben eigene Opel Wertung auch für 24h.

  • Patrick Simon fährt nicht beim 24h mit, aber im Rahmenprogramm bei den Classics, 1600er Scirocco Gruppe 2, 3 Stunden Rennen.

  • Oliver Hilger von Porsche: 50 Jahre 911, diesmal deutscher Carrera Cup als Rahmenrennen. Wären eigentlich bei der DTM, aber so sind sie stattdessen mit 34 Autos auf der Nordschleife. Fahren in einem eigenen Rennen (!) dieses Jahr, eine Einführungsrunde, stehender Start und 4 Runden.

  • Mini Trophy wieder mit dabei, 4 Runden Sprint, Steve Kirch war auf der Bühne. Der Meister der Mini Trophy darf ein Testtag im Z4 GT3 absolvieren.

  • Renault Clio Bohemia Cup fährt auch wieder, auch 4 Runden, Startergruppe vor den Minis. Waren 29 Starter beim Auftakt in Hockenheim, Nordschleife werden wohl 40 Autos.

  • Walter Hornung erzählt dann noch vom RCN Lauf und erlärt die Hierachie über GLP, RCN, VLN zu 24h. Breitensport Unterstützung vom ADAC, auch kommerziell.

  • Der “Action” Teil war dann ein Boxenstopp Training vor der Tür.

Wirklich auffällig, daß das Thema Nürburgring Verkauf mit keinem Wort erwähnt wurde. Das haben dann Dieter und ich zusammen mit Otto Flimm nachgeholt.

Jetzt aber zu den Fotos:

Das ist eine schicke Location der Flughafen Butzweiler Hof, direkt hinter dem IKEA. Kannte ich noch garnicht.

Tolle Sache, daß das Plakat auch ein Zuhause gefunden hat.

Otto Flimm, Dieter Weidenbrück und Winni Berthold.

ISP Grube im Einsatz.

Timo Bernhard mit Jörg Müller.

Nicht nur die Fahrer, auch die Reporter vom Feinsten: Rainer Braun mit Arno Wester.

Bernd Schneider.

Eberhard Baunach und Wolfgang Kaufmann.

Auch innen gab es einiges zu gucken - krass, daß die früher mal mit solchen Kisten ernsthaft in die Luft gegangen sind.

So sah das da aus.

Eve Scheer und Patrick Simon haben moderiert - hat Spaß gemacht!

Der Rennleiter: Walter Hornung.

Jörg Müller, Bernd Schneider, Markus Winkelhock, Johannes Stuck und Timo Bernhard.

Ich war nicht der einzige, der fotografiert hat.

Bei weitem nicht!

Das Kamerateam.

Und noch Stimmungsvolles ...

... zum Abschluss :)


Freitag, 12. April 2013

Mikebericht vom VLN 2 Freitag.

Ein paar Eindrücke von den beiden Trainingssitzungen heute - erst gab es ein GP-Training der VLN und danach die üblichen Freitags-Einstellfahrten.

Heftig viele Fahrzeuge, klar bei über 200 Nennungen.

Martin Tomczyk auf dem einen, Augusto Farfus auf dem anderen Z4. Aber ob er 24h fährt konnte er noch nicht sagen.

Sieht fast sommerlich aus, aber war noch ziemlich frisch. Naja, besser als Schnee.

Das typische BMW-Fritten-Bild :)

Karl Mauer - hatte einiges um die Ohren wie das gesamte VLN-Team. Gab keine Warmlauf-Phase, dieses Jahr direkt Vollgas. Aber in 5 Wochen ist schon 24h-Rennen!

Martin Tomczyk beim Sockenzeigen.

Die richtig wichtigen Sachen übernimmt Sabine persönlich!

Früher Yokohama, heute Michelin. Und einen Werksfahrer gibt's auch: Patrick Pilet. Das war der, der noch nie auf der Nordschleife war und letztes Jahr den Manthey-Porsche beim Start gefahren ist, nachdem Jochen Krumbach in auf Pole gestellt hat. Und er kam aus seinem Stint als 1. wieder zurück. Die sind schon hart drauf.

Wieviel Bier waren denn bei der Nummer im Spiel? Kölner - eh klar.

Das ist VLN!

Der GT3 GT-R von innen ...

... und von aussen. Diese Flaps sind waffenscheinpflichtig.

Der schnellste Ford im Feld rollt dieses Jahr auf Dunlop.

Die Opels sehen gut aus, bei dem Heckspoiler hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Auch innen gibt's nix zu meckern.

Arno im Toyota GT 86.

Gewöhnungsbedürftig in weiß!

Stuck Pheonix R8.

Neu und unschuldig weiß.

So von innen.

Schattenspender!

Olaf Manthey war nicht dabei, weil in Silverstone (WEC).

Raeder steht jetzt auch auf dem Manthey-Porsche drauf. Also - wenn man richtig sucht ;)

STR FTW!

24h-Rennen 2001 - die Warsteiner Aufkleber sind noch original.

Da issa ja! So lange drauf gewartet und dann steht der ganz unschuldig da rum.

Der Anfang einer großen Karriere im Porsche Cup! ;)

Man kann's auch ruhig angehen lassen.

Jetzt weiß ich auch, warum der in der Prototypenklasse fährt: Wasserstoff-Antrieb. Hat 350 bar auf'm Tank. Sieht man so von außen garnicht.

Das sind die GPSAugen. Erschien alles ein bisschen hektisch, aber wenn es gut funktioniert?

Ford, N-fiziert.

Immer gut an der Frisur zu erkennen: Dom Farnbacher.

Hat den Einsatz vom Farnbacher-Team unterstützt.

Klasse Sound hat der.

1 McLaren von Dörr, aber beim 24h-Rennen sind wieder 2 geplant.

Der Lotus.

Und Subaru.

Umgestiegen von Clio auf Opel Cup.

Schicker Helm!

Typisches Frauenhandy ;)

Immer noch die 2 Jahre alten Save The Ring Aufkleber - auf beiden Seiten auf der Stoßstange. Das macht so schnell keiner nach und langsam sind die auch nicht.

Wasserzufuhr muß stimmen.

Marco Holzer morgen mit Jochen Krumbach.

Alle packen an ...

... und unser Fahrer des Jahres sitzt da, wo er hingehört.

Neuer Hyundai mit Paul und Sebastian, ...

... eingesetzt von den Schumännern.

Neuer Zensen-Mini.

Veloster heißt der.

Gute Haltungsnoten!

Inklusive Gebrauchsanweisung.

Passt.

Kohlhaas, Kohlhaas.

Die blauen Ferrari.

Der 1,6er jetzt mit richtig Druck (R5).

Klassiker, echt schick.

Uwe Alzen Z4 ...

... kann sich sehen lassen!

Genauso wie der Auftritt in der Box. Ein Porsche ist auch im Gepäck.

Ja zum Nürburgring!

Der Lotus von innen.

Team Farnbacher.

Auf den letzten Drücker!

e-unit und E-Unit.

Dupré Motorsport.

Bei Audi karren sie schon Container ran.

Kann man so stehen lassen! :)


Sonntag, 17. März 2013

Saisoneröffnung im Randalestadl.

Pressemeldung der Polizei:

"Körperverletzung So., 17.03.13/ 04:30 h Disco Eifelstadl – Nürburgring

Der 18-jährige Geschädigte wurde auf der Tanzfläche von verschiedenen Personen angegangen und ohne Grund geschlagen. Die Angreifer waren ihm nicht bekannt. Der Geschädigte wurde verletzt und mußte sich im Krankenhaus behandeln lassen. Kongrete Täterhinweise liegen z.Z. nicht vor."

Da schließt sich dann der Kreis, denn die Disko ist Volkseigentum, wird aber von der Richter/Lindner NAG betrieben, wie auch der Rest der Kulissenbauten auf A7.

Wie wär’s, die vom Staat bezahlten Polizeibeamten könnten gleich hinter der volkseigenen Theke arbeiten und wären dann schneller zur Stelle, wenn’s mal wieder auf die Zwölf gibt.

Arbeitsbeschaffung im Kurt-Beck-Stil!

Eröffnung im Juli 2009 mit Hans-Joachim Stuck, Kai Ebel (verdeckt), Jürgen Pföhler, (kennichnicht), und Kai Richter.


Mittwoch, 13. März 2013

DMSB Präsident Stuck zur IDM: nicht zuständig.

Das ist schwer verdaulich, am besten Ihr sitzt gut:

Hans-Joachim Stuck:

“Ich bin im Präsidium für die Schwerpunkte Nachwuchs und Umwelt zuständig. Ich kann mich nicht noch um Pocket-Bike und Formel 3 kümmern; das ist nicht zu schaffen. (..)”

“Das IDM-Rennen auf dem Nürburgring musste abgesagt werden, weil die neuen Betreiber die Veranstaltungsgebühren für den Veranstalterclub in die Höhe getrieben haben.”

(… dem wird übrigens in den Kommentaren heftig widersprochen!)

Günther Wiesinger (Speedweek) meint dazu:

“Die DMSB-Funktionäre müssen endlich aufwachen. Sie können nicht so tun, als gingen sie die Probleme der IDM-Teams nichts an. Sonst erübrigt sich bald die Existenz des Verbands.”

Wie man Sport auch ohne Verband macht, zeigt in ganz großem Stil z.B. ESPN. Die X-Games sind deren Event und da lassen sie sich auch von keinem reinreden, sind Veranstalter und Vermarkter in Personalunion.

Kommen übrigens nach München dieses Jahr. Hallo DMSB? Die Einschläge kommen näher!

Ich sage mal voraus, da geht die Reise hin. Keine opportunistischen Funktionärs-Verhinderer, sondern Macher mit Benzin im Blut, die wissen was sich vermarkten lässt und veranstalten für Sportler und Zuschauer gleichermaßen eine große Show. Oder im kleinen Stil der lizenzfreie Sport ohne Zuschauer, der maximalen Spaß und Fahrzeit für minimales Startgeld bietet.


Freitag, 08. März 2013

Ari Vatanen gibt nicht auf.

Wisst Ihr noch? Ari Vatanen? Also nicht das hier, sondern seine FIA Präsidentschafts-Bewerbung. Das war im Oktober 2009 eine echte Chance für FIA Reformen. Hat leider nicht geklappt, Jean Todt sorgt prächtig dafür, das alles schön verkrustet und verfilzt bleibt.

Da schaut man von Deutschland jetzt neidisch nach Estland, denn die haben Ari Vatanen zum Chef des Sportverbandes gewählt. Der rollt hoffentlich das Feld von hinten auf!

Hier in Deutschland haben wir für diese verantwortungsvolle Aufgabe den Mann, der für Geld alles macht Hans Joachim Stuck.


Donnerstag, 22. November 2012

Kuchenstücke größer als der Kuchen.

Zumindest wenn es nach der neuen Gebührenordnung des DMSB geht.

1300ccm.de hat das mal zusammengefasst:

(..) Der „ATS Formel 3 Cup“ hat in diesem Jahr 2.500,00 Euro Genehmigungsgebühren an den DMSB gezahlt. In der nächsten Saison sollen Organisator Bertram Schäfer und die Formel–3-Vereingung e. V. einen Betrag von 52.990,00 Euro zahlen. Weil man in Paris und Frankfurt bereits die Steigerung der Gebühren in den nächsten Jahren beschlossen hat, wird dieser Betrag bis zum Jahr 2017 auf 75.670,00 Euro steigen. (..)"

(..) Am 16. November haben sich am Nürburgring knapp 40 Vertreter deutscher Veranstaltungen, Rennserien, der Industrie und Presse getroffen, um sich über das weitere Vorgehen auszutauschen. Der erste Schritt ist ein offener Brief, den 34 Serien heute an den DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck versenden werden. Mit diesem Schritt stellen sie Fragen und fordern auf, die Gebühren für 2013 auszusetzen, um gemeinsam eine für alle Parteien tragfähige Lösung zu finden. Die deutschen Veranstalter und Motorsportserien verstehen diesen Brief als Beitrag zu einem Dialog. Wir sind gespannt, ob der DMSB gesprächsbereit ist. (..)

Den offenen Brief gibt es auch hier bei den Dreizehnhunderten.

Wen vertritt der DMSB nochmal?


Freitag, 02. November 2012

Amtlich pleite.

Kam gerade in der Zeitung:

“Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung am Nürburgring ist jetzt auch offiziell eröffnet.”

Und wisst Ihr wer schuld ist? Wir natürlich, die Schlechtredner, ewig Gestrigen und Kritiker. Wie war das noch? Das Geschrei in der Region muss aufhören.

Wenn sich nichts mehr dreht, dann wird’s ruhig.

Daher an dieser Stelle nochmal mein allerherzlichster Dank an all die Buckler und Mitläufer, die sich für

[ ] ein paar Euro
[ ] VIP Karten
[ ] Schnittchen
—————–
(zutreffendes bittes ankreuzen)

kaufen lassen.

Wo sind sie auf einmal alle? Manche poppen im gegenüberliegenden Lager schon wieder hoch, sogar wenn sie gleichzeitig bei der NAG noch als Empfänger geführt werden. (Hier auch gleichzeitig, gleichzeitig.)

Gerade eine Motorsport-Legende wie Hans-Joachim Stuck hätte das Zeug gehabt zu warnen, denn auf ihn hört man. Stattdessen weiht er das Eifeldorf ein, wird selbst bei VLN 10 noch als VIP zum Essen gereicht und huldigt bei der Formel 1 Übertragung Lindner und Richter als tüchtige Unternehmer. Die NAG auf dem 24h-Lambo fügt sich in’s Bild.

Daß man die Entwicklung nicht schon lange vorher wusste, kann mir keiner erzählen. Da braucht man nur mal in diesem alten Thread von 2007 zu lesen: Insolvenz mit Ansage. Seit mehr als 5 Jahren spielen wir jetzt schon Don Quijote. Merkwürdig, wenn wir popeligen Ringfans den Durchblick haben, aber andere fleissig weghören und uns gleichzeitig mit Propagandagetöse aus allen Agenturrohen übertönen. Und falls das nicht reicht, wofür gibt’s denn einstweilige Verfügungen?

Kurt Beck am 31.7.2012: “Das haben wir uns nicht ausgedacht, das waren Prognosen renommierter Wirtschaftsprüfer.”

(Klick auf’s Bild, Link.)


Dienstag, 31. Juli 2012

22 Jahre nach dem Ja-zum-Nürburgring M1 von Stuck/Piquet ...

… kommt der Ja-zum-Nürburgring Z4 von Schubert Motorsport mit Posavac/Buchardt.

Der Wagen entsteht grade, hier ein paar Vorschaubilder:

Das ist DER Auftritt für das 6-Stunden Rennen!

Schubert hatte schon 2x dieses Design, aber am Wochenende hat es eine ganz besondere Bedeutung.

Beim VLN #3 2005:

Und beim 24h-Rennen 2008:

… war Schubert mit diesem Design schon am Start - jetzt also auch beim 6-Stunden Rennen 2012. Leider der richtige Zeitpunkt :/


Donnerstag, 19. Juli 2012

Der DMSB Präsident ...

… meldet sich zum Thema Nürburgring zu Wort. Die EU ist schuld, eh klar.

Schön auch das Bild, das man bei Motorsport Total gewählt hat: Stuck, Pföhler, Richter - fehlt eigentich nur noch Kurt Beck.

Die Kommentare sind dafür erfrischend, wer noch auf dem Schlauch steht, kann ja mal schauen ob bei seinen Sponsoren und Partnern was auffällt.

Hatten wir seinerzeit (Aug.2010) auch im Forum.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Vor 3 Jahren: Eröffnung Nürburgring 2009.

Vor drei Jahren wurde das Erlebnisgrab während der Formel 1 mit viel Tamtam eingewiehen. Boris Becker wurde mit (Steuer-)geld verpflichtet, damit man einen Clown Promi für die Pressebilder hatte. Zum Beispiel bei dem Start der über 15 Mio. € teuren Achterbahn:

… der auch live im Fernsehen kam und damals schon ahnen ließ, was für ein Rohrkrepierer die Bahn in Wirklichkeit ist:

Natürlich mit den kamerageilen Kurt Beck und Walter Kafitz.

Seitdem ist die Bahn aber nie in Betrieb genommen worden und es gibt sicher nicht viele Menschen, die von sich behaupten können, mit diesem Steuerverschwendungsdenkmal gefahren zu sein:

Der damalige Pressetext:

… neben Michael Schumacher auch RTL-Formel-1-Reporter Kai Ebel, Comedian Mario Barth, Catharina Cramer, Chefin der Warsteiner Brauerei, und ADAC-Sportpräsident und Vizepräsident des Automobilweltverbandes FIA, Hermann Tomczyk und Sharlely “Lilly” Becker.

Überhaupt lesen sich die Pressetexte von damals heute ganz anders:

Mit einem zünftigen Fassanstich, 500 Litern Freibier und einer großen Party ist am Donnerstag, den 9. Juli 2009, der gastronomische Themenpark Eifeldorf Grüne Hölle am Nürburgring eingeweiht worden. Das Fass - natürlich mit dem eigenen Bier „Nürburger“ gefüllt - wurde von Mediinvest-Geschäftsführer Kai Richter Motorsport-Legende Striezel Stuck vor über 2.000 Gästen und Besuchern auf dem Dorfplatz angestochen. Gefeiert wurde anschließend im Eifel Stadl bis spät in die Nacht – darunter auch zahlreiche Prominente wie zum Beispiel Boris Becker.

Der Nürburgring Aufsichtsrat Jürgen Pföhler freut sich über beide Backen auf das Freibier und Hans-Joachim Stuck vielleicht schon über den Sponsor “Nürburgring” auf seinem 24-Stunden Lambo.

Investor des Eifeldorf Grüne Hölle ist – wie auch für das Lindner Congress & Motorsport Hotel, den Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees / Eifel) und das Lindner Boardinghouse Adenau – der Düsseldorfer Projektentwickler Mediinvest GmbH. Insgesamt 94 Millionen Euro investierte Mediinvest in die vier Projekte – davon fallen rund 31 Millionen Euro auf das Eifeldorf Grüne Hölle.

… meint die Pressemitteilung vom 10.Juli 2009. Nur ein paar Tage vorher - am 7.Juli 2009 - ist an diese Mediinvest die letzte Überweisung von Landesmitteln über 5,5 Mio. € geflossen. Insgesamt waren es 85,512 Mio. €, die seit Mai 2008 bis zur Erlebnisgrab-Eröffnung von der RIM an die Mediinvest GmbH überwiesen wurden. RIM steht dabei für das sperrige Rheinland-Pfälzische Gesellschaft für Immobilien und Projektmanagement mbH, und diese Gesellschaft ist der ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) zugehörig. Die wiederum vom Rheinland-Pfälzischen Wirtschaftsministerium beaufsichtigt wird. Das ja - wie wir wissen - damals von Hendrik Hering und heute von Eveline Lemke geleitet wird.

Gegen die Banker ermittelt die Staatsanwaltschaft - und zwar schon jahrelang. Auch gegen Kai Richter. Und Ingolf Deubel. Konsequenzen? Keine.


Samstag, 21. April 2012

Strietzel Stuck ist neuer DMSB Präsident.

Wurde heute gewählt.

Ich bin da ja bekanntermaßen leicht hin- und her gerissen, weil früher fand ich ihn echt schwer beeindruckend …

… nur heute ist das leider garnicht mehr der Fall:


Freitag, 06. April 2012

Übrig Ns vom Freitag.

Nur ein Höchstmaß an Transparenz kann dazu beitragen, dass Politiker nicht weiter unter Generalverdacht geraten. Deutschland hat da noch großen Aufholbedarf. Man glaubt ja gar nicht, mit welchen perfiden Mitteln Lobbyisten zuweilen versuchen, politische Entscheidungen zu beeinflussen.


Dienstag, 24. Januar 2012

Übrig Ns vom Montag.

Unfortunately, the area’s local businesses built around the touristenfahrer, the ones that help give the ’Ring its distinctly funky aura, are practically guaranteed to take a hit.

Teile von dem, was 2009 errichtet wurde, sind wirtschaftlich noch weniger erfolgreich als ursprünglich erwartet.

Noch weniger? Na das gibt’s doch garnicht.

Das ist übrigens das Hotel, das ich so gerne mit dem Ring tauschen würde, denn da wird bald das Lindner-Schild abgeschraubt (“Wasnerin”, siehe Dienstag).


Mittwoch, 11. Januar 2012

Neues Hans-Joachim Stuck Video.

Als Botschafter des guten Geschmacks darf das hier natürlich nicht fehlen (ab 12:05 Min.). :D


Montag, 21. November 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Beim Grünen Parteitag am Samstag wurde ein Beirat für den Nürburgring in’s Spiel gebracht. In einem Atemzug mit so Themen wie Basisdemokratie und Transparenz.

Das würde ich sehr begrüßen und am liebsten direkt mit Livestream, der von den Sitzungen des Beirats für die interessierte Öffentlichkeit bereitgestellt wird. Und nicht so ein Gedönse wie bei dem “Dialogforum”, wo der Wunsch nach Audiomitschnitt völlig irritierte Reaktionen bewirkt hat.


Samstag, 18. Juni 2011

Samstags Übrig Ns Nachschlag.

Auffällig ist bei den ganz NAG-nahen Accounts, daß die sich nie mit ihrem Namen zu erkennen geben, sondern immer hinter solchen “Wir sind hier ein Social Media Team” Floskeln verstecken. Das ist so, wie wenn man als Kunde in ein Geschäft geht und der Verkäufer einen mit Maske und verzerrter Stimme begrüßt. Das ist doch mal eine Unterhaltung auf Augenhöhe:

Wir arbeiten im Team und führen die Diskussion auf diesem Account im Namen des Nürburgrings. Es handelt sich hier um unsere Social Media Abteilung, die zur Unternehmenskommunikation des Nürburgrings gehört. Da wir als Team zusammen arbeiten, werden keine einzelnen Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt.


Freitag, 17. Juni 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.

” Im vorliegenden Fall verweist die Geschäftsführung der Nürburgring GmbH auf die laufende Wirtschaftsprüfung. Nach Abschluss der Prüfung dauert die Berichterstellung noch einige Wochen. Grund für die Verzögerung war die sehr komplexe Zuordnung der Baukosten am Nürburgring.”

“Einige Wochen” sind also mal mindestens 12.

  • Dafür hat aber Geschäftsführer Edzard Andreas Plath für die nächste Firma die Bilanz veröffentlicht, es ist die “Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH” (s. Bundesanzeiger).

Diesmal sind es nur 1,6 Millionen Euro, die als “nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” ausgewiesen werden.

Die neue Grammatik mir gefällt. ;)

  • Ringtaxi ohne Sabine? Geht irgendwie garnicht.

  • Toyota Motorsport hat für den Formel 1 Rückzug ganz schön tief in die Tasche greifen müssen und die 2009er Bilanz mit knapp 193 Millionen Miesen abgeschlossen. Da steht auch drin, daß die 835 Mitarbeiter hatten, in 2008 sogar 904.


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

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Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Sonntag, 08. Mai 2011

Werbung wichtiger als Sicherheit?

Das ist noch garnicht so lange her, da wurde diese Säule installiert für das Touristenfahrten-Sicherheitsvideo:

Heute klebt eine Werbung drauf von Stuck & Sons und im Display laufen Werbefilme.


Montag, 11. April 2011

Übrig Ns vom Montag.

Doch das hilflose Rumexperimentieren geht weiter. Hallo McKai, jemand zuhause?

Ziemlich lässige Einschätzung vom Team:

” It will be very hard to beat the BMW’s but we will do our best.”

Gemeint sind die Werks-BMWs. Sportlich!!

“Ziel der Gespräche sei ein florierendes, ökologisches und soziales Rheinland-Pfalz.” [..] “Die Grünen hatten bereits angekündigt [..] auch externe Fachleute für die Vorbereitung der Arbeitsgruppen einsetzen zu können.”

Klingt doch schonmal ganz spannend!


Sonntag, 20. März 2011

Eine Rechnung über 1.623.500,00 Euro.

Da hat der Herr Koch sicher nicht schlecht geguckt, als ihm der Brief von “Ja zum Nürburgring” in’s Haus geflattert kam. Die Rückforderung an die Nürburgring GmbH in dieser Höhe ist an den Geschäftsführer adressiert und wurde schon am 28.Februar verschickt. Inklusive Kontonummer und allem drum und dran, der Betrag soll sobald er eingeht in eine Sportstiftung eingebracht werden zur Förderung von Nachwuchs und Breitensport.

Absender ist Otto Flimm, witzigerweise hat er seinen Brief an seine eigene Straße geschickt:

Dort ist nämlich die Nürburgring GmbH zuhause in dem originalen Verwaltungsgebäude. Etwas früher am 23.Februar hat Otto Flimm den Kurt Beck angeschrieben, in dessen Auftrag die Eifel zubetoniert worden ist:

“Wir möchten Sie bitten, der aus unserer Sicht prekären Fehlentwicklung, Einhalt zu gebieten.”

Der Verein “Ja zum Nürburgring” hat nicht nur die kürzlich an der Nordschleife investierten 1,6 Mio. beigesteuert, er hat sich auch beim Bau der Grand Prix Strecke mit fast 10% beteiligt.

Man hat in der Vergangenheit den Verbänden und Otto Flimm regelmäßig zugesichert, daß sich trotz Erlebnis°Grab für die Rennstrecken und die Veranstaltungen nichts ändern wird. Andernfalls wäre man schon viel früher auf die Barrikaden gegangen. Jetzt wird klar, daß sich sehr viel ändert - das ehemals zugesicherte Mitspracherecht und die Mitverantwortung für die Rennstrecken werden ad absurdum geführt.

In der Pressekonferenz letzten Dienstag meinte Otto Flimm sogar:

“Die jetzige Situation ist viel, viel schlimmer als unsere Probleme in den achziger Jahren.”

Damals stand der Ring heftig auf der Kippe, nach dem letzten F1 auf der Nordschleife mußte eine neue moderne Strecke her, um einen weiteren Sportbetrieb zu ermöglichen. Man hatte unter dem Banner “Rettet den Nürburgring” 100.000 Unterschriften gesammelt und Otto Flimm hat sich mit aller Kraft für den Ring-Erhalt eingesetzt. Damals ist z.B. Hans-Joachim Stuck mit einem “Ja zum Nürburgring” BMW M1 ausgerückt. Heute wechselt er die Seiten, ebenso wie Hans Jürgen Hilgeland, der Otto Flimm in der Pressekonferenz mächtig in die Parade gefahren ist.

Otto Flimm ist mit Baujahr 1929 fast genauso alt wie die Nordschleife (1927) und ebenso voller Tatendrang. Er hat zu dem wahnwitzigen Überlebenskampf des Nürburgrings von 1976 - 1984 eine aufwendige Dokumentation zusammengestellt:

Ich durfte sie mir ausleihen und bin schwer beeindruckt von den damaligen Kraftanstrengungen, ohne die es heute garkeinen Nürburgring mehr gäbe. Die Nordschleife wäre wahrscheinlich genauso zugewuchert, wie es die Südschleife aktuell ist. Man kann den Briefen und aufbewahrten Zeitungsartikeln entnehmen, welche Energie und welcher Einsatz auch im Zusammenspiel mit der Politik nötig war, damit die Grand Prix Strecke gebaut werden konnte und damit der Nürburgring insgesamt erhalten wurde.

Wir nehmen das heute alles als selbstverständlich gegeben hin, aber das ist es nicht. Über den Hohn, daß diese Anstrengungen im Sinne des Motorsports und des Allgemeinwohls jetzt profitgierigen Freizeitparklern zugeschustert wurden, brauche ich ja nichts zu schreiben.

Die PK war ganz gut besucht:

Otto Flimm sieht die Rückforderung der Millionensumme nicht als Schadensersatz, sondern als letzte Möglichkeit, den Sport wieder an den Ring zurückzuholen. Er favorisiert die Lösung, daß die alte Nürburgring GmbH das operative Geschäft der Rennstrecken verwaltet - so wie vorher - und eine neue, z.B. “Nürburgring Park- und Freizeit GmbH” den Rest betreibt. Diese Zweiteilung ist elementar und deckt sich auch mit dem Aufruf von SAVE THE RING.

Man zieht aber noch weitere Register und stellt sowohl die Vergabe als auch staatliche Beihilfen in Frage. Unterstützt durch ein Rechtsgutachten von Jürgen Kühling ist man überzeugt, daß die Vergabe zweifelhaft ist und die Rechtsfolge in der Konsequenz eine Nichtigkeit der Verträge nach sich zieht. Uuups. Und das sogar vor dem Hintergrund einer Dienstleistungskonzession, die Minister Hering (als ausgebildeter Jurist!) angeführt hat, um die Einhaltung der EU Gesetzgebung zu rechtfertigen. Er vertritt die Meinung, daß diese nicht den Vergaberichtlinien unterliegt. Auch die Aussage:

“Es war gar nicht möglich, andere dort mit einzubinden.”

wurde von dem Gutachten gepflegt auseinandergenommen.

Das ist so übel, daß die Sportler von Politik und Gier so hintergangen werden, daß keine andere Möglichkeit mehr bleibt, als sich so massiv zur Wehr zu setzen. Und Otto Flimm verdient sich mächtig viel Respekt, daß er 30 Jahre nach seinem gewonnen Schwergewichts-Kampf um den Nürburgring erneut in den Ring steigt.


Donnerstag, 10. März 2011

Übrig Ns.
Freitag, 04. Februar 2011

Scuderia Hanseat has to cancel their Spring course - for the first time since 52 years.

Scuderia Hanseat has cancelled their Spring course - for the first time since 52 years.

This is the Press Release from today (thanks to Frank for the translation!)

A fast buck instead of sporting tradition – is this the end of the Nurburgring?

The Nürburgring is a legend. Even people who have nothing to do with motorsports know about its importance. And now this legendary track is in danger. When profit comes before tradition, then there is reason to be concerned. The Automotive GmbH is now managing the day to day running of the Nurburgring and the company is not afraid to snub and offend regular customers and motorsport fans in a way that has not been seen before in this usually quite fairly run business. The case involving the Scuderia Hanseat is given as case in point here.

Scuderia Hanseat was founded by well known motorsport personas 52 years ago. The list of instructors reads like a who-is-who of motorsport: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, the legendary Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips – to name only a few.

For 52 years has the Scuderia Hanseat organised two major yearly training courses for sports drivers on the Nordschleife and the Grand Prix circuit at the Nurburgring. Every course saw around 300 drivers from 20 nations take part, with many big names from the world of showbiz and business attending, such as the King of Sweden and his son who both attended multiple times. This tradition, success and not least promotion of the region is now under threat of being destroyed by the new management of the Nurburgring.

Due to expiry of the contract on 31.12.2010, a new five-year contract had already been signed between the former management of the Nürburgring GmbH and representatives of the Scuderia Hanseat on the 01.08.2009. As in previous years, everything from the time frame of the event, over days for the courses, right down to pricing was firmly agreed on. The management of the Automotive GmbH then approached Scuderia Hanseat unexpectedly with requests for changes to the contract.

In a still relaxed atmosphere both sides tried to find a mutually acceptable solution. On 31.12.2010, a new draft contract was submitted by the Automotive GmbH. This draft was wholly unacceptable as far as Scuderia Hanseat was concerned. The course days and periods were changed and other terms and conditions were also altered. In particular, track times were shortened considerably. In return, track rent experienced an extreme increase and additional costs were also introduced – this would have increased the total package cost by 60%.

Attempts to reach an amicable settlement unfortunately failed. Scuderia Hanseat is currently considering legal action – firstly, to claim damages for the Spring 2011 course, which is now unfortunately canceled (for the first time in the history of the school), and secondly to force the Automotive GmbH to honour the existing contracts.

It is regrettable that, at Scuderia Hanseat alone, 80 staff members and hundreds of drivers are affected by the business tactics of Automotive GmbH. And surely this is just one example. Moreover, these business tactics by the new “Ring Masters” are depriving the local hospitality industry, the car industry and the local towns and regions of valuable income.

Here are just a few key points about this:

  • 3200 overnight stays in the immediate vicinity of the ring
  • Petrol consumption in excess of € 100,000.00 per course
  • Loss of shopping, eating / entertainment revenue in places like Adenau, Daun, Mayen und Bad Neuenahr.

For more information, please contact Scuderia hanseat: Scuderia Hanseat Tel: +49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Paul, Louis Enderle Partner - General Manager, Partner


UPDATE:

Please feel free to use this translation of the Press Release on your website, if you want to spread the word.

UPDATE:

Here is the original English letter sent out by Scuderia Hanseat.


Scuderia Hanseat fällt aus, zum ersten Mal seit 52 Jahren - keine Einigung mit neuem Management am Nürburgring möglich.

Zum ersten Mal seit 52 Jahren fällt der Lehrgang der Scuderia Hanseat aus. Grund: das neue Nürburgring Management.

Hier die Pressemitteilung, die grade reinkam - gibt es auch als PDF:

Schnelles Geld statt sportlicher Tradition – ist das das Ende des Nürburgrings?

Der Nürburgring ist eine Legende. Selbst Leute, die nichts mit Motorsport am Hut haben,wissen um seine Bedeutung. Und jetzt ist diese legendäre Strecke in Gefahr. Wenn selbst hier Gewinn vor Tradition gesetzt wird, stimmt das bedenklich. Die Automotive GmbH leitet jetzt die Geschicke des Rings und sie schreckt nicht davor zurück, Stammkunden, Motorsportbegeisterte in einer Art und Weise vor den Kopf zu stoßen, die in diesem fairen Geschäft sonst nicht üblich war. Der Fall der Scuderia Hanseat sei hier exemplarisch skizziert.

Vor 52 Jahren wurde sie von bekannten Motorsportlern gegründet. Die Liste ihrer Instruktoren liest sich wie ein „who is who“ des Rennsports: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, die Legende Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Und das sind nur einige von ihnen.

Seit 52 Jahren veranstaltet die Scuderia Hanseat jährlich zwei große Lehrgänge für Sportfahrer auf der Nordschleife des Nürburgrings und der Grand Prix Strecke. Jedes Mal für etwa 300 Teilnehmer aus über 20 Nationen. Prominente Teilnehmer aus der Geschäftswelt, der Showbranche wie ebenso der schwedische König und sein Sohn zählen immer wieder zu den Teilnehmern. Diese Tradition, diesen Erfolg und nicht zuletzt die Werbung für die Region droht das neue Management des Nürburgrings jetzt zu zerstören.

Wegen Ablaufs des Vertrages zum 31.12.2010 wurde bereits am 01.08.2009 zwischen der früheren Geschäftsführung der Nürburgring GmbH und den Repräsentanten der Scuderia Hanseat ein neuer befristeter Vertrag für weitere 5 Jahre ab 01.01.2011 bis einschließlich 31.12.2015 geschlossen. Wie in den Jahren zuvor wurde alles, vom Zeitraum der Veranstaltung über die Lehrgangstage bis hin zur Preisgestaltung verbindlich geregelt. Überraschend trat die Geschäftsleitung der Automotive GmbH im Jahre 2010 mit Änderungswünschen an die Scuderia Hanseat heran. In einer immer noch entspannten Atmosphäre wurde nach einer, für beide Seiten akzeptablen Lösung gesucht. Die damaligen Gesprächspartner sind nun mittlerweile kündigungsbedingt aus der Automotive GmbH ausgeschieden. Am 31.12.2010 wurde, ganz formell, ein neuer Vertragsentwurf durch die Automotive GmbH unterbreitet. Dieser Entwurf war allerdings für die Scuderia Hanseat absolut nicht akzeptabel. Die Lehrgangstage und -Zeiträume waren verändert und auch die sonstigen Nutzungsbedingungen sollten völlig neu geregelt werden. Insbesondere wurden die Übungszeiten erheblich verkürzt. Dafür sollte sich die Miete extrem erhöhen und Nebenkosten eingeführt werden, die die Gesamtpaketkosten um über 60% steigern würden.

Der Versuch, eine einvernehmliche Regelung herbeizuführen, schlug leider fehl. Die Scuderia Hanseat erwägt derzeit, vor Gericht zu gehen. Zum einen geht es um Schadenersatz wegen des Frühjahrslehrgangs 2011, der nun leider (zum ersten Mal in der Geschichte der Schule) ausfallen muss, zum anderen darum, die Automotive GmbH rechtlich zu zwingen, die vereinbarten Verträge einzuhalten. Es ist bedauerlich, dass allein bei der Scuderia Hanseat 80 Mitarbeiter des Lehrkörpers und hunderte von Fahrern durch diese Geschäftspolitik der Automotive GmbH betroffen sind. Und sicher ist das nur ein Beispiel.

Außerdem werden durch diese Vorgehensweise der neuen Herren des Rings sowohl der ansässigen Gastronomie und Hotellerie als auch dem Kraftfahrzeuggewerbe und den benachbarten Städten und Gemeinden am Nürburgring durch den Ausfall der Veranstaltungen Einnahmemöglichkeiten entzogen. Hier nur ein paar Stichpunkte dazu:

  • 3200 Übernachtungen in unmittelbarer Nachbarschaft des Ringes
  • Benzinverbrauch in Höhe von über 100.000,00 € pro Lehrgang
  • Verlust von Shopping, Verzehr / Vergnügungseinnahmen z. B. in den Orten Adenau, Daun, Mayen, Bad Neuenahr.

Sollten Sie weitere Informationen über die Scuderia Hanseat, deren Traditionen oder Hintergrundmaterial zum vorliegenden Fall brauchen, wenden Sie sich bitte an:

Scuderia Hanseat Tel.:+49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Pauli Louis Enderle (Gesellschafterin – Geschäftsführerin) (Gesellschafter)


Montag, 09. August 2010

Einfach ein paar beliebte Rennfahrer in die unbeliebte Kai Richter nachbau°eifel.Das mit dem Ansprechen neuer Zielgruppen war vielleicht doch keine so gute Idee und bis zum überraschend harten Winter dauert es auch noch ein paar Monate. Wie also soll man Geschäft ankurbeln, ohne das Gesicht zu verlieren? Vergiß das mit dem Gesicht und schlachte alles aus was geht. Zum Beispiel nehme man einen beliebten Rennfahrer mit großer Fanbasis - wie wär´s mit Striezel Stuck! - und setze ihn in die ungeliebte Kai Richter nachbau°eifel. Dann noch ein paar Superlative durch die Publicrelationsmaschine gewurstet, das muß doch zu schaffen sein.
Freitag, 01. Januar 2010

Ich wünsche allen eine schöne Motorsportsaison Zwanzigzehn und hoffe ihr seid gepflegt reingedriftet!
Die Paris-Dakar macht den Auftakt - es werden Werks-VWs auf Privat-BMWs treffen. So ein Zufall, daß ausgerechnet Hans-Joachim Stuck die Rallye begleiten wird, der vom BMW ins VW Lager gewechselt ist. Die Ringlegende wird übrigens genau heute 59 Jahre alt - ich gratuliere ganz herzlich und hoffe, daß der Traum von Stuck-Stuck-Stuck beim 24h-Rennen in Erfüllung geht. Immerhin sind Papa Stuck und Sohn Johannes schon gemeinsam bei einem 24h-Rennen über die Ziellinie gefahren, dieses Foto ist mir vor vier Jahren in Dubai gelungen und zeigt Stuck-Stuck im Duller und Schubert BMW erfolgreich nach 24 Stunden.
Montag, 26. Oktober 2009

Auf der Webseite von Stereo Screen kann man sich einen toll gemachten Film der Formel 1 Fahrt von Nick Heidfeld auf der Nordschleife anschauen, der die Einmaligkeit gut rüberbringt. Stereo Screener Tim Hahne ist übrigens ein Neffe von Wilhelm Hahne. O-Ton Dr.Theissen: "Irgendwo kam die Idee hoch und ist dann sofort zum Selbstläufer geworden". Jetzt kann ich es ja ruhig sagen: es war meine Idee und eigentlich war das Ganze mit Toyota geplant. Viele Ex-Zakspeed Leute arbeiten um die Ecke in Köln und es war nicht schwer ein paar Freiwillige zu finden. Die Marketingabteilung hatte auch schon ein kleines Budget losgeeist - beinahe ein Selbstläufer! Aber nur beinahe, weil sich kein Fahrer gefunden hat (damals das Duo R.Schumacher / J.Trulli, no comment). Nachdem das mit Toyota endgültig nicht zu machen war, konnte ich durch meine Zusammenarbeit mit BMW die Idee dort einfach unterbringen, natürlich auch in der Hoffnung, das Ganze filmtechnisch zu begleiten. Aber der Selbstläufer bekam tatsächlich eine irre Dynamik und BMW hat medienmäßig alle Register gezogen. Davor habe ich auch viel Respekt, dieses historische Ereignis hat es verdient.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, die Fahrt gleichzeitig als kurzes Video, als auch als Foto festzuhalten, habe mir den Hatzenbach dafür ausgesucht. Mit dieser Aktion hat BMW echtes Motorsportherz gezeigt.
Was mich im Nachhinein abends in den Nachrichten stutzig gemacht hat: trotz der vielen Zuschauer und der historischen Bedeutung dieser Demofahrt hat eine ganz andere Nachricht vom Nürburgring in den Mainstreammedien die Runde gemacht. Vom Formel 1 auf der Nordschleife kein Wort.
Auch traurig zu sehen, daß BMW & Nick Heidfeld in dieser Form nicht mehr die Formel 1 bereichern. Aber dafür bekommen wir Gabi Reloaded mit Weltklassefahrern frei Haus in der Eifel präsentiert.
Sonntag, 18. Oktober 2009

Ein paar Randnotizen, die ich beim VLN-Lauf aufgeschnappt habe:

Hermann Tilke hängt dem Helm an den Nagel. In 2 Wochen ist er nicht mit dabei, weil dann zum ersten Mal die F1 in Abu Dhabi an den Start geht (Rennstrecke by Tilke).

Im BMW GT2 war zum ersten Mal Dirk Müller am Start, er kennt das Auto in-und-auswendig aus den ALMS Einsätzen und freut sich, mal wieder in der Eifel zu starten.

Im Training war die 10-Minutenrunde eine Schallmauer, die erst kurz vor Trainingsende geknackt wurde. Nur der Raeder Ford GT (9:56) und der Uwe Alzen Cup Porsche (9:57) haben das geschafft. Beinahe wäre also ein Cup Porsche auf Pole gestanden. Gab's das schonmal?

Pünktich zur Herbstzeit sind wieder die Blättergitter vorm Kühler in Mode gekommen, bei Schnitzer hat man sich abends auch noch schnell eins gebastelt.

Arno Klasen braucht seinen Gästen nicht mehr das Stuck BMW Video vorführen, denn jetzt hat er seinen eigenen Film. Beim letzten Lauf habe ich ihm zwei Kameras in Manthey's RSR eingebaut und der Film ist pünktlich zum Freitag fertig geworden. Zusammen mit Arno's trockenen Kommentaren ist das bei Sponsor und Gästen sehr gut angekommen. Diesmal ist Arno auf der GT4 Callaway Corvette gestartet und sie sind als 43. erfolgreich ins Ziel gekommen.

Der Wochenspiegelporsche hat endlich seine Pech-Sträne beendet und ist auf Platz 15 ins Ziel gekommen.

Trotz des durchregneten Wetters wurden 27 Runden gefahren (Maximum dieses Jahr: 28 Runden), der Speed ist dieses Jahr heftig.

An Adam Osieka im Porsche muß man sich noch gewöhnen, bisher bringe ich ihn nur mit BMW in Verbindung (BIT Racing). Steht ihm aber gut der Porsche und er hat ihn voll im Griff: 12.Platz.

Ein Platz dahinter Tom Coronel (13.), ebenfalls im Cup Porsche, die haben das Ding die ganze Zeit richtig fliegen lassen.

Platz 17 + 18 die beiden Schirra Minis mit Nippel und Oese, die letzten Runden im Paarflug, da haben sie einige Porsche hinter sich gelassen!

Ein neuer Fiesta war auch dabei, schickes Auto und mit Ralf Martin und Berthold Bermel gleich mal auf Platz 3 in der SP2 (gesamt 74.) ins Ziel gekommen.

Und ich weiß jetzt, daß doch einige Leute hier im Blog mitlesen - soviele Glückwünsche, wie ich zur Rennlizenz bekommen habe! :D


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