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Freitag, 13. April 2018

Tesla bietet jetzt Verkehrslage-Informationen in der Navigation - ähnlich Google Maps - basierend auf ihrer eigenen Flotte an Tesla Fahrzeugen.


Freitag, 30. März 2018

Tesla baut schon über 200 Stück vom Model 3 pro Tag - Tendenz steigend.


Wieso ist Tesla eigentlich nicht schon längst pleite?

Sie machen zwar jedes Jahr Miese, haben aber nach wie vor genug Geldreserven, um sie abzufangen.

Hier ist ein Erklärbärvideo dazu.


Donnerstag, 29. März 2018

Tesla verabschiedet sich als erster Autohersteller aus Facebook.

Natürlich nicht einfach so, sondern mit Musk’scher Inszenierung über Twitter - und am Ende dann doch einfach so. Trotz Millionen von Followern.

Und weil es so schön war, klinkt sich SpaceX auch direkt mit aus.

Ich selber habe Facebook schon seit über einem Jahr gemieden - habe jetzt die Gelegenheit genutzt einen Strich drunter zu ziehen, inklusive der Seiten (Facebook Pages). Instagram sowieso und WhatsApp benutze ich nicht. Diese 3 gehören zur Zeit zum Zuckerberg-Imperium, das sich zum Ziel gesetzt hat die persönlichen Daten der Menschheit zu kommerzialisieren.

Falls jemand noch zögert, hier ist eine Argumentationshilfe - zwar Google-lastig, aber darüber muss ja auch gesprochen werden. Ich habe übrigens letzten Samstag die Möglichkeit benutzt, um meine Facebook Daten anzufordern - bisher keine Reaktion. Ob ich dann auch so einen Schreck bekomme? Inspirator Fefe hat auch ein lesenswertes Interview über Facebook gegeben.

Natürlich - ich als IT’ler war mir dessen vorher bewusst. Aber ich habe unterschätzt, wie naiv meine Umwelt mit dem Thema umgeht. Und durch meine Facebook Aktivitäten - und sei es nur ein Like hier und da - habe ich das System quasi approved - jedesmal. Vielleicht gibt es ja Leute, die sich denken: “Wenn der Mike es benutzt, dann kann es so schlimm ja nicht sein.” Doch - es ist so schlimm und ich benutze es jetzt auch nicht mehr.

Tesla | Facebook | Instagram | Google | SpaceX | Fefe | SocialMedia |


Montag, 12. März 2018

Starman Video.

Als der Tesla Roadster in´s All geschossen wurde, waren alle Medien voll davon: Front Page News. Die Bilder waren auch beeindruckend, das war alles richtig gut aufbereitet.

Aber irgendwie fehlte mir da immer was - so ein kunstvoll inszenierter Film, der das Ereignis für die Ewigkeit festhält.

Voilà! Inklusive David Bowie Soundtrack:

youtu.be/A0FZIwabctw (Via.)

SpaceX | Tesla | Roadster | Starman | Musk |


Mittwoch, 07. März 2018

Knapp 2.000 PS müssen es heutzutage schon sein, um Schlagzeilen zu machen: Rimac C_Two in Genf vorgestellt.


Der erste Model 3 Tesla auf der Rennstrecke: Laguna Seca.

Die 9 Runden am Stück (knapp 20 Min.) waren überhaupt kein Problem - dürften also 2 Runden Nordschleife auch locker drin sein. Bin gespannt, wenn die ersten Teslas aufkreuzen.

Das Auto scheint das alles gut zu verkraften, sieht entspannt aus, aber ist alles andere als langsam.

Man hat im Film den Eindruck, dass der Wagen stabil liegt, ohne viel Rollneigung. Er muss zwar ein hohes Gewicht schleppen, das zum Glück aber sehr niedrig - im Fahrzeugboden - positioniert ist: die Batterien.

Tesla | Model3 | LagunaSeca |


Sonntag, 04. März 2018

VW zaubert elektrischen TCR Cupra (Seat) aus dem Hut.

Aus heiterem Himmel kündigt der TCR Rechteinhaber eine elektrische TCR Serie an:

WSC Technology Ltd., a subsidiary of WSC Ltd. the body behind TCR, has launched E TCR – a new concept of Touring Car racing vehicles solely powered by electric motors. (..)

Further details will be unveiled next week.

Meanwhile at Cupra - die gerade erst markentechnisch von Seat abgenabelt wurden:

One of the main highlights at the CUPRA booth will be the CUPRA e-Racer, which will be presented as a world premiere at the Geneva International Motorshow. The CUPRA e-Racer will be a true motorsport car, delivering 300 kW of continuous power and up to 500 kW of peak power. And it will be the first 100% electric racing touring car in the world.

VW zaubert elektrischen TCR Cupra (Seat) aus dem Hut.

Da haben VW und TCR einen fetten Coup gelandet und den Rest ordentlich unter Zugzwang gesetzt.

Fühlt sich an, als würden gerade die Dämme brechen - im Rennsport kommen die Stromeinschläge aktuell mit hoher Frequenz.

Nach der elektrischen GT (Tesla Basis) und dem Jaguar I-Pace Cup schon die dritte elektrische Rundstrecken Basis.

Dass Seat mal mit VW-Dieseln im Motorsport Erfolge feierte, möchte man wohl besser nicht in Erinnerung rufen - vielleicht deshalb auch die Kreation der Cupra Marke.

Cupra | Genf | ETCR | Elektro |


Dienstag, 27. Februar 2018

Ein per Dieselgenerator aufgeladenes Elektroauto ist effizienter als ein normales Dieselauto.


Donnerstag, 22. Februar 2018

Honda Accord + Tesla Motor + Bolt Batterien.


Mittwoch, 21. Februar 2018

Kurzes Video mit Tesla Semi LKW Beschleunigung.

Bin schon gespannt, wann die ersten Tesla LKW am Dragstrip antreten - kann nicht mehr lange dauern. Hier ein kleiner Vorgeschmack - Hölle, Hölle! (Via.)


Dienstag, 20. Februar 2018

Wo ist der Weltraum-Tesla eigentlich jetzt?

Unterwegs auf einer Umlaufbahn um die Sonne.

Aber was viel wichtiger ist: mit 115.000 km/h.

Das schnellste Auto der Welt.

(Hintergrund.)

Tesla | Roadster | SpaceX | Musk |


Freitag, 19. Januar 2018

Schaut Euch mal die kompakte 2-Motor-Allrad-Lösung von Tesla an und vergleicht das dann mit einem herkömmlichen Allrad-Layout. Oder noch schlimmer: einem Hybrid.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Wenn Ferrari schon ein SUV plant, dann ist der Schritt zum Elektroauto nicht mehr weit.


WTF des Tages: Tesla bekommt Knöllchen, weil er keine grüne Plakette hat.

Sowas gibt es auch nur in Köln.


Dienstag, 16. Januar 2018

Die Leistungsangaben bei Elektroautos bzw. Fahrrädern haben noch zu viel Spielraum.

Tesla in Norwegen kann das bestätigen.

Die Nennleistung - also die theoretisch mögliche Leistungsabgabe eines speziellen Motors - ist nicht unbedingt das, was das Gefährt auch erreichen kann. Denn die Akkus müssen diese Leistung hergeben und die Controller, Bauteile und Leitungen auch durchreichen können. Erst wenn genug Watt am Motor ankommen - nach Abzug der Effizienzverluste - kann dieser entsprechend auch seine Watt auf der Straße abgeben.

Zum Beispiel hier: angeblich 250W Leistung, aber der Akku 24V und 8A. 24 x 8 sind aber nur 192, wird also auch ohne Verluste schwer mit 250W - wo sollen die denn herkommen, wenn die Akkukapazität sie noch nicht einmal theoretisch bereitstellen können?

Beim Verbrenner ist man nicht auf solche Theoriespielchen gekommen - zuviele Bauteile, die voneinander abhängig sind. Wird Zeit, dass sich bei den elektrischen Gefährten auch Prüfstandsmessungen durchsetzen - denn das ist das Einzige, was zählt: die Leistung am Rad. Dürfte uns ziemlich egal sein, wie sie dahin kommt.

UPDATE:

Fabian schreibt auf Twitter:

Ganz kurz: Leistung = Spannung mal Stromstärke. Soweit korrekt. Das Chinaradel nennt aber 8Ah in der Beschreibung. Das ist die Kapazität des Akkus. Er kann also 24V x 8A (korrekt zu 192W multipliziert) über 1h liefern. Oder 384W für 0.5h.

Mmh - stimmt - danke!

Und Andreas über Email:

Als Grenzfall ist der Kurzschluß zu betrachten, also der Schraubenschlüssel, der auf die beiden Pole fällt, der lacht über 192W. Plötzlich fließt da kurzzeitig viel mehr. Mit den bekannten Auswirkungen. Wie oft/lange man solch ein Spielchen mit einer Batterie machen kann? Kommt darauf an :-)

Sehr plakativ und gut zu merken!

Elektro | Leistung | Tesla | Klapprad | Akku |


Dienstag, 09. Januar 2018

Electrek: Tesla Model 3 wird den hohen Erwartungen gerecht.

So langsam kommen die ersten Tesla Model 3 Testberichte rein - nicht von Autozeitungen, sondern von den ersten Kundenauslieferungen:

Electrek:

On December 29th, 2017, I took delivery of one of the first non-employee Tesla Model 3s. This was a day which many of us longtime EV drivers have been waiting for a long time – the realization of Tesla’s “secret master plan” announced more than ten years ago.

So leitet Jameson Dow seinen Artikel ein ... und so endet er:

So the Model 3 is not the “car of the future”, it’s the car of the present. Everything else that isn’t onboard with the EV revolution is a car of the past. They are antiquated, they are inefficient, they respond slowly to driver input, they have overly complicated powertrains, and they have slow interfaces designed by the best software engineers in Detroit, not Silicon Valley. They’re dinosaurs – such dinosaurs that they literally fuel themselves with the decomposed bodies of dead dino-material and loudly belch it out into our air so all of us die a little bit more with each breath.

Ja, er ist ein EV-Nerd. Aber er gibt sich viel Mühe objektiv zu bleiben, arbeitet gut die Game Changer heraus. Und da gibt es einige, ziemlich sensationell für so eine junge Firma, die der etablierten Autoindustrie zeigt, wie sehr sie sich im Tiefschlaf befindet: das ausgefuchste Climate-Control System, die Updates-over-the-air, der hohe Ladestrom, eigenes Schnellladernetz entlang der Transitrouten, das UI und OS für die Fahrzeugkontrolle.

Es ist ein langer Artikel, aber gut geschrieben und interessant zu lesen.

Werbung muss Tesla für das Auto keine machen, bis die 500.000 Vorbestellungen abgebaut sind, dauert noch eine Weile.

Wir werden auch nicht erleben, dass das Model 3 einen Vergleich in der ams gewinnt - solange es TDIs gibt, werden sie VW/MB/BMW auf das Siegerpodest stellen (müssen).

Tesla | Model3 | Electrek | Elektro |


Samstag, 06. Januar 2018

Neuer Tesla Model 3: unter 5 Sek. 0-100 km/h.


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Starkstrom-Zapfsäulen gegen Reichweitenpanik.

Später werden wir uns daran zurück erinnern, wie die ersten “Ultra Fast Charger” installiert wurden. Ob Kleinostheim dann in die Geschichte eingeht?

175 kW sind im Moment Rekord in Europa - die Firma Allego installiert 21 Stationen auf einem Korridor von Holland bis nach Österreich.

Man kann ab Frühjahr sogar zwei 175er zu einer 350 kW Leitung kombinieren und noch schneller das Auto aufladen.

Das einzige Problem: es gibt noch keine Autos, die so einen hohen Stromfluss aufnehmen könnten.

Der Stecker sei CCS - damit kann man Gleich- und Wechselstrom Ladung ermöglichen.

Zum Vergleich: Tesla hat bereits über 1.000 Stationen weltweit im Alleingang realisiert (mit 7.000 Anschlüssen) - die Supercharger arbeiten mit 480V Gleichspannung und bis zu 145 kW (in D bis 135 kW).

Ob die Tankgeschwindigkeit damals bei den Zapfsäulen auch eine Rolle spielte? Die waren am Anfang sogar handbetrieben. Heutzutage wundere ich mich manchmal, wie lahm manche Zapfsäulen fördern - aber die Größenordnung (l/min) hat in der öffentlichen Diskussion keine Bedeutung (sie liegt gewöhnlich bei 35 l/min - hier nachgelesen). So wird es Strom-Tankstellen irgendwann auch gehen - sie sind dann einfach schnell und fertig. Wobei die autonomen Fahrzeuge bald auch in den Startlöchern stehen, d.h. wir reden hier sowieso nur von einer Übergangsphase. Was interessiert es den Passagier, wie lange der Befüllungsvorgang dauerte? Das Auto kommt an und fährt einen von A nach B. Wäre es nicht geladen genug für die Fahrt, würde man direkt von einem anderen Fahrzeug abgeholt werden, das genug Reichweite an Bord hat. Oder - etwas unkomfortabler - man steigt unterwegs einfach um.

Charger | Ladestation | Kleinostheim | 350kW |


Dienstag, 12. Dezember 2017

Weltweiter Akkumangel wegen Tesla Model 3 Anlauf?

Ja und nein: eigentlich sollte Tesla genug eigene Kapazität haben, denn sie haben ja extra eine Monster-Batteriefabrik gebaut.

Die kommt aber nicht in Schwung. Der Grund - festhalten ... die Fabrik hat nicht genug Strom!

Kann man sich gar nicht ausdenken sowas:

Die Gigafactory kann offenbar aufgrund einer fehlenden stabilen Stromversorgung und extremen Personalmangel nicht in den Regelbetrieb gehen. Somit können schlichtweg nicht genügend Zellen für das Tesla Model 3 produziert werden.

Da kann man mal sehen, wie sehr das alles auf Kante genäht ist weltweit. Kaum dreht mal einer die Volumen etwas höher, saugt es sofort den ganzen Weltmarkt leer.

Tesla | Elektro | Batteriefabrik |


Sonntag, 10. Dezember 2017

Das ist schon ziemlich schräg, wie das Tesla Model X hier lautlos den Wüstensand aufmischt. Ohne sich festzufahren. (Via.)


Samstag, 09. Dezember 2017

Während andere Hersteller noch nicht wissen, wo sie die Batterien herbekommen sollen, entwickelt Tesla schon einen eigenen Chip für das autonome Fahren bzw. die Artificial Intelligence.


Freitag, 08. Dezember 2017

Tesla freut sich schon über 200 Vorbestellungen für den Semi LKW.


Sonntag, 03. Dezember 2017

[Update] Tesla Model X: Daimler ´testet´ Mietwagen.

Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, mietete Daimler im Sommer über den Autovermieter Sixt einen Tesla Model X bei einem kleinen Unternehmen in Bayern für sieben Wochen.

Anscheinend wurde das Auto auf den Teststrecken chefmäßig rangenommen - und dann auch noch auseinander gebaut.

Während der Mietzeit wurde das Auto offenbar auseinandergebaut und wieder zusammengeschraubt. Zudem wurde es unter Extrembedingungen getestet - unter anderem bei Hitze, auf einer Rüttelstrecke und einer Traktionsstrecke.

Wenig überraschend gib es da aber die ein oder andere Klausel:

Im ursprünglichen Mietvertrag mit Sixt waren allerdings sowohl das Auseinanderbauen als auch die Nutzung auf Teststrecken ausgeschlossen.

Oh - man darf keine Mietwagen zerlegen?

Und wie ist das ganze rausgekommen?

Auf die Spur gekommen war der Kleinstunternehmer den Testfahrten nur über die Ortungsfunktion des Fahrzeugs. Diese zeigte es auf Teststrecken nahe Barcelona und in Sindelfingen.

Also genau so, wie auch schon die verdeckte StreetScooter Ausleihe bei Daimler aufgeflogen ist. Kam ebenfalls im Spiegel.

UPDATE:

  • Gegendarstellung Sixt
  • Spiegel dazu

    Dem SPIEGEL hatte Daimler zuvor mitgeteilt, eine Anmietung zu “Vergleichsfahrten” sei in der Branche üblich. Das stimmt. Im Fall von van Rinsum kam der Wagen allerdings mit einem 15.000-Euro-Schaden zurück, unter anderem waren Verkleidungsteile mit Klebeband angepappt worden und der Lack beschädigt. Im Handschuhfach lag außerdem ein Zettel mit der Notiz “Sie parken falsch”. Es war eine Nachricht aus dem Mercedes Benz Technology Center in Sindelfingen.

  • Daimler dazu: kein Kommentar.

Daimler | Tesla | ModelX | StreetScooter |


Freitag, 01. Dezember 2017

LKW Mechaniker: in 10 bis 15 Jahren sind wir alle arbeitslos.

Mit “wir” meint er die Mechaniker-Abteilungen - hier das Video dazu.

Ausgangspunkt ist der neue Tesla Semi LKW, der nicht nur enorme Leistungsdaten verspricht, sondern auch mit einer 1 Millionen Meilen Garantie kommt. Also schlappe 1,6 Mio Kilometer.

Den Tesla Semi hatte ich kurz erwähnt - aber nur weil er den Roadster im Gepäck hatte.

Fazit des Mechanikers: ab und zu Reifen wechseln und eventuell Radlager. Selbst die Bremsen haben kaum noch Verschleiss. Zeitraum: so in 10 bis 15 Jahren.

Tesla | TeslaSemi |


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Freitag, 24. November 2017

Tesla Model 3 Bedienungsanleitung offenbart interessante Details.

Zum Beispiel zwei "Scroll Buttons" am Lenkrad:

A scroll button is located on each side of the steering wheel. Each button has a wheel that you can roll up and roll down. You can also press a button straight down, to the right, or to the left, typically using your thumb.

Hat das eigentlich ein anderer OEM schon? Wenn nein, warum braucht es Tesla, um es zu erfinden?

Die Verwendung ist vielseitig, Radio Lautstärke fällt einem sofort ein, aber auch andere Einstellungen, wie z.B. die Spiegel, folgen diesem Steuerelement.

Technische Daten werden auch bestätigt, das Model 3 befeuert ein 370V System mit 75 kWh Batterie. Peak Power: 165 kW.

Normalerweise wäre eine Bedienungsanleitung keine Meldung wert, aber man muss sich vor Augen halten, dass die 500.000 Model 3 Bestellungen alle aufgrund ziemlich vager Details erfolgt sind und die Kunden solche Informationen natürlich jetzt dankbar annehmen. Aber auch die Konkurrenz dürfte über die Lektüre herfallen, auch wenn sie sich schwer tun das zuzugeben.

Tesla | Elektro | Bedienungsanleitung |


Sonntag, 19. November 2017

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Soll 400.000 Dollar kosten und erstmalig eine höhere Serienproduktion von 250 Fahrzeugen pro Jahr ermöglichen - allerdings dauert es bis dahin noch 3 bis 4 Jahre.

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Zur Finanzierung hat sich Jim Glickenhaus von Tesla inspirieren lassen:

To Order: Pre Order Purchase Option requires 40K against purchase price upon signing.

40.000 Dollar Anzahlung bei Vorbestellung - also 10%.

Auch N24h ist wieder geplant, diese Werbemöglichkeit nutzt J.G. seit Anfang an. Zumal im auch immer der rote Teppich ausgerollt wird und das Fahrzeug, obwohl es keiner Klasse zugehörig ist, immer zugelassen wird. Von dem neuen Modell ist allerdings auch eine GT3 Homologierung geplant - sogar von GTE ist die Rede!

Der erste Prototyp soll erst Mitte 2018 rollen - die Bilder stammen bisher alle aus dem Computer.

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Die Spec liest sich jedenfalls ganz gut:

  • Carbon fiber chassis and body
  • Weight around 2600 pounds
  • Three seats, driver center
  • 5 liter TT engine around 650HP and 720 NM of torque, red line around 8200rpm

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Bleibt nur noch die Frage, ob der Vierer schon 2018 beim N24h auftritt.

Glickenhaus | N24h | SCG004S |


Samstag, 18. November 2017

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Dass der Semi von Tesla zum ersten Mal gezeigt wird - das war soweit klar. Und hätte als News auch gereicht, um Schlagzeilen zu machen.

Aber nicht für Tesla:

Elon Musk promised a surprise during the Tesla semi unveiling event, and boy did he deliver: the return of the Roadster. But it’s no repeat performance. The stunning four-seater roadster boasts jaw-dropping numbers, that if they measure up to Musk’s claims, will make it the world’s fastest production car.

Wurde effektvoll aus dem neuen LKW gefahren - und auch direkt mal stramm durchgezündet auf dem Rollfeld, wo der Event am Donnerstag stattfand.

Über welche Zahlen reden wir denn bei den Leistungsdaten?

Acceleration 0–60 mph: 1.9 sec
Acceleration 0–100 mph: 4.2 sec
Acceleration 1/4 mile: 8.8 sec
Top Speed: Over 250 mph
Wheel Torque: 10,000 Nm
Mile Range: 620 miles
Seating: 4+ trunk

WTF? Was sind das für Werte? Formel 1? 0 auf 160 in 4,2 Sekunden? Das schafft man nichtmal mit dem Motorrad.

Alles Weltrekorde - das gibt auch Elon Musk zu. Das Auto kommt erst in 3 Jahren, aber ich bin mir sicher, dass es aktuell in Stuttgart für jede Menge Überstunden sorgt. Porsche’s Mission E soll 2019 auf den Markt kommen und natürlich will man Tesla zeigen wo der Hammer hängt. DEN Schuss hat der raffinierte Elon Musk mal schön nach hinten losgehen lassen. Denn 620 Meilen Reichweite sind exakt 1.000 km - Eat this Porsche! Von den Performancewerten mal ganz abgesehen. Da sind die angepeilten 200.000 $ Kaufpreis schon fast ein Schnäppchen.

Die Frage bleibt, ob Tesla die angepeilten Ziele erreicht. Denn die Model 3 Produktion hängt aktuell enttäuschend hinter dem selbstgesteckten Zeitplan her. Aber eines muss man Tesla lassen: was die reine - kurzfristige - Performance angeht, ist gegen das elegante Coupé bisher kein Kraut gewachsen.

Und mit dem neuen Roadster setzt Tesla die Konkurrenz schon weit vor der Serienreife mächtig unter Druck. Von der edlen Optik mal ganz abgesehen.

Für uns ist dieses Aufrüsten natürlich fein: wenn die Autos nur noch leise sind, dann sollen sie wenigstens ordentlich Bums haben.

Tesla | TeslaRoadster | TeslaSemi | Elektro | Musk |


Donnerstag, 16. November 2017

0 auf 100 im Tesla Model X in 7,2 Sek.

Und hinten dran ein Audi TT auf dem Anhänger. Ein extra Satz Räder liegt in dem TT auch noch drin.


Dienstag, 14. November 2017

Tiefstapeln ist für Elon Musk ein Fremdwort.

Zur Vorstellung des neuen Tesla Elektro-LKW kommenden Donnerstag meint er:

This will blow your mind clear out of your skull and into an alternate dimension.


Die Electric GT Meisterschaft kommt nicht in Schwung.

Inzwischen ist das erste Rennen auf Mitte 2018 verschoben.

Dabei wäre Eile geboten, sonst werden sie von Jaguar abgehangen.

ElectricGT | Gemmell | Tesla | Elektro |


Sonntag, 29. Oktober 2017

Video: Model 3 im Detail vorgestellt.

Hier sind zwei Tesla Enthusiasten komplett durch das neue Model 3 gekrochen und haben so ziemlich alles an Details ausgegraben.

Herausgekommen ist ein Video von 70 Minuten Länge.

Zugegeben, etwas langatmig für Nicht-Teslanianer, aber interessant, unter welchen Aspekten das Auto durchleuchtet wird. Am beeindruckendsten fand ich während der Probefahrt die enorme Sicht nach vorne, weil kein Cockpit mehr im Weg ist. Das muss ein ziemliches Aha-Erlebnis sein.

Tesla | Model3 |


Montag, 23. Oktober 2017

VW´s Matthias Müller zu Tesla: Jetzt aber mal die Kirche im Dorf lassen.

Erinnert Ihr Euch an Gerhard Schröder, als Angela Merkel zum ersten Mal die Wahl gewonnen hat? Der große Verlierer sitzt realitätsverleugnend in der Interviewrunde und fordert bei dem Thema Angela Merkel und Bundeskanzler, dass man doch jetzt mal die Kirche im Dorf lassen müsse.

Heute fragen die Kinder schon, ob auch Männer Bundeskanzler werden dürfen - so lange ist sie jetzt schon im Amt.

An Gerhard Schröder´s Machogehabe musste ich bei diesem Interview von Matthias Müller denken, der süffisant die 80.000 Stück produzierter Teslas mit VW’s Jahresproduktion von 11 Mio. vergleicht:.

“Also da bitte ich jetzt wirklich mal die Kirche im Dorf zu lassen und nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.”

Selten so einen arroganten und selbstgefälligen Auftritt gesehen:

youtu.be/wSklSKRkIpk

Und diesmal war das kein Versprecher wie bei der IAA.

Er spricht Tesla quasi ab, ein ebenbürtiger Autohersteller zu sein - Hochmut kommt vor dem Fall.

Und danach lacht sich der devote Matthias Wissmann einen Ast, dass ihm fast die Mütze in’s Wasserglas fällt. Und wo haben die denn den Phillip Rösler ausgebuddelt?

UPDATE:

Der Beitrag wird auf renn.tv-Facebook kontrovers diskutiert - aber das ist nichts im Vergleich zum Heise-Forum: fast 2.000 Kommentare!

UPDATE 2:

Die Geschichte zieht weite Kreise: z. B. motortrend.com oder watson.ch.

Für VW ein PR Desaster.

MatthiasMüller | Tesla | Wissmann | Volkswagen | Passau |


Sonntag, 22. Oktober 2017

Tesla: kostenloses Chiptuning vom Hersteller.

Tesla überrascht seine Kunden gerne mal mit nachträglichen Verbesserungen, besonders wenn sie sich mit einer einfachen Software-Aktualisierung umsetzen lassen:

The range of eligible vehicles is not exactly clear and Tesla’s service team will have to validate every VIN to see if the vehicles are eligible, but it looks like several Model S and X 75D owners could end up with a significantly quicker car after their next visit to a Tesla service center.

Immerhin 1 Sekunde schneller bei der 0 auf 100 Beschleunigung. Für solches Tuning muss man normalerweise viel Geld ausgeben.

Interessanterweise diesmal nicht als Over-the-Air Update, sondern verkabelt beim Service:

The update is not over-the-air as Tesla says it is “best managed through a hardwired connection” from Tesla’s Service centers.

Tesla | Chiptuning |


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Bluff oder Realität? GM´s Scott Miller - Director of Autonomous Vehicle Integration - erwartet Level 5 erst in 15 Jahren.


Samstag, 07. Oktober 2017

Schleppender Produktionsanlauf bei Tesla Model 3 - Probleme mit Ansage?

Tesla hat im 3.Quartal zwar 26.000 Autos ausgeliefert, allerdings waren davon nur 220 vom neuen Model 3. Das war anders geplant.

Die Leute wollen jetzt wissen, was mit ihren Bestellungen ist. Elon Musk: We are deep in production hell.”

Rächt sich jetzt, dass man die Prototypen-Phase übersprungen hat und direkt die Produktionswerkzeuge in Auftrag gegeben hat?

Most automakers test a new model’s production line by building vehicles with relatively cheap, prototype tools designed to be scrapped once they deliver doors that fit, body panels with the right shape and dashboards that don’t have gaps or seams.

Tesla, however, is skipping that preliminary step and ordering permanent, more expensive equipment as it races to launch its Model 3 sedan by a self-imposed volume production deadline of September, Musk told investors last month.

Das war ein riskanter Schritt - aber Risiken gehören zur Start-Up Mentalität.

Wenn es funktioniert: super. Wenn nicht: ?

Tesla | Musk | Model3 | Prototypen |


Montag, 02. Oktober 2017

Neue Porscheschrift.

designtagebuch.de:

Sukzessive sollen alle Medien von der PorscheFranklinGothic auf die neue Hausschrift PorscheNext umgestellt werden. PorscheNext wurde eigens für Porsche entwickelt und zeichnet sich, nach Aufassung des Unternehmens, durch Klarheit und Dynamik aus. Die Schrift soll künftig nicht nur in Print- oder Online-Medien eingesetzt werden, sondern auch in Displays und auf Schaltern in den Fahrzeugen.

Kommentar von Achim Schaffrinna:

Insgesamt wirkt die durch die Typographie so erreichte neue Optik „cleaner“, schnörkelloser, technischer, aber auch kälter, ja vielleicht auch futuristischer. Als sei Porsche eine E-Marke wie Tesla.


Sonntag, 24. September 2017

Tesla gegen die versammelte Sportwagen-Elite.

Motor Trend stellt die aktuellen Sportwagen für ein Beschleunigungsrennen auf eine Landebahn. Aber sie sind alle chancenlos gegen den Tesla Model S P100D, der sie still und leise komplett bügelt. Hier das Video dazu.


Dienstag, 12. September 2017

Tesla Taxi mit knapp 500.000 km.

Genau gesagt 300.000 Meilen - also 482.800 km - ist die Firma Tesloop mit ihrem Taxi gefahren. Das Auto sei aber noch lange nicht am Ende - im Gegenteil: sie planen weitere 900.000 (!) Meilen damit zurückzulegen - das wären dann insgesamt 1,93 Mio. km.

Tesla | Tesloop |


Dienstag, 29. August 2017

Mit welchen Daten vergleicht man Elektroautos?

Preis, Reichweite und Beschleunigung - das sind die Kenngrößen, denen sich alles unterordnet.

Wenn man sich die Tesla Produktpalette anschaut, dann liegen alle Fahrzeuge in der Beschleunigung zwischen 5,5 und 2,5 Sekunden. Das sind schon heftig krasse Werte.

Elektro | Tesla | Beschleunigung |


Donnerstag, 10. August 2017

Mercedes an Twitter: Würdet ihr auch Elektroautos kaufen?

Twitter an Mercedes: Haben wir doch längst!


Sonntag, 06. August 2017

Wenn ein Fan einen Fahrzeug-Konfigurator erstellt, der besser ist als die Übung mancher Hersteller, dann kann es sich nur um Tesla handeln:

labs.web3d.co/_tesla3

Beeindruckendes Engagement der Tesla Kundschaft und Community immer wieder - ohne Zweifel das Auto der Geeks.


Samstag, 05. August 2017

Bei einem 911er Targa von 1979 den 3.2L gegen Elektromotor getauscht.

Ich weiss, da werden mich einige für köpfen wollen - aber ich find's mega.

Wie sie bei 3:36 hinten in den Kofferraum schauen!

Elektro 911er Targa von 1979

320 km Reichweite - und die Beschleunigung schneller als das Original. Und ein Getriebe hat er sogar auch. Hier der Film dazu.

Elektro | 911er | FullyCharged |


Donnerstag, 03. August 2017

Nico Rosberg hat sich mal in Kalifornien umgesehen, was da so mobilitätstechnisch abgeht. Das ist interessant, weil seit diesem Interview wissen wir ja, dass er gerade neue Geschäftsideen sucht, um sein Geld sinnvoll einzusetzen.


Sascha Pallenberg hat sich ein Tesla Model 3 bestellt:

Wenn du Teil der Transformation sein willst, dann musst du dich auch mit denen befassen, die umfangreichen Wandel angestossen haben. So oder so: Tesla gehoert dazu und genau deshalb will ich es jetzt wissen, dazu lernen. Denn nur so kannst du dich verbessern!


Samstag, 29. Juli 2017

Am gleichen Tag - an den beiden Enden des Spektrums: Während Horst Seehofer den totkranken Diesel mit Steuergeldern künstlich am Leben halten will, stellt Elon Musk die ersten Produktions-Model 3 live vor, für die es bereits 500.000 Vorbestellungen gibt.


Dienstag, 18. Juli 2017

Hacker haben ein neues Angriffsziel: Teslas.

electrek.co:

They have apparently been targeting Tesla vehicles over the past few months in Europe and managed to get away with quite a few of them.

Welche Methode haben sie angewendet?

It was never clear how exactly they were stolen. In each case, the key fobs weren’t stolen and the vehicles not trackable, which means that the thieves either have an unknown sophisticated way to start and drive the car, or they managed to quietly tow it. The leading theory is that they gained access through hacking the key fob or Tesla app of the owner and they quickly removed the Sim card or used a GPS blocker to prevent tracking.

Aber - wie man das auch erwarten würde bei den Computern auf Rädern - wird die Schwachstelle über einen "Software-Fix" gelöst.

Tesla | Diebstahl | Hacker |


Montag, 17. Juli 2017

Elektroroller kann man jetzt bei Tchibo kaufen.

Und zwar den NIU N1s. (Nicht zu verwechseln mit NIO!)

Hier die Eckdaten: 2.700€ - 1,5KW Motor (bis 2,4KW) - 1,7kWh Batterie (60V / 29Ah).

Bisschen dünn der Motor, aber ist ja nur ein Roller. Und wie nicht anders zu erwarten, wenn man sowas von Tchibo angeboten bekommt, gibt es dann solche schönen Übersetzungs-Formulierungen bei den technischen Daten.

Kumpan aus Remagen werden diese Entwicklung interessiert beobachten, das ist die Elektroroller Startup-Firma, die ich letztes Jahr im Herbst besucht habe. Und die ganz aktuell einen neuen Investor an Land gezogen haben.

Elektroroller | Tchibo | Kumpan |


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Mittwoch, 14. Juni 2017

Ritterschlag für Elon Musk - von Audi!


Dienstag, 13. Juni 2017

Optionen für die ersten Tesla Model 3 Kunden: Farbe und Räder.

Tesla nimmt einige Abkürzungen, um das Model 3 in Rekordtempo auf den Markt zu bringen. Die ersten Autos werden im Juli erwartet und die Kunden, die ja schon vor einer Weile vorbestellen mussten, können nur Farbe und Räder auswählen.

Bisher hat Tesla insgesamt nur etwa 80.000 Autos produziert - das Model 3 soll dann ab 2018 mit einem Volumen von 500.000 jährlich hergestellt werden.

Tesla | Model3 |


Freitag, 09. Juni 2017

Spy-Video vom Tesla Model 3 und nochmal Nachschlag aus Hong Kong.

Während das Model 3 von Tesla so langsam auf den Straßen gesichtet wird, sind hier noch einmal Schnappschüsse aus Hong Kong, wo die Tesla tatsächlich das Straßenbild voll im Griff haben.


Donnerstag, 08. Juni 2017

Kleiner Realitätsabgleich, per Email reingekommen:

Willkommen in der Zukunft

Gruss aus Hong Kong, hier siehst du mittlerweile mehr Teslas als Porsche… Manchmal fahren schon zwei hintereinander.

Elektro | Tesla | HongKong |


Montag, 22. Mai 2017

Wie schlägt sich der Tesla Model S P100D gegen den RS7 von Audi?

Ziemlich gut! (Via.)


Sonntag, 21. Mai 2017

Die Stückzahlen vom Chevy Bolt (= bei uns Opel Ampera-e) sind noch sehr gering - könnte daran liegen, dass das Auto noch kein Geld verdient. Hier ist ein Report, der von $7.400 Verlust pro Auto ausgeht. Das wäre ziemlich viel - quasi 1 Mio. pro 135 Autos.

Einige der Bolt sind sicher schon zerlegt worden von der Konkurrenz - da bleibt nichts lange im Verborgenen. Wie das funktioniert hat ich hier schonmal im Zusammenhang mit der Firma Munro.

Bolt | Elektro |


Donnerstag, 11. Mai 2017

Toyota sichert sich die Dienste von NVIDIA.

Um autonome Autos auf die Straße zu bringen.

Denn dafür sind Artificial Intelligence Lösungen nötig, die enorm viel Rechenpower benötigen. Tesla hat das zuerst erkannt - und sie sind auch schon ziemlich weit. Ich schätze Elon Musk hätte die Firma am liebsten aufgekauft - so wie Grohmann - aber das war wohl eine Nummer zu groß.

Jedenfalls zeigt der neue Toyota-Vertrag, dass Tesla alles richtig gemacht hat.

Toyota | NVIDIA | Tesla | Elektro | autonom |


Donnerstag, 04. Mai 2017

Tesla dreht in Prüm alles auf Links - Klaus Grohmann nicht mehr an Board.

Es sieht so aus, als hätte sich Klaus Grohmann das etwas anders vorgestellt, als Elon Musk im November seine Firma in Prüm übernommen hat.

Nur ein paar Monate später sind alle Verträge mit anderen Herstellern gekündigt und Klaus Grohmann hat die Firma verlassen. Während sich Tesla inzwischen mit der IG Metall rumschlagen darf.

Ich würde mich ja freuen, wenn sich die stoischen Eifler zur Revolution aufschwingen - allein mir fehlt der Glaube. Ich bin aber auch ein verbranntes Kind und man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Klaus Grohmann hat jedenfalls einen illustren Werdegang hinter sich und macht trotz seines Alters von 74 noch einen recht umtriebigen Eindruck. Ich könnte mir vorstellen, dass er noch ein Ass im Ärmel hat.

Grohmann | Tesla | Prüm | Elektro |


Dienstag, 18. April 2017

Apple testet autonomes Fahren im öffentlichen Straßenverkehr.

Was ist eigentlich der Plural von Lexus? Lexi? Lexusse? Jedenfalls macht Apple jetzt mit 3 von denen Versuche im Straßenverkehr zum autonomen Fahren:

On Friday, the California Department of Motor Vehicles granted Apple an official test permit that the agency said would allow the company to test autonomous driving technology in three 2015 Lexus RX 450h luxury hybrid sport utility vehicles.

Was da so als sachliche Meldung daherkommt ist ein ganz heißer Kampf auf diesem Gebiet um die Vormachtstellung - aber keine will sich in die Karten schauen lassen. Für mich liegt Tesla meilenweit vorne: die sammeln mit ihren Tausenden verkauften Fahrzeugen reale Daten, mit denen sie kontinuierlich ihre Artificial Intelligence anreichern. Während die anderen mit einer Handvoll Prototypen rumdümpeln.


Montag, 27. März 2017

Der erste Tesla ist in der GLP angekommen.


Dienstag, 21. Februar 2017

Wie schlägt sich so ein Tesla eigentlich auf dem Rollenprüfstand? Etwa 1.250 Nm und 600 PS. Nicht schlecht für so eine unscheinbare Familienkutsche.

Das habe ich jetzt umgerechnet von 920 Foot-Pound und 588 HP aus diesem Video hier. Bei 4:10 Min. ist der Final Run und da kann einem schon Angst und Bange werden, wie das Ding anschiebt.

Um bei einem Verbrenner auf solche Drehmomentzahlen zu kommen, muss man den Bugatti Veyron bemühen.


Dienstag, 31. Januar 2017

In Amerika stimmt Audi seine Händler auf die Elektrifizierung ein.

The technology on this front is moving at a staggering pace. You’re going to be looking at a marketplace in the next seven, eight, nine, 10 years where for 30 or 40 some brands their entire business is going to be battery-electric vehicles.

Da werden also doch langsam ein paar Leute wach. Das Problem mit den Händlern ist nicht von der Hand zu weisen - die Autos sind in Zukunft anspruchsloser und haben eine längere Lebensdauer. Tesla umgeht das Thema komplett, indem sie gar keine Händler mehr zwischenschalten.

Die Frage, die ich gestellt hätte: wann läuft bei Audi der letzte Verbrennungsmotor vom Band?


Mittwoch, 25. Januar 2017

Tesla auf der Rennstrecke. Holla die Waldfee!


Freitag, 13. Januar 2017

Arbeitet Dyson an einem Elektroauto? Ja genau - die mit dem Staubsauger.


Donnerstag, 12. Januar 2017

Der Umweltminister von NRW fährt Tesla.

Das ist wahrscheinlich das erste Mal, dass ein deutscher Minister ein amerikanisches Auto fährt.

Aber was soll Johannes Remmel auch sonst machen? In NRW oder in Deutschland gibt es keinen Hersteller mit ähnlichem Produkt.

Sowas macht dann natürlich auch international Schlagzeilen.


Montag, 02. Januar 2017

Elektroautos kommen in Deutschland nicht in Fahrt.

In Berlin hat man sich zusammen mit der Autolobby ausgedacht, dass mit einem 4.000 € Zuschuss die Elektroautos weggehen wie warme Semmeln. Insgesamt stehen 1,2 Mrd. € bereit, das wären 300.000 E-Autos (oder 400.000 Plug-In Hybrid, die bekommen 3.000 €).

6 Monate später die Bilanz:

Nur etwa 9.000 Anträge, davon 5.000 Elektro und 4.000 Hybrid.

Also 1.500 Anträge pro Monat. Um aber auf die angepeilten 1 Million Fahrzeuge bis 2020 zu kommen, müssten es für die nächsten 36 Monate über 27.000 Anträge pro Monat sein.

Da hat sich jemand ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und die Aussicht für Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität klingt eher nach Utopie. Immerhin kommen dieses Jahr neue attraktive Modelle wie der Tesla Model 3 oder Opel Ampera-e (baugleich mit Chevrolet Bolt).

Flop scheint die passende Vokabel. Die Zeiten, dass Made in Germany ein Selbstläufer ist, sind vorbei. Und das mit dem Leit… können sich unsere Vorreiter auf dem hohen Roß abschminken: China ist das Maß der Dinge.

Elektro | Umweltprämie |


Samstag, 17. Dezember 2016

Der große renn.tv Jahres-Rückblick-Blog.

Als Blogger hat man es einfach, das Jahr Revue passieren zu lassen: man braucht nur den Blog zu durchforsten.

Zu Jahresbeginn mach ich mir immer einen Plan, welche Events ich mir genauer anschauen möchte. Irgendwas kommt zwar immer dazwischen, aber wenn ich die vergangenen 12 Monate sehe, dann hat meine kleine One-Man-Show doch wieder einige Bits und Bytes für die Nachwelt hinterlassen.

In erster Linie die aufwendigeren Mikeberichte:

… und der Miketest mit dem:

Gedanken habe ich mir gemacht, wie das mit den Motorsport-Übertragungen in der Zukunft aussehen soll.

Und diese Meldungen sind es wert noch einmal aufgegriffen zu werden:

… und in eigener Sache bekommt Mike’s Blog ein Responsive Design verpasst. Da passt der Rückblick im Rückblick: wie Mike vor 15 Jahren gebloggt hat. Auch die renn.tv URL ist schon 15 Jahre alt.

Und so neigt sich wieder ein aufregendes Jahr zu Ende.

Bei meinen Unterstützern bedanke ich mich für die Treue - ebenso bei den N Spazierenfahrern, die sich großzügig revanchieren für die verschickten Ns und natürlich bei Euch Lesern und Euren Rückmeldungen, die ich über Social Media oder Email bekomme.

Ich freue mich schon auf 2017 - und das ein oder andere Highlight!

Rückblick | Blogger | Mikebericht | Miketest |


Donnerstag, 24. November 2016

Transformation vom Tesla Model S zum Electric GT.

Das Einsatzfahrzeug der Electric GT nimmt langsam Gestalt an:

Hier die Projekt-Vorstellung von Gründer Mark Gemmell, der bisher noch nichts mit Motorsport zu tun hatte, aber fest von den Umwälzungen überzeugt ist, die der elektrische Antrieb mit sich bringt: youtu.be/XC46hiDMREM. Und wenn er es nicht machen würde, dann würde es niemand machen - also hat er die Ärmel hochgekrempelt und sein privates Geld investiert. Im Video ab 14:50 Min. geht er darauf ein: “It’s our responsibility to act!

(Via.)

Tesla | ElectricGT | Elektro | Gemmell |


Dienstag, 15. November 2016

Tony Seba über die Herausforderungen für die Autoindustrie.

Tony Seba - das ist der, der auch einen Auftritt in Autoland abgebrannt hatte - erklärt noch einmal, was auf die Autoindustrie in Kürze zukommt.

Das ganze Interview lohnt sich - hier ein paar Auszüge:

Nissan ist gut aufgestellt und die EVs (Electric Vehicle) werden am selben Band abgebaut wie die ICEs (Internal Combustion Engine):

The interesting thing about that plant is that they make ICE cars and EVs not just in the same plant but in the same line. So you see the Leaf—EV—and then the ICE car, ICE car, ICE car in same line. So essentially when the EV market takes off it is ready to scale.

Das Problem der Autoindustrie ist nicht die Komplexität der EVs - im Gegenteil, denn es gibt nur noch 18 bewegliche Teile. Der aktuelle Erfolg ist das Problem. Hier wieder der Vergleich zu Kodak:

Making EVs is not difficult, it’s the business model. It’s like making digital cameras with Kodak. Making a digital camera was not difficult; they made so much cash from film that it was hard to let go of that cash cow.

Noch ein guter Vergleich - diesmal Apple und Foxconn. Der eine vermarktet und hat die Ideen, der andere produziert nur. Wenn Autohersteller den Anschluss verpassen, dann könnten sie als Foxconns enden:

I forget who said it, but there is the fear in the car industry now that they are going to be the “Foxconns” of the auto industry. Meaning that Foxconn makes iPhones and iPads but they don’t have a brand. If you look at the cost of goods sold for an iPhone, Apple is making a pile—a huge margin—and Foxconn is not. It works for Foxconn but it’s not a great business. So there is a fear in the OEM industry to be a Foxconn and it’s starting to sink in, but I don’t think it’s sinking in fast enough.

Später meinte er dann noch:

I was on German television a few weeks ago and I said this in a documentary there. One of their questions was, German car companies are great at manufacturing and I said, “That’s true. Guess what other countries are great at manufacturing? Taiwan. And how many Taiwanese brands can you name?” So what may happen if car companies don’t get it is that Germany may be the Taiwan of the auto industry. Nothing wrong with that, but essentially they are going to manufacturer stuff for somebody else.

Das mit dem Anschluss-verpassen geht schnell, z.B. indem man in die falsche Technologie investiert:

Volkswagen is still investing billions in diesel, which makes exactly no sense. It doesn’t make any sense at all.

Ich dachte eigentlich VW ist durch mit dem Diesel - ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob die auf dem Gebiet wirklich weiter Geld verbrennen wollen. Allerdings hat Mercedes kürzlich bekanntgegeben, 3 Milliarden € dem Diesel hinterherzuwerfen. So wie Kodak damals noch schnell einen neuen Analogfilm vorgestellt hat.

Schön, dass auch mal die Hybrids angesprochen werden, denn die halte ich auch für eine Fehlkonstruktion. Viel zu aufwendig und beide Technologien müssen mitgeschleppt werden. Warum nicht das Geld sparen und direkt auf EV setzen?

Tony Seba:

No, hybrids are not disruptive. Hybrids are an eco thing (like the eco mode in Nossan cars) and they are a product line extension of the internal combustion engine. (We’ve had hybrids for 20 years or so and really they have not—with few exceptions—sold that well. Which leads people to believe, “Oh, hybrids have not been successful, so why would EVs be successful?” They are two different things. (..) The pure EV drivetrain is disruptive. Eighteen moving parts—that’s what’s disruptive. The fact that you can charge at home—or anywhere—that’s disruptive. You don’t need to go to the same old gas station and that’s disruptive.

So sieht´s aus.

Wer hätte das gedacht, sogar Kodak hatte einen Hybrid. Was hat es gebracht? Nichts.

An example of that is that at some point Kodak had a hybrid camera and not a whole lot of people know this. They had a combination—you took the film and instead of printing them you could basically [save them digitally]. That was their attempt to bridge but it didn’t work, as we know. Because hybrids in cameras, just like in EVs, are not disruptive but digital cameras just like EVs are disruptive. So I don’t see that path at all. It’s going to go from ICE to EV and that’s it—end of story.

Und wie schnell wird diese Entwicklung stattfinden? Sehr schnell!

In 2018 you are going to see level 4 self-driving in the tens of thousands, maybe hundreds of thousands of cars. And certainly by 2020 you are going to see them in the millions. The disruption is going to happen soon after that. (..) In many ways the technology, it’s not a 100%, but it’s improving dramatically. And that’s because deep learning technology, Artificial Intelligence, learns from data. It learns from experience—if you can say that, that computers have experience—let’s call it data. In all, Uber and Tesla are gathering a lot of data. Basically they are learning very quickly, and so their systems are improving dramatically and very fast. The more cars you have that are self-driving, the more you will learn, the faster it improves.

Und was können die Regierungen machen, um zu helfen?

The government’s role at this point is to help enable this disruption by helping the market make it happen. And they can best do that by getting out of the way.

Schnell aus dem Weg gehen! Aber das wird hierzulande wohl Wunschdenken bleiben.

Elektro | Autonom | Seba |


Freitag, 11. November 2016

NVidia - Tesla´s Computer Lieferant - mit guten Quartalszahlen und AI Ausblick.

NVidia hat mit guten Quartalszahlen überrascht und CEO Jen-Hsun Huang ist überzeugt davon, dass Artificial Intelligence die Schlüsseltechnologie für die Autos der Zukunft ist:

And I think what Tesla has done by launching and having on the road in the very near-future here, a full autonomous driving capability using AI, that has sent a shock wave through the automotive industry. It’s basically five years ahead. Anybody who’s talking about 2021 and that’s just a non-starter anymore. And I think that that’s probably the most significant bit in the automotive industry.

Das war auch die Erkenntnis meines Besuches der TU Auto in München - aber außer Tesla scheint da noch keiner großartig aufgestellt zu sein.


Dienstag, 08. November 2016

Tesla investiert in Prüm.

Das ist ja mal sensationell:

Tesla describes Grohmann Engineering, led by founder and CEO Klaus Grohmann, as one of the world leaders in highly automated methods of manufacturing.

The firm’s headquarters are in Prüm, Germany, and it will become Tesla Grohmann Automation and serve as the base of the automaker’s Tesla Advanced Automation Germany group, which the company hope will constitute of over 1,000 advanced engineering and skilled technician jobs in Germany over the next two years.

In der Rollen wären gerne viele Firmen, aber Elon Musk sucht sich ausgerechnet Grohmann Engineering in Prüm aus.

Prüm | Tesla |


Mittwoch, 02. November 2016

TU Europe Live Blog - ICM München

Die nächsten 2 Tage - Mittwoch und Donnerstag - dreht sich hier alles um Mobilität, denn ich besuche aktuell die TU Europe Konferenz in München.

Dieser Blogpost soll dazu dienen die Konferenz zu begleiten und ich werde ihn ständig erweitern mit den Eindrücken, die ich hier sammeln kann. Also ab und zu den Eintrag neu laden, damit die Inhalte im Browser aktualisiert werden.

Die Konferenz gibt es seit über 10 Jahren und sie wurde gestartet rund um das Thema Telematics. Inzwischen ist sie ausgeweitet worden auf das Thema Mobility - alleine das ist schon eine interessante Tatsache. Die Grenzen zwischen Automobilherstellern und Anbietern von Mobilit verschwimmen zunehmend, daher hat diese Entwicklung heute eine Riesen-Aufmerksamkeit.

Gestartet hat die Konferenz Roger Lanctot von Strategy Analysis:

  • Connected Cars sind abhängig von der Technology (Mobilfunk) - Schätzungen gehen von 50% Connected Cars im Jahr 2019 aus. Das ist noch relativ wenig, weil die andere Hälfte nicht connected ist. Das könnte ein Bremsklotz für die Entwicklung sein. 5G würde das beschleunigen, aber der Roll-Out ist noch recht langsam.
  • OTA - Over the Air Update - ist dazu auch eine Voraussetzung, aber die OEMs hängen noch ziemlich weit zurück. Ausnahme ist Tesla, die Kreise um die Konkurrenz fahren.
  • Automated Driving wird im Moment sehr stark bearbeitet, 61 OEMs, 6 Aftermarket- und 73 Startup Firmen und 8 Development Plattformen beschäftigen sich mit dem Thema. Da ist mächtig viel in Bewegung und wir werden bald mehr davon hören.

Johann Jungwirth von VW (CDO) und Holger Weiss (German Autolabs):

  • Die ersten selbstfahrenden Autos werden bald Realität - etwa 2018/2019. Das wird nicht in Europa starten, sondern US, Singapur und China. Es wird wichtig sein für Europa nicht den Anschluss zu verlieren und da sind die Regierungen gefragt.
  • Viele Unfälle heutzutage sind menschlicher Natur und diese werden sich alle vermeiden lassen.
  • Leute, die bisher kein Auto selber nutzen können - Blinde, Kinder, Ältere, .. - werden in Zukunft ein Auto fahren können - bzw. werden gefahren von dem Auto.
  • VW wird noch diesen Monat eine neue Marke vorstellen rund um das Thema Mobilität - der Name wurde aber noch nicht verraten. Das wird die 13.Marke von VW werden.
  • Alle Resourcen werden im Konzern gebündelt, d.h. man wird auch intensiv mit Audi z.B. zusammenarbeiten.

Von DriveNow - einer Tochterfirma von BMW - war Sebastian Hofelich vor Ort:

  • In Deutschland sind erst 30.000 elektrische Fahrzeuge auf den Strassen.
  • Die Idee ist den ruhenden Verkehr aus den Städten zu verbannen - die Autos werden als Shared Service eine viel höhere Auslastung haben und weniger rumstehen.

Ein i3 steht auch in der Lobby und das Raumangebot im Inneren ist beeindruckend: keine B-Säule mehr und auch kein Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen. Mit einer DriveNow Anmeldung kann man sich für relativ kleines Geld zusätzliche Mobilität sichern - und gleichzeitig mal den i3 bzw. ein Elektroauto ausprobieren. Werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich wieder in Köln bin.

Von Uber war Christoph Weigler auf der Bühne. Am Interessantesten fand ich die Tatsache, dass Uber keinerlei Hardware entwickeln will und die gesamte Funktionalität auch in Zukunft über das Smartphone erreichen wird - sowohl für Uber Fahrer als auch Passagiere.

Angus Lyon kommt nach der Kaffeepause auf die Bühne und er arbeitet … für Manor F1! Na da sind wir doch zuhause! Er referiert über Telemetrie und Datenübertragung - auch wichtige Punkte in Zukunft für die Mobilität:

  • Manor Racing ist das kleinste Team, sie wurden damals von Virgin 2010 aufgebaut. Der Vorteil ist aber, dass man nicht von einem OEM abhängig ist - man agiert lean and agile.
  • Heutzutage kommen TV Bild, Telemetrie, Team Radio, … alle über den gleichen Datastream. Dafür sind 3 Systeme redundant voneinander aufgebaut.
  • Team Daten addieren sich auf 2 GB pro Rennen. Datenraten sind 100 kHz, aber 1 kHz ist typisch.
  • Der Wettbewerbsvorteil kommt dann erst, wenn die Daten effizient verteilt und ausgewertet werden - auch zuhause in der Basis von allen Rennstrecken der Welt aus.
  • Die Analyse betrifft zuerst Reifen und Fahrwerk, um den Zustand des Wagen ständig zu analysieren. Wenn Benzin weniger wird, wird der Wagen schneller - aber der Reifen baut ab, dadurch wird er wieder langsamer. Das muss man optimieren, um den Reifen nicht zu überfordern.
  • Alle Gangwechsel werden überwacht, um sicherzustellen, dass das Getriebe nicht überfordert wurde.
  • Benzinverbrauch ist natürlich wichtig, nur 100kg Benzin dürfen verbraucht werden.
  • Bremsen werden auch überwacht - zumal die Kühlung so klein wie möglich gehalten werden möchte, um die Aerodynamik nicht zu verschlechtern.
  • Die Aufgabe des Teams ist es zu optimieren, Risiken erkennen, Verbräuche überwachen und die Konkurrenz im Auge zu behalten.
  • Nur 3 Leute an der Strecke und 4-6 zuhause sind für diese Aufgaben eingeteilt.
  • Manor Racing nutzt diese Daten, um einen Vorteil zu gewinnen - denn ihnen ist auch klar, dass sie nicht das schnellste Auto im Feld haben.

Martin Rosell / WirelessCar:

  • C-Connected, S-Sharing, A-Autonomous, E-Electric - diese Buzzwords werden zur Zeit ständig genutzt.
  • Um autonomes Fahren zu ermöglichen, müssen die Fahrzeuge connected werden, überwacht, kontrolliert, analysiert und optimiert werden.
  • Heutzutage sind nur 3-5% aller Fahrzeuge connected.
  • Die Entwicklungszyklen der OEMs sind langsam - ein Grund warum nicht mehr Fahrzeuge vernetzt sind.
  • Volvo Truck nutzt die Technologie schon heute, um schneller auf Fahrzeug-Reparaturen zu reagieren: der Besitzer wird früher gewarnt und die Werkstatt kann sich schon im Vorfeld vorbereiten.
  • Car Sharing könnte auch in kleinerem Scale realisiert werden: nicht mit allen das Fahrzeug teilen, sondern eher mit Freunden und Bekannten - und das könnten alle OEMs schon heute anbieten.
  • Heat Maps helfen die Daten besser zu analysieren und auf das Verbraucherverhalten zu reagieren.

Juergen Daunis / Ericsson:

  • In der Vergangenheit wurden die Netzwerke hauptsächlich für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt. Heute findet zum ersten Mal ein Umbruch statt, weil neue Netzwerke für die Bedürfnisse der Autoindustrie geschaffen werden.
  • Zukünftig werden überall Sensoren verbaut werden, die den Datenverkehr massiv erhöhen werden. 5G soll das adressieren.
  • Volumen erhöht sich x 1.000 und die Latency stellt hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit für kritische Übertragungen.

In der Mittagspause ist mir Holger Weiss (German Autolabs, s.o.) über den Weg gelaufen und ich habe ihn gefragt, wie er zu meiner Motorsport Theorie im autonomen Zeitalter steht:

  • Seiner Meinung nach werden sich Marken wie Porsche oder Audi nach wie vor über die Dynamik differenzieren.
  • Es wäre sogar vorstellbar, dass Fahrspuren für schnelleres Fahren reserviert werden. Berlin - München geht dann in 3 statt in 7 Stunden, kostet aber mehr.
  • Die Entwicklungen von Audi in der Formel E würden ja schon deutlich zeigen, dass trotz E-Mobilität die Hersteller ein Interesse an der Präsenz zeigen.

David Wong (SMMT), Chris Roig-Ramos (BlaBlaCar), Matthew Caudle (Drover), Helmut Ramsauer (Spinpartners) diskutieren über: Auto Brand Loyalty in a Sharing Economy

Interessanter Punkt, weil wie Marken-loyal soll man sein, wenn man sowieso die Services wechselt und das Auto mietet, das gerade verfügbar ist.

  • BlaBlaCar Service wird von 10 Mio. Leuten pro Quartal genutzt. Wenn man zu Viert statt alleine mit dem Auto fährt, dann reduzieren sich für jeden die Fahrtkosten auf 1/4.
  • Ökonomische Argumente werden als wichtiger erachtet gegenüber der Markenanziehung.
  • Marken werden zunehmend unwichtiger - ein Trend, der sich auch aktuell bei den Fluglinien feststellen lässt. Ausschlaggebend ist am Ende der Preis.
  • Die Herausforderung für die OEMs in den nächsten 5–10 Jahren wird darin liegen, den Übergang von klassischem Fahrzeugbesitz zu den zukünftigen Car Sharing Modellen zu bewerkstelligen.
  • Marken und Brands sind nach wie vor essentiell, definieren sich aber eher über die User-Erfahrung und die Qualität der Services, als über klassisches Marketing, wie wir es heute kennen.

Tag 2 meines Besuches auf der TU Europe und ich werde diesen Beitrag weiter fortführen mit Notizen aus den Vorträgen, die ich besuche.

Christoph Stadeler, Facebook

Da fragt man sich, was hat Facebook mit Automotive und Mobility zu tun?

  • Sie skalieren, haben kein Problem 1,7 Milliarden Nutzer zu bedienen - dazu noch WhatsApp, Messenger und Instagram.
  • Marken sind mehr denn je das größte Pfund, das die Autoindustrie hat. Wenn man Größe und Volumen über Produktionszahlen definiert, dann stößt man schnell an Grenzen. Aber eine Marke kann heutzutage viel einfacher Millionen von Nutzern ansprechen und über Facebook verlinken.
  • Facebook sieht sich in einer guten Position die Brücke zu Connected Car zu bauen - weil sie schon mit den User (Auto-Kunden) verknüpft sind.

Chris Reeves (Horiba MIRA) - Autonomous Vehicles - the technical and business challenges:

  • Es wird unterschieden zwischen Automated Car und Connected Car.
  • Standards und Gesetzgebung hinken noch hinterher und sind zu einfach gestrickt. Dadurch kann die komplexe Realität im Verkehr nicht abgebildet werden.
  • Straßen werden nicht nur von Autos genutzt - Fussgänger, Radfahrer, aber auch Tiere kreuzen den Verkehr.
  • Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.
  • Ziel ist die Reproduzierbarkeit während der Erprobungsphasen.
  • Während autonomer Testphasen können auch Fahrzeuge anderer Hersteller die Strecke nutzen, wodurch reale Situationen mit Verkehr abgebildet werden.
  • Trotzdem können Teststrecken nicht die Realität komplett simmulieren - daher sind Tests in öffentlichem Verkehrsraum notwendig.
  • In UK kooperiert u.a. Milton Keynes bei der Umsetzung, um einem Konsortium die Tests zu ermöglichen.
  • Zur Zeit nehmen Ford, JLR und Tata teil.
  • Es gibt Überlegungen, dass für die Abnahme bis zu 10 Mio. Testkilometer nachgewiesen werden müssen - aber das ist noch nicht endgültig entschieden und eigentlich von der Größenordnung zu hoch, um es im Test in akzeptabler Zeit umzusetzen.

Nach seinem Vortrag hatte ich die Gelegenheit Chris Reeves mit Fragen zu löchern.

  • Motorsport wird seiner Meinung nach immer ein Thema sein für die Auto-Industrie, weil das Fahrerlebnis auch immer eine Belohnungs-Komponente beinhaltet (needs to be rewarding). Was auch die einzelnen Brands nutzen werden, um sich voneinander zu unterscheiden.
  • Zusätzlich kommt aber noch die komplette Kundenerfahrung mit der Marke - von Kauf über Service über Connected und Autonom - dazu, um einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erlangen.
  • Das Straßenbild wird auch in Zukunft immer ein Mix sein zwischen manuellem und automatischem Verkehr, denn wir haben eine 100-jährige Geschichte von Fahrzeugen auf der Straße. Die wird nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • Für das autonome Fahren ist es nicht zwingend erforderlich, dass Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Um in der Zukunft aber einen höheren Effizienzgewinn zu realisieren wird die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen höhere Bedeutung gewinnen.

Die letzte Präsentation des Tages war von Michael Wong, Codeplay.

  • Autos werden in der Zukunft ein Gehirn brauchen, das mit enormer Prozessor-Power ausgestattet ist.
  • Ebenso große Anforderungen werden an die Software gestellt, die in der Lage sein muss, die neuen Aufgaben des autonomen Verkehrs abbilden zu können.
  • An AI - Artificial Intelligence bzw. neuronalen Netzen - führt kein Weg vorbei.
  • Bereits heute ist AI im Einsatz, z.B. bei Google Maps. Tesla nutzt diese Technologie ebenfalls.
  • Open Source Sprachen ist der Vorzug zu geben, damit diese gewaltige Aufgabe mit Erfahrungsaustausch untereinander bewerkstelligt werden kann.

Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit mit Michael zu sprechen. Seine Erklärung, was AI denn sei, geht so: wir Menschen lernen aus Erfahrung - Sachen, die funktionieren, werden im Gehirn verknüpft (neuronal), um sie bei der nächsten Gelegenheit wieder abrufen zu können. Das versucht man im Computer abzubilden - quasi eine gigantische Trial- and Error Datenbank. Das Konzept ist schon viele Jahrzehnte alt, aber erst jetzt sind Computer durch die gestiegene Rechenleistung in der Lage damit sinnvoll umzugehen.

Wichtig in dem Zusammenhang fand er auch die Validierung - also das ausgiebige Testen, ob die Interpretationen des Systems richtig sind.

Das das Ganze auch Gefahren birgt will er gar nicht auschließen. Die Entscheidungsfindung ist im Einzelfall schon so komplex und beinhaltet soviele Paramenter, dass der Mensch mit seinem Gehirn überfordert ist den Werdegang bis zur Entscheidung nachzuvollziehen. In dem Fall ist man dann der Technik ausgeliefert in der Hoffnung, dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Dabei kommt natürlich kein Bauchgefühl zum Tragen - das gibt es bei einem Computer mit 0 und 1 nicht. Aber Wahrscheinlichkeiten werden gegeneinander abgewogen, um die Abläufe am Ende richtig in Gang zu setzen.

Ziemlich gruselig, wenn man es sich mal auf der Zunge zergehen lässt, aber wir alle werden damit schon konfrontiert - z.B. bei Google Maps. In Sekundenbruchteilen werden Routen optimiert aufgrund aktualisierter Parameter. Tesla setzt ebenfalls schon auf AI und das Faszinierende bei dem Konzept ist, dass jeder gefahrene Kilometer von allen Tesla Fahrzeugen wieder jedem einzelnen Fahrzeug zugute kommt. Michael vergleicht das mit einem lernenden Baby, das auf einmal auch von der Erfahrung von allen anderen lernenden Babies auf der Welt profitiert. Die Lernkurve steigt in dem Moment natürlich extrem steil und die Geschwindigkeit nimmt rapide zu.

In dem Zusammenhang war es etwas krotesk zu beobachten, dass AI auf der Konferenz kaum eine Rolle gespielt hat - dabei ist es die Schlüsseltechnologie zum Aufbruch in das neue Zeitalter.

TUEurope | Mobility | München | LiveBlog | Mikebericht |


Montag, 24. Oktober 2016

Als ich heute über diese Meldung gestolpert bin, wo ein Tesla Model S P100DL eine 1/4 Meilen Rekord in 10,76 Sekunden aufgestellt hat, da wollte ich mal wissen, wie sich andere Serienautos so schlagen.

Stellt sich raus, dass da die Luft ziemlich dünn wird.

Wikipedia hat eine Liste der unter 11 Sek. Autos und da sind so illustre Gestalten wie McLaren P1, Porsche 918 Spyder und Bugatti Veyron schneller als der Tesla.

Ich bin zwar nicht so der Null auf Hundert Fetischist, aber diese Werte sind schon ziemlich beeindruckend.


Donnerstag, 20. Oktober 2016

Tesla will Ende 2017 autonomen Level 5 erreichen - Hardware ab jetzt in allen Modellen vorinstalliert.

Gestern gab es eine heftige Ankündigung von Tesla bzw. Elon Musk:

All Tesla Cars Being Produced Now Have Full Self-Driving Hardware

Und die Hardware, von der da die Rede ist, hat es in sich:

Eight surround cameras provide 360 degree visibility around the car at up to 250 meters of range. Twelve updated ultrasonic sensors complement this vision, allowing for detection of both hard and soft objects at nearly twice the distance of the prior system. A forward-facing radar with enhanced processing provides additional data about the world on a redundant wavelength, capable of seeing through heavy rain, fog, dust and even the car ahead. To make sense of all of this data, a new onboard computer with more than 40 times the computing power of the previous generation runs the new Tesla-developed neural net for vision, sonar and radar processing software.

8 Kameras, 12 Ultraschallsensoren und ein Radar - das ganze überwacht von einem Tesla-eigenen neuralen Netzwerk (eine Art der künstlichen Intelligenz), das von einem Computer mit richtig Leistung im Auto verwaltet wird.

Allerdings noch nicht scharfgeschaltet, das kommt per Update irgendwann in der Zukunft. Aber die Technik ist bei allen Autos, die ab jetzt ausgeliefert werden, eingebaut. Und sogar richtig schick im Fahrzeug-Design integriert. Die 8 Kameras sorgen für eine 360° Abdeckung rund um das Auto.

Das sind ziemlich sensationelle Nachrichten und da wird es heute einige Krisensitzungen bei der Konkurenz - also quasi der gesamten restlichen Automobilindustrie - gegeben haben. Denn - wie im autoblog.com so schön zu lesen steht - Put simply, Level 5 is the holy grail of autonomous driving. Level 5 ist die höchste Stufe - mehr geht nicht. Da kann man während der Fahrt Kaffee trinken, lesen, schlafen … und eigentlich braucht man auch kein Lenkrad mehr im Auto.

© Tesla, Model X

Das Tempo, das Tesla hier vorlegt, ist gigantisch und sie selber müssen auch erst einmal tief Luft holen, um richtig in Fahrt zu kommen. Da der bisherige Autopilot ersetzt wird, aber die neue technische Umsetzung noch nicht kalibriert ist, fallen sogar Assistenzsysteme im ersten Schritt weg, die heutzutage fast Standard sind:

Before activating the features enabled by the new hardware, we will further calibrate the system using millions of miles of real-world driving to ensure significant improvements to safety and convenience. While this is occurring, Teslas with new hardware will temporarily lack certain features currently available on Teslas with first-generation Autopilot hardware, including some standard safety features such as automatic emergency braking, collision warning, lane holding and active cruise control.

Also quasi 1 Schritt rückwärts (von aktuell Level 2 auf Level 1), um 3 Schritte nach vorne zu kommen (von Level 2 direkt auf Level 5).

So harmlos sich das vielleicht alles anhört - das ist ein großes Erdbeben und die Umsetzung ist Tesla tatsächlich zuzutrauen. Ein sehr mutiger Schritt noch dazu, denn kein etablierter Autohersteller hätte diese Strategie gewählt - das geht nur mit einem beweglichen und revolutionären Start-Up, wie es Tesla nunmal ist. Stellt Euch so ein Vorgehen mal bei Mercedes oder BMW vor - unmöglich!

Tesla kennt seine Kunden genau, um abschätzen zu können, ob diese Strategie Umsatzverluste mit sich bringen wird. Das können sie im Moment nämlich überhaupt nicht gebrauchen, weil sie Geld für das (Volumen-) Model 3 sammeln müssen, das zu einem Preis ab 35.000 $ Ende 2017 auf die Straße kommen soll. Wobei die ersten 12 Monate der Produktion schon ausverkauft sind. Aktuell kann man das Model S (Limousine, ab 77.000 €) und das Model X (SUV, der mit den Flügeltüren, ab 99.000 €) kaufen.

Umsonst ist der autonome Spaß natürlich auch nicht:

Tesla’s website/order configurator has already been updated, and “Enhanced Autopilot” adds $5,000 to the cost ($6,000 after delivery) – up from $3,000 earlier. And the promise of “Full Self-Driving Capability” in the future (without a date due to regulatory issues) adds another $3,000 ($4,000 after delivery).

Also 8.000 $ - ohne zu wissen wann es aktiviert werden wird.

Zur Demonstration hat Tesla heute ein Video veröffentlicht, wo man ohne Fahrer-Eingriff unterwegs ist und das Auto am Ende alleine einen freien Parkplatz sucht und einparkt. Was manchen Leuten schwer fällt sich gedanklich vorzustellen, ist bei Tesla inzwischen Realität:

Vom Timing her hat sich Elon Musk vorgenommen Ende 2017 eine Demonstrationfahrt zu realisieren von LA nach New York:

Our goal is, and I feel pretty good about this goal, that we’ll be able to do a demonstration drive of full autonomy all the way from LA to New York, from home in LA to let’s say dropping you off in Time Square in New York, and then having the car go park itself, by the end of next year. Without the need for a single touch, including the charger.

Was zufälligerweise in etwa mit den ersten Model 3 Auslieferungen zusammenfallen dürfte.

Ganz schön irre wie das abgeht. Einmal Schleudergang bitte für für den Rest der bräsigen Automobilindustrie.

Tesla | Musk | Elektro | autonom |


Montag, 17. Oktober 2016

Apple hat sein Autoprojekt Titan auf Eis gelegt.

Wobei Apple Insider John Gruber es nicht für wahrscheinlich hält, dass Apple seine Technologie irgendwann einmal lizensiert:

Making a platform that Apple would, I can only suppose, license to actual car makers doesn’t sound anything like Apple at all.

Vielleicht holen sie ja nur neu Anlauf. Dass man als Neuling eine Autofertigung in wenigen Jahren aus dem Boden stampfen kann, hat Tesla inzwischen ja unter Beweis gestellt. Jedenfalls war das für Apple eine sehr kostspielige Versuchsphase, wenn jetzt gar nichts als Produkt dabei rauskommt. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Bereich Mobilität kampflos anderen überlassen - das wäre zu einfach.


Samstag, 15. Oktober 2016

Tesla Infografik.

Interessante Fakten über Tesla - übersichtlich zusammengetragen.


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Tesla mit Rekordquartal in USA.

Tesla´s 3.Verkaufs-Quartal in den USA wird den Vorstandsetagen in München und Stuttgart einiges Kopfzerbrechen bereiten:

Quelle: Inside EVs

Dass Maserati zwar auch zweimal in den Top 10 mitspielt ist überraschend, aber Tesla Model S stellt alle in den Schatten. Bügelt sogar S-Klasse und 7er zusammengerechnet.

Da wird wohl einigen das Lachen im Halse stecken bleiben.

Tesla | Elektro |


Mittwoch, 28. September 2016

Visitenkarten? Kann man nach 16 Jahren renn.tv ruhig mal machen.

Sind für die Intermot Motorradmesse nächste Woche:

… und habe ich bei Flyeralarm machen lassen: ging fix, war einfach online hochzuladen (ok - das CMYK Drama lassen wir mal außen vor), günstig (17,58 €, 250 Stk. inkl. Lieferung) und von der Qualität auch vorne mit dabei: wertiges Material, sattes Rot, hohe Auflösung.

Flyeralarm war ja auch schon einmal Sponsor in der VLN und ich finde man sollte generell sowieso Firmen bevorzugen, die sich im Rennsport engagieren. Habt Ihr früher auch immer nur Tuffi Milch getrunken?

An den Rennstrecken ist eine Visitenkarte natürlich eher Quatsch, aber wenn man die Fühler ausstrecken und neue Kontakte knüpfen möchte - so wie ich auf der Motorradmesse oder auch gestern bei Tesla - dann ist die analoge Pappe doch immer noch konkurrenzlos.


Sonntag, 25. September 2016

In Japan treffen sich aktuell die G7 Verkehrsminister und selbstfahrende Autos stehen ganz oben auf der Agenda.

Trotz der einzelnen Unfälle, auf die sich die Presse gierig stürzt, scheint es zu dämmern:

“One of the things I think that autonomous vehicles suffer from is that they get compared to perfection, and not to the 94 percent of car crashes that are attributable to human factors. We have to make the right comparisons,” Foxx said, while declining comment on the ongoing investigation on Tesla. “These vehicles will not be absolutely perfect in terms of having no accidents, but by comparison they can be markedly better.”

Diese Erkenntnis wird sich hoffentlich bald durchsetzen. In Deutschland gab letztes Jahr knapp 3.500 Verkehrstote.

Prognosen gehen schon davon aus, dass es das Potential gibt die Unfälle um 90% zu reduzieren. D.h. es wird dann immer noch 350 Verkehrstote geben, aber 3.150 tödliche Unfälle könnten irgendwann in D vermieden werden.

autonom | selbstfahrend |


Sonntag, 18. September 2016

Bei der GLP gestern war ein Tesla am Start.


Donnerstag, 10. März 2016

2017 gibt es einen elektrischen Tesla Weltcup.

Soll ebenso wie die Formel E von der FIA sanktioniert sein. Eigentlich hört sich das ja alles ultramodern an, aber uneigentlich machen die genau das, was den Motorsport ursprünglich auszeichnet: mit einem relativ normalen Auto auf der Rennstrecke gegeneinander fahren.

ElektrikAutosport.com:

Just like Formula E, ten teams and twenty cars will race side by side. Only minor modifications will be made to the street version and of course comply with the latest FIA safety standards. (..) “Although it is a luxurious super tourer it seems to be made for racing. Its weight distribution and astonishing low center of gravity, despite its considerable mass (more than 2 tons unmodified), allows unbelievable cornering speed, not forgetting its unending torque, which all add up to a great racing car”.

Die einzige Kritik, die ich hätte: warum machen die das nicht schon dieses Jahr?

Tesla | Strom


Montag, 02. November 2015

Übrig Ns vom Montag.

VLN 10 wurde von einem SP7 Auto gewonnen. Und nicht etwa Uwe Alzen im 4 Stunden Stint, sondern Manuel Metzger, Philipp Eng und ‚Gerwin’ - im Black Falcon 911er. Einen SP7 Gesamtsieg gab es seit 2009 nicht mehr.

Nachdem die VLN jetzt auch das letzte Rennen hinter sich gelassen hat stelle ich fest, dass ich dieses Jahr keinen einzigen Lauf besucht habe.

Beim FIA WEC Lauf in Shanghai am Wochenende war Brendon Hartley’s Qualirunde nur 4 Zehntel langsamer als Lewis Hamilton’s schnellste Rennrunde dieses Jahr in China.

Porsche wurde Langstreckenweltmeister - im 2.Jahr nach Wiedereinstieg. Hatten auch direkt schicke T-Shirt am Start.

Die MotoGP KTM für 2017 hatte ihren ersten Rollout mit Testpilot Alex Hofmann.

Wenn man sieht, wie sehr im Rennsport die Fahrerpersönlichkeiten gegenüber den Hersteller-Marken in den Hintergrund gedrängt werden, der kann sich auch vorstellen, dass in der Zukunft die Rennen mit autonomen Fahrzeugen ausgetragen werden. Die Fahrer sind doch heute auch nur noch zum meinungslosen Roboter verdammt. Doch während die alteingesessenen OEMs noch experimentieren, füttert Tesla den Zentralcomputer mit realen Daten ihrer Kundenautos. So kommt die Erfahrung von 1 Million Meilen pro Tag zusammen!

FIAWEC | MotoGP | Tesla |


Montag, 18. Mai 2015

Was wäre, wenn das Benzinauto nach dem Elektroauto auf den Markt gekommen wäre?

Schöner Text, der zum Nachdenken anregt.

Test drive of a petrol car - Tesla Club Sweden:

Having heard so much good about petrol cars, we decided to test drive one. They are said to combine cheap price with long range and fast charging. A winning formula on paper – but how are they in real life?

Da bekommt man glatt Lust Elektroautofahrer zu werden :)

Elektroauto | Tesla |


Freitag, 08. November 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 14. Februar 2013

Nochmal Scripted Reality.

Aber nicht bei RTL, sondern bei der New York Times. Die hat den elektrischen Tesla Model S ausgeführt und ein Fass aufgemacht, weil sie liegengeblieben sind. Schön garniert mit einem Bild auf dem Abschlepper.

Konnte ja keiner ahnen, daß Tesla vernünftiges Data Recording eingebaut hat und jetzt belastbar einen Fake dokumentiert. (Via.)

Das “car log”, das die bei Tesla haben, macht einen guten Eindruck - alles Wichtige drauf. Log Files halt, so geht das bei einem eAuto.

Bemerkenswert finde ich die verkehrten Rollen, der Blogger (also der Tesla CEO) nimmt den Zeitungsbericht auseinander. Das kennen wir eigentlich nur umgekehrt, also Zeitung nimmt Auto auseinander.

Der NYT Autor - John Broder - gibt sich kämpferisch, obwohl er schon ausgezählt wurde. Liegt wohl an der ungewohnten Situation, verkehrte Welt!


Montag, 01. März 2010

Fredy Lienhard über den Tesla Stromsportler, er hat sich auch autobau in Romanshorn ausgedacht.
Mittwoch, 14. Oktober 2009

In München hat die "1.Internationale Messe für Elektromobilität" eCarTec 2009 für 3 Tage die Tore geöffnet. Unter anderem kann man den Tesla Roadster oder den Porsche eRUF Greenster probefahren. Ich bin gespannt, wann der erste elektrische Nordschleifenrekord aufgestellt wird - kann eigentlich nicht mehr lange dauern!


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